Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Vielfalt = Homophobie !

Hadmut
8.6.2015 0:16

Stopfen wir mal eine „Bildungslücke”. Oder: Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, war für einen Schwachsinn die SPD redet? [Nachtrag:]

Ich war heute unterwegs. Und zwar – unter anderem – im Willy-Brandt-Haus der SPD. Da gibt’s nämlich gerade eine Fotoausstellung, World Press Photo 15 (laut Einladung von Gruner + Jahr). Gut, kann man auch im Internet irgendwo sehen, aber mir hat’s gefallen. Sehr gemischt, manche wieder ziemlich heftig, nichts für schwache Nerven. Fotos vom Flugzeugabsturz (oder -abschuss) über der Ukraine, die Sorte Bilder, die man in der Presse (paradoxerweise) nicht zu sehen bekommt. Ein Blick in das Schlafzimmer eines privaten kleinen Wohnhauses, bei dem eine nackte Leiche durch das Dach gekracht und direkt neben dem Bett auf den Boden geknallt ist. Und der Hausbewohner, mit den Nerven am Ende. Ein anderer, der mitsamt seinem Flugzeugsitz, in dem er noch angeschnallt war, in einem Feld im Getreibe aufschlug. Ein Chinese, der eine Kinderleiche be- (oder eigentlich ver-)gräbt. Weil es dort aus irgendwelchen Gründen zu Missbildungen kommt, die Leute sich die Behandlungen aber nicht leisten können und Kinder, die nicht völlig in Ordnung sind, einfach irgendwo liegen lassen, und irgendwer findet sie dann eben. Bilder aus dem Ebola-Bereich.

Das Bild, das mich am meisten beeindruckt hat, war das eines Orang-Utans. Den haben sie – lebend – in irgendeinem Reservat gefunden, voller Luftgewehrkugeln. Der lag da nun in einer Tierbehandlungsstation, die genau aussah wie ein gammeliges Krankenhaus, geduldig und sehr menschlich auf einer Behandlungsliege (einer für Menschen), wartete auf seine Behandlung und schaute in die Kamera – genau so, wie ein Mensch in die Kamera schaut, der weiß, dass in eine unangenehme aber unvermeidliche Behandlung erwartet. Ich wusste nicht, dass Orang Utans sich freiwillig in ein Krankenhaus führen, auf eine normale Behandlungsliege legen und behandeln lassen wie Menschen. Dieser tat es offenbar. Hätte ich mir ein Bild aussuchen können, es wäre dieses gewesen.

Sollte man sich anschauen, wenn man Zeit hat und in der Nähe ist. Wer hätte gedacht, dass die SPD auch was Nützliches zustandebringt, und sei es nur, Räume in ihrem Edel-Bau zur Verfügung zu stellen?

Wie ich so rausgehe, gehe ich unten noch an so einem kleinen Verkaufsstand vorbei. Nein, SPD-Flaschenöffner brauche ich dann doch nicht. Aber Gummibärchen-Tütchen gibt es zum Mitnehmen. Ich nehme mir eine.

Und was steht drauf?

SPD

HOMOPHOBIE IST EINE BILDUNGSLÜCKE

www.schwusos.de

„Bildungslücke”. Mein Stichwort. Ständig reden sie bei der SPD von „Vielfalt” und „Diversität” und sind gegen „Homophobie”.

Googelt man danach, findet man, dass sie am 18.4. sogar einen „Bildungskongress” unter diesem Titel abgehalten haben (von da waren die Gummibärchen wohl noch übrig):

Bildungskongress der NRWSchwusos: Homophobie ist eine Bildungslücke […]

Plurale Gesellschaft – Bildung in Vielfalt […]

Auch in der Bildungspolitik steht die SPD traditionell dafür ein, Aufklärung und Toleranz zu fördern. Doch leider gehören Schulhöfe noch immer zu den Orten, an denen Diskriminierung und Homophobie besonders stark ausgeprägt sind. Deshalb ist wichtig, dass gerade hier aktive Aufklärung stattfindet.

Gemeinsam mit VertreterInnen aus allen Bereichen des Schul- und Bildungswesens, sowie aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft soll die Lage analysiert sowie Lösungsansätze entwickelt werden. Die NRW-Schwusos wissen, dass die erzielten Erfolge der Gleichstellung stetig verteidigt werden müssen. Wir setzen in unserer politischen Agenda auf Toleranz statt Angst, sowie auf Vielfalt statt Einfalt.

Vielfalt statt Einfalt. Gegen Homophobie.

Und diese Blödmänner maßen sich an, anderen Bildungslücken zu attestieren?

Merkt da irgendjemand was?

Klingelt da nichts?

Hallo?

Humanistische Bildung? Nix da?

Gut, dann erklär ich’s halt mal.

Die meisten Schwulen („Homosexuelle”) glauben ja, „homosexuell” hießen sie, weil sie auf Männer stehen und „homo” ja bekanntlich Mann oder Mensch heißt (sagte ja schon Pilatus zu Jesus: Ecce Homo!) Wurde übrigens auch neulich bei der Schwulentagung der Grünen gesagt, dass Homo ja Mensch heißt.

Dummerweise ist das aber falsch. Stimmt nicht.

Denn das lateinische homo bedeutet Mann, Mensch, aber »homosexuell« kommt von griechischen wortteil homo und heißt selbe, gleiche. Das Adjektiv homos heißt gleichsam, derselbe, gleich, als Adverb in gleicher Weise, ebenso. Ein Homosexueller ist also keiner, der Männer liebt, auch nicht Menschen (naja, das sicherlich, aber das sagt das Wort nicht), sondern einen, der welche von der gleichen Sorte liebt.

Und weil wir gerade dabei sind: Heterosexuell kommt von heteros, heißt: Der andere von beiden, der zweite. Im Plural: Gegenpartei, Gegner, Feinde. Adverbial in anderer, entgegengesetzter Weise. Als Adjektiv anders, anders beschaffen, abweichend, verschieden, fremd. (Langenscheidt, Taschenwörterbuch Altgriechisch-Deutsch, Facsimile von 1985 der Auflage von 1910.

Merkt man ja auch an anderen Begriffen: Eine homogene Netzwerkumgebung ist eine, in der nur Rechner eines Typs vorkommen, währen eine heterogene eine bunt gemischte ist. Und homogenisierte Milch ist auch nicht aufgeschwult, sondern so behandelt, dass sich Rahm und Wasser nicht mehr trennen, sondern eine feine, gleichmäßige Emulsion bilden.

Na, klingelt’s jetzt?

Denkt mal nach.

Vielfalt ist Homophobie.

Weil Vielfalt bedeutet, das Einheitliche, durchgehend Gleiche nicht zu mögen. Sprachlich bedeutet der Wortstamm Hetero Vielfalt, Homo dagegen Einfalt. Homo ist das Gegenteil von Vielfalt. Vielfalt ist Hetero.

Wer also für Vielfalt eintritt und andere der Homophobie beschuldigt, der widerspricht sich selbst und zeigt, dass er nicht weiß, wovon er redet. (Man sollte dabei nicht vergessen, dass in diesem Bereich auch unheimlich viele „Sprachexperten” und „Sprachprofessoren” wie Profx Lann Hornscheidt oder Anatol Stefanowitsch unterwegs sind, die das noch nicht gemerkt zu haben scheinen.)

Welcher Blödmann hat sich eigentlich den Begriff „Homophobie” ausgedacht? Und warum übernehmen den so viele ohne nachzudenken?

Und diese Dumpfbacken werfen anderen „Bildungslücken” vor?

Homophobie ist eine Bildungslücke.

Ja. Und viel wörtlicher, als die sich das vorgestellt haben. Der Begriff selbst ist schon die Bildungslücke.

Aber was soll’s. Bildung ist ohnehin out und abgesagt.

Nachtrag: Ein Leser meint, das gesuchte Wort sei homoios und nicht homos. Zwar gibt es beide Wörter, und sie sind sich in der Bedeutung sehr ähnlich. Kann man sich überlegen, ob das besser passt:

gleich, gleichartig, ähnlich, einerlei, (eben)derselbe, seinesgleichen, Leute ihresgleichen, Standesgenossen, Vollbürger, gleichgültig, gleichmäßig, gemeinsam, gemeinschaftlich, allgemein,

65 Kommentare (RSS-Feed)

Peter
8.6.2015 1:24
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Äh, im Ernst mal Hadmut, Wortklauberei? Bei soetwas?
Du weißt doch was damit gemeint ist?
Und man kann aus allem die Paare, homo hetero bilden. Das hört nicht bei Mann und Frau auf. Denn spezizistisch sind wir alle homo? Also los die Hunde begatten, damit es auch schön hetero wird 🙂
Und natürlich sind nur Idioten gegen(!) gleichgeschlechtiche Liebe, denn alle anderen würden wissen, dass es für sie selbst egal zu sein hat, was andere Leute im Schlafzimmer treiben.
Du suchst ja manchmal nur nach einem Aufhänger um denen richtig schön an den Karren zu pissen. Aber es kann nicht immer hinhauen.


