Hadmut Danisch

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Die Frau als Behinderte: Anke Domscheit-Berg und die Zwangsförderung

Hadmut
20.7.2015 22:16

Irgendwann schlägt Hurra in peinliches Versagen um.

Gleich einige Leute haben mich heute auf dieses Interview in der ZEIT mit Anke Domscheit-Berg hingewiesen.

Warum eigentlich?

Was ist an der Witzfigur Domscheit-Berg eigentlich noch der Kenntnisnahme wert?

Und wer ist eigentlich so blöd, sich als Firma von der beraten zu lassen?

Ständig liest man, sie wäre Managerin bei Microsoft und McKinsey gewesen. Warum eigentlich gewesen? Fähige Leute können sich dort eine goldene Nase verdienen. Warum ist sie dann nicht dort geblieben? Oder wollten die sie nicht mehr? Bei Wikipedia heißt es, bei McKinsey habe sie sich an einer Frauenstudie versucht, bei Microsoft sei sie so eine Art Lobbyistin gewesen. Beides Polit-Schwafel ohne Hirn. Berufsfeld: Angeblich Textildesignerin. Unternehmensberaterin? Kein geschützter Begriff, kann sich jeder nennen. So nennt man sich, wenn man keinen bezeichnungsfähigen Beruf hat und keine feste Tätigkeit findet.

Leistungen? Hat am Niedergang der Piraten signifikant mitgewirkt. Wer lässt sich als Firma eigentlich von einer beraten, die es inhaltlich mit verbockt hat, eine Partei stabil über 10 Prozent in kürzester Zeit in den Wählerbankrott zu treiben?

Und warum überhaupt?

Sie hat ein völlig kaputtes Frauenbild.

Domscheit-Berg: Frauen ins Unternehmen zu holen, sie zu halten und zu befördern, ist ein strategisches Ziel, wie jedes andere auch, denn Geschlechtervielfalt ist gut für das Betriebsergebnis. Deshalb muss dieses Ziel auch ganz oben angesiedelt sein.

So, so.

Die meisten Manager, die ich kenne, werden ziemlich heftig bis brutal nach den Zahlen beurteilt, die sie zustandebringen. Jährlich, oft auch quartalsweise. Die machen jeden erdenklichen Blödsinn mit, wenn sich nur der Hauch einer Chance besserer Zahlen ergäbt. Jedes Promille versuche die rauszuquetschen. Würde sich ein höherer Frauenanteil positiv auf das Betriebsergebnis auswirken, wäre es das erste, was die machen würden.

Die Vorstellung, dass diese Leute es versäumen würden, das Betriebsergebnis durch andere Einstellungsprioritäten zu verbessern, ist schon absurd. Dass sie dazu aber gerade auf eine Anke Domscheit-Berg gewartet hätten, ist lächerlich.

Es wird ja auch nicht gesagt, worin eigentlich die Verbesserung für das Ergebnis liegen sollte. Feministische Errungenschaften sind garantiert gleicher Lohn unabhängig von der Leistung, und bekannt ist, dass Männer mehr Überstunden schieben. Frauen sind heute führend in Schadensersatzklagen gegen Arbeitgeber wegen irgendwelcher Diskriminierungs- und Vergewaltigungsvorwürfe, und bei vielen Frauen ist der ausgeprägteste Charakterzug ihr Anspruchsdenken.

Dazu kommt, dass gerade durch die Anreicherung von Frauen in den Universitäten deutlich wurde, dass die Präferenzen immer weiter auseinanderdriften. Wenn man Universitätsfächer wie Informatik extra komplett enttechnisieren muss, damit der Frauenanteil steigt, dann ist das: Ein Scheiß Marketing, weil damit die Ansicht verbreitet wird, dass Frauen einfach zu doof wären.

Noch dämlicher ist ja die Kampagne der SPD, bei der sich Domscheit-Berg immer wieder mal rumtreibt: Die nämlich haben „Gleicher Lohn für gleiche Leistung” aufgegeben und fordern jetzt „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit”, verbunden mit der Bettel-Bitte, typische Frauenarbeit doch bitte, bitte als gleichwertig anzusehen, damit man fordern kann.

Wie dämlich muss man eigentlich sein, die Arbeitgeber um Anerkenntnis der Gleichwertigkeit anzubetteln, damit man sie dann auf gleichen Lohn unter Druck setzen kann?

Und welches Frauenbild kommuniziert man damit?

Die Frau als minderbemittelter Almosenempfänger, der sofort rotzige Forderungen stellt, sobald man „Ja” sagt?

Wer ist eigentlich so blöd, sich von einer in sowas beraten zu lassen, die bei der SPD herumschwarwenzelt, während die SPD diesen Schwachsinn verzapt?

Der Hammer ist ja dann noch das:

Wie gut oder schlecht Ziele erreicht werden, muss natürlich auch Folgen haben. Wirksam sind Bonuszahlungen oder Beförderungen für die Führungskräfte, die Zielvereinbarungen erfolgreich umsetzen. Sanktionen müssen folgen, wenn das Ziel verfehlt wurde. Es ist das Einmaleins des Managements, keine Hexenkunst. Man muss nur die klassischen Managementstrategien auch anwenden, wenn man es ernst meint mit Geschlechtervielfalt in Führungsetagen.

Moment Mal.

Manager werden bisher nach ihren Erfolgen, nach ihren Ergebnissen bewertet. Würden sich ein gesteigerter Frauenanteil, wie Domscheit-Berg behauptet, positiv auf das Ergebnis auswirken, dann würden Manager ja bereits indirekt danach bezahlt, wieviele Frauen sie einstellen. Dann wäre das Ziel doch schon erreicht.

Sollen Manager aber, wie Domscheit-Berg hier fordert, stattdessen bzw. auch nach der erzielten Frauenquote bewertet werden, dann widerspricht sie sich ja selbst, denn das würde bedeuten, dass eine Erhöhung des Frauenanteils eben nicht die Verbesserung der Ergebnisse zur Folge hat, sondern ein zweiter Wert ist. Man könnte sogar so weit gehen, dass daraus folgt, dass Frauenanteil dem Ergebnis abträglich ist, sonst bräuchte man ja nicht diese Ersatzbewertung.

Und überhaupt: Was kommt da in den Köpfen an? „Stell Frauen ein, sonst kürzen wir Dir das Gehalt!”

Boah, was eine Motivation. Hört sich an wie „Das musst Du essen, das ist gesund!” Wer hätte jemals etwas gemocht oder für gut gehalten, was ihm unter Strafandrohung aufgezwungen wird?

Da behaupten sie immer, Frauen wären genauso gut, ach was, besser als Männer. Und was steht auf dem Bewerbungsschreiben? „Stell mich ein, oder Du wirst bestraft”. Wer wäre da nicht begeistert.

Was eine Marketing- und PR-Kampagne. Und Microsoft hatte die als Lobbyistin?

Leute, im Ernst: Wer jetzt mit Strafen für Manager für das Nichteinhalten von Frauenquoten kommt, legt den ultimativen Offenbarungseid hin. Denn damit sagt man, dass es keinen nennenswerten Grund gibt, warum man das wollen könnte. Hört sich an wie der letzte verzweifelte Versuch.

ZEIT ONLINE: Was ist noch wichtig?

Domscheit-Berg: Die Rahmenbedingungen, also flexible Arbeitsformen, die ein Leben neben der Arbeit möglich machen und eine Personalentwicklung, die dazu beiträgt, Barrieren für Frauen abzubauen. Das können Trainings für das mittlere oder höhere Management sein, die Aufklärung leisten für die unsichtbare, aber effektive Wirkung von geschlechtsbezogenen Stereotypen.

Äh, Moment mal. Eben waren es doch noch die bösen Manager, die keine Frauen einstellen wollen, und die bösen gläsernen Decken. Was bedeuten würde, dass sich mehr Frauen bewerben und mehr zur Verfügung stehen, als tatsächlich eingestellt werden. Dass also ein Überangebot von Frauen besteht, denen zuwenig Jobs angeboten werden.

Hier nun aber heißt es, dass man flexible Arbeitsformen brauche, die ein Leben neben der Arbeit möglich machten (Ach, Männer bräuchten sowas nicht? Mal von der Blödsinnigkeit abgesehen, heißt das nicht, dass Männer auf demselben Job mehr arbeiten als Frauen?), was aber im Endeffekt das genaue Gegenteil bedeutet, nämlich dass derzeit nicht genug Frauen überhaupt diesen Weg gehen, also eben nicht jeder Job mit einer Frau besetzt werden kann.

Ja, was denn nun?

Gibt es nun mehr Bewerberinnen als Jobs oder mehr Jobs als Bewerberinnen?

Wir Frauen lernen ja schon als Mädchen, defensiv zu kommunizieren, leiser und schneller zu reden, weniger Pausen einzulegen, mehr Konjunktive zu verwenden.

Ach, das lernen die? Davon merke ich nichts. Jedenfalls nicht bei Feministinnen. Die reden pausenlos, ohne Luft zu holen, schreien laut, schnell, und hochaggressiv. Und was ein Konjunktiv ist, wissen die meisten nicht mal, klassische Grammatik kennen die nicht mehr. Die einzige Grammatik, die es noch gibt, ist, alles in 140 Zeichen zu quetschen und möglichst viele _, *, I und x einzuwerfen.

Oder haben die sich diese Müll-Kommunikation absichtlich in ihren Gender-Studies-Rhetorik-Kursen (die, in die Männer nicht reindürfen) antrainiert, weil sie eben glaubten, ihre Mädchen-Kommunikation kompensieren zu müssen? Ist das der Grund, warum Feministinnen so reden wie eine Mülltonne im Sommer stinkt?

