Hadmut Danisch

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“Wer will die Uhr zurückdrehen?”

Hadmut
10.5.2015 15:26

Bericht vom „Fachgespräch Wer will die Uhr zurückdrehen? Strategien gegen Anti-Feminismus und Homophobie” von Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag

Direktbewertung und Neues

Wie bei so vielen feministischen Veranstaltungen in letzter Zeit kam da eigentlich gar nichts mehr rüber, nichts neues und nichts inhaltliches. Oder kaum neues, ein, zwei Details unten. Es fällt mir immer öfter auf, dass da im Feminismus eine Art Stillstand eingetreten ist, und die sich auf Durchhalteparolen, Selbstbeweihräucherung und Beschimpfung des Restes der Menschheit beschränken.

Vor allem intellektuell haben die überhaupt nichts zu bieten (gleichwohl sie sich für ungeheuer intellektuell halten). Und Selbstkritik oder die Überlegung, was man besser oder richtiger machen könnte, gar die Frage, ob man richtig liegt, gibt es gar nicht. Die sind fest davon überzeugt, dass sie die perfekte und die einzig zulässige Meinung haben, und alles außer ihrer Meinung „Müll” ist, ohne dass das noch irgendeiner Begründung oder Betrachtung bedürfe. Und man jede andere als ihre Meinung auch nur lächerlich machen und auslachen könnte. Das kam auch in mehreren Videos zum Tragen, die gezeigt wurden, beispielsweise diesem des Lesben- und Schwulenverbandes: (Älteres Ehepaar sitzt vor dem Fernseher, in dem die Kritik an Feminismus überspitzt gezeigt wird, irgendwann sagt sie zu ihm „Schatz! Bring doch mal den Müll raus!” und er steht auf und bringt den Fernseher zur Mülltonne.

Das Credo lautet „Alles Müll außer unserer heiligen Meinung”. Andere als ihre eigene Meinung ertragen sie nicht, sprechen ihnen jede Daseins- und noch mehr Äußerungsberechtigung ab.

Bisher lief das auch so, weil kaum jemand ernstlich was dagegen hatte und man die wenigen leicht als Rechtsradikale hinstellen konnte. Inzwischen ändert sich aber auf Gegnerseite etwas, da baut sich was auf, und sie merken das. Aber sie wissen nicht, wie sie nun damit umgehen sollen, weil sie sich das nie vorstellen konnten, dass es außer leicht zu beschimpfenden Rechtsextremen und solchen mit „Angst um Männerprivilegien” irgendwen geben könnte, der anderer Meinung als sie wäre.

Beide Gruppen, Rechtsextreme und „Privilegieninhaber” wurden heute gar nicht erwähnt. Es wurde mal am Rande Pegida als Wort gesagt, aber inhaltlich überhaupt nicht weitergeführt, und irgendwer im Publikum benutzte auch mal das Wort „Maskulist”, aber diese alte Kampfrhetorik war völlig weg, sie funktioniert nicht mehr. Offenbar glaubt man ihnen das nicht mehr (ich musste da an den Gender Pay Gap denken, der auch nicht mehr funktioniert, weil ihnen das fast keiner mehr glaubt). Irgendwie sind ihnen die Beschimpfungstricks ausgegangen.

Aufgefallen ist mir auch, dass das Thema Feminismus da eine nur untergeordnete Rolle gespielt hatte, oft sogar keine mehr. Das Thema heute und auch das Publikum war „Schwul, Lesbisch, Trans” oder neudeutsch LGBTI.

Man konnte heute sogar den Eindruck gewinnen, dass nicht nur die alten Kampfrhetorik im Kleinen ausgeleiert und durch sind, sondern vielleicht sogar das ganze Thema Feminismus. (Ich komme unten an anderer Stelle drauf zurück.) Das Publikum bestand, soweit ersichtlich, in vier Gruppen (in absteigender Personenzahl): Schwule, Transen, Lesben, ein paar feministisch Ideologisierte, und ich.

Mir fiel sogar auf, dass man häufig nicht mehr das Wort „feministisch”, sondern „emanzipiert” verwendete.

Die Situation ist eindeutig.

Die alte Masche zieht nicht mehr, dafür baut sich erstmals eine Gegenbewegung auf. Sie versuchen nun irgendwie, sich dagegen zu positionieren. Es hört sich für mich aber eher danach an, sich gegenseitig Mut zuzusprechen und sich im Glauben zu festigen, als eine Strategie zu entwickeln.

Und was man natürlich auch sehr direkt merkt, dass ihnen ihre Themen abhanden kommen und sie – mehr oder weniger verzweifelt – nach etwas suchen, wofür sie zuständig sein können. Den Feminismus hat die SPD eingesammelt, das Öko-Thema hat sich Angela Merkel gekrallt. Für die Grünen bleiben die Krümel, die die Großen übrig lassen: Schwule, Lesben, Transen. Mühsam muss man Stimmen zusammenkratzen.

Und was wirklich gar nicht vorkommt, ist auch nur der Funke eines Gedankens, dass irgendeiner, der anderer Meinung ist, vielleicht auch nur im Ansatz irgendwie Recht haben könnte. Sie haben den heiligen Gral, sie sind unfehlbar. Alle anderen sind böse Ungläubige.

Rhetorik

Was mir auch auffiel, ist diese kramphafte Wir-sind-die-Guten-Rhetorik. Schon der Titel: „Wer will die Uhr zurückdrehen?”. Sie stellen sich selbst immer als die Guten, Progressiven, Fortschrittlichen dar, die Menschenrechte achten, respektieren, Rechte bringen, die wissenschaftlich und intellektuell sind, gerade so, als ob automatisch alles gut und heilig wäre, was von den Grünen kommt. Sie sind die „Emanzipationsbewegung” und „Aufklärer”, alle anderen sind „anti-emanzipatorisch” und „gegenaufklärerisch”. Moral: Man kann gar nicht gegen die Grünen sein, die sind der Inbegriff alles Guten und Schönen.

Und wundern sich dann, dass es Leute geben kann, die nicht ihrer Meinung sind.

Auf die Idee, dass jemand anderes sie anders bewerten könnte als sie sich selbst, und dass jemand anderes andere Vorstellung davon hat, was gut, was intellektuell, was nützlich, was richtig ist, kommen die erst gar nicht. Oder wollen nicht drüber nachdenken.

Man merkt da so richtig, dass die nicht intellektuell sind, nicht auf rationalem Wege zu ihren Zielen kommen, sondern sich einfach durch Rhetorik, Grinsen und Verächtlichmachung alles anderen auf irgendwelche Ziele einschießen. Wie eine Sekte eben.

Man brüllt, was die Masse hören will, die Masse jubelt, und alle anderen sind die Bösen. Das Schema ist nicht neu.

Ablauf

Die eigentliche Tagung fand im Anhörungssaal des Bundestages statt, der, in dem die Tische in zwei Ringen angeordnet sind und den man oft im Fernsehen sieht (ich war da zwar schon öfters, bin mir jetzt aber nicht sicher, ob sie nur diesen einen Raum haben oder mehrere, die gleich aussehen), in den Pausen Getränke und ein paar Häppchen zu essen.

Danach Sektempfang.

Danach im Auditorium (Erd- bis Untergeschoss) noch drei kurze Vorträge, und ein Abendessen-Buffet.

Der Anhörungssaal wurde voll, auf der Empore saßen noch ein paar Leute. Bemerkenswerterweise hatte sich der Saal schon komplett gefüllt, nur die beiden Plätze links und rechts neben mir blieben frei, da wollte keiner sitzen, obwohl das die besten Plätze (innerer Ring, direkt gegenüber den Rednern) waren. Irgendwie fällt man da als Normal-Mensch gleich negativ auf. Später kamen dann doch noch zwei verspätete Feministinnen, die sich auf die beiden Plätze setzen. Ausgerechnet Ilse Lenz setzte sich neben mich, über die ich schon mal geschrieben hatte. Obwohl sie formal nur Gast war, schien die da wesentlichen Einfluss zu nehmen. Einer vom Podium sagte gleich, dass er bei ihr promoviert hatte, und bei jeder Gelegenheit meldete sie sich und kam immer sofort dran. Da merkt man dann, dass viele dieser Leute von ihr „gemacht” worden waren.

Zwei Sachen sind mir gewaltig auf die Nerven gegangen:

Das eine war die Tür im Anhörungssaal. Genauer gesagt, deren nerviges Schlagen wenn jemand durchging. Vor der Veranstaltung mindestens zweihundert Mal, aber auch während der Veranstaltung sind ständig Leute rein und raus. Ich habe mir mal angeschaut, warum das so nervt. Das „Marie-Elisabeth-Lüders-Haus” ist ein typischer Beton-Stahl-Glasbau, und die Zwischenwand mit der Tür ist eine Stahl-Glas-Wand, die über mehrere Etagen frei steht. Bei jedem Schlag wackelt das ganze Ding und erzeugt damit niederfrequente Stöße. Tolle Konstruktion.

Das zweite war das selbstgefällige Dauergrinsen von Volker Beck, dem Veranstalter. Der grinst auch ohne Anlass, und Leute, zu deren Selbstdarstellung permanentes Grinsen gehört, gehen mir gewaltig auf den Wecker. Ich habe aber herausgefunden, wie man ihn dazu bringt, mit dem Grinsen aufzuhören (siehe unten).

Transen zum Verheizen

Noch nie habe ich auf einer „feministischen” Veranstaltung so wenige Feministinnen, dafür aber so viele Schwule und vor allem Transen gesehen. Nicht gezählt, aber mindestens ein Dutzend, eher mehr. Ich habe noch nie so viele auf einem Haufen gesehen.

Offenbar bauen die Grünen gerade ihre Klientel um.

Allerdings nicht auf ehrliche Weise. Die werden da verheizt.

Man muss nämlich sagen, dass da nur wenige der M->F Transen passabel aussahen. Viele sahen da einfach grotesk aus, weil viele da auch glauben, dass sie ihre männlichen Attribute, die sie nicht loswerden, kompensieren, indem sie die weiblichen dicker auftragen, viel hilft viel. Und sich dann in scheußliche Kleider zwängen, die aus den 70er oder 80er Jahren zu stammen scheinen, grausige Perücken aufsetzen und rumlaufen wie eine misslungene Karnevalsveranstaltung. Ich bin mir da vorgekommen wie im Zirkus. Früher gab es mal solche Monstrositätenshows, in denen man siamesische Zwillinge, Elefantenmenschen und sowas zu sehen bekam. Irgendwie musste ich heute unwillkürlich daran denken.

Ich finde sowas total entwürdigend, unwürdig, würdelos, und zudem abgrundtief verlogen, wenn man den Leuten einredet, ach wie sehr man sie toleriert, akzeptiert, respektiert, und die sich da zum Clown, zur Parodie, zur Travestie-Lachnummer machen, ohne es zu merken. Jeden guten Freund würde man unter diesen Bedingungen mal zur Seite nehmen und ihm um seinetwillen sagen „Hör mal, sieht einfach Scheiße aus, lass es bleiben, Du machst Dich zum Gespött”.

Die Grünen aber verheizen diese Leute als Politfutter.

Besonders absurd fand ich das, als eine(r), der/die sich besonders überdreht und albern bemüht damenhaft im Kleid aufgetakelt hatte, am Buffet stand wie ein Hafenarbeiter, sich die Futterlade bis zum Anschlag vollstopfte, und dann mit weit offenem und rotierendem Maul, dabei mit weitscheifig horizontal mahlend oszillierendem Unterkiefer, fraß wie ein wiederkäuendes Kamel. Ich habe die ganze Zeit angestrengt überlegt, woran zum Geier mich dessen (deren?) Kaubewegungen so erinnern, woher die mir so bekannt vorkommen: Die Steinlaus von Loriot.

Da kann er sich die ganze Takelage auch sparen, denn das wirkt einfach überhaupt nicht damenhaft. Nicht ladylike.

Den Leuten wäre viel mehr geholfen, wenn man den ganzen Gender-Quatsch aufgeben und sie stattdessen mal zur Avon-Beraterin und zur Benimmschule für höhere Töchter schicken würde, auf dass sie lernen, alle jene sekundären und tertiären Geschlechtsmerkmale glaubwürdig nachzuahmen, die die Genderisten als „Stereotype” und „kulturell erzeugt” ablehnen. Oder wenigstens beim Kauen das Maul geschlossen zu halten.

Ganz allgemein ist das ganze Gegendere komplett verlogen. Einerseits wollen sie uns allen die Geschlechtermerkmal austreiben und uns „dekonstruieren”, aber bei Transen müssen man voll akzeptieren und respektieren, dass die sich alle jene Geschlechtermerkmale mit dem ganz dicken Spachtel draufhauen. Keine „echte” Frau lief da auch nur annähernd so auf- und überdonnert herum. Da werden dann plötzlich dieselben Geschlechtermerkmale, die eben noch bäh waren und abgeschafft werden mussten, gefeiert wie die Kugeln am Christbaum und aufgetragen, so dick es geht.

Überhaupt sind Transen der schlagende Beweis, dass der ganze Genderquatsch einfach nur dämlich bis zum Anschlag ist. Hätten die Genderisten nur für 20 Pfennig Grips in der Birne, würde ihnen schon beim Blick auf ihr Gegenüber auffallen, dass das nicht stimmen kann. Denn gäbe es kein angeborenes, sondern nur ein anerzogenes Geschlecht, dann könnte es Transsexuelle ja gar nicht erst geben. Wie könnte ein Mann, der als Junge erzogen wurde, dann plötzlich Frau sein wollen? Das ist doch ein triftiger Beweis, dass es gerade nicht die Erziehung sein kann.

Und noch mehr die Frage nach den „kulturell anerzogenen” Geschlechterstereotypen:

Wenn ein Mann sich als Frau fühlen will, gut. Aber warum muss er sich dann ein Kleid anziehen, lange Haare aufsetzen, sich schminken, in hohe Hacken zwängen und alle das andere Gedöns, wenn das doch angeblich gar nicht spezifisch weiblich ist, sondern nur kulturelle Willkür? Warum erfüllt sich der Wunsch, sich als Frau zu fühlen, erst dann, wenn man sich völlig überdreht wie eine Frauenparodie verkleidet? Warum gehören Haare, Hacken und alberne Fummel so wichtig zum »Gefühl Frau«?

Oder anders gefragt: Wie passt der Drang, sich als Frau zu geben, überhaupt dazu, dass es doch angeblich gar keine Geschlechter gibt? Warum wird der Drang, sich in Frauenkleider zu kleiden, zu schminken, mit den Hüften zu wackeln, dann überhaupt als Geschlechtswechsel und nicht einfach nur als Klamottenmodefimmel eingestuft?

Müsste es nicht reichen, Transen in eine Semestervorlesung Gender Studies zu setzen, und der Drang ist erledigt?

Gerade dann, wenn man nun so viele dieser Leute vor sich sitzen hat, müsste im Hirn doch irgendwo mal was in Bewegung kommen, das einem sagt, dass dieser Gender-Schmonzes gar nicht stimmen kann.

Aber nee, da herrscht nur Leere im Hirn.

Das Gender-Konzept

Apropos Leere im Hirn:

Mir ist heute mehrfach aufgefallen, dass sie vom „Gender-Konzept” reden. Sie glauben also selbst nicht, dass das irgenwie „richtig” oder „naturgegeben” wäre, sondern dass der Gender-Krempel eine entworfene, erdachte Behauptung ist, eine Idee (oder Ideologie). Deshalb gibt es dafür ja auch keinerlei Belege oder Herleitung.

Es wird einfach willkürlich behauptet, dass man das jetzt einfach so sieht, und künftig alle beschimpft und als dumm hinstellt, die nicht mitmachen.

Das sag ich ja schon seit Jahren, und die HU kann ja auch überhaupt nicht erklären, wie sie auf diese Schnapsidee eigentlich gekommen sein wollen. Aber dass sie es so explizit zugeben, dass das alles nur erfundene Willkür ist, ist selten.

Datenschutz und Persönlichkeitsrechte

Den ganzen Tag faselten sie heute von Bürgerrechten, Menschenrechten, Persönlichkeitsrechten, und davon, dass man sie respektieren, verteidigen müsste und dass man anderen beizubringen hätte, sie zu akzeptieren.

Während des ersten Teils der Veranstaltung im Anhörungssaal fiel mir schon auf, dass da ein Fotograf (oder um genauer zu sein, der war mal Fotograf und ist jetzt Fotografin), sagen wir einfach mal – sie forderten ja diskriminierungsfreie Sprache – das Fotografx, rumlief und alles fotografierte, was wichtig schien. Zumindest war mir nicht aufgefallen, dass sie das Publikum fotografiert hätte.

Später, bei der Abendveranstaltung, saß das Publikum dann aber im Untergeschoß auf so einer Auditoriumstreppe. Und da lief er/sie/es wieder rum und fotografierte das Publikum immer wieder frontal. Sah ja auch voll nach Schwulen und Lesbentreffen aus (war’s ja auch). Und ich genau in der Mitte. War aber nix zu machen, sie hielt immer wieder voll drauf.

Ich habe ja schon mehrfach berichtet, u.a. von der Veranstaltung in Hannover, dass die da Kritiker zwangsfotografiert haben und sich auch über ausdrückliche Bitten, das zu unterlassen, hinwegsetzten, und dass die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen regelrechte Steckbriefe und Kompromatsammlungen von Kritikern fertigt. Ich fand es ja neulich auf einer Veranstaltung „Was tun gegen Antimfeminismus” schon beachtlich, dass mich jemand dort mit Namen ansprach, also wissen musste, wer ich bin und mich am Gesicht erkannt haben muss. Und hier nun musste man sogar große Namensschilder tragen, die ideale Vorgehensweise für solche Steckbriefe. (Zumal ja ziemlich viele der Leute da „von drüben” stammen und es auffällig ist, wie häufig im Feminismus ehemalige Stasi-Leute wieder zu Funktionären wurden.) Ich möchte weder auf solchen Steckbriefen, noch auf dem Klassenfoto der Schwulen und Lesben auftauchen.

Unten standen dann Volker Beck, Ulle Schauws und Katrin Göring-Eckhardt und sagten gut gelaunt, dass man sie am Stehtisch da unten jederzeit angesprechen könnte.

Also bin ich sofort nach Ende der Vorträge direkt zu denen runter und sage „Guten Abend, ich hätte mal ne Frage”. Alle drei freuen sich tierisch, dass da gleich einer kommt und fragt.

Prima, sag ich, und „Wie halten es denn die Grünen mit dem Datenschutz und den Persönlichkeitsrechten”.

Äh.

Allen dreien rutschten die Gesichtszüge auf knapp unter Null ab. Allen dreien stand so ein „Glatteisalarm” ins Gesicht geschrieben. So ein „darauf sind wir jetzt nicht vorbereitet”. Aha, so bringt man Volker Beck also dazu, mit dem Grinsen aufzuhören.

Man sieht allen dreien die Frage „Worauf will der jetzt hinaus?” an. Die eine versucht, es durch Witzigkeit zu retten und ulkt „Kennen wir nicht!”.

Ja, sprach ich, das Gefühl habe ich auch. Auf welcher Rechtsgrundlage sie denn hier das Publikum abfotografierten.

*WUSCH* weg waren sie, so schnell konnte man gar nicht gucken. Winkten mir noch schnell einen jungen Kollegen heran, der sich mit mir auseinandersetzen sollte. Jerzy Szc… ich hab den Namen nicht richtig lesen können. Der wusste aber auch nicht, auf welcher Rechtsgrundlage sie das machen. Das sei eben eine „öffentliche Veranstaltung”.

Das stimmt so nicht ganz. Denn erstens steht das in § 23 Abs. 1 Nr. 3 Kunsturhebergesetz, nämlich

Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;

es betrifft meines Wissens aber die aktiven Teilnehmer, und nicht die passiven Zuschauer, wer also beispielsweise auf einer Demonstration oder einem Karnevalsumzug mitläuft. Zumal das hier auch keine öffentliche Veranstaltung im rechtlichen Sinne war, denn man musste sich vorher anmelden, sicherheitsüberprüfen lassen, bestätigt werden, mit Ausweis ausweisen. Damit war es rechtlich eine geschlossene Veranstaltung, nämlich begrenzt auf die Leute auf der Liste. Man spricht da auch von „Menschenansammlungen, deren Teilnehmer den kollektiven Willen haben, etwas gemeinsam zu tun”. Und das ist hier bei zuhörendem Publikum gerade nicht der Fall.

Wie dem auch sei, Absatz 2 sagt jedoch, dass sich die Befugnis dann nicht auf Verbreitung und Schaustellung bezieht, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt wird.

Und ich glaube schon, dass es ein berechtigtes Interesse gibt, nicht als Teil einer Schwulen- und Transsexuellenveranstaltung dargestellt zu werden. Oder auf Kritiker-Steckbriefen aufzutauchen. Zumal das in der Einladung auch nicht ersichtlich war.

Sie sagten mir zu, dass keine Bilder veröffentlicht werden, auf denen ich zu sehen bin.

Finde ich aber komisch, da sich die Grünen doch so gerne als Datenschützer gerieren.

Die Quintessenz war: „Unser Thema ist »schwul«, von anderen Themen haben wir keine Ahnung”.

Auf den Namensschildern, die jeder bekam, stand als Slogan der Grünen übrigens „Uns geht’s ums Ganze”.

Finanzen

Noch so’n Ding.

Nachdem das mit der Masche, alle Andersdenkenden als Rechtsradikale oder um ihre »Privilegien« Jammernde darzustellen, nicht mehr zieht, brauchten sie ein neues Narrativ.

Die Russen sind schuld.

An allem.

Weil nämlich die Frage aufkam, warum jemand anderer als der heiligen Meinung sein könnte, was ihn dazu treiben könnte und wie man sich das überhaupt leisten könnte.

Antwort: Die werden alle von den Russen dafür bezahlt.

Die Russen seien die Keimzelle aller Homophobie und würden hier systematisch und mit viel Geld die Gegner aufbauen. (Die Möglichkeit, dass jemand aufgrund eigener Überlegung anderer Meinung sein könnte, kommt bei ihnen nicht vor.)

Da kam bei mir eher die Gegenfrage, nämlich wer den Gender-Krampf finanziert (und das sind ganz sicher nicht die Russen). Und es ist – ich habe ja schon oft darüber gebloggt – auffällig, wie korrupt das abläuft und wie da immer wieder Gelder unterschlagen und veruntreuen. Etwa durch die vielen Professorinnen und Forschungsprogramme, aus denen nie etwas herauskommt. Oder die omnipräsente und auch heute wieder mitmischende Anne Wizorek, der man ja die Vortragshonorare wohl wie Zucker in den Arsch bläst, obwohl ihr eigentlich kaum etwas zu sagen einfällt. Und obwohl die intellektuell ganz ganz dünn bestückt ist, verriet man heute, dass sie demnächst gleich auch noch Sachverständige für die Bundesregierung für irgendeinen Gender-Report ist. Der wird wieder das Papier nicht wert sein, aber viel Honorar kosten. Fragt sich, was die dazu überhaupt befähigen soll. Nach Befähigung geht’s in der Politik aber schon lange nicht mehr, sondern da wird beauftragt, von wem man weiß, dass er genau das liefert, was man hören will. Nennt sich dann „Sachverständige”.