Hadmut
8.6.2015 1:38
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@Peter:

> Äh, im Ernst mal Hadmut, Wortklauberei? Bei soetwas?

Normalerweise bin ich kein Wortklauber.

Aber wenn der Vorwurf der „Bildungslücke” erhoben wird, dann guck ich schon mal genauer hin. Immerhin beschuldigen sie ja jeden als lückenhaft gebildet, der nicht exakt ihrer Meinung ist. Warum soll man das so stillschweigend hinnehmen?


Reinhard
8.6.2015 1:48
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Hadmut, ich hab mir zwar vor einiger Zeit schon ähnliches darüber gedacht. Allerdings kann man genauso behaupten dass Homophobie nicht von “homo” + “phobie” kommt sondern von “homosexuell” und “phobie”.

Wieso eine der “Interpretation” authoritativ sein sollte erschließt sich mir nicht. Das mag aber auch daran liegen dass ich interpretophob bin. Welch Bildungslücke.


Geluckt
8.6.2015 1:54
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Was ich noch viel witziger finde, ist, dass das Wort homosexuell zuerst in der Neurologie benutzt wurde, um die sexuelle Abartigkeit zu beschreiben, wenn sich zwei desselben Geschlechtes beieinanderlegen. Schwul ist dagegen die neutralere Bezeichnung. Schon spannend wie der klinische und abartige Begriff heutzutage als antidiskriminierend gewertet wird, schwul dagegen schon eine gewisse Aversion aufweißt.

Homophobie ist tatsächlich ein dämlicher Begriff, weil Phobien wirklich nur klinische Krankheiten waren. Es passiert also gegen das Gegenteil von dem, was mit Homosexuell passiert ist. Generell nur Abneigung order kritische Sichtweisen als Phobie zu bezeichnen, hat wohl eher damit etwas zu tun, weil man sich gewählt ausdrücken will, um sich nicht auch noch sprachlich auf das Niveau der anderen hinunterzubegeben.

Gänzlich passend ist aber der Begriff ratiophob, der auf die Gruppe von Gutmenschen zutrifft. Sie haben eine solche Angst vor Diskussionen und Argumenten, dass sie den Gegenüber lieber beleidigen statt konstruktiv zu sein und Meinungen auszutauschen.


ex_pyx
8.6.2015 2:17
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Ich finde schon, Hadmut hat recht. Sprache ist ja eine gesellschaftliche Konvention, deren primärer Zweck eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Individuen sein soll. Und wenn jetzt jeder die Semantik dieser Konvention idiosynkratisch umdefiniert, wird diese beliebig und damit Sprache als System letztendlich ineffektiv.


David
8.6.2015 2:21
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Wer meint, Homo im Sinne von schwul hätte was mit Mensch zu tun, hat tatsächlich eine Bildungslücke.

Aber ein bisschen übers Ziel hast du doch geschossen. Homo ist einfach abgekürzt für Homosexueller. Damit kann man dann wieder Zusammensetzungen machen wie Homophobie. So wie Automobil zu Auto abgekürzt und dann die Autobahn daraus gebildet wurde. Das ist genauso bescheuert wie die Homophobie (was ist denn eine Selbstbahn?), aber du sagst ja wohl auch nicht Automobilbahn.

Homophobie ist schon in Ordnung, wenigstens abgesehen davon, dass den Betreffenden Angst unterstellt wird, also Irrationalität.


Stefan W.
8.6.2015 2:58
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Hier http://www.podcast.de/episode/253204986/Homophobie+-+Keine+Ahnung+was+das+ist,+von+Klaus+Theweleit+05.12.2014+%28Podcast%29/ gibt es einen Audiopodcast mit Klaus Theweleit der Dir, zumindest auf den ersten Blick, in mehrerlei Hinsicht wohl maximal diametral entgegengesetzt ist, links, Literaturwissenschaftler, Psychoanaytiker, Feministinnenfreundich…

Sein Statement ist, dass es keine Homophobie (als körperliches Gefühl der Angst) gibt.

Und da Du ja keine Berührungsängste mit Gegenmeinungen hsst – vielleicht interessiert es Dich.


_Josh
8.6.2015 3:36
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@Peter:

spezizistisch?

’nuff said, wail Du zu voll krass indellegduell.


Roland K.
8.6.2015 4:26
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Hadmut beschert mir wieder einen langanhaltenden Lachanfall; kannnte diie Zusammenhänge so auch nicht, danke !


Gerd
8.6.2015 5:02
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Der Trick ist die “Phobie”. Die wird ja jedem unterstellt, der irgendwo anderer Meinung ist. Eine “Phobie” ist eine geistige Krankheit, die man eigentlich behandeln muss.

Das ist alte sozialistische Tradition. Unter Stalin wurde jeder, der angeblich oder wirklich gegen den Kommunismus war, als geistesgestört angesehen und dann konsequenterweise weggesperrt, oft auch ermordet. Heute sagen sie “Mischpoke”.

Wenn wir nicht sehr aufpassen, wird es unter RotGrün irgendwann auch wieder zu solchen Auswüchsen kommen. Die hören ja nicht auf, bevor sie den “Endsieg”, den “Neuen Menschen” (Mao) bzw. das “sozialistische Paradies” erreicht haben.


nullplan
8.6.2015 6:16
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Betrachtet man sich das Wort genauer, so stellt man fest, dass es sich bei Homophobie um eine Abkürzung für Homosexuellen-Phobie handelt. Und das beschreibt das Problem mit diese Idioten doch viel eher: Sie sind bereit, eine Meinung sofort zu pathologisieren. Hast was gegen Schwulen-Ehe? Das muss eine krankhafte Angst vor Schwulen sein, die dich dazu bringt, das zu sagen! Nicht einfach nur Prinzipien oder so.

Und meine Frage, wenn ich solche Taktiken sehe, ist: Stalin, bist du’s?


Bender
8.6.2015 6:18
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@Hadmut:
Meinst Du diesen Kameraden

http://www.worldpressphoto.org/collection/photo/2015/nature/sandra-hoyn

???
Dolles Bild!


Hadmut
8.6.2015 8:06
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@Bender: Ja, genau das.


prx
8.6.2015 7:19
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Hmm. Wenn “homo” für gleich steht, dann steht Homophobie für die Ablehnung der Gleichen, was nicht direkt im Widerspruch zu Vielfalt steht.


Georg
8.6.2015 7:47
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Wortklauberei hin oder her, mich stört, dass heutzutage alles, was nicht blinde Hurraschreierei ist, sofort als das Extrem einer Phobie gebrandmarkt wird. Sei es nun Homo- oder Xenophobie, jede Form von irgendwie kritischer Reflektion wird sofort als eine Art Krankheitsbild dargestellt. Diese Form von unwidersprochener Realität finde ich viel bedenklicher, als dass die SPD jetzt nicht mitbekommen will, dass sie mit all ihren “wir müssen bunter werden”-Programmen auch wieder echte Schwulenfeindlichkeit in die Mitte des Schulhofes holt. Diese völlige Negierung des Existenzrechts einer irgendwie ambivalenten Meinung in irgendeinem Graubereich ist in meinen Augen Extremismus auf nordkoreanischem Niveau. Selbst die DDR war da ja noch toleranter, was milden Dissenz betraf.

Dass Meinungsabweichler nur als ungebildet dargestellt werden ist angesichts der Tendenzen sicher auch nur noch temporär, sobald die “Buntheit” (aka. wage es nicht anders zu denken) parlamentarische Mehrheit besitzt, wird das wohl ganz schnell auch justiziabel werden.


Bei den Österreichern habe ich eine Klickstrecke zum Orang gefunden.

http://derstandard.at/1350260486462/Orang-Utan-mit-104-Luftgewehrkugeln-im-Koerper-gefunden?_slide=1

Gibt es wirklich keine schwule Milch?

Schade. Ich dächte, das ist eine ebenso revolutionäre Erkenntnis wie die Milchsäure, die sich mal rechts anderntags links dreht.


wollepelz
8.6.2015 8:15
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Die Verwendung des Wortes Homophobie ist sowieso unverschämt.

http://www.frau-ohne-welt.de/category/buecher/homophobie-wie-krank-ist-das-denn/

Es wird zwar behauptet, es hieße auch einfach nur “Aversion” – die Nähe zur psychischen Erkrankung aber ist hergestellt.

