Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Artikel über Antifa

Hadmut
12.2.2015 22:06

Ich habe mich von Lesern erst einmal überzeugen lassen, [Nachtrag]

den Artikel über Antifa wieder zu sperren. Er beruhte auf dieser und dieser Quelle.

Dass ich erhebliche Zweifel an dem TAZ-Artikel habe, und man das erst sorgfältig prüfen muss, hatte ich im Text sehr deutlich dargestellt. Insofern halte ich Kommentare, ich wäre auf Satire hereingefallen, für massiv verfehlt und böswillig, denn noch deutlicher kann man ja kaum schreiben, dass ich das Ding so noch nicht glaube und man es erst überprüfen muss. Ich habe eher den Eindruck, dass da viele Leute regelrecht Angst davor hatten, es könnte stimmen.

Ich halte aber den TAZ-Artikel auch nach mehrfachem Lesen nicht für Satire. Man kann nicht einfach Falschmeldungen verbreiten und hinterher sagen „April, April, war Satire“. Satire ist nicht das Erwachsenenäquivalent gekreuzter Finger bei Kindern, wenn sie lügen.

Kann gut sein, dass der TAZ-Artikel falsch ist (wie ich ja auch schrieb!). Aber dann ist er keine Satire, dann ist er schlichtweg falsch – und doch wieder richtig. Denn dann würde sich die Frage stellen, warum die TAZ mit solchen Aktionen versucht, die Antifa vor Kritik zu schützen.

Denn was der Sache fehlt, um Satire zu sein, ist die Übertreibung ins Absurde. Viele Leute haben mich schon darauf hingewiesen, dass die Antifa von Gewerkschaften und Parteien gestützt und finanziell unterstützt wird. Und an dem anderen Artikel, wonach Sachsen über 100.000 Euro für einen Gegendemonstration ausgegeben hat, bestehen auch keine Zweifel, da hat keiner was zu meckern, aber einige haben sie bestätigt.

Für Satire bleibt da kein Raum. Wenn, dann ist es eine Falschmeldung.

Wenn es aber eine Falschmeldung ist, noch dazu eine bewusste, dann stellt sich die Frage, warum.

Und einige Leser hatten ja schon Vermutungen dazu geäußert: Nämlich dass die Story im Grunde nach stimmt und man gerade durch Falschmeldungen versucht, derartige Meldungen unglaubwürdig zu machen, wenn sie dann kommen. Das wäre keine Satire, das wäre Propaganda und Desinformation.

Warum soll der „Mitgliedsausweis“ am Bus eigentlich so abwegig sein, dass es offensichtlich falsch wäre? Die haben ja auch alle ihr Smartphone mit dabei und sind stark vernetzt. Wenn man Leute für die Teilnahme bezahlt, muss man das auch irgendwie organisieren. Und dass die tatsächlich mit ganzen Omnibuskollonnen daherkommen, ist ja auch bekannt und belegt.

Hatten wir nicht neulich noch die Nummer mit den „Luftballonaufbläsern“ in Sachsen? Das habe ich so geschrieben, wie es offiziell gemeldet war, und da hielten mir die Leute vor, wie naiv ich wäre zu glauben, dass die da wirklich Luftballons aufgeblasen hätten, das sei nur Tarnung. Egal, ob ich es hoch oder tief schreibe, irgendwer wirft mir immer vor, naiv zu sein.

Mag sein, dass die TAZ-Meldung falsch war. Satire war das jedenfalls nicht (auch wenn man hinterher dann versucht, es so zu nennen, um es zu legitimieren, denn wer was gegen Satire hätte, … Charlie Hebdo und so … alles was sich „Satire“ nur nennt, muss sofort tabu sein).

Dann stellt sich die Frage, wozu solche Aktionen dienen sollen. Welche Kritik sie unglaubwürdig machen sollen. Und das drängt die Frage geradezu auf, wo der wahre Kern liegt.

Es ist paradox: Wenn die Meldung falsch war, dann kann die Motivation dafür, wie viele Leser schrieben, nur darin liegen, dass sie doch im Grund wahr ist und vorsorglich Meldungen dieses Inhaltes als unwahr erscheinen lassen sollen (schon wieder einer reingefallen).

Auch wenn sich das als „Falschmeldung“ herausstellt (oder besser: uns morgen als „Satire” verkauft werden soll, obwohl es keine Satire ist), stellt sich die Frage nach der Absicht, zumal die Inhalte bezüglich der Finanzierung und Absprachen mit der Polizei ja auch schon bekannt sind.

Man wird vielleicht tiefer bohren müssen. Aber bisher hat keiner derer, die jetzt laut „Satire, reingefallen“ gerufen haben, erklären können, warum eigentlich ein Bundesland über 100.000 Euro für eine Gegendemonstration ausgibt, und was genau davon bezahlt wurde.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch mehr kommt. Erinnert Euch mal daran, wieviele faule Geldströme ich schon gefunden habe, und zwar in Akten der Ministerien.

Mich würde mal interessieren, wieviele derer, die jetzt „offensichtlich Satire“ rufen, darauf wetten würden, dass das wirklich nicht stimmt.

Nachtrag: Auf dem Heise Newsticker war heute eine Meldung, wonach die Polizei in Miami versuchen, die Google-App Waze durch Falschmeldungen unbrauchbar zu machen, weil dort Leute melden, wo die Polizei gerade ist. Verhindern können sie es nicht, deshalb fluten sie es mit Falschmeldungen.

Es wäre dieselbe Taktik, die hier dem TAZ-Artikel zu unterstellen wäre. Nicht Satire, sondern prophylaktisches Unglaubwürdigmachen durch falsche, aber gleichartige Meldungen.

114 Kommentare (RSS-Feed)

die grafenburger
12.2.2015 22:11
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Hadmut
12.2.2015 22:20
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@die grafenburger:

Danke!

Damit wären wir doch eigentlich beim Thema.

Um Demonstrationen und Kundgebungen gegen islamfeindliche und rassistische Bewegungen abzusichern, wird ein Sonderfonds eingerichtet, der es insbesondere Anhängern des aFitnA e.V. ermöglicht, eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an solchen Kundgebungen zu erhalten.

Erläuterungen:

Es wird mit mindestens 52 Demonstrationen pro jahr gerechnet. Kosten fallen an für je 48 bereitgestellte Busse (je 1.000 €) sowie für jeweils ca. 5.000 Demonstranten. Als Stundensatz werden, auch unter Berücksichtigung des Mindestlohns, 10,00 € angesetzt.

Bei einer jeweiligen Dauer von ca. 2 Stunden, ergibt das im Ansatz ca. 150.000 € pro Demonstration.

Da die Auszahlung erst ab 1. April 2015 wirksam wird, verringert sich der Betrag für 2015 entsprechend

Das würde passen. Nur: „1. April 2015”. Auch ein Fake?

Was läuft hier für eine Nummer ab?


Hadmut
12.2.2015 22:33
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Da steht nicht nur 1. April, da steht auch Seitennummer 0815.

Irgendwer versucht hier systematische Desinformation.

Und da wäre zum Beispiel die Frage, welcher Zusammenhäng zwischen einem Volontär bei der TAZ und den Jusos in Sachsen besteht.


Georg
12.2.2015 22:17
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Plot Twist: der schreibende taz!-Volontär ist Mitglied einer lokalen Antifa.


Hadmut
12.2.2015 22:26
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> Plot Twist: der schreibende taz!-Volontär ist Mitglied einer lokalen Antifa.

Seit wann machen sich Leute selbst durch „Satire“ unglaubwürdig und leuchten in Ecken, die sie eigentlich scheuen?

Dies würde umsomehr die Vermutung stützen, dass es hier um gezielte Desinformation geht.


Leo
12.2.2015 22:34
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Als Stundensatz werden, auch unter Berücksichtigung des Mindestlohns….

Ähh ??

Bei einer jeweiligen Dauer von ca. 2 Stunden, ergibt das im ….

Das wäre ganz schön mager, wenn die nur für 2 Stunden bezahlt werden würden.

Die haben ja eine lange Wegezeit. Wenn sie je 4 Stunden hin und zurück unterwegs sind, ergäbe das im Schnitt noch 2 € pro Stunde.

Hamburger braten für 5,50 wäre da effektiver.


Hadmut
12.2.2015 22:47
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@Leo:

> Die haben ja eine lange Wegezeit.

Na und? Mir bezahlt auch keiner die Fahrt zur Arbeit.

Wenn’s dafür noch staatlich erlaubte Randale gibt, weil die Polizei nicht einschreitet…


Leon
12.2.2015 22:35
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Das im ersten Link ist wohl die Vorlage für das hier: https://www.facebook.com/jusossachsen/photos/a.10150367481865451.629250.10150139228955451/10155208205640451/?type=1&relevant_count=1

Dieser “Antifa e.V.” stellt für sich Satire von Seiten der Rechten dar.

Jetzt setzt die taz noch eine Hoax drauf. Hoax gegen Hoax gegen die Hoax der Hoax..

Desinformation und Unglaubwürdigmachen scheinen wirklich die Hauptgründe zu sein..


Hadmut
12.2.2015 22:51
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> Desinformation und Unglaubwürdigmachen scheinen wirklich die Hauptgründe zu sein..

Ja. Dann ist es ein Informationskrieg und keine Satire.

Und genau das würde bei mir erst mal die Vermutung auslösen, dass da wirklich was dran ist und die das nun zu vertuschen versuchen.

Wie gesagt: Es gab schon früher Hinweise, dass es da Finanzierungswege gibt.

Und dass es solche Finanzierungswege gibt, habe ich ja selbst schon direkt in Akten der Humboldt-Universität und des Familienministeriums gefunden. Die haben ja allein schon für Susanne Baer rund 3 Millionen Euro rausgehauen.


fnord.
12.2.2015 22:38
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Das hier ist ein ziemlich klassischer Use-Case für Poe’s Law.


Hadmut
12.2.2015 22:53
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@fnord: Ja.


Rudi
12.2.2015 22:38
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Unter https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.do kann man bundesweit nach eingetragenen Vereinen und Firmen suchen.

Das laß ich hier einfach mal so stehen, damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann.


Hadmut
12.2.2015 22:56
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@Rudi: Ha! Was meinst Du, wie oft mir schon Organisationen untergekommen sind, die sich e.V. oder sogar gemeinnützig nannten, und es nicht waren. Gerade im Uni- und politischen Umfeld. Dass jemand nicht im Register eingetragen ist, heißt ja nur, dass er sich zu Unrecht e.V. nennt, und nicht, dass es den nicht gibt.

Viele Leute wissen gar nicht, dass ein „eingetragener Verein“ eingetragen sein muss.


keta
12.2.2015 22:40
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Was ist denn heute mit dir los, Hadmut? Bist doch sonst so aufgeweckt.

Logisch ist der taz-Artikel Satire, die blu-news Meldung hingegen nicht. MDR berichtet ebenfalls: http://www.mdr.de/mdr-info/kosten-kundgebung-weltoffenheit-dresden100_zc-885afaa7_zs-5d851339.html

Die Satire der taz ist schlicht und ergreifend der ideologische Konter. Die Katze ist aus dem Sack, Anti-Pegida Demos wurden vom Staat bezahlt. Die taz versucht nun auf zwei Arten Schadensbegrenzung zu betreiben. Einerseits soll das Narrativ zementiert werden: “Wer von staatlicher Finanzierung spricht, ist ein rechter Verschwörungstheoretiker” und anderseits dient die Satire dazu den politischen Gegner in die Falle zu locken alá “Guck mal, die Idioten glauben ja auch alles!”. Wenn ich mir die Reaktionen auf der einen wie auf der anderen Seite anschaue funktioniert das auch bestens. Einige *gidas haben den Artikel bereits geteilt, einige Leute auf PI glauben es ebenfalls, auch wenn es der Großteil durchschaut. Dennoch ein perfektes Ablenkungsmanöver.


Hadmut
12.2.2015 23:04
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@keta:

> Was ist denn heute mit dir los, Hadmut? Bist doch sonst so aufgeweckt.

Ich bin gut. Ich bin sehr gut. Aber ich bin nicht allwissend.

Zumal das immer eine Sache des Hintergrundes und des Wissenskontextes ist. Ich weiß, dass es da Finanzierungen gibt, und ich habe ja selbst illegale Zahlungen des Familienministeriums über rund 3 Millionen Euro gefunden. Warum also sollte man das von vornherein abtun?

Ich würde nie etwas aufdecken können, wenn ich alles von vornherein abtun würde. Man sollte sich auch nicht in eine Filter-Bubble begeben.

> Die Satire der taz ist schlicht und ergreifend der ideologische Konter.

Wenn’s ein „ideologischer Konter” ist, dann ist es keine Satire, sondern eine Falschmeldung. Außerdem ist es m. E. nicht Aufgabe einer Zeitung, ideologisch zu kontern. Die sollten eigentlich gar keine Ideologie vertreten.

> Die Katze ist aus dem Sack, Anti-Pegida Demos wurden vom Staat bezahlt.

Ja.

> Die taz versucht nun auf zwei Arten Schadensbegrenzung zu betreiben.

Ja. Und die Sachsen-Jusos anscheinend auch.

Vermutlich die Miami-Taktik, gleichartige, aber falsche Meldungen in Umlauf zu setzen, um die wahre Meldung unglaubwürdig zu machen.

Das ist Propaganda und Desinformation. Warum nennst Du es »Satire«?

> Einerseits soll das Narrativ zementiert werden: “Wer von staatlicher Finanzierung spricht, ist ein rechter Verschwörungstheoretiker”

Ja.

> den politischen Gegner in die Falle zu locken alá “Guck mal, die Idioten glauben ja auch alles!”.

Ja.

> Wenn ich mir die Reaktionen auf der einen wie auf der anderen Seite anschaue funktioniert das auch bestens.

Ja.

> Dennoch ein perfektes Ablenkungsmanöver.

Ja, fast.

Man muss es aber als solches aufdecken und damit zeigen, dass der Skandal, die „Verschwörung” nur umso größer ist: Nämlich dass die linksorientierte Presse und die Jusos da mit drinstecken.

Das macht’s eigentlich noch schlimmer. Man muss es nur richtig aufbereiten.

Ich bitte um Zusendung von Informationen.


Hadmut
12.2.2015 23:37
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@keta:

Siehe beispielsweise auch

http://zuerst.de/2014/08/29/linke-gewalt-dgb-uebernimmt-kuenftig-ordnungsgelder-fuer-gesetzesverstoesse/

Scheint ein seltsames Nachrichtenblatt zu sein, aber nach Satiremagazin sieht’s auch nicht aus.


derdiebuchstabenzählt
12.2.2015 23:03
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Sagt mal, wo und wann leben wir eigentlich? Ist Hindenburg etwa wieder Reichspräsitent? Ist ja nicht zu fassen.


petpanther
12.2.2015 23:33
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Antifa, die radikale Linke hst sich seit jeher genau wie der Feminismus der angebluchen Satire bedient.