Man müsste mal diesen ganzen Finanzdickicht der Genderisten aufklären. Eigentlich müssten die reihenweise im Knast sitzen. Leute wie Uli Hoeneß steckt man wegen ein paar Millionen hinterzogener Millionen in den Knast, aber im Feminismus-Genderismus werden Milliarden veruntreut und nichts passiert.

Und dass die da ständig den Vorwurf der Finanzierung durch Russen erhoben, fand ich ziemlich absurd. Einmal weil die Hälfte der Grünen da aus der DDR stammt und von den Russen auf links getrimmt wurde. Und weil die andere Hälfte, die westdeutsche, auch kommunistisch finanziert wurde. Ich kann mich erinnern, dass zu der Zeit, als ich studierte, kurz vor dem Mauerfall, der Staatsschutz hinter den linken Gruppen her war, die auch stark mit den Grünen verbandelt waren, weil deren Umtriebe an den Universitäten aus der DDR gesteuert und finanziert wurden.

Und heute werfen die ihren Gegnern vor, von den Russen finanziert zu werden?

Entäuschung über gefühlten Verrat

Aufgefallen ist mir dreimal, dass sie ehemals „Verbündeten” vorwerfen, zu Gegnern geworden zu sein, nämlich Journalisten, Frauen und Russen. Dazu unten mehr.

Es deutet aber auf gewisse Erosionserscheinungen hin.

Pirinçci und all die anderen Bösewichte

Oh, was heute auch immer wieder auffiel: Sie haben sich auf böse Feindbilder eingeschossen, eine Reihe von Namen, die immer wieder auftauchte.

Pirinçci, Mattusek, Martenstein, Birgit Kelle, dazu eine gewissen Beatrix von Storch (kannte ich noch gar nicht) gelten als der Inbegriff des Bösen, weil die nicht nur anderer Meinung sind, sondern das auch noch sagen. Sie werden immer wieder erwähnt, immer wieder geht es darum, dass gerade sie als Angreifer wahrgenommen werden, während die „schweigende Masse” hinter denen nur als Erfindung hingestellt wird, womit sich das Feindbild auf ein paar Namen eindampft. Genau wie schon bei der Heinrich-Böll-Stiftung beobachtet, geht es dabei nie um Inhalte, Gegenstand der Kritik, sondern nur um das Steckbrief-artige Aufzählen böser Personen.

Der Eindruck, der sich beim mir verfestigt hat, ist aber, dass diese paar Leute den Genderisten ziemlich zusetzen und sehr schwer im Magen liegen.

Rhetorisch wird den Leuten aber eingeredet, dass es nur eine Handvoll Gegner gibt, eine Liste von vielleicht 10 Personen, das wäre alles. Die Bevölkerung wäre natürlich voll und breit auf Seiten der Schwulen.

13.00: Einführung von Volker Beck

Naja, so eine Eröffnungsrede halt. Pirinçci, Mattusek, Martenstein, die seien das Böse und würden eine Kampagne der »Gegenaufklärung« starten (pfff, als ob Gender »Aufklärung« wäre…), einen Generalangriff auf LGBTI-Rechte starten. Es fehle ihnen an Respekt vor »Selbstbestimmung«. Schwule und Lesben hätten schon lange nicht mehr vor so harter Gegenwehr gestanden.

Deutschlands dunkle Zeiten der Vergangenheiten würden für Lesben und Schwule wieder anbrechten, »reaktionäre Journalisten« griffen ihre Menschenwürde an, es gäbe eine »unausgesprochene Allianz« zwischen verbalen Amokläufern mit Web 2.0 und arrivierten Journalisten, die dann unter dem »Deckmantel Tabubruch« bei Maischberger auftreten würden. Dort würde man nach dem Protokoll der Weißen den Schwulen Sodom und Gomorrha, ein Umerziehungsprogramm vorwerfen und Verschwörungstheorien bauen.

Er bezog sich auf Kimmel und sein Angry White Men, wonach die Ursache die Wut der weißen Männer aus einem Gefühl der Entmännlichung sei.

Er warf dann die Frage auf, wie der „Gegner” eigentlich vernetzt sei, weil dies nicht zufällig passiert sein könnte. Finanziell und organisatorisch steckten da russische Organisationen dahinter.

Zwar haben sie die Rhetorik mit den Rechtsradikalen fallen lassen, und nun durch die Russen ersetzt, das Schema ist aber das gleiche (wie auch schon beim Feminismus): Jeder, der gegen uns ist, ist nicht mehr Herr seines eigenen Willens, sondern wird von finsteren Mächten ferngesteuert. »Finstere Mächte« wird dabei eben gelegentlich ausgetauscht.

13.15: Aktivitäten von und Umgang mit Anti-Emanzipationsbewegungen in Deutschland und Europa

Es gab verschiedene Einspielvideos, natürlich pro-homo, und Redner war im wesentlichen nur Peter Gerhardt, Fernsehjournalist.

Er beklagte die Vernetzung homophober und anti-feministischer Gruppen (na klar, Vernetzen dürfen sich nach der Doktrin der Grünen natürlich nur die „Guten” und das sind sie selbst, und deshalb wurde ja auch immer wieder aufgefordert, sich in den Pausen zu „vernetzen”, aber wehe, jemand mit anderer Meinung wagt es, sich zu vernetzen.). Sie würden inzwischen sogar kampagnenfähig.

Er erzählte etwas von der Arbeit beim Hessischen Rundfunk und über einen „Themenabend Homophobie in Europa” (nächsten Dienstag bei Arte), und warf die Frage auf, zwar spaßig im Ton, aber durchaus ernst gemeint im Unterton, ob es schon homophob sei, diesen Themenabend ausgerechnet dann zu senden, wenn im ZDF das Spiel Bayern gegen Barcelona läuft.

Er hat auch was von anderen Filmen erzählt, über „Homophobie in Europa”, und darüber, dass diese Homophobie (klar, schuld sind immer nur die anderen) dazu führte, dass homosexuelle Jugendliche eine 5 mal so hohe Selbstmordrate haben wie andere. (Die Frage, ob die hohe Selbstmordrate von Homosexuellen nicht von eigenen psychischen Problemen oder vielleicht dem Umgang Homosexueller untereinander verursacht wird, darf natürlich niemals gestellt werden, das Grundschema „Schuld sind immer die Bösen und wir sind die Guten” ist unantastbar.)

Demgegenüber sprach er natürlich Andersdenkenden das Recht zur Äußerung ab. Die würden immer mit „Man wird ja nochmal sagen dürfen” daherkommen und nur »reaktionäres Geschwurbel« abliefern. (Was bei mir übrigens zu der Reaktion führte, dass der eigentlich dumme Spruch „Man wird ja wohl sagen dürfen” in diesem Kontext eigentlich gar nicht so dumm, sondern durchaus berechtigt ist, denn das geäußerte Ansinnen war ja gerade, dass man andere als ihre heilige Meinung nicht mehr äußern dürfe. Man muss sich seine Meinungsfreiheit gegen die Grünen wirklich nehmen und sie durchsetzen.)

Er schimpfte auch darüber, dass diese Gegenmeinungen in den Medien zunehmend anerkannt würden, dass es in den Medien inzwischen eine Lobby gäbe, die „diesen Ansichten Raum gibt, um dort zu veröffentlichen”, dies beträfe sogar Frauen.

(Leute, das muss man sich mal klarmachen: Die Grünen halten im Deutschen Bundestag eine Veranstaltung ab, auf der man darüber schimpft, dass andere als ihre heilige Meinung im Fernsehen überhaupt geäußert werden dürfen. Die wollen ein totalitäre, ideologisches Staatsfernsehen wie in der DDR, das ihre Propaganda und sonst nichts ausstrahlt, und das sagen die nicht einfach nur so, mittendrin als Hauptredner ein Fernsehjournalist vom Hessischen Rundfunk.)

Und er schimpfte darüber, dass man einer Ronja von Rölle erlaubt habe zu sagen „Mich ekelt der Feminismus an”. Vor 10, 15 Jahren hätte sich sowas niemand zu sagen getraut. (Da klang der für mich wie ein alter Ex-Nazi, der über die Leute von heute schimpft, „früher hätt’s das nicht gegeben”) Und er fragte: „Warum trauen sie sich, warum kommen sie jetzt aus den Löchern?”

(Natürlich wurde auch nicht die Frage gestellt, ob das vielleicht daran liegen könnte, dass der Feminismus in den letzten 15 Jahren ekelerregend geworden ist. Schuld sind immer die anderen.)

Seiner Einschätzung nach gäbe es drei Untergruppierungen von Gegnern:

Religiös motivierte:
Sie seien die größte, aber nicht immer die lauteste, am besten vernetzte Gruppe, Christen, Ultrakatholiken, aber auch Evangelikale von der anderen Seite des Spektrums, die auch in der evangelischen Amtskirche zunehmend an Raum gewönnen (Ach, gar, geht den Evangelischen deren Feminismus inzwischen auch auf den Wecker?), und dann der Vorwurf, dass die evangelische Amtskirche evangelikale Gruppen nicht verurteilt (Boah, ey, echt jetzt? Die evangelische Amtskirche verurteilt evangelikale Gruppen nicht? Wie böse und homophob die sind…)
Die Intellektuellen:
Namentlich genannt Mattusek, Pirincci, „und wie sie alle heißen”. Sie würden in Büchern, Zeitungen, Statements publizieren, seien aber schlecht bis gar nicht vernetzt. Weil »Journalisten« glaubten, dass jeder der tollste sei und sich deshalb nur ungern mit anderen zusammenschlössen. Deshalb handele es sich um Einzelkämpfer, die großes Gewicht haben, weil sie publizistisch wahrgenommen werden und Ressentiments bedienen.
Gebündelte
aus den ersten beiden Gruppen, politisch motiviert, antiemanzipatorisch, versuchen sich Gehör zu verschaffen, rechtlichen Einfluss zu mobilisieren, würden sich vernetzen.

Fällt Euch was auf? Rechtsradikale und Maskulisten kommen in diesem Feindbildschema nicht mehr vor. Tatsächlich fragte eine Feministin aus dem Publikum später, wo Maskulisten darin einzuordnen wären. Er sagte, sie wären unter Intellektuelle einzuordnen, hörte sich dabei aber an, als hätte er sich lieber die Zunge abgebissen als das zu sagen. Er versuchte das dann etwas zu relativieren indem er fragte, wo »intellektuell« anfange, etwa »ab Doktortitel?«.

Weiter ging’s mit den Vorwürfen nach Frankreich und dem Front National. Die würden auf einmal wieder die Verbindung von Mann und Frau hochstellen. Sarkozy habe angekündigt, dass er das Gesetz zur Homoehe wieder rückgängig machen werde, wenn er die Wahl gewinne, und sogar seine Frau Carla Bruni habe gesagt, dass man den Feminismus nicht mehr brauche.

So sähe es in Frankreich, Deutschland, und vielen anderen europäischen Ländern aus. (Hörte sich für mich an, als haben man allerorten den Bogen einfach überspannt.) Und diese Bewegungen schlössen sich nun sogar international zusammen.

Dahinter stünde Russland, die den Front National mit Krediten finanziert. Und auch in Deutschland gäbe es da eine Beatrix von Storch (nie gehört, musste ich auch erst mal googlen, gehört irgendwo zur AfD), gegen die es Untreuevorwürfe gegeben habe. Die würde alles mögliche finanzieren und das mit der Aussage garnieren, sie selbst bräuchte nur wenig zum Leben. Es sei jedoch nie geklärt worden, woher das Geld komme. (Aha. Wenn man nicht weiß, woher das Geld kommt, woher will man dann wissen, dass es veruntreut wurde? Und wie soll es veruntreut worden sein, wenn es die Russen ihr doch angeblich aus eigenem Antrieb gegeben haben?)

14:00: Angriffe auf Gender-Konzepte

Moderiert von Ulle Schauws

Zuerst sprach die einschlägig (aber für sonst gar nichts) bekannte Gender-Professorin Sabine Hark.

Ich war überrascht. Ich kannte die bisher nur von Bildern und ihren Texten, und in beidem wirkt sie sehr aggressiv und butch-dyke-mäßig, so ne durchvermännlichte Lesbe, die es nicht verwinden konnte, nicht als Mann geboren worden zu sein. Läuft auch rum wie ein Mann und gibt sich vom Aussehen so. Hört sich aber an wie ein Mädchen. Da denkt man irgendwie, die wäre fremdsynchronisiert, weil Bild und Ton nicht zusammenpassen. Eine der profiliertesten Forscherinnen in Deutschland sei sie, hieß es. Was mir sehr komisch vorkam.

Denn bei dem, was sie sagte, ging es durchgehend darum, dass man andere zu feminismusfreundlichem Verhalten erziehen wolle, auch an den Universitäten. Offenbar – und den Eindruck habe ich bei ihr schon lange – hat die überhaupt keine Ahnung von Wissenschaft, hält es aber für »Wissenschaft«, wenn man Politik auf einem Universitätscampus und unter Missbrauch von Forschungsgeldern betreibt.

Sie läuft zwar rum wie ein Mann, und hält sich selbst für eine Wissenschaftlerin, auf mich wirkt sie aber nur wie ein kleines doofes Quotenweibchen, das allein deshalb da lebt, weil sie eine unkündbare Quoten-Beamtinnen-Stelle ergattert hat und nie jemand von ihr irgendetwas haben wollte oder irgendwelche wissenschaftlichen Anforderungen gestellt hätte.

Ich finde das immer so putzig, wenn gerade die, die sich am meisten über Frauenbenachteiligung beschweren, aufgrund von solchen Frauenquotenstellen vom Steuerzahler bis in den Tod dick und unkündbar durchfinanziert werden, mehr Pension bekommen als man an Rentenansprüchen erwerben kann, überhaupt nichts können und nichts machen, und sich dann noch permanent darüber beschweren, benachteiligt zu werden.

Und dann besitzen die da auch noch die Frechheit die Frage aufzuwerfen, wie deren Gegner finanziert werden.

Danach sprach Anne Wizorek. Wurde als wichtig vorgestellt, sie sei demnächst auch »Sachverständige« für den zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (oder sowas, was meines Erachtens mehr über den Bericht als über Wizorek sagt.) Aber irgendwie redet die viel und sagt nichts. Das aber tut sie in letzter Zeit sehr häufig und wird damit durchaus aus Partei- und Regierungsgeldern über Honorare finanziert. Auch da könnte man mal die Frage nach Finanzierung und Untreue aufwerfen.

Dann habe ich ein Problem mit meinen Notizen. Ich habe mir zwar etwas notiert, was gesagt wurde, aber nicht eindeutig dazugeschrieben, ob es von Hark oder Wizorek kam, weil die auch abwechselnd und durcheinander redeten und sich ergänzten. Ich glaube mich erinnern zu können, dass es Hark war, aber ich bin mir da jetzt nicht völlig sicher.

Es ging darum, dass es eben nun Frontalangriffe auf das feministische Selbstverständnis gäbe. Und dass Angriffe auf »Genderkonzepte« (Man beachte: »Konzepte«, nicht Tatsachen) aus einem bestimmten Bereich kamen. Es gäbe dabei vier Bereiche von Angriffen (was etwas verwirrend war, weil dann vier Punkte genannt wurden, die ich für die vier Bereiche hielt, es dann aber weiterging und dies womöglich doch nur Erläuterungen des ersten Punktes waren. Vielleicht haben sie sich auch einfach nur verzählt und sieben statt vier Punkte aufgezählt. Ich schreib’s mal so hin:

  1. Gegen Gender Mainstreaming, gegen Geschlechter-Forschung, gegen den wissenschaftlichen Bereich, gegen geschlechtergerechte Sprache, gegen Quotenregeln
  2. Traditionelles Familienbild
  3. Angriff auf die reproduktiven Rechte von Frauen
  4. Antifeminismus schlechthin, Kernangriff auf feministische Konzepte

Man merkte denen schon an, dass ihnen da inzwischen ein kalter Wind um die Nase bläst und ihnen das zu schaffen macht. Sie beklagten sich dann auch über „Organisationsstrukturen neuer rechter Bewegungen”, genannt wurden AfD und Pegida.

Es ist halt schon blöd, wenn die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen jahrelang pöbelt, die Feminismuskritiker müsse man nicht beachten, das seien alles nur unorganisierte, rechtsradikale Spinner und Muttersöhnchen, die Angst um ihre Privilegien haben, sich der Feminismus darauf einstellt, und sie nun zugeben müssen, alles Quatsch.

Die Frage wurde aufgeworfen, ob es eine neue Situation gibt, gar die Gefahr eines wirtschaftlichen Umbruchs. (Ui. »wirtschaftlicher Umbruch«? Da kann man jetzt mal darüber nachdenken, was Feminismus eigentlich ist.) Die Moderatorin fragte Hark, ob sie eine Zunahme von Angriffen wahrnähme, ob sich was geändert habe.

Das sei schwer zu beantworten. Solange es feministische Bewegungen gäbe, gäbe es antifeministische, und Angriffe seien neu, weil Geschlechterforschung neu sei. (Auf deutsch: Ich hab keine Ahnung und schwafel mich um die Frage herum.)

Sie erwähnt ihre „Obertheoretikerin” Judith Butler und dass nur 0,4% der Professuren sich mit Geschlechterfragen befassten. Geschlechterforschung sei jedoch ein anerkannter Teil der Wissenschaft (was? Wer soll den Schwachsinn denn anerkannt haben?), und bestimme, wie wir alle regiert würden. Gender Studies sei das Infragstellen von Mutter-Vater-Kind und Heterosexualität.

Man kam auch darauf, dass die AfD die Sprache wieder „normalisieren” wolle. Hark meinte, das es ihr auf den Geist ginge, wie „männliche Studierende” gar nicht merkten, wie sie in AfD-Sprech reinrutschten (Aha. Normales Deutsch heißt jetzt schon »AfD-Sprech«) Da müsse man Aufklärung leisten. Ich finde das unglaublich, was für strohdoofe Leute in Deutschland als Professoren verbeamtet werden.

Und sie beklagte sich darüber, dass Gender als etwas wahrgenommen würde, „was uns aufgezwungen wird”. (Ach, als was soll es denn sonst wahrgenommen werden? Genau das wird es doch, aufgezwungen.) Und sie habe das Recht, dagegen zu rebellieren.

Moment mal. Was hat die da gesagt? Sie hat das Recht, dagegen zu rebellieren, dass andere Gender als etwas »Aufgezwungenes« empfinden? Zwingen anderen Gender auf und rebellieren dann dagegen, dass es aufgezwungen sein soll? Warum lassen sie es dann nicht einfach bleiben? Warum gibt es dann Studiengänge, in denen man es nehmen muss? Warum Frauenquoten, warum Sprachvorschriften und den ganzen Krampf, wenn sie nicht wollen, dass es wie »aufgezwungen« aussieht?

Man müsse eben gegenhalten, an Schreib- und Redeweisen festhalten. (Und die halten anderen vor, »konservativ« zu sein?)

Auch Wizorek schimpfte über den Ronja-Ekel-Artikel in der Welt. Das sei „wahnsinnig radikal”. (Ach, und #Aufschrei war nicht radikal oder was? Die denken, sie hätten ein Medienmonopol.)

Und Birgit Kelle sei ja auch nur ein Postergirl. (Ach, aber Männer als Sexisten an die Wand stellen, wenn die sowas sagen. Rainer Brüderle ist ein übler Sexist, weil er ein Dirndl lobt, aber Birgit Kelle als Postergirl einzustufen ist bei denen völlig OK.)

Und sie jammerte, dass es dann, wenn Frauen etwas nicht geschafft haben, oft heißt, sie hätten nicht gewollt oder wären zu doof, die strukturelle Benachteiligung würde ignoriert. (Ach, gar, wann immer Frau etwas nicht schaft, was anscheinend öfter Vorkommt, darf nur die »strukturelle Benachteiligung« daran schuld sein, nichts anderes. Könnte man nicht genauso sagen, dass ignoriert wird, dass viele nicht wollen oder zu doof sind?)

Und natürlich wieder – wie sollte es anders sein – Verweis auf die Finanzierung durch Russen.

Dann schimpfte sie noch über eine Regina Frey, wieder Birgit Kelle und jemanden namens Kubie (oder so ähnlich, habe den Namen nicht richtig verstanden, muss wohl Gabriele Kuby heißen), und dass die Leute nicht verstünden, dass Gender und Gender Mainstreaming unterschiedliche Dinge seien, dass viele fälschlich glaubten, man woll Gender Mainstreaming mit Gender als Theorie umsetzen. (Ach, gar. Seit Jahrzehnten weigern sie sich, Begriffe zu definieren, ändern sie ständig, jeder benutzt sie anders, sie nehmen sogar explizit in Anspruch, sie ständig nach Belieben ändern zu können, und beschweren sich dann, dass man sie missversteht? Aber halten sich für Sachverständige und Wissenschaftler?)

Man sehe allerdings durchaus die Gefahr eines »Drawbacks« (was ich für die einzig wesentlich Aussage halte, nämlich dass sie inzwischen selbst glauben, dass ihnen der ganze Scheiß um die Ohren fliegen könnte, und sie im Moment überhaupt nicht wissen, was sie machen sollen).

Natürlich meldete sich auch Ilse Lenz zu Wort und beklagte einen Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft.

Ach, gar. Die toben da an, mischen sich in alle anderen Fächer ein, wollen den alles verbieten, was nicht in den Kram passt, jede unerwünschte Meinung unterdrücken, Biologie und Medizin als falsch hinstellen, sind selbst nicht mal ansatzweise zu wissenschaftlicher Arbeit in der Lage. Und ausgerechnet dieses Gesindel beklagt einen „Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft”? Als ob sich der Bankräuber über Diebstahl beschwert, wenn die Bank stärkere Tresortüren einbaut.

15:30: Sexualaufklärung: Selbstbestimmung, Toleranz und Vielfalt

*Gähn*

Daphne Hahn von Pro Familia, Laurel Braddock von Lambda e.V. und noch irgendwer diskutierten da über Sexualaufklärung an Schulen. Dröge.

Einen Sex-Koffer für die Schulaufklärung hatten sie dabei, den sie mehrfach anpriesen, dass man sich ihn gerne mal ansehen kann. Soweit ich das mitbekommen habe, wollte ihn aber keiner sehen.

Und es ging mir auf den Wecker, weil die Moderatorin, Beate Walter-Rosenheimer, wieder so einen frauentypisch gruseligen Redestil hatte, nämlich in hoher Geschwindigkeit, aber ohne Punkt und Komma, ohne jede Intonation oder Redepause, noch dazu mit einer (für meine Ohren) unangenehm schrillen Stimme auf einen einzureden. Ich kann sowas überhaupt nicht leiden. Ich habe den Eindruck, dass das Leute sind, die ihre eigene Rede nicht strukturieren und ihre Gedanken nicht auf den Punkt bringen können und deshalb Druckbetankung versuchen, um innerhalb einer Redezeit einfach alles, wirklich alles gesagt zu haben. Die Leute neigen dazu, ihren Gedankenmüll beim Zuhörer abzukippen wie Müll im Wald, und es dann dem Hörer zu überlassen, den Krempel irgendwie zu sortieren.

Ich mags einfach nicht. Und kann mit sowas auch nicht viel anfangen.

