Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Geistige Nulllinie im Bundesfamilienministerium

Hadmut
13.5.2015 0:51

Ein Veranstaltungsbericht über eine feministische Veranstaltung der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes.

Triggerwarning: Kann Verachtung für das Bundesfamilienministerium hervorrufen.

Heute fand im Bundeskriegsministerium für Kampf gegen heterosexuelle, weiße Männer die Veranstaltung „Zwischen Freiheit und Hate Speech – Wem gehört das Netz?” statt, veranstaltet von der „Antidiskriminierungsstelle des Bundes”.

Kurzzusammenfassung: Einziger Zweck war das hoheitliche Promoten von Anne Wizorek und ihrem Buch „Weil ein #Aufschrei nicht reicht” durch das Ministerium. Inhaltlich durchgehend hirn- und substanzlos.

Umgebung

Fand im Bundesfamilienministerium statt.

Ich war nicht angemeldet, weil da, wo ich von dieser Veranstaltung gelesen hatte, nichts davon stand, dass man sich anmelden solle. Bin trotzdem reingekommen, sie haben nach dem Namen gefragt, ich habe nur „Danisch” gesagt und sie haben mir sofort gesagt, dass welche vom Tagesspiegel da sind und filmen wollen, und dabei auch über das Publikum schwenken wollen. Wenn ich nicht gefilmt werden möchte, müsse ich mich auf die Stühle ganz links hinten an der Wand setzen. Mmmh. Sagen sie das jedem oder bin ich schon so bekannt?

Von da hinten sieht man nichts. Ich setze mich deshalb doch vor das Podium. Vorne steht so ein Werbeständer rum, Slogan „Gleiches Recht, Jedes Geschlecht”.

Ich hatte angenommen, dass sie die Veranstaltung komplett als Video irgendwo hinlegen. Es wird aber nur ein Zusammenschnitt werden.

Begrüßung

Begrüßung durch Christine Lüders, Chefin der Antidiskriminierungsstelle.

Grinst permanent grundlos.

Mir gehen Leute, die permanent grundlos grinsen, sowas von auf den Wecker. Ich halte solche Leute außerdem für Blender und Täuscher, Leute die ständig mit süßlicher Maske herumlaufen. Mag sein, dass Frauen untereinander sowas mögen, weil die auf solche Emotionalsynchronisierungen schwer abfahren und denen Mimik irgendwie wichtiger als Inhalte ist. Mir geht es auf den Wecker. So als würde mich jemand permanent anschreien, nur eben auf dem Mimik-Kanal. Ich bekomme da so diesen Drang, den Leuten sowas wie „Halt doch wenigstens mal für 5 Minuten die Klappe”, nur übertragen auf Mimik, zuzurufen. Das sind solche Emotionalsirenen, die permanent auf Dauersendung stehen, aber dazu eigentlich nichts sagen. Die im Frauenministerium typische Kommunikationsform. Sieht nicht nur so aus, sondern kommt auch genauso »natürlich« und »glaubwürdig« rüber wie die Chefstewardess vom ZDF Traumschiff.

Das schöne am Internet sei, sagt sie, dass jeder sich zu allen Themen äußern und vernetzen könne.

Das ist komisch, denn der Abend lief ja auf die Frage hinaus, wie man bösen Männern die Äußerung verbieten und deren Vernetzung verhindern könne. Also bezieht sie dieses Recht, sich zu allem zu äußern und zu vernetzen, offenbar nur auf Frauen. Und dann steht im Hintergrund so ein Werbeständer mit „Gleiches Recht, Jedes Geschlecht”? Stringenz war noch nie deren Ding.

Durch Web 2.0 sei die Sache aber unerträglich geworden, Gewalt, es würde gedroht, gepöbelt, beleidigt und belästigt.

Hate speech! Dass sei das Thema. Die Masche der Leute, die die „Deutungshoheit beanspruchen” (Auch sie verwendet ständig diesen Soziologenschwätz, womit man auch gleich weiß, wessen ärmlichen Geistes Kind sie ist.), anderen Platzverweise erteilten, zu Gewalt aufstachelten.

Da merkte man schon, dass diese ganze Veranstaltung völlig ins Dumme abrutscht, weil ganz klar war, dass als Ergebnis eigentlich nur derselbe Quatsch wie immer aufgewärmt wird und sie sich daran abmasturbieren, wie sie immer wieder zum immerselben Ergebnis kommen, natürlich jedes Mal mit neuer Bezahlung oder so. Kennt man eine feministische Veranstaltung, kennt man sie alle. Nur der Steuerzahler muss sie jedesmal neu bezahlen.

Und dann sagt sie so einen zentralen Satz, der eigentlich in die richtige und nützliche Richtung gewiesen hätte:

„Was ist daran so schlimm, wenn man sich für Gleichberechtigung einsetzt?”

Daraus hätte man was machen können. Etwa die Frage, ob Feminismus wirklich auf Gleichberechtigung oder auf Sonderrechte für Frauen hinausläuft. Oder ob das Problem vielleicht daran liegt, wie man sich einsetzt. Oder daran, dass sie meinen, dass niemand anderer Meinung sein darf.

Aber nein. Die Frage war rein rhetorisch gestellt, Denken, Antworten und sowas war nicht vorgesehen. Das war symptomatisch für die ganze Veranstaltung. Nur so hohles Emotionalgepumpe, nie irgendwie mal etwas inhaltlich greifen. Alles so strohdoof.

Und eben die Frage, die sie stellte, wem das Netz gehöre. Das Netz müsse „uns allen” gehören.

Zum Kotzen. Wieder diese Frühstück-ans-Bett-gebracht-Mentalität. Die Männer haben das Internet 40 Jahre lang entwickelt und aufgebaut, die größte Maschine der Welt gebaut, halten das Ding in Betrieb, entwickeln jede Menge Software, Protokolle, Dienste. Die Frauen haben daran sehr, sehr wenig gemacht. Aber verlangen, dass man ihnen das Internet komplett frauenkompatibel heranträgt. Warum eigentlich meckern die immer so darüber, dass Männer das Internet so gebaut haben, wie es ihnen gefällt und nicht für Frauen? Warum macht man nicht mal ein IT-Projekt von Frauen für Frauen, indem sie sich ein Ding so bauen, wie sie es haben wollen? Permanent auf Männer schimpfen, aber letztlich nichts anderes machen als von Männern zu erwarten, dass sie vorne und hinten bedienen.

Manchmal hab ich sogar den Eindruck, die wissen gar nicht, wo das Internet herkommt. Wächst auf Bäumen. Oder wird vom Klapperstorch gebracht. Regnet irgendwie vom Himmel und muss dann wie eine Gabe der Natur gleichmäßig und fair auf alle verteilt werden. Als ob das Internet nur darauf gewartet habe, dass sie sich da irgendwie „einbringen” (natürlich nur mit politischen Forderungen, nicht technisch oder sonst mit Beiträgen). Das Internet hat nur darauf gewartet, dass sie daherkommen und der Welt mittels Internet ihre Forderungen übermitteln. Und sind dann total entsetzt und enttäuscht, wenn sich herausstellt, dass das Internet auf sie nicht gewartet hat und vorher schon funktionierte. Den Unterschied zwischen Netzwerk und Dienst haben sie nicht verstanden. Internet- und Medienberaterinnen nennen sie sich gerne.

Musik

Dann gibt es erst mal Musik, Sängerin und Gitarrist. Die Musik ist gut, aber was soll das?

Jede Gelegenheit nutzen, um Honorare zuzuschustern? Nicht genug Thema, um wenigstens 90 Minuten zu füllen?

Lesung Anne Wizorek

Anne Wizorek liest aus Kapitel 8 ihres Buches.

*Gähn*

Das ist noch viel flacher als seicht. Seichter als flach. Der Inhalt ist flacher als das Papier, auf das er gedruckt wurde. Die liest und liest und liest, und sie sagt nichts. Nichts greifbares. So völlig leeres hirnloses Geplauder. Erzählt über sich und ihre Emotionen, als ihr irgendwer was Böses geschrieben hat. Man fühlt sich schlecht, man kann nicht mehr schlafen, man fühlt sich schlecht, man wird krank und fühlt sich schlecht, man liest die Kommentare nicht mehr und fühlt sich schlecht, manche bringen sich um und fühlen sich dabei schlecht, und die Welt ist so gemein und so. So Emotionalgeblubber eben. Und, so meint sie, die Grundregel wäre „Don’t read the comments” (sonst fühlt man sich schlecht). Meine Gegenempfhehlung wäre: Denk mal drüber nach, ob Internet das Richtige für Dich ist, wenn Du so damit überfordert bist.

Überhaupt keine inhaltliche Aussage. Nichts greifbar. Einfach nur so Gesäusel, um den Empfänger auf die gleiche emotionale Lage einzustimmen.