Wichtig ist subversive Deflektion bei gleichzeitiger unterschwelliger und emotionaler Verankerung der gerade verleugneten Message.

Eigentlich totalitärer Standard. Die “gekreuzten Finger”. Denke sogar das das nur die Spitze eines Eisbergs ist.

Es quillt doch mittlerweile überall hervor. Im Netz mittlerweile auch sehr gut zu beobachten, weil sie ihre prahlerische Arroganz kaum im Zaum halten können.


_Josh
12.2.2015 23:39
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Das eingangs erwähnte PDF besitzt ja auch einen famosen Titel in seinen Eigenschaften: C:\Users\DietzschkauMa.LTG\Desktop\blub.xps…

Wurde offennbar zusammengepfriemelt von einem Politoffizier namens Marc Dietzschkau, Pressefuzzi der SPD in Sachsen, der in allem werkelt, was dem Wahr und Guten verpflichtet ist: Twitter, Facebook, CSD, queer, Antifa, andthelike.


Hadmut
12.2.2015 23:49
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> Das eingangs erwähnte PDF besitzt ja auch einen famosen Titel in seinen Eigenschaften: C:\Users\DietzschkauMa.LTG\Desktop\blub.xps…

Stimmt. Das ist ein Texteintrag von Acrobat Distiller 11.0 (Windows).

Könnte natürlich auch wieder ein Fake sein. Was ich nicht glaube, denn immerhin lag’s ja bei den jusossachsen.de.

Könnte aber auch heißen, dass die Desinformation hier von der SPD lanciert wird.

Und das würde bedeuten, dass hier doch was dran ist.

Dann hätten wir zwei Schwindelstränge, einen über TAZ und einen über SPD-Jusos, die hochwahrscheinlich miteinander irgendwie zusammenhängen.

Könnte wohl wirklich so sein, dass die da als Krisenreaktion versuchen, alles per Desinformation unglaubwürdig zu machen.

Würde heißen, dass es da ziemlich brennt.


Robert
12.2.2015 23:47
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Hadmut
12.2.2015 23:54
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Ah ja.

Es gibt also doch eine Verbindung zur GdP, also zur Polizei.

Auch das wollte man wohl übertünchen, indem man es ins Lächerliche zieht.


Fx
12.2.2015 23:51
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Der folgende Blog-Post ist auf jeden Fall eine ältere Quelle, als die taz – der ging schon gestern durch die Twitter-Welt.

Antifa – die gekauften Demonstrationen zum stören der Bürgerbewegungen mit dem Geld der Steuerzahler
https://staseve.wordpress.com/2015/02/11/antifa-die-gekauften-demonstrationen-zum-storen-der-burgerbewegungen-mit-dem-geld-der-steuerzahler/

Was mich allerdings sehr skeptisch bzgl. des Wahrheitsgehalt gemacht hat, ist die Tatsache, dass kurz darauf ein Reporter von RT die Urheberschaft für die Grafik bestritten hat (“wir haben diese Grafik nie veröffentlicht”). Diese Grafik wird ja auch im taz-Artikel gezeigt.

Ich gehe deshalb vorerst davon aus, dass es sich um ein Fake handelt. Vielleicht sogar eine False-Flag-Aktion der Antifa selbst?


Hadmut
12.2.2015 23:57
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@Fx:

> Ich gehe deshalb vorerst davon aus, dass es sich um ein Fake handelt. Vielleicht sogar eine False-Flag-Aktion der Antifa selbst?

Höchstwahrscheinlich.

Aber warum?

Die müssen doch eine ziemliche Katastrophe fürchten, wenn sie sich schon selbst so runtermachen und das offenbar als das immer noch geringere Übel betrachten.


Uwe
12.2.2015 23:51
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Das kann ja nicht wahr sein.

Wegen des „unermesslichen Schadens für die Bewegung“ tritt P. Flasterstein von all seinen Ämtern zurück.

Und du erkennst das nicht als Satire?

Uwe


Hadmut
12.2.2015 23:58
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@Uwe:

> Und du erkennst das nicht als Satire?

Nein. Weil ziemlich viele Leute sich solche Kampf- oder Künstlernamen geben. Ich kenne das eigentlich fast nur so, dass die unter solchen Pseudonymen auftreten. Auch bei den Piraten war das bei Linksaktivisten häufig der Fall. Ich würde eher misstrauisch, wenn da einer seinen echten Namen hinschriebe.


janndh
12.2.2015 23:54
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also das es geld für die Anwesenheit gibt, das wäre mir neu.
ja es gibt gern zuschüsse um einen Bus zu chartern. der jeweilige Bürgermeister, OB, oder Landrat hilft da weiter. Gern auch mal der DGB. oder das Heimatbüro des DIE LINKE MdB. Auch DIE PARTEI ist kreativ bei gegendemos. aber eher so als dritte Demo. Demos gegen Demos^^

Frei nach dem bekanntem Lied der Ärzte^^ Protestsong gegen Protestsongs.

Das einige der Antipegida leute bezahlt werden? das glaub ich sofort. Einscannen am Buss? das leider nicht. NFC oder rfid Tikets u.ä. sind hierzulande eher mangelware.

und es gibt ja auch genügend “Dokumente” die belegen das die Pegidaorga mehr bezahlt.

wie ich zu einem anderem Artikel hier schon bemerkte, Pegida und Anti Pegida sind ein Nebenkriegsschauplatz. Damit sind alle staatsunzufriedenen erstmal beschäftigt. und nebenbei werden alle Strassen an eine Private GmbH verschenkt, Kryptoverbote sind wieder denkbar, bailouts usw, Guttenberg taucht auch wieder auf, usw. aber hauptsache irgendwas mit *gida


Hadmut
13.2.2015 0:01
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> Das einige der Antipegida leute bezahlt werden? das glaub ich sofort. Einscannen am Buss? das leider nicht. NFC oder rfid Tikets u.ä. sind hierzulande eher mangelware.

Ich hab allein 5 oder 6 NFC-Karten im Geldbeutel.

Außerdem kann „Einscannen” auch einen ordinären Barcode bezeichnen, und das ist nun wirklich allerwelts-Technik. Hatte ich schon vor 20 Jahren auf dem Bibliotheksausweis.


keta
12.2.2015 23:58
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Die Seite macht nicht unbedingt den seriösesten Eindruck, aber für besonders unwahrscheinlich halte ich das jetzt nicht. Der DGB hat zumindest schon Räumlichkeit für die “Rote Hilfe” bereitgestellt.

http://www.rote-hilfe.de/component/content/article/77-news/586-rote-hilfe-e-v

Besondere Berührungsängste scheinen beim DGB gegenüber dem Linksextremen Spektrum auf jeden Fall nicht zu bestehen.


Fx
13.2.2015 0:01
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Hab’ inzwischen eine noch viel ältere Quelle für die Grafik gefunden. Gepostet offenbar durch die NPD Unna/Hamm.

https://twitter.com/AKderVorsitzend/status/564183467395936256


Hadmut
13.2.2015 0:06
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@Fx: Das würde die Bezeichnungen wie „Gewerkschaft” und „e.V.” erklären, obwohl die nicht im Vereinsregister stehen.

Wenn das nämlich eine von den Rechten erstellte, aber von denen ernst gemeinte – und vielleicht ja auch zutreffende, korrekte – Graphik ist, dann wäre es naheliegend, wenn die Organisationseinheiten innerhalb der Antifa mit verständlichen Namen beschreiben. Dann sind die zwar kein Verein und keine Gewerkschaft, nehmen aber diese Funktionen ein und es wäre »sprechend«, sie als solche zu bezeichnen.

Es würde auch erklären, warum dann diese Graphik in die TAZ usw. kommt, denn gerade wenn sie stimmt, müssten da einige ein erhebliches Interesse haben, diese Graphik unglaubwürdig zu machen und verziert mit Blödsinn zu publizieren, um dann jeden, der sie bringt, auslachen zu können.


Deckname: Ossi
13.2.2015 0:03
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@Hadmut

Bitte nicht die Sichtweise auf die Antifa Sonstwas beschränken.

Mein Eindruck von Bagida und NoBagida in der mittelfränkischen Provinz als versuchter unabhängiger Beobachter bei den Gehversuchen in kontrollierter Demokratie: Steuergelder bei der Arbeit!

Als ich die Parolen Combo der “bunten” Seite inspizierte, wußte ich sofort, woher ich die kenne. Parolen ohne Überzeugheit zu rufen, machen in der Regel “Animateure”, die besonders gern bei sportlichen Massenveranstaltungen für kleines Geld engagiert werden, um Stimmung zu machen. Zum Beispiel Fussball (wenn auch 2. Liga) und Eishockey.
Radikale Kapuzenkommunisten sind nämlich im Örtchen kaum bekannt.

Ich schlage vor, erstmal weiter Stoff zu sammeln und später den Entwurf dreimal durchgehen. Zuerst die PRO Beweise gewichten, danach die CONTRA Beweise und beim dritten Mal als MENTOR die Sache auf Plausibilität zu prüfen.
Eventuell auch mit Steuergesetzkundigen sprechen, was man so z.B. als Sachleistungen alles geltend machen kann.


andy
13.2.2015 0:13
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Aus dem Update in der Tag

“Wegen des „unermesslichen Schadens für die Bewegung“ tritt P. Flasterstein von all seinen Ämtern zurück.”

P. Flasterstein. Hmmm.

Keine weiteren Fragen, euer Ehren…


Hadmut
13.2.2015 0:22
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@andy:

Herrje.

Leute, jetzt mal im Ernst: Wieviele Leute kennt Ihr, die da bei sowas mit ihrem realen Namen auftreten?

Es gibt auch einen Sänger, der nennt sich „Farin Urlaub”. Und trotzdem gibt’s die Band.

Bei den Piraten traten auch ne ziemliche Menge Leute nur unter Pseudonymen und Twitter-Namen auf, und trotzdem gab’s die alle und trotzdem waren die aktiv.


andy
13.2.2015 0:21
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Oh, und spätestens bei dem Teil mit “Mitgliedsausweis” im Bus scannen damit die Auszahlung des Entgeltes seinen sozialistischen Gang geht dürfte mindestens ein Techniker stutzen. Einerseits lose verbundene Grüppchen mit ahnlichen Gesinnungen, die dazu idR allen Werkzeugen zu Identifikation kritisch gegenüber stehen und auf der anderen solle es den Gruppen übergreifen den Antifa Ausweis geben, der auch alle Mitglieder eindeutig identifiziert… Das ist so plausibel Nazistammtische die beim örtlichen Chinesen stattfinden…

Satiredetektor reinigen lassen. Kann durchaus mal verstopfen heutzutage.


Hadmut
13.2.2015 0:36
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@andy: Du widersprichst Dir gerade selbst. Denk mal drüber nach.

> die dazu idR allen Werkzeugen zu Identifikation kritisch gegenüber stehen und auf der anderen solle es den Gruppen übergreifen

Eben noch hast Du mir vorgeworfen, dass ich „P. Flasterstein” nicht als Satire erkenne, und nun sagst Du, die würden sich nicht identifizieren lassen.

Oder anders gesagt: Halte ich ein Pseudonym für normal, erklärst Du mich für blöde. Halte ich aber einen Ausweis für normal, hältst Du mich auch für blöde.

Ich kann Dir nur entgegenhalten, dass Du Dir selbst widersprichst.

Außerdem heißt Ausweis nicht, dass da ein Klarnamen draufsteht. Ausweis kann auch heißen, dass da irgendwie durchgezählt wird. Es wurde ja auch nicht gesagt, dass das Geld direkt auf Privatkonten überwiesen wird, es könnte ja genauso sein, dass das anteilmäßig an irgendwelche Antifa-Lokalorganisationen überwiesen wird, die das dann verteilen. Es wäre genauso möglich, dass die Ausweise nur ein Pseudonym und die Nummer des „Ortsvereins“ enthalten, an die Geld überwiesen wird. Von eindeutig identifzieren stand da nichts. Habe ich auch nicht gesagt. Da stand nur, dass es darum geht, Geld richtig zu überweisen. Und das setzt weder Identität noch individuelle Kontonummer voraus. Da reicht ein Zettel mit Barcode, den man danach wegwirft.

Die Leute sind zwar identifikationsunwillig. Beim Einsatz von IT sind die aber vorne mit dabei. Darf ich mal an die Piraten mit ihrer Liquid Democracy erinnern?

Zu Deiner Information: Bei den Piraten waren ziemlich viele Antifa-Spinner. Und bei den Piraten gab’s auch Mitgliedsausweise, die man mitunter vorzeigen musste. Also kann Deine Sichtweise schon mal nicht stimmen.

> Einerseits lose verbundene Grüppchen mit ahnlichen Gesinnungen

Klar. Die es schaffen, konzertiert in 48 Bussen anzureisen.

> Das ist so plausibel Nazistammtische die beim örtlichen Chinesen stattfinden…

Gibt es mit Sicherheit. Gibt nämlich jede Menge Käffer, in denen es nur noch solche Restaurants gibt. Ich habe in Berlin und Dresden auch schon Nazis Döner essen gesehen. Wenn sie Döner essen können, können sie auch chinesisch essen.

> Satiredetektor reinigen lassen. Kann durchaus mal verstopfen heutzutage.

Ich glaube, Du (und alle die „Satiredektor”-Sprücheklopfer) machst es Dir gerade viel zu leicht. Ein paar Binsenwahrheiten und leere Sprüche. Hält aber nichts einem Überdenken stand.


Tuk
13.2.2015 1:28
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White, male, privilege…
http://en.wikipedia.org/wiki/Elon_Musk

Also, ICH fühle mich benachteiligt 😀


basti
13.2.2015 2:09
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“Oh, und spätestens bei dem Teil mit “Mitgliedsausweis” im Bus scannen damit die Auszahlung des Entgeltes seinen sozialistischen Gang geht dürfte mindestens ein Techniker stutzen.”

@ andi

Wieso?

Der Ausweis koennte eine App sein und das mit dem Zahlungsverkehr kann man auch über das Smartphone machen.

Wir leben im 21. Jahrhundert.

Es gibt sogar anti Nazi* Apps wo sich Antifagesindel koordiniert um genehmigte Demos zu blockieren. Da staunen sie was…

Ich bin uebrigens Deutschschweizer und jetzt Wahlhesse (Grenzen und Staaten trennen uns nicht) mit Sympathien für die deutsche Sache wie man merkt 🙂

Fordert Volkentscheide. Mehr braucht ihr Nazis* gar nicht zu machen.

Denn die Linken wissen genau wie Volksentscheide zu Multikulti, Gender, EU, Euro usw ausgehen werden und werden übelst giftig dagegen sein. Zumindest die schweizer Medien sind da voll auf Seiten derer die pro Volksentscheide sind.