Aufgeschnappt habe ich aus der Diskussion (das müsste dann die von ProFamilia gewesen sein, da hab ich wieder vergessen dranzuschreiben, wer’s war), dass sie sich, wie auch schon die anderen, darüber beklagen, dass man sie nicht mehr lieb hat.

So würden die Schulen und Eltern wieder Konservativer, Pro Familia von einigen Schulen nicht mehr gebucht.

In der Bevölkerung gäbe es Empörung, und – da war durchaus Entsetzen im Unterton zu hören – „die Debatte entgleitet uns völlig”. (Na, hoffentlich…)

Was sie nicht verstünden. Warum sollte es schlecht für ein Kind sein, zu lernen, dass auch Männer mit Männern… Das sei doch besser als Bravo und Doktor Sommer.

Noch schlimmer sei es in den USA, wo es in einigen Bundesstaaten schon gar keine gesetzliche Sexualaufklärung mehr gäbe, und wo man glaube, Abstinenz löse alle Probleme.

Ein nicht angekündigter Gast, dessen Namen ich als „Detlef Mücke” verstanden habe, wollte dann auch gleich gegen das Frauenbild von AfD und Co. angehen. Er schwärmte von einer Schule in Brandenburg, die jedes Jahr ein Projekt zu einer schwulen oder lesbischen Persönlichkeit durchführten, auch eine Zusammenarbeit mit einem Schwulenmuseum gäbe es. Man müsse das Thema der sexuellen Vielfalt stärker in der Erzieherinnenausbildung verankern. Die neuen Erzieherinnen, die jetzt von den Unis kämen, müssten doch alle ihre Gender Studies gelernt haben. Die wären jetzt auch in den Seminaren angekommen.

Und dann kam noch etwas, ein Einwurf von einem anderen Mann, der, wenn ich das richtig verstanden habe, vom Berliner Senat war, was mich ziemlich entsetzt hat.

Eigentlich korrigierte er nur ein Datum. In irgendeiner Akündigung habe man fälschlich die „Demo der besorgten Eltern” für den 18. Juni angegeben, das sei falsch. Richtig sei der 18. Juli.

Und die Erläuterungen hatten es in sich. Die planen da eine regelrechte Sabotage. Da werden möglichst viele Gegendemonstranten herangeholt, um die da niederzubrüllen.

Und noch schlimmer: Sie sagten, dass sie – weil die „besorgten Eltern” wohl nicht schnell genug waren, für diesen Tag ganz viele andere Demos angemeldet haben. Ich habe sie so verstanden, dass sie damit einfach alle demo-geeigneten Plätze mit Publikumswirkung belegen wollten.

Macht Euch das klar:

Mitten im Bundestag organisiert eine Bundestagsfraktion die Sabotage des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts.

16:30: Gleiche Rechte als Sonderrechte? Die Umdeutungsversuche der Emanzipationsgegner*innen

Kriss Rudolph, Chefredakteur des (Schwulen-)Magazins MÄNNER (natürlich im T-Shirt mit tieeefem Ausschnitt) und Anna Katharina Mangold, Juristin der Uni Frankfurt, disktutierten.

Fand ich ganz widerlich. Alle beide.

Er brachte erst einmal das eingangs referenzierte Video des Lesben- und Schwulenverbands, wonach alle anderen Meinungen in die Mülltonne gehören. Und war natürlich allen Gegnern Lügen, Polemik und Unwahrheiten vor. Sie behaupteten, Ziel der Schöpfung sei, Kinder zu kriegen. (Ach. Abgesehen davon, dass ich die Schöpfung für Quatsch halte, ist es tatsächlich so, dass die Evolution allein durch Fortpflanzung funktioniert. Wer Fortpflanzung als die maßgebliche Funktion in Frage stellt, der müsste erst einmal sagen, was denn sonst da stehen sollte. Können sie aber nicht.)

Und dann zog der voll vom Leder.

Gegen Frauen.

Wegen Hochverrats.

Bislang seien doch Schwule die besten Freunde der Frauen gewesen und umgekehrt. Bisher sei man immer davon ausgegangen, dass Frauen auf »unserer« Seite seien.

Und nun würden Frauen wie Kelle – obwohl Frau – gegen die Homo-Lobby zu Felde ziehen.

Ach, herrje.

Was für ein Frauenbild. Wenn Männer was gegen Schwule haben, ist das schon homophob, aber bei Frauen ist das schon doppelter Verrat, weil die auf alle Zeiten den Schwulen verpflichtet seien. Unterton: Was fällt der als Frau ein, eine eigene Meinung zu haben und nicht die, die wir ihr als Schwule vorgeben. (Wer sich mit Schwulen einlässt, braucht kein Patriarchat und keine Pascha mehr, der bekommt auch von denen gesagt, was er/sie zu meinen hat.) Und wenn eine Frau schwulenfeindlich ist, ist das gleich besonders verwerflich. (Müsste man so einen dort nicht »Sexist« nennen?)

Und überhaupt. Dass „Frauen auf unserer Seite” seien, solle wohl bedeuten, dass keine einzige ausscheren darf. Eine Birgit Kelle sagt was, sofort wird „den Frauen” Verrat vorgeworfen.

5 schlimme Frauen gäbe es, die ganz besonders schwulenfeindlich wären, Kelle, von Storch, Kuby, und die anderen beiden habe ich so schnell nicht verstanden und notiert. Und warum es von Frau Kelle in der Presse immer grinsende Bilder gibt. (Klar: Weil sich ihre Bücher so gut verkaufen, dass sie viel zu lachen hat.)

Nochmal zum Nachlachen: Etwa 40 Millionen Frauen gibt es in Deutschland (ich hab mal die Hälfte von 80 Millionen Einwohnen angenommen). Davon äußern aus seiner Sicht fünf (in Worten: 5) Frauen Kritik und er fühlt sich zutiefst von »den Frauen« verraten. Es drängt sich der Gedanke auf, dass das Zerwürfnis viel größer ist, als er zugeben will.

Die Juristin kam auf die USA zu sprechen, wo sich manche Unternehmen jetzt weigerten, Homosexuelle zu bedienen, und sich auf Religionsfreiheit berufen. Bislang habe man Religionsfreiheit nur Individuen zugestanden, doch nun würde man dies auch Corporations und Aktiengesellschaften zugestehen wollen.

Es sei bedenklich, das man die Religionsfreiheit auf die gleiche Ebene wie die Persönlichkeitsrechte heben wolle. (He, Moment mal. Haben die Grünen nicht letztens noch in der Einwanderungsdebatte die Position vertreten, dass Persönlichkeitsrechte wie Meinungsfreiheit hinter der Religionsfreiheit der Einwanderer zurücktreten müssten? Wenn’s um Einwanderung geht, steht Religion über Persönlichkeitsrechten, aber wenn’s um Schwule geht, siegen Persönlichkeitsrechte über Religion?)

Allerdings, räumte sie ein – und das muss man sich jetzt wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen – dass man von Firmen und Menschen nur Rechtstreue, nicht aber auch Gesinnungstreue einfordern kann. Letzteres würde zu einem oppresivem Instrument, weil es Gedanken vorschreibt. Ähnliche Tendenzen gäbe es auch in Deutschland (wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, ob das bedeutete, dass man auch hier Gesinnungstreue einfordert oder sie gerade nicht einfordern kann).

Und, und das ist wieder so ein Hammer, sie trete dafür ein, dass man auch Meinungen sagen darf, die nicht die ihre sind.

Nochmal zum Begreifen:

Im Bundestag stellt sich eine Juristin in einer Veranstaltung der Bundestagsfraktion der Grünen vor Schwule, Lesben und Transen, und sagt, dass sie entschieden dafür eintrete, dass man auch andere Meinungen als deren Meinung noch äußern dürfen müsse.

Aber, so relativierte sie das sofort, dann habe sie auch das Recht zu sagen, „dass Du homophob bist”.

Andere Meinungen darf man zwar noch äußern, aber sie werden sofort pathologisiert. Heißt: Du darfst sie zwar noch sagen, kommst dafür aber sofort in die Ecke der Bösen. Also halt besser gleich das Maul.

Weit her scheint es mit juristischen Befähigungen unter Frankfurter Juristinnen wohl nicht zu sein. Denn Phobien sind Krankheiten, und einem anderen eine Krankheit nachzusagen ist Verleumdung und üble Nachrede.

Man sollte der gesamten Mischpoke samt ihren Juristinnen mal austreiben, andere Meinungen als „Phobien” und „Ängste” zu bezeichnen und alles als krank hinzustellen, was nicht so ist wie sie (vor allem, wenn man sich in so lächerliche Klamotten zwängt).

Pause

Zwischen der Tagung und dem anschließenden „Regenbogen-Empfang” im Foyer/Auditorium gab es eine Pause.

Mit Sekt. Na Prösterchen! Und Küsschen hier, Küsschen da. Mmmmh.

Schrecklich.

Ich hab mir was zu essen und zu trinken geschnappt und bin deshalb gleich vorzeitig in das Auditorium.

Kaum komm ich da rein, baggert mich einer so im süsslichen Ton an. „Na, was führt Dich denn hierher?” Uff. Nee, Süßer, das wird nichts mit uns. Wirklich nicht.

(Naja, denk ich mir kurz drauf, immerhin. Neulich bei der SPD haben sie mich doch gleich als alten weißen Mann ausgemustert.)

Und im Auditorium natürlich, wie könnte es anders sein: Schwule Musik. Jimmy Sommerville rauf und runter.

Obwohl, da hatten sie echt Glück, denn Jimmy Sommerville (nicht die Person, sondern die Musik) finde ich (oder fand zumindest mal) ziemlich gut. Da bricht mir keiner ab, die bekanntesten seiner Stücke höre ich gerne, der kann nämlich was. Auch Freddy Mercury finde ich sehr gut, sogar von Elton John hab ich was, und sogar Village People hab ich mir damals gerne angehört (nicht angesehen, aber angehört).

Als Student hatte ich mir mal „Ain’t necessarily so” als Ohrwurm eingefangen und bin das Ding nicht mehr losgeworden, weil mir das Klarinettensolo so gefallen hat und auch der Gesangsteil einfach geil ist. Ich bin diesen verdammten Ohrwurm nicht mehr losgeworden, bis ich mir schließlich auf dem Rückweg von einer Malaysia-Reise in Singapur einfach eine Klarinette gekauft, spielen gelernt, das wochenlang geübt habe, bis ich es richtig gut konnte (und mich die Zimmernachbarn für bekloppt erklärt haben), und das dann mal bei einem Band-Auftritt live auf der Bühne gespielt habe. War aufwendig, aber die Rosskur war probat, es hat geholfen. (Hab ich übrigens zweimal gemacht, ich hab mal Konzertina gelernt um mit der Band dann Lambada live zu spielen. Beide Auftritte übrigens, ohne vorher miteinander geprobt zu haben, das muss so gehen. War der Brüller.)

Und was läuft, als ich mich gerade so in das Auditorium setze? Ain’t necessarily so.

Das beste, das einzig Gute an diesem Tag war eindeutig die Pause. Das war echt der Lichtblick.

Der Regenbogen-Empfang

Ulle Schauws und Volker Beck versuchten sich als Showmaster-Duo.

Katrin Göring-Eckhardt hällt noch einen Vortrag. Oder eigentlich eine öffentliche Beschimpfung.

Ein gewisser Guido Wolf (CDU) habe neulich gesagt, die Schöpfung sei darauf ausgerichtet, dass Mann und Frau sich zusammentun um Kinder zu kriegen. Großes Gelächter. (Leider sagen sie nicht, was ihrer Meinung nach Zielfunktion des Lebens ist, würde mich nämlich mal interessieren. Wenn sie schon von sich aus über andere herziehen und stänkern, würde ich durchaus gerne die Frage aufwerfen, worin Schwule denn eigentlich ihren Daseinszweck sehen, wenn ihnen Kinder als Ziel so verächtlich vorkommen. Wollte man so fies zurückschießen, wie sie selbst austeilen, könnte man dabei geschmeidig auf die Frage kommen, warum sie eine fünffach höhere Selbstmordrate beklagen, und ob die vielleicht niedriger ausfallen würde, wenn da irgendwo ein erkennbarer Zweck wäre. Würde ich aber nie tun.)

Und, so fuhr sie fort, ausgerechnet jener Guido Wolf sei zwar verheiratet, habe aber keine Kinder.

Großes Gelächter.

Ein Saal voller Lesben und Schwuler, die einen auslachen, weil er keine Kinder hat.

Was, wenn die aus gesundheitlichen Gründen kinderlos geblieben sind? Hieß es nicht mal, Grüne setzten sich für Kranke und Behinderte ein? Niemand dürfe wegen körperlicher Gebrechen oder Nachteile diskriminiert werden? Oder muss das alles zurückstehen, damit die Schwulenlobby ihr Gejohle hat?

Sie verwies auch darauf, dass das Christentum eine Liebesgebot hat. „Liebe deinen nächsten wie Dich selbst” Ich weiß nicht, wie sie das eigentlich meinte, aber wenn man in einem Saal mit lauter Schwulen sitzt, bekommt die Aussage so eine merkwürdige Doppeldeutigkeit. Nee, ich will nicht. Wirklich nicht.

Und dann das Thema Kindeswohl. Da wäre ja alles nur Ablehnung, Ignoranz, Hass, Respektlosigkeit.

Und dann: „Wenn jemand ewtas etwas anderes sagt, werden wir das nicht zulassen!”

Wieder diese totalitäre Zensurstrategie. Keine Meinung außer unserer.

Merkt aber wohl selbst, dass das überdreht war und schiebt nach, man müsse jedesmal ein „Nein, dass sehen wir anders” nachschieben.

Heißt: Ein Nachdenken kommt nicht vor. Es gibt eine Sichtweise, an der hält man stur und unbeirrbar fest, ob sie oder die Einwände der anderen richtig oder falsch sind, wird gar nicht erst gefragt.

Dann hat die Grüne Anja Kofbinger einen Vortrag gehalten, ich kann mich aber beim besten Willen nicht daran erinnern, was sie eigentlich gesagt hat. Notiert hatte ich mir nur, dass „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesben” drin vorkam. Es scheint aber so zu sein, dass auch ihre Kollegen mit ihr nicht viel anzufangen wussten. Denn vorgestellt wurde sie mit der herausragenden Eigenschaft, dass ihr Partnerschaftsstatus laut ihrer Webseite „Anja Kofbinger verpartnert mit Anja Kofbinger” sei. Reicht völlig, um als Frau bei den Grünen Karriere zu machen.

Und dann hatten sie noch den Filmemacher Wieland Speck, der da was über Filme, den Teddy Award und so weiter erzählte. Wäre man böse, könnte man sagen, Heteros machen Filme über alles, Schwule machen Filme immer nur um ein Thema.

Fazit

Erstens: Es läuft nicht mehr rund. Sie bekommen Gegenwind und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Zweitens: Allianzen zerbrechen. Die Verbindungen zwischen Grünen und Ostblock, zwischen Schwulen und Frauen und zwischen Feministen und Journalisten scheinen massiv zu erodieren.

Drittens: Frauen sind nach Ansicht der Grünen dumm und unselbständig, nicht der eigenen Meinung fähig. Sie haben sich gefälligst einer eigenen Meinung zu enthalten und sich dem sozialistischen-traditionellen Kollektiv-Bündnis zwischen Frauen und Schwulen zu unterwerfen. Haben sie doch eine eigene Meinung, können sie nur von den Russen ferngesteuert sein.

Viertens: Die Leute dort. Widerlich. Arrogant, selbstgefällig, selbstgerecht, narzisstisch, herablassend, dumm, andere verächtlich machend, intrigant, verfassungswidrig, kriminell, mit mehrerlei Maß messend, beliebig den Standpunkt wechselnd, unlogisch, selbstwidersprüchlich, miserables Benehmen. Und unglaublich hässlich angezogen.

Nachtrag: Und weil ein Kommentator s.u. richtig ergänzt:

Fünftens: Maskulisten sind Intellektuelle.

Sechstens: Gender Studies sei das Infragstellen von Mutter-Vater-Kind und Heterosexualität.

Nachtrag 2: Neben den unten in den Kommentare und PingBacks verlinkten Kommentaren sei auf diese Blog-Artikel von Leuten, die selbst teilgenommen haben, verwiesen:


151 Kommentare (RSS-Feed)

[…] Wir danken unserem Informanten und dem Emannzer für den Ausdruck #Aufkreisch.Der Meister Danisch hat ähnliche Infos. […]


Zaza
10.5.2015 16:16
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Meinen Dank (erneut) für die Einblicke in die totalitäre Denkweise der politisch Korrekten.


wollepelz
10.5.2015 16:17
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Schade, ich war auch da. Du bist neben der Nerv-Lenz leider völlig untergegangen. Die ging mir völlig auf den Nerv.

Immerhin hat sie eine intelligente Frage gestellt. Diese konnte dann auch direkt nicht beantwortet werden. 😀

Ich schreibe auch gerade an einem Artikel dazu. Daher werde ich Deinen erst danach ausführlich lesen. Ich will doch sehen, ob wir unterschiedliche Wahrnehmungen hatten.

Vielleicht ergänzt sich ja auch was. 😉


Hadmut
10.5.2015 16:23
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> Schade, ich war auch da. Du bist neben der Nerv-Lenz leider völlig untergegangen.

Ich habe kein Wort gesagt und mich bewusst unaufällig verhalten. Ich wollte gar nicht wahrgenommen werden. Funktionierte offenbar.

> Die ging mir völlig auf den Nerv.

Mir auch, zumal die auch sonst ein schlechtes Benehmen hat, sich ständig Essen reinbrachte und noch in die Tasche stopfte, sich an den falschen Platz setze und ihr Futter auf fremder Leute Schreibunterlagen auspackte, sich dann ihre Jacke um die Beine wickelte und so weiter. Mir zutiefst unangenehm.


georgi
10.5.2015 16:20
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Allianzen zerbrechen. Die Verbindungen zwischen Grünen und Ostblock, zwischen Schwulen und Frauen und zwischen Feministen und Journalisten scheinen massiv zu erodieren.

Häh? Gerade die Grünen sind ja sowas von russenfeindlich. Die sind doch die ärgsten Russenhasser, die es in D gibt. …und zwar so sehr, daß man problemlos eine sogenannte Querfront nachweisen kann, die dieselben Grünen anderen vorwerfen (Masku = Nazi u. dergl.).


Hadmut
10.5.2015 16:26
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> Häh? Gerade die Grünen sind ja sowas von russenfeindlich.

Hab ich in letzter Zeit nicht so verfolgt.

Würde allerdings dazu passen, dass die Grünen in letzter Zeit ja angeblich von den Amerikanern massiv unterwandert und übernommen worden sein sollen, gab ja angeblich mehrere Geheimdienstkontakte zwischen USA und Grünen.

So ganz bekomme ich es auch nicht zusammen, aber es könnte vielleicht sein, dass die mal geschwenkt sind.

Aber ich bin jetzt auch wirklich kein Grünen-Experte. Wirklich nicht.


MichaelB
10.5.2015 17:03
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Zum Fazit gehört noch:
5. Maskulisten sind Intelektuelle.
6. Gender Studies sei das Infragstellen von Mutter-Vater-Kind und Heterosexualität.

Respekt! Dass man so etwas ohne einen Schaden überstehen kann ;-).


Hadmut
10.5.2015 17:10
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Stimmt. Guter Hinweis. Nehme ich mit auf.


Teardown
10.5.2015 17:21
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Also ich finde es nicht gut, dass der Lesben- und Schwulenverband in seinen Videos klassische Rollenstreotype perpetuiert und so an der krampfhaften Persistenz selbiger entschieden mitwirkt. Frauen sind durchaus in der Lage ihren Müll selbsttätig hinauszubringen, sie brauchen dazu Männer nicht. Widerlich reaktionäre vom Schwulenverband, wollen wohl die Zeit zurückdrehen und Frauen als hilflos und abhängig von Männern darstellen.

Ach und zu dem CDU-Politiker: Er sagte für ihn bedeute die Schöpfung eben, dass Männer und Frauen Kinder bekommen sollen. Ich weiß nicht, ob du falsch notiert hast, oder die Göring-Eckhard das Zitat falsch wiedergegeben hat. Jedenfalls gehört es zum guten Christsein seine Interpretation der heiligen Schrift nicht zum Maßstab für andere zu nehmen. Aber das verstehen die Verkünder der absoluten grünen Wahrheit ja nicht.


Mirco
10.5.2015 17:38
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Das war abermals ein sehr guter Bericht. Wer sich unter Geisteskranke begibt, sollte sich dann über deren unzivilisiertes Verhalten nicht verwundern dürfen. Mit denen ist auch nach meiner Erfahrung leider kein Austausch des Sachverhaltes auf wissenschaftlicher Faktenbasis möglich. Betroffene reagieren lediglich wild mit übelsten Beschimpfungen und daher ist meines Erachtens für den Umgang mit ihnen eine therapeutische Ausbildung vonnöten.

Davon abgesehen ist diese Gesellschaft geradezu hochneurotisch durchseucht, wenn es um das Thema Sexualität im Allgemeinen geht. Auch eigentlich gesunde heterosexuelle Menschen sind neurotisch und zucken und drucksen herum, wenn es um die Thematik geht. Alles war und ist aus der Balance hierbei! Deswegen war es so, dass die Erkrankung von homosexuellen Männern strafrechtlich verfolgt wurde. Eine Krankheit einfach unter Strafe zu stellen, wie abartig war das denn? Heute wiederum schlägt das Pendel in die andere Richtung aus. Das ist der Grund sich die Propaganda der der Gender-Ideologie überhaupt den derzeitigen Einfluss erlangen konnte. Mein Kenntnisstand war nicht allzu langer Zeit noch zu gering, um dem ganzen Ausmaß dieser Manipulation bewusst sein zu können. Wobei es schon unendlich perfide ist, wenn Kinder- und Jugendmedien einsetzt werden und nun die Schule, um die Kleinsten umzupolen.

Aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Neurose ist es möglich, warum Menschen mit gestörter sexueller Identität so einen Rummel veranstalten können. Wobei der Rummel von social engineers der Machtelite bestellt wurde zur endgültigen Zerstörung der Kernfamilie, um ihren Einfluss totalitär bis in die kleinste Zelle der Gesellschaft auszudehnen. Abgesehen davon handelt es sich bei dem Großteil der westlichen Machtelite selbst um Kinderschänder, wie die unzähligen Skandale allein in letzter Zeit wieder einmal deutlich gemacht haben.

In vielen Aspekten weiter als der Betreiber dieser Webseite, weil er auf dem sozialpolitischen Auge blind ist. Er erkennt nicht, wie die Anti-Diskriminierungskampangen gegen von ethnisch bedingtem Rassismus oder auf Basis des Geschlechtes (Sexismus), von der Diskriminierung auf Grund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Klasse (Classism) ablenken soll. Mit diesem sogenannten “Cultural Marxism” sollen die sich gegen Großkapitalisten richtenden sozialrevolutionären Bestrebungen negiert werden. Die Linke soll sich nach der Strategie des Teilen-und-Herrschens selbst zerfleischen – und die Linke hat sich tatsächlich davon ködern lasen! Dafür wurde ihr die “political correctness” entworfen, denen man den Linken als Strohpuppe hingeworfen hat, damit sich die progressiven sozialen Gruppen nur abstrakt und theoretisch mit “Sprache” befassen, anstatt die Grundursachen der sozialen Missstände durch aktives Handeln zu verändern. Auf diese Weise hat sich die Linke von der Bevölkerung entfremdet. Das zeigen die Wahlergebnisse in der gesamten westlichen Welt: Die linken Parteien haben ihr traditionelles Klientel aus der Arbeiterklasse verloren. Diese soziale Schicht hat sich mehr und mehr sich den Neuen Rechten zugewendet. Le Pen und PeGiDa sind die Rattenfänger. Das ist geschähen, weil die Linken es zulassen haben, dass ihre Stammwähler, die Arbeiternehmer, die “weißen Männer und Mütter” allesamt zu “Nazis” diffamiert wurden.