Es stellte sich heraus, dass Babysitter bei etlichen Managerinnen häufiger kündigten, weil diese sehr viel unterwegs waren wegen der ausgedehnten und variablen Arbeitszeiten. Für Babysitter waren das schlechte Arbeitsbedingungen. Man musste deshalb viel mehr als üblich zahlen, was selbst bei einem guten Gehalt eine finanzielle Belastung werden konnte. Wenige Monate später konnten alle Mitarbeiter, die Kinder bis zu sechs Lebensjahren zu betreuen hatten, 1.000 Euro monatlich an Kinderbetreuungszuschuss beantragen.

Ah ja.

Feministische Betriebswirtschaftslehre und PR: Frauen wollen weniger arbeiten und mehr Freizeit als Männer, das ganze auch noch flexibler und von zu Hause, dafür aber 1.000 Euro monatlich zusätzlich. Und die Aussage ist, dass Frauen das Betriebsergebnis verbessern. Und das nennt sich dann Unternehmensberatung.

Gute Manager erkennen Führungsqualitäten auch bei ihren Mitarbeiterinnen und fördern sie, gibt ihnen Entwicklungsmöglichkeiten, schafft ihnen Sichtbarkeit in der Organisation, vernetzt sie untereinander. Manchmal ist es darüber hinaus wichtig, Frauen darin zu bestärken, sich auch selbst mehr zuzutrauen.

Doppel-Lacher.

Sowas habe ich neulich fast wortgleich woanders gelesen. Es ging um die Integration geistig behinderter Kinder in Schulklassen. Googelt man sowas, findet man beispielsweise sofort auf MyHandicap.de:

Um Kinder mit dem Down-Syndrom in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihren Fähigkeiten zu unterstützen, muss die individuelle Förderung früh einsetzen. Diese Frühförderung sollte abgestimmt auf den individuellen Bedarf in einem interdisziplinären System mit ärztlichen, medizinisch-therapeutischen, psychologischen, heilpädagogischen und sozialpädagogischen Leistungen erbracht werden. […] Werden diese Möglichkeiten ausgeschöpft und reagieren die Kinder mit einer entsprechenden Behinderung positiv darauf, ist es möglich, dass sie später integrative Kindergärten und Schulen besuchen.

Feministinnen verwenden für die Frauenquote in Unternehmen dieselbe Sprache, die für die Förderung und Integration behinderter Kinder verwendet wird. Wer solche Strategen, Berater und Lobbyisten hat, der braucht keine Gegner, schon gar kein Patriarchat mehr. So manche gläserne Decke stellte sich schon als die eigene Dummheit heraus, gegen die man immer wieder läuft, weil man sie nicht sieht.

Ich habe den Verdacht, dass das Projekt Frauenquote eigentlich schon gescheitert ist, wenn man mit solchen Quatsch-Argumenten kommen muss.

Wenn man schon damit kommt, dass man Manager dafür bestrafen muss, wenn sie Frauen nicht einstellen, dann heißt das auf Deutsch, dass man kein einziges positives Argument auf den Tisch zu legen weiß.

Und wer so berät, der hält alle Manager als Empfänger seiner Beratung offenbar für total verblödet. McKinsey. So, so. Alles klar.


71 Kommentare (RSS-Feed)

Pjotr
20.7.2015 22:37
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>>Gute Manager erkennen Führungsqualitäten auch bei ihren Mitarbeiterinnen und fördern sie, gibt ihnen Entwicklungsmöglichkeiten, schafft ihnen Sichtbarkeit in der Organisation, vernetzt sie untereinander. Manchmal ist es darüber hinaus wichtig, Frauen darin zu bestärken, sich auch selbst mehr zuzutrauen.<<

Das ist ein guter Manager. Aber ein Spitzenmangar wechselt denen auch noch die Windeln. Was tur der Mann nicht alles für die Emanzipation der Frau!
Ach ja, Unternehmensberater:

http://www.connexin.net/de/humor-witze/projekt-management/berater-schaefer-hund.html


A Stranger in a strange World
20.7.2015 22:40
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> Und Microsoft hatte die als Lobbyistin?

Na, aber sicher doch. Du musst allerdings die Kausalität richtig herum setzen: Nur eine Firma wie Microsoft kann sich eine derartige Lobbyistin leisten.

Das ist eben genauso wie in der berühmt-berüchtigten McKinsey-Studie “Women Matter”. Dort wird “nachgewiesen”, dass Frauen in Führungspositionen das Firmenergebnis verbessern. Tatsächlich wird jedoch nur eine Korrelation zwischen Frauen in Führungspositionen und dem Firmenergebnis gezeigt. Die Kausalität ist höchstwahrscheinlich genau andersherum: Nur Firmen mit überdurchschnittlichem Ergebnis können sich Frauen in Führungspositionen leisten.


Hadmut
20.7.2015 22:41
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Ach ja, Korrelation und Kausalität…


kardamom
20.7.2015 23:32
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http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1168182/Catfights-handbags-tears-toilets-When-producer-launched-women-TV-company-thought-shed-kissed-goodbye-conflict-.html

Bericht einer Unternehmerin, die ausschliesslich weibliches Personal angestellt hatte. Und das nie nie nie wieder machen wird.

Aber vor dem Lesen den Kaffee runterschlucken, sagt der Tastatur-Beauftragte…


Hadmut
21.7.2015 0:12
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> Bericht einer Unternehmerin, die ausschliesslich weibliches Personal angestellt hatte. Und das nie nie nie wieder machen wird.

Dreimal darfst Du raten, warum Feministinnen keine reinen Frauenfirmen aufbauen wollen, sondern immer Quoten-Beteiligung in Männer-Betrieben fordern.


C
21.7.2015 0:02
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“Die einzige Grammatik, die es noch gibt, ist, alles in 140 Zeichen zu quetschen und möglichst viele _, *, I und x einzuwerfen. ”

Zitat des Monats.

Leider ist das inzwischen wohl generell ein Sinnbild unserer Gesellschaft.


Karsten
21.7.2015 1:23
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Gast$FF
21.7.2015 2:14
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Gut gebrüllt, Löwe. Traurige Realität ist leider, dass ganz genau das zur Zeit in einigen großen Unternehmen passiert. Worauf ich hier in diesem ehrenwerten Blog schon öfters hingewiesen habe. Der extreme Feminismus hat mittlerweile mit sehr ausgeklügelten Strategien den Weg in die Wirtschaft gefunden, von den Universitäten, dem Öffentlichen Dienst und der Politik, über den Vektor der Unternehmensberatungen und unter Verwendung sorgfältigst konstruierter Trojaner, sowie mit dem unvermeidlichen Bezug auf die UN. Und dort wird er genau mit den Strategien und Methoden, die ADB in dem Interview anschneidet, umgesetzt. Beispiel gefällig (Englisch)? http://www.dsm.com/corporate/sustainability/stakeholder-engagement/stakeholder-dialogue/dsm-and-the-un-womens-empowerment-principles.html

Glauben die CEOs wirklich daran? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch nur viel wichtiger, woran die institutionellen Anleger glauben. Auch Anlagestrategien sind heutzutage feministisch beeinflusst (Gender Investment).


michael
21.7.2015 3:10
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“Gibt es nun mehr Bewerberinnen als Jobs oder mehr Jobs als Bewerberinnen?”

Hat sie doch (sinngemäß) geschrieben: Es gäbe viel mehr Bewerberinnen, wären die Jobs doch nur weniger stressig und noch besser bezahlt.


phaidros52
21.7.2015 3:23
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Damals bei Ashton Tate musste ein Manager jedes Quartal ein besseres Ergebnis bringen als im Vormonat. Wenn nicht, Kündigung.

El,
ach ja Unternehmensberater


Masochist
21.7.2015 4:00
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Als Wirtschaftsjurist kann ich nur sagen: Das Lesen von Arbeitsrechtsnachrichten schreckt mittlerweile genauso von der Beschäftigung von Frauen ab, wie das Befassen mit Familienrecht vom Heiraten. In zwei von drei Fällen heißt es ohnehin “Die Klägerin…”, und dann jeweils der Kontext: In der jüngeren Vergangenheit zunehmend “Diskriminierung”, als Exot auch mal der “Schadensersatz wegen verlorener Lebenszeit” und natürlich der Klassiker, die serielle Kurzzeiterkrankung (lat. faulenzia feminarum).
Kleine Auswahl:
http://blog.beck.de/2015/06/15/k-ndigung-wegen-dauerhaft-negativen-gleitzeitkontos
http://blog.beck.de/2015/03/03/schadensersatz-f-r-geleistete-arbeit-wegen-verluts-von-lebenszeit
http://blog.beck.de/2014/12/29/chefsekret-rin-nicht-erkannt-abgemahnt
http://blog.beck.de/2014/08/04/au-erordentliche-k-ndigung-wegen-h-ufiger-kurzerkrankungen
http://blog.beck.de/2015/04/06/vg-schleswig-spricht-zu-kleiner-frau-entsch-digung-wegen-ausschluss-vom-eignungspr-fungsverfahren-der-bundesp

Wenn man einem Mann eine Verfehlung vorhalten muss, Diebstahl, Arbeitszeitbetrug o.ä., sieht er das in aller Regel ein und man geht getrennte Wege. Die Arbeitnehmerin verklagt dich noch.

