Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Noch ein Puzzle-Stück zu Gender Studies: The missing link?

Hadmut
9.2.2015 23:21

Mmmh. Ein Leser hat mir gerade wieder ein neues Puzzlestück für mein Recherche-Rätsel zugeworfen. Und es vervollständigt das Bild frappierend passgenau. [Nachtrag]

Ich hatte vor einiger Zeit mal darüber gebloggt, dass ich eine Hypothese verfolge, wonach die Gender Studies und Gender Mainstreaming (neben anderen Strategien wie Immigration und sexuelle Diversität) so eine Art Spätausläufer einer Entnazifizierung ist.

Verschiedene Aspekte hatten mich auf diesen Gedanken gebracht. Da waren die Finanzierung durch die Rockefellers, dann die Einbindung von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir (so eine Art zentrale Urheberin des Genderismus) in die Nachkriegs-Entnazifizierungsaktionen der Amerikaner, dann dieser bösartige Vortrag des jüdischen US-Professors Michael Kimmel, der sich vordergründig als Genderist ausgibt, tatsächlich aber Nazis jagt und dabei sein Feindbild Nazi auf alle weißen, mitteleuropäisch-stämmigen Männer verallgemeinert. Dann überhaupt dieses dauerhafte Feindbild weißer, gesunder, heterosexueller mitteleuropäischer Mann, das der Genderismus pflegt, und das nichts anderes als das Selbstbild der Nazis ist, dazu die permanente Beschimpfungen jedermanns als „Nazi“, der sich nicht gender-konform gibt. Dann bin ich über einen Verwandten Susanne Baers, der sich intensiv mit jüdischer Geschichte und Holocaust befasst, darauf gekommen, dass Baer ein jüdischer Name ist, der in vielen Archiven auftaucht. Siehe dazu meine Blogartikel hier, hier und hier.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr passen die drei Political-Correctness-Themen Feminismus, Immigration und Homosexualität, die gerade so massiv durchgeprügelt werden, und die alle gemeinsam haben, dass man sofort jeden, der nicht exakt auf Linie ist oder nur fragt, sofort als „Nazi“ beschimpft, zusammen. Das gemeinsame Ziel ist, jede Form von Identität, von Selbstverständnis zu zertrümmern, die irgendwie zu diesem Feindbild passt, das der Feminismus zeichnet: Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nichtreligiös oder christlich, nichtbehindert, Machtposition. Liest sich exakt und bis ins letzte Detail wie das Selbstverständnis der Nazis im Dritten Reich. Mir drängte sich da der Gedanke auf, dass alle diese Strategien, dazu noch die paramilitärische Antifa, die auch mal als Schlägertruppe fungiert, wenn nötig, nichts anderes sind, als das großangelegte Projekt, jede Eigenschaft abzuschleifen, alles wegzuhämmern, was historisch den Nazis diente, um sich als höherwertig fühlen. Ich hatte ja neulich schon die Gedanken geäußert, dass die zwar ständig von bunt und divers redet, es in wirklichkeit aber um aufgezwungene Farbenblindheit geht. Nicht die Vielfalt der Merkmale ist das Ziel, sondern im Gegenteil, die völlige Unfähigkeit, Merkmale überhaupt noch wahrzunehmen.

Mir kommt das vor wie Gehirnwäsche, wie Dressur: Wenn man einem Menschen oder einem Tier immer dann, wenn er/es irgendetwas tut (oder denkt), sofort einen elektrischen Schlag gibt, wird es das irgendwann unterlassen, eine massive Abneigung, eine Phobie gegen die Verhaltensweise entwickeln. Wer heute noch irgendeine Eigenschaft wahrnimmt oder gar erwähnt, bekommt sofort auf’s Maul: Nazi!

All das hat bei mir den starken Verdacht, die Hauptarbeitshypothese begründet und bestärkt, dass hinter allen diesen Aspekten die gleiche Ursache steckt, nämlich eine immer noch laufende Entnazifizierung. Das würde auch erklären, warum so viele Soziologen dazu unterwegs sind und das hauptsächlich von Soziologen betrieben wird. Man will eine Gesellschaft bauen, von der man glaubt, dass jeder Nazi-Gedanke darin keinen Halt mehr findet. Das würde auch erklären, warum man auf Pegida so überreagiert hat: Das muss wie ein Rückfall einer Krankheit gewirkt haben, die man bekämpft, wie das Auflodern eines Brandnestes, während man gerade löschen will. Man könnte auch überlegen, ob das in die Überwachung durch die Amerikaner und Briten hineinspielt.

Dabei ist mir nun ein gewisser Denk- und Recherchefehler unterlaufen: Nach den mir vorliegenden Akten und Informationen wurden die Gender Studies, die ja ihren Ausgangspunkt in Deutschland an der Humboldt-Universität hatten, wesentlich von Susanne Baer initiiert wurden (über die ich ja nun auch schon viel geschrieben habe). An Susanne Baer habe ich nie verstanden, wie die überhaupt Professorin, noch dazu auch in den USA, und sogar Verfassungsrichterin werden konnte, obwohl ich bei der wissenschaftlich so gar nichts gefunden habe, und sie nach den Akten des Bundesfamilienministeriums eine fake-Professorin ist, die in Wirklichkeit für das BMFSFJ tätig war und getarnt die Ministerin und Behörden ummodelte. Ich hatte in Akten und sonstigen Informationen bisher keine wesentliche Vorgängerin gesehen, und hatte Baer als den zentralen Ausgangspunkt, gedrillt in den USA, angesehen. Es hat nur vorne und hinten nicht dazu gepasst, dass ich Susanne Baer als intellektuell viel zu ärmlich eingestuft habe, um das zu betreiben.

Und bisher war nicht herauszufinden, wer eigentlich die Professur von Susanne Baer „erstritten“ hatte – es war nur bekannt, dass sie erstritten und nicht durch normale Berufung erfolgt war.

Nun schickt mir ein Leser aber einen Link auf einen Wikipedia-Eintrag zu einer Frau, die offenbar Baers direkte Vorgängerin und Gründerin der Gender Studies an der HU war. Und das Puzzle-Stück passt perfekt:

Christina von Braun

Ihr Onkel war der Raketenforscher Wernher von Braun, über den sie 2012 sagte, dass er „mit den größten Verbrechern des 20. Jahrhunderts kollaborierte“. Ihre Schwester ist die FDP-Politikerin Carola von Braun. Ihre Großmutter Hildegard Margis starb im Frauengefängnis Barnimstraße, nachdem sie wegen ihres Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Zusammenhang mit der Gruppe um Anton Saefkow und Franz Jacob verhaftet worden war.

Christina von Braun verbrachte ihre ersten Lebensjahre im Vatikan und kam erst 1949 nach Deutschland.[1] Sie studierte in den USA und Deutschland und war von 1969 bis 1981 als freischaffende Autorin und Filmemacherin in Paris ansässig. 1991 bis 1993 war sie Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.[2]

1994 wurde sie auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen: Gender, Medien, Religion und Moderne, Säkularisierung und Geschichte des Antisemitismus.

Universitäre Funktionen (Auszug):

  • 2012 Sprecherin des Zentrums Jüdische Studien Berlin Brandenburg
  • 2009-2013 Gründerin und Leiterin des “Kollegium Jüdische Studien” an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2005-2012 Sprecherin des Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie
  • 2005–2007 Leiterin des Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität
  • Initiatorin, Mitbegründerin und von 1996–2002 Leiterin des Studiengangs Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1996–1998 Dekanin der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin

und aus den außeruniversitären Funktionen:

  • seit 2008 Vizepräsidentin des Goethe-Instituts
  • seit 2007 Mitglied im Vorstand der Deutschen Orientstiftung
  • seit 2002 Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts
  • seit 1999 Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied der Grünen Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung
  • 1999–2005 Mitglied im Präsidium des Evangelischen Kirchentages

Ihre Bücher und Filme drehen sich hauptsächlich um zwei Themen: Frauen/Feminismus und jüdisches Leben/Antisemitismus.

Die praktisch gleichen Informationen finden sich auf der Webseite über sie beim Zentrum jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Und geht man auf ihre Webseite unter www.christinavonbraun.de, geht es da auch nur um zwei Themen: Jüdische Studien und Frauen.

Treffer.

Das Puzzlestück passt genau.

Meine Hypothese verfestigt sich.

Die Frage ist: Ist sie die Patin, die Bienenkönigin, die Borg Queen?

Denn offenbar ist sie ein anderes Kaliber als Baer und hat einen ganz anderen Hintergrund und andere Beziehungen. Genau habe ich es nicht herausgefunden, aber einige dieser Daten deuten darauf hin, dass sie 2002 emeritiert sein könnte (was allerdings schon mit 58 Jahren gewesen wäre, müsste man noch prüfen) und andere Aufgaben übernommen hat, und deshalb – das passt exakt auf das Jahr 2002 – Susanne Baer ihre Nachfolgerin wurde, nur eben nicht an der Fakultät für Philosophie, sondern für Rechtswissenschaften, und den Studiengang übernommen hat (der allerdings vorher schon nur Bluff und Attrappe gewesen zu sein scheint).

Es würde jedenfalls sehr drastisch erklären, warum Susanne Baer Professorin werden konnte und was man sich unter „erstritten“ vorzustellen hat. Denn fachlich hatte Baer nichts auf der Pfanne, passte aber perfekt in das Ziel: Frau, lesbisch, ideologisch, Juristin, jüdischer Hintergrund, Beziehungen in die USA.

Christina von Braun ist der »Missing Link« zwischen Genderismus, Juden, Nazis und Drittem Reich. Sie ist das Kettenglied, nach dem ich gesucht habe. Und sie hat wie Baer in den USA studiert, kann also sehr leicht in Kontakt mit dem amerikanischen Geheimdienst gekommen sein.

Interessant ist dabei nun die Frage, welche Rolle das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dabei spielt. Denn auffällig ist, dass die den Zirkus nicht nur finanzieren und vorantreiben, sondern dass Baer während ihrer Professur fast ausschließlich für das BMFSFJ tätig war. Manchmal nennt man das Ministerium so im Spaß „Ministerium für alles außer Männer“. Vielleicht ist da mehr dran, als man denkt. Vielleicht ist es tatsächlich ein Ministerium gegen das Feindbild weißer Mann.

Ein getarntes Ministerium für Entnazifizierung? Ein Ministerium für Wahrheit?

Nachtrag: Mir ist dazu noch etwas anderes eingefallen:

Ich habe mich ja schon oft über das völlig bekloppte und hirnlose Wissenschaftsbild gewundert, das die Genderisten an den Tag legen: Wissenschaft sei nur männlich dominierte Rhetorik, Willkür, Definitionsmacht. Die haben überhaupt nicht verstanden, was Wissenschaft ist, und stellen Wissenschaft als genauso willkürlich und ideologisch hin wie ihren eigenen Hokus Pokus.

Es wird aber plötzlich ein Schuh draus, wenn man nicht die Wissenschaft von heute, sondern den pseudowissenschaftlichen Schwachsinn zugrundelegt, der im Dritten Reich getrieben wurde. Denn da wurde tatsächlich willkürlicher machtorientierter rhetorischer Quatsch erzählt.

Und es würde sogar erklären, warum die Genderisten es vor allem auf Biologie und Medizin als Hauptangriffsziel abgesehen haben: Denn das waren ja zentrale Elemente der Ideologie der Nazis. Die haben ja damals versucht, ihren Blödsinn mit biologischen (Gene, Rasse, Rassenhygiene usw.) und medizinischen (Schädelform usw.) Argumenten zu begründen.