Aber nicht ein einziges Mal sagt sie, was denn nun eigentlich so Schlimmes passiert sein soll. Mir liegt ein „Herrje, nu sag endlich mal, was eigentlich passsiert ist!” auf der Zunge und will raus, aber ich lasse es nicht. Mir deuchte so, sie sagte es nicht, weil’s wohl lächerlich nichtig wäre. Viel Geschrei (Nein, #Aufschrei) um nichts.

Und sowas ist nicht nur dreckig, es ist auch journalistisch unvertretbar. Denn in dem ganzen Gefasel war überhaupt nichts, was der Zuhörer hätte greifen und sich darüber eine eigene Meinung bilden können. Nichts. Es ist nicht erwünscht, dass der Zuhörer selbst denkt oder denken will. Er bekommt nur das fertige Emotionalergebnis und hat nicht zu fragen, wie es zustande kam.

Und das, das sei literarisch angemerkt, von einfacher Sprache, ohne Struktur, ohne schriftstellerischen Wert. Mädchengefasel. Seiten füllen, sonst nichts.

Als Inhalt bleibt bei mir hängen, dass sie sich zwar als Journalistin und Medienberaterin ausgibt, aber eigentlich nur darüber schreibt, dass das Internet sie überfordert, dass ihr das Ding zu groß ist. Kommt mir vor wie eine, die unbedingt Porsche Cayenne oder sowas fahren wollte, damit überfordert ist und mit einem Smart besser bedient wäre. Und dass sie nicht schreiben kann. Schreibt einfach, wie sie plaudert, und das ist gruselig. Reicht für Feministen, aber nicht für Leute, die lesen können.

»Medienberaterin«

Pfff.

Die Grundprobleme der Veranstaltung

Man merkte schon an der »Lesung« Wizoreks, woran das alles krankte (und exakt so ging’s auch nachher in der Podiumsdiskussion weiter).

Es gibt so zwei schöne Sprichwörter, die ich da mal bringen will.

  • Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
  • Wer die Hitze nicht verträgt, sollte die Küche meiden.

Und eine eigene (heute spontan formulierte) Lebensweisheit will ich auch noch dazugeben:

  • Streitigkeiten gehen meist von dem aus, der sie angefangen hat.

Die haben so eine echte Wahrnehmungsstörung. Die glauben allen Ernstes, sie könnten mit ihrem Geblubber rundum alle und jeden beleidigen, vor den Kopf stoßen, ausnehmen, übervorteilen, weil sie sich in so einem Gerechtigkeitswahn befinden. Schallt es aber aus dem Wald so heraus, wie sie hineingerufen haben, sind sie total beleidigt.

Die erwarten tatsächlich so eine Beleidigungseinbahnstraße. Sie dürften alles und jeden anpöbeln und beschimpfen, und die hätten sich das dann stillschweigend gefallen zu lassen.

Sie beklagen sich immer darüber, dass sie Gegenwind bekommen haben, aber sie sagen nie dazu, wie und womit sie eigentlich den Streit vom Zaun gebrochen haben. Die stellen sich immer alle als die reinsten Unschuldsengel dar, über die das Böse hereinbricht. Ich musste da mehrfach an den Tugce-Effekt denken: Da hat man auch die Gute, die Heilige, die Akademische auf der einen Seite und das böse Monster aus der Versagerschicht auf der anderen Seite hingestellt, und nachher stellte sich raus, dass sich beide Seiten eigentlich fast völlig gleichen und beide ordinär und ausfällig aufeinander losgepöbelt haben. Und dass Tugce auf ihn und nicht er auf sie zugelaufen ist. Wenn man dann liest, mit welcher universellen Frechheit Feministinen auftreten, muss ich eigentlich konstatieren, dass der Streit von ihnen ausgeht und sie hinterher noch lügen, indem sie es auf andere schieben. Wie kleine, schlecht erzogene Kinder.

Ein zweites Problem war, dass man überhaupt nichts von dem nachprüfen kann, was sie behaupten. Kein Mensch weiß, ob das, was sie behaupten, wirklich so passiert ist. Oder wer dahintersteckte. Denn (geht ja auch mir hier so) vieles von dem, was so ausfällig oder rechtsradikal daherkommt, stammt in Wirklichkeit als false flag operation von Linken, Feministen, Medienagenturen, die durch rechtsradikales Gerotze Kritiker diskreditieren wollen. Das meiste, was im Internet an solchen Kommentaren rumfliegt, ist fake.

Das wurde heute aber kein einziges Mal erwähnt. Die tun alle so, als wäre das alles glaubwürdig echt.

Ein drittes Problem ist, dass sie nie die Gesamtheit darstellen, sondern sich immer selektiv das heraussuchen, was sie kritisieren wollen. Wieviele Kommentare haben sie denn insgesamt bekommen? Und wieviele waren davon „Hate Speech?”

Sitzen sie am Ende sogar stunden-, tage-, wochenlang vor dem Bildschirm und warten inniglich, bis endlich „Hate Speech” vorbeikommt, damit sie sich theatralisch darüber aufregen können, dass sie sich Kommentare nicht mehr anschauen könnten?

Liegt vieleicht sogar eine genetische Veranlagung vor, das Drama-Queen-Gen, und damit eine krankhafte Übersteigerung von Nichtigkeiten?

Podiumsdiskussion

Es tut einer Diskussion nicht wirklich gut, wenn alle Teilnehmer derselben Meinung sind.

Moderiert von Ines Arland. Aber nicht gut moderiert. So ne Billig-Moderation, wie man sie von endlos vielen Messeveranstaltungen und Nischenprogrammtalkshows kennt, immer schön reihum die Frage windschnittig auf Sekunde formuliert mal an diesen, mal an jenen. Der Typ Journalist, dem es nicht um Inhalte geht, sondern darum, das Gespräch irgendwie am Laufen zu halten (Hauptsache immer sagt irgendwer was) und die Sendezeit gefüllt zu bekommen. Fast alle Journalisten sind von diesem Typ. Fürchterlich.

Gäste:

  • Anne Wizorek, Selbstständige Beraterin für digitale Medien, Autorin, Bloggerin
  • Atila Altun, Community-Manager von Tagesspiegel.de
  • Dagmar Freudenberg, Deutscher Juristinnenbund
  • Dr. Thomas Gesterkamp, Autor, Politikwissenschaftler und Soziologe

Und dann haben die sich da gegenseitig an Gejammer und Langweiligkeit übertroffen. Alles so schlimm.

Anmoderation. Tolle Aussage: Es gibt keine klare und akzeptierte Definition von „Hate Speech”. Tolle Sache, da reden dann wieder mal alle aneinander vorbei und jeder macht, was er will. Wäre ja mal eine Idee gewesen, erst mal Begriffe zu definieren.

Atila Altun erzählte was über die Moderationsarbeit beim Tagesspiegel. Besonders in politischen Debatten würden welche mit rechter Gesinnung versuchen, andere einzuschüchtern und Nutzer mundtot zu machen.

Die Juristin (und ehemalige Staatsanwältin) Freudenberg sagte an dem Abend das einzige, was ich überhaupt als anhörenswert einstufen würde. Das mit dem Hate Speech sei schwierig. Es sei nämlich kein Straftatbestand. (Womit die ganze Diskussion eigentlich schon abschließend erledigt gewesen wäre.) Vielleicht Beleidigung, aber das sei ja auch nur ein Antragsdelikt, und der Nachweis sei nicht einfach. Und Beleidigung können man auf der Stelle erwidern. (Unterton: Sollte man vielleicht auch, dann ist die Sache gleich erledigt…) Schwerwiegend sei hier jedoch, dass Rechtsschutzverletzungen stehen bleiben und fortwirken. Sie forderte Persönlichkeitsrechtsschutz, man bräuchte bessere Rechte. Wusste aber auch nicht wie. (Typische Feministin, fordern, fordern, fordern, und nachher sollen’s die Männer wieder machen.)

Dann hat Wizorek eine Weile geredet, aber ich vermag nicht darzustellen, was sie gesagt hätte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie etwas gesagt hat. Das ist alles so flach, dünn und substanzlos bei der.

Dann Gesterkamp. Beklagte sich über Shitstorms. (Nee, echt jetzt? Ganz neues Thema…) Er hätte mal für die Friedrich-Ebert-Stiftung und den Vorstand der SPD was geschrieben (und wir wissen ja, auf welchem Pöbel- und Beschimpfungsniveau die arbeiten). Was hätten sie ihm da geschrieben. „Was hat Sie getrieben zum Judas des eigenen Geschlechts”, „Hochstapler” und „lila Pudel” hätten sie ihn genannt. Herrje. Tödliche Beleidigungen. Kein Mensch könnte sowas ertragen. Wie kann ein Mensch nur solche Last tragen? Selbst schuld, wenn man für Parteien schreibt. Wer Gegenwind nicht aushält, sollte sich auf Gartenbaureportagen beschränken.