Um dem Leser meine bösen Vorurteile verständlicher zu machen, habe ich etwas gegoogelt und gleich diesen feministischen Text gefunden, ab Seite 213 zu Arbeitsrechtsstreitigkeiten: http://www.fernuni-hagen.de/rechtundgender/downloads/frauenundrecht.pdf
Dort heißt es so schön: “Die Anerkennung der eigenen Position, die Würdigung der erbrachten Leistungen und der Respekt vor der Person selbst sind oftmals für die Arbeitnehmerin wichtiger, als dies ein formales Prozessergebnis ist.” Fußnote dazu: “Diese Bedürfnisse haben sicher auch viele männliche Kläger beim Arbeitsgericht. Sie können sich aber besser mit den vorgegebenen Möglichkeiten zufrieden geben und sich in den ihnen gebotenen Alternativen einrichten.”
Das kann man so stehen lassen.


rleo
21.7.2015 4:59
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“Und wer ist eigentlich so blöd, sich als Firma von der beraten zu lassen?¨

Wie der von Pjotr verlinkte Witz zeigt, anscheinend viele.
Wer einen Hund mit einem Schaf verwechselt, und das auch noch toll findet, hat den Audi und den Brioni.
Wer Hund und Schaf auseinander halten kann, bekommt das nicht.
Maw. Fachwissen ist schädlich für das Gehalt.

siehe auch:
https://blog.psiram.com/2015/07/management-und-esoterik/

Und ich bin sicher, dass eine ADB mehr ‘Gehalt’ bekommt, als Hadmut mit seiner berechtigten Kritik an Krypto.


Klaus
21.7.2015 6:36
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Mit Logik kommt da eh nicht weiter.

Frauen sind so toll, für den Unternehmenserfolg so wichtig usw.

Da frage ich mich doch, warum gründen Frauen nicht so “tolle” Firmen wie Google & Co.

Warum können die sich nicht ohne Hilfen durchsetzen.

usw.

cu


Bodo
21.7.2015 6:57
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Das ist wieder mal ein hervorragender Beitrag! Es ist längst überfällig, solche Analysen auch in den Mainstream zu eskalieren. Warum gibt es die “Ansichten eines Informatikers” nicht bei FAZ.net? Einen “Don” leisten die sich doch auch.


Lercherl
21.7.2015 6:58
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@kardamom

Ist ja ganz amüsant zu lesen, aber was in der Daily Mail steht, liegt an Glaubwürdigkeit knapp unter der BILD.


aga80
21.7.2015 8:02
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Schade das den Mädels ihre eigenen Widersprüche nicht mal bewusst werden, wenn man sie mit der Nase darauf stößt.

Aber Frauen mit Inklusionsrethorik in Firmen zu drücken … O_o .


der eine Andreas
21.7.2015 8:38
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osthollandia
21.7.2015 9:07
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Zitat: “Feministische Betriebswirtschaftslehre und PR: Frauen wollen weniger arbeiten und mehr Freizeit als Männer, das ganze auch noch flexibler und von zu Hause, dafür aber 1.000 Euro monatlich zusätzlich. Und die Aussage ist, dass Frauen das Betriebsergebnis verbessern. Und das nennt sich dann Unternehmensberatung. ”

Ich bin Frau, ich hab BWL in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik studiert. Kann ich jetzt auch so einen Job haben?

Übrigens: bei uns verdienen die Techniker am meisten, weibliche Azubis Fehlanzeige. Wir machen Technik, wir sind Dienstleister, das hat sehr viel mit Dienen zu tun und noch mehr mit Leisten. Das schreckt meine Geschechtsgenossinen für gewöhnlich ab.


Unglaublich
21.7.2015 10:07
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“Feministinnen verwenden für die Frauenquote in Unternehmen dieselbe Sprache, die für die Förderung und Integration behinderter Kinder verwendet wird. Wer solche Strategen, Berater und Lobbyisten hat, der braucht keine Gegner, schon gar kein Patriarchat mehr. So manche gläserne Decke stellte sich schon als die eigene Dummheit heraus, gegen die man immer wieder läuft, weil man sie nicht sieht.”

Mich verwundert das sowieso warum sich Frauen von Frauen und n`Haufen Manginas für so minderbemittelt erklären lässt ohne auf die Barrikaden zu gehen. Jeder Mann muss doch so langsam den Eindruck haben dass das weibliche Geschlecht von Natur aus dem männlichen in keinster Weise ebenbürtig ist. Der ganze Rotz mit den Triggerwarnungen, den Safezones und das ganze hassenichgesehn, das ist so absurd wie kindisch zugleich.
Und die möchten auf Augenhöhe sein?


CountZero
21.7.2015 10:10
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Hadmut schrieb:
> Oder haben die sich diese Müll-Kommunikation absichtlich in ihren Gender-Studies-Rhetorik-Kursen (die, in die Männer nicht reindürfen) antrainiert (…)

Ich beobachte bei großen Firmen überall eine fast händeringende Suche nach leistungs- (oder zumindest führungs-)bereiten Frauen, die man befördern oder sonstwie ‘nach oben’ bringen könnte. Dafür gibt es (allein in meinem Schuppen) eine Plethora an Trainings-, Vernetzungs-, Selbstbewusstseins-, Aussendarstellungs-, Verhandlungs- und Fördermaßnahmen nur für Frauen, dh. Männer sind von diesen Maßnahmen ausgeschlossen einzig aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit.

Meiner Erfahrung nach ist der Anteil an Männern, die sich zu ‘höherem’ berufen sehen, willens sind, diesen Weg zu gehen (mit allen Opfern, die man dafür bringen muß) und eine bestimmte Art von Kommunikation zu diesem Ende aufweisen, in der Gesamtmenge der männlichen Angestellten größer, als das Äquivalent bei Frauen. Damit bleiben aber eine Menge Männer, die vielleicht auch Karriere machen wollen, aber zuwenig Selbstbewusstsein dafür haben, zuwenig ‘vernetzt’ sind oder nicht gut genug kommunizieren übrig, die von den o.a. Fördermaßnahmen ebenfalls profitieren würden, um ihr volles Potential abzurufen, die aber von diesen Maßnahmen wg. ihrer Geschlechtszugehörigkeit ausgeschlossen sind. Das finde ich ungerecht.

Einige (nicht alle!) Kolleginnen reagieren mit völligem Unverständnis auf diese Argumentation. Hier bemerkt man, wie die Lügenpropaganda von ADB und Co. in die reale Gesellschaft abfärbt und zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung wird: diese Kolleginnen glauben tatsächlich, sie würden benachteiligt allein, weil sie Frauen sind (nämich weil ADB ihnen das jeden Tag einredet). Jeder Mißerfolg in jedem Gespräch und jeder Unterton wird von ihnen dementsprechend interpretiert, wobei natürlich völlig ausgeblendet wird, dass man auch als männlicher Mitarbeiter seine eigene Denkweise nicht überall durchsetzen kann (und generell nicht alles caviar and roses ist, nur weil man auf ein anderes Klo geht).

Und mit diesem Selbstverständnis von ‘ich bin ja als Frau benachteiligt’ sehen die es dann als gerechten Ausgleich, wenn es eine Vielzahl von Fördermaßnahmen gibt, die nur Frauen offenstehen ohne das es ‘nur Männer’-Äquivalente gäbe. Selbst in einem Umfeld, in dem händeringend nach Führungsfrauen gesucht wird.

> Ist das der Grund, warum Feministinnen so reden wie eine Mülltonne im Sommer stinkt?

🙂


Studolio
21.7.2015 11:05
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In zwei von drei Fällen heißt es ohnehin “Die Klägerin…

Deswegen in Zukunft ja auch: KlägerX.

BTW, gibt es irgendwo eine Übersicht was im Kommentarfeld als Auszeichnungs-Token funktioniert?


Icke_
21.7.2015 11:33
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Zur Frauenquote generell fällt mir immer der hier ein: “Außer dem Umstand, eine Frau zu sein, konnte sie leider keine weitere Qualifikation nachweisen…” 😉


mindph
21.7.2015 12:18
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Die ADB hat nie was vernünftiges gelernt, hat es aber geschafft, durch geschickte PR sich in’s Rampenlicht zur drängeln und ist jetzt eine gefragte “Beraterin”. Das Problem sind aber die Leute, die die buchen (auch für Interviews, denn das bringt wieder PR und damit Geld).

Sie ist ja auch nur zu den Piraten (vorher Grüne), weil sie dachte mit denen in null,nix sich in den BT zu mauscheln. Die einzige Karriere die diese “Karriereberaterin” interessiert ist ihre eigene.


mindph
21.7.2015 12:19
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PS: Übrigens ist diese Figur EINER der Gründe, warum ich aufhörte Piraten zu wählen.


Georg
21.7.2015 12:42
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Hoffentlich engagiert sich Frau Domscheit-Berg in Zukunft noch mehr in der SPD. 😉


Beipflichter
21.7.2015 13:01
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@Hadmut:
Bilde ich so eine Art Integral über Deine in diesem Jahr schon erschienen Blog-Beiträge bzgl. immer neuer Lügen, Gemeinheiten und Schweinereien der Feminist_INNEN, ihrer Adetp_INNEN und der grossen Meute der Lila Pudel, die schön mitheulen oder zumindest ihre Schnauze dazu halten, komme ich zu folgender desaströsen Schlussfolgerung:

Es gibt offenbar im „Kollektiven Unterbewusstsein“ der Weibs_INNEN eine Art Gesetz von der „Erhaltung männlichen Leids, Schikanen, Quälereien, ja sogar der Tötung und Verstümmelung“.

Fast jede Generation hatte nämlich in den früheren Jahrhunderten ihre Kriege, in denen männliches Kanonenfutter zu Hunderttausenden abgeschlachtet, verstümmelt, jahrelang in Gefangenenlagern entrechtet, gedemütigt, misshandelt wurde. Bestenfalls als physisch und psychisch lädierte „Veteranen“ durften Männer solchen Torturen entrinnen.

