Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Neo-Linker Herren-Rassismus: Das Comeback des Pseudo-Adels

Hadmut
2.8.2017 0:15

Man muss sich mal klarmachen, worauf die linke Politik gerade hinausläuft:

Fassen wir mal ein paar Informationen zusammen. Ich hatte doch schon in so vielen Artikel geschrieben, dass die Geistes- und vor allem die Sozialwissenschaften heute im wesentlichen darauf hinauslaufen, nichts mehr zu lernen, zu können, zu arbeiten, das als Lebensstil festzulegen und sich lebenslang ohne Eigenleistung von anderen durchfüttern zu lassen.

Wenn Geisteswissenschaftler wieder mal Beschwerde erheben, dass sie für irgendein belangloses und substanzloses Hobby keine Lebensanstellung bekommen, oder sich gar fragen lassen müssen, wofür das, was sie da so machen, eigentlich gut sein soll, würde ich ja immer gerne mal fragen, wer, wenn nicht sie selbst, nach ihrer Vorstellung ihren Lebensunterhalt erarbeiten sollen.

Ich habe ja auch schon oft geschrieben, dass ein immer kleinerer Teil der Gesellschaft, ich schätze 10% geistig und 10% körperlich (bezogen auf die überhaupt Erwerbstätigen), die effektive Arbeit macht und alles mitschleppen muss, und der Rest nur noch aus Zahlungsempfängern und Pseudo-Jobbern (Bullshit-Jobs) besteht. Und wir deshalb so hohe Steuern und eine durchgeknallte „Umverteilungspartei“ haben, weil das längst zum Staatsprinzip geworden ist. Das Problem an der Demokratie ist nämlich, dass man da nicht mehr herauskommt, sobald die, die auf anderer Leute Kosten leben, die Mehrheit erreichen und bestimmen, wie es weitergeht.

Und es gibt ja ständig neue Ansätze, das zu tun. Neben absurdem Unterhalts- und Zugewinnausgleichsrecht für Frauen immer mehr Sozialleistungen für immer mehr Leute, die Forderungen nach bedingungslosem Grundeinkommen, Frauenquoten, massenweise Komplettunfähige, die im Öffentlichen Dienst und als Professorinnen durchverbeamtet werden. Dazu eine galoppierende Zuwanderung von Leuten, die auch nur noch Zahlungsempfänger sind.

Ich will mal ein paar Meldungen zusammenstellen:

  • Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf 18,6 Millionen gestiegen. Der Anteil der Bevölkerung mit Wurzeln in anderen Ländern liegt jetzt bei 22,5 Prozent. Der große Anstieg ist demnach vor allem auf die hohe Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen.
  • In vielen Branchen sind Mitarbeiter mit Migrationshintergrund inzwischen nicht mehr wegzudenken. Nur wenige Berufe kommen ohne sie aus. Nicht mehr wegzudenken sind Beschäftigte aus dem Ausland zum Beispiel aus dem Gastgewerbe. Auch die deutsche Landwirtschaft kommt seit vielen Jahren nicht mehr ohne Helfer von jenseits der Landesgrenzen aus.
  • Wer zahlt eigentlich die ganzen Sozialleistungen? Da hat hier mal einer namens Wangenheim was gerechnet:

    Alles was darüber liegt, muß also den Sozialstaat finanzieren, alles was drunter liegt schöpf ihn aus. Der Gesamtsozialhaushalt der BRD lag 2015 bei 888 Mrd. €. Diesen Betrag müssen lt. der obigen Zahlen 14,1 Mio. Deutsche und 2,2 Mio. Migranten aufbringen, also zusammen 16,3 Millionen Steuerzahler. Empfänger sind 50,1 Mio. Deutsche und 15 Mio. Migrationshintergründler. Nun ersieht man daraus schon auf den ersten Blick, daß das Verhältnis bei Deutschen sehr viel günstiger ausfällt als unter Migranten, nämlich 3,6 für Deutsche und 6,8 für Migranten. Ein Staat nur aus diesen Migranten könnte sich also höchstens den halben Sozialstaat leisten, den wir Deutschen allein hätten.