Ach, und auf die Zerstörung der Reputation sei es aus. (Mir geht so durch den Kopf, ob man seine Reputation nicht schon selbst restlos verheizt hat, wenn man Feminismuslieferant der SPD wird, und das nur anderen anlastet. Irgendwie geht mir bei dem ständig „Bist doch selbst dran schuld!” durch den Kopf. )

Und dann regt er sich auf, dass sein Wikipedia-Eintrag ständig böswillig verändert würde, und er inzwischen schon Mitarbeiter dafür hat, den wieder rückzukorrigeren. Er mahnt, dass man die Deutungshoheit über die eigene Biographie erhalten müsse. (Moment mal. „Deutungshoheit”? Heißt für mich, dass der seine Karriere ausstopft und auskleidet, vielleicht auch schönt und übertreibt, und die bösen Wikipedia-Änderer vielleicht sogar Recht haben können.)

Die Sprache kommt auf die „Digitale Agenda”.

Die Staatsanwältin gibt zu bedenken, dass das Internet international sei (Ach…). Man müsste das Rechtssystem erst anpassen. Mobbing sei kein Straftatbestand und Stalking schon in der realen Welt schwer nachzuweisen. Der Schaden (persönlich, wirtschaftlich, bis hin zum Suizid) sei aber so groß, dass man was machen müsse (und was bedeutet das? Von der Nachweispflicht absehen?)

Mir geht gerade so durch den Kopf, wie die sich das eigentlich vorstellt. Vorratsdatenspeicherung haben sie gerade abgelehnt. Wie wollen sie dann rauskriegen, wer hinter einem anonymen Kommentar steckt? Na, da hat sie eine Lösung. Die Diensteanbieter müsse man da treffen, wo es wirkt, nämlich beim Geld, und in Haftung nehmen.

Hehe. Typisch deutscher Jurist. Nichts verstanden, aber einfach irgendjemanden in Haftung nehmen um irgend ein Recht zu schützen.

Und sie sagt noch, dass mit CETA und TISA Zustände kommen könnten, in denen man das dann gar nicht mehr verfolgen könne. Ja, wie schön, dass das die SPD gerade selbst vorantreibt.

Altun beklagt noch, dass Facebook gewisse Kommentare nicht gesperrt habe, und das mit der unverfrorenen Begründung, dass diese Kommentare nicht gegen die Richtlinien von Facebook verstoßen würden. Böses Facebook. Sich an seine eigenen Regeln zu halten.

Und dann wieder Gesterkamp. Kommt dann auf Anders Breivik. *BINGO, JACKPOT* Und wieder mal eine Reductio ad Breivikum. (Mir dünkt, die Shitstormer hatten in seinem Fall völlig Recht.)

Zuschauerfragen

Hab ich nicht alle notiert.

Eine Frau fragt, warum man das nicht einfach behandelt wie Urheberrechtsverletzungen. Ihr sei nicht klar, warum man Urheberrechtsverletzungen immer und überall verfolgen könne, Hate Speech jedoch nicht. (Ich habe den Eindruck, ihr ist noch viel mehr nicht klar.) Sie will wissen, worin sich Sexismus und Rassismus unterscheiden. Antwort des Podiums: Sexismus betrifft nur Frauen, Rassismus auch Männer.

Es meldet sich noch einer vom „Völklinger Kreis, Schwule Manager”. Er würde sich ja nicht so auskennen, ob man da nicht einfach Filter installieren und alle bösen Worte rausfiltern könnte.

Die Moderatorin kann die Frage nicht bearbeiten, weil sie sagt, dass man „keinen Techniker auf dem Podium” habe.

Jui. Wär das mal ne Brüller-Idee gewesen, bei einer Diskussion über das Internet wenigstens einen auf das Podium zu setzen, der weiß, wie das Internet funktioniert.

Sie versucht, die Frage an die Staatsanwältin loszuwerden, die sei doch von berufs wegen „technikaffin”. (Aha, der Rest ist dann also „technophob”?) Die lacht nur und sagt, sie sei wirklich nicht „technikaffin”. Die „Medienberaterin” Wizorek sagt kein Wort. Eine Medienberaterin, die nichts zum Thema Internet sagen kann. Wozu auch. Frau reicht.

Ich habe ein enormes Déjà-vu.

Ich sitze im Bundesfamilienministerium, sie wollen das Internet reglementieren, reden alle planlos, ahnungslos, feministisch durcheinander, wollen das „Böse” bekämpfen, keiner hat Plan oder Ahnung, und keiner weiß, wie das Internet funktioniert. Warum kommt mir das so bekannt vor?

Buffet

Die Veranstaltung ist zu Ende. Endlich. Völlig nutz- und inhaltslos.

Draußen regnet es gerade in Strömen. Eigentlich wollte ich weg, aber da will man nicht raus. Wie praktisch, dass es da ein Buffet gibt. Richtig lecker. Alles da von Rote-Bete-Kokos-Suppe bis zu veganem Schokopudding. Ich gehe dann mal längsseits und fresse mich einmal am Buffet entlang. Den Feministinnen den Nachtisch wegfressen.

War richtig lecker. Echt gut.

So ein richtig feministisches Buffet: Nichts geleistet, nichts gebracht, nichts gedacht, nichts gewusst, nichts gekonnt, keine Ergebnisse, nur leer gefaselt, sich beschwert ohne verstanden zu haben worüber, sich als Opfer stilisiert. Und dafür lecker auf Steuerzahlerkosten sattfressen.

Ich hab ihnen mal ein IFG-Auskunftsersuchen geschickt und gefragt, was das eigentlich gekostet hat und wieviel Honorar die da bekommen haben.

Nachtrag: Einen wichtigen Punkt habe ich noch vergessen: Die Staatsanwältin wollte finanzielle Zwangsmaßnahmen gegen Dienstanbieter damit rechtfertigen, dass das „die einzige Sprache wäre, die die verstehen”.

Mit demselbem Argument kann man natürlich auch „Hate Speech” legitimieren, denn die Tatsache, dass sie immer nur von Hate Speech reden, ist ja der schlagende Beweis, dass Feministinnen nur diese Sprache verstehen.

80 Kommentare (RSS-Feed)

matthie
13.5.2015 1:35
Kommentarlink

@hadmut
…ständig diesen Soziologenschwätz, womit man auch gleich, wessen ärmlichen Geistes …

kaufe ein “weiß”


feel'n good on a wednesday
13.5.2015 2:02
Kommentarlink

Hi, I’m Bundesfamilienministerium, welcome to Jackass!


Gerd
13.5.2015 2:59
Kommentarlink

Das mit der “hate speech” wird noch eine ernste Sache. Nicht nur linkes Gejammer. Z.B. will die englische Labour Partei Menschen bis zu 7 Jahren wegsperren, die “islamophobe” Äusserungen machen.

Genau daran orientieren sich auch unsere Linken. Heute noch weibliches Gejammer, morgen ist es Straftatsbestand. Darauf wollen die hinaus.


Max
13.5.2015 6:01
Kommentarlink

Geisterkarle
13.5.2015 7:03
Kommentarlink

[quote]Ich hab ihnen mal ein IFG-Auskunftsersuchen geschickt und gefragt, was das eigentlich gekostet hat und wieviel Honorar die da bekommen haben.[/quote]
Das ist vermutlich noch das interessanteste an der ganzen Veranstaltung!


Heinz
13.5.2015 7:07
Kommentarlink

> auf Gleichberechtigung oder auf Sonderrechte für Frauen hinausläuft

Es werden ja auch Frauen entmündigt, also ist es nichtmal was für die egoistischen Frauen etwas.


wollepelz
13.5.2015 7:14
Kommentarlink

Den Feministinnen den Nachtisch wegfressen.

Dann hat der Abend doch noch seinen Sinn. 😉

Die Witzorek war mir schon bei den Grünen als völlig leer vorgekommen. Ihre Antworten waren immer eine Menge Worte um ein große feministisches Nichts.

Sie wird nach der “Neuen Rechten” gefragt und faselt etwas über social media. …und wie Du feststellst: Vom Internet hat sie überhaupt keine Ahnung: Sie kann twittern und ist Frau. Feministische Frau. Qualifikation erfüllt.


exPiratenWähler
13.5.2015 7:46
Kommentarlink

Meine Hochachtung Hadmut, dass du dir diesen Schwachsinn immer wieder gibst. Ich könnte dieses Geblubbere nicht ertragen.
Danke für die lustige Zusammenstellung der Veranstaltung


Roland K.
13.5.2015 7:56
Kommentarlink

Lieber Hadmut, ich komme aus dem Lachen gar nicht heraus. Meine Anerkennung für Deine aufgewandte Zeit. Der Blick hinter die Kulissen hat was. Inzwischen wundert mich nichts mehr!


Rechnungsprüfer
13.5.2015 8:01
Kommentarlink

Das Familienministerium hat also eine “Gläserne Decke”, die alles was ausserhalb der feiminisischen Filterbubble ist, fern hält.