Nunmehr leben wir indes in einer Periode eines 70 Jährigen „Nichtheissen Krieges“. Schon fast 3 Generationen von Männern durften heranwachsen, eine davon schon alt werden, ohne in den „Genuss“ von Tod, Verwundung, Gefangenschaft, ruinierte Gesundheit, kurzum eines Kriegstraumas zu kommen. – Das kann die weibliche, die brutale Selektionsmacht innehabende Seele, nicht so ohne weiteres hinnehmen. – Das „Männer-Material“ (bestehend aus sehr wenigen Alpha-Männchen und einem Riesenheer von Beta-Männchen) gehört ausgejätet, dieses „Unkraut“ muss ausgelichtet, muss zurück gestutzt werden, darf sich niemals „frei entfalten. –

Ergo trat der Feminismus auf den Plan, mit der festen Intention Männer (gemeint: Beta-Männchen) zu schaden, zu blockieren, zu ruinieren, zu demütigen, zu malträtieren, zu kujonieren, zu verhöhnen, zu verdammen, zu entrechten. –

Also die uralte perfide Strategie der Weibchen Beta-Männchen rücksichtlos aus dem Fortpflanzungs-Reigen auszuschliessen. –

Und die Rechnung scheint aufzugehen. Denn die wenigen Alpha-Männchen, denen die Weibchen noch eine Existenz gönnen, können sich aufgrund ihrer Macht, ihrer Ressourcen, ihrer Schläue und Dominanz noch feministischer Pressionen entziehen oder erwehren. –
Dafür trifft es aber die Millionen von Beta-Männchen um so härter. – Also genau nach dem Geschmack der Weibchen !


steffen
21.7.2015 13:05
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@unglaublich:

> Mich verwundert das sowieso warum sich Frauen von Frauen und n`Haufen Manginas für so minderbemittelt erklären lässt ohne auf die Barrikaden zu gehen.

Also ich habe mal mitgekriegt, wie meine Frau einer ‘Netzfeministin’ genau deshalb den Kopf gewaschen hat. (nicht, daß diese Netzfeministin irgendwas dabei gelernt hätte)

War auf einer IT-Konferenz, meine Frau ist mit dieser spätpubertären Göre zusammengerauscht, diese Feministin hat ernsthaft ihr folgenden Satz an den Kopf geworfen: “Doch, du bist Opfer, du weisst es nur noch nicht”

Und um noch nachzutreten gab es eine zweite Begegnung am Buffet, wo diese Feministin die fachliche Kompetenz meiner Frau ins lächerliche gezogen hatte. Da ist sie endgültig sauer geworden. Ich stand nebendran, und mir ist der Mund runtergeklappt. Eine derartige arrogante Unverschämtheit hatte ich noch niemals von einem Mann einer Kollegin gegenüber erlebt. Ausgerechnet von einer Feministin ein Verhalten, wie die versuchen es uns Männern anzuhängen.

Dazu muss man anmerken, daß meine Frau wirklich kompetente ITlerin und verdient auf sehr gutem Posten ist, das ganze nicht mit Rumjammern oder Quote sondern mit klassischer harter Arbeit. Solche Frauen gibt es, und ich kann echt von Glück sagen, so eine als Partnerin gefunden zu haben.

Problem mit dem auf die Barrikaden gehen ist: Meine Frau und ähnliche die was leisten sind zu beschäftigt, um sich in ihrer knappen Freizeit noch den Blutdruck von solchen feministischen Tucken hochtreiben zu lassen die nix können als aufzukreischen und Frauen zu mobben die es wagen das feministische Opfermärchen in Frage zu stellen. (Stichpunkt Krabbenkorbeffekt, oder schlicht: Neid)


der eine Andreas
21.7.2015 13:24
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Kreisch!

Googles eingeblendete Werbung ist sexistisch!

Fr. Löffler hat mal wieder was entdeckt:
https://www.freitag.de/autoren/juloeffl/danke-google-werbung/

Männer bekommen (auf der Seite der Times of India, steht nicht im Artikel)6 mal mehr Anzeigen für hoch bezahlte Jobs ($200k+ Jobs – Execs Only)als Frauen.

Hier die Studie:
http://www.degruyter.com/view/j/popets.2015.1.issue-1/popets-2015-0007/popets-2015-0007.xml

Nun könnte ich mir evtl. vorstellen, dass

1) bei der Auswertung der Werbeanzeigen NUR EINER Seite (Times of India) evtl noch andere Effekte eine Rolle spielen.

2) das der Algorithmus auch die statistische Verteilung von Suchanfragen bei Männern und Frauen auswertet (Sprich Bildung von Zielgruppen). DA könnte es ja durchaus sein, das mehr Männer als Frauen solche Jobs suchen 🙂


Mike
21.7.2015 13:26
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” oder dass ein dominanter Führungsstil grundsätzlich einem kooperativen Führungsstil überlegen ist.”

Interessant ist doch eher, dass die Tusse grundsaetzlich diese verschiedenen Fuehrungsstile am Geschlecht festmacht. Bei meiner Erfahrung, versuchen Frauen viel eher durch falsche Dominanz Befehle zu erteilen (fuehren koennte man das nicht nennen).


WikiMANNia
21.7.2015 14:32
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@Georg

Hoffentlich engagiert sich Frau Domscheit-Berg in Zukunft noch mehr in der SPD.

Als Totengräberin könnte sie sich tatsächlich verdient machen: Nachdem sie schon die Piraten beerdigt hat, könnte sie nun die SPD “überwinden”. Das wäre schön.


rleo
21.7.2015 14:52
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@der eine Andreas
aus dem verlinkten Text:
“Die Teilnehmerinnen der Konferenz in Berlin betrieben keinen Lobbyismus für vermeintliche Fraueninteressen. Ihr Anliegen war es vielmehr, Ökonomie auf ihren ursprünglichen Sinn zu verpflichten, der (laut Adam Smith) schließlich darin besteht, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen.”


der eine Andreas
21.7.2015 15:00
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Und schon wieder:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/lehrberufe-ausbildung-zum-einzelhandelskaufmann-am-haeufigsten-13713263.html

Natürlich nicht ohne die 22% GAP.

Meine Empfehlung, Mädchen, die “etwas mit Tieren” machen wollen, in eine Ausbildung zur Fleischerin zu stecken (immerhin 19% mehr Brutto als eine Tierarzthelferin), wollte die FAZ allerdings nicht veröffentlichen 🙂


der eine Andreas
21.7.2015 15:00
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Nachtrag:

Ist eigentlich schon wieder Sommerloch? Es vergeht ja kein Tag mehr ohne Genderei in den Zeitungen.


Hadmut
21.7.2015 21:43
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> Ist eigentlich schon wieder Sommerloch? Es vergeht ja kein Tag mehr ohne Genderei in den Zeitungen.

Ja. Schwul konnte gerade keiner mehr sehen, deshalb machen sie wieder verstärkt Gender.


JochenH
21.7.2015 15:37
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Anke DB kam von den Grünen zu den Piraten und hat vollends unser Programm ignoriert. Sie kam mit eigener Agenda, die sie förmlich durchgeprügelt hat. Wir waren postgender aufgestellt, wollten also genau diesen Genderkäse gar nicht mehr aufkochen.

Anke hat Zeit. Sie arbeitet augenscheinlich nicht, sondern ist unterwegs in eigener Sache. Ihre Konzentration bei Piraten war darauf gerichtet, einen bezahlten Job zu bekommen. So hat sie sich durchgeboxt auf den Listen für Mandate fürs Landtagsparlament Brandenburg, für die Bundestagswahl und das Europaparlament. Sie hat niemals für einen Job als ehrenamtlicher Bundesvorstand kandidiert. Nach dem Scheitern der drei Wahlen ist sie aus der Partei ausgetreten.

Was sie bei McKinsey oder Microsoft getrieben haben soll war uns Piraten immer schleierhaft. Sie zeigt wenig einschlägige Kompetenzen und fokussiert sich fast ausschließlich auf den Aspekt des Feminismus. Das ist natürlich zu dünn für eine Beraterin mit Tagessätzen über 1000 Euro. Ich fand sie unangenehm, aber sie hat mich immerhin auf die Seite von Hadmut aufmerksam gemacht, also hat alles eine gute Seite.


Hadmut
21.7.2015 21:43
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@JochenH

> Anke DB kam von den Grünen zu den Piraten und hat vollends unser Programm ignoriert. Sie kam mit eigener Agenda, die sie förmlich durchgeprügelt hat.

Die Frage ist eher, wie das passieren konnte, dass da einfach eine von den Grünen kommt und den Leuten vorschreibt, was sie zu denken haben. Mit normalen Piraten ist sowas nicht möglich gewesen, die Frage ist also, was da abgelaufen ist. Wie war das möglich, dass da einfach so eine egozentrische Dumpfnuss ankommt und da zum bestimmenden Glied wird?

Ich erinnere mal daran, dass in der Piratenpostille Flaschenpost geheime Zensoren installiert worden waren, von denen das normale Parteimitglied nichts sehen konnte und nie etwas erfahren hat. Da muss mehr als nur eine Anke DB dahintergesteckt haben. Ich halte das ja immer noch für Sabotage im großen Stil.

> Nach dem Scheitern der drei Wahlen ist sie aus der Partei ausgetreten.

Extreme Opportunistin. Partei ist der egal, Hauptsache irgendein Posten.

> Was sie bei McKinsey oder Microsoft getrieben haben soll war uns Piraten immer schleierhaft.

Man hat auch nie gefragt.

> Anke hat Zeit. Sie arbeitet augenscheinlich nicht, sondern ist unterwegs in eigener Sache.

Ja. Das habe ich auch nie verstanden, wovon die eigentlich lebt. In letzter Zeit habe ich aber häufig erlebt, dass die feministischen Netzwerke sich ständig gegenseitig Einladungen und Veranstaltungen zuschanzen, die eigentlich niemanden interessieren und absolut lächerlich sind, aber für die sie sich Honorare zahlen.