Dieser Hass der Genderisten auf Medizin und Biologie, das als „Biologismen“ abzutun, das alles zu bekämpfen und als willkürlichen Mist hinzustellen, passt plötzlich dann, wenn man nicht die normale wissenschaftliche Medizin und Biologie heranzieht, sondern das, was die Nazis im Dritten Reich daraus gemacht haben. Das würde auch erklären, warum die Genderisten so erpicht darauf sind, dass Geschlecht usw. nicht angeboren, sondern erst nachträglich kulturell anerzogen seien, die Hebamme dran schuld wäre und Gene gar nichts zu sagen haben, mehr so ein Irrtum der Biologie sind.

Gender Studies geben vor, die Wissenschaft ummodeln und entmännern zu wollen. Tatsächlich aber scheint es so zu sein, als kämpften sie gegen die Wissenschaftszustände von 1933 bis 1945. Das würde auch erklären, warum man auf die anderen Naturwissenschaften und Mathematik einschlägt, weil die das Denken förderten, dass eine Lösung besonders, richtig, gut wäre und alles andere falsch, schlecht, bäh.

Es würde exakt zu der Hypothese passen, dass man versucht, alles wegzuhobeln, woran sich Nazis jemals gehalten haben. Nicht nur Hautfarbe, Herkunft, Sexualität, Gesundheitszustand, Leistungsfähigkeit, sondern auch Biologie, Medizin, alles Denken, was etwas als irgendwie besser als alle anderen herausstellt. Deshalb wohl auch der Verfassungsangriff auf das Prüfungsrecht.

147 Kommentare (RSS-Feed)

anonKlaus
10.2.2015 0:53
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Erwähnenswert erscheint mir, dass diese Eugenik-Hype nicht in Deutschland anfing:


Eugenics would have been so much bizarre parlor talk had it not been for extensive financing by corporate philanthropies, specifically the Carnegie Institution, the Rockefeller Foundation and the Harriman railroad fortune. They were all in league with some of America’s most respected scientists hailing from such prestigious universities as Stamford, Yale, Harvard, and Princeton. These academicians espoused race theory and race science, and then faked and twisted data to serve eugenics’ racist aims.

Stanford president David Starr Jordan originated the notion of “race and blood” in his 1902 racial epistle “Blood of a Nation,” in which the university scholar declared that human qualities and conditions such as talent and poverty were passed through the blood.

In 1904, the Carnegie Institution established a laboratory complex at Cold Spring Harbor on Long Island that stockpiled millions of index cards on ordinary Americans, as researchers carefully plotted the removal of families, bloodlines and whole peoples. From Cold Spring Harbor, eugenics advocates agitated in the legislatures of America, as well as the nation’s social service agencies and associations.

http://historynewsnetwork.org/article/1796

Die üblichen Verdächtigen “tax-exempt foundations” sind wieder an Bord.

https://en.wikipedia.org/wiki/Eugenics_in_the_United_States


janndh
10.2.2015 0:58
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nur eine hypothese:

könnte es sein das Gender die wirtschaftliche Fortsetzung dessen ist was mal durchaus als entnazifizierung begann?
Freisslers gab es ja sicherlich mehr als nur den einen der so hieß.
es gab NSDAP leute die es sogar zum Ministerpräsi geschafft haben.

nur anfang der 80er, spätestens der 90er hat sich das zumeist biologisch erledigt.
altnazis haben wir heutzutage wohl eher nicht mehr.

neonazis sind zu weiten teilen vom BND gesteuert.

man brauchte also ein neues Feindbild, um eben seinen Job nicht aufgeben zu müssen.

Wernher von Braun und sein wissen fiel durch zufall? den Amis anheim. die Russen haben Lager Dora auch durchsucht, und sich weniger an einzelnen aufgehalten sondern technik kopiert.
weiß, männlich, nicht christlich, technikorientiert usw, diese beschreibung trifft übrigens auch auf einen großenteil der bewohner der USA zu

aber es würde auch erklären warum einige so derbe Probleme mit dem neubau, bzw Ausbau von autobahnen haben. für mich ist es einfach nur eine exclusive trasse um schnell von a nach b zu kommen.

Guttenberg war auch kein Engel, aber seine erfindung des Buchdrucks ist trotzdem genial.

meine meinung ist: es ist legitim argumentativ gegen andere vorzugehen. es ist auch legitim eine gegendemo zu machen. zu was auch immer.
Nur: Gewalt, das ist kein Mittel.
Pegida, *gida was auch immer ist erlaubt. wem das nicht passt, hat Pech.
Ich muss deren meinung nicht teilen, aber auch die haben das Recht Ihre Meinung zu äussern.

Zur Presse:
es gibt Texte die sind stimmig. es gibt Texte die mir egal sind.
es gibt Texte über bThemen bei denen ich mich auskenne. garantiert besser als der schreiber. und ich entdecke fehler die zum schreien sind.

ist das Absicht? sind alle texte so? machen die ähnliche inhaltsfehler auch bei themen bei den ich keine ahnung habe?

Mich würde mal interessieren was man so als $schreiberling verdient.
Das wir eine Presse haben, die oft genug falsch oder schlecht berichtet, unbestritten.
Falsch berichten, oder gar lügenpresse halte ich für zu weithergeholt.

So zurück zum Thema.

was fehlt ist eine Datenbank inclusive anklickbarer auswertung wer mit wem in welcher beziehung steht.
quasi das was geheimdienste wohl mit jedem machen, mal auf die eine etage weiter oben anwenden.


kade
10.2.2015 1:08
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Wobei Du natürlich auch Korrelation für Kausalität halten könntest.


Hadmut
10.2.2015 1:12
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> Wobei Du natürlich auch Korrelation für Kausalität halten könntest.

Erstens wäre es eine Koinzidenz und keine Korrelation.

Zweitens kann die Kausalität hier ja nicht umgekehrt verlaufen (oder: wie sollte sie es?)

Drittens rede ich von einem weiteren Puzzlestück und einer Hypothese, und nicht von einer fertigen Kausalität.

Viertens habe ich keinerlei Korrelationen untersucht oder Statistiken erstellt, sondern direkt qualitativ und nicht quantitativ gesucht.


Aranxo
10.2.2015 1:21
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Zu Christina von Braun:
Dass sie 2002 schon emeritiert ist, passt doch nicht zu dem Wiedereinstieg in 2005 zusammen (2005–2007 Leiterin des Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität). Eine andere Theorie könnte sein, dass sie zwar den Weg geebnet hat, aber dann ihren Stuhl für Susanne Baer räumen musste. Insofern hat evtl. Susanne Baer ihre Professur gegen sie “erstritten”. Ich spekulier hier nur…

Um mal ein wenig Verschwörungstheorie zu betreiben: Ich war nun just dieses Wochenende in Berlin und wie Du weißt, ist die Humboldt Uni just grade einen guten Kilometer von der amerikanischen Botschaft entfernt. Jedenfalls ist es die Uni, die der Botschaft deutlich am nächsten liegt. Könnte was bedeuten. Ok, die Russen sind noch näher an der HU.

Dass die Abneigung dagegen, auch nur irgendwas mit biologischen Vorgängen erklären zu wollen, aus dem Missbrauch der Biologie in der Nazi-Zeit kommt, was mir schon immer klar. Als Antifaschist muss man solchen Erklärungen mit allergrößter Skepsis begegnen, wenn nicht sie pauschal ablehnen.

Es kommt aber noch was hinzu: Die Biologie stellt fest, was es für Unterschiede zwischen Lebewesen gibt, und sogar unter Menschen. Wie schröcklich. Das können diese Vulgär-Linken nun gar nicht akzeptieren. Die Natur ist absolut ungerecht und verteilt Fähigkeiten leider (oder glücklicherweise, sonst gäbs ja keine Evolution und damit keinen Fortschritt) ziemlich unterschiedlich.

Leider halten die Linksbizarren andere Leute für genauso doof wie sie selbst, d.h. sie glauben, die Menschen könnten nicht zwischen besser im Sinne von “mit mehr Fähigkeiten ausgestattet” und besser im Sinne von “mehr wert” unterscheiden. Deswegen darf es keine Menschen geben, die besser als andere sind, jedenfalls nicht von Haus aus, also bereits ab Geburt. Die raffen einfach nicht, dass es für die meisten Menschen inzwischen selbstverständlich ist, dass mehr Fähigkeiten noch lange nicht bedeutet, dass man deswegen andere als minderwertig ansehen dürfte, und die Menschenwürde für alle trotzdem gleich bleibt.


Emil
10.2.2015 1:36
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Ihr CV liest sich auch etwas seltsam:

1944 in Rom geboren. Studium in den USA und Deutschland. Von 1969 bis 1981 in Paris ansässig als freischaffende Autorin und Filmemacherin. …
1981 Umzug nach Deutschland …
Parallel dazu Beginn einer akademischen Tätigkeit. 1991-1993 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. In dieser Zeit Promotion (1990) und Habilitation (1992). 1994 Ruf auf eine C4-Professur an die Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft.

http://www.christinavonbraun.de/vita.html

Da steht weder wo, noch was sie studiert hat. 1969 war sie offenbar fertig mit dem Studium und drehte dann jahrelang nur noch Filme. 21 Jahre später (mit 46) promoviert sie plötzlich. Dann geht’s Schlag auf Schlag: 2 Jahre später Habilitation und wieder 2 Jahre später C4-Professur (direkt die höchste Stufe).

Solch Karrieren sind vielleicht an Fachhochschulen möglich, wo von den Professoren eine gewisse Praxiserfahrung gefordert wird, aber an Universitäten eher unüblich, denn da kommt es in erster Linie auf die Veröffentlichungen an. Und eine Promotion erst in diesem fortgeschrittenen Alter ist auch nicht gerade ein Pluspunkt.

Da sollte mal etwas tiefer gegraben werden.


Hadmut
10.2.2015 8:07
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@Emil: Das hört sich doch extrem nach gesteuert an.


basti
10.2.2015 1:49
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“Wer heute noch irgendeine Eigenschaft wahrnimmt oder gar erwähnt, bekommt sofort auf’s Maul: Nazi”

@ Hadmut

Schon mal was davon gehört?

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Tyler-Kent-Aff%C3%A4re

Knall das den Leuten vor den Kopf und die werden gaaanz still sein.

Kann mich nicht erinnern das mal im Geschichtsbuch oder in den Massemedien gelesen zu haben.

Diese “Kleinigkeit”, also das Roosevelt und seine Clique den 2. Weltkrieg angezettelt haben zu verschweigen ist krass.

Selbst in der linkverdrallten Wikipedia ist es schon sehr deutlich beschrieben was Roosevelt sich geleistet hat und das Deutschland von allen Mächten am wenigsten Schuld trägt.

Es gibt viel ausführlichere Seiten dazu aber für den Anfang ist es ok. Wer danach noch behauptet Deutschland war am zweiten Weltkrieg schuld ist ein Psychopath und Deutschenhasser.

Sowas behaupten dann nur noch Leute die vorher schon die Bombardierung Dresden gefeiert haben.

Allen denen ich das gezeigt habe hatten hinterher eine andere Meinung zum WK 2, viele sagten sie hätten es schon immer geahnt…jaja. Auf einmal…

Hat auch was mit Whistelblowern zu tun.

Ich halte es nur noch wie Brando….Im very very very angry about the …. wie er mal gesagt hat.

Kann jemand den Text von der Tyler Kent Affäre zufällig auf Griechisch übersetzen damit die wissen wohin sie ihre Reperationsforderungen einreichen müssen?

An uns jedefalls nicht nicht mehr, das Ding ist rum.

Es ist alles offengelegt, die Wahrheit macht uns frei.