    Das Ergebnis ist noch viel übler, denn von den 14,1 Mio Deutschen, die das zahlen, muss man noch die abziehen, die zu wenig verdienen und nochmal die, die nur auf dem Papier verdienen, also vom Staat ohne zu arbeiten ein Brutto geschenkt bekommen, sich also nur einbilden, Steuern zu zahlen, in Wirklichkeit aber nur leistungslos das Netto geschenkt bekommen.

    Tatsächlich bleiben also nur ein paar Millionen Gutverdiener übrig, die das alles erwirtschaften und erarbeiten. Wie ich schon sagte: Ein paar wenige Leute müssen buckeln, um den ganzen Laden und immer mehr Empfänger durchzufüttern. Deshalb läuft das hier immer stärker auf Zwangsarbeit und Enteignung hinaus, kann nicht mehr lange dauern, bis wir wieder eingemauert werden.

Wie kommt sowas?

Dazu gabe es einen anregenden Artikel von Josef Kraus bei Tichy: Fachkräftemangel durch Pseudo-Akademisierung, mit Verweis auf ein Buch:

1975 schrieb der Soziologe Helmut Schelsky sein Buch „Die Arbeit tun die anderen“. Dafür, dass er eine heraufziehende Überakademisierung prognostizierte, wurde er heftig angegriffen. Nun erfüllt sich seine Warnung, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. […]

Zur Zeit gibt es im Handwerk rund 30.000 offene Plätze, stellt aktuell der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fest. Diese, so der ZDH, könnten nicht besetzt werden, weil bereits in den zurückliegenden Jahren die Lehrlinge ausgeblieben seien. Aber nicht nur dort mangelt es an Nachwuchs. Der Deutsche Pflegerat schätzt den akuten Mangel auf 100.000 Pflegekräfte, die allein in Krankenhäusern fehlen.

Wer sich ob solcher Zahlen jetzt erst sorgt oder wundert, ist ein Naivling. Denn diese Situation war seit Jahren absehbar. Nur wollte man sie nicht wahrhaben.

Das Thema an sich hatte ich hier im Blog ja schon oft. Wir pumpen wie die Wahnsinnigen Leute in die Universitäten, indem wir sie immer weiter verblöden, Schuldausbildung absenken, Abitur aufweichen, Noten werden einfach raufgesetzt, und die Anforderungen an der Uni sind gleich Null. Wer eine Regenbogenfahne hat und einen Dildo einführen kann, ist gleich schon Doktorand. Und heraus kommen immer mehr Paradiesvögel mit Schlaraffenlanderwartung, die durchgefüttert werden müssen.

Immer noch mehr „Sozialwissenschaftler“ und immer noch mehr „Kulturwirte“ sollen am Markt vorbei produziert werden, während es an Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Informatikern fehlt. Aber die Blaukittel-Arbeiten sollen andere machen. Die „anderen“ – das sind nach Meinung der Protagonisten der „Willkommenskultur“ seit dem Spätsommer 2015 die „Schutzsuchenden“, „Asylbewerber“ und „Menschen mit Fluchthintergrund“; von ihnen erwartet man sich ein Schließen der Fachkräftelücke.

Das ist ein hochinteressanter Aspekt.

Denn er belegt, dass hinter all dem Geschwätz von Asyl und Gleichheit und Gleichberechtigung und Weltoffenheit und Antirassismus das Gegenteil steht: Der Aufbau einer Herrenrasse, eines Neo-Adels.

Der linke Wunschtraum: Keiner muss mehr arbeiten. Gilt natürlich nur für Edel-Linke. Die werden alle zu Pseudo-Akademikern erklärt, was als Garantie angesehen wird, niemals mehr lernen und arbeiten zu müssen, und trotz Untätigkeit – Frauenquote, Gender Pay Gap, unbefristete Uni-Stellungen, Grundeinkommen – und alleine Konzentration auf seine Hobbys, seine Sexualität oder einfach saufen oder wichsen, durchfinanziert zu werden.