Und dann stellt ihr sie als Antidemokraten, Faschisten Oligarchen usw hin. Nur Volksentscheide fordern ohne erstmal auf Themen einzugehen.

So gibt es keine Angriffsfläche. Wer ist schon gegen Volksentscheide?

Aber wir sollten uns beilen solange wir noch in der Mehrheit sind.

In spätestens 20 Jahren ist es dafür zu spät.

* Nazi
Weisser Europäer der seine Rechte fordert.


Wolf
13.2.2015 2:18
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Und warum haste mir jelöscht hadmut?


Hadmut
13.2.2015 10:38
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@Wolf: Ich habe gesucht, aber nichts von Dir gefunden, was ich gelöscht hätte.


Andy
13.2.2015 2:37
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Nein, Hadmut, in dem verbissenen Versuch aus diesem offensichtlichen Stück Satire, das zugegebenermaßen auf den ersten Blick für Außenstehende mangels Zielrichtung schwer als solches erkennbar sein mag, eine Meldung zu machen um damit zu erklären warum Du drüber gebloggt hast machst Du es Dir zu schwer. Du bist recht schlau, rhetorisch gewandt aber damit halt auch in der Lage eine weggeworfene Würstchenpappe zu politisieren und mit blogbarem Inhalt zu füllen der ins Konzept gepresst wird. Ich kann Dir morgen gerne in Ruhe vom Rechner noch genau mit Zitaten belegen warum Du den falschen Baum anbellst, im Moment (im Bett, auf Tablet tippend) ist mir das zu umständlich.

Es sind viele Kleinigkeiten die das offensichtlich machen, etwa würde sich bei einer Antifa Orga nie ein Vorstand bilden, und wenn es echt so eine Art gewählter Entscheiderebene gäbe wurde die einen Teufel tun sich so zu nennen. Das ware dann der revolutionäre Rat oder sowas. Der ganze Orgaduktus passt einfach nicht. Ich bin zur Zeit der Hafenstraßenräumung und danach noch einige Jahre im Umfeld dieser Gruppen unterwegs gewesen (heutige Rote Flora) und bilde mir ein ein wenig zu verstehen wie die ticken.

Vermutlich glaubt der taz Schreiber das alle Leser so einen Einblick haben (quch gar nicht so unwahrscheinlich) oder den Text von vornherein nur halb so ernst nehmen, und hat nicht mit Lesern gerechnet die das so zerkauen wie es hier geschieht. Wie gesagt, detailliert gerne morgen mehr, falls Du diesen Beitrag freischaltest weiss ich das es Dich interessiert, ansonsten kann ich mir die Mühe sparen.


Hadmut
13.2.2015 8:32
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@Andy: Ich bitte um Entschuldigung dafür, dass ich im Gegensatz zu TAZ-Redakteuren noch nie an Antifa-Aktionen teilgenommen habe und mir daher einfach die Erfahrung fehlt.


EinInformatiker
13.2.2015 3:54
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Ich hatte folgenden Kommentar versucht.

(Ganz wichtig aber nochmal: Alle Schlußfolgerungen des ursprünglich hier erschienenen Artikels waren korrekt, auch wenn sie auf einem Fake basierten.)

Das mit der TAZ kann nicht deren Ernst sein. Natürlich gibt der Staat unter Zuhilfenahme der Antifa die politische Meinung vor. Und linke Gruppierungen werden ja von Manuela finanziert. Und die politische Riege steht bei Gegendemos Seite an Seite mit der Antifa (Bundesjustizminister Maas nimmt die Antifa-Fahnen auch auf Nachfrage nicht wahr, vielleicht extrem einfältig). Auch wird in der Presse immer offener Verständnis für die Antifa geäußert. Aber das in der TAZ muß ein Fake sein, denn die TAZ ist ein Systemblatt und die würden so etwas niemals aufdecken und dann noch in dieser Massivität. Der einzige rationale Hintergrund wäre es (wenn es denn stimmen würde) , dass man die Wahrheit ungeschminkt berichtet, so dass sie niemand (ich ja auch nicht) glaubt und damit ein für allemal niemand mehr fragen würde, ob der Staat die Antifa finanziert. Aber ansonsten haben wir selbstverständlich längst einen (Links)Staat der einem Staat wie in der angeblichen TAZ geschildert äquivalent ist. Und das könnte ja der Grund sein, dass das in jedem Fall durch einen solchen Fake vernebelt werden soll. Die “TAZ.de” Seite auf der ich das vorhin gelesen habe sah mir komisch aus. Als wenn es nicht die (oder keine ) offizielle Seite wäre. Also ich denke die ganze Seite ist gefälscht. Denn der TAZ traue ich nichts von alledem zu worüber ich jetzt hier spekuliert habe.


janndh
13.2.2015 4:21
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@hadmut

ich würde dacon ausgehn das Farin Urlaub eben diesen namen auch genau so auf dem Perso stehn hat.
und selbst wenn nicht, sein gesicht ist bekannt genug^^

und nebenbei:

also wenn es wirklich 25 euro pro stunde gäbe^^ hey ich kann das geld gut gebrauchen^^

nebenbei kommt man ja auch gleich noch an diversen Ingress Portalen vorbei, besser gehts nicht.
Wann hat die antifa begonnen die piraten zu übernehmen? das war meiner meinung nach zum BPT oben in der nähe von Kiel
Der BPT mit zeitgleichem Marsch gegen rechts war der anfang vom ende

klar es gab nach der Berlinwahl eine erfolgswelle
die hat auch einige dunkelbraune reingespült. das ist fakt. Der fehler war das angebot der Antifa anzunehmen
wir wussten es nicht besser. klarer Idealistenfehler. Wer mitmachen will hat auch unsere ideale. War ne blöde idee.

in Thüringen sind wir teilweise davon verschont worden. an extreme linke oder rechte kann ich mich so nicht erinnern. aber an militante Veganer, an den gescheiterten CDU Ortsbürgermeisterkandidat, (VDS ist nicht schlimm, die wollen nur euer bestes)

Nebenbei. ich kenn Berlin Neukölln recht gut. insbesondere das Viertel Herrmanplatz/sonnenallee bis Weichselstr. die Rütlischule ist ja auch in der gegend. hat sich da was geändert? oder ist das Viertel noch wie 2004? damals wars harmlos ich hab da gewohnt, und hab es überlebt. laut presse herrscht da ber ja seit 30 jahren Mord und Totschlag….

in der 50k einwohner Stadt Nordhausen bekomm ich mehr gewalt usw mit als damal im 300k stadteil….

ist das objektiv oder subjektiv?

und ansonsten, ich wünsch mir Religionsfreiheit. ich will von keiner mehr belästigt werden. Zeugen Jehovas inclusive.


janndh
13.2.2015 4:30
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nachtrag, das vorzeigen des Mitgliedsausweises, bzw eines anderen Dokuments ist bei Veranstaltungen wie Bundes Landes oder Kreisparteitag Pflicht. ist eine anforderung vom Parteiengesetz.
irgendwie muss man ja verifizieren.

aber recht hasste, mit meiner relativ häufigen Go nach Geheimer wahl hab ich mir keine freunde gemacht^^


FocusTurnier
13.2.2015 5:20
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Ich habe nicht ausgeschlossen, daß der Staat linksextreme Gegendemonstranten unterstützt und finanziert. Ich zweifele allerdings etwas am taz-Artikel. Ein Artikel über staatliche Demonstrationsfinanzierung linker Gruppen in der taz? Von einem Voluntär geschrieben? So durch die Redaktionskontrolle geschlüpft? So viel Vertrauen habe ich in deutsche Medien nicht mehr, so daß ich glaube, daß die taz über solche Dinge gar nicht berichten würde, weil es politisch nahestehenden Gruppierungen schaden würde.


der eine Andreas
13.2.2015 7:03
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Rechnungsprüfer
13.2.2015 7:31
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Ich hab noch einen Gedanken zum Artikel.
Ist auch möglich, dass man Daten über Kommentare oder Verlinkung zum Artikel sammeln möchte. Für Überwachungsheinis ist der Artikel da nahezu eine Vorlage.


Normale Desinformation, erwischt und wollen vertrollen.
http://thumulla.com/home/ein_kleiner_lehrgang_in_informeller_selbstverteidigung.html

Nach Google kam der Artikel etwa 17:00 Uhr. Ob er mit dem Update von 18:30 Uhr kam? Man wollte nachträglich als Satire kennzeichnen, was die Funktion der Desinformation hatte. Dagegen spricht der erste Kommentar von 18:33 Uhr.

Satire sollte doch lustig sein? Ich kann oft nicht mehr lachen, bei dem, was als Satire serviert wird. Selbst der Fasching wird immer trauriger.

Denken wir einfach mal an den 11.9.2001. Es gibt viele Theorien. Es gibt auch völlig verrückte, die in die Filme kopierten Flugzeuge zum Beispiel. Wer brütet so etwas aus und warum und wer finanziert das und wer verbreitet es? Das dient nur der Verächtlichmachung ernster Recherchen und der Verwirrung der Bevölkerung. Allein daß solche Desinformation da ist beweist, daß etwas faul ist, daß etwas verdeckt werden soll.

Außerdem wurde hier nicht die Antifa erwischt sondern der demokratische Staat, der Rechtsstaat höchstpersönlich. Und da sind Geheimdienstaktionen zur Verdeckung zu erwarten. Wir leben in einem Desinformationssumpf. Die Wahrheit ist nicht mehr zu erkennen und man kann nur noch nach Plausibilitäten und Wahrscheinlichkeiten recherchieren. Es gibt im Netz ein Buch, das erklärt, an welchem Strick die Kommunisten hängen. In gedruckter Form sucht man es vergeblich.

Rechtsstaat ist: Demoverbot, Meinungsterror, NSU, Sauerlandenten, Lügenpresse, RAF, Wehrsportgruppe Hoffmann, Forschungsverbote in deutscher Geschichte, Steineschmeißer werden angeheuert und bezahlt…

Und ja, es brennt.

Carsten

NIE WIEDER DEUTSCHLANDHASS


EinInformatiker
13.2.2015 9:01
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Wie gesagt, wenn der Artikel echt bei der TAZ erschienen ist, ist er entweder eine Falschmeldung, oder soll diejenigen die wissen, dass der Staat (auch finanziell zumindest indirekt) mit der Antifa zusammenarbeitet diskreditieren soll, wenn sie darauf hereinfallen und sowohl die Antifa als auch der Zusammenarbeit des Staates mit der Antifa Immunität geben soll. Das wäre objektiv Propaganda und die Methodik eines totalitären Staates. Aber das wäre es lediglich für uns hier und einige andere die reflektiern. was schert das den Propagandastaat. Es lief ja bereits die Schauoperation “NSU”, die man mit einem ´Reichstagsbrand für die bunte Republik gleichsetzen kann.


Owen
13.2.2015 9:12
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Zäld
13.2.2015 9:36
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Wie wäre es denn mit der simplen Erklärung, daß jemand versucht hat, eine Satire zu schreiben, damit aber ganz einfach gescheitert ist?

Das halte ich zunächst für plausibler als irgendwelche ausgeklügelten Strategien zu vermuten.


Hadmut
13.2.2015 17:01
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@Zäld:

> Wie wäre es denn mit der simplen Erklärung, daß jemand versucht hat, eine Satire zu schreiben, damit aber ganz einfach gescheitert ist?

Ich habe drüber nachgedacht.

Passt aber nicht.

Erstens würde ein linkes Blatt wie die TAZ gar nicht erst versuchen, linke Gruppen durch Satire lächerlich zu machen. Linke sind da völlig humorlos und betrachten sich als heilig, unantastbar. Überleg mal, was für ein Brimborium die machen, um Leute nur nicht mit dem falschen Wort anzureden. Ich kann mir das so gar nicht vorstellen.

Außerdem: Wo soll da die satirische Aussage sein?

Und der andere Punkt ist, dass die Graphik ja nicht neu erfunden ist, sondern offenbar schon früher in Umlauf war und von der NPD auch schon verwendet wurde. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die TAZ für Satire Graphiken verwendet, die die NPD schon in Gebrauch hatte.

Ich glaube, es geht wirklich darum, die Information über schräge Schmiergelder da zu vergiften.


JochenH
13.2.2015 9:43
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Es gibt einen Twitter – Nick namens Antifa E.V., der die Antifa auf die Schippe nimmt. Das Ganze wirkt sehr gut gemacht, in etwa auf dem Niveau, wie “Die Partei” auftritt. Ich finds lustig.

Der Artikel ist natürlich Satire und stößt ins gleiche Horn wie der Twitter-Nick.


patzer
13.2.2015 9:45
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Lesetipp:
http://www.focus.de/politik/deutschland/geheimdienste-straffreiheit-fuer-v-leute-bei-bestimmten-delikten_id_4471633.html
Man beachte,dass als Straftatgrund auch Vorgehen gegen Volksverhetzung genannt wird.Was da wohl alles reinpasst.


Dirk S
13.2.2015 9:52
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@ Leo

> Hamburger braten für 5,50 wäre da effektiver.

Hamburger (ih-gitt, amerikanisch-imperialistisches Schnellfutter) braten für einen durch und durch kapitalistisch-imperialistischen Tierquäler-Ausbeuter? Ja sach mal, spinnst du? 😉 Das kann kein Linker und erst recht kein Antifant mit sich vereinbaren. Und überhaupt, arbeiten, das ist ja so was von diskriminierend und paterialistisch unterdrückend. Wohlstand für alle (Antifanten) auf Kosten der Arbeiter!

Burgerliche Grüße,

Euer Dirk


patzer
13.2.2015 9:59
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Wie nun die Antwort der Oberbürgermeisterin auf die schriftliche Anfrage (AF0242/15) der AfD-Fraktion ergab (siehe Anhang), kostete die Kundgebung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ am 10. Januar 2015 auf dem Neumarkt den Freistaat Sachsen insgesamt 105.496,68 Euro. Die Landeshauptstadt Dresden hat davon pauschal 30.000 Euro übernommen, die aus dem Budget der Oberbürgermeisterin gezahlt wurden.