Diese Verschwörung gegen die Bevölkerung erkennt aber jemand nicht, der gegen den Mindestlohn ist und somit nicht will, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können. So jemand wird es nicht kritisch sehen, dass es mit dem propagierten Arbeitszwang für Frauen und Hype um Migranten lediglich um die Senkung der Lohnkosten geht. So jemand ist eben mental ein ewiger spießiger Deutscher. Deutschlands ökonomische Produktivität wurde einst im Krieg durch verhungernde Zwangsarbeiter enorm gesteigert, um die ganze Welt erobern zu wollen. Diese Wirtschaftspolitik wurde mit Gastarbeitern und Leiharbeitern immer weitergeführt. Wieder will niemand etwas davon gewusst haben.

Ich habe eine tiefe Abneigung gegen dieses Deutschland und werde ihnen genau wie Albert Einstein niemals verzeihen, was sie der Welt und mir alles antun. In dieser Hinsicht sind mir die Schweizer sind mit ihrer Abneigung gegen die Deutschen und ihrer Demokratie, Friedfertigkeit und Harmonie sehr sympathisch.


Gedöns
10.5.2015 18:11
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Die Grünen haben und hatten ein glasklares Feindbild DDR und Sowjetunion/ Russland, da sie aus kommunistischen Organisationen Westdeutschlands hervorgegangen sind und diese orientierten sich an Mao, der sich ja in Konflikt mit der Sowjetunion (Höhepunkt 1969) befunden hat. Dies hier aus berufenem Munde:
http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/gruene-ex-maoisten/
Ich weiß auch nicht, was da manche DDR-Bürgerrechtler von Bündnis90 da bis heute suchen.


Hadmut
10.5.2015 18:13
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> da sie aus kommunistischen Organisationen Westdeutschlands hervorgegangen sind

Ja, so kenne ich das auch.

> und diese orientierten sich an Mao,

Das ist mir neu. Mein Wissensstand war eben, dass die von den Sowjets und der DDR gesteuert wurden.


Teardown
10.5.2015 18:15
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Grüne verlieren in Bremen 7-8 Prozent. Das sie trotzdem 15 Prozent erreichen dürfte nur geringer Trost sein. Die Wähler haben immer weniger Bock auf grüne Themen.


Krischan
10.5.2015 18:18
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Respekt, Hadmut, Nerven aus Stahl. Ich halte mich für ziemlich tolerant, was Schwule und Lesben anbetrifft, soll halt jeder nach seiner Facon selig werden, aber diese grausige Ideoligisierung könnte ich nicht ertragen.

Die Briten gehen damit schon lange viel gelassener um:
https://www.youtube.com/watch?v=vvH1LLZeef4


Gedöns
10.5.2015 18:19
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Übrigens – sehr guter Artikel:
„Nur in ihrer vordergründigen Fassade, nicht in ihrer intoleranten Grundhaltung, unterscheiden sich pakistanische Taliban und europäische „Säkulariban“. “
http://kath.net/news/50478
Und sehr guter Kommentar dazu von Suarez:
„Dieser moderne Jakobinismus ist für die Gesellschaft nicht weniger zersetzend, als es der historische war. Die Guillotinen der Moderne sind die Medien.“
Das Beispiel (und davon gibt es mittlerweile unzählige besonders im angelsächsischen Raum) Sara Mbuyi zeigt, daß die Verbände bzw. links-grün natürlich Andersdenkende organisiert und gezielt zersetzen und ihre Existenzen allein auf Grund von Meinungsäußerungen zerstören wollen. Ja, die Gesinnungsdiktatur schreitet weiter voran.


Stefan S
10.5.2015 18:25
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Die These, Menschen die konservative Familienbilder propagieren, seien von Rußland gesteuert oder finanziert, ist irgendwie das Spiegelbild der hier öfters geäußerten Vermutung, die USA Gender Studies und Queerideologie steuern.

Ich halte beides für wenig plausibel.


Hadmut
10.5.2015 18:30
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@Stefan S.:

> der hier öfters geäußerten Vermutung, die USA Gender Studies und Queerideologie steuern.

Das ist doch keine Vermutung. Das kommt doch belegbar und nachweislich aus den USA. Judith Butler, Catharine MacKinnon, Andrea Dworkin sind bzw. waren als zentrale Figuren doch alle Amerikaner, und der deutsche Genderismus ist nichts anderes als ein Plagiat aus den USA, die schreiben ja sogar die Texte ab. Eine der deutschen Zentralfiguren, Susanne Baer, sagte doch sogar in einem Interview (Video bei Fernuni Hagen) selbst, dass sie das in den USA gelernt und von dort eingeschleppt hat.


Robert W.
10.5.2015 19:06
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Ich halte sei deutsche Gesellschaft nicht für homosexuellenfeindlich.

Mein Indiz dafür ist zB. der Erfolg von filmen wie “Schuh des Manitu” oder “Traumschiffsurprise”, wo schwule zwar gehörig auf die schippe genommen und komödiantisch verwertet werden, aber eben nicht auf bösartige weise, sondern quasi eher als sympathische absonderlichkeiten einer normalen gruppe.

der Kampf gegen ” Homophobie” rennt eher mit Verve offene Türen ein. (und natürlich halte ich einen “Kampf” gegen Selbstverständlichkeiten für ausgesprochen kontraproduktiv. die machen die aktuelle homosexuellenfreundlichkeit damit nur kaputt)


Stefan S
10.5.2015 19:06
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Möglicherweise habe ich Dich bislang falsch verstanden, klar kommen Butler und Dworkin aus den USA und klar ist das, was in Deutschland in Sachen Gender gemacht wird, stark von Ideen aus den USA beeinflußt. Ich meinte mit “Vermutung” so etwas wie staatliche Stellen der USA würden Genderismus in Deutschland verdeckt fördern – hatte bei einigen Artikeln den Eindruck, daß Du diese These vertrittst oder es vermutest.


Hadmut
10.5.2015 19:12
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> hatte bei einigen Artikeln den Eindruck, daß Du diese These vertrittst oder es vermutest.

Diese Vermutung habe ich auch.

Aber sie ist eben nicht aus der Luft gegriffen, sondern beruht zum einen darauf, dass der ganze Feminismus ideologisch aus den USA kommt, zweifellos von dort importiert ist, und dass es Geldflüsse gibt, die inzwischen bekannt und geklärt sind, etwa an Sartre, Bildzeitung und so weiter. Ein zentraler Punkt meiner Vermutung ist die Verbindung zwischen Susanne Baer und der University of Michigan, wo sie indoktriniert wurde, und die dort dafür bekannt und berüchtigt sind, weil die CIA dort unter ausländischen Studenten mit höchstem Druck Agenten anwirbt. Es kam schon zu Handgreiflichkeiten, weil die dort so offensiv auf dem Campus unterwegs sind. Und es ist ebenfalls bekannt, dass die dort den Geheimdiensten Tarnprofessuren bereit stellen.


KillingTime
10.5.2015 19:21
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Toller Artikel, danke Hadmut!


Männerstreik
10.5.2015 19:57
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Hadmut, Wizorek ist seinerzeit kurz nach dem Hype um ihren #aufkreisch-Quatsch zu einer “Konferenz” in die USA gejettet. Das passt gut dazu, dass der ganze Feminismus- und Gender-Müll zentral aus den USA gesteuert wird. Vielleicht hat sie da ja ihren Judaslohn für ihre sexistische Hetze ggen 50% des deutschen Volks abgeholt. Natürlich nicht in bar, da werden dann Kontakte vermittelt und soweit ich weiß, ist sie wohl für die Grünen häufiger Mal aktiv. Und nun das. Ich meine Sachverständige? Eine abgebrochene Studentin der Literaturwissenschaften mit Vagina, Feminismus und Twitter als einzige “Qualifikation”? Würde man das auf sowas wie den TÜV übertragen, der ja auch Sachverstand haben sollte, könnte man dort analog also saufende und johlende Formel 1-Fans ohne technischen oder sonstigen Abschluss – vielleicht gar ohne Führerschein – einsetzen.


Hadmut
10.5.2015 20:02
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> Wizorek ist seinerzeit kurz nach dem Hype um ihren #aufkreisch-Quatsch zu einer “Konferenz” in die USA gejettet.

Gibt es dazu nähere Informationen?


derdiebuchstabenzaehlt
10.5.2015 20:01
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Betr. Frau Prof. Lenz

“Mir auch, zumal die auch sonst ein schlechtes Benehmen hat, sich ständig Essen reinbrachte und noch in die Tasche stopfte, sich an den falschen Platz setze und ihr Futter auf fremder Leute Schreibunterlagen auspackte, sich dann ihre Jacke um die Beine wickelte und so weiter. ”

Die fühlt sich da sicher wie Zuhaus. Ausserdem wird sie wissen, daß ihr eh keiner was kann und sie sich geben kann wie sie nunmal ist. Vielleicht ist es auch eine Machtdemonstration von ihr – uU unbewust.

Oder die kann sich wirklich nicht benehmen, ist einfach nur zu dumm dafür?!


Gedöns
10.5.2015 20:09
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Ich denke, man wird sich schon bald nach dem „Angry White Man“ sehnen:
http://journalistenwatch.com/cms/die-halbwahrheiten-des-tagesspiegels-beim-thema-schwulenhass/
aber die Muslime aus den Nano-Gebieten (Naher Osten und Nordafrika) werden wohl die Zeit ins Mittelalter zurückdrehen. Links-grün will nun mal gänzlich offene Grenzen.


Männerstreik
10.5.2015 20:36
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@Stefan S:
Frag Dich doch auch mal, warum in D die spaltende Hetzerin Schwarzer hofiert und gepampert wurde und nicht die auf Ausgleich und echte Gleichberechtigung bedachte Esther Vilar? Hat die Schwarzer damals nicht zur Gründung und ggf. auch später dicke Spenden, Fördergelder und / oder zinslose Kredite eingesackt? Woher die mit welcher Motivation und über welche vermögenden Strohmänner wohl kamen?

Fakt ist, die Schwarzer ist ein Saurier im fortgeschrittenen Alter und wenn der Feminismus-Quatsch weiterlaufen soll, dann braucht es ebenso gefügige und spaltende Nachfolger. Denn inhaltlich ist der Drops Feminismus schon längst gelutscht, nicht umsonst stürzen die sich die letzten Monate so gerne und hysterisch auf Comics, Computerspiele usw.

Es gibt ja die Gerüchte über die Pläne der globalen herrschenden Klasse eine Art “Weltrasse” zu züchten und wenn man da Platz für Externe machen will, die für die genetische Durchmischung sorgen sollen, muss man die Reproduktonsraten der einheimischen Bevölkerung in den industrialisierten Ländern radikal absenken. Das macht man am besten, indem man Ehe und Nachwuchs rechtlich für eine Partei – in dem Fall die Männer – so nachteilig stellt, dass beides immer seltener begründet wird. Feminismus und Genderismus betätigen sich als Spaltpilze in allen zwischenmenschlichen Beziehungen, der Genderisus greift gar die Grundsubstanz der individuellen Identität immer radikaler an, z.B. durch Sprachverhunzungen wie Profx oder Frau_*Innen.

Gleichzeitig öffnet man die Schleusen für Migrantenfluten aus aller Welt und vor allem aus Ländern, wo die weltherrschende Klasse jede Menge Schaden angerichtet hat und offenbar nicht bereit ist, die Schäden zu beheben, dort den Menschen vor Ort zu helfen und einen Aufbau der Zivilisation da zu unterstützen.

Die Deutschen hält man noch immer alle für Nazis, die will man auslöschen, aber ein offener Völkermord wäre zu schmuzig für die weltherrschende Klasse. Also macht man Beziehungen, Ehe und Familie kaputt und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie nach dem Gedrängefaktor mit Fluten von Migranten aus Afrika & Co. um Wohnungen, Arbeitsplätze usw. konkurrieren müssen, die Bürokratie sorgt dfür, dass Einheimische immer öfter schlechtergestellt werden als Migranten. Da so die sozialen Sicherungssysteme ebenso überbelastet werden, wird deren totaler Zusammenbruch mit dem Ziel einer sozialen Kälte nach amerikanischem Vorbild angestrebt, damit auch diese Bereiche voll den “Märkten” zwecks Wachstum übergeben werden kann.

Alle anderen Weißen hält man ebenso für Rassisten, vor allem in den USA, aber auch in Europa. Der kaukasische Typus, zu dem ja auch die Russen usw. gehören, soll abgeschafft werden. Das passt exakt zu der anti-russischen Hetze und Medien-Propaganda überall. Wird so nicht ein Dritter Weltkrieg heraufbeschworen, sollen wenigstens Aufstände und Bürgerkriege den kaukasischen Typ immer weiter auslöschen, während Migranten mit ihrer hohen Fertilität (im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung) die Verdrängung stützen.

Es fügt sich alles in ein klares Bild zusammen, wenn man nur “Cui bono?” oft genug fragt und sich fragt, welche Pläne die Siegermächte für Europa und vor allem Deutschland nach dem 2. Weltkrieg neben dem Marshallplan noch hatten. Der Kapitalismus verreckt ohne weiteres Wachstum, auch wenn in den letzten Jahren schon überall die Masse der Menschen über Bankenrettungen / Bailouts das künstliche Wachstum befeuert haben, das die Zockerei an den Kapitalmärkten treibt. Es ist ein globales Aussaugen in Richtung Wiege des Kapitalismus und das sind die USA, die ohne Petrodollar und ihre Kriegsmaschinerie samt Geheimdiensten schon lange pleite wären und global keine Rolle mehr spielen würden.

Dein Bericht von dem feministischen Nazijäger-Professor, der ebenfalls in diese Richtung geht, hatte eine ähnliche Stoßrichtung über die Hintergründe. von Feminismus und Genderismus weltweit. Es sind infame globale Machtspielchen mit Völkermorden überall, wenn faktisch alle Ethnien zugunsten einer durchmischten “Weltrasse” abgeschafft werden sollen. Mit angelichem Antirassismus oder Antifaschismus hat ds alles aber nichts zu tun. Man will die Eliten von einer verdurchschnittlichten Masse trennen, die gerade noch klug genug ist um als Arbeitnehmer nützlich zu sein, aber dumm und unkritisch genug ist, dass es keine Widerstände oder Forderungen wie im Klassenkampf gibt. Die Entwertung der globalen Population von Menschen in Richtung verwertbare, beinahe entmenschlichte und beliebig autauschbare Nutztiere, DAS ist das erklärte Ziel dieser Strategie. Es geht also wieder nur ums Geld, um noch mehr Geld, noch mehr Ausbeutung, noch mehr Verschleierung der wahren Zustände auf diesem Planten etc.


Männerstreik
10.5.2015 20:47
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@Hadmut:

https://personaldemocracy.com/conferences/nyc/2013/speakers

Das mit “co-organizer of re:publica” passt ja auch wie Arsch auf eimer, warum die da und im Dunstkreis diesr Blogger-Laberveranstaltung so hofiert wurde, wo Leute wie mspr0 aka Michael Seemann ja gerne Kritiker an #aufschrei & Co. als “menschlichen Abschaum” bezeichnen.

Hier noch ein Video von dem fürchterlichen Votrag:

http://www.amara.org/en/videos/hfXK95yL5wgg/info/anne-wizorek-aufschrei-germany-and-the-rising-wave-of-feminism-online-pdf13/

Enjoy!


Die Kehrseite
10.5.2015 21:24
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Ich habe das mit der Verleumdung und üblen Nachrede nicht so ganz gecheckt. So blöd sich das jetzt vielleicht anhört: gilt das bei denen auch. Ich meine, die SIND geisteskrank. Warum soll man das nicht sagen dürfen? Ist doch die Wahrheit!
Andererseits sind die “…phobie”-Anwürfe gegen Gesinnungsfeinde eben nicht die Wahrheit. Aber welche juristischen Unterschiede macht denn das, wenn es nicht auf die Wahrheit ankommt, sondern nur darauf, einem Anderen eine Krankheit nachzusagen.


James T. Kirk
10.5.2015 21:31
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Danisch

Mir ist heute mehrfach aufgefallen, dass sie vom „Gender-Konzept” reden. Sie glauben also selbst nicht, dass das irgenwie „richtig” oder „naturgegeben” wäre, sondern dass der Gender-Krempel eine entworfene, erdachte Behauptung ist, eine Idee (oder Ideologie).

Könnte ein Zeichen dafür sein, daß sie demütiger werden. 🙂

Aber die Evolutionstheorie ist eben auch ein Konzept. Alle wissenschaftlichen Theorien sind Konzepte, wenn ich mich nicht irre. Vielleicht wollen sie nur etwas wissenschaftlicher klingen. Vorher war ja praktisch nur Politagitation. Jetzt verfeinern sie etwas ihre Rhetorik, der Müll bleibt derselbe. Ist alles schon ganz lustig.

Als DDR-Veteran ist es besonders amüsant. Noch mal live Zeuge sein von einer Polit-Implosion. Das Vergnügen verschafft uns Gender.

Ist schon absurd, daß sich dieser Müll so emporarbeiten konnte.

Deine Artikel sind ja immer ziemlich lang. Wie schaffst du das nur, diesen Wortschwall in die Tastatur zu tippen? Oder arbeitest du mit Spracherkennung?

Habe den Volker-Beck-Teil noch nicht gelesen, freue mich aber schon auf seine depperte Visage. Ich könnte diese Leute bestimmt auch schön in Verlegenheit bringen.

Und denk dran: Immer schön freundlich und verbindlich bleiben. Das ist das Schlimmste für diese Leute. Sie müssen dich dann nicht als Troll behandeln, sondern als interessierten Gesprächspartner.


Hadmut
10.5.2015 21:53
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> Deine Artikel sind ja immer ziemlich lang. Wie schaffst du das nur, diesen Wortschwall in die Tastatur zu tippen?

Zehnfingersystem, ergonomische Tastatur, ein paar Stunden Zeit, und im wesentlich einfach linear runtergeschrieben ohne groß Korrekturlesen.


tuka
10.5.2015 21:38
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@Mirco: “Die linken Parteien haben ihr traditionelles Klientel aus der Arbeiterklasse verloren.”

Scheinbar liest heute keiner mehr Marx. Die Arbeiterklasse war noch nie die Zielgruppe des Marxismus. Marx hat die Arbeiterklasse verachtet (als das Lumpenproletariat), er hielt die Arbeiterklasse für unzuverlässig und ungebildet. Die Arbeiterklasse war immer nur Mittel zum Zweck. Der offizielle Gegner ist das Großkapital.

Der Träger der kommunistischen Revolution war von Anfang an der obere Mittelstand (Die Bourgeoisie). Marx ging soweit zu verlangen, dass in einem Land zuerst eine Bourgeoisie aufgebaut werden müsse, damit die marxistische Weltrevolution beginnen könne.

Der größte Feind des Marxismus war schon immer das Bürgertum. Also hochqualifizierte Angestellte, Freiberufler, Handwerker mit intakten Familien. Und von Anfang an ging es darum Familien zu zerstören.


Volker
10.5.2015 21:39
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Vid mit “Fernseher in die Mülltonne”.

Ich weiß nicht, aber dieses Bild gefällt mir doch recht gut:

Die offizielle Berichterstattung im Fernsehen gehört in die Tonne!

Das war von den Machern des Vids sicher nicht so gedacht, aber das ist die Kernaussage des Schnipsels – und der würde ich jetzt auch nicht gerade widersprechen.

Schönen Abend noch – und Danke für die ausführliche Beschreibung!

Gruß Volker


Emannzer
10.5.2015 21:54
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Erst mal danke, für deinen ausführlichen Bericht. Denn so, in dieser Art, stelle ich mir solche Veranstaltungen vor. Es scheint so, als gehören diese Partizipant.I.innen in “Die Anstalt”

Kleiner Hinweis: Die Frau von der “Welt” heißt “von Rönne”.


David
10.5.2015 22:00
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Sehr schöner Einblick in eine kriminelle Organisation, aber Flegeleien von Ilse Lenz und anderen Flegeln gehören in den Bericht!


Atomino2000
10.5.2015 22:03
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Der Genderbuster bei der Arbeit. Wo findet man das Croudfunding für eine Verfilmung?
“Du wirst nie wieder einen Mann vollschleimen, der einen Positronen- Kollidierer hat!”


Heinz
10.5.2015 22:04
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Betr. Frau Prof. Lenz

Ist leider Offtopic und hoffentlich geht Hadmuts Frage wegen Wizoreks Konferenz nicht unter. Ich möchte nur wegen des Verhaltens von Frau Lenz etwas äußern, nämlich daß sie wohl die graue Eminenz der Veranstaltung war. Sie hat kein schlechtes Benehmen gezeigt, sie war – wie angedeutet – einfach nur zu Hause. Da darf man sich so benehmen.

Ich hatte kürzlich eine ähnliche Begegnung mit Fr. Prof. Dr. Steffens (Uni Landau). Sehr platzeinnehmend, und völlig abweisend allen anderen äußeren Einflüssen gegenüber. Erst hielt ich es für Zufall, aber sie hat ihren Körper tatsächlich benutzt, um andere Leute abzudrängen. (Sie ist ziemlich groß und breit.) Einfach dazwischenstellen und wegschieben. Andere Sachen zur Seite treten und dann die eigene Handtasche (die fast so groß und breit wie sie war) hinstellen. Ich kam nicht umhin, das als Machtdemonstration zu betrachten. Man kennt ja auch die männlichen Platzhirsche auf normalen Konferenzen, die sich in jeden Mittelpunkt stellen, was sie nur können, weil viele Leute an ihren Lippen kleben. Daß sich aber jemand körperlich während einer wissenschaftlichen Konferenz Vorteile verschafft oder einfach nur seinen Alpha-Status demonstriert, das habe ich vor Fr. Prof. Dr. Steffens noch nicht erlebt.


Hadmut
10.5.2015 22:17
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> von Frau Lenz etwas äußern, nämlich daß sie wohl die graue Eminenz der Veranstaltung war.

Das ist sehr gut möglich. Ihr „Doktorand” von den Grünen war da auch sehr unterwürfig.


Männerstreik
10.5.2015 22:39
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Mir fiel da vorhin wieder der Film Elysium ein, wo eine herrschende Klasse in einem künstlichen Ökosystem im All lebt und alle möglichen Fortschritte der Technik und Medizin geniesst, während die Massen auf einem dreckigen, verstrahlten und überbevölkerten Planeten Erde rumvegetieren und nicht einmal eine medizinische Versorgung bekommen.