Mir fällt auch auf, dass die auf praktisch allen feministischen Veranstaltungen rumscharwenzelt, bei denen ich mir nur mit äußerster Mühe mal Zeit nehmen oder vielleicht nur eine Stunde statt des ganzen Tages teilnehmen kann.

Die muss wirklich unglaublich viel Freizeit haben.

Man könnte natürlich auch die Frage stellen, auf wessen Payroll sie steht.


Schwärmgeist
21.7.2015 15:47
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Mhm, keine Ahnung. Die ganze Debatte ist inzwischen so vergiftet, daß man eigentlich nur noch in Fettnäpfchen treten kann. Für Führungspositionen in großen Unternehmen sind Männer in der Regel besser geeignet, denn sie sind beherrschter, sachlicher und nicht so kreischend und intrigant wie Frauen. So, und jetzt dürft ihr mich einen Sexisten nennen.

Eine Quote soll es nur für DAX-Unternehmen, Chefredakteurinnen und Parteivorsitzende geben, aber nicht für Kanal- und Minenarbeiter. Erst dann, wenn in den Minen genauso viele Frauen wie Männer schuften und sich ihren Rücken zugrunderichten, hätten wir erst Gleichberechtigung erreicht; vorher halte ich das alles für leeres Gerede.


JochenH
21.7.2015 16:22
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Ich kenne das auch von Männern, dass sie einen kooperativen Führungsstil haben. Jedenfalls in der Arbeitswelt, beim Segeln dagegen ist es autoritär.


prx
21.7.2015 16:35
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Die Quote von oben her einzuführen wird ohnehin eine interessante Konsequenz haben. Die Annahme ist ja, Frauen würden mehr Frauen einstellen. Aber ist das wirklich zu erwarten?

Eine Quotenfrau kann praktisch nicht durch einen Mann ersetzt werden. Männer einzustellen ist also für diese Frauen völlig ungefährlich. Aber Frauen einzustellen bedeutet, den eigenen Ersatz heranzuzüchten. Wofür sollte sich also eine rational handelnde Quotenfrau entscheiden?


der eine Andreas
21.7.2015 18:54
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Ich kann es nicht lassen:
http://www.thesocialmemo.org/2015/07/guardian-author-who-called-for-end-of.html
“Guardian Author Who Called for End of Catcalling now Regrets she is not Catcalled ”

Gelobt sei, dass das Netz nicht vergisst:
2014: Mimimi, die Männer gucken:
http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jun/03/women-street-harassment-statistics

2015: Mimimi, die Männer gucken nicht mehr
https://archive.is/upmcL
“Men rarely catcall me any more. I hate that our culture makes me miss it”

uupss, schnell den Titel ändern:
http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/20/catcall-culture-feminism-jessica-valenti
” One perk of older age? Fewer catcalls”


Manfred P.
21.7.2015 19:27
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Gestern Abend erzählt mir meine Freundin neuen Tratsch.

Eine gemeinsame Bekannte ist Ärztin. Sie prahlte damit, dass sie auf die Mitleidstour machte, damit ihr die männlichen Kollegen Arbeit abnehmen, weil sie was “am Fuß” habe.

Später regte sich besagte Ärztin über eine schwangere Kollegin auf, auf die besondere Rücksicht genommen würde. Schließlich sei sie doch auch eine Frau und weniger leistungsfähig.

Ganz ehrlich: Case in point. Der “Gender Pay Gap”, so er denn existierte, wäre in diesem Fall voll gerechtfertigt. Und diese Anekdote belegt, dass die angebliche gleichwertige Leistungsfähigkeit der Frau ein Märchen ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kluger Manager auf leistungsstarke und -bereite einfach so verzichtet, nur weil sie Frauen sind. Das halte ich für ziemlichen Blödsinn.

Es ist ein Ammenmärchen, um einen Opfermythos zu stricken.


olav
21.7.2015 22:24
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Geld verdient sie ja u.a. mit ihren bislang zwei Büchern, die in der feministischen Mainstream-Presse unkritisch besprochen wurden. Zufällig hatte ich ihr aktuelles Buch (“Ein bisschen gleich ist nicht genug!”) auf Amazon angeschaut, nur Stunden bevor auf ZEIT ONLINE eine extrem schlichte Jubelarie von Tina Groll erschien*. Vor der Rezension lag der Amazon-Verkaufsrang bei über 80’000, das Buch war also ein totaler Ladenhüter. In den Tagen danach kletterte es im Rang auf besser als 200. Aber trotzdem landete das Buch schon ein paar Wochen nach Erscheinen bei einem lokalen Buchhändler als Remittende für den halben Preis. Selbst der von der ZEIT gepushte Verkaufserfolg war nur ein Strohfeuerchen.

[*] “Kluge Anleitung für eine geschlechtergerechte Welt”
http://www.zeit.de/karriere/2015-03/ein-bisschen-gleich-ist-nicht-genug-domscheit-berg-rezension


Teardown
22.7.2015 1:19
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Das liebe ich ja so an deinen Texten…diese Ruhe die diesen Unsinn so klar benennt, dass ich schon wieder darüber lachen muss. Wie machst du das Danisch?

Ich habe bei ZOn u.a. so kommentiert:

Ja. Ich vermute sogar das ist beabsichtigt. Die Diskursüberlegenheit behalten, indem man total abgedrehte Interviews bringt.

Zum Beispiel, dass erwachsene Frauen nicht in die Top-Führungspositionen aufsteigen, weil die dusseligen Unternehmen diesen hochkompetenten Führungskräften, diesen zukünftigten Stützen der dt. Wirtschaft mit ihren zahllosen Ideen, die allein durch ihr Geschlecht schon mehr Gewinn dem Unternehmen machen, einfach keinen Laptop für die Arbeit zu Hause in die Hand drückt.

Wie gut das wir Unternehmensberatin Domscheidt-Berg haben, die hier Aufklärung schafft!

Und natürlich brauchen die Frauen Kurse! Na klar, das Unternehmen muss doch seinen topausgebildeten und vor Eigenintiative platzenden weiblichen Führungspersonal beibringen zu kommunizieren (!). Denn die armen Führungsdamen kommunizieren leider defensiv, dass haben sie so in der Schule gelernt. Ja, man muss diejenigen, die durch eigene Ideen und neue Wege das Unternehmen vorantreiben, erstmal was beibringen, sie erstmal in die Lage dazu versetzen!Achja! Und nicht nur 120k zahlen, nein nein, die Damen (die bisher nur Aufwand produzieren) sollen bitte auch in festen Arbeitszeiten ihr Vermögen verdienen, mit Betriebs-KiTa und in Teilzeit. Und wenn der liebe Arbeitgeber nicht spurtet, dann muss der ganz doll sanktioniert werden. Denn die dt. Wirtschaft braucht ja die Frauen, die dt. Wirtschaft muss sich den Frauen anpassen, denn Frauen haben Teilhabe verdient. Karriere ja, aber bitte nicht zu anstrengend.


Hadmut
22.7.2015 1:24
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> Wie machst du das Danisch?

Ähm, ja, mmmh, weiß nicht so genau, ich bin halt so, ich mag’s halt so.


der eine Andreas
22.7.2015 7:44
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Nachtrag zu http://www.danisch.de/blog/2015/07/20/die-frau-als-behinderte-anke-domscheit-berg-und-die-zwangsforderung/#comment-90041

Ante jammerte ja. (Die Zeit hat lt. eines Kommentators inzwischen den Artikel geändert, man sieht aber nicht wo -> merke: Immer SOFORT Abbild speichern.)

Antje bericht auch:
http://antjeschrupp.com/2015/07/19/der-zweifelhafte-nutzen-von-statistik/

Herrlich!
“Die Kurzvorträge waren alle sehr statistisch basiert, und da ich mich mit Statistik nicht sonderlich auskenne, hab ich nicht so wirklich alles im Detail verstanden. ”

“Feldforschung ist wirklich sehr komplex…
Ich habe mich allerdings gefragt, wozu solche Studien eigentlich gut sind. Denn in keinem Fall waren die Ergebnisse großartig überraschend.”

Beste Aussage:
“Whatever: Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Studien und statistische Untersuchungen überbewertet werden. Und dass es durchaus ein Problem ist, dass solche „empirische“ Forschung mit viel mehr Geld gepampert wird als analytische, spekulative, ideenproduzierende Arbeiten.”

GENAU! Scheiß auf Studien und Statistik, wir brauchen Ei.. äh Ideen!

Bin ja gespannt, ob mein Kommentar freigeschaltet wird 🙂


Kyle Reese
22.7.2015 9:43
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Die Domscheit-Bergs sind Infiltrations-Einheiten. Eine Ähnlichkeit mit dem Terminator aus dem letzten Film besteht bei ihr durchaus. Da muss man nur ein bisschen genauer hinsehen.


Werner
22.7.2015 10:48
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So lustig finde ich das gar nicht.

Die Frau wird schlicht für das bezahlt, was sie tut – Du hast es ja selber aufgezählt. Das versucht sie zumindest. Sie ist im weitesten Sinne wohl eine Agentin. Eine Milady de Winter ist sie vielleicht nicht, aber wer weiß -Tarnung ist Alles. Bezahlte Trollin auch außerhalb des Internets trifft es vielleicht; deshalb beschuldigen diese Leute ja ständig Andere. It takes one to know one. Ansonsten Hofschranze, der Begriff war witzigerweise immer schon weiblich.

Will sagen: Ob solche Menschen bewußt oder unbewußt das anrichten, was sie anrichten, spielt nur bei der Strafzumessung eine Rolle. Aber da ist ja wg. der weiblichen Unschuldsvermutung nicht Allzuviel zu holen… Bezahlter Lakai des Kapitals, Kapitalistenmagd ( früher: Knecht ) hätte man sie vor einem halben Jahrhundert vielleicht gehießen, heute heißt so etwas Lobbyistin.