Kritik an der Veranstaltungsfinanzierung äußerte Gordon Engler, kultur- und jugendpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Stadtrat: „Es ist erstaunlich, wie schnell und wie viel Steuergelder für eine einmalige symbolische Veranstaltung aufgewandt wurden, die nicht nur für eine Vielzahl anderer Projekte hätten sinnvoller eingesetzt werden können, sondern vor allem dazu dienten, die Symptome der eigenen verfehlten Politik zu übertünchen. Dabei wurde nicht nur die staatliche Neutralitätspflicht verletzt, sondern auch ungeniert in den Steuergeldtopf gegriffen.“

Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD)
im Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden


Der (r)echte Staat
13.2.2015 10:30
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@Hadmut:
Kennst Du die kleine Anfrage AF0242/15 der AfD?: http://www.afd-fraktion-dresden.de/unsere-anfragen/articles/anfrage-af024215.html
…und die Antwort der Oberbürgermeisterin: http://www.afd-fraktion-dresden.de/unsere-anfragen/articles/anfrage-af024215.html?file=files/afd/dokumente/anfragen/AF0242-15_kosten_fuer_weltoffenheit.pdf
105.496,68 Euro wurden für die staatlich organisierte Anti-Pegida-Demo hingeblättert. Das beinhaltet wohl nicht die Bezahlung der Polizei. Man muss die AfD nicht mögen – man muss diese Steuergeldverschwendung in Form von “kontrollierter Demokratie” erst recht nicht mögen.


toff
13.2.2015 10:52
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Generell ist das Internet ein Problem für die Menschenführung, weil jeder alles lesen kann und jeder von allen gelesen werden kann – ohne Informationskontrolle, Propaganda, ist eine moderne Demokratie unmöglich führbar. Also muß man kontrollieren und formen können, was die Masse zu sehen und zu lesen bekommt. Und das bereitet bisher Probleme, weil

-einfache Zensur ungeeignet ist; Inhalte sind fast in Nullzeit kopier- und neuverbreitbar, zur Not umgepackt oder leicht verändert, falls man
automatisch scannende Zensursysteme in der Internetinfrastruktur umgehen muss (z.B. Great Firewall, selbst innerhalb Chinas “verschluckt” das Netz zeitweilig gewisse Begriffe und Quellen); einfaches Löschen geht darum schon nicht, und selbst wenn, dann würde es auffallen und zumindest in “westl. Demokratien” Proteste auslösen

-Unterwanderung und Kontrolle aller (großen) Medienaussender (Journalisten kaufen, Redaktionen unter Kontrolle der Eigentümer usw.) geht auch nicht, weil jeder einzelne Mensch ein Medienaussender sein kann, jede Kleingruppe – man kann ja nicht das ganze Volk auf einer schwarzen Lohnliste führen.

-Ignorieren geht auch nicht mehr wie z.B. mit Fernsehnachrichten, in denen gewisse Informationen schlicht nicht vorkamen (ich erinnere an Tschernobyl und die 3-tägige Informationssperre, selbst in der Tagesschau durfte nichts über die Gefährdung der Bürger gesagt werden, obwohl die Behörden alle Messwerte innerhalb Deutschlands schon hatten, um eine Panik zu vermeiden) – sobald irgend ein kleiner Bub eine hochrelevante Info hat und “hochlädt” verbreitet sie sich wie ein Lauffeuer – die Masse wird davon gewiss “entzündet”.

Daher braucht es quali- und quantitativ völlig neue Informationskontrollmittel, und ich denke, “Informationsvergiftung” ,in irgendeiner Form, wird dafür genutzt werden:
Es geht darum, massenweise und thematisch geschickt Falschinformationen so zu erzeugen und in entsprechende Kanäle einzuspeisen, daß damit verknüpfte andere Informationen offensichtlich lächerlich aussehen, und so entwertet werden (z.B. reichlich bizarres Ufomaterial, Chemtrails, Geheimgesellschaften mit Echsenwesen,… egal, hauptsache völlig bizarres und lächerliches Material, so daß selbst z.B.echte Verschwörungen und ihre Beschreibung, schlicht Korruption, für den Leser lächerlich aussehen – wer würde sich schon um derlei Geschreibsel in einem solchen Umfeld kümmern, das wäre wie wirtschaftspolitische Kompetenz im Kindergarten suchen oder ein Feinschmeckerrestaurant in der Kanalisation zu finden hoffen).
Da die Menschen, lebenszeit – und biologisch bedingt eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne haben, können sie es sich bei hinreichender Informationsvergiftung auf diese Weise nicht leisten, zwischen unwahr und wahr zu unterscheiden, denn die echte Information geht im Informationsmüllberg so hoffnunglos unter, daß sie nicht mehr ohne extreme Mühen (Zeit, Geld, Aufmerksamkeit) geborgen werden kann.

Traditionelle Medien setzen eine zarte Version dieser Informationsvergiftung schon sehr lange ein – selbst “konservative” Nachrichtenseiten sind angereichert mit “Lifestylemüll” wie Prominachrichten, Sex- und Genitalienproblematiken, quasi haufenweise ablenkenden, blinkenden, Aufmerksamkeitsbindenen Zirkus, in dem die echten Informationen/Nachrichten wie kümmerliche Randbemerkungen wirken. Aber das ist noch keine “Informationsvergiftung” sondern bloß Ablenkung, weil Qualität und Quantität viel zu gering sind.

Wenn man also INformation nicht am Erstelltwerden und an der Verbreitung verhindern kann, dann muß man diese Information mit einem riesigen Schwarm Fehlinformation umgeben, damit die Zielinformation nicht nur darin Untergeht, sondern auch noch völlig unglaubwürdig wirkt.

Dies wird so schon lange von “Spin-Doktoren” und “Notfallmanagement-PR-Agenturen” traditionell so gemacht: Wird z.B ein Skandal publik, kann man die Information darüber sofort entwerten, indem man mehr oder weniger leicht veränderte Versionen, die mehr oder weniger lächerlich sind und Zweifel schüren, lancieren, am Besten mit Scheinbeweisen und einem Spin, der aus Tätern Opfer macht, idealerweise so, daß der (politische) Gegner plötzlich wie der “Böse” aussieht, oder daß die Angreifer plötzlich wie arme Opfer aussehen.
Ein Beispiel – egal ob nun wahr oder nicht – kam letzens von den Russen – Passagiermaschine über der Ukraine wurde abgeschossen, mit einer russisch-stämmigen Rakete; sofort sahen die Russen schlecht aus, wie Täter, Schlächter usw.
Dann wurde der Story ein “Spin” verpasst von den Russen und die Situation umgedreht: Tatsächlich seien die Russen die Opfer, denn Putin flog gerade da herum, in einer ähnlich aussehenden Maschine, und die nun bösen Ukrainer/Amis hätten ihn abschießen wollen, und dabei aus Dummheit die Passagiermaschine erwischt.
Egal was wahr ist – Zweifel sind gesäht, die Situation wird verwirrend, Gut+Böse sind für die Masse nicht mehr klar erkennbar, der Nachrichten- bzw. emotionale Propagandawert sinkt, drei Tage später ist das Thema vergessen und es kommt wieder Fussball.

Das sind natürlich simple Beispiele, aber mit ordentlich Geld und Personal und Hirnschmalz kann man mit dieser Methode der Informationsvergiftung in vielerlei Formen nahezu alles an Nachrichten und Informationen entwerten, untergehen lassen, unwahr aussehen lassen.
Selbst Photobeweise (leider hat ja jeder ein Smartphone) – im Zweifelsfall muß man halt die Öffenlichkeit mit “Gegenphotos” verwirren und die Photobeweise so entwerten – z.B. könnte man Nacktbilder von einem Politiker beim Kindersex sofort mit genug Kompetenz entwerten, indem man viele andere Photos fabriziert, indem dieser Politker ganz klar Sex mit Tieren, anderen Politikern, einem Ausserirdischen usw. hat – von perfekt gefälscht bis offensichtlich gefälscht in der Qualität, und schon sieht der kinderschändende Politiker wie das arme Opfer einer Kampagne von bilderfälschenden politischen Gegnern aus – geschickt medial aufbereitet, wird er sogar noch Sympathie gewinnen, weil Menschen typischerweise Sympathie mit dem Kleineren, dem Angegriffenen, dem Schwächeren usw. haben.

Für sowas muß man aber technisch, strategisch, taktisch und personell vorbereitet sein. Aber wozu haben wir Geheimdienste.


maSu
13.2.2015 10:56
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Der Artikel der ‘TAZ’ ist ein Mix aus Desinformation und Satire. Man greift den wohl wahren Bericht auf, dass 105.000 Euro Steuergelder für eine Anti-PEGIDA-Demo verwendet wurden und versucht sich diese Meldung ins lächerliche zu ziehen, ihn also zu entkräften. Desinformation eben. Und Satire dient als trojanisches Pferd.

Da die ganze ‘TAZ’ bestenfalls REALStatire ist, lese ich dieses Schundblatt nicht mehr: zu viele Artikel (eigentlich alle) sind reine linke Propaganda. Neutrale Berichterstattung, wie ich es von einer Zeitung – das “Z” in “TAZ” steht ja eigentlich dafür – erwarten würde, bekomme ich bei der ‘TAZ’ nicht.

Wobei es schon interessant ist, wenn man Artikel von ‘FAZ’ mit der ‘Zeit’ vergleicht. Da ist schon ein deutlicher Abwärtstrend zu spüren. Und dann vergleicht man ‘Zeit’ mit ‘Welt’ und merkt, wie es nochmals einige Niveau-Stockwerke tiefer geht. Dann irgendwann noch weiter unten kommt ‘BILD’ und auch ‘TAZ’. Ob ‘BILD’ oder ‘TAZ’ nun die bessere der beiden sogenannten “Zeitungen” ist, das ist dann Ansichtssache. Ein Kellerduell eben.

Traurig an der ganzen Sache: Schon die ‘FAZ’ finde ich rein vom journalistischen Niveau teilweise eher … erschütternd schlecht. Das sagt einiges über die FAZ, aber noch mehr über die übrigen Zeitungen aus… 😡

Wie war das mit “Lügenpresse” noch gleich?!


EinInformatiker
13.2.2015 11:14
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@Owen

antideutsche-antifa-fordert-gezielte-vergewaltigung-von-deutschen-frauen

Habe ich schon vor einiger Zeit mal irgendwo gelesen. Hatte den Eindruck dass das echt war, zumal es im Zusammenhang mit der Antifa Sinn macht. Werden die natürlich nicht in jeden Zusammenhang so von sich geben, aber wenn es Im Sinne von Afrikanern und Moslems gegen “das Eigene” geht dann schon. Die haben vor Jahrzehnten schon Im Fußball gegen die BRD für die DDR (und für alle anderen), Hauptsache gegen Deutschland) gehalten. Damals war ich zwar auch noch linksanfällig, aber im Fußball habe ich doch für die deutsche Mannschaft gefiebert, hab mich aber hinsichtlich DDR damals ein wenig angepaßt. Daran kann man sehen wie schwer es ist dem Gruppendruck zu entgehen. Übrigens: “Nie wieder Deutschland” und “Deutschland verrecke” ist nicht nur Antifa-Ansicht, sondern auch die offene einiger Förderer der Antifa. Und das Brutale ist, diese Leute haben Macht, bestimmen was gut und böse ist usw, alles von den Steuern derjenigen die sie verraten und verkaufen (also z. B. auch den Facharbeiter der noch nicht demonstriert)
Da der Antifa eine immer stärkere Rolle im Kampf gegen den Bürger zukommt der eine abweichende Meinung hat, wird die Antifa auch immer offener offiziell belobigt:

Der Tagesspiegel meint:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaoten-oder-heilsbringer-danke-liebe-antifa/9382378.html

“Dabei ermöglichen sie [also die Antifanten] uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: Nämlich keine.”

Dabei muß man wissen, rechtsextrem ist jeder der von der von der Einheitsmeinung der bunten Gesellschaft abweicht.

Habe noch eine andere Stelle mitbekommen, aber kann sie jetzt so schnell nicht auffinden.

Es geht rasend schnell. Vor einigen Wochen wurde die Gewalt der Antifa noch einfach totgeschwiegen. Aber die Protest-Entwicklung zwingt den Mainstream zu einer immer härteren offeneren Gangart.


rleo
13.2.2015 11:18
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Der TAZ Artikel ist eindeutig ein Fake.
Es lohnt sich daher nicht, diesen Artikel auf irgendwelchen Inhalte hin abzusuchen.
Alle ist frei erfunden.
Inklusive der Kommentare.

Die Frage ist, warum macht die TAZ das.
Mit einem Grundrecht macht man keine Scherze, es ist Februar und kein April.
Aprilscherze, wenn Zeitungen das mal machen, sind immer um den 1. April herum platziert.
Und es erfolgt nach einigen Tagen eine Aufklärung.

Das schaut sehr nach Stimmungsmache und Fallenstellerei aus. Irgendwer wird das schon verbreiten und dann wird losgedroschen, die auch, die auch, wer sagt hier “Lügenpresse” usw.
Wartet ab, das kommt noch.

unten steht auch noch:
“Unser Artikel hat Ihnen gefallen? Sie können dafür bezahlen!”

Ich nicht.


snafu
13.2.2015 11:49
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Eigentlich finanziert der Mossad die Antifa, gell?


Hadmut
13.2.2015 17:03
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> Eigentlich finanziert der Mossad die Antifa, gell?

Der Mossad soll pro-islamische Radikale finanzieren?


rleo
13.2.2015 12:38
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Hier ist eine Meldung, die das aufgreift:
http://www.mdr.de/sachsen/dresden/ehninger-zu-kosten-konzert100.html

vom 27. Januar 2015, 17:48 Uhr

Angeblich verbreitet Pegida das via Facebook.
Ist also schon länger Thema.

Zitat:
“Der Mediziner Ehninger zeigte sich zugleich entsetzt über Reaktionen, die vermutlich von Pegida-Anhängern verbreitet werden.
“Ich glaube, hier kann man das Wort vom Lügenpegida-Märchen verwenden.” Er sei auf vielfache Weise bedroht worden, sagte Ehninger.”
” Pegida: Ausgabe von Steuergeldern
Im Internet wird dem Verein unterstellt, das Konzert aus Steuergeldern ermöglicht zu haben.”

Dieser Artikel sagt nun, dass es genau so war.
Wird sich Herr Ehninger, falls er existiert, korrigieren, ich vermute mal nein.

http://www.mdr.de/mdr-info/kosten-kundgebung-weltoffenheit-dresden100_zc-885afaa7_zs-5d851339.html
vom 12. Februar 2015, 19:11 Uhr
“Geld für Bühne, Tontechnik und Catering ”

Es geht los, mit Verdrehungspropaganda der Oberklasse, haltet euch fest.

http://de.wikipedia.org/wiki/Potemkinsches_Dorf

Man hat Erfahrung.
Nach meinen Kenntnissen war selbst die Oktoberevolution ein Fake.
Man braucht sind nur mal Petersburg anzuschauen, wenn man den Eisenstein-Film dazu kennt.
Ich kenne den Film und war dort, lange vor der DDR Wende.


Hadmut
13.2.2015 17:07
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@rleo: Vorsicht, Du bist da wohl auf eine Verwechslung reingefallen. Das waren zwei Veranstaltungen.

Der erste Artikel handelt von der Veranstaltung mit Grönemeyer.

Der zweite Artikel sagt:

Nicht zu verwechseln ist die Veranstaltung mit dem Konzert am 25. Januar, bei dem unter anderen Sarah Connor, Silly und Herbert Grönemeyer auftraten. Dieses wurde privat finanziert. Die Veranstalter sahen sich allerdings wenig später Vorwürfen ausgesetzt, das Konzert sei mit Staatsgeldern über die Bühne gebracht worden.