Dekadenzverweigerer
13.5.2015 8:08
Kommentarlink

Die Förderung von solchen Gestalt.innen / Niet.innen -vor allem Wizorek- ist ein Faustschlag in das Gesicht eines jeden Werktätigen!


LeserJ
13.5.2015 8:29
Kommentarlink

Vielen Dank für den Bericht, Hadmut. Sehr amüsant geschrieben.


TOPCTEH
13.5.2015 8:36
Kommentarlink

Software ist doch schon frauenkompatibel gestaltet worden, zumindest meine ich mich zu erinnern, dass bei M$ eine Frau für Ribbons und Kacheln verantwortlich gewesen war.

@Hadmut: Was machst du eigentlich als Ausgleich, um die bei solchen veranstaltungen abgestorbenen Hirnzellen wieder zu reaktivieren?


Hadmut
13.5.2015 8:44
Kommentarlink

Ich arbeite tagsüber was richtiges.


Peter
13.5.2015 8:43
Kommentarlink

“Vom Internet hat sie überhaupt keine Ahnung: Sie kann twittern und ist Frau. Feministische Frau. Qualifikation erfüllt.”

Ketzerei: Wenn jeder Kerl 100€ gibt, können wir Twitter kaufen – und dicht machen. Einfach ausschalten, Server in der Bucht verchecken, damit gleich refinanzieren für das was sie als nächstes für ihre Aufschrei-/Aufkreisch-Aktionen missbrauchen. Dann ist das feministische Netz tot, denn selbst aufbauen können sie nichts.


Peter
13.5.2015 8:44
Kommentarlink

“dass bei M$ eine Frau für Ribbons und Kacheln verantwortlich gewesen war.” und für Karl Klammer&Co.


Emil
13.5.2015 8:46
Kommentarlink

> Sieht nicht nur so aus, sondern kommt auch genauso »natürlich« und »glaubwürdig«
> rüber wie die Chefstewardess vom ZDF Traumschiff.

Wie immer hat dich dein Riecher nicht getäuscht:

Christine Lueders
1976 – 1979
Flugbegleiterin

https://de.linkedin.com/pub/christine-lueders/61/705/320

Allerdings sind Stewardessen normalerweise keine Emanzen.


derdiebuchstabenzaehlt
13.5.2015 8:53
Kommentarlink

Wie blöde kann man nur sein, offen zu erklären sich Mitarbeiter zum Umschreiben eines Wikipediaartikels zu halten? 🙂

Das scheint mir, neben der IFG-Anfrage, das wichtigste dieses Pappnasentreffens zu sein.


Dirk S
13.5.2015 8:55
Kommentarlink

@ Gerd

Das mit der “hate speech” wird noch eine ernste Sache. Nicht nur linkes Gejammer. Z.B. will die englische Labour Partei Menschen bis zu 7 Jahren wegsperren, die “islamophobe” Äusserungen machen.

Genau daran orientieren sich auch unsere Linken. Heute noch weibliches Gejammer, morgen ist es Straftatsbestand. Darauf wollen die hinaus.

Und genau das ist das Problem, wenn man keine Redefreiheit sondern nur eine Meinungsfreiheit hat. Auch wenn die Begriffe gerne synonym verwendet werden, so sind sie es doch nicht.
Na ja, werden wir mal sehen, was unser Grundgesetz noch so an Restfreiheiten hergibt oder ob wir nicht als US-Besatzungszone (was unsere Linken ja so gerne behaupten) unter der US-Verfassung besser dran wären. Da hat man wenigstens noch die “Freedom of Speech” des 1st Amendment.

Freisprechende Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
13.5.2015 9:02
Kommentarlink

@ TOPCTEH

Software ist doch schon frauenkompatibel gestaltet worden, zumindest meine ich mich zu erinnern, dass bei M$ eine Frau für Ribbons und Kacheln verantwortlich gewesen war.

Auch wenn ich persönlich die Ribbons hasse (ich bin halt auf die alte SAA-Style Menü-Stuktur dressiert), so war es durchaus sinnvoll, Office frauenkompatibel zu gestalten. Schließlich darf man davon ausgehen, dass die Mehrheit der Office-User weiblich ist, also Sekretärinnen, Schreibkräfte und sonstige Büro-Hilfsbedienstete (die nicht den Kopierer bedienen müssen 😉 ). Also eine durchaus User-orientierte Entscheidung.
Am besten wäre es gewesen, wenn jeder User selbst entscheiden könnte, welche Oberfläche angezeigt werden soll. Aber das wäre ja kundenfreundlich gewesen, das geht bei MS ja nun gar nicht. Hat man zuvor ja auch nie gemacht…

Schreibende Grüße,

Euer Dirk


Schwärmgeist
13.5.2015 9:14
Kommentarlink

> dass bei M$ eine Frau für Ribbons […] verantwortlich gewesen war.

Ach ja? Das würde so einiges erklären. Die Ribbons sind die schlechteste Designentscheidung, die Microsoft je getroffen hat.


Coyote38
13.5.2015 9:16
Kommentarlink

[Zitat] Ich hab ihnen mal ein IFG-Auskunftsersuchen geschickt und gefragt, was das eigentlich gekostet hat und wieviel Honorar die da bekommen haben. [Zitat Ende]

HERVORRAGEND !!!
Die Information hat diesen amüsanten Veranstaltungsbericht für mich noch VOLLENDS “abgerundet”. 🙂


Schwärmgeist
13.5.2015 9:21
Kommentarlink

LOL, auf bmfsfj.de steht doch tatsächlich in entwaffnender Ehrlichkeit: “Rede von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig”. Harhar.


m
13.5.2015 9:36
Kommentarlink

Wir sollten Sie eigentlich dafür bezahlen, Herr Danisch. 🙂


“Das meiste, was im Internet an solchen Kommentaren rumfliegt, ist fake.”

Es gibt ja Gerüchte, dass das beim #aufschrei genauso war. Die meisten Tweets mit #Mimimi kamen wohl aus dem direkten und weiteren Dunstkreis von Wizorek und ihren feministischen Verbindungen via Slutwalk und republica. Die Rede ist von ca. 60 Accounts. Es gab dazu mal eine inoffizielle #aufschrei-Statistik im Netz, der Ersteller wurde danach bedroht und verleumdet, bis sie wieder aus dem Netz genommen wurde. Ich habe die zentrale Grafik davon noch im Backup, der Link ist noch in Google: http://blog-der-wendungen.blogspot.de/2013/02/aufschrei-anspruch-und-verzerrte.html Gut möglich, dass die zensurgeilen Mimimi-Feminazis das auch weggemobbt haben. Von dem angeblichen Penis-Vorfall der Wizoek-Freundin Meßmer – die mit den Designermösen – hat man auch nie mehr etwas gehört. Das war IMHO genauso Fake wie ein Tweet von Wizorek, wo sie behauptet, angeblich nach ihrem aufschrei-Geblubber auf der republica (2013 oder so) auf dem Heimweg direkt mehrfach “belästigt” worden zu sein. Komisch, aber twittern können die alle immer. Wenn man ernsthaft belästigt wird, will man erstmal runterkommen oder geht gar zur Anzeige zur Polizei, aber nein, die twittern lieber andauernd ihren unbewiesenen Propaganda-Müll. Und mal ehrlich, wer sich die Wizorek anschaut, der weiß sofort, dass die angeblich mehrfachen Belästigungen an einem Tag nichts weiter als eine Lüge und weitere Eigenwerbung sind. Soll sie mal belegen, was sie immer behauptet, dann wird die Luft dünn für sie. Ich denke, dass ist auch der einzig richtige Weg, ihre Anfütterung beim Familienministerium zu torpedieren: immer schön nach beweisen fragen, echten und am besten wissenschaftlich und statistisch belastbaren beweisen statt dem von Dir bereits erwähnten emotionalen Gepumpe.

Und weißt du, Hadmut, warum die alle immer so grinsen? Weil sie wissen, dass sie eigentlich nichts / hirnlosen Bullshit machen, aber sich dafür über Jahre einen kräftigen Schluck Steuergelder aus der Pulle genehmigen. Während unsereins sich die Tage mit produktiver Arbeit um die Ohren schlägt, machen die nichts anderes als “Frau sein” und darüber zu schreiben “Frau zu sein”, als Frau zu jammern und als Feministin zu hetzen, Widerstand dann aber als “hate speech” zu deklarieren.

Schon das Podium ist in seiner Besetzung ja ausreichend einseitig gewesen:

– Anne Wizorek
Siehe oben, Studienabbrecherin Literaturwissenschaften, Twitter-Else, die von interessierten, meist grünen KReisen gespinsert wird. Mit Scheswig scheint da die SPD als weiterer Sponsor dazugekommen zu sein.

– Atila Altun, Community-Manager von Tagesspiegel.de
Offenbar ein “Ally” und Befürwortr von Zensur. Wer Google anwirft, kommt unter anderem auf das hier: https://diskurskorrekt.wordpress.com/2013/03/16/schlagt-atila-altun-wieder-zu/ Der scheint seine eigene Agenda zu haben, aber schwimmt wohl auf der gleichen Welle wie die Feminazis mit.