Die SPD unterstellt dann noch mangelnde Bildung und legt sich zeitgleich damit auf die Nase. Alles für ein toatlitäres System. So geht das in 1984 2.0.


Zitat eines 16-jährigen Mädchens auf einer Demo in Hannover:

“Ich möchte weder heute noch in Zukunft nicht als normal empfinden wollen, was für mich eklig ist: Muß ich mich denn als homophob beschimpfen lassen nur weil ich es eklig finde, wenn ein Mann seinen Penis einem anderen Mann in den Hintern steckt, wo der Stuhlgang drin ist?” (s. Artikel: NDR unterdrückt Interview: “Ich lasse mich nicht als ‘homophob’ stigmatisieren!” ( http://www.derfreiejournalist.de/?e=232 )


peter
8.6.2015 8:42
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(der peter mit kleinem P: was das eine Arbeit ist! 104 mal auf den Affen schießen. Gibt es vollautomatische Luftgewehre? Mit meinem hätte das mindestens 1 Stunde gedauert und vermutlich hätte mir nach 20 Minuten die Kraft zum Spannen gefehlt. Muss wohl so ein Softair -Teil gewesen sein wie beim Paintball und wahrscheinlich mehr Schützen als einer. Wer macht so was?


Dirk S
8.6.2015 9:37
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@ Hadmut

Humanistische Bildung? Nix da?

Also, ich bitte dich, Hadmut, was erwartest du? Die können noch nicht einmal richtig Deutsch und du erwartest von denen, dass sie sich mit alten Sprachen auskennen? Oder zumindest mal ein ordentliches Lexikon zur Hand nehmen (da steht das auch drin)?

Die können nur schreien und maulen, aber Ahnung von dem, worüber sie sich beklagen, haben sie nicht. Das wäre beim Empören doch nur hinderlich.

Schön, dass es noch Menschen gibt, die den Unterschied zwischen Homo (Lat.) und homos (Griech.) kennen. Aber gut, du hast ja auch was Anständiges gelernt…

Anständige Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
8.6.2015 9:43
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@ wollepelz

Die SPD unterstellt dann noch mangelnde Bildung und legt sich zeitgleich damit auf die Nase.

Schon allein deshalb, weil die Bundesländer, in denen die Bildung besonders mangelhaft ist, SPD regiert sind. Erst Mist bauen und dann sich genau darüber beklagen. Als wenn man nichts damit zu tun hätte. Irgendwie schizophren.

Bildene Grüße,

Euer Dirk


maSu
8.6.2015 9:55
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So rein bezogen auf die Wortbedeutung hat Hadmut sicherlich recht. Aber im gebräuchlichen Sinne ist das etwas anders. Es gibt eine Wortbedeutung, die sich nach der Herkunft/Übersetzung richtet und eine Wortbedeutung, die sich nach der Verwendung richtet. Kleines Beispiel:

“Geiles Fahrrad!”

Ja, das Fahrrad hat wohl einen Ständer, aber nein, sexuell “aktiv” oder “erregt” ist es dennoch nicht.

Und so ist es auch bei Homophobie und Vielfalt in dem Kontext.

Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass “Homophobie” (Im Sinne von “Angst vor Homosexuellen” bzw. “Angst einer Gesellschaft, die diese sexuelle Neigung toleriert”) eine “Bildungslücke” ist, denn:

Menschen haben meist Angst vor Dingen, die sie nicht kennen. Manchmal hat Hadmut sogar Angst vor Bildschirmen und lässt sich daher von einem Manfred Spitzer Unsinn aufschwatzen.
Derartige Ängste kann man überwinden, indem man die Mechanismen dahinter versteht bzw. lernt damit umzugehen, sich also in dem Bereich weiter bildet.


Flo
8.6.2015 10:18
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Was zwei Menschen privat einvernehmlich miteinander anstellen sollte eigentlich herzlich egal sein. Komisch wird es allenfalls, wenn es nicht mehr einfach gegen Diskriminierung geht, sondern so getan wird, als wäre es etwas besonders tolles, wenn jemand schwul ist.

Homosexualität eklig zu finden kann aber kein Argument in dieser Diskussion sein. Wenn man Salat mit Essig eklig findet macht man sich einfach selbst den Salat ohne Essig und verbietet anderen nicht den Salat so zu essen, wie sie es wollen.


Hadmut
8.6.2015 19:03
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> Homosexualität eklig zu finden kann aber kein Argument in dieser Diskussion sein.

Wenn man unter Druck gesetzt wird, es für gut zu halten, dann doch schon.


Und der Vorwurf der Homophobie ist meistens schlicht ein Mangel an Argumenten. So what? Man sattelt da auf anderen Keulen wie Islamophobie auf, genauso ein leerer Kampfbegriff wie Diversity, Inklusion, diese “Vielfalt” und je Menge anderer Mist, der heute als innovativ und progressiv dargestellt wird, obwohl dahinter eine linkstotalitäre Ideologie steht. Und warum heißt es dann noch gleich Antisemitismus und nicht Judophobie? Und sind Rassismus und Xenophobie wirklich gleich in ihrer Bedeutung oder wird der Ismus dann benutzt, wenn die Keule der Phobie nicht wirkt? Wenn Du Dich für Männerrechte einsetzt und aussprichst, wirst Du ja auch gleich in eine Ecke mit Breivik gesetzt, als Rechtsextremer und Frauenhasser gebrandmarkt. Weil es natürlich nur akzeptiert wird, wenn Du für Frauen noch ein paar Schippchen drauflegen willst. Willst Du hingegen die Themen der Männer ansprechen, bist Du natürlich frauenfeindlich.

Ich beobachte das schon länger und eigentlich haben wir – auch politisch – schon lange keine vielfalt mehr. Bist Du links, ist das ok. Bist Du nicht links, wirst Du automatisch in die rechte Ecke gestellt, eine Mitte scheint es nicht mehr zu geben. Die Spinner von linken Diffamierungsblogs wie Münklerwatch quatschen da ja auch von einer “extremen Mitte” – was soll das sein? Ist diese extreme Mitte mathematisch im Koordinatensystem schon definiert? Natürlich nicht. Es ist ein hohler Begriff zu Propaganda- und Verblödungszwecken, der keiner wissenschaftlichen Überprüfung und noch nicht einmal banalem Hinterfragen mittels Logik standhält.

Grade Homosexuelle fokussieren sich ja gerne auf ein paar Modedesigner oder andere Homosexuelle, die herausragen. Dabei ist das Gros mitan Sicherheut grenzender Wahrscheinlichkeit genauso blöd oder schlau wie der Rest der Menschheit. Was man mit wem im Bett macht, macht einen weder zu einem besseren noch zu einem klügeren oder innovativeren Menschen. Es sind lediglich individuelle Vorlieben, die ungefähr genauso viel über Dich aussagen wie der Umstand, ob Du Spinat magst oder nicht.


Leonard
8.6.2015 11:41
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Wenn man “Homophobie” als diffamierenden Kampfbegriff auffaßt, also so, wie er tatsächlich verwendet wird, dann liegt es nahe, den Spieß umzudrehen und von homophil-heterophoben Personen oder Kampagnen zu sprechen.


Twister
8.6.2015 11:47
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In der Bevölkerung grassiert die Pedophobie. Diskriminierung ist stets eine Schande und wird daher in unseren Schulen zunehmend durch mehr Fördern und Fordern von Vielfalt und Toleranz begegnet.

Bei Kindern ist die Sexualität keinesfalls nur geistig noch nicht festgelegt, wie rot-grüne Pädagogen nur zu gut wissen, sondern die sexuelle Ausprägung ist zugleich körperlich noch offen. Deswegen konnte im Ostbock neben Milch, auch Sportler homogenisiert werden. Sportlich begabten Mädchen, wie Andreas Krieger (geb. Heidi) wurden in der DDR Pillen verabreicht, so dass sie sich zum Männlichen hin entwickelten. Als jugendliche Sportlerinnen waren sie weiterhin als weiblich bei den sportlichen Wettbewerben registriert, wobei sie die Kugeln so weit wie ihre männliche Sportlicher stoßen konnten. Damit wurde der Welt die Überlegenheit des Sozialismus demonstriert, ähnlich wie heute die Einführung der Homo-Ehe die Überlegenheit unserer westlichen Toleranz und Werte demonstriert.

