Hadmut Danisch

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Die Desinformations-Fachkräfte von ARD und ZDF

Hadmut
8.1.2016 22:20

Inzwischen wird das Geseier von ARD und ZDF sogar manchen bei der Presse zuviel.

Die FAZ stört sich an der Gegen- und Relativierungspropaganda von ARD und ZDF. Vor allem am Auftritt von Anne Wizorek im Morgenmagazin (Ach, da war die auch? Mir war sie ja gerade im heute journal aufgefallen.)

Bisher hat die ja immer so extrem-feministisch getrommelt und jeden Stuss zusammengerührt, ich habe über deren Fördergelt-Ritte durch die Parteien und Ministerien schon oft genug geschrieben.

Jetzt plötzlich macht sie das Gegenteil und will die Vorgänge in Köln (und anderen Städten) massiv herunterrelativieren, so im Sinne von „ach, das ist doch das ganz normale Maß”. Und behauptet dazu,

Obwohl im Netz längst mit den öffentlich verfügbaren Zahlen der Polizei diskutiert wurde, betonte Wizorek, dass sie Sexismus und sexualisierte Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen betrachte. Und sagte dann, dass es jedes Jahr auf dem Oktoberfest zehn angezeigte Vergewaltigungen gäbe, und eine Dunkelziffer von zweihundert Vergewaltigungen. Keine schlechte Beschwichtigungsleistung für den Kölner Exzess im ZDF. Allerdings ist der Sender nicht allein betroffen: Wizorek setzte ihre Zahlen in Interviews mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ und der „Frankfurter Rundschau“ in die Welt, und schreibt es selbst im Internetmagazin „Vice“.

Nirgendwo scheint man es nötig zu haben, die vermeintlichen Zahlen aus München vor Ort zu hinterfragen, Offizielle Dunkelziffern, sagt Gottfried Schicht im Präsidium, gibt auch es nicht. Es seien einige Dutzend angezeigte Straftaten aus diesem Bereich – dass auf der Wiesn zweihundert Vergewaltigungen stattfinden könnten, hält er für undenkbar. Und gäbe es eine „offizielle Dunkelziffer“, wäre es ja keine, erklärt Schicht.

Das sieht die ARD allerdings anders. Dort arbeitet die Social-Media-Redakteurin Anna-Mareike Krause mit demselben Narrativ wie Anne Wizorek. Sexismus und Gewalt würden nicht importiert, sie seien längst da. Plakatives Beispiel für die Relativierung ist auch hier das Oktoberfest: „Polizei und Hilfsvereine schätzen die Dunkelziffer auf bis zu zweihundert Sexualstraftaten jährlich – allein auf der Wiesn“, behauptet die ARD-Mitarbeiterin. Wie die Polizei denn wissen sollte, dass es „bis zu zweihundert Sexualstraftaten“ gäbe, wird wohl Krauses Geheimnis bleiben. Wer eine Dunkelziffer schätzt, kann kaum eine Grenze derselben angeben. Auch zusammen mit „Hilfsvereinen“ stellt die Polizei keine derartigen Vermutung an.

Die tun einfach alles, um die Vorgänge herunterzurelativieren und zu bagatellisieren. Da wird systematisch gelogen.

Und anscheinend sind sich ARD und ZDF der Unwahrheiten auch bewusst. Würden die im ZDF das selbst glauben, würden sie das auch selbst behaupten und das Risiko der Unwahrheit nicht auf eine Externe auslagern. Besagte Anne-Mareike Krause dagegen ist eine interne der Tagesschau – und bereits damit aufgefallen, dass sie Jagd auf Feminismus-Kritiker macht.

Dasselbe Phänomen, das ich auch schon auf Journalistenkonferenzen (besonders bei Netzwerk Recherche im NDR) so oft beobachtet habe: Im Journalismus macht sich ein Typ (meist junger) Frauen breit, die überhaupt keinen Realitäts- und Wahrheitsbezug mehr haben, nicht recherchieren, keine Plausibilität prüfen, sondern hemmungslos drauflosbehaupten und erfinden, was sie gerade brauchen, oder bereitwillig jeden Käse (meist aus Twitter) abschreiben.