– Dagmar Freudenberg, Deutscher Juristinnenbund
Immer, wenn ich von diesen “-innen”-Vereinen lese, muss ich facepalmieren. Da fragt man sich doch, warum der Juristen- oder auch Journalistenbund nicht reicht und ob die sich primär über ihren Beruf oder ihr Geschlecht definieren. Letztlich sind das aber alles Propaganda-, Privilegien- und Pfründe-Vereine ausschließlich für Weiber, die vielleicht das Ende ihrer Karriere hinsichtlich ihrer Qualifikation erreicht haben und nun Mimimi machen, damit jemand sie als vermeintliche “Alphaweibchen” noch mit der Quotensänfte ein paar Stufen höher trägt. Sich fortbilden ist ja anstrengender als einfach “Mimimi, ich bin aber ne Frau und werde diskriminiert, jawollja!” zu blöken.

– Dr. Thomas Gesterkamp, Autor, Politikwissenschaftler und Soziologe
Über den muss man nicht mehr viel sagen oder schreiben, der ist ja als Hetzer und Pudel aus der grünen / linken Ecke gegen Männer inzwischen einschlägig bekannt, genauso wie Rosenbrock, sein Genosse im Geiste.

Zu Zeiten von Goebbles nannte man das übrigens Gleichschaltung. Interessant und beängstigend zu sehen wie sich Geschichte wiederholt und diejenigen, die vorgeben links und antifaschistisch zu sein, aktuell ein totalitäres Klima schaffen und das noch in unserer Gesellschaft politisch verankern wollen. Das Vierte Reich hat Regenbogen-Flaggen und Führer_*Innen – Merkel ist ja auch schon auf ihrem Posten…


PS: Ich wette, das Buffet wurde auch politisch und feministisch korrekt von einer veganen Feministin geliefert, natürlich zum Tiffany-Tarif, damit die auch was vom ergaunerten Geldkuchen abbekommt….


Frank Fischer
13.5.2015 9:51
Kommentarlink

Also eigentlich, Herr Danisch, müsste Ihnen das BFM ja dringend irgend ‘nen Verdienstorden o. ä. verleihen.

Denn: wer sonst investiert wohl so viel Lebenszeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Analyse in eine viertklassige Veranstaltung eines drittklassigen Ministeriums? Und zwar für lau?

Na gut, das Buffet – immerhin etwas. 🙂



Rox
13.5.2015 10:16
Kommentarlink

Das mit dem “Hate speech” macht mir auch ernste Kopfschmerzen. An sich ist es ja Geblubber, aber lange genug verwendet, schleicht es sich eben doch in die Köpfe. Eie ich ja bei dem Wort “Diskriminierung” immer wieder staune. Das heißt ja nichts anderes als “Unterscheidung” und wird in der Technik auch genau so verwendet. Aber wenn man jetzt “Diskriminierung der Frau” (oder Auländer usw.) sagt, dann hat man eine Doppeldeutigkeit geschaffen, die politisch ausgebeutet werden kann. Du besetzt es mit “Benachteiligung”, schaffst ein Abkommen oder Gesetz gegen Diskriminierung und dann kannst du hinterher Leute dafür verfolgen oder wenigstene verunglimpfen, dass sie andere Leute schlicht unterscheiden und nichts sonst. Und machst die urteilsfreie Unterscheidung zur bösen Sache.

Trojaner-Formulierungen sozusagen.

Hoffen wird, dass “Hate speech” nicht so ein Trojaner wird. Btw. hab eben extra noch mal nachgeguckt:

Joseph Goebbels: “Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.”


Rox
13.5.2015 10:17
Kommentarlink

Mist. Ne menge Tippfehler. Sorry.


Henriquatre
13.5.2015 10:31
Kommentarlink

Gefährlich daß da Leute in einem Ministerium sitzen, die sich offenbar einem sektenartigen Kult angeschlossen bzw. verschrieben haben. Sobald die Realität von außen anklopft und sich meldet, wird das von denen als Affront, gar als Angriff interpretiert. Und solche Leute fällen weitreichende Entscheidungen für die Zukunft, na besten Dank.

Die dämmern da in ihrem geistigen Führerbunker dem Fieberwahn vom totalen Endsieg der marxistischen Gleichmacherei entgegen. Mal wieder eine Ideologie, die den „neuen Menschen“ schaffen will: ein Mensch ohne Geschlecht, ohne Herkunft, Hautfarbe, Geschichte, Kultur und Identität. Komplett ohne identifizierbare Eigenschaften, außer der, daß alle irgendwie „gleich“ sein müssen.

Im Auftreten und im Hirn geben die sich ja offenbar auch schon komplett gleichgeschaltet. Denn wehe einer wagt es mit irgendwelchen Fragen oder sonst irgendwie dadruch aufzufallen, daß er sich der „frohen Botschaft“ der totalen Gleichheit verweigert. Dann gibt’s Senge. Dann wird der bepöbelt, beleidigt, fotografiert und wie ein Staatsfeind behandelt.

Demnächst also noch „Hate-Speech“ als Straftatbestand. Am besten entscheidet ein neuer „Wohlfahrtsausschuss“ darüber, welche Gedankenverbrechen unter diese Kategorie fallen.

Da rollt eine ganz tolle Zukunft auf uns zu.


Der (r)echte Staat
13.5.2015 10:39
Kommentarlink

In Deutschland sind doch die Besitzer für den Inhalt von Webseiten verantwortlich und können schon jetzt zur Rechenschaft gezogen werden?! Mobbing ist doch ein Überbegriff für diverse Straftaten:
– Nötigung (§ 240 StGB)
– Beleidigung (§ 185 StBG)
– üble Nachrede (§ 186 StGB)
– Verleumdung (§ 187 StGB)
– Beleidigung trotz Wahrheitsbeweis (§ 192 StGB)
http://www.mcc-bw.de/fragen-antworten/ist-mobbing-eine-straftat/

Wieso #Aufschrei twittern oder medienwirksam publizieren, wenn es doch für jeden Feministen möglich wäre die Justiz einzuschalten? Ist es denen zu aufwendig, fehlt denen der passende Abmahnanwalt (LOL) oder sind die immer wieder unterstellten Bösartigkeiten mit Meinungsfreiheit gedeckt (GG Art.5)?

Frauen haben bei Beleidigungen und Abwertungen gegenüber anderen Frauen immer noch die Spitzenplätze belegt. Vielleicht nicht im Internet – aber im realen Leben.


petpanther
13.5.2015 11:11
Kommentarlink

Eigentlich müssten alle solche Veranstaltungen besucht (nicht nur durch Hadmut)und darüber berichtet werden.

Was dabei auch unterbunden werden muss ist die Einrichtung von “Safe Spaces” als Unterwanderung bzw. Unterdrückung von offenen demokratischen Meinungsprozessen.

Denn das alles ist komplett totalitär und im sehr hohen Grade anti-demokratisch und anti-kulturell. Und auch nicht “divers”, sondern im sehr Hohem Maße zwanghaft konformierend, andere stigmatisierend.

Man ist geneigt das Wort “faschistoid” zu führen, im Sinne eines selbstsüchtig religiös fanatischen Kultes, der es vor allem mit der Ehrlichkeit und Humanität gegenüber anderen nicht so genau nimmt.

Das verströmt ein Odeur von sich selbst gratulierendem Honnecker im Gewande krass dekadenter Verantwortungslosigkeit.

Lustig ist das eigentlich nicht. Denn das sind Leute, die regierenden Einfluss haben. Das sollte man langsam ernster nehmen.


Theosebeios
13.5.2015 11:17
Kommentarlink

“Das meiste, was im Internet an solchen Kommentaren rumfliegt, ist fake.”
Was zu beweisen wäre (und nicht bewiesen werden kann).
Frage mich, ob es auch für den ganz Liberalen etwas gibt, was er aus sozialer Verantwortung im Internet (oder sonstwo) nicht duldet bzw. strafrechtlich verfolgen möchte. Für mich gäbe / gibt es da schon was.


Matias
13.5.2015 11:38
Kommentarlink

@Männerstreik:
> wer sich die Wizorek anschaut, der weiß sofort, dass die angeblich mehrfachen Belästigungen an einem Tag nichts weiter als eine Lüge und weitere Eigenwerbung sind.

Genau solche dämlichen Aussagen liefern immer wieder Futter für die Feministinnen & Co! Du zelebrierst hier genau den Sexismus, den diese anprangern und von dem du behauptest, er wäre frei erfunden.
Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!


petpanther
13.5.2015 12:12
Kommentarlink

@Matias

“Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!”

Auf welchem Gord Planeten lebst du denn? Glaubst du immer noch an den Weihnachtsmann?

Mann, wach mal auf!