Gibt es hier Psychopathen und Deutschenhasser???


basti
10.2.2015 2:24
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@ anonklaus

“Erwähnenswert erscheint mir, dass diese Eugenik-Hype nicht in Deutschland anfing”

Die haben in den 20ern auch Landstreicher, geistig Behinderte, Huren und ” Asoziale” zwangssterilisiert. Mir war es bekannt.

Alles was die USA anderen vorwerfen machen sie sie selbst.

Aber Verbrechen ist es nur wenn es Deutsche (oder ein aktuelles Feinbild) machen.

Die Wahrheit über uns Deutsche ist nicht Hollywood sondern das Gegenteil.

Am Laconia Zwischenfall sieht man leider auch wieso wir den Krieg verloren haben

Der Feind war eben nicht so rührselig und hat sich um fremde Zivilisten geschert.

Wie der Zwischenfall gezeigt hat nicht mal um die eigenen.

Und das war vor dem Zwischenfall die Regel, nicht die Ausnahme

Hinterher wollte man Dönitz im wahrsten Sinne des Wortes bei den Nürnberger Prozessen einen Strick araus drehen weil er Rettungaktionen dann verboten ha.


basti
10.2.2015 3:00
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@ janndh

“Das wir eine Presse haben, die oft genug falsch oder schlecht berichtet, unbestritten.

Falsch berichten, oder gar lügenpresse halte ich für zu weithergeholt”

Ja was denn nun?

Gestatten: Dr: Zwiespalt 🙂

Die Medien machen wenn sie wollen eine linksgrüne Gutmenschentrulla zur AFD und NPD-Sympatisantin.

Siehe Heuteschau.

Was wollt ihr denn noch???

Lügenpresse ist noch geprahlt.

Meinne Omma nennt es J…. und Besatzerdreck…war halt beim BDM 🙂

Sie hat aber immer darauf bestanden das die Engländer nach dem Krieg in ihrer Besatzerzone sich insbesondere den Frauen und Kindern gegenüber immer korrekt verhalten haben.


Herbert
10.2.2015 3:21
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@janndh was du ansprichst, ist mir auch schon aufgefallen. Also dass die Medien absoluten Mist verzapfen, und es einem auffällt, wenn man selbst sich beim Thema auskennt. Auch von anderen Leuten hab ich sowas schon gehört. Und ich kenn selbst jemanden, der seit kurzem bei einer Zeitung arbeitet und die Standards sind wahnsinnig niedrig.

@topic: gut möglich, dass das mal so angefangen hat. Aber ich glaube den allermeisten Knechtinnen ist das nicht bewußt (also, dass es mal so angefangen hat), die folgen ihrem Trieb, sich selbst hoch zu stellen und sich Untertan zu machen (ja, ich glaube das ist ein Trieb, den die meisten Menschen in sich tragen).


Herbert
10.2.2015 3:23
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ahm das muss ich jetzt noch mal klären: mit “sich hoch stellen” mein ich, dass sie sich selbst einreden, für eine gute Sache zu kämpfen, sie sind also besser als andere. Sich Untertan machen wollen die meisten Menschen in dem Sinne, dass sie nicht denken wollen, nicht entscheiden wollen, sondern blind und dumm vor sich hinvegitieren.


Leser X
10.2.2015 4:28
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Interessante These, wenn auch ein weinig mit Juden und Nazis überwürzt. Der Bogen vom Nationalsozialismus zum Femorassismus ist nachvollziehbar, wirkt aber gestelzt und zu gewollt.

Ist das die Antwort auf Orwells Gedankenverbrechen? Logikverbrechen ;-).

Inhaltlich stellt sich mit dann Ad hoc die Frage wie die FemorassistInnen es geschafft haben sollen aus ihren gesellschaftlich irrelevanten Hochschulelfenbeinturm Dauerfeuer und Dauerdenunziation der Medien gegen Männer zu orchestrieren.

Da ist für mich der “missing link” der Theorie. Nicht in der Braun’schen Ahnenkunde verrenteter Gendermaiden und den Apologeten des BVG.


lars
10.2.2015 4:30
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Kann es sein dass “es” doch nicht zentral gesteuert ist sondern sich verselbststaendigt hat ?

Welche Verbindung gibt es zwischen Baer und ihrer Vorgaengerin ?

Ihre Vorgaengerin koennte bereits selbst eine Gender-aehnliche Grundhaltung aufgrund ihrer persoenlichen Geschichte sowie Praegung
eingenommen haben und durch etwas Hilfe von aussen ihre Stelle bekommen haben.
(Rekrutierung halte ich fuer etwas zu weit hergeholt. Ich vermute eher gezielte Foerderung geeigneter Kandidaten (ohne deren Wissen davon)). Das ein besonderes Auge auf die Wissenschaft geworfen wurde halte ich fuer glaubwuerdig/nachvollziehbar.

Natuerlich sammeln sich aehnlich denkende Menschen dann an der HU dessen Bewegung sich spaeter verselbststaendigt hat.
Denkbar waere dazu bereits eine bei den beteiligten Leuten vorhandene, ausreichende Schnittmenge von Grundansichten und moeglicherweise unterschiedlichen Motivationen/Zielen. (Beispielsweise koennten sich Vogelschuetzer und Laermempfindliche Leute gegen einen Autobahnausbau aussprechen, da sie beide EIN gleiches Ziel verfolgen.) Oder anders gesagt: vlt hatte die erste Generation noch brauchbare Ansichten waehrend die Aluhuete die Zweite Generation gestellt haben.

Dieser missing-link passt zu gut, so dass man sehr aufpassen muss selbst objektiv zu bleiben.


Heinz
10.2.2015 6:25
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> Das gemeinsame Ziel ist, jede Form von Identität, von Selbstverständnis zu zertrümmern

Was gleichzeitig dazu führt, dass man eine Bevolkerung leichter unterdrücken kann, was für einen als Elite natülich sehr praktisch ist.


Owen
10.2.2015 7:46
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Naja, ich denke du hast hier eine stichhaltige Hypothese.

Jetzt muss das nur an die Massen gebracht werden.


Heinz
10.2.2015 8:39
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“Manchmal nennt man das Ministerium so im Spaß „Ministerium für alles außer Männer“.”

„Ministerium für alle außer Männer“ wäre vielleicht treffender


[…] neueste ist die Idee, dass Gender in Deutschland eine – u.a. oder i.W.? von Amerika – installierte Methode zur Entnazifizierung […]


Heinz
10.2.2015 9:09
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“Denn da wurde tatsächlich willkürlicher machtorientierter rhetorischer Quatsch erzählt.”
–> Denn da wurde tatsächlich willkürlicher, machtorientierter, rhetorischer Quatsch erzählt.


EinInformatiker
10.2.2015 9:13
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Dass die heute herrschenden Ideologien eine Folge der Nazizeit sind, ist sicherlich klar. Nicht klar ist aber, ob das bewußt gesteuert wird.
Wäre es bewußt gesteuert könnte man es sich nicht leisten unfähige Personen wie Baer auf Posten zu hieven. Bewußt Handelnde wären sich vermutlich über den Unsinn und die Gefahren im Klaren die mit ihren Strategien verbunden sind. Bleiben noch zwei zentrale Möglichkeiten. Zum einen könnte zwar mal ein solches Programm initiiert worden sein (es gab ja mal offiziell einen Morgenthau-Plan, was zeigt, was alles möglich ist), aber die jetzigen Akteure haben dazu keine bewußte Verbindung mehr und es ist den möglichen Initiatoren längst die Kontrolle entglitten. Die zweite Möglichkeit wäre, dass die Ideologen im Bewußtsein etwas Gutes zu tun handeln. Dabei können sie aber (angesichts der Absurdität ihres Handelns) nicht bei vollem Bewußtsein handeln. Die inneren Widersprüche könnten sie nicht aushalten.
Fest steht, dass des aktuelle Geschehen (zum ersten mal (auch wenn es eben das erste mal sein sollte in der Geschichte der Menschheit) nicht mit rechten Dingen zugeht. Die herrschenden Ideologien dürften sich aber eher zufällig alle zusammen gefunden haben, da die Widerstandskraft gegen Ideologien durch die Nazizeit gebrochen war.


Emil
10.2.2015 9:43
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Ich habe in der taz noch was gefunden:

Christina von Braun, Prof. Dr. phil., Kulturwissenschaftlerin, Gender-Theoretikerin, Filmemacherin und Autorin. 1944 in Rom geboren und protestantisch getauft, verbrachte sie ihre ersten 5 Jahre im Vatikan (wo ihr Vater, der Bruder Wernher von Brauns, im diplomatischen Dienst des Botschafters des Heiligen Stuhls, E. v. Weizsäcker, stand).

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2011%2F06%2F27%2Fa0129

(Randbemerkung: Schon witzig, dass in der linken taz ihre protestantische Taufe so hervorgehoben wird.)

Ihr Vater hat also für Ernst von Weizsäcker gearbeitet, der später in Nürnberg als Kriegsverbrecher veruteilt wurde. Aber es kommt noch besser:

Sein Sohn Richard von Weizsäcker trat in dem Prozess neben Sigismund von Braun als sein Hilfsverteidiger auf und plädierte wie damals alle Verteidiger auf die vollkommene Unwissenheit und virtuelle Unschuld seines Vaters.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_von_Weizs%C3%A4cker

Das heißt, Christina von Brauns Vater war auch bestens bekannt mit dem späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Und nicht nur ihr Onkel, Wernher von Braun, kollaborierte “mit den größten Verbrechern des 20. Jahrhunderts kollaborierte”, sondern auch ihr Vater. Soviel zum Thema Schuldkomplex.

Und was passierte 1981, als Christina von Braun plötzlich von Paris nach Deutschland (mutmaßlich nach Berlin) zieht:

1981 kam es zu vorgezogenen Neuwahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Bei diesen Neuwahlen wurde die CDU mit 48,0 % der Stimmen erneut stärkste Kraft und erhielt ihr bislang bestes Ergebnis auf Berliner Landesebene. Weizsäcker wurde daraufhin als Nachfolger von Hans-Jochen Vogel, der damit nur ein halbes Jahr im Amt gewesen war, zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Weizs%C3%A4cker

Das kann natürlich Zufall sein. Diese Verbindung ist es allerdings nicht: über ihre Schwester, Carola von Braun, schreibt die Wikipedia:

1984–1990 war sie die erste Frauenbeauftragte des Berliner Senats. Danach wurde sie Landesvorsitzende der FDP.

Bei der Berlinwahl 1990 war sie Spitzenkandidatin der FDP. Bei dieser Wahl kehrte die FDP in das Berliner Abgeordnetenhaus zurück und von Braun wurde Mitglied des Abgeordnetenhauses, wo sie auch zur Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Carola_von_Braun

D.h just als ihre Schwester Carola Frauenbeauftragte in Berlin wird, nimmt Christina ihre akademische Tätigkeit wieder auf und startet anschließend eine Blitzkarriere.