Nach der Wiedervereinigung konnten sich die DDR-Kugelstoßer_*Innen dank des Soli vom BRD-Steuerzahlers vollständig umoperieren lassen und westdeutsche rot-grüne Frauen heiraten. Leider können sie wie Angela Merkel keine eigenen Kinder bekommen. Merkel (geb. Kasner) ist in Hamburg ebenfalls mit dem anderen Geschlecht auf die Welt gekommen, nämlich als als Junge. Angela Merkel wurde in der DDR von der Stasi zur Tarnung zur IM Erika operiert. Das wurde von Joachim Gauck, geboren als Johanna Larve mit den Rosenholz-Karteikarten unseren amerikanischen Freunden übermittelt, weil jemand der selber viel zu verbergen hat, beispielsweise in der NSA-Affäre keinen großen Wind machen wird.

In der USA wurde hingegen gleichgestellt gedopt, so dass sich männliche Athleten nach der Absetzung ihrer vermännlichen Dopingmittel zu Frauen hin entwickelten. So wie Bruce Jenner, der jetzt Caitlyn ist und dafür von unserem Friedensnobelpreisträger Barack Obama belobigt wird. Obama, geboren als Madame Hussein war früher eine unterdrückte muslimischen Frau, bevor er in einer kenianischen Baracke von einer Drohne zum US-Präsidenten umgestaltet wurde, wie der Karteikarte seiner Geburtsurkunde zu entnehmen ist. Nur von Putin und den Muslimen kam kein Glückwunschtelegramm für Caitlyn Jenner (geb. Bruce). Daran ist wiedermal zu erkennen wie böse Putin und abscheulich die Muslime sind.


Anmibe
8.6.2015 12:30
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World Press Photo:
Die Ausstellung, übrigens gratis, findet dort seit einigen Jahren statt. Wer keine Lust hat (s)einen Ausweis beim Betreten des Gebäudes vorzuzeigen, kann etwas warten. Die Deutsche Bahn zeigt die Bilder meist auch noch in den Vorhallen eines Bahnhofes (Fridrichstraße oder Ostbhf.). Im Willy-Brand-Haus gibt es öfter Fotoausstellungen, thematisch unterschiedlich, auch von National Geographic.

Phobien:
Homophobie = Kurzwort für Homosexuellenphobie = unbegründete Angst vor Homosexuellen.

Problematischer ist etwas Anderes. Der Begriff Phobie wird in der Klinik als Bezeichnung für irrationale Ängste gebraucht, wie bspw. bei Klaustrophobie (Raumangst/Angst vor engen Räumen wie Fahrstühle) oder Agoraphobie (Platzangst/Angst vor großen Plätzen) verwendet. Momentan besteht eine unschöne Tendenz dem Begriff Phobie eine zweite, umgangsprachliche Bedeutung zukommen zu lassen, als Umschreibung für etwas was jemand nicht mag oder möchte. Gut zu sehen beim Begriff islamophob. Nicht allen mag das klar sein, weil sie Mitläufer sind, aber bei einigen Rudelführern hat es System Andermeinungen zu pathologisieren, damit ja kein wirklicher Diskurs aufkommt. Eine unschöne und wie ich finde gefährliche Entwicklung, weil die Differenzierung verloren geht. Genau diese Differenzierung ist aber auch nicht gewollt, wenn Ideologien durchgepaukt werden sollen. Der Genderismus verwässert den Begriff der Vergewaltigung, mit der Folge, daß die wirklichen Gewaltopfer verharmlost werden (Noch ein paar Matrazenmädchen und Vergewaltigung wird nicht mehr Ernst genommen, womit das Erreichte wieder zerstört wird), dsgl. beim Thema Kindesmißbrauch (Internetsperren) etc.

Wenn ich den Satz „Homophobie ist eine Bildungslücke“ wörtlich nehme, kann ich ihn so verstehen, daß ich homophob werden soll, um eine Bildungslücke zu schließen, denn eine Lücke ist dann gegeben, wenn ich etwas nicht kenne. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die das so gemeint haben, aber wenn es denn ihr ausdrücklicher Wunsch ist. 😉


Kosendey
8.6.2015 12:53
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Die falsche Benennung oder falschverstandene Worte und Begriffe begegnen einen heute überall. Vor allem aber in der Politik. Beispiel: “Erneuerbare Energieen Gesetz” – was soll man von einem Gesetz halten, dessen Name schon gegen physikalische Gesetze verstößt? oder “Quantensprung” – immer wieder gern genommen von unseren politischen Flachschädeln mit der spiegelglatten Großhirnrinde, für besonders “große Erfolge”… auch gut ist: “Die Sonne schickt keine Rechnung” – von der Kohle oder dem Atom selber hab ich bisher auch noch keine bekommen… und so könnte man lange weitermachen.
Wir leben in Gagaland, einfach nur Gagaland.


Günther Adens
8.6.2015 13:31
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Noch einmal zur Klarstellung:

Das Wort “Phobie” leitet sich ebenfalls aus dem Griechischen ab und heißt “Furcht”. Man denke nur an die beiden Marsmonde Phobos und Deimos (Furcht und Schrecken).

Eine Phobie ist meist nicht pathologisch; beispielhaft sei die weit verbreitete Arachnophobie (Furcht oder Angst vor Spinnen) genannt. Sie wird im vegetativen Nervensystem ausgelöst, und kann so gut wie nicht gesteuert werden.

Wenn also jemand der Homophobie bezichtigt wird, dann wirft man ihm demnach vor, er habe Angst oder Furcht vor Schwulen.
Auf keinen Fall läßt sich aus diesem Empfinden heraus eine Schwulenfeindlichkeit oder – oft in diesem Zusammenhang genannt – gar Rassismus bzw. Rassenhass (ja, für manche Antifanten sind Homosexuelle offenbar eine Rasse, wobei dann zu fragen ist ob es sich bei Schwulen und Lesben um 2 verschiedene Rassen handelt) ableiten.

Ich für meinen Teil empfinde keine Furcht vor Homos, – nur wenn sie ihre Abartigkeit durch irgendwelche diesbezügliche Handlungen vor meinen Augen demonstrieren, empfinde ich tiefe Abscheu und tiefen Ekel…….auch das steuert mein vegetatives Nervensystem.


Missingno.
8.6.2015 13:36
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Die meisten Schwulen („Homosexuelle”) glauben ja, „homosexuell” hießen sie, weil sie auf Männer stehen und „homo” ja bekanntlich Mann oder Mensch heißt (sagte ja schon Pilatus zu Jesus: Ecce Homo!) Wurde übrigens auch neulich bei der Schwulentagung der Grünen gesagt, dass Homo ja Mensch heißt.

D.h. “Homophobie” ist die Angst vor Menschen bzw. Männern (um beim lateinischen Stamm zu bleiben)? Oder im Falle der Verkürzung von “Homosexuellenphobie” wäre das die Angst vor Leuten, die auf Männer/Menschen stehen? Also in jedem Fall auch die Angst vor “Hetero-Frauen”?


DrMichi
8.6.2015 13:37
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David: Ja, aber niemand ist “Autophob”.

Hoffe ich jedenfalls von ganzem Herzen. (Die arme Sau wen’s trifft)


mathematicus
8.6.2015 15:30
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Nur so am Rande: Das gesuchte griechische Wort ist “homoios” und nicht “homos”. “homoios” bedeutet “gleich, gleichartig, ähnlich”.


Hadmut
8.6.2015 19:31
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@mathematicus: Es gibt beide, und beide sind sich von der Bedeutung (wie fast alles, was im Griechischen mit homo.. anfängt, sehr ähnlich. Aber ich schreib’s mal noch oben in den Artikel mit rein.


toff
8.6.2015 15:49
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Ich bin homophob, ich fürchte die Schwulen. Denn sie bringen den Tod.
Daher empfinde ich Abscheu vor ihnen, und ich will sie möglichst weit weg von mir wissen.

Konzise Argumentation ist nicht meine Stärke, aber ich werde mich behmühen, meine (wie ich finde, sehr rationale) Ansicht zu begründen, und zwar von wissenschaftlichen Standpunkt der Evolutionspychologie her:

Schwule haben, im Gegensatz zu Männern in Person der Frauen, keine Instanz, die ihre Sexualaktivität bremst.
Schwule haben Sex mit großem Abstand zu allen anderen Menchengruppen ungeschützter und öfter und mit viel mehr
verschiedenen Sexualpartnern. Deshalb betreffen, schon gemäß offiziellen Zahlen, mind. 20% aller AIDS-Infizierten Schwule.
Ein Schwuler, der in seinem Leben über 1000 verschiedene Sexualpartner hat, ist keine sonderlich große Ausnahme.