Noch ein Idiot
13.5.2015 12:13
Kommentarlink

> Genau solche dämlichen Aussagen liefern immer wieder Futter für die Feministinnen & Co!

Und Matias kennt den Unterschied zwischen Ursache und Folge ebensowenig wie den Begriff “Sexismus”.

> Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!

So lügt man sich die Welt und die Vorgänge hin. Man man man


WikiMANNia
13.5.2015 12:51
Kommentarlink

@Matias:
Hugh, der weiße Häuptling, ähem, weiße Ritter hat gesprochen! 😉


DrMichi
13.5.2015 12:55
Kommentarlink

> Denn das alles ist komplett totalitär und im sehr hohen Grade anti-demokratisch und anti-kulturell. Und auch nicht “divers”, sondern im sehr Hohem Maße zwanghaft konformierend, andere stigmatisierend.

Hinzuzufügen ist hier aber noch, dass es dem Zeitgeist entspricht. Nachdem sogar Synagogen ex-Neonazis offen standen darf man heute nicht mehr in Moscheen und Sektentempel hinein. Klar sind das private Räume, aber noch vor kurzer Zeit war die Devise: Alle rein lassen, vielleicht bleibt was hängen. Die Öffentlichkeit konnte sich ein Bild machen (oder auch nur die schönen Häuser anschauen) und die drinnen hatten mit denen draussen zu tun. Das verschwindet jetzt langsam. In der Tat gefährlich.


Masi
13.5.2015 13:36
Kommentarlink

@Männerstreik: Leider war dein Link bei Google für mich nicht zu finden. Aber es gibt ja zum Glück die WayBackMachine:
https://web.archive.org/web/20131209102048/http://blog-der-wendungen.blogspot.de/2013/02/aufschrei-anspruch-und-verzerrte.html

Habe herzlich gelacht…


tuka
13.5.2015 13:45
Kommentarlink

@Rox: “Joseph Goebbels: “Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.”

Das Zitat wird zwar Goebbels zugesprochen, stammt aber nicht von ihm. Wäre auch doof, wenn man sich irgendwo hinstellt und einen solchen Spruch ablässt. Was von ihm stammt, ist dieses(1):

The essential English leadership secret does not depend on particular intelligence. Rather, it depends on a remarkably stupid thick-headedness. The English follow the principle that when one lies, one should lie big, and stick to it. They keep up their lies, even at the risk of looking ridiculous.

Er spricht also über die Engländer bzw. Amis.

Interessant ist übrigens (ebenfalls aus (1)) diese Aussage über Hitler: “His primary rules were: never allow the public to cool off; never admit a fault or wrong; never concede that there may be some good in your enemy; never leave room for alternatives; never accept blame; concentrate on one enemy at a time and blame him for everything that goes wrong; people will believe a big lie sooner than a little one; and if you repeat it frequently enough people will sooner or later believe it.”, wenn man aus “his” ein “her” macht und Frau Merkel mit ihrer Russlandpolitik im Hinterkopf behält.

(1)http://en.wikipedia.org/wiki/Big_lie


Masi
13.5.2015 13:46
Kommentarlink

@Matias:
Da stimme ich dir leider zu. Und rein optisch (nach Google Bildersuche) finde ich die garnicht mal so unattraktiv.
Aber für so scharf, dass sie permanent angemacht werden würde halte ich sie auch wieder nicht. Entweder missdeutet sie ganz massiv normale Blicke normaler Mitmenschen oder fordert durch ihr Verhalten zu Belästigung auf. Von mir aus würde ich die nicht anquatschen.
Und selbst wenn, spätestens nach dem zweiten Satz lässt doch jeder vernünftige Mann wieder von der ab…


derdiebuchstabenzaehlt
13.5.2015 13:46
Kommentarlink

@ Matias

“Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!”

Du bist nicht besser, wenn Du glaubst 1. Feministen brauchten sowas (was eigentlich?) und 2. auch meinst solchen Typen eine Verantwortung für Taten von Feministen anzulast zu müssen.

Die machen es wegen des Geldes! Es ist völlig egal was ein @männerstreik macht oder nicht macht. Wenn Du Dich nach Femimeinung falsch in die U-Bahn setzt, bist Du Belästiger!

Verstehst Du das Prinzip wirklich nicht?


Rechnungsprüfer
13.5.2015 13:57
Kommentarlink

Mal so eine Frage in dem Raum, da ja der Gleichstellungsbericht überarbeitet werden soll und da die ein oder andere Figur mitwirken soll.
Bin auf folgendes gestoßen
Prof. Dr. Eva Blome (Juniorprofessorin für Gender Studies)
http://www.phil.uni-greifswald.de/philologien/deutsch/personal/eva-blome.html

Ist das normal, dass man ein Stipendium nach dem anderen bekommt?


Hadmut
13.5.2015 18:54
Kommentarlink

> Ist das normal, dass man ein Stipendium nach dem anderen bekommt?

Nein.


chrima
13.5.2015 14:02
Kommentarlink

@Matias:

Mag sein, dass Du Recht hast.

Aber was ist denn das Problem wenn “normale Männer [was ist normal? Maskulisten oder auch einfach nur an Gleichberechtigung interessierte Männer nicht?) langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen” bekommen?

Ist doch eher gut wenn “normale” Männer endlich Probleme mit so einem fortgeschrittenen Schwachsinn wie hier im Bericht geschildert bekommen!


Zaphod B.
13.5.2015 14:14
Kommentarlink

Hmm ok Hate Speech schwappt nun aus den USA hier zu uns rüber. Unserem äußerst dummen feministischen Justizminister traue ich ja inzwischen so einiges zu. Bin daher ja mal gespannt wie sich die Dinge noch weiterentwickeln und insbesondere welcher dieser profilneurotischen Politiker sich das Thema ganz groß auf die Fahnen schreibt. Schön fände ich es, wenn sich am Ende das Hate-Speech Thema als richtiger Rohrkrepierer wie vdL Pornosperre erweist.

Eigentlich wäre dieses Thema auch eine 1A Steilvorlage für die FDP. Inzwischen brauchen die doch schon gar nicht mehr ein eigenes Programm (falls sie denn jemals eins hatten). Im Prinzip müssen die doch nur noch auf die Kontrollwut und Umerziehungspläne von Rot/Grün hinweisen. Allerdings bräuchte es dafür schon jemanden mit “Eiern in der Hose” was ich bei der derzeitigen Parteiführung leider nicht verorten kann.


CountZero
13.5.2015 14:29
Kommentarlink

@Matias:
>kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!

Unabhängig von der vorher geäußerten Kritik an der Behauptung von Männerstreik bzgl. der Frau Grimmeonlinepreisaufkreischerin: die normalen Männer haben längst ein Problem mit Feministinnen/feministischer Politik.

Z.B. werden männliche Gewinner des Ausschreibungsverfahrens nicht auf Logik-Professuren berufen, weil die Finanzierung dieser ‘Vorgriffsbesetzung’ aus dem Professorinnenprogramm stammte.

Durch Quotenregelungen in Parteien (und die deutlich unter der Quote liegenden Zahlen weiblicher Mitglieder) werden weibliche Kandidaten ‘nach oben gespült’, während die männlichen, die oft schon lange und ausdauernd im Kreisverband arbeiten, auf der Strecke bleiben (Kommentar von Antaranton auf zeit.de zum Artikel ‘Das Frauen-Offensivchen’, inzwischen offenbar gelöscht), durch abwechselndes Rederecht für Frauen und Männer an Parteitagen kommen u.U. männliche Abgeordnete nicht zu Wort, weil mehr Männer als Frauen reden wollen. Es gibt zahllose Förderprogramme und Netzwerkaufbau-Möglichkeiten, die ausschließlich Frauen und Mädchen offenstehen, während solches für Männer und Jungs maximal verteufelt wird usw. usw. usw.

Diese Diskriminierung männlicher Menschen wurde sicher nicht durch Bemerkungen wie die von Männerstreik verursacht, sie ist Ziel des Staatsfeminismus und schwimmt auf der misandrischen Welle des Zeitgeistes mit.

Ich finde es erstaunlich, dass sich nur so wenige ‘normale’ Frauen dagegen aussprechen (selbst privat).


mindph
13.5.2015 14:34
Kommentarlink

Warum fiel mir bei “permanent grinsen” nur sofort Laci Green ein? Vielleicht gucke ich zuviele amerikanische Feministenvideos.. who knows.

“Deutungshoheit beanspruchen”

War es nicht der Feminismus, der die “Definitionsmacht” erfunden hat, damit auch die Opfer, die realistisch eigentlich gar keine Opfer sind, sondern sich nur aus reinem Gefühl zu Opfern machen, sei es aus reiner Aufmerksamkeitssucht, Profilneurose oder aus ernsthaften finanziellen interessen (vgl. “professional victims”), etwas in der Hand haben, um sich die Welt so zu machen, wie sie es gerade brauchen?

“anderen Platzverweise erteilten, zu Gewalt aufstachelten.”