Tom
10.2.2015 9:50
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Hallo Hadmut. Es ist auf jeden Fall gut, dass Du in Sachen Baer wühlst.Du hast da einen echten Skandal entdeckt und (zumindest mir) zum ersten Mal zum Bewusstsein gebracht. Aber dass das alles von ferne dirigiert ist, Entnazifizierung et al, halte ich für äußerst unwahrscheinlich. In den USA läuft das genauso und noch viel schlimmer. Ihr seid alle Informatiker und es wird Euch nicht gefallen, aber ich denke es gibt folgende Gründe:
1. Virtuelle Realität. Die Leute verwechseln das Netz mit der Wirklichkeit. Sie hängen rund um die Uhr dran und wenn man das tut, dann kann man sich tatsächlich einbilden, dass es 1000 Geschlechter gibt
2. Technogene Umwelt, wenn man sich aus dem Netz mal rausbewegt.
3. Verhütungsmittel. Die alten Gewissheiten im Umgang zwischen Mann und Frau sind weg. Statt des alten Bindungszwangs hat man eine Hypertrophierung des bürgerlichen Liebesbegriffs auf der einen und die One night stands auf der anderen. Das kommt auf den ersten Blick den Männern entgegen, die bekanntlich Sex auch gerne ohne jede Gefühle genießen. Aber das hat jene puritanisch-weibliche Gegenbewegung hevorgerufen, die ein zweifelloses Bedürfnis befriedigt. Anders ausgedrückt: vor 100 Jahren wäre der Wetterfritze Kachelmann im Knast gelandet, weil er sein Heiratsversprechen (heute ist das ein Kindversprechen der fast vierzigjährigen Klägerin) nicht gehalten hat. Heute muss halt der Vergewaltiguungsvorwurf dieses uralte weibliche Grundbedürfnis befriedigen


Emil
10.2.2015 10:07
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Im Zusammenhang mit der Frauen- und Genderpolitik sollte man sich auch einmal mit der SPD-Politikerin Christine Bergmann beschäftigen, die jahrelang an wichtigen Schaltstellen der Macht saß:

Von 1991 bis 1998 war sie Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen (siehe: Senat Diepgen III – Senat Diepgen IV). Von 1998 bis 2002 war sie im ersten Kabinett Schröder Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Sie ist Mitglied im Ehrenrat von AMCHA Deutschland, der zentralen Organisation für die psychosoziale Hilfe von Überlebenden des Holocaust und ihren Nachkommen in Israel. Ab März 2010 war Christine Bergmann Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Auftrag der Bundesregierung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Bergmann


basti
10.2.2015 10:57
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@ EinInformatiker

“Nicht klar ist aber, ob das bewußt gesteuert wird”

Am Anfang ja, solange bis man in Deutschland eine Generation hatte, die von Anfang an nie in Freiheit gelebt hat und komplett umerzogen war.

Die grössten Selbsthasser und Psychopathen wurden dann selbst zu Umerzieher und das lief erstmal von alleine weiter.

Aber es kommt ins stocken.

Der Selbstbehauptungswille ist noch da.


ST_T
10.2.2015 10:59
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Das klingt für mich sehr nach dem Morgenthau-Plan, der 1944 “dummerweise” ans Licht kam.
Öffentlich wurde der Plan abgelehnt. Aber woher wollen wir wissen, ob das denn tatsächlich geschah?
Vor allem wenn man sich die Inhalte des Plans durchliest:

Demilitarisierung Deutschlands
neue Grenzen: Aufteilung Ostpreußens zwischen der Sowjetunion
und Polen, Polen soll Schlesien erhalten, Frankreich das
Saarland und einige linksrheinische Gebiete zwischen Rhein und Mosel

Teilung Deutschlands in zwei unabhängige Staaten im Norden und
Süden, Zollunion zwischen dem Südstaat und Österreich

vollständige Demontage im Ruhrgebiet einschließlich Rheinland und angrenzenden Industrierevieren sowie dem Nord-Ostsee-Kanal,

Verwaltung des Gebietes als internationale Zone von den Vereinten Nationen, Verbot der Reindustrialisierung auf absehbare Zeit
Entschädigungen und Reparationen aus dem derzeitigen Besitz, aber keine künftigen Zahlungen oder Überlassungen

Entnazifizierung von Schulen, Universitäten, Zeitungen, Rundfunk, Schließung und Neuaufbau durch eine alliierte Erziehungskommission
politische Dezentralisierung, stärkere Föderalisierung

Steuerung der Volkswirtschaft durch Deutsche, keine Verantwortung der Militärbehörden

Kontrolle der deutschen Volkswirtschaft durch die Vereinten Nationen in den nächsten zwanzig Jahren, um den Aufbau einer Militärindustrie zu verhindern

Bestrafung von Kriegsverbrechen

Zerschlagung des Großgrundbesitzes, Verteilung an die Bauern, Änderung des Erbrechtes

Verbot von Uniformen und Paraden

Verbot für Deutsche, Luftfahrzeuge zu führen

Rückzug der amerikanischen Truppen, die Nachbarländer Deutschlands sollen die Besatzungsaufgaben wahrnehmen, die letzte Verantwortung aber bei den Vereinigten Staaten bleiben

Einsetzung eines amerikanischen Hohen Kommissars

Wie man sieht wurden viele Dinge des Morgenthau-Plans durchgesetzt während andere verworfen wurden (etwa hätte ein Agrar-Staat Deutschland den Alliierten schlicht und einfach nichts genutzt, da sich der kalte Krieg schon damals abgezeichnet hat!).


Leon
10.2.2015 11:44
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Mich überzeugt der Gedankengang eines amerikanischen Entnazifizierungsprogramms nicht.

1. Den Radikalfeminismus gibt es in div. Ländern, nicht nur in Deutschland. Auch in den USA. Ich habe zwar schon öfters den Eindruck gehabt, dass der dort letztendlich doch immer wieder gebremst wird, aber er ist dort nach wie vor massiv vorhanden und übt Einfluss aus.

Warum sollte man so eine riskante Ideologie direkt zu sich nach Hause holen?

2. …in div. Ländern. Nur aus Israel und aus China habe ich davon noch (fast) nichts gehört.

Aber sogar in Staaten der 2. oder 3. Welt gibt es feministische “NGO´s”. Feministische NGO´s, die massiv Einfluss auf internationale Organisationen wie die UNO nehmen.

3. Mindestens der Fall Gloria Steinem legt nahe, dass der amerikanische Feminismus von der CIA gesteuert wurde (und dann sicher auch noch wird). Du hattest ja auch schon div. Hinweise zur CIA-Nähe gebracht.

Warum sollte man den in den USA aktiv werden lassen?

4. Die USA hatten noch nie irgendwelche Probleme damit, mit faschistischen Kräften zusammen zu arbeiten. Jüngstes Beispiel ist da die Ukraine, in deren aktueller Regierung ja wohl recht starke faschistische Kräfte aktiv sind, die sich teilweise offensichtlich sogar direkt auf alte Nazitraditionen beziehen.

Trotzdem überlegt man sogar Waffen dahin zu liefern.

Warum also sollten sie plötzlich Probleme mit den deutschen Überresten der Nazis gehabt haben?

5. Ganz im Gegenteil: Direkt nach dem 2. Weltkrieg fing ja die neue Frontenbildung an.

Dafür brauchte man Anti-Kommunisten, und Nazis waren nun mal die überzeugtesten, kompromisslosesten, absolutesten Antikommunisten, durch jahrelange Propaganda vom “Untermenschen” “gestählt”.

6. Die Methoden, die von Genderismus/Feminismus benutzt werden, sind doch zutiefst faschistoid: Die Ausgrenzung aufgrund biologische Merkmale, hier halt das Geschlecht, die Vorstellung von minderwertigem oder höherwertigem menschlichem Leben, aber auch die verwendeten Propagandamethoden.

Der Feminismus/Genderismus hat diese Methoden bedenkenlos übernommen.

Das Weltbild des Feminismus/Genderismus erinnert stark an das Weltbild der Nazis, es wurden nur einige Kategorien ausgetauscht.

Das sieht einfach nicht nach irgendwelchen Abneigungen oder Berührungsängsten aus.

7. Wirklich richtig aktiv wurde der Feminismus nach meiner Wahrnehmung in den 70´ern, so ab den späten 60´ern.

Das wäre für eine Entnazifizierung Deutschlands reichlich spät gewesen.

Würde allerdings hervorragend passen, wenn man den Feminismus / Genderismus als Herrschaftsinstrument konzipiert hätte.

Zu dieser Zeit wurde die “Weisheit” der regierenden Eliten mehr und mehr in Frage gestellt:

Der Vietnamkrieg, in Amerika “Black Power”, in Deutschland die Fragen nach der Nazizeit…

Da gab es so einiges, was Anlass zum Handeln gegeben haben könnte.


JochenH
10.2.2015 11:56
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extra für Hadmut mal ein Konter gegen die Ex-Piratin Anke Domscheidt-Berg, der hier auch einigermaßen hin passt.

Anke gab folgenden “Witz” auf Twitter zum Besten: Ein Kapitalist, ein deutscher Bürger und ein Asylant sitzen an einem Tisch, auf dem 12 Kekse liegen. Der Kapitalist nimmt sich 11 Kekse und sagt zum Bürger: “Nimm schnell den Keks, bevor der Asylant zugreift”!

Dieser Witz strotzt nur so von Vorurteilen, die wohl offenkundig sind. Ich habe Anke so geantwortet: “als vierte Person sitzt eine Feministin am Tisch, die schnappt sich gleich am Anfang 6 Kekse und sagt: “Das steht mir zu, eine Quote von 50% ist mehr als gerecht!”.

Daraufhin hat es natürlich Kritik an mir gehagelt von aufgebrachten Damen. Ich habe denen nur gesagt, dass ich mit gleicher (unsachlicher) Münze zurückgezahlt hätte, d.h. meine Erweiterung war sachlich betrachtet genauso gut oder schlecht wie der Originalwitz.


Hadmut
10.2.2015 19:00
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@JochenH:

> sitzt eine Feministin am Tisch, die schnappt sich gleich am Anfang 6 Kekse und sagt: “Das steht mir zu, eine Quote von 50% ist mehr als gerecht!”.

Treffer 😀


petpanther
10.2.2015 12:01
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Auf mich macht eher jemand wie Kimmel und Co., die Gendermsfia, den Eindruck eines “Negativabdrucks” eines Nazis. Die gesamte Haltung ist faschistisch und entsprechend auch charakterlich wie sozial bzw. ethisch korrupt.

Emil hat oben etwas zum anrüchigen CV von von Braun gesagt.

Das stinkt tatsächlich aus allen Poren nach Korruption. Da würde auch ich sagen könnte es sich lohnen weiter nachzubohren. Vor allem wer damit alles in Verbindung steht.


Manfred P.
10.2.2015 12:07
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@basti

Diese “Kleinigkeit”, also das Roosevelt und seine Clique den 2. Weltkrieg angezettelt haben zu verschweigen ist krass.

Wo haben die den 2. Weltkrieg angezettelt? Das war doch bekannt, dass die USA den Allierten mit dem Lend&Lease-Programm Ausrüstung geliefert haben. Schon im Februar 1941 wurde der Lend&Lease Act verabschiedet, der der amerikanischen Regierung die Vollmacht gab, Waffen überall dorthin zu liefern, wie Roosevelt es für richtig hielt.

Selbst in der linkverdrallten Wikipedia ist es schon sehr deutlich beschrieben was Roosevelt sich geleistet hat und das Deutschland von allen Mächten am wenigsten Schuld trägt.

Schonmal was vom Hitler-Stalin-Pakt gehört? Irgendwie haben die sich hoch und heilig versprochen, sich nicht anzugreifen, und auf einmal marschieren deutsche Truppen in der Sowjetunion ein? Hmm.

Es gibt viel ausführlichere Seiten dazu aber für den Anfang ist es ok. Wer danach noch behauptet Deutschland war am zweiten Weltkrieg schuld ist ein Psychopath und Deutschenhasser.

Oho, ein Psychopath. Und Deutschenhasser noch dazu. Mir kommen die Tränen.

Also nochmal: Wie war das jetzt in Deiner Version? Die Juden aus der Wall Street haben Hitler befohlen, Polen anzugreifen, und somit den 2. Weltkrieg angezettelt? Die Posener Reden von Himmler wurden von einem jüdischen Stimmenimitator aufgenommen?

