Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Dummheitskult: Die Intelligenz-Privilegierten

Hadmut
4.8.2017 22:34

In Iowa greifen die Dummen nach der Macht. [Nachtrag]

Mal was richtig bescheuertes? Not Being Stupid Is ‘Cognitive Privilege’ Now, Which Is Just Like White Privilege

The University of Iowa’s student newspaper has announced the discovery of a special privilege which intelligent people acquire as an accident of birth. This new privilege — called “cognitive privilege” — functions in essentially the same way as white privilege.

Bisher hieß es ja immer, wir werden alle gleich geboren und dann durch Sozialisierung und gesellschaftliche Zwänge geformt.

Privilege in general is “the receipt of certain benefits wholly through accident of birth and it is “undeniable that privilege itself is a reality,” the student newspaper explains.

As with skin color and much else, Daily Iowan author Dan Williams argues, people have no control over how smart they are. Life is a huge cosmic lottery full of winners and losers.

Cognitive privilege is one of “many kinds of privilege besides white privilege.”

Sie drehen das jetzt ins Gegenteil. Bisher behaupteten ja viele linke Sozialwissenschaftler, dass es keinen genetischen, sondern nur sozialen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit gäbe. Und jetzt kommen sie – moving target – mit genau dem Gegenteil daher, nämlich dass man von Geburt an schlau oder blöd wäre, und deshalb niemand etwas dafür könne, die Gesellschaft das also kompensieren müsse.

Und der Brüller:

Also, Williams declares, robots will wipe out manual labor jobs but will somehow not affect jobs available to members of a special cognitive elite.

“Thus, the accident of having been born smart enough to be able to be successful is a great benefit that you did absolutely nothing to earn. Consequently, you have nothing to be proud of for being smart.”

Den armen Dummen wird von den Robotern die körperliche Arbeit weggenommen, während die Schlauen ja nichts dazu getan hätten, schlau zu sein. (Immerhin erkennen sie schon mal an, dass es Dumme und Schlaue gibt. Bisher musste man ja immer alles als gleich schlau ansehen.)

Läuft wohl darauf hinaus, dass man bei den Professoren künftig eine offizielle Dummen-Quote einführen wird.

Wäre für die Sozialwissenschaften von Vorteil, dann nämlich müssten sie auch wieder Schlaue einstellen.

Nachtrag: Kann natürlich auch darauf hinauslaufen, dass sie im Rahmen einer Kulturrevolution allen Schlauen den Schädel einschlagen. In China haben sie ja Leuten die Finger gebrochen, die Klavier spielen konnten, weil eben nicht alle Klavier spielen konnten.

Könnte leicht zu einem Hass auf alles Schlaue führen. Kennt Ihr den Film „Idiocracy“?