Heinz
10.5.2015 22:54
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> Ich habe ja schon mehrfach berichtet, u.a. von der Veranstaltung in Hannover, dass die da Kritiker zwangsfotografiert haben

Agentensonnenbrille FTW

> und dass die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen regelrechte Steckbriefe und Kompromatsammlungen von Kritikern fertigt

Hast du da schon deine Akte angefordert?
Würdest du die in deinen Blog stellen?

> Leute wie Uli Hoeneß steckt man wegen ein paar Millionen hinterzogener Millionen in den Knast

Und das vollkommen zurecht, es war ein einzelner Steuerbetrüger, der mindestens 28 Millionen unterschlagen hat, der einzige Skandal war die geringe Haftstrafe und die Glückwünsche aus der Politik.
(die Betrüger im dreistelligen Bereich übel beschimpft)


Ralf
10.5.2015 22:55
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Wie war das mit dem “Hate-Speech” bei den Grünen? Volker Beck veröffentlicht dazu folgende Vokabeln auf seiner facebook-seite:

“Den AngryWhiteMen brennt die Hütte”

https://www.facebook.com/VolkerBeckMdB?fref=nf

Hatten wir nicht schon einmal Politiker die sich darüber freuten, dass bei bestimmten Teilen des Volkes etwas brennt?

Hatten wir nicht schon einmal Politiker die die absolute Wahrheit für sich beanspruchten, und jede Kritik erbittert unterdrückten?

Hatten wir nicht schon einmal Politiker die eine Unterscheidung zwischen
Norm und Nicht-Norm machten?

http://www.gruene-jugend.de/machmit/mitglied-werden

Wenn hier irgendwelche Uhren zurück gedreht werden, dann sind das eindeutig die mit den grünen Zifferblatt!


Hadmut
10.5.2015 22:59
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> Volker Beck veröffentlicht dazu folgende Vokabeln auf seiner facebook-seite:
> “Den AngryWhiteMen brennt die Hütte”

Das ist ziemlich verlogen. Denn auf der Tagung wurde genau das Gegenteil gesagt, nämlich dass die Gegner immer stärker werden und sie nicht wissen, was sie dagegen tun sollen.

Die lügen wie gedruckt.


EinInformatiker
10.5.2015 23:18
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Dass das dort alles absurd ist wie es absurder nicht geht ist schon klar, wenn man es sich auch so nicht vorstellen kann, wenn man noch keinen Live-Bericht darüber gelesen hat.
Die Frage die sich mir stellt: Es klingt ja an, dass die verunsichert sind. Aber was werden sie jetzt tun um die Stellung zu halten? Sind das einfach nur absurde Gestalten die momentan nur (noch) durch das System gestützt werden oder sind sie eigenständig gefährlich? Es ist denen ja gelungen das System zu ihrer Unterstützung zu manipulieren. Was ist jetzt die Gefahr? Das System oder diese Irren? Wird das System den Genderismus aufgeben, wenn diese Irren öffentlich enttarnt sind. Demnächst erscheint ja Pirincci’s “Die große Verschwulung”. Da werden die Irren sicherlich ihr Fett voll wegbekommen und es könnte eine gewisse Breitenwirkung haben. Wird das System diese Irren dann fallen lassen? Das Problem sind ja (genau so wenig wie ansonsten die antifantischen Linken) nicht diese Irren, sondern dass sie das System gekapert haben.


Hadmut
10.5.2015 23:24
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> Es klingt ja an, dass die verunsichert sind.

Das war der Eindruck, den das bei mir hinterlassen hat.

> Aber was werden sie jetzt tun um die Stellung zu halten?

Das ging für mich nicht so klar daraus hervor, mein Eindruck war, dass sie das nicht so genau wissen.

Ein Punkt war, dass sie unbedingt an Gender-Sprech festhalten wollen.

Ein zweiter Punkt ist, dass sie halt kommunizieren wie wild, um ständig und überall zu sagen, dass sie dagegen sind.

Ein dritter Punkt ist, dass sie Demos usw. sabotieren.

Ein vierter Punkt dürfte sein, dass sie (wie bisher schon die Heinrich-Böll-Stiftung) Kritiker direkt und persönlich angreifen werden.


Heinz
10.5.2015 23:25
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Typo: “sieht Religion über Persönlichkeitsrechte”


Stannis Baratheon
10.5.2015 23:44
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Wizorek ist seinerzeit kurz nach dem Hype um ihren #aufkreisch-Quatsch zu einer “Konferenz” in die USA gejettet.

Interessant. Es haben sich übrigens im Zuge von “Gamergate”-Nachforschungen Hinweise ergeben die darauf hindeuten das es Überschneidungen von Troll- und Hackergruppen, Internetfeministen und linken Journalisten gibt.

#aufschrei war quasi der Versuch diesen social media-Feminismus auch hier in D. salonfähig zu machen.


Hadmut
11.5.2015 21:21
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> Es haben sich übrigens im Zuge von “Gamergate”-Nachforschungen Hinweise ergeben die darauf hindeuten das es Überschneidungen von Troll- und Hackergruppen, Internetfeministen und linken Journalisten gibt.

Würde exakt passen.

Wer mehr Informationen dazu hat, immer her damit.


DrMichi
10.5.2015 23:55
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Tuka: können wir Marx endlich begraben? Mirco hat recht, der heutige Feminismus und sein Gefolge ist der Rost am Hinterteil einer eigentlich sozialen Gesellschaft.

Und Migranten werden heute als Schattenwaffen missbraucht. Statt dafür zu sorgen, dass eben nicht mehr migriert werden muss. Aber dann kommt “Frauen brauchen überall Internet und müssen kapitalistisch organisiert werden, müssen konsumieren und sich emanzipieren (rein in unsere Wirtschaft)”. Also brutzeln wir weiter die Welt. Bis alles braun wird.

Letzteres ist viermal zu interpretieren.


maddes8cht
11.5.2015 0:27
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So, die Nazis sind nicht mehr das Feindbild, sondern die Russen?

Das ist ja wie in 1984:
Ozeanien ist immer im Krieg mit midestens einer der beiden anderen Supermächte Eurasien und Ostasien im Krieg.
Und gelegentlich wechselt der Gegner von einem Augenbick auf den nächsten.

“[..] Angriffe seien neu, weil Geschlechterforschung neu sei”
Wie bitte?
Sagt die da: Wir haben bisher nämlich keine Geschlechterforschng gemacht, das versuchen wir erst so etwa ab jetzt. Geschlechterforschung ist deshalb neu.
??


dentix07
11.5.2015 0:47
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@ Stefan S und Hadmut
Zu der Herkunft und Steuerung der Genderideologie aus den USA.

Könnte es sein, daß da das gleiche passiert wie z.B. bei der “Mengenlehre”?
Einst in D erdacht, ohne Widerhall geblieben, dann in den USA neu aufgelegt, schon kurz danach ad acta gelegt und einige Jahr(zehnt)(e) später in D begeistert aufgenommen, als neue tolle Idee aus Amerika, eh es dann (glücklicherweise) wieder im Keller verschwand!

Komme darauf, weil ich gerade gelesen habe, daß ein gewisser Antonio Gramsci (kannte ich bisher nicht), italienischer Schriftsteller, Sozialist und Mitbegründer der KPI, Judith Butler beeinflußt haben soll.
Und da fiel mir die “Frankfurter Schule” wieder ein. Horkheimer, Adorno, Marcuse usw., die vor den Nazis in die USA emigrierten, wo z.B. Horkheimer das Institut für Sozialforschung an der Columbia University in New York neu aufbaute. Unter dem Stichwort “Cultural studies”, die wohl gerade an amerikanischen Unis eine hohe Wichtigkeit haben, taucht prompt der Einfluß durch eben jene “Frankfurter Schule”, Gramsci, und all die netten Wörter die wir von Gender kennen wieder auf: “sozial konstruiert”, Gender, sexuelle Orientierung usw. Das Genderismus, oder Gender Mainstreaming de facto nicht anderes als versteckter Marxismus (mit genau den Zielen) ist, ist eh nicht zu leugnen.
Könnte es folglich sein, daß der ganze Genderkram nichts weiter ist als ein “Re-Import”?


jannndh
11.5.2015 2:17
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Hmm klingt wie perfekt geplant.

Gendder sind die Guten, das wissen wir ja nun schon seit zig Jahren.

Also stellt man sich jetzt selbst in die Opferecke. Insbesondere das die Russen sind schuld passt da perfekt
Die derzeitige EU/NATO und bundesregierung kann grad nicht so gut mit Russland. Warum auch immer. logische gründe hab ich da noch keine gefunden.
Aber das tut nichts zur Sache.

Gender stellt sich auf Opposition zu Russland, und damit untder den Schutz der Union/ Bundesregierung ( ddr Grüne Teil von Gender ist ja grad Opposition)

Ich stimme dir zu das die Früher schon keinen Standpunkt oder echte Meinung oder Überzeugung hatten.
Das sind einfach nur machtgeile Arschlöcher, teilweise in Tateinheit mit Geldgeilheit.


Gedöns
11.5.2015 6:11
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„Ein gewisser Guido Wolf (CDU) habe neulich gesagt, die Schöpfung sei darauf ausgerichtet, dass Mann und Frau sich zusammentun um Kinder zu kriegen. Großes Gelächter.“
Ja, so sind sie, denen wir unsere Kinder und Enkel zwecks Indoktrination ausliefern sollen:
http://www.freiewelt.net/nachricht/scheiss-kinder-10048450/
„Viertens: Die Leute dort. Widerlich. Arrogant, selbstgefällig, selbstgerecht, narzisstisch, herablassend, dumm, andere verächtlich machend, intrigant, verfassungswidrig, kriminell, mit mehrerlei Maß messend, beliebig den Standpunkt wechselnd, unlogisch, selbstwidersprüchlich, miserables Benehmen. Und unglaublich hässlich angezogen.“//
Zweifellos Psychopathen. Aber man sollte dennoch stets zwischen den Aktivisten und denen unterscheiden, die von ihnen nötigend und letztlich zum eigenen Nachteil umarmt werden.
Und sie sollten lieber mehr danach schauen, welche Kräfte mehr und mehr auch die internationalen Organisationen dominieren:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=13170
Deswegen gibt es die überfüllten Boote auf dem Mittelmehr ganz sicher nicht (und Göring-Eckhardt braucht noch mehr davon als kulturelle Bereicherung) …


Joe
11.5.2015 6:26
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Meine Überlegung dazu (ich gehe dazu mal auf die Meta-Ebene):

NATO-Marionetten setzen in der hiesigen Kolonie USA-Geostrategie durch, Gender dient dabei gegenwärtig als eine Art PsyOp-Bullshitting-Framework zur Verschleierung und Ablenkung. Afghanistan-Einsatz wurde ja im Bundestag auch ernsthaft (!) mit “Frauenrechten” begründet. “Washington hat es befohlen” konnte man ja schlecht sagen und wer sich Washington widersetzt, dem ergeht es wie Herrn Schröder.

NATO-Gegner Rußland ist jetzt plötzlich wieder aktuell, deshalb taucht der urplötzlich in diesem Kontext wieder auf, analog zum “Arschloch aus dem Schrank” (Volker Pispers).

Hypothese: Gender ist die gegenwärtig verwendete Methode alle wichtigen Positionen mit transatlantischen Funktionären zu besetzen und über die Masche “Gleichstellung” totalitär überall mitreden zu lassen. Nicht ohne Grund hat die Bundeswehr über 1000 Gleichstellungsbeauftragte und eine Gendertante als Chefin.

Auch die Sabotage von Demonstrationen paßt dazu, denn so kleine Aufstände in der Besatzungszone können sich ja schnell mal Richtung 1989 entwickeln. Die Genders sind damit beauftragt, solchen Widerstand gleich im Keim zu ersticken.

Ob die Methode dauerhaft funktioniert, ist gar nicht wichtig, sobald die Schwulen und Femis verheizt sind, wird einfach die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Klimawandel oder sowas, irgendwas wird den Denkfabriken in Michigan oder sonstwo schon einfallen.

Unsere geistig behinderten Gender-Mitläufer wissen nicht, wie es weitergeht, weil es für sie irgendwann nicht mehr weitergeht, wenn das Thema abgelutscht ist und nicht mehr zieht. Sie werden ihren “Kampf” dann einfach “verlieren” und durch die nächsten PsyOp-Spinner ersetzt.

Oha, nun ist aus einem kleinen Blogkommentar doch noch eine ausgewachsene Verschwörungstheorie geworden. 🙂


Heinz
11.5.2015 6:34
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> Würde allerdings dazu passen, dass die Grünen in letzter Zeit ja angeblich von den Amerikanern massiv unterwandert und übernommen worden sein sollen

@ Hadmut ja, aber das ist schon seit langem so.


Heinz
11.5.2015 6:46
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@ Männerstreik

Deine Theorie hat nur den Haken, dass die u.A. die Einwanderungsflut über ganz Europa und nicht nur über Deutschland herrein gebrochen wird.


wollepelz
11.5.2015 6:57
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Ich habe kein Wort gesagt und mich bewusst unaufällig verhalten. Ich wollte gar nicht wahrgenommen werden. Funktionierte offenbar.

Ich habe ebenso gedacht. Es hätte sowieso keinen Zweck gehabt. Die waren ja ALLE klar auf Linie. Da war ja nichts an Kritik, Zweifel oder überhaupt irgendeinem Denken.

Mir auch, zumal die auch sonst ein schlechtes Benehmen hat, sich ständig Essen reinbrachte und noch in die Tasche stopfte, sich an den falschen Platz setze und ihr Futter auf fremder Leute Schreibunterlagen auspackte, sich dann ihre Jacke um die Beine wickelte und so weiter. Mir zutiefst unangenehm.

Dieser Anblick blieb mir zum Glück erspart. Ich saß von Deiner Position links von Volker Beck und Konsorten. Die Reihe vor mir hat mir diesen Blick erspart.


der eine Andreas
11.5.2015 7:50
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@Hadmut:
>Aber warum muss er sich dann ein Kleid anziehen, lange Haare aufsetzen, sich schminken, in hohe Hacken zwängen und alle das andere Gedöns, wenn das doch angeblich gar nicht spezifisch weiblich ist, sondern nur kulturelle Willkür?<

Das ist glaube ich, genau so wie bei den Veganern:
Kein Fleisch essen wollen, aber vegane WURST kaufen.


[…] Man war vielmehr damit beschäftigt, immer wieder dieselben Namen zu nennen, um diese zu diskreditieren: Sogar der Martenstein wurde genannt. Hadmut Danisch war auch da: “Wer will die Uhr zurückdrehen?” […]


kopftisch
11.5.2015 8:43
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Schwule und Lesben haben es endlich geschafft: keiner kann sie mehr leiden. Hey – ich war Franky-goes-to-Hollywood- und George Michael Fan. Wenn ich heute eine benachteiligte Schwuchtel rumheulen sehe, die allein für ihr Schwulsein Anerkennung einfordert, muss ich abschalten. Vielen Dank auch.


Dirk S
11.5.2015 8:54
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@ Hadmut

Es fällt mir immer öfter auf, dass da im Feminismus eine Art Stillstand eingetreten ist, und die sich auf Durchhalteparolen, Selbstbeweihräucherung und Beschimpfung des Restes der Menschheit beschränken.

Kommt mir irgendwie aus Dokus zum Kriegsende bekannt vor, alles auf dem absteigenden Ast, kurz vorm Ende, aber der Endsieg ist unser! Wenn es dem Feminsmus doch auch so ergehen würde (und das bitte ohne Blutvergießen).

Optimistische Grüße,

Euer Dirk


Horsti
11.5.2015 9:05
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Also wie üblich: Eine Ansammlung von Menschen die meinen ihre gestörte sexuelle Identität wäre so superwichtig daß sie eines gesellschaftlichen Diskurses benötige. Und natürlich die Forderung nach Privilegien als Kompensation für das gesellschaftliche Desinteresse über dieses Thema. On top ein paar Bundesgrüne auf Stimmenfang. Sowas ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.


El_Mocho
11.5.2015 9:18
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Der Artikel ist ja sehr interessant und lesenswert, aber was hier im Kommengtarteil abgeht, ist wirklich ziemlich daneben. Die globale herrschende Klasse, wer soll denn das sein? Wo ist denn die Weltzentrale dieser Leute, in Washington? oder in Tel Aviv? Lachhaft!

Mit “Cui bono?” kann man alles mögliche beweisen, z.B. das 9-11 vom Mossad getürckt wurde, oder ISIS von der Nato finanziert wird.


Wolfgang T.
11.5.2015 9:20
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wollepelz
11.5.2015 9:23
Kommentarlink

Ach so:

Man hat nicht emanzipiert, sondern emanzipatorisch gesagt. Dass eine ist alter Feministenslang und das andere ist Slang der Linken.

Emanzipatorische hört man auch oft bei der Linken. 😉


Schwärmgeist
11.5.2015 9:24
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> der Kampf gegen ” Homophobie” rennt eher mit Verve offene Türen ein.

Richtig. Sowas nennt man Schattenboxen: einen Popanz um einen imaginären Feind zu machen, ihn erst aufzublasen, um ihn dann nach allen Regeln der Kunst niederzustrecken.

Homosexuelle sind heute weithin in der Gesellschaft akzeptiert. Das geht quer durch alle Bevölkerungsschichten und demokratischen Parteien. Höchstens die Vertreter der Religion des Friedens spielen da nicht mit. Es nervt nur gelegentlich, daß die sexuelle Orientierung von Minderheiten zum Dauerbrenner gemacht werden soll, als gäbe es keine wichtigeren Probleme.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn Schwule oder Lesben sich vor dem Standesamt das Ja-Wort geben. Juckt mich überhaupt nicht. Finde ich sogar gut, wenn das möglich ist. Ich bin allerdings dagegen, solche Partnerschaften steuerlich der Ehe gleichzustellen, da ja meistens beide berufstätig sind und das Kinderkriegen offensichtlich nicht das Ziel ist.


Schwärmgeist
11.5.2015 9:30
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> Schwule und Lesben haben es endlich geschafft: keiner kann sie mehr leiden. Hey – ich war Franky-goes-to-Hollywood- und George Michael Fan. Wenn ich heute eine benachteiligte Schwuchtel rumheulen sehe, die allein für ihr Schwulsein Anerkennung einfordert, muss ich abschalten. Vielen Dank auch.

Hahaha, genau so gut es mir auch! Dieses Gegreine ist doch nicht mehr zum Aushalten.

Das Wort “Feminismus” hat für mich inzwischen einen derart üblen Beigeschmack, daß ich es fast schon als Schimpfwort empfinde. Als aufrechte Frau würde ich mich heute wohl eher als Frauenrechtlerin bezeichnen.


Rechnungsprüfer
11.5.2015 9:49
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@Hadmut

du fragst dich immer wer das Finanziert. Hier mal so ein Beispiel mit den Antifa-Sympaisanten.
Erst schafft man die Extremismusklausel ab und dann schmeißt man ein 40 Mio Förderprogramm gegen Rechts raus. Da man nun als Linksextremer Verein nicht mehr Nachweisen muss, dass man sich an Grundgesetz und Grundordnung hält, kann man auch AnifaTruppen direkt beschäftigen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article140716662/Ist-Schwesig-auf-dem-linken-Auge-blind.html


Christian
11.5.2015 10:38
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Chapeau – und danke Hadmut – wieder ein schöner Einblick in dogmatisches Denken. 🙂
Irgendwie kommen mir dazu Zitate aus einer anderen dogmatischen Zeit in den Sinn – damals gab’s auch so Rituale des Einschwörens auf ein Ziel, “Truppenbetreuung” wurde es genannt und die Veranstaltungen trugen so Titel wie:
Das Ringen im Osten im Rahmen der Gesamtkriegslage
Gegen die Intellektuellen – für die Intelligenz
Warum der Sieg unser ist etc.
Von wem das war? Han isch verjessen…. weiß aber noch, das war alles aus dem Jahr 1944. 😀
Frohes Schaffen
Christian


Christian
11.5.2015 10:41
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@Dirk S: Zwei Herzen – ein Gedanke, wie ich grad sehe… 🙂


[…] “Wer will die Uhr zurückdrehen?” […]


Manfred P.
11.5.2015 11:22
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Keine Ahnung, was ihr immer mit der Mengenlehre habt. Ich fand’s als Grundschüler pimmelig einfach.

Es ist doch eine ganz humane erste Einführung in mathematische Logik, wenn man als Kind lernt, dass ein Dreieck nicht gleichzeitig ein Kreis oder Quadrat sein kann, oder ein blaues Teil nicht gleichzeitig rot oder gelb.

Und irgendwelche Plastikformen nach Kriterien zu selektieren (z.B. “rot oder Quadrat”) war doch arscheinfach.

Sogar Rechnen habe ich bei meiner Lehrerin gelernt, aber das war wohl Glück, dass die keine 68er war. Sonst wäre ich wahrscheinlich verblödet worden.


Manfred P.
11.5.2015 11:40
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Aber zum Thema: Es ist für mich, weiß, heterosexuell, Mann, schwer vorstellbar, wie das Leben als Schwuler oder als “Frau im Körper eines Mannes” sein muss. Allerdings kommt mir das schräg vor.

Den Betroffenen selbst kommt das wahrscheinlich auch schräg vor, sonst hätten die ja nicht so massive psychische Probleme damit.

Denn über etwas, was einem natürlich und normal vorkommt, beunruhigt sich man ja nicht.

Wenn wir festhalten, dass die für ihre sexuelle Identität nichts können, dass das (im Widerspruch zum Gender) biologisch determiniert wird, dann ist es recht und billig, dass man diese Leute nicht blöd anmacht für ihr Anderssein. Die können dann halt nichts dafür.

Das ist ähnlich beschissenes Verhalten, wie wenn man einem Afrikaner sagt, er sei scheiße, weil er schwarze Haut hat. Was kann der denn dafür?

Also, es ist recht und billig, Leute mit Sachen in Ruhe zu lassen, für die sie nichts können.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn man den Normalfall zu pathologisieren versucht und jedem dieses komische Gender-Gehabe auf’s Auge drücken zu wollen, bis dahin gehend, die deutsche Sprache abfucken zu wollen, wie das Subject WLAN Hornscheitel, um irgendwelche bekloppten Wahnvorstellungen zu verwirklichen.

Ich finde es durchaus berechtigt, wenn sich ein Schwuler wünscht, keins auf die Fresse zu bekommen, nur weil er schwul ist. Ich finde es auch ok, dass die nicht mehr dafür in den Knast kommen. Sollen zwei Erwachsene freiwillig doch das machen, was sie machen wollen, aber bitte im Schlafzimmer und so, dass ich es nicht mitbekommen muss.

Leben und leben lassen, sagt man im Rheinland. Das finde ich OK. Das Problem, das massive Problem beginnt damit, dass diese radikalisierten Gender-Deppen uns nicht leben lassen wollen, sondern meinen, uns “dekonstruieren” zu müssen.

Und da muss man sauber die Grenze ziehen, was von deren Ansichten legitim ist, und was einen Übergriff darstellt. Denn in Bausch und Bogen verdammen sollte ein liberaler Mensch fremde Ansichten nicht, nur weil sie den eigenen nicht entsprechen.

Genau das scheinen diese grünen Linksfaschisten aber zu versuchen. Manchmal frage ich mich, wer 1990 eigentlich wen übernommen hat. Es gibt einen neuen Totalitarismus in Deutschland, den ich in der alten BRD so nicht gekannt habe.