Passt also nicht zusammen.

Wobei ich allerdings auch nicht verstehe, warum sich jemand für 200.000 Euro verschuldet, um da so ein Konzert zu veranstalten, und dann hofft, dass das Geld irgendwie wieder reinkommt. Wer sollte da nachträglich zahlen?

Ich könnte mir schon vorstellen, dass man da sagte, der soll das erst einmal über einen Kredit machen, damit keiner sieht, wer zahlt, und später, wenn da Gras über die Sache gewachsen ist und keiner mehr hinguckt, kommt irgendwo eine Spende vom Himmel gefallen. Also eine Art Geldwäsche. Wäre zu untersuchen.


Wolf
13.2.2015 12:57
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@ Hadmut

Merkürdig. Ich hatre Dir kurz nachdem der Artikel von Dir veröffentlicht wurde direkt einen Warnhinweis hinterlassen das Du dir die Sache mal nochmals genau anschauen sollst. Sinngemäß das alle Quellen des Artikels Twitter oder Facebook Accounts von Antifa”darstellern” sind, ich nichts bei RT finden kann über besagtes Organigram und ich von Desinformation der TAZ ausgehe. Alles frei nach dem Motto, wer sagt das die Antifa vom Staat bezahlt wird ist Alumützenträger und “Verschwörer”. Speziell weil vieles aus dem Artikel ja auf Fakten beruhte und dann mit Bullshit gemixt wurde. Naja, ich wollte halt nicht das Du aufläufst und bat um Prüfung. War direkt der erste Kommentar unter dem Artikel.
Es grüßt der Wolf


Hadmut
13.2.2015 17:08
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@Wolf: Ich habe nicht Deinen Kommentar gesperrt, sondern den ganzen Artikel.

Ich denke erst noch darüber nach, was ich damit mache. Mal abwarten, wie sich die Sache noch entwickelt.


EinInformatiker
13.2.2015 13:11
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Also mit dem Begriff “Satire” hätte ich das dem Sprachempfinden nach nicht in Verbindung gebracht. Eher mit “Fake” aber müßte nachsehen ob das paßt. Der einzige Sinn in dem es Satire sein könnte wäre, dass man eine bestimmte Ansicht (also dass der Staat die Antifa (direkt) finanziert) verspotten will. Aber die Differenz zwischen Realität und überspitzter Darstellung ist nicht groß genug, als dass es als Satire durchgehen könnte.. Das könnte natürlich für einen TAZ-Redakteur anders aussehen. Einerseits sollte man vermuten, dass er weiß, (was für jeden offensichtlich ist) dass der Staat mit der Antifa zusammen arbeitet. (Nur ein Beispiel: Pegida-Demos werden verboten während die Gegendemos der Antifanten, wegen der der Staat nicht in der Lage sei genug Polizei zu stellen stattfinden können). Pegidas werden durchsucht bevor sie auf den Versanmmlungsplatz können. Die einzigen die Gewalt anwenden, die Antifanten, können sich vollkommen frei bewegen! Gerüchte über Handgeld für Gegen-Demonstranten gibt es schon länger. Und etliches mehr dass man für die Zusammenarbeit anführen könnte. Wenn die TAZ das weiß, dann ist es wie gesagt keine oder kaum noch eine Überspitzung und damit keine Satire. Wenn die Taz das nicht weiß, dann ist es höchstens eine vermeintliche Satire. Allerdings eigentlich auch nicht. Denn um etwas zu überspitzen muß es ja schon etwas geben was überspitzt werden kann. Und das wäre ja bereits der Offenbarungseid für den Rechtsstaat. Nein, es ist entweder wahr oder gezielte Desinformation. Es sei denn die TAZ ist völlig ahnungslos, aber dann ist die Sache nach hinten los gegangen. Für so ahnungslos halte ich die TAZ nun auch wieder nicht.


TomTom
13.2.2015 13:27
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Mensch Hadmut! Du brichst dir doch keinen Zacken aus der Krone, zuzugegeben, auf eine Satire hereingefallen zu sein, die einfach zu gut ist, um wahr zu sein.
Natürlich geniesst deren Autor und viele aus dem Antifa Umfeld, wie sie viele aus ihrem Feindlager in die Irre führen konnten – das ist Macht – und noch mehr, wenn die die VT selbst weiter ausspinnen.
Damit fühlen sie sich bestätigt, dass ihre Kritiker ungeprüft alles glauben, was in ihr Weltbild passt.

Das heisst aber nicht, dass die Story keinen wahren Kern hat.
Es gibt zahlreich öffentlich dokumentierte Finanzierungen von linksextremen Projekten bzw. Gruppen (die Antifa ist eine Bewegung!). Dort werden auf Grund ihrer typischen Antikap bzw. autonomen Struktur nicht einzelne Personen bezahlt, sondern Infrastruktur oder gemeinsame Verpflegung.


Hadmut
13.2.2015 17:17
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@TomTom:

> Mensch Hadmut! Du brichst dir doch keinen Zacken aus der Krone, zuzugegeben, auf eine Satire hereingefallen zu sein,

Ich habe kein Problem damit, Fehler zuzugeben.

Aber ich habe sehr wohl ein Problem damit, etwas als „Satire” durchgehen zu lassen, das keine ist.

Wie ich schon früher oft gebloggt habe, geht es mir massiv gegen den Strich, einfach Falschinformationen und Desinformation zu propagieren und hinterher dann zu sagen „Satire! Man darf lügen wenn man hinterher Satire sagt!” Ich werde einen Teufel tun, mich diesem Blödsinn auch noch anzuschließen.

Was soll daran Satire sein? Worüber wird da gespottet?

> Natürlich geniesst deren Autor und viele aus dem Antifa Umfeld, wie sie viele aus ihrem Feindlager in die Irre führen konnten

Das ist aber keine Satire. Satire ist spotten, und nicht in die Irre führen. In die Irre führen ist Lügen.

> Damit fühlen sie sich bestätigt, dass ihre Kritiker ungeprüft alles glauben, was in ihr Weltbild passt.

Es ist aber nicht „ungeprüft”. Erstens hatte ich im Artikel mehrfach und ausdrücklich geschrieben, dass das nicht uneingeschränkt glaubwürdig ist und noch geprüft werden muss. Zweitens gibt es einige Hinweise darauf, dass es solche Zahlungen gibt. Drittens gibt es Rechtsprechung, wonach es privaten Bloggern vom Aufwand und der Rechtsstellung her gar nicht möglich ist, so etwas nachzuprüfen und sie – Fachbegriff »Laienprivileg« – darauf vertrauen können, dass die Presse richtig berichtet.

Mit so einer Aktion führt man nicht Blogger als dumm vor, die dem folgen (weil sie das dürfen und ein privater Blogger die Nachprüfung gar nicht leisten kann), sondern man macht die TAZ immer mehr zur Lügenpresse.


FDominicus
13.2.2015 13:37
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Es soll Satire sein. Das Ziel ist aber ganz klar. Jeden zu diskreditieren der meint/glaubt die Antifa würde bezahlt. Ich gehe mal davon aus, daß irgendwer die Leute tatsächlich angeheuert hat. Wie aber macht sich das wenn es bekannt wird das Gegendemonstrationen zu Pegida von staatlichen Stellen bezahlt wurden?

Es hängt sehr daran ob es nachzuweisen geht, ob und wie von wem Geld geflossen ist. Daran hängt es.

Aber die taz möchte das ja nicht wirklich herausgefunden wissen, und baut m.E. nicht ungeschickt vor. Die Meisten werden das als Satire auffassen und damit eigentlich die lächerlich machen die – wie auch ich – davon ausgehen, daß die Antifa durchweg Sponsoren hat die man im staatlichen Umfeld verorten wird können.

Ich denke nicht daß unsere “Verfassugnschützer” zimperlich mit der Wahl Ihre Mittel sind. Wer erinnert sich noch an den V-Leute Skandal bei der NPD. Wo sogar das oberste deutsche Gericht nicht mehr mitgespielt hat.

Es ist irgendetwas im Busch, ich kann es nur leider nicht klar benennen und leider fehlen mir Beweise für meine Vermutungen….


Hadmut
13.2.2015 17:19
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@FDominicus:

> Es ist irgendetwas im Busch, ich kann es nur leider nicht klar benennen und leider fehlen mir Beweise für meine Vermutungen….

Ja. Da baut sich irgendwas auf, da braut sich was zusammen. Da kommt höchstwahrscheinlich noch ein Knall.


Norbert_G
13.2.2015 17:04
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Mir wären die 25 Euro/h aufgestoßen.
Erstens ist das Fußvolk der Kravallbrüder schon billiger zu haben (25 DM Handgeld in den 90ern pro Tag + kostenlose Fahrt + Busverpflegung wurde mir berichtet).
Zweitens wird das vermutlich nicht per Flugblatt oder Rundbrief beweisfest gemacht (eher Mundpropaganda oder Aushang in Szenekneipe).
Und drittens glaubte ich nicht, daß die einen “Antifa e.V.” gründeten. Dazu sind sie zu sehr der heimtückischen Arbeitsweise verschworen.

Satire?
Die “Autonomen”/”Antifas” sind sowas von humorlos, wie alle Fanatiker es zumeist sind.

“> Das ist so plausibel Nazistammtische die beim örtlichen Chinesen stattfinden…”

In den 90ern wurde ein REP-Funktionär (ich meine, er hieß Kaindl) in einem Berliner Chinarestaurant ermordet, wo die sich regelmäßig zu Besprechungen trafen.
Der Täter, ein multikultureller Bereicherer aus Antifa- und Gewerkschaftskreisen, wurde natürlich nur symbolisch bestraft.
Ich kannte mindestens einen REP, der war sogar mit einer Tahai verheiratet. Manche haben hier sehr kitschige Vorstellugen von “Rechten” und ihren Motiven.

Heute ist Jahrestag eines singulären Kriegsverbrechens. Hier eine Erinnerung zum Thema “Hunnengrillen” bzw. “Bomber Harris do it again!”:
https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/02/13/bombenholocaust-in-dresden-1945/
Hätten auch die Verwandten vieler Leser hier gewesen sein können; Masochismus oder nur der Staatszersetzende Deutschenhaß in der BRD?


Hadmut
13.2.2015 19:03
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> Mir wären die 25 Euro/h aufgestoßen.

Das waren doch 25 Euro pro Demo und nicht pro Stunde, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.


Johnny
13.2.2015 17:21
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> Wie wäre es denn mit der simplen Erklärung, daß jemand versucht hat, eine Satire zu schreiben, damit aber ganz einfach gescheitert ist?

Bei der taz extrem unwahrscheinlich, die haben für Satire und ähnliches nämlich eine eigene Rubrik: Wahrheit.
Dieser Artikel ist aber unter Politik eingeordnet.
Ja, für ideologiefeste taz-Leser und solche, die selbige etwas besser kennen, ist er leicht als versuchte Satire zu erkennen. Für andere nicht, wie auch Teile der Kommentare auf der Artikelseite zeigen. Und: er ist falsch eingeordnet.
Wenn man, wie fefe bspw, häufig Propaganda postet und sagt “das ist eine Prüfung der Medienkompetenz meiner Leser!!11”, dann bleibt das einigermaßen konsequent. Wenn man aber im allgemeinen vorgibt, keine Propaganda zu verbreiten, sondern Nachrichten zu berichten und zu kommentieren, kann man natürlich nicht plötzlich einen solchen Artikel außerhalb der klar gekennzeichneten Rubrik bringen. Vergleichbar käme Spiegel Online wohl nie darauf, ihre Kalauer aus der SPAM-Rubrik unter “Politik” oder “Kultur” einzusortieren.


Nico Knebsbach
13.2.2015 17:52
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Also ganz ehrlich, Herr Danisch, der TAZ Artikel ist leicht als Satire zu erkennen. Ich würde an Ihrer Stelle davon absehen, weiterhin auf eine “Falschmeldung” zu beharren, um den eigenen Fehler (dem Nichterkennen von Ironie) auf Teufel komm raus nicht zuzugeben.

Gehen wir den Artikel mal durch, er beginnt mit einem “internen Organisationsschreiben” des Antifa e.V., in dem von einem Demonstrationsentgeld geschrieben wird. Quellen ist sogar verlinkt: Facebook, Account “Antifa e.V.”. Den Verein gibt es nicht einmal.
Mal davon abgesehen ist der ganze Text völlig untypisch für Linke geschrieben. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Antifa Mitgliedsausweise ausstellt, die sich auch noch von Scannern (!) prüfen lassen. Der Facebook Account von Antifa e.V. hat sogar ein Bild mit einer Kreditkarte “Gold” für den Ausweis stehen. In einem Kontext, wo wir von (überwiegend) antikapitalistisch geprägten Menschen sprechen, ist das klar als Satire zu verstehen.

Die Quelle zur angeblichen Verbreitung über einen gestohlenen USB Stick ist … Twitter.

Noch (!) offensichtlicher wird es wenn man sich die verlinkte Lohnabrechnung anschaut. Erstmal stammt die vom selben Twitteraccount, der den “Skandal!!” mit dem USB-Stick verbreitet, diesmal bedankt er sich aber für die Lohnabrechnung. Des weiteren steht als Name darin “A. Nonym”, Wohnort “Rosa-Luxemburg-Straße 1, Berlin”. Das können sie doch nicht wirklich als ernst gemeint verstanden haben?

Von dem Organigramm (Quelle wieder Facebook) müssen wir gar nicht erst sprechen. Am Schluss gibt es das Update, dass Herr “P. Flasterstein” vom “Antifa e.V.” von all seinen Ämtern zurücktritt. P. Flasterstein!!!

Zusammenfassend muss ich sagen, das ist keine subtile Satire, wo die Zwischentöne wichtig sind. Das ist die volle Breitseite Ironie in’s Gesicht des Lesers. Es wird nicht einmal versucht, einen ernsten Anschein zu vermitteln.

Falls Sie die Diagnose nicht schon haben rate ich dazu, dass Sie sich auf Autismus untersuchen lassen. Autisten muss man alles absolut direkt sagen, Ironie können diese m.W.n. nicht im Ansatz erkennen. Anders kann ich mir Ihr Textverständnis nicht erklären.


Hadmut
13.2.2015 19:24
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@Nico Knebsbach:

> Ich würde an Ihrer Stelle davon absehen, weiterhin auf eine “Falschmeldung” zu beharren, um den eigenen Fehler (dem Nichterkennen von Ironie) auf Teufel komm raus nicht zuzugeben.

Sie sind aber nicht an meiner Stelle. An meiner Stelle bin ich selbst. Und mir geht’s dabei nicht darum, etwas nicht zuzugeben, sondern herauszufinden, was die Ursache ist. Deshalb gehören Sie auch nicht an meine Stelle, weil es nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern das Verfolgen von Ungereimtheiten geht. Und die findet man nicht, wenn mal alles für „Satire” hält und jeden Scheiß einfach so hinnimmt.