“Berater-” und andere Honorare sind ein großartiges Versteck für verdeckte Geldströme; manche liefern dafür einen Berg Kopien ab, aber welches Gericht will da über die Schöpfungshöhe befinden? Wo kein Kläger, da kein Richter. Es hat dazu in Deutschland nur ein, zwei große Verfahren gegeben, wo die Sache irgendwie aufgeflogen war und deshalb untersucht werden mußte. Die Unternehmen, wenn sie zahlen, zahlen natürlich für die “Beratung” an sich, nicht den Inhalt derselben – so, wie sie bei der Mafia für “Schutz” bezahlen würden. Auch bei ehemaligen Mitarbeitern.

IAW: Es geht dabei um Erpressung, verdeckte Spenden an Parteien (= an ihre Mitglieder), und eine Art Ablasshandel. Sie sagt es ja selbst: “Wie gut oder schlecht Ziele erreicht werden, muß natürlich auch Folgen haben. Wirksam sind Bonuszahlungen oder Beförderungen für die Führungskräfte, die Zielvereinbarungen erfolgreich umsetzen. Sanktionen müssen folgen, wenn das Ziel verfehlt wurde.” Und sie sagt es deutlich genug. Wenn Du nicht (exorbitant überzogene Löhne an die Mitglieder meiner Gruppe) zahlst, gibt es Haue.

Die Botschaft kommt immer an. Es geht um Macht, Geld, Einfluß, – und die Tarnung dessen; Geld- und sonstige Boten und Kuriere stecken da einfach mit drin.

@ kardamom: Gab’s hier in D schon mal kurz nach der Wende. Da wollte eine (ostdeutsche??) Unternehmerin, die diesen (schon damals weit verbreiteten) Quatsch von “Frauen waren und sind schon immer in Allem besser und leistungsfähier, nur gemerkt hat’s bisher noch keiner” fröhlich und optimistisch in die Tat umsetzen. Das Resultat war eine totale Pleite nach einem halben Jahr oder so, weil die reine Frauenmannschaft an die 30% Fehlzeiten produzierte. Mährte sich damals im Stern oder so darüber aus*. War so der erste Hinweis auf die 23%…

*Auch dafür gibt’s Geld…


JochenH
22.7.2015 11:13
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> Ist eigentlich schon wieder Sommerloch? Es vergeht ja kein Tag mehr ohne Genderei in den Zeitungen.

Ja. Schwul konnte gerade keiner mehr sehen, deshalb machen sie wieder verstärkt Gender.

>>> Schwul bleibt ein Dauerbrenner. Lesbisch versucht sich reinzudrängen, aber verhallt meist wg. niedriger Resonanz (nicht einmal Gegenwind). Aber irgendwie nutzt sich die Masche “männlich schwul == sexuell bunt und vielfältig” ab.


Freigeist
22.7.2015 11:13
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JochenH
22.7.2015 11:21
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>> @Hadmut

@JochenH

> Anke DB kam von den Grünen zu den Piraten und hat vollends unser Programm ignoriert. Sie kam mit eigener Agenda, die sie förmlich durchgeprügelt hat.

Die Frage ist eher, wie das passieren konnte, dass da einfach eine von den Grünen kommt und den Leuten vorschreibt, was sie zu denken haben. Mit normalen Piraten ist sowas nicht möglich gewesen, die Frage ist also, was da abgelaufen ist. Wie war das möglich, dass da einfach so eine egozentrische Dumpfnuss ankommt und da zum bestimmenden Glied wird?

>> Wir mochten sie alle nicht und sie uns auch nicht. In den AGs hat sie gar nicht mitgewirkt. Sie war erst in Berlin und hatte dort wohl keine Chance und ist dann nach Brandenburg gegangen, wo ein winziger Verband war. Dann hat sie sich nach außen gewandt (Presse, TV) und wurde so bekannt. Intern hat sie gar nicht gewirkt.

Ich erinnere mal daran, dass in der Piratenpostille Flaschenpost geheime Zensoren installiert worden waren, von denen das normale Parteimitglied nichts sehen konnte und nie etwas erfahren hat. Da muss mehr als nur eine Anke DB dahintergesteckt haben. Ich halte das ja immer noch für Sabotage im großen Stil.

>> Hmm. Ich war jahreland Moderator im Sync-Forum und kannte da die Strukturen. Habe niemals etwas von geheimen Zensoren gehört.

> Nach dem Scheitern der drei Wahlen ist sie aus der Partei ausgetreten.

Extreme Opportunistin. Partei ist der egal, Hauptsache irgendein Posten.

>> Ja und geklappt hat es nicht. Der Fehler der Piraten war diese Dame immer zu nominieren. Sie wurde auf den Aufstellungsparteitagen gewählt, also sind Piraten hier auch selber schuld. Ähnlich wie die aus meiner Sicht unsägliche Julia Probst, die 2 Wochen nach ihrem Parteieintritt auf Nr. 2 der BW-Aufstellungsliste für die BTW12 gesetzt wurde – hinter S. Nerz, aber weit vor Schrade (kungler).

> Was sie bei McKinsey oder Microsoft getrieben haben soll war uns Piraten immer schleierhaft.

Man hat auch nie gefragt.

>> Doch. Hat man. Dann kamen immer schwammige Antworten, nie Konkretes wie zB bei Kunde x Aufgabe y gemacht.

> Anke hat Zeit. Sie arbeitet augenscheinlich nicht, sondern ist unterwegs in eigener Sache.

Ja. Das habe ich auch nie verstanden, wovon die eigentlich lebt. In letzter Zeit habe ich aber häufig erlebt, dass die feministischen Netzwerke sich ständig gegenseitig Einladungen und Veranstaltungen zuschanzen, die eigentlich niemanden interessieren und absolut lächerlich sind, aber für die sie sich Honorare zahlen.

>> Ihr Mann arbeitet und die haben wohl keine Kinder. Sie hält sich dann über Wasser mit kleinen Honoraren und ihren fast unverkäuflichen Büchern. Bei den Fems sahnt nur Wicorek ab, der Rest ist Hartz4 oder bezieht ein klägliches Salär einer linken Stiftung.

Mir fällt auch auf, dass die auf praktisch allen feministischen Veranstaltungen rumscharwenzelt, bei denen ich mir nur mit äußerster Mühe mal Zeit nehmen oder vielleicht nur eine Stunde statt des ganzen Tages teilnehmen kann.

>> Sich such wieder eine neue Partei, wobei die SPD wohl nicht anbeisst und die Linke auch nicht.

Die muss wirklich unglaublich viel Freizeit haben.

Man könnte natürlich auch die Frage stellen, auf wessen Payroll sie steht.

>> Wie gesagt: keine Kinder, aber arbeitenden Ehemann. Sie versucht sich da durchzubeißen, ist aber thematisch zu schmal aufgestellt.


Hadmut
22.7.2015 12:26
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Heißt das, sie macht auf Feministin und lässt sich von ihrem Mann aushalten?


Fredi
22.7.2015 13:21
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@Hadmut: Nicht gehört? #giveyourmoneytowomen war für ein paar Tage ein Trend auf Twitter. Danach soll man twitternde Feministinnen bezahlen, weil, äh, die ja sowas wie Lehre machen oder so. Normale Jobs sind halt schwierig zu bekommen und zu halten wenn man nichts kann und explizit Stress machen will. Jasna Strick kann da ein Lied von singen…
Was mich dran erinnert, dass ich noch einen Antwortartikel an die Süddeutsche schreiben will. Unterdurchschnittlicher Abschluss nach Ablauf der Regelstudienzeit und dann direkt einen super Job landen? Das kann doch nur wegen Privilegien sein! Das Fach hat damit überhaupt nichts zu tun, ein Master in Germanistik ist schließlich genauso ein Master wie einer in Physik!11


Gast
22.7.2015 13:35
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Ich frage mich was an J. Assanges Aussagen zu seinem ehemaligen
“Mitarbeiter” bei Wikileaks und den CIA-Kontakten seiner Frau dran
ist…

http://www.twitlonger.com/show/chek37


JochenH
22.7.2015 14:07
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>Heißt das, sie macht auf Feministin und lässt sich von ihrem Mann aushalten?

Das wird nie kommuniziert. Ich weiß es nicht, aber vermute, dass sie eine normale Ehe führt mit Gütergemeinschaft. Aber WISSEN tu ich nichts, es ist nur auffällig, dass sie beliebig Zeit hat für ihre Politik, aber bisher keine Posten oder Mandate erreichen konnte.


CountZero
22.7.2015 15:06
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@Hadmut:
> Heißt das, sie macht auf Feministin und lässt sich von ihrem Mann aushalten?

🙂 Tja, für Menschen wie uns ist das Ironie, für solche wie ADB #HeForShe….


michael
22.7.2015 17:07
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Ich schätze, Du wolltest schreiben “Heißt das, sie macht auf Feministin und lässt sich von ihrem _eigenen_ Mann aushalten?”


Christian
22.7.2015 19:07
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@Hadmut schrieb:
Da muss mehr als nur eine Anke DB dahintergesteckt haben. Ich halte das ja immer noch für Sabotage im großen Stil.