Ein jüdischer Hypnotiseur verkleidete sich als Heinrich Himmler und hypnotisierte die hohen SS-Führer so, dass sie den Judenstern auf der SS-Uniform nicht sehen konnten, und befahl ihnen die Endlösung?

Ein jüdischer Zionist hat Hitler im Knast dazu gezwungen, “Mein Kampf” aufzuschreiben, wo die Kriegspläne im Osten schon lange vorher dargelegt wurden?

Würde mich nicht überraschen, wenn Du sowas glaubst.

Und ja, auch in England und den USA gab und gibt es Rassisten und Eugeniker und Nazi-Schweine. Das waren aber nicht die, die Deutschland im Krieg besiegen wollten und die Macht hatten.

Thema Zwangssterilisierung: Das gab es auch in der Schweiz, noch in den 1960er oder 1970er Jahren. Da war der Fall einer Frau, die von Behörden als “asozial” eingestuft wurde und dann zwangssterilisiert wurde.

Das sind alles Verbrechen. Aber die Verbrechen anderer machen die Verbrechen der Deutschen nicht besser.

Wie blöd muss man sein, die eigenen Verbrechen mit den Verbrechen anderer rechtfertigen zu wollen?


Manfred P.
10.2.2015 12:09
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@Hadmut

Wie fügt sich das in Deine Entnazifizierungshypothese, dass der Feminismus in den USA noch viel radikaler und mächtiger ist als hierzulande?


Hadmut
10.2.2015 19:13
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@Manfred P.:

> Wie fügt sich das in Deine Entnazifizierungshypothese, dass der Feminismus in den USA noch viel radikaler und mächtiger ist als hierzulande?

Das fügt sich eigentlich sehr gut da rein.

Denn man sollte beachten, dass es in den USA unglaublich viele und hammerharte Nazis, Rassisten usw. gibt, Ku Klux Klan und so weiter. Ich habe ja erläutert, dass dieser Professor Kimmel auf einem Feldzug gegen Nazis ist und da die übelsten Typen als weiße Durchschnittsmänner hinstellt. Nur: Das Material, was er da gezeigt hat, war zwar übelster Nazi-Mist, aber alles auf englisch. Das stammte nicht aus Deutschland, der jagt in den USA Nazis. Die deutschen Nazis sind ein Mädchenpensionat verglichen mit den amerikanischen. (Kennst Du die Nazi-Truppe aus Blues Brothers? Kommt auch nicht von ungefähr. Nazitum der knallharten Sorte ist in den USA in vielen Gegenden durchaus verbreitet. Gerade in den Südstaaten, dem Bible Belt, geht da noch einiges ab. Ich habe 1999 eine Reise von NY nach LA gemacht, die Südstaaten entlang. Da wurde uns noch erzählt, dass es da heute noch Gegenden gibt, in denen die Schwimmbecken nach Schwarz und Weiß getrennt sind.)

Viele Juden sind damals in die USA emigriert, viele Amerikaner haben jüdische Wurzeln bzw. sind jüdisch, und natürlich mit der Thematik Holocaust sehr intensiv und detailliert vertraut. Nee, vertraut ist eigentlich das falsche Wort, sie sind darüber informiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da angesichts des Nazi-Tums in den USA und der enormen Gewalt und Waffendichte dort viele Leute große Sorge oder Angst haben, und viel daran setzen, dass sich das dort nicht verschlimmert.

Für mich ist das kein Widerspruch. Für mich passt das exakt.


N. Laus
10.2.2015 12:13
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1969 bis 1981 war Christina von Braun in Paris, also da wo Simone de Beauvoir lebte? Ob die sich wohl mal getroffen haben?!


Hadmut
10.2.2015 19:17
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@N. Laus:

> 1969 bis 1981 war Christina von Braun in Paris, also da wo Simone de Beauvoir lebte? Ob die sich wohl mal getroffen haben?!

Verdammt guter Gedanke. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?

Ich halte es sogar für sehr unwahrscheinlich, dass die in der gleichen Stadt wohnten und sich nie getroffen haben. Das muss ja nicht mal geplant sein, die müssen sich doch bei Veranstaltungen usw. ständig über den Weg gelaufen sein.

Damit könnten sogar Geheimdienstkontakte einhergehen.


Manfred P.
10.2.2015 12:18
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Und wie fügt sich die Entnazifizierungshypothese in die Gender-Versessenheit in Skandinavien?


Hadmut
10.2.2015 19:25
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@Manfred P.:

> Und wie fügt sich die Entnazifizierungshypothese in die Gender-Versessenheit in Skandinavien?

Eigentlich auch ganz gut.

Erstens gibt’s da oben auch etliche Nazis. Zweitens ist Skandinavien für solchen Humbug extrem anfällig. Drittens kann man da Europa unauffällig durch die Hintertür unterwandern. Wer nimmt hier schon zur Kenntnis, was in Skandinavien so läuft? Und außerdem: Das Arier-Selbstverständnis der Nazis ging von blond, blauäugig, nordischer Typ aus. Wo wachsen die wohl? Wo sonst gibt es auf der Welt noch Populationen mit einem signifikanten und charakteristischen Anteil von Menschen mit blond, blauäugig, hohe, markante Wangenknochen, Heldenblick, so eben der Nazi-Traum? Die gibt es nirgendwo mehr sonst als in Skandinavien. Betreibt man dort eine grenzenlose Extrem-Immigration, flutet also das Land, wie es im Moment gerade passiert, schafft man damit solche Populationen und damit das Nazi-Ideal des Ariers faktisch ab.

Das passt meines Erachtens genau ins Bild.

Skandinavien anzugreifen und zu unterwandern wäre innerhalb dieser Hypothese gerade


kdm
10.2.2015 12:18
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“Wenn man einem Menschen oder einem Tier immer dann, wenn er/es irgendetwas tut (oder denkt), sofort einen elektrischen Schlag gibt, wird es das irgendwann unterlassen, eine massive Abneigung, eine Phobie gegen die Verhaltensweise entwickeln.”
Siehe Tom Sharps lustigen Südafrika-Roman “Mohrenwäsche”.
.
“großangelegte Projekt”
Das glaub ich nicht. Das ist eher und leider auch: wieder so’n -sorry- “typischer” Danisch.
Ja, ich bin jetzt auch ein “Dummkopf”. Damit muss ich wohl leben 🙂


Claus Thaler
10.2.2015 12:53
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@Tom
> Aber dass das alles von ferne dirigiert ist, Entnazifizierung et al, halte ich
> für äußerst unwahrscheinlich. In den USA läuft das genauso und noch viel schlimmer.

Die USA waren bis in die 60er Jahre hinein ein zutiefst rassistischer Staat (und sind es teilweise immer noch). Schwarze waren Bürger 2. Klasse und auch Juden waren lange gegenüber der herrschenden WASP-Elite benachteiligt, wenn auch nicht so stark.

Man muss diese ganzen Aktionen auch immer vor dem Hintergrund der jüdischen Emanzipation sehen: wenn die herrschende Elite entmachtet wird und Minderheiten generell einen stärkeren Zugriff auf bessere Positionen erhalten, dann erst recht auch Juden, welche die intellektuelle Elite stellen. Es wurde hier ja schon erwähnt, dass jüdische Aktivisten an führender Stelle in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung aktiv waren und auch in der feministischen Bewegung. Natürlich auch bei den Kommunisten, die einen Umsturz des herrschenden Systems und damit der regierenden Klasse zum Ziel hatten.

Die “Entnazifizierung” (bzw. die Entmachtung der herrschenden [christlichen] weißen Männer), dient also nicht nur der Beseitigung eines als gefährlich empfundenen Gegners, sondern sie schafft auch freie Machtpositionen, die man selbst besetzen kann. Das ist bei ethnischen Minderheiten nicht anders als bei Feministen oder Kommunisten.


Cargo Cult Science
10.2.2015 13:04
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»Inhaltlich stellt sich [mir] dann Ad hoc die Frage wie die FemorassistInnen es geschafft haben sollen aus ihren gesellschaftlich irrelevanten Hochschulelfenbeinturm Dauerfeuer und Dauerdenunziation der Medien gegen Männer zu orchestrieren.«

Der »Hochschulelfenbeinturm« ist ein Brückenkopf, ein sicherer Hafen, aus den heraus unterhalb des Radars der Öffentlichkeit strategisch geplante Vorstöße an die Freßnäpfe der Gesellschaft durchführbar sind. Die Politik war sicherlich ein leichtes Ziel, weil sich die farblosen Gestalten immer gern im Glanze anderer sonnen: Sportler, Schauspieler (also die talentierteren Kollegen), Wirtschaftsbossen und eben auch Akademiker. Ist der Kontakt erstmal hergestellt, sucht man sich Verbündete aus der dritten Reihe. Für die leistungsschwachen Mädels aus gutem Hause, die sich zwar zu Höherem berufen fühlen, aber zum Opfer des steinigen Aufstiegs nicht bereit sind, bietet die Genderideologie doch einen bequemen dritten Weg zur Macht.

Die möglichen beiden Wege für Frauen waren bisher Karriere oder am besten Heirat, wie die beiden Oligarchinnen und Merklelbusenfreundinnen Liz Mohn (von Bertelsmann) und Friede Springer beispielhaft zeigen. Aber leider steht dieser Weg den Häßlichen nicht offen – und so ist es kein Wunder, daß die lautesten Quotenkämpferinnen alle samt keine Schönheiten sind. Dieses Schicksal teilen sie übrigens mit den Genderprofessorixen.

Die Wut der Genderfemerastinnen richtet sich ja nicht allein auf Männer, sondern auch auf Frauen, die ihre Reize nicht zu verstecken brauchen. Man erinnere sich an den Shit Storm, der auf Christina Schröder nieder ging. Natürlich war sie gegen Quoten – weil sie sowas nie nötig hatte.

Genderismus ist für mich die Ideologie der verbitterten, häßlichen Frauen á la Schwarzer; und weil diese global überall herum lungern, konnten sich deren Netzwerke soweit ausbreiten. Es ist wohl auch kein Zufall, daß mit der Genderflut auch die Prüderie aus den U.S.A. herüber schwappte. Schon immer bildete sich die winzige Clique der sogenannten Feministinnen ein, für alle Frauen zu sprechen (siehe Alice Schwarzers Hexenjagd auf Prostituierte, die sie gegen ihren Willen in die Kriminalität zurück treiben will) – aber letzlich hat der »Playboy« im Mutterland des Feminismus den gößeren Einfluß, wie die Ümsätze der plastischen Chirurgen zeigen.