> Quellen ist sogar verlinkt: Facebook, Account “Antifa e.V.”. Den Verein gibt es nicht einmal.

Falsch.

Dass es einen „Verein” nicht gibt, kann man aus der Ferne gar nicht feststellen. Man kann nur feststellen, dass ein Verein nicht eingetragen ist. Und nicht mal das kann man zuverlässig feststellen, weil die Vereinsregister einen ziemlichen Nachlauf haben. Dass ein Verein nicht im Register zu finden ist, heißt nur, dass er vor 1-2 Jahren noch nicht eingetragen war. Und selbst wenn er wirklich nicht eingetragen ist, dann heißt das auch nicht, dass er nicht existiert, sondern nur, dass er sich zu Unrecht „e.V.” nennt. Ich habe schon viele erlebt, die sich was nennen, was sie nicht sind.

Ich kann mich auch „Kaiser von China” nennen. Das bin ich zwar erweislich nicht, das bedeutet aber nicht, dass ich nicht existiere.

Was meinen Sie, wieviele Dinge ich nicht hätte aufklären und aufdecken können, wenn ich mich anstellte wie Sie!

Beispiel: Den Wissenschaftsrat gibt’s rechtlich gesehen gar nicht, der ist nirgends eingetragen. Trotzdem existieren die, haben Geld und Einfluss.

Also hören Sie bitte auf, Ihren Wissenshorizont als Maßstab an mich anzulegen.

> Mal davon abgesehen ist der ganze Text völlig untypisch für Linke geschrieben.

Ich halte mich selten unter Linken auf, und normalerweise stellen die mir ihre Schriftstücke auch nicht zur Verfügung. Das mag für Sie leicht erkennbar sein, für mich ist es das nicht.

> Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Antifa Mitgliedsausweise ausstellt, die sich auch noch von Scannern (!) prüfen lassen.

Für Geld machen die alles. Wenn ein Sponsor das so will, machen die das. Haben sie bei den Piraten auch gemacht.

> Der Facebook Account von Antifa e.V. hat sogar ein Bild mit einer Kreditkarte “Gold” für den Ausweis stehen.

Ich recherchiere in der Regel nicht bei Facebook, weil die meisten Facebook-Seiten nur lesbar sind, wenn man sich selbst eingeloggt hat, und ich mich weigere, mich bei Facebook anzumelden.

> Die Quelle zur angeblichen Verbreitung über einen gestohlenen USB Stick ist … Twitter.

Und? Alle Zeitungen und sogar die Fernsehnachrichten beziehen sich ständig auf Twitter.

> Des weiteren steht als Name darin “A. Nonym”, Wohnort “Rosa-Luxemburg-Straße 1, Berlin”. Das können sie doch nicht wirklich als ernst gemeint verstanden haben?

Das habe ich nicht gesehen. Wo stand das?

> Von dem Organigramm (Quelle wieder Facebook) müssen wir gar nicht erst sprechen.

Warum? Es hat Ähnlichkeiten zu früheren Informationen, und wenn das Diagramm so abwegig wäre, würde man sich nicht solche Mühe geben, es unglaubwürdig zu machen.

> Das ist die volle Breitseite Ironie in’s Gesicht des Lesers. Es wird nicht einmal versucht, einen ernsten Anschein zu vermitteln.

Nein. Das Problem ist, dass die Realität der Ironie so ähnelt, dass die Unterscheidung falsch ist. Würde ich Ihre Maßstäbe anlegen, hätten die meisten Veranstaltungen, die ich besucht habe, nie existieren dürfen. Ironie ist nur dann als solche zu erkennen, wenn es irgendeinen Unterschied zur Realität gibt. Und die Realität, wie ich sie etwa bei den Piraten erlebt habe, war weit absurder als dieser Artikel. Ironie, die weit hinter der Realität zurückbleibt, ist keine Ironie.

> Falls Sie die Diagnose nicht schon haben rate ich dazu, dass Sie sich auf Autismus untersuchen lassen.

Depp!

> Autisten muss man alles absolut direkt sagen, Ironie können diese m.W.n. nicht im Ansatz erkennen.

Und Linke, zu denen Sie offenbar gehören, sind nicht in der Lage anzuerkennen, dass es andere Blickwinkel als ihren eigenen gibt.

> Anders kann ich mir Ihr Textverständnis nicht erklären.

Dann habe ich eine bittere Neuigkeit für Sie: Dass Sie sich etwas nicht erklären können, liegt nicht immer an anderen.


Heinz
13.2.2015 18:27
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“Ah ja.
Es gibt also doch eine Verbindung zur GdP, also zur Polizei.
Auch das wollte man wohl übertünchen, indem man es ins Lächerliche zieht.”

@Hadmut woher weißt du das?


Hadmut
13.2.2015 19:02
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@Heinz:

Stand doch in diesem DGB-Entwurf, der verlinkt war. War zwar wieder durchgestrichen und damit aus dem Antragstext genommen, aber irgendwer hatte das ja reingeschrieben mit der Absicht, das Anti-Pegida-Zeugs mit der GdP abzusprechen. Ist ja auch plausibel, wenn die GdP, wie es da stand, selbst Mitglied im DGB ist. Dann ist es ja sogar „der gleiche Verein“.


TomTom
13.2.2015 18:31
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@hadmut
Zur Begriffbestimmung: die Wirkung hängt vom Leser ab.

für den gemeinen TAZ-Leser, also jemand im Linksspektrum, der meist mit der Antifa sympathisiert,
ist es klar als Parodie auf die üblichen Vorwürfe aus dem rechten Lager erkennbar, z.B.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politiker_im_tal_der_ahnungslosen
Die wissen, dass die Antifa niemals eine GmbH oder Verein wäre und spätestens bei P. Flasterstein
ist der Groschen gefallen.
Zusammen mit den Reaktionen von Leuten, die darauf reinfallen, ist das ganze eine Realsatire und kritisiert
die Leichtgläubigkeit vieler Antifa-Kritiker.
Man gefällt sich in der scheinbaren Macht, die einem von den Gegner unterstellt wird und bestätigt einfach die Behauptungen.

Für jemand, der der Antifa kritisch gegenübersteht, und nicht so einen rigosen Faktencheck wie du machst,
erscheint das alles plausibel und bestätigt nur die bisherigen Befürchtungen.
Einzig die Frage, warum dann ausgerechnet die TAZ so einen Artikel bringt, sollte doch zu Bedenken geben.

Natürlich ist ein bekanntes rhetorisches Stilmittel, Vorwürfe ins Lächerliche zu ziehen, um sie zu entkräften.
Doch das Publikum des Artikels dürfte doch vorwiegend die TAZ-Leserschaft sein, die auch kein Problem damit hätte, wenn die Meldung wahr wäre.

Würde das hingegen z.B. die Tagesschau oder FAZ übernehmen, dann könnte man mangelnde Recherche oder gezielte Desinformation unterstellen.

Weitere Satire der TAZ
http://taz.de/Die-Wahrheit/!149586/
http://taz.de/!149867/


die grafenburger
13.2.2015 18:34
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EinInformatiker
13.2.2015 18:49
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> Was soll daran Satire sein? Worüber wird da gespottet?

Genau: üblicherweise kommt der Verspottete in der Satire vor Beispiel man verspottet die Grünen indem man ihnen z. B. konservative Beschlüsse zuschreibt(bin ich mir nicht ganz sicher, aber so kenn ich das). Daher habe keinen Moment an den Begriff Satire gedacht, obwohl mir nach wenigen Sekunden klar war, dass es nicht wahr ist oder die die Wahrheit behaupten lächerlich machen soll. Aber die kommen im Text selbst nicht vor.


Andy
13.2.2015 18:54
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Satire?

Diskreditieren?

Viel zu hoch gegriffen.

Der kleine Volontär bei der TAZ hat einfach erfolgreich die konservativen und gemäßigten deutschen Internet-User RICHTIG EPISCH und erfolgreich weggetrollt.

Merkt doch mal was Leute…

Die Kritik an der mangelnden Kennzeichnung der TAZ geht übrigens am Thema vorbei, ein Blatt wie das muss ja eigentlich nur die eigene Leserschaft “leiten”. Und die TAZ typische Leserschaft wie die Steineschmeisser die sich hier schon gemeldet haben scheint zu riechen das das Satire ist, vielleicht gibts da ein Textgeheimzeichen mit dem Linke unauffällig über sowas verständigen und die TAZ Leser haben es alle gerafft, weils halt alles Linksextreme sind.

Sorry Hadmut, aber Du hast im ersten Artikel quasi eine Ente verarbeitet, zwar mit Skepsis wie Du sagst, aber auch Du hast den Troll gefüttert. Ich würde mich interessieren dafür was Du da geschrieben hast, kannst Du es nicht machen wie Fefe und den Artikel wieder freischalten, oben und unten Update mit Verweise auf diesen und Kommentare sperren damit man ihn lesen kann?


Hadmut
13.2.2015 18:58
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> Der kleine Volontär bei der TAZ hat einfach erfolgreich die konservativen und gemäßigten deutschen Internet-User RICHTIG EPISCH und erfolgreich weggetrollt.

Warum auch nicht, wenn man Leser und Umsatz im Überfluss hat und es sich leisten kann…

> Ich würde mich interessieren dafür was Du da geschrieben hast,

Ich gebe den schon irgendwann wieder frei, aber auch nicht ständig rein-raus. Ich will mal ein paar Tage warten, was da noch kommt.


Heinz
13.2.2015 19:07
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@Hadmut
> Der Mossad soll pro-islamische Radikale finanzieren?

Das ist gar nicht so abwegig, frei nach dem motto: “Wer keine Feinde hat, der macht sich welche”.
Was meinst du wie oft die USA schon muslimische Terroristen im Nahen und Mittleren Osten unterstützt hat, etwa um die Region zu destabilisieren?

@janndh “aber recht hasste, mit meiner relativ häufigen Go”

“Go”? Was ist das?


EinInformatiker
13.2.2015 19:09
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Als Satire könnte sich der Text auch auf Zustände beziehen und diese verspotten. Aber die TAZ wird den Teufel tun und die Beziehung zwischen Staat und Antifa verspotten und damit da eine Beziehung zu unterstellen oder gar zu kritisieren. Kein Mainstream-Blatt in Deutschland macht das. Sonst müßten wir ja hier nicht bloggen. Nein die Absicht der TAZ ist die Diskreditierung des Gegners oder Ähnliches. Linke oder Grüne nehmen sich nicht selbst auf den Arm und auch die Wahrheit nicht. Es war also sicher nicht als Satire geplant. Und wenn doch war es eben eine Fehlplanung.


Hadmut
13.2.2015 19:31
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> Linke oder Grüne nehmen sich nicht selbst auf den Arm und auch die Wahrheit nicht.

Ja. Würden die nie tun.

Deshalb müssten alle, die hier „Satiredetektor reinigen” brüllen, sich selbst mal nachkalibrieren lassen.


Andy
13.2.2015 19:26
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Der eigentliche Brüller ist halt eigentlich das die TAZ versucht die Antifa als homogene Gruppe darzustellen. Die Linke ist von dem gemäßigten Bürgern mit eher progressiver Haltung bis hin zu den Krawalltouris in soviele Splittergrüppchen zerschossen… im Zusammenhang mit dem Artikel (Mietgliedsausweis, Antifa eV, Antifa Gewerkschaft, usw) müsste spätestens da jeder merken was das für ein Text ist.

Ist eigentlich wie mit dem Feminismus, der hat auch eine gewaltige Bandbreite, von vertretbaren, nachvollziehbaren Positionen bis hin zum utopisierten Frauengesellschaft in der Männer gleich früh abgetrieben werden müssen. Schmeiss mal ein paar Dutzend Vertreter davon in einem Raum und die schaffen es nicht sich über die Farbe des Himmels zu einigen. Genau so steht das inhomogene Gruppengebilde da das Medien usw als Antifa bezeichnen.

> Aber die Differenz zwischen Realität und überspitzter Darstellung ist nicht groß genug, als dass es als Satire durchgehen könnte.

Um das zu beurteilen müsste man auf so eine Demo gehen und zugucken wie zerstritten und inhomogen die einzelnen Fraktionen tatsächlich sind. Erst dann wird einem klar wie absurd der Artikel ist.

> Pegida-Demos werden verboten während die Gegendemos der Antifanten, wegen der der Staat nicht in der Lage sei genug Polizei zu stellen stattfinden können

Glaubst Du diese schlechte Ausrede wirklich? Ich denke eher der Stadtverwaltung wurden die Demos einfach lästig, ein medialer Dorn im Auge und noch dazu eine finanzielle Belastung (Überstunden der Einsatzkräfte etc.) Der mediale Dorn war sicher das Unangenehmste.

> Was soll daran Satire sein? Worüber wird da gespottet?

Der Spott liegt für mich in den offensichtlichen Überspitzungen im Text und in den Reaktionen derer die jedes Wort dort für bare Münze nehmen. Beispiele wären die Ansagen mit dem Ausweisscanner, der Spruch über “die Absprachen mit der Polizei” und das die linken dann in Ruhe gelassen werden, die Lohnabrechnung mit Auslands- und Nachtzuschlag, angeblicher Sturmhaubenverkauf…

Wird eine Satire weniger Satire nur weil man sie absichtlich oder unabsichtlich ins falsche Ressort postet? Viele hier sagen “wäre ja alles schön und gut, wenn nur Satire dranstehen würde”. Ich finde das etwas denkfaul. Wäre der Beitrag so im Postillon erschienen hätte man das keinen zweiten Blickes gewürdigt.


Gedöns
13.2.2015 19:51
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@FDomenicus
„Es ist irgendetwas im Busch, ich kann es nur leider nicht klar benennen und leider fehlen mir Beweise für meine Vermutungen….“
Natürlich ist etwas im Busche. Und wenn erst jegliche Kritik an der Antifa verboten ist, weiß es dann auch der letzte Mainstream-Medien-Konsument, was er einfach nicht wahrhaben will:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_verlogene_antifaschismus_der_ddr_hat_gesiegt
Dann sind auch keine Ordnungsrufe in Landesparlamenten oder dem Bundestag mehr erforderlich.


Andy
13.2.2015 19:56
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> Das habe ich nicht gesehen. Wo stand das?

In einem der etlichen Links in der TAZ Meldung. Mach mal alle farblich hinterlegten Verweise im Fliesstext in neuen Tabs auf, die gehen fast alle auf Twitter oder Facebook-Seiten, die auch ohne Login soweit einsehbar sind, als das man feststellen kann das da jemanden der Schalk im Nacken sitzt.

> Für Geld machen die alles. Wenn ein Sponsor das so will, machen die das. Haben sie bei den Piraten auch gemacht.