Wer sich dafür interessieren sollte, hier ist ein übersichtlicher Einstieg:
http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Male_homosexuality

Wieso nun ist das ein Problem für die Gesellschaft, wieso gibt es Homophobie, wieso Schwulenhass, wieso erähnte ich schon, daß Schwule den Tod bringen?
Das liegt daran, daß Schwule schon immer, nicht erst in modernen Zeiten, durch ihre hemmungslose Sexualität Sexualkrankheiten blitzschnell verbreiten und in allen Gesellschaften der primäre Träger dieser Sexualkrankheiten sind.
Man mag nun fragen: Was interessiert mich als Heterosexuellen das, damit komme ich doch gar nicht in Berührung?
Ganz falsch!
Der Schlüssel sind die Bisexuellen. Bisexuelle sind bisher beim Menschen laut Evolutionstheorie stabil, weil sie früher
als alle anderen Männer Sex haben, nämlich mit anderen Jungs, und dabei Selbstvertrauen und Erfahrung schöpfen, die ihnen
beim dann ebenfalls frühen Sex mit Mädchen einen zeitlichen Vorsprung bei der Besamung und damit bei der Reproduktionsrate sichert – während Hetero-Jungs noch Cowboy spielen und sich nicht an Mädchen trauen, lernen oder beherrschen bisexuelle Jungs bereits die Befriedigungstechniken bei Frauen (das ist nicht instinktiv, sondern muß erlernt werden) und dadurch bereiten sie den Mädchen früh gute sexuelle Gefühle und besamen diese oft. Bisexuelle haben damit nicht unbedingt mehr Nachkommenszahl, aber eine höhere Reproduktionsrate (Generationenabstand), was genug selektiver Vorteil war/ist, um evolutionär eine stabile Strategie zu sein.

Exklusiv Schwule scheinen nur eine extreme Ausprägung der männlichen Bisexualität zu sein; ca. knapp 10% der Männer sind mehr oder weniger bisexuell, exklusiv Homosexuell sind nur ca. 2% der Männer.

Und jetzt der Knackpunkt:
Da Bisexuelle mit Männern und Frauen Sex haben, infizieren sie Heterosexuelle Paare, also Familien, mit den grassierenden Sexualseuchen der Schwulen. Da Bisexuelle den bereits erwähnten Vorsprung in praktischem Sexualwissen und Verführungstechniken besitzen, gehen Frauen auch innerhalb Beziehungen mit Heteromännern mit erhöhter Wahrscheinlichekeit mit Bisexuellen fremd. Dies führt zur Sexualseuchenübertragung von Schwulen auf heterosexuelle Männer.

Dieser Mechanismus ist alles andere als neu, er ist mind. Millionen von Jahren alt.
Im Gegensatz zu zu heute, wo Sexualseuchen zumindest medizinisch handhabar sind, war es in der praktisch gesamten Zeit der
Entwicklung unserer Art nicht nur seh wahrscheinlich tödlich, sich eine Sexualseuche zuzuziehen; es war auch in der Regel mit Unfruchtbarkeit verbunden. Sexualseucheninfizierte schieden also aus der Reproduktion und somit Evolution aus.

(Nebeninfo: Fast alle Säugetiere, und alle Affen, und sowieso Menschen, haben einen instinktiven Drang, die Genitalien ihrer Sexualpartner zu beschnüffeln oder zu belecken; Affen stecken ihrer Affenfrau die Finger in die Vagina, und schnüffeln dann an ihnen; beim Menschen gibt es dann halt die Ausprägung Cunnilingus, Blowjob usw. – all das dient intinktiv dazu, die Genitalien des Sexualpartners auf Krankheiten zu untersuchen, denn fast alle Sexualseuchen führen zu Gestank, schlechtem Geschmack oder ungesundem Aussehen der Genitalien.)

Männer, die eine Aversion gegen Homosexualität entwickelt haben – wir sprechen hier also von “Homophobie” – entwickelten mit dieser Abscheu vor Schwulen und Bisexuellen Männern einen Reproduktionsvorteil:
Nicht nur gingen ihre Frauen weniger wahrscheinlich fremd, weil die Bisexuellen mit großer Sexualerfahrung verbannt wurden, und zogen daher mit größerer Wahrscheinlichkeit ihren eigenen genetischen Nachwuchs auf;
Heterosexuelle, die Schwule und Bisexuelle entfernten, ob nun durch Tötung oder Verbannung, hatten somit auch viel weniger
Sexualkrankheiten, starben damit seltener bzw. wurden viel weniger wahrscheinlich unfruchtbar, und hatten damit auch mehr reproduktiven Erfolg – evolutionär bzw. evolutionspsychologisch setzte sich damit Homohass bzw. Homophobie als typischer
Instinkt von heterosexuellen Männern durch.

Soweit zur Wissenschaft.
Daß Schwulenverbände eher links sind, wissenschaftsfeindlich um auch hier die Evolutionstheorie abzulehnen, weil deren Erkenntnisse den Interessen der Schwulen zuwiderläuft, wird hier erklärbar.

Daß es so viele Männer gibt, z.B. in der arabischen Welt, oder dem Iran, wo Schwule schlicht flugs gehängt werden, wird
so auch verständlich.
Warum man selbst, als Heterosexueller Mann, solche Abscheu gegenüber Schwulen hat, ebenso.

Da es sich um einen genetisch verankerten Instinkt handelt, ist dieser auch nicht über Bildung oder “Toleranz” manipulierbar.

Der Slogan “Homophobie ist eine Bildungslücke” der Schwusos ist daher bemerkenswert ironisch und ignorant.


Rosta
8.6.2015 15:51
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Habe zu diesem Thema mal einen Kommentar bei http://nicht-feminist.de verfasst:

“Für mich ist es kein Zufall mehr, dass bewusst von Homophobie (homophobia) statt Homosexuellenphobie (homosexualphobia) gesprochen wird.

Das sollte man sich in Zeiten der heutigen Gleichmacherei bewusst machen.

[…]

Meiner Meinung nach nutzt man die Homosexuellen aus, um ihn salonfähig zu machen.

Homophobie bezeichnet in Wirklichkeit eine Angst/Furcht vor Gleichgültigkeit, Gleichheit oder Monotonie. Da homo = gleich.
Nun müsste man noch berücksichtigen, dass ‘gleich’ auch ‘egal’ bedeutet. Man denke dabei parallel an die Begriffe Gleichstellung und Equality.

deutsch = egal; englisch = equal; französisch = égal. >>> latein: aequ?lis.

Und jetzt braucht man nur noch nach unserem “Vorzeigeland” Schweden hinüberblicken, dem (Gender-)Kindergarten: “Egalia”. Euch bestimmt ein Begriff.

Für mich ist das alles daher kein Zufall mehr. Ist für mich psychologische Kriegsführung. Deswegen sollte man darauf zukünftig ein bisschen Acht geben, finde ich.”


WikiMANNia
8.6.2015 16:09
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Der eigentliche Trick besteht ja darin, die Begriffe im Unklaren zu belassen. Hadmut spricht da unter anderem von der Strategie des “moving target”. Man legt sich in den Begriffen nicht fest, um so schwerer angreifbar zu sein. Die Chuzpe ist allerdings, dem Gegner “Bildungslücken” und “Phobien” anzudichten. An Dreistigkeit ist das kaum zu überbieten. Das hat Goebbels-Qualität. Das sind die neuen Nazis.


Sep
8.6.2015 16:12
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@Hadmut
>>Ich wusste nicht, dass Orang Utans sich freiwillig in ein Krankenhaus führen, auf eine normale Behandlungsliege legen und behandeln lassen wie Menschen.

Ich finde das Foto auch sehr bewegend.

Aber freie oder wilde Orang-Utans gehen nicht mit einer Schussverletzung in ein Krankenhaus. Wahrscheinlich war das mal ein Orang-Utan-Baby das seiner abgeschossenen Mutter von Wilderern entrissen wurde um als Haustier verkauft zu werden. Vor 14 Jahren geschah das viel häufiger auch wenn es heute immer noch passiert.
Vielleicht wurde er wie ein Menschenkind aufgezogen und verhält sich heute ebenso menschlich. Diese Waisen werden z.B von Dr. Ian Singleton wieder versucht auszuwildern.

Scheint wohl sicher, dass man das Aussterben unserer nächsten Verwandten nur noch hinauszögern kann. Die Population wird aktuell auf 40000 geschätzt. Palmöl ist ein zu großer Wirtschaftsfaktor.

Ich schreibe das, weil ich nicht verstehe warum Dir ein Bevölkerungsschwund in Deutschland Sorgen bereitet. Ich glaube dieses Problem ließe sich mit Technik und Ingenieurskunst lösen. Wie viele Milliarden mehr Menschen soll dieser Planet noch aushalten? Und warum?

http://xkcd.com/1338/


Schwa
8.6.2015 16:19
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@Hadmut
Soweit ich deine Erklärung verstehe, heißt dann ja ‘homophob’, dass man die “Gleichen” hasst/meidet – also die, die einem wesensähnlich sind. In letzter Konsequenz also Menschenhass.
Kleine Gehirnakrobatik: Sind Juden möglicherweise Anti-Japhetiten, wenn Judenhasser Anti-Semiten sind?


