Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Tittytainment

Hadmut
8.4.2016 23:22

Eine Leserin bringt mich gerade auf eine neue Sichtweise auf Frauenquoten. [Nachtrag]

Das, was wir (Leitungsträger) aktuell beobachten, ist im Prinzip das, was Brzezinski mit “80:20”, “Surplus People” und “Tittytainment” beschrieb.

Hier habe man darunter lange Zeit den ganzen Brot-und-Spiele Kram, DSDS, Soap Operas, RTL-II früher mal Tittenfernsehen (ich fand Tutti Frutti gar nicht so schlecht, die Erdbeere ist mal bei mir im Auto mitgefahren…) verstanden.

Tatsächlich sei es aber mehr. Frauenquote, und der ganze Gender-Quatsch, Gender-Professorinnen, Frauen-Informatikerinnen, Hundefriseusen, Aktivistinnen, Gleichstellungsbeauftrage, Sozialpädagoginnen, Verwaltungsbeamte, usw. fielen auch darunter.

Äh, was ist denn Tittytainment dann eigentlich? Fragen wir die allwissende Müllhalde:

Tittytainment (oft auch Tittitainment) ist eine Wortbildung aus englisch titty (Slang für Busen) und entertainment (Unterhaltung). Der Begriff steht für die Vermutung, dass auf Grund steigender Produktivität zukünftig ein großer Teil der Weltbevölkerung von der Produktion von Dienstleistungen und Gütern entbunden sein werde und dann von Transferleistungen leben werde. Um diesen Teil der Bevölkerung ruhigzustellen, werde er durch die Medien berieselt werden.

Zugeschrieben wird dieser Begriff Zbigniew Brzezinski, dem früheren nationalen Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter. Er soll ihn 1995 auf einer Versammlung des Global Braintrust geprägt haben.

Aufgrund des Wachstums der Produktivität gehe, so die dem Schlagwort zu Grunde liegende Prognose, die (bezahlte) Arbeit aus. In Zukunft würden daher 20 % der Weltbevölkerung ausreichen, um alle benötigten Dienstleistungen und Güter zu erbringen bzw. zu produzieren. Die restlichen 80 % der Bevölkerung müssten dann von Transferleistungen leben. Wie dem schreienden Säugling die Brust gegeben wird, so sollen die in der Produktion überflüssigen Menschen mit trivialer Unterhaltung (Fernsehen, Internet usw.) bei Laune gehalten werden.

Interessanter Gedanke.

20% der Bevölkerung erledigen die Arbeit. Um bei meinen Blog-Artikeln von den betrogenen 10% zu bleiben: Das dürften dann je 10% geistige und 10% körperliche Arbeiter sein. Der Rest wäre überflüssig, wird nicht gebraucht, und muss dann mit der Fiktion irgendeiner Tätigkeit eingedeckt und natürlich versorgt werden.

Bemerkenswerterweise wären diese 20% hauptsächlich Männer.

Die Konsequenz? Für Frauen bliebe nur Haushalt und Kinder, und das machen sie nicht mehr. Ganze Bevölkerungsteile einfach rumliegen zu lassen, geht aber auch nicht. Dann merken die das, und die 20% wollen dann auch nicht mehr arbeiten. Den Ansatz gibt es zwar (bedingungsloses Grundeinkommen), es merken dann aber zu viele, dass ein kleiner Bevölkerungsteil alle anderen durchfüttern muss.

Was macht man also?

Man gaukelt beiden, den 80 und den 20, vor, dass die 80 auch was täten. Obwohl sie gar nichts machen, und für’s Nichtstun Geld bekommen. Und genau das ist Genderismus. Es wird einfach per Frauenquote so getan, als würden sie was arbeiten. Und per Politik und Quote dafür gesorgt, dass auch ja nichts auf dem Karriereweg dazwischenkommt. Keine Anforderungen, keine Qualität, keine Prüfungsanforderungen, nichts können, aber überall pro forma auftauchen und per Gleichstellung mitkassieren.

Ich nahm immer an, dass die Politik dabei auf mindestens eine von zwei Weisen dumm ist. Entweder glaubten sie, dass man dadurch wirklich Fachkräfte erzeugt, oder dass es sowas gar nicht gibt und es gar nicht darauf ankäme, ob man was kann.

So gesehen käme aber eine dritte Variante dazu: Was, wenn denen genau bekannt ist, dass das alles nur Schwindel ist, und man ihn bewusst unternimmt, weil man sonst nicht weiß, wohin mit den Leuten?

Feminismus und Frauenquote als Entsorgungslösung?

Universitäten und Geisteswissenschaften als gesellschaftliches Endlager für Menschenüberschuss, mit dem sonst nichts anzufangen ist?

Eine simulierte Gesellschaft, ein wuchernder öffentlicher Dienst, um den überproduktiven 20% einen „passenden” Ballast von 80% anzuhängen?

Fernsehen, Medien, Drogen, um den ganzen Haufen zu steuern, zu beschäftigen, abzulenken?

Political Correctness als Methode, um zu verhindern, dass jemand darüber spricht?

Interessanter Gedanke.

Zumal sich die 20% aus dem demokratischen Griff der übermächtigen 80% nicht befreien könnten.

Nachtrag: Fällt mir gerade so auf: Wäre etwa die SPD von dieser 80-20-Sache überzeugt, also dass 20% der Bevölkerung die Arbeit machen und die 80% miternähren, dann würde das erklären, warum die sich so skrupellos an Steuergeldern bedienen und die Taschen vollstopfen: Sie sehen sich bei den 80%, die eh nur Empfänger sind und halten es für normal, sich zu bedienen.