Mag ja sein, dass das alle alte Nazis waren, aber als die Kommunisten noch hinter der Mauer eingesperrt waren, waren sie auch zufrieden und gaben Ruhe.


Zaphod B.
11.5.2015 11:49
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Volker Beck hat bei verschiedenen Schwulen-Demos in Moskau mehrfach kräftig eins auf die Mütze bekommen. Ob dies irgendwie einen nennenswerten Schaden anrichtete lässt sich schwer beurteilen. Ich glaub der war schon immer äußerst dumm. Auf alle Fälle kann der die Russen seitdem nicht mehr leiden.
Die Göring-Eckhardt ist so ein ostdeutsches, evangelische Kirche-B90-Parteiengewächs. Ähnlich wie die Nahles bei der SPD kann die außer Parteipolitik nix.
Die von Storch ist so eine Art Claudia Roth der AfD. Etwas schrill, teils recht krude Ansichten aber so richtig für voll nimmt die hoffentlich niemand.

Den B90/Grünen sind nun mal die Themen abhanden gekommen.

– Friedensbewegung:
Mal abgesehen davon, dass die ohnehin nur auf die Straße gehen wenn es gegen die pöse pöse NATO und die noch viel pöseren Amis geht – seit der Zustimmung der Grünen zum Koso-Krieg und zum Afghanistan Einsatz ist es mit deren Glaubwürdigkeit so ziemlich vorbei.

– Umwelt:
Im Prinzip erschöpfte sich die Umweltpolitik der Grünen seit jeher im Anti-AKW und Anti-Endlagrungsprotest (Gorleben). Tickende Zeitbomben wie die Asse wurden ebenso wenig unter Rot-Grün entschärft, wie fleißig weiter ganze Regionen für Braunkohle in Mondland-schaften verwandelt wurde und mehr CO2 denn je in die Luft geblasen wird.

– Gesundheit, Ernährung + Landwirtschaft:
Seit dem tollen Veggi-Day weiß auch der Dümmste wie es diesbezüglich hinsichtlich Kompetenz bei den Grünen bestellt ist. Einfach lächerlich.

– Bürgerrechte, Datenschutz etc:
Völlige Fehlanzeige – siehe obiger Bericht zur Veranstaltung.

Fazit:
– Außer LGBTI haben die Grünen tatsächlich nichts mehr anzubieten.
– Bundespolitisch können die im Augenblick gar nichts reißen.
– Herbe Stimmenverluste selbst in Stammländern wie Bremen.

Zieht man noch die inzwischen recht umfangreiche Infrastruktur bestehend aus Stiftungen und Professuren, die neben der Partei noch aufgebaut wurden in Betracht, so wundert es nicht, dass sich da inzwischen Panik breit macht. Insbesondere da sich nun auch an der letzen verbliebenen tragenden Säule LGBTI erste Risse zeigen.

Letztendlich bleibt zu hoffen, dass die Grünen ähnlich in der Versenkung verschwinden wie die derzeitige FDP. Denn Parteien, die abgesehen von der wechselseitigen Postenversorgung nur noch um die eigenen Befindlichkeiten kreisen benötigt hier kein Mensch.

Was die pösen pösen Russen anbelangt:
Natürlich fahren die hier in Europa einen massiven, gut durch-organisierten Propaganda-feldzug. Das Gleiche tun aber die Amis und evtl. die Chinesen auch! Allerdings stehen dabei (geo-)strategische Fragestellungen (wie z.B. Krim-Annektion) im Vordergrund.
Was die russischen Aktionen gegen Schwul-Lesbisch-Transgender anbelangt, so habe ich eher den Eindruck von einer Machtdemonstration, mit der man den Westen schlichtweg provozieren möchte.

Das Gekeife von Volker Beck und anderen Grünen erinnert mich da schon in amüsanter Weise an die “5. Kolonne aus Mokau” zu Adenauers Zeiten. Wie sich nach der Wende aber heraus-stellte wurden Teile der 68er Studentenbewegung, der DKP und der RAF tatsächlich von der DDR-Führung (und nicht von der UDSSR!) unterstützt bzw. waren teils personell unter-wandert.


wollepelz
11.5.2015 12:17
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Obwohl ich jetzt gesehen habe, dass sie den Ausdruck “Emanzipationsbewegung” selbst als Teilüberschirft während ihrer Veranstaltung nutzen.

Muss ich mir wohl alles nochmal anhören. Ich habe während der Veranstaltung immer “emanzipatorisch” gehört. Kann sein, dass ich aus meiner politischen Vergangenheit zu sehr geprägt bin. 😉


Männerstreik
11.5.2015 12:39
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@Heinz:

Nicht richtig. Die Drittstaatenregelung der EU wird laufend und schon seit Jahren ignoriert. Insbesondere Italien schickt die Leute en bloc mit Ticket nach FR oder D und Infobroschüre, was es da alles zu holen gibt, weiter. Die primären Lasten der Migrantenflut tragen Länder wie Schweden, Deutschland und Fankreich, also die nördlichsten und “weißesten” Länder. Während Italien, Spanien und die Türkei vor allem als Tore dienen, sind die oben genannten Länder diejenigen, denen die Versorgung der Migranten und die Bearbeitung von deren Asylanträgen, die dann zu einer weiteren und gar lebenslangen Versorgung zu Lasten dieser Länder führen können. Da fällt mir übrigens auf, dass diese Länder mit Norwegen zusammen diejenigen sind, die immer mit am reichsten in Europa waren, was denm Lebensstandard der Massen betraf. Das ist in D ja vor allem seit Gerhard Schröder (SPD) und der Agenda 2010 nicht mehr der Fall und auch die anderen Länder werden auch ihren Lebensstandard für die Massen und die sozialen Sicherungssysteme immer weiter eindampfen, wenn immer mehr Leute ankommen, die nur kosten, aber auf Jahre und absehbare Zeit nichts einzahlen. Wie man sieht, hat alles seine Gründe und Ziele, warum das alles passiert und wie es passiert.


Kritiker
11.5.2015 12:48
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Für den nächsten Besuch bitte eine versteckte Videokamera einpacken und den Leak bei Liveleaks (nicht Youtube! Das wird zu schnell gelöscht) hochladen. Das muss man wirklich mal in Bewegtbild sehen.


Jörg J.
11.5.2015 13:19
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Der Guido Wolf (CDU) war das der da? http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Wolf

Wenn, dann ist das der Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg der in der nächsten Landtagswahl gegen den ersten grünen Ministerpräsidenten antreten soll.

Kein Wunder dass sie sich schon mal warm schießen.


Werner
11.5.2015 13:44
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Hadmut, selten habe ich mich bei einem Beitrag von dir so gekrümmt vor Lachen. Die Russen sind Schuld. LOL

> “Es sei jedoch nie geklärt worden, woher das Geld komme”
– nun, bei AS auch nicht.

> Man müsse eben gegenhalten, an Schreib- und Redeweisen festhalten. (Und die halten anderen vor, “konservativ” zu sein?)

Nix da. Progressiv ist das neue konservativ.

Am Kotz-Spot (“Ihre Meinung ist Müll- ich werde mich mit Allem dafür einsetzen, daß sie entsorgt wird” – Frei nach Voltaire, Begründer der FDGO) fällt jedenfalls auf, daß die GUTEN alt und die BÖSEN jung sind – ach nee… (die Enkel zum Schluß nicht). Wie war des mit der demographischen Wählerschaft? Lauter etablierte Grauköpfe. “Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Alten gegen die Jungen” “Wir lecken den Speichel unserer Wählerschaft” – die wohl zu den wohlhabensten hierzulande gehört. Gibt es da nicht den herrlichen Begriff “altersschwul“? (Herrlich im Gegensatz zu dämlich, kleines Wortspiel) – vielleicht gibt es das auch das auch für Frauen. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher. Viele stellen ja erst im Alter fest, daß sie eigentlich lesbisch oder schwul sind.

Andererseits: Ich denke gerade über dein Diktum nach, wonach (echte!) Lesben keinen nennenswerten Beitrag zu Kunst geliefert haben – jedenfalls von dem man weiß.

http://www.danisch.de/blog/2015/05/04/lesben-blog-und-lesben-krise/

Da ist was dran. Ich bin letztens durch so eine Trans-Queer-Gender (Mein Gott! Ich kenne das doch noch alles aus der Mittelstufe! Hamwa irgendwie selbst rausgekriegt…) – Veranstaltung auf dem Marktplatz durchgeschneit. Neben der üblichen Beschallungs- Apparatur mit Event- Management- Zirkuszelten und den üblichen, sich ablösenden Redenschwingern: Bürgermeister, Vertreter von und zu who cares… gab es da sehr wenig Publikum. Es war wie eine hier schon von dir beschriebenen Genda- Veranstaltung mit boah ey 15 Leuten, wenn ich mich recht erinnere. Mehr sind das auch in einer mittleren Stadt nicht, und es waren etliche darunter, die einen sehr verbitterten Eindruck machten. So richtig Lebensunzufrieden. Ich rede von den dort anwesenden Frauen /Lesben.

Mir ist da im Nachhinein der Gedanke gekommen, daß es sich bei diesen vielleicht tatsächlich um eine psychische Störung handeln könnte: Es gibt da eine, wo Menschen einzelne ihrer Körperteile als so störend empfingden, daß sie sich diese chirurgisch entfernen lassen. Und vielleicht gibt es auch die Umkehrung, daß einige Menschen ein nicht vorhandenes Körperteil als schrecklich fehlend empfinden – Freud mag das Penisneid genannt haben, aber es könnte tiefer gehen.

Nun muß man solche Menschen nicht verfolgen oder “diskriminieren”, aber zum persönlichen Vorbild nehmen muß man sie auch nicht.

Und Schwule werden nicht annerkannt? Ha!
https://www.youtube.com/watch?v=8PeBJMHsSxU

Hiero itzo denn nun also als Antidotum zu dem Video, das automatisch auf das Meinungsmüll-Video folgt – “Männer & Frauen” zum wohlfühlen – westliche Kulturtechnik plus ex-sozialistische Lebensfreude =10 Minuten live Sex und Sexismus auf der Bühne aus zwei Generationen – wozu das Projekt “Menschheit auf dem Planeten Erde” mal gut war.

Für Vollbildfetischisten:

https://www.youtube.com/watch?v=_eKF1RAeJvk

https://www.youtube.com/watch?v=JslolMaOBIQ

Was braucht man mehr, was will man mehr? SO macht man das. Wieso bringen eigentlich ausgerechnet (ehemals) sozialistische Länder solche Lebensfreude hervor?


Werner
11.5.2015 13:46
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Ah, so: Beckmesserei:

> und war* natürlich / und warf natürlich

> sieht* Religion

“Anja Kofbinger verpartnert mit Anja Kofbinger”? Von der HP: seit 11. Mai 2007 verpartnert mit Anja Kofbinger, geborene Lippold – Anja & Anja? Unklar. Also mit einer anderen Anja?


Rox
11.5.2015 14:03
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Zu Guido Wolfs Bemerkung, die Schöpfung sei darauf ausgerichtet, dass Mann und Frau sich zusammentun um Kinder zu kriegen – und dem nachfolgenden Gelächter:

Das ist eine wirklich interessante Frage, denn welchen Sinn hat das Leben? Das Leben selbst ist der Sinn – und wieder neues Leben zu zeugen. Einen anderen Sinn gibt es nicht – sucht danach, ihr werdet nichts finden.
Und damit wir nicht aussterben, hat uns die Natur (von mir aus auch Gott, das läuft auf das Selbe hinaus) tief in unsere ältesten Gehirnschichten eingemeißelt, dass sich Männlein und Weiblein finden und neues Leben zeugen sollen. Und damit wir das tun (ist ja anstrengend, vor allem nach der Viertelstunde des Zeugens), wurde uns ein Glücksgefühl dafür als Belohnung eingepflanzt. Und es kann grausam sein, alt zu werden und keine Kinder zu haben; vielleicht noch nicht einmal einen festen Partner. Man stelle sich nur einmal vor, man sitzt Heilig Abend alleine in seiner Wohnung am Fenster und blickt in die Fenster einer weihnachtlich geschmückten Wohnung mit Vater, Mutter, Kindern und vielleicht noch einem Krabbelkind unterm Weihnachtsbaum.
An solchen Tagen steigt die Selbstmordrate!

Aber da sind wir bei der entscheidenden Frage: Wer ist glücklicher … am Ende? Oder ist da Neid im Spiel? Neid über etwas, das man selber nicht hat? Weil man beziehungsunfähig ist? Weil man egozentrisch nur auf den eigenen Vorteil schaut? Klar kann man auf Kinder und Familie verzichten, Karriere machen, Geld und Macht anhäufen, aber dann sitzt man eben in seiner Frösteln erzeugenden Designerwohnung alleine und muss viel Geld ausgeben und viel Schaum schlagen, um seine alternde einsame Fassade aufrechtzuerhalten. Deshab haben auch die normalen Schwulen und Lesben das Ideal der großen Liebe. Haben sie. Die sind ja nicht gleichzusetzen mit dieser kaputten Fraktion der beziehungsunfähigen Single-Hedonisten-Spießer.

Ja, wir sind darauf ausgerichtet, dass Mann und Frau sich zusammentun um Kinder zu kriegen. Wir haben ein verdammt stabiles Programm zu laufen, um das sicherzustellen. Anderenfalls wäre die Menschheit längst ausgestorben. Und den meisten, die das aus irgendwelchen Gründen verwehrt bleibt, tut das in der Regel verdammt weh.


Rox
11.5.2015 14:12
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Apropos Thema abhandengekommen: Mit den Windkraftanlagen haben es die Grünen geschafft, die Natur in Deutschland zum Industriegebiet zu machen und das kotzt auch Leute an, die an sich gar keine Gegner solcher Windmühlen sind.

Wieso kommen die Leute nie mit einem vernünftigen Ziel klar und schießen stets und immer darüber hinaus?

Da gabs mal eine alte Ingenieursweisheit: “Nicht so gut wie möglich, sondern so optimal wie möglich.”

Das ist ein Klasse Spruch, den man fast auf alles anwenden kann. Auch beim Genderwahn. Hätte man nicht Gleichberechtigung als Ziel nehmen können und gut isses? Ach neee, geht ja nicht. Bei diesem Wort beißen die sich ja normalerweise lieber auf die Lippen, als es auszusprechen. Ist auch meine Gretchenfrage: “Wie hältst du es mit der Gleichberechtigung?” – “Ähm…” – “Ohne Wenn und Aber!”
😉


Werner
11.5.2015 14:12
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> Rainer Brüderle ist ein übler Sexist, weil er ein Dirndl lobt, aber Birgit Kelle als Postergirl einzustufen ist bei denen völlig OK

Tatbestände, die nur von Angehörigen bestimmter Personengruppen begangen werden können, nennt man #echte Sonderdelikte#… Exhibitionistische Handlungen (§ 183) können nur Männer begehen” (Beispielsweise).

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-03/strafgesetzbuch-misslungene-gesetzgebung/seite-2

Nennen wir es das Lex Brüderle: Ein Mann darf niemals die Brüste einer einzelnen Frau erwähnen und beurteilen, wenn er nicht gerade intim mit ihr ist (sagen wir’s mal so). Auf gar keinen Fall. Weder öffentlich, noch privat ihr selbst gegenüber. Auch nicht in Falle einer ihm persönlich bekannten Journalistin, die ihn Nachts in einer Bar belästigt. Auch nicht, wenn sie ihn darum bittet. No Go. Das wäre geschäftsschädigend.

Denn das öffentliche Erwähnen und Beurteilen und Verbreiten zur Schau gestellter weiblicher Brüste und gefüllter Blusen ist die alleinige Aufgabe einer MSM- QualitätsjournalistIn selbst und ihr täglich Brot: GOOGLE: dekolletee busen ausschnitt + stars oder + promis -Und wer wissen will, wer alles die selben PR- Agenturen- Texte benutzt: + powerfrauen

Der Spruch “Wenn Du wissen willst, wer dich beherrschen will, mußt Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst” stammt zwar nie und nimmer von Voltaire, aber da ist was dran… und nein, das bezieht sich jetzt bestimmt nicht auf irgendwelche Journalistinnen.


Leonard
11.5.2015 14:20
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Es ist dies so etwas wie ein gesellschaftlicher Krebs, der aber heilbar ist, und zwar durch das schnellstmögliche Zudrehen aller Geldhähne und durch Herstellung eines grundgesetzkonformen Rechtszustandes. Man sieht: ohne ernsthafte Eingriffe geht es mal wieder nicht. Aber es geht. Jedenfalls im Prinzip, wie uns Radio Eriwan versichert. Tja…


[…] das Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag ausrichteten, und darüber einen ausführlichen Beitrag verfasst. Wer sich ernsthaft für die aktuellen Befindlichkeiten der Grünen bei diesem Thema […]


melursus
11.5.2015 14:38
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Prima Bericht und herrliche Kommentare,
doch was wollen Sie uns mit Ihrer Unkenntnis der Beatrix von Storch sagen?
Frau von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, ist eine zwei Hauptfrauen in der AfD, eher auf SEite des Herrn Lucke. Sie setzt sich für Familien ein und für den Schutz ungeborenen Lebens.
Eigentlich ein Postergirl für goldene Blätter und konservative Blogger.


[…] Danisch, der Unermüdliche, er hat sich zum Fachgespräch begeben und von dort einen ausführlichen Bericht mitgebracht, den wir unseren Lesern als Lektüre empfehlen wollen. Die für uns entscheidenden Teile aus dem […]


Peter
11.5.2015 14:50
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> und er steht auf und bringt den Fernseher zur Mülltonne.

*Das* kann ich echt jedem empfehlen. Fernseh- und radiofrei seit 2002. Kann aber nach ein paar Jahren passieren, dass man sich in Gesprächen mit anderen Mitbürgern im Film “They live!” wähnt.

Zu den Grünen sag ich seit 12 Jahren nichts mehr.


Thomas
11.5.2015 15:05
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“Würde allerdings dazu passen, dass die Grünen in letzter Zeit ja angeblich von den Amerikanern massiv unterwandert und übernommen worden sein sollen, gab ja angeblich mehrere Geheimdienstkontakte zwischen USA und Grünen.”

Angeblich nicht nur in letzter Zeit, sondern, wenn man der Ex-Grünen Jutta Ditfurth glauben schenkt, womöglich von Beginn an, aber mindestens seit 1987 (!!): http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alt-linke-jutta-ditfurth-gruenen-waehler-wollen-getaeuscht-werden-a-745943-2.html

“Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: “Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!””


Harris
11.5.2015 15:50
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>Und das vollkommen zurecht, es war ein einzelner Steuerbetrüger, der
>mindestens 28 Millionen unterschlagen hat, der einzige Skandal war die
>geringe Haftstrafe und die Glückwünsche aus der Politik.

Nicht von der Lügenpresse aufhetzen lassen! In anbetracht eines von Hitler persönlich unterschriebenen und daher ungültigen EStG konnte Höneß gar keine Steuern hinterziehen.

Höneß weiß das auch und er hätte seine exponierte Stellung nutzen können, dem normalen Steuersklaven die Augen über diese Tatsache zu öffnen. Daß er das nicht getan hat sondern weiter mit den Wölfen geheult hat ist die eigentliche Sauerei, die man ihm übel nehmen muß.

Aber das er der BRD nicht freiwillig Geld in den Rachen geworfen hat ist doch nur zu begrüßen. Diese Bananenrepublik hätte damit doch eh nur weitere Gender-Planstellen finanziert, deren Besitzer den Steuersklaven noch zusätzlich auf der Tasche gelegen hätten.


Wolfgang T.
11.5.2015 16:00
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Ergänzung zu Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt: Dodo des Monats April 2015

“Das Studium der evangelischen Theologie brach sie 1988 ab, mithin hat sie keinen erlernten Beruf, wenn man von den praktisch erworbenen Kenntnissen evangelischen Glaubens absieht. Dort wird auch ihre politische Inkompetenz manifestiert. Die Frau kann nichts. Bibelkenntnisse und Pragmatismus auf der politischen Spielwiese reichen aus.
Ihr Wissen in protestantischer Märchendeutung scheint fulminat. Gibt Käßmann den Pausenclown zur Reformation, ist Göring-Eckardt der politische Gotteskasper.”

https://brightsblog.wordpress.com/2015/05/08/katrin-goring-eckardt-dodo-des-monats-april-2015/


NetReaper
11.5.2015 16:08
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Eine sehr schöne Dekonstruktion/Demontage dieser Veranstaltung. 🙂

Was die Transsexuellen (Transfrauen) angeht noch ein paar Infos/Kommentare:
Unter “Transen” versteht man (soweit ich weiß) umgangssprachlich Transvestiten, nicht Transsexuelle. Der Unterschied ist kein kleiner.
Dass viele Transfrauen nicht auf dem aktuellen Stand der Mode sind, ist mir erst bei einem Stammtisch aufgefallen, als sich zwei Tischnachbarinnen über eine anwesende Transfrau unterhielten, die modisch wohl in den 80ern stehen geblieben war. Vielleicht ein “endlich kann ich anziehen was damals in war, als ich gemerkt habe dass ich eine Frau bin”-Effekt.

Und ach ja:
“5. Maskulisten sind Intelektuelle.”

Intellektuelle schreibt man mit Doppel-L. 🙂


der eine Andreas
11.5.2015 16:18
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Wenn die LGBTI so ganz doll was gegen das Kinderkriegen (s. Wolf und Gelächter)hat, warum soll es dann eigentlich ein volles Adoptionsrecht für die Reproduktionsverweigerer geben?


[…] Und wer schief blickt, hat irgendwann Probleme mit dem Gradeausfahren. So kommt mir unsere Gesellschaft mittlerweile vor. Schiefer Blick und steifer Nacken. Keine gute Kombination bzw. eine, die das Fahrzeug in den Graben steuern dürfte. Schön anschaulich auch dieser Bericht von Hadmut Danisch zu einer Veranstaltung der Grünen dazu: http://www.danisch.de/blog/2015/05/10/wer-will-die-uhr-zuruckdrehen/ […]


Manfred P.
11.5.2015 16:53
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>“Anja Kofbinger verpartnert mit Anja Kofbinger”? Von der HP: seit 11. Mai 2007 verpartnert mit Anja Kofbinger, geborene Lippold – Anja & Anja? Unklar. Also mit einer anderen Anja?

Genau, hab ich mich auch gefragt. Ist die mit sich selbst verpartnert?

Wir wissen ja aus MaLo, dass “verheiratet sein” keine Äquivalenzrelation ist. Bonusfrage: Wieso nicht? 🙂

>Als aufrechte Frau würde ich mich heute wohl eher als Frauenrechtlerin bezeichnen.

Ich glaube, das ist genauso schlimm wie Feministin.

Richtige Frauen sind einfach auf Augenhöhe, und müssen nicht den ganzen Tag darüber schwadronieren, wie gleichberechtigt und gleichwertig sie sind.

Von mehreren Frauen, die Maschbau studieren, habe ich schon gehört, dass sie sich beweisen wollen, das auch als Frau zu können.

Hab noch nie von einem Mann gehört, dass er Maschbau studiert, um zu beweisen, dass er das so gut wie eine Frau hinkriegt.