Stefan W.
8.6.2015 17:19
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“Ich möchte weder heute noch in Zukunft nicht als normal empfinden wollen, was für mich eklig ist: Muß ich mich denn als homophob beschimpfen lassen nur weil ich es eklig finde, wenn ein Mann seinen Penis einem anderen Mann in den Hintern steckt, wo der Stuhlgang drin ist?” (s. Artikel: NDR unterdrückt Interview: “Ich lasse mich nicht als ‘homophob’ stigmatisieren!”

Bei Heterosexuellen gibt es auch Analverkehr. Wenn sich die 16jährige zwanghaft Analverkehr vorstellen muss, und das mit vollem Darm und womöglich ungeschützt, ist das ihre Sache. Wenn sie also wirklich homophob ist, wieso soll man sie dann nicht homophob nennen?


Bodo
8.6.2015 17:45
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Bei der “Vielfalt” gibt es in der SPD ohnehin feine Unterschiede. Wer die Trennung von Kirche und Staat möchte, hat anscheinend keinen Rückhalt in dieser Partei:

Versuche, einen laizistischen Arbeitskreis zu etablieren, scheitern am Widerstand der Parteiführung.

Sorry für die schmuddelige Quelle (Wikipedia), war eben gerade zur Hand.


MichaelB
8.6.2015 20:05
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You made my day 😀

Aufgeschwulte Milch!

Was ist der Unterschied zu verschwult? So ähnlich wie zwischen gerüttelt und geschüttelt?

Wenn Homophobie eine Bildungslücke ist, dann ist sie durch Bildung heilbar?

Bietet die SPD etwa Kurse zur Krankheitsbehandlung an?

Wenn die so kleverle sind, dass sie eine Krankheit durch Bildung heilen, sag bloss, dass sie auch Homosexualität oder Heterosexualität durch Umerziehung “heilen” können?

Immerhin behaupten die Genderistas aller Parteien, dass Geschlecht eh nur ein soziales Konstrukt sei, also durch Sozialisation, also Bildung zustande kommt.

Je mehr man sich den Schwachsinn anhört, umso mehr verwundert einen, dass so elementare Widersprüche, wie homo=gleich, bis dato nicht angesprochen wurden.

Jetzt wird sicherlich der Streit ausbrechen: Was stellt eine Bildungslücke dar? Die Hetero- oder die Homosexualität.

Und wir werden wie die Ikonoklasten und Ikonodulen des Mittelalters enden: Als Teil des neuen osmanischen Reiches!

Tja, wer die Lektionen der Geschichte nicht lernen will, der muss die Geschichte wiederholen.


Michael2
8.6.2015 21:21
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“Vielfalt” ist im Gebrauch völlig falscher Kontexte so eine hirnverbrannte Idioten-Vokabel – schon darüber nachzudenken ist fast so hirnschädigend wie Spiegel online zu lesen. Wir werden von echten gemeingefährlichen dummdümmsten Soziopathen regiert. In einer normalen Kultur würde man die ganz schnell hinter hohen Mauern weg sperren – aber nun sind wir hinter diesen Mauern und die Irren sind die “Ärzte” und keiner läßt uns mehr raus – Hilfe ein Albtraum.


Hase
8.6.2015 22:59
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“Shitstorm” finde ich als Wortshöpfung auch sehr interessant. Eigentlich sehr passend.

Danach folgt gleich “der” das “Handy”. Soll ja Lokale geben, wo unterm Tisch geschüttelt wird und nicht geplärrt vor Rührung. 😉 Aber das ist nur eine Vermutung.


Thomas
9.6.2015 1:25
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@ toff

Hast zu der Hypothese mit der Promiskuität, Bi-/Homosexualität, den Geschlechtskrankheiten und der “Homophobie” vielleicht zitierfähige Quellen? Klingt auf jeden Fall plausibel und sehr interessant!

@ Rosta

“Homophobie” ist auch aus noch einem anderen Grund ein unsinniger Begriff: “Phobie” bezeichnet eine starke, generalisierte, unbegründete Angst, die sich in erheblichen Verhaltenänderungen zur Vermeidung ihres Gegenstands äußert und daher Krankheitscharakter besitzt.

Die als homophob bezeichneten Personen haben aber keine Angst vor Homosexuellen und meiden diese nicht (Durch öffentliche Kritik rücken sie denen sogar gewissermaßen näher, als eine ihnen gegenüber indifferente Person!), sondern empfinden entweder Ekel wegen der erhöhten Prävalenz von Infektionskrankheiten in dieser Subpopulation oder eine moralistische Empörung, die sich in der Regel aus deren Nicht-Beachtung religiöser Verhaltensvorschriften speist.

Dazu kommt eine halb interessierte, halb mitleidige “Homophobie” von Personen, die Homosexualität als Krankheit betrachten. Entweder als Erbkrankheit, wo männliche Homosexualität der Kostenpunkt eines pleiotropischen Antagonismus (Der Nutzen wäre eine höhere Fertilität von Frauen.) wäre, oder im Zuge der “gay germ” Theorie.

Eine andere Variante ist die intrasexuelle Konkurrenz unter heterosexuellen Männern, wo Kontrahenten mit Merkmalen assoziiert werden, die wiederum mit einer geringen Attraktivität gegenüber Frauen verbunden sind. Darunter fallen vor allem Beleidigungen, die auf körperliche (“behindert”) oder intellektuelle Defizite (“Trottel”), einen geringen sozioökonomischen Status (“Penner”) oder sexuelle Fähigkeiten (“Schlappschwanz”), darunter Homosexualität (“Schwuchtel”), abzielen.

Die vierte Form wären Personen, die eigentlich kein genuines Interesse an Homosexualität besitzen und lediglich Medienkampagnen zur “Förderung”, die staatliche Subventionierung, eine drohende “hate speech/crime” Gesinnungjustiz, pseudowissenschaftliche Mietmaultheorien dazu, den Genderismus und dergleichen ablehnen.

Keine dieser drei Gruppe hat aber auch nur im geringsten “Angst” vor Homosexuellen und auch “Hass”, der ja auch gerne unterstellt wird, spielt dabei nicht die geringste Rolle.


Peter
9.6.2015 2:12
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@toff
>Ich bin homophob, ich fürchte die Schwulen. Denn sie bringen den Tod.
Achso, denn weil Ihre Frau “fremdgeht” wollen sie behaupten, dass andere Menschen besser ausgerottet gehören?

Ich würde ja gerne mal schlüssig von Ihnen hören worin diese vermeintliche Gefahr denn besteht.
Zum Einstieg: gibt es auch in Afrika eine sehr große Infektionsrate mit HIV – und das in der Heterosexuellen Bevölkerung. Des weiteren z.B. unter Prostiuierten, aber dafür haben sie ja Ihre Chimäre der Bisexuellen ins Spiel gebracht. Deshalb ist Ihr Weltbild vermutlich auch “bullet-proof”. Die traurige Wahrheit sieht leider so aus, dass man bereits nach (Achtung!) einmaligem Sexualkontakt angesteckt werden kann. Die von Ihnen unterstellte Promiskuität gibt es so schlicht nicht, auch nicht unter Homosexuellen, denn auch dort nur in einer Subgruppe. Denn nicht die Frau ist immer das limitierende Element, eher umgekehrt, ich kenne sehr viele Puffs für den Hetero und sehr wenige für Schwule.

Was sie schreiben ist von vorne bis hinten unüberlegter Bullshit, und nur weil Sie den in gewählte Worte packen, sind sie immernoch ein in seiner Sexualität gestörter alter Sack, worauf ich wetten würde.


Dirk S
9.6.2015 8:53
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@ maSu

Und so ist es auch bei Homophobie und Vielfalt in dem Kontext.

Ähm. nein, bei dem Begriff “Homophobie” geht es einzig und allein darum, andere Ansichten zu pathologisieren und als irreale Angst darzustellen. Dass es Menschen gibt, denen die egozentrische Selbstdarstellung (um nicht zu sagen : der Exhibitionismus) einiger Homosexueller einfach nur auf den Keks geht, soll ausgeblendet werden, ebenso, dass nicht jeder Gruppe jedes gesetzliche Privileg zustehen muss. Es soll erst gar keine Diskussion betreffend der Forderungen von Homosexuellen aufkommen dürfen, also werden Gegenargumente von vorneherein als “krank” diffamiert. Hat was von Diktatur.