Arbeit, gar körperliche oder handwerkliche, wollen diese Leute nicht mehr tun.

Wer macht sie dann? Bingo. Die Untermenschen, die man sich aus der Welt gerade herholt, wie es auch in arabischen Ländern so üblich ist. Erinnert so ein bisschen an die türkischen Gastarbeiter aus den 60er und 70er Jahren, die hier auch erst mal für die gefährlichen und dreckigen Arbeiten zuständig waren. Müllabfuhr, Schlachter und sowas. Wofür sich die Deutschen zu fein waren.

Der deutsche Doktorgrad hat keine rühmliche Geschichte. Er ist zwar dem Namen nach eine Lehrbefugnis, doch diente er in unseren Gegenden schon früh, kurz nach Erfindung der Universitäten, als käuflicher Pseudoadel, weil echter Adel nur durch Geburt zu erlangen war. Deshalb musste man bei uns auch die Habilitation einführen, die war mal so ein zweiter Doktor mit „jetzt aber ernst“. An dem Punkt, dass der Doktor nur noch der verkäufliche Witz ist, sind wir wieder. Es werden jede Menge völlig nutzloser Akademiker produziert, während gleichzeitig immer mehr arme Teufel ins Land gepumpt werden, von denen man erwartet, die Drecksarbeit zu machen.

Der Ausbau linker Utopien: Eine politische Elite (sowas wie die Partei im Lenin’schen Sinne), die nichts kann und nichts arbeitet, aber durchgefüttert wird und über andere bestimmt und entscheidet, und eine Untermenschenkaste, die für alle die gefährlichen, dreckigen und anstrengenden Arbeiten zuständig ist.

Und natürlich abgrundtief rassistisch.

Man muss sich nämlich mal die Frage stellen, wie das mit den Quoten bei den Drecksarbeiten aussieht, Kanalreinigung und sowas. Wer da nämlich alle Deutschen durchakademisiert, der legt es darauf an, dass Deutsche im Kanal stark unterrepräsentiert sind. Frauen sowieso. Heißt also: In der Jauche rumsteigen sollen die Leute aus Syrien und Afrika. Nur nicht unsere ach so antirassistischen Edel-Linken.

Die Akademisierung, dieses Durchpumpen der Abiturergebnisse, dieses Überfüllen mit hirnlosen und nutzlosen Geisteswissenschaftlern, ist im Ergebnis nichts anderes als der Aufbau eines Adels und einer Arbeiterklasse. Moderne Sklavenarbeit, wenn man so will. Deshalb ist denen das jetzt auch so wichtig, dass die „Frau Doktor“ und sowas heißen. Adelstitel.

Im Prinzip dann nicht viel anders als in den Südstaaten der USA, nur dass die damals keine fetten Sozialleistungen bekommen haben und auch nicht von selbst mit dem Schlauchboot kamen. Oder wie heute in den arabischen Ländern, wo arme Gastarbeiter quasi als Sklaven gehalten werden.

Dieses ganze linke Ding ist so abgrundtief durchverlogen.

Wenn die wieder mal mit Gleichheit und Antirassismus daherkommen, oder dass der Bildungserfolg vom Elterneinkommen abhängt, dann fragt sie, wie hoch der Anteil der in Geisteswissenschaften promovierten Deutschen bei Kanalreinigung ist. Und ob ihr ganzer Sermon nicht dazu dient, dass sich jetzt jeder vor Arbeit drücken kann.

Man sollte das alles eigentlich mal auf arabisch übersetzen und den Leuten klarmachen, wie sie hier ausgenommen werden. Dass all die Musterlinken sich pseudoakademisieren und dann den Rest der Welt für sich arbeiten lassen, während sie sich ihren Hobbies hingeben. Ich glaube nicht, dass die das dann so lustig finden.

Macht Euch klar, dass die Linke sich hier einen Neo-Adel aufbaut, der sich von quasi-versklavten Untermenschen aushalten lassen will.

Noch ne Frage: Wer wählt sowas?