Stefan S
11.5.2015 19:41
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@dentix 07
>Und da fiel mir die “Frankfurter Schule” wieder ein. Horkheimer,
>Adorno, Marcuse usw., die vor den Nazis in die USA emigrierten, wo
>z.B. Horkheimer das Institut für Sozialforschung an der Columbia
>University in New York neu aufbaute. Unter dem Stichwort “Cultural
>studies”, die wohl gerade an amerikanischen Unis eine hohe Wichtigkeit
>haben, taucht prompt der Einfluß durch eben jene “Frankfurter Schule”,
>Gramsci, und all die netten Wörter die wir von Gender kennen wieder
>auf: “sozial konstruiert”,

Die Grundidee der Gender Studies ist m.E., daß “Gender”/Geschlecht durch Handlungen hauptsächlich sprachlicher Art kulturell erzeugt wird. Diese Idee läßt sich m.E. nicht auf Adorno/Horkheimer zurückführen, sondern dürfte eher eine Rezeption der Theorien von postmodernen französichen Phlisophen wie Foucault, Derrida etc. sein, die sich wiederum auf Heidegger beziehen, nicht auf Adorno.

Daß man sich in den Cultural Studies gerne auch auf Adorno bezieht, ist klar. Aber gerade bei den Hauptüberlegungen der Gender Studies sehe ich das nicht.


Joe
11.5.2015 19:52
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Dass viele Transfrauen nicht auf dem aktuellen Stand der Mode sind, ist mir erst bei einem Stammtisch aufgefallen, als sich zwei Tischnachbarinnen über eine anwesende Transfrau unterhielten, die modisch wohl in den 80ern stehen geblieben war. Vielleicht ein “endlich kann ich anziehen was damals in war, als ich gemerkt habe dass ich eine Frau bin”-Effekt.

Wahrscheinlich sieht die aktuelle Yogahosen-Mode an einem Mann noch lächerlicher aus. Frauenkleider wie Mieder und lange Röcke sind ja dank westlich-lesbischer Gehirnwäsche inzwischen total aus der Mode. Ein Weib, das Crossdressing mit Männerkleidung macht, fällt doch überhaupt nicht mehr auf.


Manfred P.
11.5.2015 20:12
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@Thomas

Danke für den interessanten Link auf das Dittfurth-Interview.

Ulkig, dass immer gleich das Wort “Verschwörungstheorie” rausgeholt wird, wenn angedeutet wird, dass Einfluss genommen wird.


Gästle
11.5.2015 21:37
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Guido Wolf: Ex Tuttlinger Landrat und der Herausforderer von Winfried Kretschmann bei der Landtagswahl in 8 Monaten. Die SPD, also der jetzige kleine Koalitionspartner der Grünen, sackte in der Sonntagsfrage deutlich ab (bei den letzten Wahlen fuhren sie bereits ihr schlechtestes Ergebnis seit Gründung des Landes ein). Falls FDP und/oder AfD einziehen wird es der jetzigen Koalition sehr eng. Kretschmann könnte meines Erachtens auch mit der CDU, das wird aber einigen, die in seinem Kielwasser daher kommen, nicht passen. Da kann ein bisschen Dreckwerferei nicht schaden. http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2016


Gedöns
11.5.2015 22:07
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Aufpassen! Wer (nach Rundumschau, ob Kinder in der Nähe sind) über die rote Ampel läuft, hat eine Anzeige wegen Volksverhetzung am Hals:
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/wien-bekommt-homosexuelle-ampelmaennchen/


Andreas
11.5.2015 22:26
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Hallo Herr Danisch,

ich habe auch an der Veranstaltung teilgenommen.(Bis 17.00 Uhr, länger habe ich es nicht ausgehalten.) Als kleiner, ehrenamtlicher Lebensschützer besuche ich ab und zu Veranstaltungen der Gegenseite. Ich komme also aus der Christenecke.

Ich bin etwas erstaunt, daß Sie -als Experte- Gabriele Kuby nicht kennen. Diese Frau hat eine interessante Biographie, ist in den 90er in die Kath. Kirche eingetreten und hat vor einigen Jahren das Buch “Die globale Sexuelle Revolution” geschrieben. Es ist in unseren Kreisen zum Standardwerk über Gender/Feminismus/sexuelle Revolution usw. avanciert. Sehr lesenswert!
Beatrix von Storch ist ebenfalls eine einflußreiche Persönlichkeit. Sie steht hinter der “zivilen Koalition” (da geht’s dann auch um Bürgerrechte u.ä.) betreibt das Nachrichtenportal “FreieWelt.net”, organisiert Kampagnen usw. Seit einigen Jahren in der AFD, vertritt dort den christlichen Flügel, sitzt im Europaparlament, sogar im FEMM-Ausschuß und macht sich dort wohl sehr produktiv bemerkbar.

Ich habe einige Veranstaltungen dieser Art besucht und muß sagen, es gehört zum Prinzip nicht zur Sache zu reden. Sie beschränken sich darauf zu beklagen, daß es Leute gibt die es wagen öffentlich ihre Ansichten in Zweifel zu ziehen. Leute wie Kuby, Kelle, v.Storch und auch Sie argumentieren zur Sache,weisen auf Widersprüche hin, zerpfücken die Gender-Ideologie und die Gegenseite inzseniert aufwendige Gegenveranstaltungen in denen im wesentlichen aggressiv gejammert wird, bei inhaltlicher Leere. Vor allen Dingen Frau Hark und Frau Wizorek waren mit ihrem vollkommen inhaltlosen Geschwätz eine echte Zumutung für das Publikum. Deshalb sind auch so viele schon früher raus in die Kaffeepause, deshalb ist auch die Tür ständig störend zugeschlagen worden.

Was mir in all dieser öden Langeweile noch auffiel war die Aufforderung von Frau Hahn oder Frau Hark “Greift die katholische Kirche an wo ihr könnt!” Für ihre eigene Positionen fordern sie nicht nur Toleranz, sondern auch Aktzeptanz, aber das die katholische Kirche andere Ansichten hat, das ertragen sie nicht.

Mir ist es zwar wichtig solche Veranstaltungen zu besuchen, aber der Preis ist hoch: ein schöner Nachmittag den ich mit meiner Familie hätte verbringen können, habe ich mit quälender Langeweile zugebracht.


Hadmut
11.5.2015 23:07
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@andreas:

> Ich bin etwas erstaunt, daß Sie -als Experte- Gabriele Kuby nicht kennen.

Nee, sagt mir jetzt auf Anhieb nichts. Ich hab aber auch ein Namensgedächtnis wie ein totes Pferd.

Allerdings kümmere ich mich auch nur um Gender, nicht um Gender-Gegner. Dafür reicht die Zeit dann einfach nicht. Ich bin jetzt schon schwer am Limit.

> Es ist in unseren Kreisen zum Standardwerk…

Sorry, aber ich hab’s nicht mit der Religion und lese für gewöhnlich keine Bücher aus religiösem Umfeld. Meine Lese-Stapel nehmen jetzt schon überhand.

> betreibt das Nachrichtenportal “FreieWelt.net”,

Ah, das wusste ich nicht. Danke für die Info.

> …es gehört zum Prinzip nicht zur Sache zu reden.

Ja. Es geht nie um die Sache.

> Vor allen Dingen Frau Hark und Frau Wizorek waren mit ihrem vollkommen inhaltlosen Geschwätz eine echte Zumutung für das Publikum.

Ja. Volle Zustimmung. Trotzdem wird Hark und hier wohl auch Wizorek aus Steuergeldern dick bezahlt.

> Was mir in all dieser öden Langeweile noch auffiel war die Aufforderung von Frau Hahn oder Frau Hark “Greift die katholische Kirche an wo ihr könnt!”

Stimmt, da war was. Ich hab’s aber nicht geschafft, vollständig mitzunotieren und gleichzeitig mitzudenken.


WikiMANNia
11.5.2015 22:58
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@tuka:

Der größte Feind des Marxismus war schon immer das Bürgertum. Also hochqualifizierte Angestellte, Freiberufler, Handwerker mit intakten Familien. Und von Anfang an ging es darum Familien zu zerstören.

Sag ich doch,
http://de.wikimannia.org/Familienzerstörung

Wobei es wohl vorrangig um die Zerstörung bürgerlicher Familien geht. Schwulen”Familien” und Alleinerziehenden”Familien” sind davon nicht betroffen. Auch Unterschichtenfamilien sind wohl weniger betroffen, da ist für die Helferindustrie nicht genug “Substanz”, sprich Geld vorhanden, das es abzuzocken lohnt.


WikiMANNia
11.5.2015 22:58
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@EinInformatiker

Dass das dort alles absurd ist, wie es absurder nicht geht, ist schon klar, wenn man es sich auch so nicht vorstellen kann, wenn man noch keinen Live-Bericht darüber gelesen hat.
Die Frage die sich mir stellt: Es klingt ja an, dass die verunsichert sind. Aber was werden sie jetzt tun um die Stellung zu halten? Sind das einfach nur absurde Gestalten die momentan nur (noch) durch das System gestützt werden oder sind sie eigenständig gefährlich? Es ist denen ja gelungen, das System zu ihrer Unterstützung zu manipulieren. Was ist jetzt die Gefahr? Das System oder diese Irren?

Nein, sie haben nicht das System manipuliert, sondern:
Es gibt den Staat und es gibt seine nützlichen Idioten.
Wer wird da jetzt wohl in Gefahr sein? Der nützliche Idiot, der um seine Pfründe bangen muss!
http://de.wikimannia.org/Nützlicher_Idiot


WikiMANNia
11.5.2015 23:02
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@EinInformatiker

Wird das System diese Irren dann fallen lassen?

Möglich. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen.
Das System wird andere nützliche Idioten finden, die ihm in den Kram passen.
Arne Hoffmann und das Bundesforum Männer würden sich auch gerne mal am staatlichen Subventionstrog mästen…


WikiMANNia
11.5.2015 23:17
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@dentix07

Könnte es folglich sein, daß der ganze Genderkram nichts weiter ist als ein “Re-Import”?

Nach Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn wäre ein Kernwaffeneinsatz über Berlin genau viel oder wenig ein “Re-Import” wie der Genderkram ein “Re-Import” der Frankfurter Schule ist…


WikiMANNia
11.5.2015 23:20
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@Joe

Ob die Methode dauerhaft funktioniert, ist gar nicht wichtig, sobald die Schwulen und Femis verheizt sind, wird einfach die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Klimawandel oder sowas, irgendwas wird den Denkfabriken in Michigan oder sonstwo schon einfallen.

Genau so ist es!

Unsere geistig behinderten Gender-Mitläufer wissen nicht, wie es weitergeht, weil es für sie irgendwann nicht mehr weitergeht, wenn das Thema abgelutscht ist und nicht mehr zieht. Sie werden ihren “Kampf” dann einfach “verlieren” und durch die nächsten PsyOp-Spinner ersetzt.

Mehr als ein Bauernopfer bedeutet es für die Herrschenden nicht. Ob die Gender-Idioten das wissen?!??


WikiMANNia
11.5.2015 23:26
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@El_Mocho

Die globale herrschende Klasse, wer soll denn das sein? Wo ist denn die Weltzentrale dieser Leute, in Washington? oder in Tel Aviv? Lachhaft!

Die herrschende Klasse, das sind die Super-Reichen. Die gibt es weltweit, wobei es durchaus in USA, China, Arabische Halbinsel und Europa einige Hotspots gibt.

Der Kapitalismus hat keine Zentrale, wenn man als Zentrale nicht das Gehirn eines jeden Infizierten ansehen will…


Roland K.
12.5.2015 2:49
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Hadmut, vielen Dank für den Bericht!


der eine Andreas
12.5.2015 6:48
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o.T.
Die Sittenwächter schlagen Alarm! UND zensieren!
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/mia-goth-in-miu-miu-werbung-verbot-von-kampagne-a-1033258.html

“Ach so, schon volljährig? Spielt keine Rolle

Es ist aber egal, dass Goth volljährig ist. Es ist die Anmutung, die Mischung aus Voyeurismus, Angst, Unterordnung, die ein verstörendes Bild ergibt. So urteilt auch die ASA richtigerweise: “Ihre jugendliche Erscheinung, in Verbindung mit dem Umfeld und der Pose könnten den Eindruck vermitteln, dass diese Werbung ein Kind in einer sexualisierten Situation darstellt.”

Kann natürlich nicht kommentiert werden.


bb
12.5.2015 7:37
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Ein inhaltlich unwichtiger, aber dennoch störender Flüchtigkeitsfehler:

> wegen ein paar Millionen hinterzogener Millionen

Das wären dann Billionen.

Ansonsten: Danke für diesen ausführlichen Bericht.


[…] kommentiere das einmal und versuche die Artikel von Hadmut Danisch und wolle pelz der letzten Tage zu vergessen. So ganz wird mir das Vergessen nicht gelingen, da […]


jck5000
12.5.2015 9:21
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> in vier Gruppen (in absteigender Personenzahl): Schwule, Transen, Lesben, ein paar feministisch Ideologisierte, und ich

Coming Out oder Zählfehler?


Missingno.
12.5.2015 9:23
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@der eine Andreas
Ich habe mal die Bilder angeschaut und verstehe nicht, wie man da ein Kind in einer sexualisierten Situation sehen will. Für mich sieht die aus wie ein typischer Top(f)Model-Hungerhaken (okay, vielleicht nicht ganz so schlimm), noch dazu ziemlich komplett bekleidet. Nicht einmal so sexualisiert wie ein Unterwäsche-/Bademoden-Model. Nach denen müsste man in den Katalogen vermutlich die Kinderabteilung komplett rauswerfen. Und Werbung mit Kindern wie z.B. von Kik geht auch gar nicht.


Dirk S
12.5.2015 9:35
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@ Zaphod B.

Volker Beck hat bei verschiedenen Schwulen-Demos in Moskau mehrfach kräftig eins auf die Mütze bekommen.

Immerhin geht er ein persönliches Risiko ein. Das kann man von vielen anderen “Wir-sind-dagegen”-Politikern eher nicht behaupten. Ob das jetzt was nützt (also als Deutscher in Russland zu demonstrieren) steht auf einem anderen Blatt.

Die Göring-Eckhardt ist so ein ostdeutsches, evangelische Kirche-B90-Parteiengewächs.

Fast so wie unsere “geliebte Bundeskanzlerin”. 😉

Den B90/Grünen sind nun mal die Themen abhanden gekommen.

Das passiert einer “Wir-sind-dagegen”-Partei recht schnell. Und auch die Grünen gehören in dieses Schema.

– Friedensbewegung:

Die Hochzeit der Friedensbewegung war in den frühen 80ern, während der NATO-Nachrüstung (auf Wunsch der Bundesregierung, die Amis wollten eigentlich gar nicht). Nachdem der Ostblock weg war und sich gezeigt hat, dass man einen Gegner auch totrüsten kann, ist die Friedensbewegung in der Versenkung verschwunden und Schmidt-Schnauze hatte Recht behalten (also mit der Nachrüstung).

– Umwelt:

Eigentlich ein urdeutsches Thema, schon zu Napoleons Zeiten. Keine Erfindung der Grünen.

– Gesundheit, Ernährung + Landwirtschaft:

Da kommt doch nur esotherisch-ökomoralreligiöses Gequatsche von denen. Und das erkennt außer deren Glaubensgeschwistern eigentlich auch jeder. Der Veggi-Day ist da nur die Spitze des Dummberges.

– Bürgerrechte, Datenschutz etc:

In den 1980ern waren die Grünen sogar gegen die Digitalisierung des Telefonnetzes duch ISDN (http://pics.nase-bohren.de/wahlprogramm-gruene-1987.jpg). Die sind so etwas von rückwärtsgewand, da kann man keine Lösungen für Zukunftsthemen erwarten.

– Außer LGBTI haben die Grünen tatsächlich nichts mehr anzubieten.

Rückzugsgefechte einer Klientelpartei ohne Klientel. Die wollen nur neue Wählerschichten erschließen. Wenn es um die Macht geht, würden die sofort zustimmen, Homosexualität verbieten.

– Herbe Stimmenverluste selbst in Stammländern wie Bremen.

Bremen ist kein grümnes Stammland! Bremen ist ein Sozen-Stammland. Wobei man anfügen muss, dass die früheren bremer Sozen duchaus fähige Leute hatten, die eben mehr hanseatisch den sozisch dachten. Aber das ist leider auch vorbei (Böhrnsen ist kein Hanseat mehr von der Denkweise her, der ist Soze).

Insbesondere da sich nun auch an der letzen verbliebenen tragenden Säule LGBTI erste Risse zeigen.

Wie ich vorhin schon schieb, LGBTI ist keine grüne Säule, die sind nur Mittel zum Zweck und werden sofort abgeworfen, wenn sie stören.

Letztendlich bleibt zu hoffen, dass die Grünen ähnlich in der Versenkung verschwinden wie die derzeitige FDP.

Mit steigendem Wohlstand gibt es immer mehr esotherische Spinner und damit Grün-Wähler, wober sich da inzwischen wohl ein Platau aufgebaut hat, dass kaum noch überschritten wird. Und was die FDP betrifft: Ich fürchte, du wirst kaum eine andere Partei in DE finden, die mehr für die Bürgerrecht tut… Also ist die FDP durchaus noch notwendig.

Denn Parteien, die abgesehen von der wechselseitigen Postenversorgung nur noch um die eigenen Befindlichkeiten kreisen benötigt hier kein Mensch.

Wenn es um Pöstchen geht, bist du bei der SPD und/oder CDU (CSU) besser aufgehoben. Da gibt es echte Filzokratien…

Was die pösen pösen Russen anbelangt:

Ach komm, man fürchtet Wlad I., weil er schlau und gerissen ist. Die Europäer und auch die Amis befürchten, dass er sie über den Tisch zieht, das ist am Ende alles. Wobei Wlads Aktionen teilweise wirklich bedenklich und nicht so ganz sauber sind. Das sollte er besser können.

Wie sich nach der Wende aber heraus-stellte wurden Teile der 68er Studentenbewegung, der DKP und der RAF tatsächlich von der DDR-Führung (und nicht von der UDSSR!) unterstützt bzw. waren teils personell unter-wandert.

Und? Das waren nützliche Idoten, so wie viele Radikalinskis heute oder vorher. Und wenn die Deppen nicht mehr nützlich sind und lästig werden, lässt man sie über die Klinge springen. So einfach läuft das. Haben bestimmt schon die alten Sumerer und Ägypter so gemacht. Nichts neues unter der Sonne.

Wandernde Grüße,

Euer Dirk


CountZero
12.5.2015 10:40
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>Die sind ja nicht gleichzusetzen mit dieser kaputten Fraktion der beziehungsunfähigen Single-Hedonisten-Spießer.

🙂 Höre ich da einen nicht allzu leisen Vorwurf an Menschen, die sich dafür entschieden haben, dem Konformitätsdruck, Kinder zeugen und in einer (sehr oft extrem stressigen) Beziehung leben zu müssen, nicht nachgegeben haben?

>Und es kann grausam sein, alt zu werden und keine Kinder zu haben; vielleicht noch nicht einmal einen festen Partner.

Och, ich habe mehrere Anschauungsobjekte, bei denen ich es deutlich grausamer finde, wie der älterwerdende Mann von seiner keifenden Xanthippe sozial und moralisch mißhandelt wird und keine Chance hat, wegzulaufen, weil das deutsche Rechtssystem ihm dann sämtliche materiellen Ressourcen wegnehmen und an Xanthippe umverteilen würde…

Ich bin raus 🙂 . Ich halte mich deswegen aber nicht für ‘kaputt’.


tuka
12.5.2015 12:41
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@Wikimannia: Wobei es wohl vorrangig um die Zerstörung bürgerlicher Familien geht. Schwulen”Familien” und Alleinerziehenden”Familien” sind davon nicht betroffen. Auch Unterschichtenfamilien sind wohl weniger betroffen, da ist für die Helferindustrie nicht genug “Substanz”, sprich Geld vorhanden, das es abzuzocken lohnt.

Es geht bei der Familienzerstörung nicht um Geld. Grundidee des Marxismus ist die vollständige Zerstörung aller gesellschaftlichen Strukturen. Inklusive aller moralischen, religiösen und kulturellen Wertvorstellungen.

Unterschichtenfamilien, sexuelle gestörte und hysterische Weibsbilder sind eine Methode den gesellschaftlichen Zusammenhalt von innen zu zerstören. Zum Beispiel dadurch, dass soviel Steuern und Zwangsablagen “für die Armen” verlangt werden, dass ein gutverdienender Ingenieur selbst zum Sozialfall wird. Genügend Beispiele auf Deiner Webseite (Stichwort Unterhalt) gibt es ja.


Atomino2000
12.5.2015 13:04
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@hadmut
Zu http://www.danisch.de/blog/2015/05/10/wer-will-die-uhr-zuruckdrehen/#comment-80149
Auf jeden Fall ist es interessant, dass der Freund von Wizorek @janl eine größere Nummer bei Couchdb ist, in mehreren OSS-Projekten, wie z.B. hood.ie drin hängt und jetzt bei der ASF in Sachen Diversity am Rad dreht. Dort geht es jeweils darum, in den Codes of Conduct explizit die Mitwirkung von Frauen, LSBTTIQ und anderen Marginalisierten zu betonen und – ich sags jetzt mal salopp – das “vorherrschende Mackertum” zurückzudrängen. Es lassen sich gewisse Sympthien zu den Leuten ablesen, die bspw. Linus Torvalds aus Linux weghaben wollen, weil sein Ton “nicht stimmt” und deshalb die o.g. Minderheiten die Mitwirkung in seinen Projekten meiden. Die Exponenten zeigen sich regelmäßig auch auf Kongressen mit Vorträgen zu dieser Thematik. Überdies hackt er ihr auch die Filter für ihre Bubble und Seiten zu Themen, wie Gender Pay Gap (gleicherlohn.de).


WikiMANNia
12.5.2015 15:33
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@tuka
Der Marxismus als Ideologie macht erstmal gar nichts. Handelnde sind immer Personen, die wiederum Eigeninteressen verfolgen. Einem Scheidungsanwalt ist eine Familie mit erheblichen Einkommen, die eine fette Honorarforderung in Auswicht stellt, lieber als eine Unterschichtenfamilie, wo viel Arbeit bei geringem Honorarertrag ansteht.

Die treibende Kraft dürfte in der
http://de.wikimannia.org/Systematik_des_Feminismus
der “Institutionelle Zwischenbau” darstellen.
Ideologie hat rechtfertigende Funktion, handelt aber selbst nicht und treibende Kraft ist allzuoft Geld, bzw. Verdienstchancen. Ohne Treibstoff (sprich Geld) läuft da gar nichts. Deswegen müssen Feministen, Genderisten, Homo-Lobby und andere Familienzerstörer staatlich subventioniert werden…


Max
12.5.2015 15:35
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Hab mir mal etwas den Twitter Account von dem besagten Feministen angeschaut.
Veröffentlicht z.b. Aufnahmen von Autofahrern die ihn angeblich geschnitten haben. 🙁 Für mich nur ein nützlicher und am Ende harmloser Idiot, den schlaue Weiber vor ihren Karren gespannt haben. Interessant auch die Frequenz mit der die Tweets rausgehauen werden. Sieht ziemlich zwanghaft aus.
Ein typischer Klapsenkandidat, gefangen in seiner Bubble.