Und diesen Schwachsinn müssen wir zwangsbezahlen.

Das muss man sich klarmachen: Wir müssen zwangsweise dafür bezahlen, desinformiert zu werden.


3 Kommentare (RSS-Feed)

[…] es schlichtweg nicht, entspringen also allenfalls der Phantasie der Feministinnen. Hadmut Danisch berichtet auch darüber. Bereits einen Tag davor hat Don Alphonso das ins rechte Licht gerückt. […]



[…] (1) “Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber” http://www.welt.de/politik/deutschland/article150735341/Die-meisten-waren-frisch-eingereiste-Asylbewerber.html (2) http://web.de/magazine/panorama/uebergriffe-koeln-silvester/maas-verurteilt-uebergriffe-konsequenzen-31254506 3.Vera Lengsfeld: “Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode” vom 6. 1.2016 unter http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ist_dies_schon_wahnsinn_so_hat_es_doch_methode (4) Epoch Times, Donnerstag, 7. Januar 2016 (5) http://www.spiegel.de/spiegelspecial/a-296153.html (6) http://www.derwesten.de/politik/so-berichten-auslaendische-medien-ueber-die-koelner-uebergriffe-id11437361.html#plx1892293682 (7) “Strategic Engineered Migration as a Weapon of War”, Kelly M. Greenhill, Civil War Journal, Volume 10, Issue 1, July 2008 http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/13698240701835425?journalCode=fciv20& (8) Thierry Meyssan: “Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA” unter http://www.voltairenet.org/article187423.html (9) Vgl. Joerg Forbrig (Hrsg.): “Revisiting Youth Political Participation: Challenges for research and democratic practice in Europe.” Europarat, Straßburg 2005 (10) F. William Engdahl:  “Egypt’s Revolution: Creative Destruction for a ‘Greater Middle East’?” (PDF; 121 kB) 5. Februar 2011, http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/print/Creative%20Destruction%20Washington%20Style.pdf (11) Marina Schmidt: https://web.archive.org/web/20111124004923/http:/www.tagesschau.de/ausland/meldung127208.html  Exporteure des sanften Umsturzes. Otpor – oder wie wird man Revolutionär? (Memento vom 24. November 2011 im Internet Archive) In: tagesschau.de, 30. Juli 2010 (12) http://www.politaia.org/deutschland/migranten-handbuch-und-george-soros/ und http://w2eu.info/index.en.html (13) http://friedensblick.de/19089/koelner-sexterror-importiert-vom-tahrir-platz-aegypten/ – in Helsinki wurde ein Tahrir-Szenario wie in Köln verhindert: http://www.focus.de/politik/deutschland/uebergriffe-in-koeln-1000-maenner-am-bahnhof-helsinki-war-eine-koelner-aktion-geplant_id_5197155.html – zu denken gibt auch, welche Rolle Warnungen aus Sicherheitskreisen spielten: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47069/1.html (14) Der interne Bericht im Wortlaut: “Respektlosigkeit, wie ich sie noch nicht erlebt habe” unter http://www1.wdr.de/themen/aktuell/dokumentation-bundespolizei-100.html (15) Albert A. Stahel: “Geopolitischer Ausblick auf 2016” unter http://strategische-studien.com/2015/12/18/geopolitischer-ausblick-auf-2016/ (16) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-uebergriffe-in-koeln-und-falsche-zahlen-von-der-wiesn-14004617.html und http://friedensblick.de/19164/trotz-schande-von-koeln-luegen-sie-schamlos-weiter/ – ich setze mich u.a. hier kritisch mit Köln und den Folgen auseinander: https://alexandrabader.wordpress.com/2016/01/07/was-kommt-nach-dem-terror-gegen-frauen-in-koeln/ (17) http://www.danisch.de/blog/2016/01/08/die-desinformations-fachkrafte-von-ard-und-zdf/ […]