Da fällst Du schon wieder ins rabbit hole. Du musst nicht weit ins als Antifa bezeichnete Spektrum gehen um in den Bereich zu kommen der auf jegliche Angebote von Sponsoring sehr vehementes Kontra geben würde. Um die eigene idealistische Unabhängigkeit hervorzuheben. Um den Schweinesystem keinen Handbreit Raum zu geben. Das sich die bunthaarigen Fraktionen sponsern lassen würden ist so absurd wie ein Sponsoring und Bandenwerbung von/für Coca-Cola damals bei den Occupy Protesten.

Du musst auch aufhören die in dem Referenzrahmen “Piraten” zu messen. Du hattest schonmal diesen Vergleich angebracht. Das ist ein Denkfehler, der sich vermutlich dadurch erklät das Du wie Du sagst a) bei den Piraten aktiv warst und diese kennst und b) nicht mit dem Linken Spektrum verkehrst oder verkehrt hast.

> Die Leute sind zwar identifikationsunwillig. Beim Einsatz von IT sind die aber vorne mit dabei. Darf ich mal an die Piraten mit ihrer Liquid Democracy erinnern?

Die Piraten waren progressiv aber nicht links im eigentlichen Sinne in dem sich die als Antifa bezeichnete Gruppen sehen. Die Piraten waren doch anfänglich eher Abtrünnige FDPler, enttäuschte Grüne (wobei die Grünen ja mittlerweile eine Art CDU mit Ökosteuer sind) und vormals Unpolitische. Erst danach kamen ja die ganzen Extremisten (Links, Waffennarren, Feminazis) aus den Löchern und haben das Boot geentert. Liquid Democracy und die Technikaffinität sind keine ursprünglich linken Konzepte. Im Gegenteil.

> Außerdem heißt Ausweis nicht, dass da ein Klarnamen draufsteht. Ausweis kann auch heißen, dass da irgendwie durchgezählt wird. […] Von eindeutig identifzieren stand da nichts. Habe ich auch nicht gesagt. Da stand nur, dass es darum geht, Geld richtig zu überweisen. Und das setzt weder Identität noch individuelle Kontonummer voraus. Da reicht ein Zettel mit Barcode, den man danach wegwirft.

Der Text spricht von einem “Antifa-Mitgliedsausweis”. Das ist doppelt absurd, weil es die Antifa als solche homogene Organisation nicht gibt, und wenn es eine solche gäbe würden die von den Mitgliedern in Fetzen gerissen werden wenn sie auf die Idee kämen irgendeinen maschinenlesbaren Ausweis herauszugeben und dann noch zu fordern den bei Demoteilnahme einzuscannen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit der Ideologie der Hamburger linken Szene, da gibts immer noch welche die den (alten) Perso als Teufelswerk betrachten der abgeschafft gehört. Die Annahme das der Schlag Leute freudig einen scanbaren Ausweis bei sich trägt…

> Zu Deiner Information: Bei den Piraten waren ziemlich viele Antifa-Spinner. Und bei den Piraten gab’s auch Mitgliedsausweise, die man mitunter vorzeigen musste. Also kann Deine Sichtweise schon mal nicht stimmen.
Eine “dumme” Plastekarte kurz beim Türsteher einer Kneipe vorzeigen und eine smart card bzw einen sonstwie maschinenlesbaren Ausweis scannen (Bewegungsdaten erzeugen) sind natürlich auch absolut vergleichbare Vorgänge?


rleo
13.2.2015 20:03
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@Hadmut
“Du bist da wohl auf eine Verwechslung reingefallen”
Danke.

Da war ich wohl nicht der einzige, der das verwechselt hat.
Woher kamen sonst die Vermutungen, das Konzert am 25.1. wurde mit öffentlichen Geldern finanziert? Wenn alles in Ordnung ist, geht mir doch ein solcher Vorwurf am A. vorbei.
Die ‘entsetzte’ Reaktion von Herrn Ehninger war also gar nicht nötig.
Man kann das klar stellen, aber man muss nicht ‘entsetzt’ sein.

Wichtig ist doch, dass hier Kundgebungen gegen ein politisches was auch immer, aber dagegen, mit öffentlichen Geldern gestützt wurden.
Wie in der DDR, da lösten sich die zwangsweise abgehaltenen ‘Demos’ nicht sofort nach der Anwesenheitskontrolle auf, weil es am Ende noch Bockwurst gab.


Peter Schaff
13.2.2015 21:30
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zu Deiner zweiten Quellenangabe zwei Fragen: wieso beziehst Du Dich denn auf den in blu-news schreibenden Realsatiriker Christian Jung ? Kennst den noch aus Deinen Münchener Zeiten ?


Hadmut
13.2.2015 23:19
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@Peter Schaff:

Nein, unbekannt. Ein Leser hat mich per Link darauf hingewiesen, das ist alles.


K.Time
13.2.2015 21:50
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Hallo Hadmut,

ich lese dein Blog schon länger, und es gefällt mir immer besser. Deine Artikel sind zwar teilweise fast zu zynisch, aber sie regen immer wieder zum Nachdenken an. Und auch die vielen Kommentare mit nützlichen Zusatzinfos, ich komme mir hier schon fast wie im Telepolisforum vor. 😉

Noch was Passendes zum Thema:

https://en.wikipedia.org/wiki/Information_pollution

(Leider nur auf englisch, aber das klärt alle Missverständnisse.)

Freundliche Grüße
K.Time


keta
13.2.2015 23:25
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> Der Mossad soll pro-islamische Radikale finanzieren?

Das ist gar nicht so abwegig, frei nach dem motto: “Wer keine Feinde hat, der macht sich welche”.

Klar, weil es dem Mossad bzw. Israel ja auch so unsagbar an Feinden mangelt. Ist ja nicht so als würde die ganze arabische Welt Israel am liebsten ehr heute als morgen von der Landkarte verschwinden sehen. Von rechts- und linksextremen Judenhassern in Europa/USA ganz zu schweigen.


basti
14.2.2015 0:25
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@ keta

Am Besten vorgestern.


Pjotr
14.2.2015 8:47
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Denn was der Sache fehlt, um Satire zu sein, ist die Übertreibung ins Absurde. Viele Leute haben mich schon darauf hingewiesen, dass die Antifa von Gewerkschaften und Parteien gestützt und finanziell unterstützt wird.

Die Gewerkschaft UNIA (Schweiz) bezahlte Asylbewerber, um an einer Demonstration teilzunehmen. Ihnen wurde die Fahrt nach Bern, ein Mittagessen und ein kleines Handgeld finanziert. Habe ich selbst erlebt. Die meisten Asylberwerber konnten kein Deutsch oder nur ein paar wenige Worte. Sie wussten nicht wirklich, was das Anliegen der Gewerkschaft war. Ein Somali, der gerade mal ein paar Wochen in der Schweiz ist, weiss wohl kaum über gesellschaftspolitische Konflikte in der Schweiz Bescheid.
Der Artikel will aber gerade die Vorstellung, dass die AntiFa von Parteien oder parteinahen Stiftungen materiell unterstützt wird, als hanebüchene Verschwörungstheorie darzustellen. Auch hier sollte das Augenmerk den Agitationen der parteinahen Stiftungen gelten. Das sind wahre Propagandaschleudern, die sich als gemeinnützliche Organisationen darstellen (“politische Bildung” und so …).


JochenH
14.2.2015 13:03
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Sowohl der Artikel in der TAZ als auch der Twitternick AntifaE.V. sind satirisch und zynisch. Ich mag den Account, weil er die Absurdität von Antifa aufzeigt. Dabei ist die Übertreibung nicht einmal so groß, weil die Realität schon so finster ist.

Aus meiner Sicht müsste der Staat längst mehr einschreiten gegen diese Gruppierung. Tut er aber nicht, da sie gegen die ungeliebte AFD agiert.


Nico Knesbach
14.2.2015 13:12
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@Hartmut Danisch:

> Ich kann mich auch „Kaiser von China” nennen. Das bin ich zwar erweislich nicht, das bedeutet aber nicht, dass ich nicht existiere.

Wenn Sie sich Kaiser von China nennen und dann Aussagen verbreiten, würde ich das erst einmal als nicht ernst gemeint einordnen, weil sie bekannterweise nicht der Kaiser von China sein können.

> Beispiel: Den Wissenschaftsrat gibt’s rechtlich gesehen gar nicht, der ist nirgends eingetragen. Trotzdem existieren die, haben Geld und Einfluss.

Die Website des Wissenschaftsrats findet man bei Google auf Platz 1, wenn man danach sucht. Dort gibt es ein Bild der Mitglieder mit der Kanzlerin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine eigene Seite über den Wissenschaftsrat, es finden sich viele Publikationen des Wissenschaftsrats. Erster Eindruck nach 5 Minuten googlen: Existiert und ist als seriös einzuschätzen.

Die Website des Antifa e.V. besteht aus einer Facebook Seite mit einem einzigen Post (einsehbar ohne eigenen Facebook Account). Es gibt keinen Eintrag im Vereinsregister, Google liefert auf Platz 1 den TAZ Artikel, von dem wir gerde kommen. Auf Platz 2 die Facebook Seite. Auf Platz 3 Twitter Account und das war’s eigentlich auch schon, der Rest verweist wieder indirekt auf den TAZ Artikel. Von diesem Verein wurde noch nie außerhalb der TAZ Geschichte berichtet, er hat sich nie zu irgend etwas anderem geäußert. Da wäre ich zumindest erst einmal sehr vorsichtig, das sieht nach einer Google-Suche und 3 Clicks, 2-3 Minuten Zeitaufwand, sehr nach einem nur für den Artikel der TAZ erstellten Account aus.

> Ich halte mich selten unter Linken auf, und normalerweise stellen die mir ihre Schriftstücke auch nicht zur Verfügung. Das mag für Sie leicht erkennbar sein, für mich ist es das nicht.

Gut, dass kann eine Erklärung sein, aber wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann sollte man vielleicht vorsichtiger sein mit Schlussfolgerungen, beziehungsweise genauer die allsamt verlinkten Quellen anschauen, bevor man falsche Schlüsse zieht.
Klar ist es schwerer überzogene Aussagen über Personengruppen als solche zu erkennen, wenn man keine Ahnung von den Menschen hat, um die es geht, aber gerade darin kann vielleicht der Sinn des Artikels liegen, Menschen zu enttarnen, die keine Ahnung haben wovon sie reden, es aber trotzdem tun.

>> Die Quelle zur angeblichen Verbreitung über einen gestohlenen USB Stick ist … Twitter.
>Und? Alle Zeitungen und sogar die Fernsehnachrichten beziehen sich ständig auf Twitter.

Es geht darum, dass der ganze Artikel nichts von dem skandalösen Inhalt mit etwas anderem außer einem unglaubwürdigen (Kreditkarte als Mitgliedsausweis, keine Posts außer zum TAZ Artikel, Verein nicht eingetragen, Verein nicht per Google außerhalb Kontext des Artikels zu finden) Facebook Account und einem sich widersprechenden (“Skandal!!” Post zum USB Stick, anschließend Dankespost zur Lohnabrechnung, Lohnabrechnung-Bild enthält offensichtlich Spaß-Informationen) Twitter Account belegt.

> Und Linke, zu denen Sie offenbar gehören, sind nicht in der Lage anzuerkennen, dass es andere Blickwinkel als ihren eigenen gibt.

Erst ziehen sie falsche Schlüsse (nehmen den Artikel ernst), weil sie in ihrem Unwissen über beschriebene Personengruppe (Antifa) ungültig verallgemeinern (“für Geld tun die alles”); dann verallgemeinern sie gleich weiter bei ihren Kommentatoren?
Woher meinen Sie zu Wissen, dass ich zu den “Linken” gehören?
Was lässt Sie glauben, dass “Linke” keine anderen Blickwinkel anerkennen können, wenn Sie doch selbst sagen, Sie kennen keine Linken?

PS.:
Als Einladung zur Reflektion, hier ein paar Dinge über mich. Denken Sie vielleicht drüber nach, ob Sie das als links bezeichnen würden. Wenn nein, weshalb nahmen Sie an, dass ich zu den “Linken” gehören?

– Ich bin der Meinung, Wirtschaft ist wichtig, da sie den Menschen zu Wohnstand verhilft und, vielleicht wichtiger, ihnen eine Lebensaufgabe in Form von Arbeit gibt. Jeder größer angelegte Versuch von Kommunismus ist in der vergangenheit gescheitert und hat durch zuviel Zentralisierung zu Diktaturen geführt.
– Auch wenn ich ein gewisses Maß an Work-Life-Balance anstrebe, sind mir Erfolg und Geld wichtiger.
– Reiche und Superreiche stören mich nicht. Ich glaube zwar, dass Armut in einer sozialen Marktzwirtschaft zu vermeiden ist, aber das bedeutet nicht, dass Umverteilung dafür unbedingt notwendig ist. Den Mindestlohn finde ich gut, aber das war’s dann auch schon mit den Überschneidungen zu eher linken Positionen – der Mindestlohn wurde von der Koalition CDU-SPD verabschiedet. Für Superreiche sollten mMn. Anreize geschaffen werden, in Deutschland zu investieren. Es hilft niemandem, wenn diese ihren Hauptwohnsitz in’s Ausland verlegen, weil hier wieder eine Reichensteuer droht.
– Ich halte ein erhöhtes Nationalbewusstsein unter manchen Vorzeichen für sinnvoll. In Deutschland ist dies schnell ein Tabu, weil es an NS Zeiten erinnert, aber Nationalbewusstsein muss nicht zwingend zu Feindlichkeit gegenüber Ausländern und Minderheiten führen, sondern kann auch einer heterogenen Gesellschaft ein Gefühl von gemeinsamer Identität geben und den Zusammenhalt stärken. Das Zeigen von Deutschlandfahnen oder Gesichtsbemahlung zur WM sind ein schönes Beispiel dafür.
– Linken Demo Aufrufen wie “Nie wieder Deutschland” oder “Anti-Anti-Antikapitalista” stehe ich daher kritisch gegenüber. Die Russlandfreundlichkeit der Linkspartei und deren Ablehnung der NATO sehe ich ebenfalls als äußerst problematisch.

Blickwinkel und Positionen anderer Menschen zu verstehen, heißt nicht, sie zu vertreten. Es kann aber z.B. helfen, satirische Text als solche einzuordnen…


EinInformatiker
14.2.2015 14:33
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> Ich will mal ein paar Tage warten, was da noch kommt.