WikiMANNia
12.5.2015 15:39
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Dänisch zeigt es ja für den wissenschaftlichen Bereich auf, wie da Professorinnenprogramme aufgelegt werden, wo die Posten zugeschoben bekommen, wofür sie nichts leisten müssen.
So sieht es jedenfalls Dänisch, weil er in seiner Bilanz nur den (aus seiner Sicht) fehlenden Erkenntnisgewinn stehen hat.
Zieht man die These in Betracht, dass mit den Quotenfrauen, Quotenprofs und Professorinnenprogrammen gar kein wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn, sondern gesellschaftliche Zersetzungsarbeit beabsichtigt wird, dann sieht die Bilanz aus Sicht der Geldgeber schon wieder ganz anders aus. Dann liefern die für ihr Geld tatsächlich was…


WikiMANNia
12.5.2015 15:41
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Diese blöde und eigenmächtige automatische Rechtschreibkorrektur macht mir immer aus einem “Danisch” ein “Dänisch”. 🙁


Joe
12.5.2015 16:50
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In den 1980ern waren die Grünen sogar gegen die Digitalisierung des Telefonnetzes duch ISDN

Wäre aus heutiger Sicht gar nicht so schlecht gewesen, wenn sie damit durchgekommen wären. 😉 Das Siemens-Förderprogramm ISDN war ja im Prinzip eine technologische Sackgasse und hat den Rollout von DSL kräftig behindert.

Bremen ist kein grümnes Stammland! Bremen ist ein Sozen-Stammland.

Bremen konzentriert das Klientel, das sich Sozialleistungen herbeiwählt. Ein grundsätzliches Problem der “Demokratie”, welches prinzipbedingt zum Zusammenbruch durch Staatspleite führt.

Es lassen sich gewisse Sympthien zu den Leuten ablesen, die bspw. Linus Torvalds aus Linux weghaben wollen, weil sein Ton “nicht stimmt” und deshalb die o.g. Minderheiten die Mitwirkung in seinen Projekten meiden. Die Exponenten zeigen sich regelmäßig auch auf Kongressen mit Vorträgen zu dieser Thematik.

Will man das Problem lösen, muß man diese männlichen Personen ausfindig machen und mit harten Bandagen angreifen, nicht deren weibliche Deko.


Masochist
12.5.2015 18:05
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“Und noch schlimmer: Sie sagten, dass sie – weil die „besorgten Eltern” wohl nicht schnell genug waren, für diesen Tag ganz viele andere Demos angemeldet haben. Ich habe sie so verstanden, dass sie damit einfach alle demo-geeigneten Plätze mit Publikumswirkung belegen wollten. ”

Das ist ein Standard-Vorgehen im versammlungsrechtlichen Wettlauf von Demonstrationen und Gegendemonstrationen, praktiziert vor allem von der SPD/Jusos/SPD-nahen Organisationen (Rechte haben idR nicht das Personal dafür). Auch Aufzüge werden so blockiert, indem an Plätzen auf den infrage kommenden Routen kleine Veranstaltungen angemeldet werden.

@kopftisch: “Schwule und Lesben haben es endlich geschafft: keiner kann sie mehr leiden.”

Ein herrlicher Sketch dazu: https://www.youtube.com/watch?v=e3h6es6zh1c


fegalo
12.5.2015 19:07
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Hadmut, Sie sind ein harter Hund. Eine solche Veranstaltung von Anfang bis Ende durchstehen, ist nur mit einem gerüttelten Maß Leidensbereitschaft zu schaffen.

Was Ihre These von dem „Gegenwind“ betrifft, der den Feministinnen langsam ins Gesicht weht, so halte ich das weniger für einen Meinungsumschwung in der Bevölkerung, sondern für eine Folge davon, dass sie jetzt – nicht zuletzt durch die sozialen Medien verursacht – ihren ganzen Wahn nicht mehr in abgeschotteten Zirkeln zelebrieren können, wie in den goldenen Zeiten der Frauencafés, Frauenbuchhandlungen, Genderstudiengängen etc., sondern daher, dass die Öffentlichkeit davon Wind bekommt und vor allem auch: sich äußern kann.

Feministische Anliegen entbehren bis auf rechtliche Gleichstellung, die bereits seit 40 Jahren existiert, stets jeglicher argumentativer Grundlage im Sinne etwa einer geschlechterübergreifenden Sicht von Gerechtigkeit, sondern sind blanker Lobbyismus. Alle meine bisherigen Versuche, mit einer Gendertheoretikerin in die Diskussion zu kommen (im Netz) sind bislang gescheitert, und zwar stets nach dem exakt gleichen Schema:

Feminstin: „Gender Studies ist eine wichtige und anerkannte Wissenschaft.“ (Es folgt ein ausführliches Literaturverzeichnis).

Ich: „Wenn das Geschlecht nur konstruiert ist – was ja die entscheidende Erkenntnis über den weißen heterosexuellen Mann darstellt – wie kommt dann eine lesbische Existenz zustande? Wer konstruiert die, und wie und warum? Wieso wird die Geschlechtsidentität von Transsexuellen als essentiell betrachtet, wenn doch allen nur konstruiert ist, etc“

Antwort der Feminstin: Keine. Nie.

Die Vertreter der Gender Studies haben kein belastbares Argument für ihre Kernthesen vorzubringen, und können sich deshalb nur im Kreise Gleichgesinnter bewegen. Mit logischen oder empirischen Argumenten auf Widerspruch zu reagieren, ist vollkommen unmöglich, das liegt schon in der Sache.

Daher bleibt als einzige Strategie, den Gegner zu beschämen, zu diffamieren, zu stigmatisieren, moralische Ausgrenzung zu betreiben, nach Maulkörben, Strafbarkeit und Redeverboten zu rufen und dergleichen.


Hadmut
12.5.2015 20:38
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> Hadmut, Sie sind ein harter Hund.

Ich danke für das Lob. (Schmeichler…)


Josh
12.5.2015 19:34
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>> in vier Gruppen (in absteigender Personenzahl): Schwule, Transen,
>> Lesben, ein paar feministisch Ideologisierte, und ich
>
>Coming Out oder Zählfehler?
>

Weder noch.
Hadmut hat sich keine der vier anwesenden Hauptgruppen zugeordnet gefühlt, sondern war der Außenseiter.

(Aber nach den Kommentaren zu urteilen scheinen ja auch ein paar andere normale Personen anwesend gewesen zu sein.)


Hadmut
12.5.2015 20:37
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> Hadmut hat sich keine der vier anwesenden Hauptgruppen zugeordnet gefühlt, sondern war der Außenseiter.

Das ist der Punkt. Ich habe mich nicht als Gruppe oder Teilnehmer, sondern nur als Beobachter angesehen. Ich bin da ja nicht hingegangen um »mitzumachen«. Das waren ja nicht meine Interessen dort.


Josh
12.5.2015 19:45
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Den Namen Beatrix von Storch habe ich zum ersten Mal in einem politischen Info-Video vom Einzug in das Europarlament gehört – ebenfalls von den Grünen.

Dort zeigen sie auch das gleiche kranke Demokratievertändnis: Eine der neuen “Abgeordnet*Innen” möchte Beatrix von Storch am liebsten aus dem Ausschuss werfen, weil sie eine andere Meinung vetritt… :-/

https://www.youtube.com/watch?v=XRNkVSuvNC4

Trigger-Warnung: 😉
Das Video kann Aggressionen auslösen, wenn man sieht, welche Idioten und Idiologien mit unseren Steuergeldern finanziert werden.


Atomino2000
12.5.2015 22:13
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@Max zu http://www.danisch.de/blog/2015/05/10/wer-will-die-uhr-zuruckdrehen/#comment-80226
@Joe zu http://www.danisch.de/blog/2015/05/10/wer-will-die-uhr-zuruckdrehen/#comment-80231

Mir steckt da zuviel drin, um es einfach abzutun. In den OSS-Projekten gibt es viele Leute aus dem akademischen Milieu, die auf mannigfaltige Weise miteinander ständig zu tun haben. Als Contributor auf Github gemeinsam an Code arbeiten, Parties, gemeinsam studieren. Die sind wohl in einem ziemlichen Maße in diese Gendermühle (verpflichtende Kurse zum Fachstudium, etc.) und bei einigen hat dann wohl der Hang zur Gerechtigkeit in der Sturm-und-Drang-Zeit in dieser Atmosphäre zu einer Öffnung für dieses ganze poststrukturalistische Gendergeschwurbel geführt.

Dann hat es immer mal noch so eine Verbindung zu irgendwelchen aktivistischen Feminismuszirkeln, in denen die ganz praktischen Zumutungen aus “Patriarchat”, “Male Supremacy”, “Rape Culture” mit “Survivors” etc. ständig perpetuiert werden – und schwupps – muss man als weißer Ritter für diese Damen in die Schlacht ziehen.

Problematisch wird es dann, wenn diese Attitüde den eigentlichen Zweck der Projekte überlagert und man die Tüpen von gestern, die den feministischen Schuss nicht gehört haben, aus den Projekten drängt, um für Quote zu sorgen, sie für irgendeine politsch inkorrekte Verhaltensweise abzustrafen oder Schutzräume für marginalisierte zu schaffen, die sich in einer rauheren produktiven Umgebung unterdrückt fühlen.

Das alles heißt nicht, dass es nicht tatsächlich Probleme mit Leuten ohne Kinderstube gibt, die in diesen Kreisen dann zu Hass-Horden umgedeutet werden, ganz im Glauben daran, dass die Guten ohne Kinderstube trotzdem immer im Recht sind.


Ferabq
12.5.2015 22:24
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Saß mal eine Weile mit janl zusammen in einem Büro. Konnte echt nicht weiterarbeiten mit dem im Raum – ständige dämliche Zwischenrufe, dazu so eine nervtötende Nöhlstimme. Halte ihn, wie Max, für einen nützlichen Idioten der Femanzen, harmlos ist er aber nicht.


Atomino2000
12.5.2015 22:33
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Btw. Ronja von Rönne ist echt knorke und hat, wie wir früher zu sagen pflegten, eine flotte Schreibe: http://m.welt.de/kultur/article140477057/Warum-dein-Alter-nichts-ueber-dich-aussagt.html
Ich habe sie ein bisschen dafür bewundert, wie sie sich mit ihrer Meinung mitten in den feministischen Shitstorm gestellt hat und das Bild zu dem Artikel würde ich ab jetzt gerne als Dauer-Meme sehen:
http://m.welt.de/img/kultur/mobile139269794/8670742318-oo-h9999-w960/Provokation-beim-Frauenkampftag-2015-Berlin.jpg


WikiMANNia
13.5.2015 1:51
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Harter Hund?

Danisch ist die Antimaterie zum Feminismus und Genderquatsch! 😉


Dirk S
13.5.2015 9:35
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@ Joe

Wäre aus heutiger Sicht gar nicht so schlecht gewesen, wenn sie damit durchgekommen wären. ???? Das Siemens-Förderprogramm ISDN war ja im Prinzip eine technologische Sackgasse und hat den Rollout von DSL kräftig behindert.

Wenn sich die Grünen durchgesetzt hätten, würden wir heute noch per Modem komunizieren (wenn überhaupt) und DSL nur vom hörensagen kennen. Selbst wenn ISDN eine Sackgasse war, so war es der Anfang der Digitalisierung des deutschen Telefonnetzes. Und wenn erst einmal rückwärtsgewannte Ideologen gewonnen haben, findet kein Fortschritt mehr statt. Wobei bereits damals die Zulassung von Modems durch die Bundespost ein echtes Wunder war.

Bremen konzentriert das Klientel, das sich Sozialleistungen herbeiwählt.

Ist richtig, aber dieses Klientel wählt Sozen oder Linke, die Grünen werden von gutsituieren wohlstandsverwahrlosten bigotten möchtegernöko Mittelschichtlern (bevorzugt) im Staatsdienst gewählt. Denen sind die Sozialleistungsbezieher scheißegal.

Ein grundsätzliches Problem der “Demokratie”, welches prinzipbedingt zum Zusammenbruch durch Staatspleite führt.

Ähm, das ist ein Problem der “Parteien-Demokratie”, bei der die Parteien sich ihrer “Stammwähler” sicher sind und versuchen, neue Wählergruppen zu erschließen oder per Sozialausgaben zu kaufen.
Je mehr das Volk zu entscheiden hat und je mehr die Befugnisse der Politik beschnitten werden, umso sicherer ist ein Staat vor der Pleite. Ganz einfach weil überbordene Sozialausgaben bei einer Volksherrschaft eine natürliche Grenze haben, nämlich die, bei der der (persönliche) Nutzen der Mehrheit endet und nur noch ein Nutzen für eine relativ kleine Minderheit vorliegt.
Z.B. Sozialversicherungen, die normale Lebensrisiken abdecken (also Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) blieben erhalten, die Sozialhilfe hingegen würde massiv beschnitten (und an viele Bedingungen geknüft) werden, ganz einfach deshalb, weil der Nutzen für die Bevölkerungsmehrheit niedrig ist.

Übrigens sieht man derzeit bei der SPD sehr schön, was passiert, wenn man seine “Stammwähler” vernachlässigt und vor den Kopf stößt. Die laufen einem weg.

Unvernachlässige Grüße,

Euer Dirk


Joe
13.5.2015 15:57
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Ist richtig, aber dieses Klientel wählt Sozen oder Linke, die Grünen werden von gutsituieren wohlstandsverwahrlosten bigotten möchtegernöko Mittelschichtlern (bevorzugt) im Staatsdienst gewählt. Denen sind die Sozialleistungsbezieher scheißegal.

Sog. “Mittelschichtler” im Staatsdienst beziehen auch Sozialleistungen. Nur weil da nicht ehrenrührig “Arbeitslosengeld” oder “Rente” dransteht, ist das trotzdem Hilfe zum Lebensunterhalt aus dem Staatshaushalt auf Kosten der Produktivwirtschaft. Auch eine Ilse Lenz ist nichts weiter eine Empfängerin von Hartz IV de luxe. Nur deutlich teurer als diejenigen, die nach SGB II “bezahlt” werden.

Es ist also völlig gleich, wie man die Staatskohle nennt, die sich die Betroffenen da selbstverständlich herbeiwählen. Denn natürlich stehen Sozialleistungsbezieher auch in Konkurrenz um die leistungslosen Futtertröge. Am zwangsläufigen Ende jedenfalls reicht die Leistung des produktiven Teils der Gesellschaft nicht mehr aus und das gelddruck- und schuldenfinanzierte Schlaraffenland bricht zusammen.

Übrigens sieht man derzeit bei der SPD sehr schön, was passiert, wenn man seine “Stammwähler” vernachlässigt und vor den Kopf stößt. Die laufen einem weg.

Die SPD hatte niemals Stammwähler. Linke suchen immer nach neuen Intelligenzgeminderten, die sie an die Macht bringen, wer das nun konkret ist, ist denen völlig egal. Die heutige SPD hat eher ein demographisches Problem, weil die Gehirnwäsche von Nachwuchswählern mangels genug Neuwählern nicht mehr so funktioniert.

Die verblödeten Studenten (w) wählen zwar immer stramm links(extrem), aber zahlenmäßig reicht das eben vorn und nicht hinten nicht mehr. Wir Alten sind mehr. 🙂 Weshalb gerade große Anstrenungen laufen, sich neue Rotgrün-Wähler aus dem Ausland zu importieren. Fragt sich halt nur, was das eigentlich noch mit Volksherrschaft (demos = Volk) zu tun hat, wenn man halb Afrika in Deutschland mitentscheiden läßt.


[…] Wer will die Uhr zurückdrehen? (Danisch.DE) […]


WikiMANNia
13.5.2015 21:08
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@Joe

Die heutige SPD hat eher ein demographisches Problem, weil die Gehirnwäsche von Nachwuchswählern mangels genug Neuwählern nicht mehr so funktioniert.

Ich vermute, ALLE Parteien haben ein demographisches Problem.

Guckt Euch mal das Durchschnittsalter der Parteibuchbesitzer an:
http://de.wikimannia.org/Datei:Durchschnittsalter_der_Parteimitglieder.png


kdm
14.5.2015 10:29
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Danisch:
gib’s endlich zu, auch Du wirst von den pösen Russen bezahlt! :-))

Aber mal ehrlich: so viele Deppen/innen/x auf einem Haufen, davon ein Großteil angezogen wie beim Fasching in den Fifties… Exotisch !


Hadmut
14.5.2015 10:35
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> Danisch:
> gib’s endlich zu, auch Du wirst von den pösen Russen bezahlt! :-))

Bisher nicht.

Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis der Vorwurf erhoben werden wird. Sie können immer nur ad personam.


kdm
14.5.2015 12:49
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@WikiMANNia

Diese Statistik sagt was ganz anderes,
ja, das Gegenteil. Mal suchen nach:
“durchschnittsalter-in-den-parteien”
Da sind die Grünen die “Jüngsten”.


kdm
14.5.2015 12:53
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Huch? Plötzlich stimmt die Statistik wieder(?!)
Vor ein paar Minuten waren die Grünen bei wikimannia noch die ältesten, jetzt sind sie plötzlich die jüngsten (was nach anderen Statistiken auch mehr der Realität entspricht).
Kann man das bei wikimannia so hindrehen, wie man’s braucht?


petpanther
14.5.2015 14:25
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Hier die Kuby. Man mag nicht mit ihrer Glaubenseinstellung übereinstimmen, aber Gender Mainstreaming und um was es dabei geht erklärt sie ziemlich gut.

http://www.youtube.com/watch?v=HK6HSp8MtSI


Stefan
15.5.2015 7:20
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Semi-OT: Die Geschichte von »It Ain’t Necessarily So« ist hochinteressant. Das Lied stammt von den Brüdern George und Ira Gershwin, aus der Oper »Porgy and Bess«. Irgenwie passend: Auch was die Grünen und ihre Gäste dort von sich gegeben haben, ist ja nicht »necessarily so«.


Hadmut
15.5.2015 8:05
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@Stefan: Dass das von Gershwin war, wusste ich. Dass das zwei Gershwins waren und mit „Porgy and Bess” was zu tun hat, wusste ich nicht.

Allerdings gefällt mir Gershwin insgesamt, denn auch Rapsody in Blue hab ich damals (als ich das noch konnte) sehr gerne gespielt (allerdings nicht so gut hinbekommen wie necessarily)

> Auch was die Grünen und ihre Gäste dort von sich gegeben haben, ist ja nicht »necessarily so«.

Hehe, passt.


[…] Hier: www.danisch.de. […]


Chrissen
17.5.2015 13:57
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Darf ich als Schwuler mal was dazu schreiben?

Dieser ganze Gender- und Homo-Quatsch nervt mich einfach nur noch! Meine Homosexualität ist eine “Empfindungs- und Gefühlsweise”, keine politische Ideologie, und genau das machen Leute aus einer an sich völlig unbedeutenden sexuellen Neigung – eine Ideologie, die sie zudem mit lauter Unsinn, Irrsinnigem und teils sogar regelrechten Unanständigkeiten (Bildungsplan!) ausschmücken. Ich finde das ekelhaft.

Manchmal komme ich mir schon wie im Gender- und Homofaschismus vor: Jeder, der ideologisch nicht umerzogen werden möchte, wird beruflich, politisch und gesellschaftlich für vogelfrei erklärt. Schwule wie ich sind dann wahlweise “irregeleitet”, “religiös verblendet” oder “homophobe Homos” – es ist zum Kopfschütteln!

Für die “GrünInnen”, “GrünX”, “Link_innen”, “LinkInnenX” – oder wie auch immer sie sich im Gender-Deutsch korrekt nennen wollen – sei übrigens mal folgendes aus meinen Erfahrungstatsachen als Schwuler gesagt: In den letzten 20 Jahren habe ich Diskriminierung nie von Deutschen erlebt, sondern von einer ganz bestimmten “orientalischen Gruppe”, die laut der oben genannten Kreise anscheinend ja auch sehr “diskriminiert” wird und deshalb absolut immer “schützenswert” und “gut” ist und eine “bunte Bereicherung” darstellt, aber das wäre jetzt ein anderes Thema …


Hadmut
17.5.2015 14:02
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> Darf ich als Schwuler mal was dazu schreiben?

Klar. Warum auch nicht?

(Im Gegenteil, ich wundere mich ja immer, dass es da so eine schweigende Mehrheit gibt, die sich von ein paar durchgeknallten Idioten so bereitwillig repräsentieren lässt.)

> Jeder, der ideologisch nicht umerzogen werden möchte, wird beruflich, politisch und gesellschaftlich für vogelfrei erklärt.

Ja. So läuft das.

> In den letzten 20 Jahren habe ich Diskriminierung nie von Deutschen erlebt, sondern von einer ganz bestimmten “orientalischen Gruppe”,

Ouuh, das ist jetzt aber politisch gar nicht korrekt… auch da bekämst Du wieder Ärger mit den Grünen.


Chrissen
17.5.2015 14:26
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@Hadmut: Ich weiß, daß das nicht “politisch korrekt” ist. 😉 Aber anders als bei dieser verlogenen politischen Korrektheit entsprechen meine Erfahrungstatsachen der letzten 20 Jahre in Frankfurt am Main der erschreckenden und sehr ernüchternden Wahrheit. (Ich habe keinen Führerschein und fahre deshalb nicht von einem “sicheren Punkt” zum nächtsen. Ich weiß, wer mir in den letzten 20 Jahren in allen Stadtteilen auf dem Gehweg, in der U-Bahn oder im Bus begegnet ist und welche teils schlimmen Erfahrungen ich da machen mußte.)


Hadmut
17.5.2015 14:31
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> @Hadmut: Ich weiß, daß das nicht “politisch korrekt” ist.

Das war ja auch ironisch gemeint. Mit Abweichungen von der Political Correctness bist Du hier genau richtig.

Guck Dir mal Schweden an. Gehört inzwischen zu den Ländern mit der höchsten Vergewaltigungsquote weltweit. Man darf aber nie sagen, wer das war, weil das ja politisch nicht korrekt wäre.

Eine Professorin sagte mir mal auf die Frage, was der Unfug mit dem Frauenstudium da soll, dass ihr Problem eigentlich nicht Männer, sondern nur Araber seien, weil die sich nicht benehmen können. Es wäre aber politisch nicht mehr möglich, die zu kritisieren. Also wird die Schuld den Männern allgemein zugeschrieben und der Studiengang männerfrei gemacht.


[…] […]


Chrissen
21.5.2015 21:41
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Hallo Hadmut!

Ich melde mich etwas spät … Ich weiß, daß Du das ironisch gemeint hast, wollte aber trotzdem meinen Unmut über die “politische Korrektheit” schreiben, weil ich sie so verlogen finde. Wer politisch korrekt ist, ist an der Wahrheit, an Fakten und an dem, was tatsächlich ist, nicht im geringsten interessiert. Politisch korrekte Menschen sind bewußte Ignoranten, die die Wirklichkeit für ihre irrsinnigen Ideologien verkaufen – das macht mich wütend.

Dir weiterhin alles Gute für den Blog!
Chrissen


[…] sie indes schnell klar, zum Beispiel dem Informatiker Hadmut Danisch, der darüber einen launigen Bericht verfasst hat, der gut zu lesen, aber auch von erschreckender Deutlichkeit ist. Oder Wolle Pelz, […]


[…] Gut analysiert und kurzweilig geschrieben von Hadmut Danisch. […]