Also in etwa so wie es auf Twitter immer abläuft: Blocklisten erstellen, automatisch massenweise mit Bots und Skripten blocken, so dass Twitteraccounts teilweise sogar gesperrt werden, Doxxing von Skeptikern und Skeptikerinnen die bis hin zu Morddrohungen und Karrierezerstörung gehen, auch gegen Frauen wenn sie es wagen, am Feminismus zu Zweifeln?


Rechnungsprüfer
13.5.2015 14:35
Kommentarlink

die nächste “Sachverständige” Christina Schildmann (FES)

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42767/1.html


CountZero
13.5.2015 14:35
Kommentarlink

Ah, der Kommentar von Antaraton zum parteiinternen gläsernen Aufzug für Frauen ist hier. Nummer 45.


Noch einmal zur Erinnerung:

Anne Wizorek machte ihre Karrieresprung durch die Schmutzkampagne gegen Rainer Brüderle (FDP). Nachdem dieser die Teilnahme von Jürgen Trittin (Grüne) an der “Bilderberg-Konferenz” im Bundestag erwähnt hatte, hatte sich Brüderle die Kreise der Hochfinanz zum Feind gemacht. Diese Strippenzieher scheuen das Licht der Öffentlichkeit und herrschen aus dem Verborgenen.


Männerstreik
13.5.2015 15:01
Kommentarlink

@Matias:

Komisch, wenn ein Mann, der aussieht wie Sigmar Gabriel oder Louis de Funès behaupten würde, er würde den ganzen Tag lang mehrfach sexuell belästigt, würden alle lachen und ihn für bekloppt erklären, zumindest aber Fragen, in welchem Wohnheim für Blinde er sich so oft aufhält.

Und wenn man das gleiche bei einer Frau tut, die zwar nicht die pure Hässlichkeit, aber IMHO maximal irgendwas um den Durchschnitt oder darunter verkörpert, dann ist es auf einmal sexistisch? Aha. Guck sie Dir doch mal genauer an, die würde man IMHO nicht einmal als Werbefigur für KiK buchen:

http://41.media.tumblr.com/1399ff0f1bcc4dac8e9182bc10cf2577/tumblr_nkjnkiZYKF1tm4anoo1_1280.jpg

Deine restlichen Beschimpfungen kannst Du dir sparen, denn soweit ich das sehe, bist Du nur ein anonymer Pöbler und Hetzer, der Leute spalten will, die sich gegen den Feminismus- und Gender-Schwachsinn stellen. Also krabbel wieder zurück in die feministische Höhle, aus der Du gekrochen kamst, Pudelchen! 😛


Männerstreik
13.5.2015 15:04
Kommentarlink

Nachtrag @Matias:

“Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!”

Solange Du nicht mindestens schwul oder transsexuell bist, bekommst Du die so oder so. Alternativ müßtest Du wenigstens schwarz sein oder nicht weiß, behindert oder sonstwie durchgeknallt / benachteiligt und damit für Feministen instrumentalisierbar sein. Selbst schwule Männer werden inzwischen von Feministen angefeindet, weil sie im gesellschaftlichen Ansehen besser dastehen als die Lesben, die Busenfreundinnen der Feministen.

Du hast also offenbar ein Problem mit der Realität bzw. deren Wahrnehmung. So, und jetzt schleich dich! 😛


Pawl
13.5.2015 15:09
Kommentarlink

@Rox:
Hab ebenjenes Zitat nun schon häufiger gelesen.
Bis heute fehlt mir leider auf ständige Nachfrage noch immer ein schlagender Beweis, dass sich Goebbels tatsächlich derart geäußert hat.
Vielleicht weißt du ja mehr?


Missingno.
13.5.2015 15:12
Kommentarlink

@Matias
Warum ist diese Aussage (dämlich oder nicht) sexistisch? Wenn ich nach der Definition von Sexismus auf wikipedia gehe:

Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Unter dem Begriff werden Geschlechterstereotype, Affekte und Verhaltensweisen gefasst, die einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge haben oder darauf hinwirken.

“Die ist unattraktiv” ist weder ein Geschlechterstereotyp, noch Affekt, noch Verhaltensweise, noch hat es einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge oder wirkt darauf hin. Man könnte höchstens ein Uglyismus oder so ähnlich daraus basteln.

> Du bist ein Idiot und wegen Typen wie dir kriegen die normalen Männer langsam aber sicher auch Probleme mit den Feministinnen!
Und ich dachte schon, die normalen Männer (weiß, hetero) SIND die angeblichen Probleme der Feministinnen. Zumindest tun sie gerne so.


Stephan Fleischhauer
13.5.2015 15:13
Kommentarlink

Der/Anarchist
13.5.2015 15:28
Kommentarlink

@Matias

Dass was Du schreibst, ist dämlich. Im Grunde bist Du als Mann schon Angriffsfläche, weil Du ein Mann bist. Und wo kämen wir also hin, wenn wir Männer jedes Wort genauestens überprüfen, ob es vielleicht zu anstößig wäre, ob es den lieben FeministINNEN auch recht ist. Diese hässlichen und dummen Weiber hetzen gegen jeden Mann und auch gegen die Frauen, die nicht mit dem Feminismus konform sind; und Du willst hier im Forum die Männer dazu erziehen, dass sie bitteschön auf ihre Worte achten, denn sie könnten die Feministen beleidigen?

Männerstreik hat recht, wenn er das sagt. Die Witze soll erstenmal ihre Behauptungen beweisen. Aber das kann sie nicht, weil sie auf der Strasse nicht beachtet wird…


Peter
13.5.2015 15:50
Kommentarlink

“Genau solche dämlichen Aussagen…”
“Du zelebrierst hier…”
“Du bist ein Idiot…”

Appeasement (https://de.wikipedia.org/wiki/Appeasement-Politik) funktioniert nicht.
Egal wie viele Zugeständnisse du den Feministen machst, sie werden immer mehr fordern. Weil sie pöhse, zuinnerst verrottete Frauen sind? Nein, weil das ein ganz normaler Machtmechanismus auf beiden Seiten des Geschlechtergrabens ist!

“Normale Männer”, die kneifen und kapituieren, sind auch für “normale Frauen” unattraktiv, und für Feministen weithin als leichte Opfer für zwischendurch zu erkennen. Frauen lernen so etwas in Selbstbehauptungskursen, Jungs offensichtlich nicht.

Wenn du dich ab und zu ausserhalb der westlichen Welt bewegst (und ich meine nicht AI-Clubs mit Zaun drumherum), weisst du das. Bei uns gibt es Unannehmlichkeiten, Luxusprobleme. Anderenorts geht es schlicht um Existenz und physikalische Integrität.


peter
13.5.2015 16:31
Kommentarlink

Haha, der Danisch – Stachel im Arsch der Genfer-Mafia. 🙂
Sag doch mal Bescheid, wenn du wieder auf “Fortbildung” gehst. Ich komm dann mit, mit ner Tüte Popcorn. Am liebsten wären mir Veranstaltungen, wo das Publikum Fragen stellen darf. Dafür flieg ich sogar nach Berlin.


peter
13.5.2015 16:41
Kommentarlink

@Marias:ich zähle mich zu den “normalen Männern” (was du bist weiß ich nicht) und ich kriege nicht langsam Probleme, ich habe sie von Anfang an. Wer leugnet, dass es zwischen Eintrittswahrscheinlichkeit sexueller Belästigung und Attraktivität einen Zusammenhang gibt, sollte eher vorsichtig damit sein, andere Idioten zu nennen.


Gedöns
13.5.2015 17:25
Kommentarlink

@Gerd
„Z.B. will die englische Labour Partei Menschen bis zu 7 Jahren wegsperren, die “islamophobe” Äusserungen machen.“
Deshalb sollten wir uns schon mal angewöhnen, von den „MuslimX“ zu sprechen.
Siehe auch:
http://www.danisch.de/blog/2015/05/11/neues-von-rot-grun-in-osterreich/comment-page-1/#comment-80356
Bitte die Boote der nordafrikanischen Flüchtlinge gut aufbewahren …!


RJ
13.5.2015 17:33
Kommentarlink

Das kurze Video der Veranstaltung findet man unter

http://video.tagesspiegel.de/was-tun-gegen-hate-speech-im-netz.html?do=read


Zäld
13.5.2015 18:59
Kommentarlink

Hier gibt’s das Tagesspiegel-Video zur Veranstaltung:

http://video.tagesspiegel.de/4234071250001

ca. 3 1/2 Minuten lang.


Hadmut
13.5.2015 19:07
Kommentarlink

Aber nur als Flash, und das habe ich aus Sicherheitsgründen schon lange rausgeworfen. Da ist der Tagesspiegel auch sehr rückständig.