Genderismus als Projekt der Umerziehung halte ich hingegen für unwahrscheinlich. Es ist ein offenes Geheimnis, daß in NATO-Kreisen die mangelnde Kriegsbegeisterung der Deutschen wenig Freunde hat. Die glauben dort, daß man es in der Vergangenheit mit der Umerziehung sogar übertrieben hat, wodurch die NATO ihre Aufgabe als »sich selbst finanzierende U.S.-Fremdenlegion« [Scholl-Latour] nicht wahrnehmen kann. Die hätten uns liebend gern ein bißchen mehr nazi…


Frank
10.2.2015 13:26
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@EinInformatiker

>Wäre es bewusst gesteuert könnte man es sich nicht leisten unfähige Personen wie Bear auf Posten zu hieven <

Doch, Überzeugungstäter sind dann die erste Wahl.
Wer sich selbstgerecht für die Guten Sache (Umwelt, Gender, Flüchtlinge usw) in Rage reden kann ist besser geeignet als Leute die ständig gegen eigene Logik und Überzeugung agitieren müssen.
Wer hat denn die Milliardenprogramme für Genderschwachsinn beschlossen -keifende Lesben?
Nee, Politiker und garantiert nicht auf Druck der Wähler -die wissen doch garnix von dem Dreck.
Normale, nicht auf Universitäten verblödete, Leute schütteln nur ungläubig mit dem Kopf wenn sie Näheres dazu erfahren.
Daß gemeine Volk wird subtil über die Medien, praktisch hintenrum weichgekocht.
All die taffen Powerfrauen dies mindestens so draufhaben wie Männer zb die dickliche GebirgsjägerIN ausm BW Werbespot.
Der älteste Sohn meines Arbeitskollegen hatte letztes Jahr dort seine Ausbildung, die Frau im Zug hat sich dadurch ausgezeichnet das ihr Marschgepäck vom ersten Tag unter den Kameraden aufgeteilt wurde, damit die Ballast überhaupt mitmarschieren konnte.
Die Hindernisse auf der Kampfbahn durfte sie umlaufen und garantiert wird sie an den Kerlen vorbei nach oben befördert.
Und wenns wirklich mal Ernst werden sollte musse eh nicht mit!
Soldatensimulation für die Matrix -und wehe einer sagt was!
Wenn nahezu ALLES auf einen Punkt hinläuft ist das gesteuert.

@Basti

Wer sich dafür interessiert weiß das -der Rest stirbt dumm -wie bei allem anderen auch.
Allein diese Farce des Nürnberger Prozesses -bei dem die Russen (die sich 39 mit Deutschland Polen geteilt haben,gemeinsame SiegesParade inklusive) bei den Anklägern sitzen !
Und über das Thema, aus dem man uns den dicksten Strick dreht, darf man bei Gefängnisstrafe nichtmal forschen…


Frank
10.2.2015 13:32
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Nachtrag -ich halte daß ebenfalls nicht für ein Entnazifizierungsprogramm, aber auch nur weil der Name unpassend ist.
Es ist ein gezieltes Schwächungsprogramm der Widerstandskraft der Völker!


KaRa
10.2.2015 14:17
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@: Tom 10.2.2015 9.50

“…Anders ausgedrückt: vor 100 Jahren wäre der Wetterfritze Kachelmann im Knast gelandet, weil er sein Heiratsversprechen (heute ist das ein Kindversprechen der fast vierzigjährigen Klägerin) nicht gehalten hat. Heute muss halt der Vergewaltiguungsvorwurf dieses uralte weibliche Grundbedürfnis befriedigen…..”

In den Knast wäre Kachelmann damals nicht gewandert, aber er hätte ein „Kranzgeld“ zahlen müssen.
Siehe:http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kranzgeld


Frank
10.2.2015 16:14
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@Hadmut

>wissenschaftszustände zwischen 33 und 1945 <

Hat die deutsche Wissenschaft da nicht alles übertroffen was der Rest der Welt zusanmengewurstelt hat?


Hadmut
10.2.2015 19:37
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>>wissenschaftszustände zwischen 33 und 1945 <> Hat die deutsche Wissenschaft da nicht alles übertroffen was der Rest der Welt zusanmengewurstelt hat?

Naja, sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht.

Das lag aber eigentlich nicht an dieser Zeit, sondern Deutschland war vorher schon Spitze. Siehe Nobelpreise von damals. Viele der besten Wissenschaftler waren aber jüdisch, man hat sie umgebracht oder verjagt, und damit war es dann aus. Dass da nochmal ein Anstieg passierte, lag eher daran, dass man enorme Mittel in die Rüstungsforschung gesteckt hat.

Schaut man sich aber mal den ganzen Nazi-Schwachsinn an, der damals gelaufen ist (siehe auch den Anhang zur Entziehung des Doktorgrades in Adele und die Fledermaus), waren viele der Leute, die sich damals an den Universitäten herumtrieben, ziemlich verblödet. Vieles, was man da an alten Schriften findet, ist grotesker Schwachsinn und an Dummheit kaum zu überbieten.

Sehr schwierig zu beurteilen sind die medizinischen Experimente. Vieles davon war nur bloße Mord- und Folter-Lust. Es sind auch ein paar medizinisch relevante Erkenntnisse herausgekommen, weil man eben Experimente machte, die sich in Zivilisationen verbieten. Ob das nun aber auf wissenschaftlicher Befähigung beruhte, würde ich bezweifeln.

Davon abgesehen: Meine Hypothese bezieht sich ja gar nicht auf die Qualität der damaligen Wissenschaft, sondern auf den Arbeitsstil.


EinInformatiker
10.2.2015 16:52
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Also ich meine eher, dass die herrschenden Ideologien (Multikulturalismus, Egalitarismus, Feminismus, Vielfalt, Weltoffenheit) nicht Methoden der Entnazifizierung sind, sondern dass der angebliche Antifaschismus (diejenigen, die den Antifaschismus als Monstranz vor sich her tragen oder ihr gesamtes Handeln daran ausgerichtet haben) die Nazi-Vergangenheit (die in diesem Sinne, so oder so, den heutigen Ideologien den Boden bereitet hat) faschistoid für ihre eigenen Ideologien instrumentalisieren. Es kann wie gesagt sein, dass sie dabei daran glauben tatsächlich Antifaschisten zu sein. Wobei ich bei den Politikern den Glauben daran eher als gering ansehe. Ich denke die sind halt zu den turnusmäßigen Lippenbekenntnissen und Betroffenheitsritualen gezwungen (wobei natürlich niemand gezwungenist, aber sich eben äußerem Druck anpaßt). Warum die etablierte Politik sich diesen Ideologien angeschlossen hat und wie diese Ideologien genau entstanden sind, weiß ich freilich nicht. Spätestens 1977 als ich das durchschaut hatte dachte ich, die Linken (Ideologien) wären erledigt, zumal ich damals an meiner UNI drastische Gegenbewegungen wahrnahm. Allerdings waren diese Profs isoliert. Sollte es wirklich möglich sein, dass also alles lediglich der 68-er Bewegung geschuldet war?


Thiel
10.2.2015 16:54
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Sehenswerte Reportage zu diesem Thema:
“Germany made in USA”

https://www.youtube.com/watch?v=f1_w-aDY6mY
https://www.youtube.com/watch?v=tfXLOtlYC7E
(Müsste beides mal die gleiche sein)

Der zweite Weltkrieg wurde mMn. nicht erst durch die Tyler-Kent-Affäre angezettelt. Sondern mehr oder weniger unbewusst durch den “Vetrag” von Versailles.

Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man es einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.


Leon
10.2.2015 18:16
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Das würde auch erklären, warum die Genderisten so erpicht darauf sind, dass Geschlecht usw. nicht angeboren, sondern erst nachträglich kulturell anerzogen seien,…

Dafür gibt es aber auch eine andere mögliche Erklärung als Grundlage: Den Behaviorismus (Skinner). Der war eine Zeitlang besonders in Amerika groß in Mode. Danach ist (menschliches) Verhalten grundsätzlich erworben (erlernt) und nicht ererbt. Wenn spätere Ideengeber ihre Sozialisation in der Zeit hatten, könnten sie durchaus den Behaviorismus als Grundlage genommen haben.

Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nichtreligiös oder christlich, nichtbehindert, Machtposition. Liest sich exakt und bis ins letzte Detail wie das Selbstverständnis der Nazis im Dritten Reich.

Ja. Oder wie DIE Hassfigur vieler Lesben schlechthin: Den sogenannten “Macker”, also den Mann, der Sex mit normalen Frauen anstrebt und damit zur Konkurrenz wird.

Konkurrenz mit einem gewissen Wettbewerbsvorteil, das macht ihn wohl für manche Lesben so unerträglich…

Interessant ist dabei nun die Frage, welche Rolle das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dabei spielt.

Hm. Ja. Aber das Ministerium alleine reicht absolut nicht aus, um den Einfluss zu erklären, den der Genderismus mittlerweile hat. Das geht ja durch fast alle Parteien, Ministerien sowieso, sogar Unternehmen.

Da könnte das Ministerium für AaMä auch einfach nur eine Nummer unter anderen gewesen sein. Wenn das Ministerium tatsächlich Ausgangspunkt für die Unterwanderung anderer Ministerien gewesen sein sollte, muss das auf jeden Fall von “höherer Stelle” veranlasst / gedeckt worden sein.

Die Frage ist: Ist sie die Patin, die Bienenkönigin, die Borg Queen?

Ich glaube das nicht. Eine einzelne Person reicht dafür nicht. Es muss eine Art Masterplan von “oben” gegeben haben.

Übrigens, dieser “bösartige Professor” könnte mit seinem Buch und Vortrag auch einfach so eine Art “Handlungsanweisung” an Zehntausende von Feministinnen / Genderistinnen weiter gegeben haben.

Nämlich: Kritiker als Nazis und männliche Loser darzustellen.

Wie sollte frau solch einen Arbeitsauftrag sonst weiter geben? Per Email oder schriftlich ist schlecht, könnte unter die falschen Augen kommen.

So wird einfach der Professor in allen möglichen einschlägigen Medien vorgestellt, mit seinem Buch natürlich, und damit ist klar, wie die Feministin zukünftig mit Kritik umgeht.

Dieser Vorgang ist völlig unauffällig. Es wird ja nur ein Buch vorgestellt.


Brak
10.2.2015 18:54
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Ja, klingt plausibel, nur das Rasse kein Nazi Begriff ist.

Lies mal Moses Hess, den Vorgänger von Theodor Herzl, und Du legst die Ohren an…

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/urn/urn:nbn:de:hebis:30:1-107637

Der ganze Gender-Quatsch ist altdeutsch nichts als Wehrkraftzersetzung. Auf sowas verstehen sich die Briten und Angloamerikaner (Opium-Krieg) und die Schwarzer gehört mit in dieses Programm, indem sie nämlich die Weiber widerspenstig und gebärensfeind macht.


Brak
10.2.2015 19:01
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Nicht nur Wehrkraftzersetzung, sondern Auflösung des Volkes. Schon ich mußte mir eine Ausländern holen, weil ich kein fand, die mehr als 2 Kinder wollte …. und weil den meisten im Sozialismus (Frau muß Arbeiten) so in den Kopf geschissen worden war, daß sie es bis ans Lebensende nicht mehr gelöscht bekommen.


Mjöllnir
10.2.2015 19:54
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“Ja, ich bin jetzt auch ein “Dummkopf”. Damit muss ich wohl leben”

ja, Mensch, kdm.

Hättest Du in Deiner Jugend mal so ein bisschen IQ-Training gemacht, vielleicht öfters mal Schach oder Go gespielt.

Aber jetzt dürfte es dafür zu spät sein.

Tja, da kann man wohl nichts machen.


Emil
10.2.2015 20:02
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Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass Carola von Braun die Schlüsselfigur ist und nicht ihre kleine Schwester Christina.

Hier noch ein paar Infos von der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin, deren Gründerin und Sprecherin Carola ist:

Der Überparteiliche Zusammenschluss von Parlamentarierinnen kam 1992 im neuen Vereinigten Berliner Abgeordnetenhaus auf initiiert von Carola von Braun. Die Idee beruhte auf den schwierigen Erfahrungen mit der damals noch starken männlichen Dominanz in Parteien und Parlamenten. Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinaus sollte Frauenpolitik stärken und voranbringen. Die Tatsache, dass auch Kolleginnen der anderen Fraktionen aus Ost und West die Idee für überfällig hielten, hat den letzten Anstoß gegeben.