Übrigens dass hier was großes im Busch ist, ist klar. Muß jetzt nicht unbedingt mit diesem Antifa-Artikel der TAT in Zusammenhang stehen. Aber natürlich hat diese “Große im Busch” natürlich mit Antifa und dem Bürgerprotest zu tun. Was wenn der Pegida-Protest nicht aufhört? Die Strategie Pegida zu ignorieren wird ja nicht gefahren. Nun versucht man ja alles um Pegida platt zu machen. Die Antifa gewähren lassen ist eine Strategie. So kann man Pegida-Demos verbeiten, weil man angeblich nicht genug Polizei hat für die Sicherheit. Nur wie oft kann man das machen? Wenn Pegida nicht aufgibt wird auch diese Strategie nichts nützen. Das Problem sind die Linken. Pegida könnte man eigentlich einfach ignorieren. Bürgerprotest dieser Art hat ja eigentlich kein Druckmittel. Warum Pegida nicht ignoriert wird, liegt einerseits daran, dass die Etablierten gezwungen sind mit ihrer bunten Multikulti-Ideologie Flagge zu zeigen (also Licht ausschalten usw. man will doch zeigen, dass man ein anständiger guter Mensch ist). Aber auch die Antifa ignoriert Pegida ja nicht und deswegen (nicht wegen Pegida, da würde man lediglich einige Verkehrspolizisten benötiegen) benötigt man den Polizeieinsatz.
Nun konnte man mit dem Argument zu wenig Polizei einen Spaziergang verbieten. Aber das heißt ja, dass der Rechtsstaat außer Kraft ist und den Linken (Antifa) das Recht in die Hand gegeben wurde. Die machen das Demonstrieren ja gefährlich. Was aber wenn Pegida weiter spazieren will? Dann muß man es letzlich auf die Konfrontation mit der Antifa ankommen lassen und kann sich nicht dauerhaft wegen mangelnder Polizei mehr rausreden. Entweder muß man also den rechtsstaat in viel größerem Ausmaß definitiv kippen oder die Pegida muß ihre Verteidigung selbst in die Hand nehmen. Das heißt dann Bürgerkrieg. Das ist das Große was mit der Existenz der Antifa und dem Bürgerprotestim Busch ist. Läuft sich Pegida nicht tot, wird es bürgerkriegsähnlich Zustände geben.


JochenH
14.2.2015 15:57
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Pegida ist tot. Aber die Themen sind nicht tot, da die Einwanderung eben nicht gut geregelt ist, kommen nun die Armutsflüchtlinge vom Kosovo. Da der Islam zu Deutschland gehört wird eben nicht mehr gesagt, wer der Messerstecher ist, der einen Passanten auf der Straße umbringt usw.

Es werden sich neue Proteste bilden, die aber dann sofort von Kirchen, Linken und bunt-toleranten Gutmenschen zerschlagen werden. Wenn das nicht hilft, kommen Strafanzeigen wegen Volksverhetzung dazu und ganz zum Schluss eine betroffene Claudia Roth, die den Bürgern einhämmert, dass sie sich zu schämen hätten für ihre schlechten Gedanken.

Klingt zu pessimistisch und ich würde mich freuen, wenn ich Lügen gestraft würde.


WikiMANNia
14.2.2015 16:20
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Der Mossad steuert und finanziert die deutsche Antifa.

Das hat mir ein Urgestein der Grünen mitgeteilt.
Der wiederum hat es von einem BND-Mitarbeiter gesteckt bekommen…

Aber bringt uns die Tatsache, das zu wissen, auch weiter?!??


Hadmut
14.2.2015 16:32
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> Der Mossad steuert und finanziert die deutsche Antifa. Das hat mir ein Urgestein der Grünen mitgeteilt. Der wiederum hat es von einem BND-Mitarbeiter gesteckt bekommen…

Und Du bist sicher, dass in dieser Stille-Post-Kette nicht noch der berüchtigte „Freund eines Schwagers der zweiten Ex meines früheren Nachbarn”, der Yeti und zwei Marsmännchen drin sind?

Im Ernst: Keinem der drei, Grünen, BND-Mitarbeitern und Mossad würde ich sowas unbesehen glauben, noch weniger aber, wenn einer der drei behauptet, es von dem anderen gehört zu haben.

Allerdings ergäbe das, wenn es stimmte, durchaus Sinn und würde in meine Hypothese passen, dass Feminismus eine Art Entnazifizierungsstrategie ist. Es würde zwar viel von dem Schwachsinn der Antifa nicht, aber durchaus deren Kooperation mit dem Feminismus und die Aggressivität gegenüber Pegida in gewisser Weise erklären.

Muss man mal verfolgen, den Gedanken, ob sich das erhärtet.


basti
14.2.2015 21:37
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“Allerdings ergäbe das, wenn es stimmte, durchaus Sinn und würde in meine Hypothese passen, dass Feminismus eine Art Entnazifizierungsstrategie ist”

@Hadmut

Die ganze BRD ist eine Art negatives 3. Reich.

Feminismus ist dabei nur ein Werkzeug. Es gibt noch Antirassismus ( Rassismus gegen Weise), Genderumerziehung zu wehrlosen Weicheiern usw.

Ziel; Abschaffung der weissen Rasse.


JochenH
14.2.2015 21:40
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Dass mit dem Mossad ist und bleibt beliebt. In München wurde ich von Piraten für einen Mossad-Spion gehalten, ja sie meinten sogar, sie hätten mich “entlarvt”.

Die Antifa ist denke ich ein schlecht organisierter Chaotenhaufen. Die haben bei den Piraten gut Anker geworfen, aber wenn die Listenmandate in NRW und Berlin auslaufen, bleibt nur noch die unbedarfte Julia Reda in Brüssel übrig, der Rest kann sich weiter im Straßenterror üben.


janndh
15.2.2015 1:40
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es gibt eine weiße Rasse?

die nord und mitteleuropäischen weißen sind doch nur eine angepasste lokale Ausgabe.
Die besiedelung vom Homo Sapiens startete in Nordafrika. und breitete sich dann immer weiter aus.
Die helle Hautfarbe die sich dann entwickelt hat war hier dann einfach vorteilhafter.

Darwins survival of the fittest.


janndh
15.2.2015 2:19
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@ Nico Knesbach

ich bin mit meiner Einstellung also nicht allein auf der Welt.

Auch ich hab kein Problem mit Reichtum. Ich gönn auch dem Nachbarn seine Firma.
armut ist ein Problem.
Doppelmoral und double Standards sind ein Problem.
Wenn man hierzulande arbeitslos wird: Hey zie um geh nach xyz da gibts arbeit! wenn andere das machen ist das ein Wirtschaftsflüchtling.

Gleichzeitig laufen im TV auch noch Formate nach dem Muster wander aus: lebe dein Leben in Weitgegistan!

Wer arbeitet soll wirklich eindeutig mehr haben als jemand der das nicht tut. Unterschreib ich auch sofort.
Jemanden der nicht arbeitet aber per definition Schmarotzertum unterstellen? das halte ich für falsch.

ob es Stimmt konnte ich leider ohne quellenangabe nicht nachprüfen:

angeblich kostet die Verwaltung vom ALG2 und dessen Kontrolle mehr als wenn man es einfach jedem auszahlen würde.

ja ich würde gern ein klein wenig weniger arbeiten wollen. so 30h pro woche sollten reichen. würde mir finanziell reichen. Ich kann aber nicht erwarten das wegen meiner Wünsche mein arbeitgeber vom 4schichtsystem auf ein 6schichtsystem umstellt.

ich schrieb es vor langer zeit in einem Kommentar schon mal.
was ist Arbeit? ist Es erst Arbeit wenn ich bezahlt werde? oder ist es auch arbeit wenn eine dringende Sache erledigt wird? kostenfrei?

leisten Angehörige des THW oder der Feuerwehr Arbeit? wollen wir darauf verzichten? könnten wir uns diesen Luxus noch leisten wenn diese Leute bezahlt werden würden? Den Mindestlohn, den könnte mann ja wohl kaum anbieten, der ist ja eher für Tätigkeiten im Bereich “da muss man net viel wissen oder können” gedacht. Die angesprochenen sind aber eher allroundexperten^^ also sind 15 Euro das mindeste. ( übrigens in den meisten kommunalen Satzungen zu Kosten über FFw Einsätze werden einfache Feuerwehrmänner nicht unter 18€ abgerechnet)

so back to Topic,

@hadmut

ähnliche texte, Dokumente Jpegs usw gehen in massen durch Facebook durch. mal auf die eine Seite gemünzt, mal auf die andere.
und nicht nur da es geistert auch durch email zu einem, oder per sonstwas.

ausgedruckt gesehn hab ich es auch schon.
und zu guter letzt die nichtexistenz von etwas zu beweisen ist immer sehr schwierig.
ja mir ist auch kein Verin Antifa bekannt. normalerweise hat diese gruppe aquch keine struktur die irgendwelche Regeln hat, bzw sich Regeln unterwirft die man rechtlich einklagen könnte.

So genug für heute. ich hab Urlaub.

Tipp an alle kommentatore hier. geht abundzu mal raus und redet einfach so mit menschen. wem das schwerfällt: fangt mit Ingress an. dann kommts von allein


Gedöns
15.2.2015 7:59
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@JochenH
„Dass mit dem Mossad ist und bleibt beliebt. In München wurde ich von Piraten für einen Mossad-Spion gehalten, ja sie meinten sogar, sie hätten mich “entlarvt”.“//
Machen Sie sich nichts draus: die Stalinisten/ Maoisten brauchen immer etwas zum Hinrichten und der Spionagevorwurf war und ist dabei ein historischer Klassiker.


der eine Andreas
15.2.2015 13:31
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“Polizei sagt Karnevalsumzug wegen Terrorgefahr ab
Aus Angst vor einem Anschlag mit islamistischem Hintergrund hat die Stadt Braunschweig kurzfristig einen Karnevalsumzug gestrichen. Es gebe eine “konkrete Gefährdung”.”

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/braunschweiger-karnevalsumzug-absage-terrorgefahr

Eigentlich die Bankrotterklärung des deutschen Staates.


Emil
15.2.2015 23:44
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Nette Glosse von einem Dresdner Verwaltungsrichter in der JF:

Gute Demo, böse Demo
http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/gute-demo-boese-demo/

Aufzuräumen ist auch mit der Vorstellung, Grundrechte seien Abwehrrechte des einzelnen gegenüber dem Staat. Es verhält sich genau umgekehrt. Grundrechte sind Abwehrrechte des Staates gegenüber seinen Bürgern, genauer gesagt gegenüber denjenigen, die von ihrer Freiheit falschen Gebrauch machen. Diese Erkenntnis verdanken wir unseren Oberbürgermeistern.

Landauf und landab rufen sie in amtlicher Eigenschaft alle Anständigen und Gerechten zu Gegendemonstrationen auf oder organisieren diese gleich selbst. Wie Zauberlehrlinge mobilisieren sie einen Teil der Bürger gegen den anderen und hoffen, daß das gut geht. Nun wird ständig und überall gegendemonstriert und dabei geschmäht und blockiert.


Flash
16.2.2015 6:02
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Man muß dem Dresdner Verwaltungsrichter höchsten Respekt zollen, daß er in einer so hysterischen Debatte Stellung gegen seine Oberbürgermeisterin bezieht. Diesen Mut zur Nestbeschmutzung und Kollegenschelte haben nur die allerwenigsten.

Ich hoffe, der Mann hat sich warm angezogen, denn ihm wird jetzt ein eiskalter Wind ins Gesicht blasen. Es ist ja schon ein Verbrechen, für die JF zu schreiben, aber dann auch noch zugunsten der PEGIDA – das geht gar nicht…

Horrido!


Frank
16.2.2015 14:52
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“2.1. Beschluss B 002 (auf Antrag der Jugendorganisation)
Aktionen des Zivilen Ungehorsams
(Beschlossen in folgender Fassung)
Der DGB sieht Aktionen des Zivilen Ungehorsams als legitime Aktionen in gesellschaftlichen und betrieblichen Auseinandersetzungen
an.
Der DGB beteiligt sich aktiv an Gegenprotesten zu RassistInnen bzw. Neonaziaufmärschen, -kundgebungen und Ähnlichem.
Über Aktionen des Zivilen Ungehorsams wie etwa den Einsatz von Blockaden als legitime Aktions- und Kampfform des DGB soll
anlassbezogen im DGB diskutiert und entschieden werden.
Menschen, die infolge der Teilnahme an gewerkschaftlichen Aktionen Zivilen Ungehorsams Sanktionen ausgesetzt sind, 2.1. Beschluss B 002
Aktionen des Zivilen Ungehorsams
(Beschlossen in folgender Fassung)
Der DGB sieht Aktionen des Zivilen Ungehorsams als legitime Aktionen in gesellschaftlichen und betrieblichen Auseinandersetzungen
an.
Der DGB beteiligt sich aktiv an Gegenprotesten zu RassistInnen bzw. Neonaziaufmärschen, -kundgebungen und Ähnlichem.
Über Aktionen des Zivilen Ungehorsams wie etwa den Einsatz von Blockaden als legitime Aktions- und Kampfform des DGB soll
anlassbezogen im DGB diskutiert und entschieden werden.
Menschen,

die infolge der Teilnahme an gewerkschaftlichen Aktionen Zivilen Ungehorsams Sanktionen ausgesetzt sind, werden
solidarisch unterstützt.

Der DGB Bundesvorstand wird aufgefordert, einen Prozess des Dialogs über Formen des Zivilen Ungehorsams zu initiieren
Der DGB Bundesvorstand wird aufgefordert, einen Prozess des Dialogs über Formen des Zivilen Ungehorsams zu initiieren”

Das bedeutet, der DGB kommt für eventuelle Ordnungsstrafen im Zusammenhang mit Aktionen gegen die “Nazis” auf.
Und wer Nazis sind? AFD und Pegida.


EinInformatiker
17.2.2015 9:40
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Der DGB war letztlich auch zu der Zeit als Papa Samstags noch mir gehörte eine linksradikale Organisation. Vermutlich (ja nach Land mehr oder weniger von der Sowjetunion kommunistisch gesteuert). Zwar habe ich das als Kind noch nicht so gesehen, weil mein Vater als Bergmann natürlich auch in der Gewerkschaft war. Auch später nicht, obwohl mir da längst klar wurde, dass die Gewerkschaft offensichtlich viel Blödsinn machte, auch wenns immer wieder mehr Geld gab, auch für mich. Aber es war halt gefährlicher Unfug. Krassestes Beispiel war ein sog. Kluncker der so 11% für den öffentlichen Dienst erstritt, was Willy Brandt gebrochen haben soll. Wie gesagt der Linksextremismus der Gewerkschaft fiel im Wirtschaftswunder nicht auf. Dafür heute umso mehr. Mittlerweile ist ja bereits der gesamt Staat linkspopulistisch, außer wenn es um den Free Lunch geht. Das ist die einzige Differenz zur links(radikalen) Apo. Und so wird sich dann am Ende sowohl das Kapital (als auch wenn es zun Islam kommen würde) der Linken entledigen. Aber momentan sind sie nützlich für den “Kampf gegen Rects” also gegen jegliche abweichende Meinung.