Menschen haben meist Angst vor Dingen, die sie nicht kennen.

Richtig. Ist im Busch auch lebensverlängernd. Bedeutet aber, dass dieses Verhalten nicht “krank”, sondern “gesund” ist. Auch wenn interessierte Kreise das gerne umdrehen wollen. Ist natürlich einfacher, wenn man selbst nicht mehr argumentieren und diskutieren braucht, in dem man einfach die andere Seite als “krank” bezeichnet.

Derartige Ängste kann man überwinden, indem man die Mechanismen dahinter versteht bzw. lernt damit umzugehen, sich also in dem Bereich weiter bildet.

Setzt natürlich voraus, dass dies gesellschaftlich gewünscht ist. Denn es gibt mehr als genug irreale Ängste, die gesellschaftlich erwünscht sind und von diversen Gruppen noch gefördert werden. Die Radiophobie als Angst vor nuklearer Strahlung oder die Hoplophobie (Angst vor Waffen) seien hier mal als exemplarische Beispiele genannt.

Unphobische Grüße,

Euer Dirk

PS: Die Hoplophobie ist keine Phobie im medizinischen Sinne. Genauso wie die Homophobie.


@WikiMANNia
Also Goebbels hatte Chuzpe. Interessant, wieder was gelernt.

Carsten

http://ruthe.de/cartoons/strip_0334.jpg


Rechnungsprüfer
9.6.2015 10:28
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Alter Falter…. alle sind Rechts ausser …..

Kongresses “Respekt statt Ressentiment – Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transfeindlichkeit” am 10. Juni 2015 in Berlin

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/wovor-haben-homo-und-transfeindliche-menschen-eigentlich-angst-10397


Gedöns
9.6.2015 10:39
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@DrMichi
„Ja, aber niemand ist “Autophob”.
Hoffe ich jedenfalls von ganzem Herzen. (Die arme Sau wen’s trifft)“//
Autophilie (also Selbstverliebtheit) gibt es jedenfalls – aber sie sind schlecht organisiert und bisher kaum mit ihren Forderungen an die Öffentlichkeit getreten. Das würde auch sofort das Entstehen von Autophobie (im Sinne der politisch korrekten Sprache) hervorrufen.
http://cdn1.spiegel.de/images/image-524714-galleryV9-kjpr.jpg


JochenH
9.6.2015 11:23
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Manchmal denke ich, dass ich Hadmut gut verstehe. Die kritiklose Verwendung des Begriffes “Homophobie” gegen alles, was nicht “Hurra” schreit bei Schwulenthemen, nervt zusehends. Der Begriff an sich ist schon schlecht gewählt, jetzt aber noch die Jubelperser der Schwulenlobby als die Guten darzustellen geht zu weit.

Echte Schwule wenden sich längst ab von dem Kult um sie, sie fühlen sich instrumentalisiert.

Gefahr geht leider aus durch die Dunkelziffer der Pädophilen, die im Rahmen der Schwuleneuphorie neue Chancen bekommten könnten, wenn die Gesellschaft da nicht einen Riegel vorschiebt.


JochenH
9.6.2015 11:39
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Das Ärzteblatt hat 2009 einen interessanten Artikel über das Thema “Pädophilie bei Schwulen” veröffentlicht. Die Ergibnisse sind eindeutig: diese Neigung ist wesentlich stärker ausgeprägt als bei normalveranlagten heterosexuellen Menschen.

Natürlich wird nur ein kleiner Bruchteil der Schwulen auch zum Täter, denn ich zB als Hetero gehe ja auch nicht auf jede Frau los, die mich sexuell anzieht.


JochenH
9.6.2015 12:02
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Dann noch etwas zur Biologie: als Heteromann empfindet man normalerweise nur geschlechtsreife Frauen anziehend, dabei auch nicht jede davon, sondern die, deren Typ man mag. So funktioniert auch Werbung mit leicht bekleideten Frauen, das spricht einfach normale Männer an.

Alles was sich von dieser Art Sex entfernt, empfindet der normal veranlagte Mensch als wenig angenehm. Wenn ich auf Pornoseiten gehe, dann gibt es da etliche Videos, die mir zuwider sind.

Sex zwischen zwei Männern kann ich mir einfach nicht anschauen, das stößt mich ab, was normal ist aufgrund meiner Veranlagung als Hetero. Nach derzeitiger Definition der Schwulen wäre das schon homophob. Ist es aber nicht, denn ich gestehe den Schwulen zu, ihre Lust im Konsens auszuleben. Das ist meine Form der Toleranz, zu der ich bereit bin.

Mir gefällt aber nicht, dass man Schwulensex nun gleichwertig als Vielfalt neben normalen Sex stellt, das ist schlichtweg unsinnig. Es ist eine eigene Sache zwischen Homosexuellen und deren Privatsache.


toff
9.6.2015 12:16
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@Thomas
>Hast zu der Hypothese mit der Promiskuität, Bi-/Homosexualität, den
>Geschlechtskrankheiten und der “Homophobie” vielleicht zitierfähige
>Quellen? Klingt auf jeden Fall plausibel und sehr interessant!

Die evolutionspyschologischen Mechanismen stammen aus den Arbeiten
des Biologen Robin Baker, z.B. seinem Buch “Sperm Wars”.
Dieses Buch ist populärwissenschaftlich, um einer interessierten Öffentlichkeit die Ergebnisse dieses
Wissenschaftsgebietes darzulegen.
Die harten wissenschaftlichen Grundlagen, mit allen Studien usw., wurden von Baker und
Dr. Mark Bellis in “Human Sperm Competition: Copulation, Masturbation and Infidelity.” zusammengefasst
und systematisiert. Wer sich nicht nur für die reinen Zusammenhänge und Schlussfolgerungen, sondern die gesamte
wissenschaftliche Grundlage interessiert, der sollte letzteres Buch wählen.

Ansonsten empfehle ich noch die Arbeiten von
http://en.wikipedia.org/wiki/David_Buss

Wer keine Bücher mag und lieber nach Studien selbst stöbert:
http://www.ehbonline.org/
http://www.springer.com/psychology/psychology+general/journal/11031

Darüber hinaus gibt es dicke Wälzer, die aber auch dick faszinierendes Wissen beinhalten, nämlich
die Lehrbücher für Evolutionäre Psychologie – da das Fachgebiet derzeit so produktiv ist, werden diese
von Auflage zu Auflage zügig dicker; ich empfehle sich da selbst umzuschauen und auch die englischen
Ausgaben nicht zu verschmähen (die derzeitgen Koryphäen auf diesem Gebiet forschen und Lehren derzeit
vor allem in den USA).
Nicht schlecht ist jenes, zumindest meiner Meinung nach (ich habe es selbst):
http://www.amazon.de/Evolution%C3%A4re-Psychologie-Pearson-Studium/dp/3827370949

@Peter
>Was sie schreiben ist von vorne bis hinten unüberlegter Bullshit, und nur weil Sie den in gewählte Worte packen,
>sind sie immernoch ein in seiner Sexualität gestörter alter Sack, worauf ich wetten würde.

Die einen verlieren ihre Contenance, wenn ein Prof. Manfred Spitzer ihnen begründet darlegt, warum ihre Fernsehserien oder ihre Computerspiele sie dumm machen, andere wenn man zeigt, daß ihre ach so großartige eigene
Sexualität erhebliche Schattenseiten hat und nicht nur harmloses “Gay Pride” – paradieren ist.
Daß es derzeitig politisch inkorrekt ist, macht die Wahrheit zu sagen noch unangenehmer.

So ist das eben – wenn man die Interessen von Menschen mit der Wahrheit gefährdet, macht man sich sehr unbeliebt.


David
9.6.2015 14:20
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@ Stefan: “Wenn sie also wirklich homophob ist, wieso soll man sie dann nicht homophob nennen?”

Ja, wenn! Ist sie aber höchstwahrscheinlich nicht, weit über 99% aller angeblich homophoben sind es wohl nicht, also nicht mit krankhafter Angst. Bei dir gibt’s sicher auch noch ein paar Sachen, vor denen du dich ekelst. Vielleicht Insekten essen? Gut, gesund und natürlich. Dann bist du insektophob.