Unterwanderung, Zerstörung von innen etc. Falls das nicht geht oder funzt, wird eben medial dauertrommelgefeuert, bis der Feind im kollektiven Bewusstsein kaputt/lächerlich/verächtlich gemacht bzw. auf’s Abstellgleis geschoben wurde.
So geschehen auch bei PEGIDA, Montagsmahnwachen, Grünen, NPD, Anti-Atomkraft-Bewegung (die übrigens laut Holger Strohm von den Grünen kaputt gemacht worden war – https://www.youtube.com/watch?v=msAq_8jIkAs ) und jetzt grade bei der AfD – es ist ja im Grunde wurst, wer – was gefährlich werden könnte (im Sinne der Deutungshoheit) wird plattgemacht.
Muster lassen sich auch hier erkennen – für den, der hinschauen will.
Der Fisch stinkt vom Kopfe her.
https://www.youtube.com/watch?v=uLaLvALHmEU


jannndh
22.7.2015 19:39
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zum Thema Führungsstil.

es kommt immer drauf an.

als Beispiel nehm ich Jetzt mal eine Stützpunktfeuerwehr ( okay es ist kein Unternehmen)

Gewisse Sachen kann man in Disskussion mit der Mannschaft klären;
Das neue TLF lieber von Rosenbauer, Ziegler oder von wem anders? wo soll welcher Geräteraum hin?

Wer soll auf den nächsten Lehrgang zum Gruppenführer? wer wird Wehrfüher? all das kann man mit Kommunikation lösen, ( aber auch daFakten auf den Tisch, harte Fakten )

Im Einsatzfall siehts anders aus, da sind Disskussionen nicht hilfreich, da gehts streng nach Befehl, und das aus gutem Grund. Es geht um Sekunden, es geht um Menschenleben, oder um materielles.

Jede Führungsart hat ihre Berechtigung, je nach dem was nötig und sinnvoll ist.

Und nun zurück zu ADB:

die ist so strange, die hatte noch nichtmal im Berliner LV eine Chance. Sie ist ja extra in den Brandenburger LV rein. Der LV war damals einer defr kleinsten bundesweit.

Wenn man dann noch ein paar Sockenpuppen dazuholt, dann ist die Kandidatur zum Bundestag auf Listenplatz eins kein Problem.
( Direktkandidaten gabs auch einige, aber das wollten viel viel weniger machen, weil es klar war das das eben nichts wird) ich hab 2013 selbst mich um einen der Direktkandidaten gekümmert.

Hach waren wir herrlich dumm. wir haben die Arbeit gemacht, und andere haben sich dran profiliert. egal Schwamm drüber.
ADB hat sehr genau erkannt das eine Wahl in Brandenburg für soe infacher ist als in Berlin. viel weiter weg hätte sie aber nicht gehen können, dann wäre es zu sejhr aufgefallen.als Randberlinerin ist es ja durchaus legitim zu sagen ich fühl mich in Brandenburg wohler. Zu den Sachsen konnte sie auch nicht, das wäre auch schlecht, die waren und sind extremst links eingestellt, wenn eine ADB da aufeinmal mitmacht, dann fällt das auch auf.
In Thüringen hätte sie auch keine chance gehabt, Thüringen ist konservativ, selbst die Piraten dort. Oder waren es.

Du willst was Veganes vom Grill? kein Problem, kannste haben^^ was das muss extra gegrillt werden? auf einem Extragrill? Pech gehabt, hier steht nur ein Grill. wir haben keinen zweiten. wenn du einen extra Grill brauchst, dann besorg dir einen.

zum thema Zensur auf Mailinglisten:

ich hab das ja lange bezweifelt.
bis mir jetzt aufgefallen ist das man den Mailman ja auf moderiert ohne Benachrichtigung umstellen kann.

Und so wie die Piraten entsorgt wurden, wurde auch die AFD entsorgt, anderes Thema ähnliche Mittel.


boes
22.7.2015 21:15
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Domscheit-Bergs, Urbach d. ältere, Urbach d.jüngere

Ich schaue stets als erstes nach, an wen solch seltsame Leute ihre Kirchensteuer abführen.


Gast$FF
22.7.2015 22:36
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@CountZero, 10:10 21.07.
> Ich beobachte bei großen Firmen überall […]

Volle Zustimmung, zu jedem einzelnen Aspekt, den Du dort aufzählst. Genau so sieht es aus. Mentoring-Programme, natürlich auch nur exklusiv für Frauen, hast Du im ersten Absatz noch vergessen.

Männliche Führungskräfte werden auch explizit angewiesen, weibliche Mitarbeiter explizit zu fördern und zu pampern. Alles unter der Tarnkappe von “Diversity” natürlich. [Ist aber natürlich auch wieder voll masku, Stichwort “Benevolent Sexism”: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Ambivalent_sexism#General_overview
Dazu fällt mir nur ein (wer’s kennt):
Brian: Manchen kann man es wohl nie recht machen.
Ex-Leprakranker: Genau was Jesus gesagt hat.]


Dirk S
22.7.2015 22:57
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@ Hadmut

Ich habe den Verdacht, dass das Projekt Frauenquote eigentlich schon gescheitert ist, wenn man mit solchen Quatsch-Argumenten kommen muss.

Die Frauenquote ist anscheinend wirklich schon gescheitert. Vor ein paar Tagen (oder letzte Woche?) stand im Videotext (ich weiß nicht mehr welcher Sender, war entweder ARD, ZDF, NTV oder N24), dass die per Gesetz zur Frauenquote verpflichteten DAX-Unternehmen diese nicht erfüllen, um nicht zu sagen, ignorieren. Die Frauenquote ist damit toter als tot. ADB betreibt eigentlich Leichenschändung.
Ich würde gerne erleben, wie sich die Schwesig mit den Vorständen von DAX-Unternehmen anlegt. Wird sie aber nicht, die DAX-Vorstände haben mit Sicherheit einen direkteren, besseren und dickeren Draht ins Kanzleramt.

Quotenfreie Grüße,

Euer Dirk

PS: 3 Links dazu:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/studie-frauenquote-in-dax-vorstaenden-gesunken/9141220.html
http://www.zeit.de/karriere/2015-03/frauenquote-dax-vorstand
http://www.welt.de/wirtschaft/article140185395/Viele-Dax-Konzerne-ignorieren-Frauenquote-noch.html


Teardown
23.7.2015 0:44
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@jannndh

>>”Jede Führungsart hat ihre Berechtigung, je nach dem was nötig und sinnvoll ist.”

Richtig. Und das ist übrigens auch State-of-the-Art, also Mehrheitsmeinung in der Führungsfoschung. Eine halbe Vorlesung haben wir damals (2010) über die Frage gesprochen, ob den Frauen oder Männer besser führen, die Dozentin führte aus: In den 1980ern und 90ern liefen viele Forschungsprogramme und -ansätze, um zu belegen, dass der kooperative Stil (Also der weiblich markierte) der überlegene Führungsstil sei. Diese scheitern jedoch mit dem Beweis.

Es zeigt sich das auch mal ein autoritärer Stil angebracht ist. Mithin ist also der situative Führungsstil “der Beste”. Eine Führungskraft muss flexibel wissen wie sie in welcher Situation führt. Jemand der stur nach Schema F füht wird scheitern.

Frau Berg ist hier als Management- und Unternehmensberaterin nicht über den aktuellen Forschungsstand in der Managementforschung informiert. Aber das passt ja. Ihr geht es ja nicht um Beratungsleistung, also eine Verbesserung für den auftraggebenen Kunden (Mehr Gewinn zB.), sondern um eine Verbesserung für die Frauen (Mehr Führungspositionen). Kein Wunder das sie Dinge sagt und tut, die Unternehmen Geld kosten.

Frau Berg geht es nicht darum, dass Unternehmen mehr Gewinne machen. Frau Berg geht es darum, dass mehr Frauen eingestellt werden. Zur Not auch mit sinkenden Gewinnen erkauft. Das ist die feministische Unternehmensberatung.


@Hadmut:
> Heißt das, sie macht auf Feministin und lässt sich von ihrem Mann aushalten?

Was meinst Du denn, wie der Feminismus entstehen und so groß werden konnte? Weil die alle in Vollzeit arbeiten und das in der kläglichen Freizeit machen? Hahaha, sicher nicht! Aber das ist ja auch eines der finalen Ziele des Feminismus, dass Frauen generell sozial besser abgesichert werden sollen als Männer, vielleicht heißt das dann Hartz V(agina) und meint ein Durchschnittsgehalt ohne zu arbeiten, während die Männer weiter rackern müssen und im Fall des Falles an die Suppenküchen / Tafeln verwiesen werden.

Das ist ja auch der Grund, warum so wenig Männer aktiv sind / werden, denn die arbeiten meistens Vollzeit plus Überstunden plus Pendeln und sind davon vollauf erschöpft, während so eine wie ADB die Tage wahlweise vor T(w)itter, beim Schreiben von überflüssigen Büchern mit dem ewig gleichen Opfer- und angeblich gleichzeitigen Übermenschen-Mimimi der Femis oder bei politischen Bussi-Veranstaltungen auf der Jagd nach neuen Pöstchen-Optionen verbringt.

Sowas hätten so manche #aufschrei-Feministinnen wie Jasna Strick ja auch gerne, irgendwo in einer Personalabteilung rumlungern, Twitter füttern, vielleicht mal eine Betriebsanweisung hirnlos gendern und bei Bedarf seitens ihrer Filterbubble irgendwelche feministischen Heulbojen oder Allies auf Jobs hieven, um ihnen Einkommen zu bescheren. So haben die sich das wohl vorgestellt. Dass viele andere Germanistik-Studenten aus gutem Grund auf Lehramt studieren und / oder einen Partner haben, der entweder bereits arbeitet oder zumindest einen Studiengang belegt hat, der gute Jobaussichten hat, das konnten diese Super-Feministinnen doch nicht ahnen 😀 Auch nicht, dass man während des Studiums Praktika machen statt immer nur bei Twitter rumlümmeln sollte, so dass man seinen Bewerbungsunterlagen nicht nur Bescheinigungen von ein paar Tagen Praktikum zu Schulzeiten zufügen kann. Aber schuld ist dann natürlich nur das “Patriarchat” und nicnht die eigene Blödheit und Unfähigkeit…


Steffen M.
24.7.2015 8:01
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@Werner:
>”Da wollte eine (ostdeutsche??) Unternehmerin, die diesen (schon damals weit verbreiteten) Quatsch von “Frauen waren und sind schon immer in Allem besser und leistungsfähier, nur gemerkt hat’s bisher noch keiner” fröhlich und optimistisch in die Tat umsetzen. Das Resultat war eine totale Pleite[…]”

Eine ostdeutsche Unternehmerin, die derart genuin westdeutschen ideologischen Quark abliefert- das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Klingt eher nach Britta Steilmann oder wie diese Textiltrulla hieß, die das von ihrem Vater aufgebaute Unternehmen binnen weniger Jahre zugrunde gerichtet hatte.