Mitgründerinnen waren die frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen: Ingrid Holzhüter, SPD-Fraktion, Elke Herer, PDS-Fraktion, Sibyll Klotz , Fraktion Bündnis 90/ Grüne und engagierte Mitarbeiterinnen der Fraktionen. Wir freuten uns, dass unsere Anfragen Überall auf Interesse stießen. Insbesondere Christine Bergmann, Senatorin für Arbeit und Frauen, unterstützte das Vorhaben von Anfang an engagiert und gewann ihre Kolleginnen im Senat zur Mitarbeit: Jutta Limbach, damals Justizsenatorin, Ingrid Stahmer, damals Sozialsenatorin, und später auch die Nachfolgerin von Jutta Limbach, Lore-Maria Peschel-Gutzeit.

http://www.berlin-stadtderfrauen.de/start/wie-alles-begann-wie-es-weitergehen-soll/

Mit Bergman, Peschel-Gutzeit, Limbach haben wir auch die Verbindung zur Frauen- und Justiz-Politik sowie zum Bundesverfassungsgericht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lore_Maria_Peschel-Gutzeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Limbach


Striesen
10.2.2015 20:13
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@Manfred P.:

> Und wie fügt sich die Entnazifizierungshypothese in die Gender-Versessenheit in Skandinavien?

Die Wikipedia hat unter “Eugenik”, Kapitel “4 Politische Anwendung bis 1945” einen langen Abschnitt “Skandinavien”. Zitat: “Eines der umfassendsten Eugenikprogramme wurde in Schweden durchgeführt.”

Könnte ein Mosaiksteinchen sein.


der eine Andreas
10.2.2015 20:16
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Apropos Kekse:
Die nächste Quote droht:
“Solange der Anteil “neuer Deutscher” in diesen Institutionen unter ihrem Anteil an der Bevölkerung liegt, muss auch über eine Quote gesprochen werden.”

http://www.n-tv.de/politik/Neue-Deutsche-pochen-auf-ihren-Platz-article14479871.html
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/248731/grune-fordern-quote-fur-migranten
http://www.focus.de/politik/deutschland/auslaenderpolitik-muslime-wollen-migrantenquote_aid_568621.html

Als Deutsche bleibt mir und meinen Kindern eigentlich nur noch auswandern.


Manfred P.
10.2.2015 20:27
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@Frank

Hat die deutsche Wissenschaft da nicht alles übertroffen was der Rest der Welt zusanmengewurstelt hat?

In Deiner Einbildung mag das vielleicht so gewesen sein.

Schließlich ist arische Arierwissenschaft per se überlegen, und braucht keine Resultate, ne?


Hadmut
10.2.2015 20:52
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@Frank:

Ich habe mehrere Kommentare von Dir gesperrt.

Du hast das Thema meilenweit verlassen und nutzt die Gelegenheit, um für Deine Themen da irgendwo trittbrettzufahren.

Nimm zur Kenntnis, dass ich für Lobhymnen auf die Wehrmacht und/oder die Nazis, das Abwiegeln des Zweiten Weltkrieges und so weiter nicht das geringste Verständnis habe. Da bist Du bei mir komplett falsch. Nimm zur Kenntnis, dass ich für Nazis überhaupt nichts übrig habe.

Und solches Hijacking von fremden Foren kann ich auch überhaupt nicht leiden.

Wenn Du ein Mitteilungsbedürfnis hast oder irgendetwas loswerden willst: Jedermann kann heute schnell, einfach und kostenlos ein Blog eröffnen. Mach Dir ein Blog auf und schreib’s da rein, aber hör auf, diesen Mist hier bei mir abzuladen.


Manfred P.
10.2.2015 20:47
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@Hadmut

OK, dass es hammerkrasse Nazis drüben gibt, stimmt natürlich. Nicht erst seit “American History X” – Joseph Kennedy war ja ein großer Fan der Nazis, und es gab damals auch eine Natial Socialist Party, die Aufmärsche in Amerika in Nazi-Uniformen veranstalteten.

Kennedys Mafia-Vergangenheit und sein Nazi-Engagement haben ihm die Präsidentschaft verhagelt, also mussten JFK und Bobby ran. Wie man aber später sah, hatten die Kennedys durchaus nicht nur Freunde in den USA.

Die Frage ist aber: Wenn einer im Kopf schon so schräg tickt, dass er zum Nazi wird, welchen Eindruck wird dann Feminismus auf ihn machen?

Wohl eher keinen.

Man darf nicht vergessen, dass bis in die 1960er Jahre Frauen per Gesetz teilweise schwer benachteiligt waren, und dass das schon eine starke Motivation darstellte. Wir Männer mit unserem eingeborenen Sinn für Fairness haben das zunächst auch eingesehen und das geändert.

Aber wie Frauen so sind: Gibt man ihnen den Finger, wollen sie den Arm und drehen dann komplett durch.

Ein starker Impetus waren meiner Ansicht nach der 2. Weltkrieg und die Pille. Nachdem die arbeitsfähigen Männer an der Front verheizt wurden, mussten die Frauen in den Fabriken ran. Das hat vielen Selbstbewusstsein gegeben. Viele Frauen mussten die Familie managen, wo der Vater im Krieg gefallen war. Und dank Pille konnte man endlich quer durch die Gegend vögeln, ohne ungewünschten Nachwuchs zu riskieren.

Ich verstehe zwar Deinen Gedankengang, meine aber nicht, dass Entnazifizierung der Hintergrund war. Ich denke, dass Frauen biologisch bedingt schonmal durchknallen.

Warum schwache Männer dabei mitmachen, ist auch sonnenklar: Sie hoffen, als Frauenrechtler endlich mal einen Stich im Weib landen zu können. Schließlich erzählen die Weiber das auch. Dann machen sie ein langes Gesicht, wenn sich die Alte vom Migranten-Macho besinnungslos vögeln lässt.


Brak
10.2.2015 21:11
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Auch Eugenik ist nicht Nazi, oder, wenn schon, dann international. Solche Programme liefen und laufen überall (England, Israel, SU), heute noch. Letztlich macht unser Familienministerium auch nichts anderes.


JochenH
10.2.2015 21:43
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@Andreas: da bleiben ja bald keine Kekse mehr übrig. Alles wird per Quote reguliert und verteilt und da der heterosexuelle weiße Mann ausstirbt, sieht es dann aus wie in Griechenland, wo jeder etwas fordert, aber keiner etwas tut.

Frauenquote, Schwulenquote, Migrantenquote und die Kosovo-Albaner kriegen Lesen und Schreiben im Crashkurs beigebracht und werden die Facharbeiter von morgen.

Meine Rente ist “sischer”!


Heinz
10.2.2015 22:06
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>> Hat die deutsche Wissenschaft da nicht alles übertroffen was der Rest der Welt zusanmengewurstelt hat?

> In Deiner Einbildung mag das vielleicht so gewesen sein.
> Schließlich ist arische Arierwissenschaft per se überlegen, und braucht keine Resultate, ne?

@Manfred P das hat mit Einbildung nichts zu tun, da musst du nicht beleidigend werden.
Dass die NS-Wissenschaft auch im (echten) wissenschaftlichen Bereich erfolgreich waren lag zum einen am (von Hadmut erwähntem) Rüstungsforschungsbudget, zum Anderen daran, dass Deutschland (WR) vorher schon weit vorn dabei war.
Allerdings waren viele Wissenschaftler jüdisch und mussten fliehen (wie Einstein) oder wurden ermordet.

Ein anderer Grund für den Erfolg war die Zentralisierung der Wissenschaft – da mussten nicht mehrfach die selben Dinge erforscht werden.
Eine große Leistung war zum Beispiel auch die Aggregat 4*, immerhin das erste von Menschen gebaute Gerät, das das Weltall erreichte.

*besser bekannt unter der Propagandabezeichnung “V2” – “Vergeltungswaffe 2”


EinInformatiker
10.2.2015 22:13
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Ich will meine Meinung zum Thema noch etwas präziser zu fassen versuchen. Die “Entnazifizierung” wird hier, so wie sie durchgeführt wird, als positives Ziel dargestellt. Andererseits dürfte doch klar sein, dass die Maßnehmen, die für diesen Zweck als solche interpretiert werden, extrem unlauter sind.
Wieso sollte man mit derart unlauteren Methoden ein lauteres Ziel verfolgen? Deshalb denke ich eher, dass die Nazi- und die anderen Keule(n) (wenn sie denn von höherer Warte initiiert) geschwungen werden, nicht dem Ziel dienen, Nazis zu entnazifizieren (denn die meisten die mit dieser Keule erschlagen werden sollen sind ja alles anders als Nazis), sondern wenn schon, dann eigene Ideologien durchsetzen oder Macht sichern sollen.
Ursprünglich mögen einige dieser Ideologien (wobei ich es mir beim Genderismus allerdings nicht zusammen reinem kann) aber tatsächlich aus der Überlegung entstanden sein, Deutschland zu entnazifizieren bzw. zu zähmen. Das gesamte Projekt Europa bzw. EU dürfte z. B. darunter fallen. Man versuchte von Anfang an (insbesondere Frankreich als ehemaliger Erzfeind und besonders eifersüchtig auf die Vormacht Deutschland) (besonders wirtschaftlich) zu schwächen (Montanunion z.B). Das mag zu Beginn durchaus lautere Absichten gehabt haben, hat sich aber mittlerweile in ein unlauteres Spiel verwandelt.
Die Islamisierung Europas (und damit Multikulti) wiederum wurde u. U. durch die Visionen de Gaulles von einer Verschmelzung von Europa mit Arabien ausgelöst. (vlg. Eurabia-Code von Fjordmann). Diese Ideologien sind zunächst mal also anders als der Genderismus für sich genommen durchaus mit Sinn zu belegen, auch wenn dahinter unlautere Absichten gestanden haben mögen. Der Genderismus hat für sich genommen überhaupt keinen Sinn. Deshalb ist der Genderismus m. E. kein guter Kandidat für eine Verschwörung. Dem Projekt Europa werden die meisten trotz des Euro-Debakels immer noch einen Sinn zumessen. Aber dem Genderismus wird kein normaler Mensch (also insbesondere außerhalb der Universität) der davon hört einen Sinn beimessen. D. h. der wird sofort zusammenbrechen, wenn normale Menschen davon Kenntnis bekommen. Ich wußte vor 3 Jahren noch nichts von diesem Irrsinn. Von einem Bekannten weiß ich, dass man in seiner Bildungseinrichtung das Gender-Konzept einführen wollte. Das wird jetzt anscheinend spruchreif. Die vortragenden Gender-Leute bekamen auch bei den anwesenden Schülern keinen Stich (hat er mir jedenfalls so erzählt), die waren sich über ihr Geschlecht im Klaren. Und auch offiziell (so weit sind wir freilich schon das man sich überhaupt zu diesem Humbug äußern muß) wurde entschieden, dass man beim Konzept der Zwei-Geschlechtlichkeit bleiben werde (als wenn das nicht ohne Diskussion selbstverständlich wäre). Die Gender Vertreter sollen im Angesicht der Schüler recht verunsichert gewesen sein. Gender ist zum Scheitern verurteilt, kostet aber im Moment halt noch ein Schweinegeld. Diese vorübergehenden Kosten sind m. E. das Problem, nicht das sich da was durchsetzt.


Emil
10.2.2015 22:28
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Dass Susanne Baer mit der ehemaligen Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes, Jutta Limbach, eine gleichgesinnte feministische Vorgängerin hatte, zeigt dieser Kommentar von ihr zur Frauenquote in Vorständen:

Endlich halbe halbe!
http://blogs.faz.net/10vor8/2014/09/29/ohne-quote-keine-gerechtigkeit-2570/

Die Frauen haben in der Demokratie ein selbstverständliches Anrecht auf Teilhabe an politischer und wirtschaftlicher Macht.