JochenH
9.6.2015 21:13
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Der Link zum Ärzteblatt mit der Analyse bzgl. Pädophilie von Schwulen: http://www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Jungen


[…] Mehr Infos zum Thema “Homophobie” bietet “Danisch.de“. […]


Gast$FF
10.6.2015 8:38
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Ist die “Homophobie” denn schon im jüngst auf Telefonbuchdicke angeschwollenem “Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders” aufgenommen? Ist doch bestimmt auch so ein neu entdeckter, behandlungswürdiger Zustand, für den unbedingt ein Medikament entwickelt werden muss. http://de.m.wikipedia.org/wiki/Diagnostic_and_Statistical_Manual_of_Mental_Disorders

Oder warum nicht gleich eine Pille, die schwul macht? Wäre bestimmt der Renner…

OT: Es gibt einen klaren Trend, jede Befindlichkeitsstörung, und überhaupt möglichst jede Art unangenehmen Gefühls, als neue psychische Krankheit umzudeuten (“Condition Branding”). Jüngstes Beispiel, heute morgen im Blätterwald gefunden: Gelotophobie

“Gelotophobie ist die krankhafte Angst davor, ausgelacht zu werden….
Angst vor ausgelacht-werden schadet dem Herzen und steigert Aggressivität” http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Angst-vor-ausgelacht-werden-schadet-dem-Herzen-und-steigert-Aggressivitaet-id34357542.html

Pharma-Profitstreben trifft auf eine verhuschte feminisierte Gesellschaft. Viele Frauen der westlichen Hemisphere sind ja immer schnell und gerne dabei, wenn es darum geht, neue Krankheiten zu erfinden (z. B. Schwangerschaft, Menstruation, schlechte Laune…).


JochenH
10.6.2015 12:33
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Das Thema mit den Schwulen ist ja eigentlich mehr ein Reizthema, aber wirtschaftliche uninteressant. Das kann sich nun gravierend ändern! Ich habe heute einen Artikel gelesen über einen Mittzwanziger aus Nordafrika, der schwul ist und HIV-positiv. Er sitzt ganz entspannt in Berlin und erklärt den Medien dort, dass er Asyl beantragt hat. Das wird er wohl kriegen, da er als Schwuler und HIV-Positiver daheim verfolgt wird.

Für Deutschland heisst das, dass wir ihn lebenslang versorgen werden, die Medikamente sind teuer, ob er jemals selber arbeiten wird steht in den Sternen.

Afrika könnte sich hier ein Beispiel nehmen und Tausende von HIV-Infizierten zu uns schicken. Dazu alle möglichen kranken Leute, die hier besser behandelt werden können. Rechtlich dürften die hier Versorgungsansprüche durchsetzen können.

Eine Lösung habe ich nicht, aber das Thema mit den HIV-Schwulen fällt uns böse auf die Füße.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/hiv-hauptstadt-berlin-das-virus-der-anderen/11876438.html


maSu
10.6.2015 14:51
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Dirk S:

>>”Ähm. nein, bei dem Begriff “Homophobie” geht es einzig und allein darum, andere Ansichten zu pathologisieren und als irreale Angst darzustellen. ”

Angst vor homosexuellen Menschen bzw. Homosexualität (denn das bedeutet “Homophobie” in dem Kontext!) ist “leider” aber eine irreale Angst. Es gibt keinen Grund dafür, vor harmlosen sexuellen Neigungen Dritter Angst zu haben, denn: Man wird idR nicht ungefragt involviert.

>>”Dass es Menschen gibt, denen die egozentrische Selbstdarstellung (um nicht zu sagen : der Exhibitionismus) einiger Homosexueller einfach nur auf den Keks geht, soll ausgeblendet werden, ebenso, dass nicht jeder Gruppe jedes gesetzliche Privileg zustehen muss.”

Also weil ein paar Stars und Sternchen schräg drauf sind, kann man allen anderen Rechte aberkennen? Ich empfehle mal einen Blick ins Grundgesetz und ins AGG. Das könnte ihren Horizont erheblich erweitern. Niemand darf aufgrund seiner Sexualität bevorzugt oder benachteiligt werden. Oder wie es das Verfassungsgericht mal anmerkte: Gleiches sei wesentlich gleich und ungleiches wesentlich ungleich behandelt zu behandeln. Daraus leiten sich direkt zB bei der “homo-Ehe” gleiche Rechte ab, wie bei der “herkömmlichen Ehe” – aber auch gleiche Pflichten.

>>”Richtig. Ist im Busch auch lebensverlängernd. Bedeutet aber, dass dieses Verhalten nicht “krank”, sondern “gesund” ist.”

Irrationale Angst ist und bleibt irrational und damit unnötig. Wenn sie aus Angst vor Aliens gerne einen Alu-Hut tragen wollen: Bitte, aber zwingen sie ihre Mitmenschen nicht auch Alu-Hüte zu tragen!


CountZero
10.6.2015 17:02
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@Flo:
> Was zwei Menschen privat einvernehmlich miteinander anstellen

Grundsätzliche Zustimmung. Nur so aus Neugier: sollten die beiden Menschen auch beide erwachsen sein, oder ist das nicht unbedingt nötig (jedenfalls nicht unbedingt bei beiden)? Und wie beurteilst Du die Möglichkeiten zu manufacturing consent?


Joe
11.6.2015 10:30
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Man wird idR nicht ungefragt involviert.

Schön wär’s!


Dirk S
11.6.2015 16:06
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@ maSu

Angst vor homosexuellen Menschen bzw. Homosexualität (denn das bedeutet “Homophobie” in dem Kontext!) ist “leider” aber eine irreale Angst. Es gibt keinen Grund dafür, vor harmlosen sexuellen Neigungen Dritter Angst zu haben, denn: Man wird idR nicht ungefragt involviert.

Homophobie wird nicht in einem medizinischen Kontext verwand, sondern als Universalvorwurf gegen Leute mit anderen Meinungen. Und damit ist es keine Phobie im medizinischen Sinne. Deine Argumentation stärkt die Leute, die medizinische Begriffe missbrauchen. Also die “Argumentophobiker”.

Also weil ein paar Stars und Sternchen schräg drauf sind, kann man allen anderen Rechte aberkennen? Ich empfehle mal einen Blick ins Grundgesetz und ins AGG. Das könnte ihren Horizont erheblich erweitern. Niemand darf aufgrund seiner Sexualität bevorzugt oder benachteiligt werden. Oder wie es das Verfassungsgericht mal anmerkte: Gleiches sei wesentlich gleich und ungleiches wesentlich ungleich behandelt zu behandeln. Daraus leiten sich direkt zB bei der “homo-Ehe” gleiche Rechte ab, wie bei der “herkömmlichen Ehe” – aber auch gleiche Pflichten.

Also erstens: Ich habe eine schwulen Nachbarn, der jedem mit seiner egozentischen Selbstbemitleidung auf den Keks geht. Also nicht nur schräge Stars und Sternchen, die interessieren keinen. Und wer beseitigt die Überbleibsel von Schwulen und Lesben-Paraden? Die Teilnehmer selber? So, und das habe ich angesprochen, es gibt eben Menschen, denen gehen die einfach nur auf den Keks. Nix mit Phobie. Und auch nix mit Aberkennung von Rechten. Nur keine Erteilung von Privilegien. Es gibt kein Recht auf Eheschließung. Die Ehe ist ein Privileg.

Zweitens: Informiere er sich einmal darüber, warum Ehe und Familie im GG einen besonderen Schutz genießen.

Drittes: Deshalb heißt es in die DE auch “Ehe” und “Eingetragene Lebenspartnerschaft” und nicht “herkömmlichen Ehe” und “homo-Ehe”. Die Ehe zu entwerten heißt an dem wichtigsten Pfeiler unserer Gesellschaft zu sägen. Dazu müsste man sich allerdings mit dem gesellschaftlichen Sinn und Zweck der Ehe beschäftigen. Kleiner Tipp: Steuern sparen ist es nicht.

Irrationale Angst ist und bleibt irrational und damit unnötig. Wenn sie aus Angst vor Aliens gerne einen Alu-Hut tragen wollen: Bitte, aber zwingen sie ihre Mitmenschen nicht auch Alu-Hüte zu tragen!

Meine Antwort bezog sich darauf, dass Menschen Angst vor dem ihnen Unbekannten haben. Und das ist im Busch durchaus gesund und lebensverlängernd. Schließlich kennt man nicht alle Tiere, die einen verfrühstücken wollen.

Könnte es sein, dass wir völlig aneinander vorbeigeschrieben haben?

Phobiefreie Grüße,

Euer Dirk


Pete
12.6.2015 17:01
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JochenH
13.6.2015 11:49
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!! Mich wundert gar nichts mehr. Bald werden wir auch in Familienserien immer die Quotenschwulen sehen, also drei Kinder haben die mit einem schwulen Sohn. die Tochter hat dann einen Freund, der ein schwarzer Asylbwerber ist und natürlich Medizin studiert.

Vielleicht gibt es dann noch Drogen ins Trinkwasser, die uns alle immer lächeln lassen, so wie asiatische Stewardessen.