Flashe
13.5.2015 21:19
Kommentarlink

Wenn eine Veranstaltung über “Hate-Speech” gemacht wird und sie dort die Argumente ihrer Gegenseite einfach als “Verschwörungstheorien” abtun, wurde eine sachliche, konstruktive Diskurs der Gegebenheiten längst verlassen. Der schmierige Journalist vom Tagesspiegel benutzt das Unwort ja wie selbstverständlich. Daher bezeichnet die normale Bevölkerung sowas im Gegensatz nur noch als “Lügenpresse”.

Das ist die natürliche Entwicklung, wenn sich alle Mainstream-Medien des Landes in der Hand von nur wenigen Eigentümern befinden, wie Friede Springer, Liz Mohn und Monika Schoeller.


peter
13.5.2015 22:42
Kommentarlink

@peter: du bist peter2 …


Benjamin
14.5.2015 1:43
Kommentarlink

Die Wizorek ist kein Model und hat recht deutlich zugenommen, aber sie ist rein optisch trotzdem noch ansprechend.

Allerdings sollte sie langsam mal mit dem Trainieren anfangen.


Hadmut
14.5.2015 8:09
Kommentarlink

@Benjamin: Ja, das ist mir auch aufgefallen, dass die so eine tonnenförmige Figur bekommt und in Richtung R2D2 geht.


@peter (mit kleinem p):

2 ist nur mein Bruder, aber der ist weder Peter noch peter.

Ich war schon immer der Peter (mit großem P)!

Aber weil du der peter (mit kleinem p) bist und ich mal nicht so sein will, logge ich mich in Zukunft mit der Schreibmaschine meiner Oma hier ein und heisse deshalb zukünftig ???????????????????? 😉


EinInformatiker
14.5.2015 21:58
Kommentarlink

Hate speech! Dass sei das Thema. Die Masche der Leute, die die „Deutungshoheit beanspruchen”

Dazu paßt das hier:

http://www.pi-news.net/2015/05/die-sprache-der-brd-hass/

Von Hass zu sprechen ist in der Tat die Masche der Leute (bzw. Totalitaristen) die die Deutungshoheit beanspruchen. Nur sind das i. a. halt nicht die Kritiker im Internet sondern diejenigen Systemvertreter, die ihre Kritiker des Hasses beschuldigen. Also z. B. auch die Leute die die Veranstaltung abgehalten haben.


Männerstreik
14.5.2015 22:12
Kommentarlink

@Missingno.: Die Feministen haben doch schon allerlei Buzzwords zurechtgepfriemelt, mit denen diese Menschen, die auf deren geringe Attraktivität hinweisen, auch wieder beschuldigen können:

1. Lookismus
2. Fatshaming
3. Bodyshaming

Wir sollen also jede Feministin, sei sie noch so blöde, fett und / oder häßlich, am besten als göttergleiched weißes Licht von unendlicher Schönheit und Intelligenz wahrnehmen, die uns angeblich die Erlösung von allem Leid bringen. Das hat allerdings nicht einmal Buddha im großen Stil geschafft 😛

Ich habe im Übrigen nicht gesagt, dass sie potthäßlich ist, auch wenn sie daran gerade arbeitet, indem sie in die Breite geht, aber ich weiß ungefähr welcher Typus Mann es ist, der Frauen sexuell belästigt oder eben dumm anmacht. Und von deren Beuteschemata ist die Wizorek IMHO weit weg, mindestens 1,5 bis 3 Promille Blutalkoholkonzentration… 😛


Ron
14.5.2015 23:50
Kommentarlink

“Stringenz war noch nie deren Ding.”

Für mich der Lacher des Tages. 😀 Danke dafür!


ST_T
15.5.2015 1:01
Kommentarlink

Wunderst du dich wirklich?

https://www.dfjv.de/documents/10180/178294/DFJV_Studie_Politikjournalistinnen_und_Journalisten.pdf

Schau dir nur mal Studiengänge, politische Zuordnung sowie Arbeissituation (vor allem Selbsteinschätzung!) an.

Auch wenn es nur um Politikjournalisten gehen soll: Die überwiegende Mehrheit nennt sich selbst angeblich keiner Partei zugehörig oder den Grünen/SPD. Alleine Grüne sind 26%.

Studiengänge? Top 5 sind Politikwissenschaft, Germanistik, Geschichte, Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Das dürfte bei anderen Ressorts kaum anders sein.

Der größte Teil der Vorbildung? Volontariat oder Praktikum. Nicht mal 1/6 geht zu einer Journalistenschule.

Arbeitszeit? Angeblich sind das, wenn man das zusammenrechnet, mindestens 10 Stunden am Tag. Wenn ich alleine mal einrechne, wie oft und wie viele derbe Fehler bzgl. Grammatik, Ausdruck, Recherche sowie weiteren Problemen vorliegen klingt das sehr unglaubwürdig.

Das passt dann auch zur Nutzung für die Recherche: Auf den ersten drei Plätzen sind: Andere Medien, Meldungen von Nachrichtenagenturen und erst auf Platz 3 Ortstermine und Interviews. Die beiden geringsten Plätze belegen Pressemitteilungen/PR-Materialien sowie Leserhinweise. Wundert dich da was?

Die ganze Studie ist erschreckend, zeigt aber das deutliche Bild auf, wie es um die journalistische Vielfalt und Meinungsmacht in Deutschland eigentlich bestellt ist.


der eine Andreas
15.5.2015 8:16
Kommentarlink

@Männerstreik: Die Femnazis beanspruchen alle -ismus und -shaming Buzzwords!

Beispiel:
Nicht nur “Fatshaming”, jetzt auch “Fitshaming”:
https://www.freitag.de/autoren/juloeffl/neue-ausmasse-im-schamgeschaeft-fit-shaming

Hier geht es auch wieder um die Firma Protein World und ihre Werbung(war hier auch schon Thema).
Jetzt reagiert die Firma auf die Kritiker mit dem Word “Fitshaming”. Aber halt! Das ist schon von den Frauen besetzt: “Als Reaktion versucht die betroffene Firma einen Begriff zu okkupieren, der seit einiger Zeit in verschiedenen Verwendungen durch die Körperdebatten wabert: Fit-Shaming.” “Ein Shitstorm brach gegen sie los, die Bloggerin warf ihren Kritikerinnen Fit-Shaming vor, sie müsse sich ja wohl nicht dafür schämen einen Überkörper zu haben”


mikado
15.5.2015 16:42
Kommentarlink

sehr geil, wie freimütig der Gesterkamp da rumweint, er müße die Weißwaschung seines Wikipedia-Eintrages finanzieren.

Man sollte ja meinen, jemand, der sich selbst als Autor bezeichnen lässt, sei vielleicht in der Lage, auf Falschbehauptungen mit Veröffentlichungen zu reagieren, welche aufgrund Relevanz ja dann wahrscheinlich in Wikipedia erscheinen und evtl. im Artikel thematisert würden. Wahrscheinlich fehlen ihm als Feministenmitschwimmer aber die auktoriellen Fähigkeiten dazu, denn mit solchen ist man bei jenen ja wieder ziemlich unbeliebt…

Deutungshoheit über die eigene Biographie hat übrigens immer die Um- und Nachwelt. Sonst könnte ich auch in meine schreiben, ich habe die Luft erfunden und jeden angiften, der das bezweifelt und damit meine Deutungshoheit angreift. Es könnte auch jeder Verbrecher einfach ein Werk verfassen, in dem dann steht, er habe gar nichts getan und alle anderen Behauptungen sein Angriff auf die Deutungshoheit. “Hoheiten” muss man sich übrigens erst erobern und dann bewahren, sie werden nicht ans Bett geliefert…

Könnte vielleicht sogar interessant sein, mal das Archiv von dessen Artikel zu durchforsten, was da so alles rausgelöscht worden ist…


MGTOW
20.5.2015 17:46
Kommentarlink

Es hat zwar nicht direkt mit Hatespeech zu tun, aber wie die Firma True Fruits mit dem Thema #Aufschrei als Werbung umgeht und mit feministischer Kritik ist für mich immerwieder lesenswert.

http://indyvegan.org/schluckbeschwerden/


Knirsch der Hirsch
16.9.2015 13:20
Kommentarlink

>Sagen sie das jedem oder bin ich schon so bekannt?

Du hast wahrscheinlich nicht in einer Schlange gestanden, sonst
wüsstest du es 😉
Respekt. Ich könnte mir das nicht antun.


Knirsch der Hirsch
16.9.2015 13:38
Kommentarlink

Wer leugnet, dass es zwischen Eintrittswahrscheinlichkeit sexueller Belästigung und Attraktivität einen Zusammenhang gibt, sollte eher vorsichtig damit sein, andere Idioten zu nennen.

Mmmmmpf ! Mmmmmmmmpf !
Ist die Mutter der Porzellankiste

hahaha


thom ram
18.10.2015 15:32
Kommentarlink

Ich bin sowas wie “Konstruktivismus-Fan”, doch liebe ich sone böse Berichterstattung, lese mit Schmunzelgenuss, wenn einer da gekonnt zynisch wird.
Danke! Hehehe.
🙂