Dummerjan
24.7.2015 9:16
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Konsistente und logische Argumentation war noch nie Domscheit-Bergs Stärke.


Gast$FF
25.7.2015 15:28
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OT:
Neues vom Stutenkrieg bei der BRAVO: Die von der neuen Chefredakteurin geschasste “Frau Dr. Sommer” tritt nach:

“Früher gab es männliche Chefredakteure, die hätten sich nie getraut, so sexistisch zu sein.
http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_74828706/-dr-sommer-kritisiert-bravo-sexistisch-und-frauenfeindlich.html

Kleiner Vorgeschmack auf das, was passiert, wenn sich Unternehmen wegen Quote zu viele Alpha-Feministinnen reinholen. Kooperativer Führungsstil und so…


Werner
26.7.2015 14:57
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Es scheint so zu sein, daß überlall und zu allen Zeiten Frauen alimentiert werden mußten- individuell oder kollektiv.

Ich war letztens auf einer Führung durch einen sog. “Stift”, das vor 1000 Jahren gegründet wurde. Stiftungszweck war (und das bis vor nicht allzulanger Zeit), adligen Töchtern, die aus diversen Gründen nicht heiraten konnten, oder wollten, entweder ein Unterkunft zu geben (eigentlich ein Kloster), in der sie ab vier Uhr morgens Exerzitien durchführen mußten (wohl um nicht auf dumme Gedanken zu kommen), alternativ eine Mitgift zu stellen, damit sie heiraten und das Kloster wieder verlassen konnten – was letztendlich wohl billiger war und den Platz für Neuankömmlinge freimachte; viele warne es nämlich nicht. Fehlende Mitgift war anscheinend der Hauptgrund für mangelnde Bereitschaft der Herren, diese Damen zu heiraten. Die Nonnen führten ein strenges Regime, abhauen war nicht.

Der Stiftungsrat existiert übrigens heute noch, die Gelder werden auch heute irgendwie sozial verwendet, aber seit der Umwandlung des Feudalismus in eine bürgerliche Gesellschaft über nimmt eben der Staat solche Aufgaben.

Soweit in Kürze die Führung.

Was mir übrigens keiner beantworten konnte, war die Frage, wie Alt denn die jungen Damen waren, wenn sie wegen Zoff mit den Eltern wg. Heirat hinter Klostermauern verschwanden, um bei guter- oder vielleicht sogar besonders schlechter, wer weiß?- Führung freigekauft, vielmehr freigeschenkt werden zu können- ich schätze auf vierzehn bis maximal einundzwanzig. Viel älter als dreißig wurden sie ja damals nicht.

Auf die Frage, ob es heute noch so etwas gäbe, ja, hier und da in Deutschland würde es noch solche “Damenstifte” geben, mit dem Zweck, unverheiratete, mittellose Frauen zu unerhalten. Das erinnert mich an den muslimischen Offiziellen aus Nordwest- Afrika, der auf die Frage nach den scharfen Familien- Ehe- und Witwen- Gesetzen im Islam antwortete: “We have a spinster problem“- wir haben (oder hätten sonst) ein Problem mit älteren, unverheirateten Frauen auf dem Markt- man wolle die daraus entstehende Prostitution unterbinden bzw. unter Kontrolle behalten.

Daraus entsteht folgendes Bild:

– Immer und zu allen Zeiten mußten Frauen alimentiert und “unterhalten” werden, wie Pferde oder heute Autos, und es ist wohl auch kein Wunder, daß im Englischen die Begriffe für das Eheleben aus der (Pferde-) Wirtschaft stammen: “husbandry” “groom”. Und man kriegt den Verdacht, daß die meisten “Stiftungen” genau diesem Zweck dienten – und man könnte mal nachsehen, wie das heute so ist. Wer arbeitet da und verteilt die Gelder auf welche Gehälter und in welche Projekte?

– Unter Umständen, wenn die Frau besonders anspruchsvoll war (adlig), mußte von den Eltern noch eine (Bestechungs-) Summe vorgestreckt werden (daher die erleichterte Freude über die Geburt von Söhnen, die brachten was ein; Töchter kosteten, was insbesondere die Großmutter betraf, die Enkel wollte- die sorgten für ihr Alterseinkommen (Großväter waren eher selten, die starben zu früh). Es gab Zeiten, da war das anders, insbesondere in Kriegen und Epidemien, aber das war der Normalfall.

– Das war bis vor 50, 100 Jahren hier noch so und ist noch heute alles auf der halben Welt noch so, und wird sich wohl sie schnell nicht ändern. Siehe die indischen Kollegen.
http://www.danisch.de/blog/2015/07/24/hilferuf-aus-indien-englisch/

– Wenn die Familieneinkommen das nicht mehr hergeben, kommen Stiftungen ins Spiel, die ja aber auch irgendwie mit Geld gefüttert werden müssen; es ist also die erste Vergesellschaftlichung der Frauen-Alimentation.

-Die “Neue Idee” war nun (“Wir produzieren neue Ideen“), Frauen für ihr Leben selbst sorgen zu lassen, in dem sie allesamt in Vollzeit für Lohn & Brot arbeiten. Das Resultat dieser neuen Idee ist nach einem halben Jahrhundert: Das gleich in Grün. Frauen werden gesellschaftlich kollektiv alimentiert, und das Geld dazu wird kollektiv den Männern genommen (von wem auch sonst)- nur haben diese dazu noch weniger zu melden als vorher. Und Kinder gibt es auch keine mehr. Und die Frauen beklagen weiterhin kollektiv ihr trostloses Schicksal. Ia Resultat.

-Zwar wurden zwangsverheiratete Männer auch nie gefragt (und ich kenne persönlich einen Fall, wo man einem davon betroffenen importieren türkischen Mitbürger vorher von der allseits bekannten, mehr als üblichen psychischen Labilität seiner ihm bis dahin unbekannten Ehefrau nicht sagte, und jetzt hat er nicht nur nichts davon, sondern sie und ihre Kosten am Hals- so richtig Jane Eyre- mäßig; aber die Familie ist sie los… ), aber, tatsächlich über das Frauenwahlrecht, deren Mehrheit im Wahlvolk und dem politischen Feminismus, werden nun selbst Männer, die sich dem nicht stellen wollen, mit hineingezogen.

Schutzgeld, könnte man das nennen. Auch unter diesem Aspekt ist MGTOW zu sehen.


Hadmut
26.7.2015 15:07
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@Werner: Insofern muss man die Frage stellen, ob Genderismus nicht der Versuch ist, den Fehler Feminismus ohne Gesichtsverlust wieder zurückzudrehen.


CountZero
26.7.2015 18:29
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@Werner:
> Viel älter als dreißig wurden sie ja damals nicht.

Ich bin mir immer unsicher, ob in diesm Durchschnittsalter die hohe Säuglingssterblichkeit nicht drinsteckt… dh. interessant fände ich zu wissen, wie alt Menschen im Mittelalter durchschnittlich geworden sind, die das 15. Lebensjahr bereits überschritten hatten.


[…] Hadmut Danisch – Die Frau als Behinderte: Anke Domscheit-Berg und die Zwangsförderung […]


Werner
27.7.2015 14:01
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@CountZero: Das ist eine hoch interessante Statistik-Falle. Momentan viele Kinder, viele früh tote Kinder, Ende mit 30… wer weiß? Man kriegt es nur raus, wenn man Friedhöfe öffnet oder nach Kriegs-und Seuchenzügen die Massengräber – obwohl auch da selektiv gestorben wurde. Man kann einen Blick in andere Gesellschaften werfen, die beispielsweise von der einfachen Landwirtschaft leben… aber sicher ist da alles nicht. Eine echt knifflige Frage für Historiker. Das Kindbettfieber sorgt z.B. eine Zeitlang in Europa für eine menge ziemlich junger Witwer und quasi alleinerziehende Väter.

Mir ist nur irgendwann aufgefallen, daß wenn in irgendwelchen III Welt -Balkan- Thailand – Sonstwo- Prostitutions- Berichten mal genauer hingeschaut wurde, wer eigentlich die “Familie” war, welche die arme knapp minderjährige Prostituierte eigentlich mit ihren Hurenlohn unterhielt, es sich in den großen Mehrzahl der Berichteten Fälle allein um die MUTTER der Prostituierten handelte, deren Leben im Vergleich zu den anderen (noch gar nicht so laten) Müttern im Dorf recht komfortabel dadurch war – was wiederum den Anwerbern das Spiel erleichterte. Insofern finanzieren die Freier den alleinstehenden Müttern der Huren das Leben (die Brüder derselben krepierten in irgendwelchen Gefängnissen wegen Diebstahl oder verhungerten am Strand- egal). Der Vater tauchte nicht auf.

Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie ein Interview mit einem Vater über die Entscheidung seiner Tochter, ihn durch Prostitution zu ernähren, verlaufen sollte. Ich denke der hängt sich lieber auf. Hat er ja vielleicht auch.