Wenn sich die Bundesrepublik Deutschland nicht ein weiteres Mal von der Europäischen Union frauenpolitisch überholen lassen will, muss sie – dem Beispiel anderer europäischer Staaten folgend – eine gesetzlich verbindliche Frauenquote einführen. Sowohl der Vertrag von Lissabon wie Art. 23 der Charta der Grundrechte fordern, die Gleichheit von Frauen und Männern in der Beschäftigung, der Arbeit und des Arbeitsentgelts sicherzustellen. Die Charta sagt überdies ausdrücklich, dass der Gleichheitssatz nicht Vorschriften entgegensteht, die das unterrepräsentierte Geschlecht begünstigen.

@Hadmut
Hattest du Limbach nicht bisher nicht auf deinem Radar? Sie gehört doch auch zum Berliner Klüngel (FU Berlin, Senat) und hatte sowohl als Justizsenatorin als auch als Verfassungsrichterin erheblichen Einfluss.

Sie könnte auch Susanne Baer (ebenfalls FU Berlin) den Weg bereitet haben.


Hadmut
10.2.2015 22:47
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> Hattest du Limbach nicht bisher nicht auf deinem Radar?

Nur am Rande, bisher bin ich eigentlich nirgends in ernstlich feministischem Kontext auf die gestoßen.

Ich habe in Karlsruhe, als ich dort noch an der Uni war, dort zwei Vorträge von ihr gehört, da wäre mich jetzt aber zumindest nichts negatives in Erinnerung geblieben. Positives allerdings auch nicht. Ne Leuchte ist sie nicht, arbeitet auch fast nur mit Rhetorik, aber sonst ist die mir bisher nicht vor die Flinte gelaufen.


tuka
10.2.2015 22:44
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@Manfred .P: “dass bis in die 1960er Jahre Frauen per Gesetz teilweise schwer benachteiligt waren”

Welche schweren Nachteile waren das genau? In Deutschland waren seit dem ersten Tag des Grundgesetzes Männer und Frauen gleichberechtigt. Es war bei Beschluss des Grundgesetzes bekannt, dass es im BGB widersprüchliche Gesetzesteile gab, weshalb im Artikel 117 GG eine Übergangsfrist definiert wurde. Spätestens seit 1953 wurde keines der Männer-und-Frauen-ungleichbehandlenden-Gesetzesteile des BGB mehr angewandt, da jedem Juristen klar war das diese Teile Grundgesetzwidrig waren.

Daher bitte ganz konkret: Exakt welche Nachteile hatten Frauen?

Um wieder On-Topic zu werden: Ich habe tatsächliche Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erlebt. Im Osten. Wurde ganz schlicht dadurch erreicht, dass es keinerlei Sonderbehandlung von Frauen gab. Insbesondere gab es kein Arbeitslosengeld, keine Sozialhilfe, kein H4 und auch kein Ehegattenunterhalt. Die Folge war, dass Frauen arbeiten mussten und Karriere machen mussten. Ob sie wollten oder nicht. Ich habe im Osten Frauen gesehen, die im Stahlwerk gearbeitet haben! Die Folge der tatsächlichen Gleichberechtigung ist, dass es bis heute keinen nennenswerten Feminismus in den ehemaligen Ostblockstaaten gibt. Die Frauen haben erlebt was Gleichberechtigung heißt .. und winken dankbar ab. Ein zahlender Ehemann ist viel bequemer.


Werner
10.2.2015 23:36
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Hmmm. Gibt es eigentlich ein Wort, einen wissenschaftlichen oder politischen Begriff für “die Herrschaft einer internationalen (1%-) Elite” – außer “Faschismus” jetzt? Also im Gegensatz zum damaligen nationalen Sozialismus? Aber einen griffigeren als die “Weltherrschaft” irgendwelcher Superschurken? Mit Kurzform?

Eine “Man kennt sich und hilft sich” – Ideologie scheint diese Leute ja zu einigen – auch wenn vielleicht die Grenze zwischen Herrschenden, Handlangern und Deppen dynamisch, wechselhaft und fließend ist. Das ist eigentlich im Diskurs noch nicht wirklich analysiert worden…

https://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/debiel/lambach_frankfurt_2013.pdf

Aber dieses Muster zeigt sich immer wieder.


Emil
10.2.2015 23:57
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@Hadmut
> Nur am Rande, bisher bin ich eigentlich nirgends in ernstlich feministischem
> Kontext auf die gestoßen.

Sie war unter anderem 1993 Mitglied der Gemeinsamen Verfassungskommission, die für diese unsägliche Ergänzung von Art. 3 GG verantwortlich war (“Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.”).

Sigmar Gabriel schreibt in seiner Laudatio zu Limbachs 80. Geburtstag sogar ihr persönlich diese Erweiterung zu:

Beispielhaft ist die Ergänzung von Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Du hast an zentraler Stelle dafür gesorgt, dass „die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ Grundrechtscharakter bekommen hat.

http://www.spd.de/presse/Pressemitteilungen/117858/20140326_gabriel_gratuliert_limbach.html


petpanther
11.2.2015 6:38
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@Manfred P.

Ein bisschen viel Kool-Aid Gesellschaftsmärchen getrunken?

Beo den Frauenrechtlern liegst du richtig. Das war auch schon in den 60ern so. Ansonsten idt das mit drr Frauenbenachteiligung ein Ammenmärchen.

Auch die Heroisierung der Nachkriegsfrauen. Erst kürzlich wurde dss Märchen wiederlegt, dass ach so viele Trümmerfrauen dagewesen wären. Interessanterweise von einer Historikerin. Es waren doch mehrheitlich Bagger etc., … banal.

Bei Frauen und Gesellschaft ist fast alles gelogen. Um die Doppelmoral zu bemänteln und Männer nicht merken, dass sie verarscht werden.

Empfehle mal Esther Vilar zu lesen.


EinInformatiker
11.2.2015 8:47
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@basti

Ja der Islam würde sämtliche westlichen Dekadenzen beseitigen (das ist mathematisch gewiß) und so wie es derzeit aussieht wird er sich auch durchsetzen. Aber ein Übertritt würde einem jede Lebensfreude (freilich abhängig vom eigenen Charakter) nehmen. Und außerdem weiß ich jetzt nicht ob man als Atheist überhaupt eintreten kann und ob man als Konvertit Status erlangen kann.
Aber nochmal: es läuft alles auf eine Übernahme durch den Islam hinaus (das ist ja auch mittlerweile in Romanform verarbeitet: Michel Houellebecq oder auch der Roman Ruhrkent (bezeichnenderweise in Deutschland anonym veröffentlicht), welche ich beide nicht gelesen habe, da ich das ohnehin weiß, wobei es freilich so ist, dass man bei jeder Lektüre noch was lernen kann). Schweden, UK, Belgien, Frankreich sind da schon weiter. Was sich die “verantwortlichen” davon versprechen ist mir auch nicht klar, denn auch sie werden später sicher nicht gleichberechtigt sein. Deshalb besteht auch noch die Möglichkeit, dass das Finanzkapital im Hintergrund die Fäden zieht. Dass weder Politik noch Finanzkapital die Lage kennen halte ich für wenig wahrscheinlich. Sollte die Politik aber noch stärker Marionette des Kapitals sein, wäre es natürlich denkbar, dass die Politik nicht mal die Islamisierung und die Folgen begreift. Bei den feministischen Ideologen ist das sicher so, obwohl Alice (Schwarzer) ja anscheinend die Muffe hat.


JochenH
11.2.2015 9:53
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@EinInformatiker: Das Problem der Entnazifizierung wird langsam destruktiv. Deutsche waren 12 Jahre lang “Nazis”. Weder davor noch danach, es war ein Fehler, ein großer sogar.

Aber unsere Menschen haben alles wiederaufgebaut, mehr noch, wir verkaufen unsere Produkte weltweit erfolgreich wie niemand anders.

Misanthropen und Ideologen versuchen nun, die Welt des erfolgreichen Deutschen zu zertrümmern. Das, was nicht einmal der verlorene Krieg geschafft hat. Das geht so, indem Normalbürger diffamiert werden und ihm immer neue Steine in den Weg gelegt werden. Ungebremste Einwanderung armer, ungebildeter und rückständiger Menschen (Eritrea, Kosovo), dazu immer stärker Gängelung durch politische Korrektheit.

Ich bin ehrlich gesagt traurig darüber, dass wir uns letztendlich selber zerstören und es nicht fertigbringen, die Fahimis, Özdemirs, Paus und Roths in die Schranken zu weisen.

Für mich interessant ist auch, wie meine Frau (Chinesin) das jeweils sieht. Die ist noch fassungsloser als ich über unsere Idiotie, besonders über die Toleranz gegenüber solchen Frechheiten wie derzeit von den Griechen. Die beleidigen uns nach Belieben und unsere Linken kriechen denen noch in den A****.


Manfred P.
11.2.2015 10:19
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@tuka

Z.B. durften Frauen nur mit schriftlicher Genehmigung des Ehemanns eine Arbeit aufnehmen. Hat der Mann es nicht erlaubt, durfte sie auch nicht arbeiten.


Manfred P.
11.2.2015 10:20
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@petpanther

Ich bezog mich auch nicht auf die Trümmerfrauen. Dass das ein Mythos war, ist mir auch bekannt, und auch, dass es eine Historikerin war, die scheinbar ohne Quote an ihren Job gekommen ist.


basti
11.2.2015 10:28
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@ Werner

Alljuda?


basti
11.2.2015 10:29
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AJs 🙂


Manfred P.
11.2.2015 10:47
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@Heinz

Klar, die A4 kennt jeder. Ansonsten hatte die Gegenseite bessere Panzer (T-34 des “slawischen Untermenschen”), Frank Whittle hat zeitgleich das Düsentriebwerk erfunden, die Briten hatten Penicillin, während der arische Ariersoldat an Wundbrand verreckte oder amputiert werden musste, die Amerikaner hatten Blutkonserven, während die Deutschen sich direkt anzapften und so nicht für Kampfhandlungen zur Verfügung standen, und die Atombombe haben auch nicht die arischen Arierwissenschaftler gebaut.

Während die Briten Radar hatten und beim Tee auf die deutschen Bomber warteten und die Luftschlacht um England gewannen, musste der arische Arierpilot ständig Patrouillen fliegen. Ziemlich bald hatten Briten und Amerikaner Radar und ASDIC gegen die U-Boote, und so soffen von 4 U-Bootfahrern 3 im Atlantik ab.

Da vom “Zusammenwurschteln” zu reden, ist wesentlich beleidigender, als was ich gesagt habe.

Unter Nazis kursiert ja auch der Mythos, die Deutschen seien nahe dran gewesen bzw. hätten aus “Widerstand gegen Hitler” den Bau der Atombombe absichtlich verzögert. Allerdings ist auch das nachweislich falsch, denn sie wurden nach dem Krieg in England interniert und abgehört. Da stellte sich heraus, dass Heisenberg aufgrund einer fehlerhaften Abschätzung auf viel zu große benötigte Uranmengen gekommen ist und deswegen den Bau als hoffnungslos ansah. Die Isotopenanreicherung ist ja auch schwierig, und die großtechnische Umsetzung wäre im alliierten Bombenhagel kaum machbar gewesen.

Es war Peierls, der die korrekte Rechnung anstellte, und der ist wegen jüdischer Vorfahren abgehauen und hat den Amerikanern erklärt, wie es richtig geht.

Otto Hahn hat sehr sorgfältige Messungen angestellt, aber Lise Meitner hat zusammen mit Otto Frisch die Resultate korrekt interpretiert, siehe http://www.spektrum.de/alias/dachzeile/lise-meitner-und-die-kernspaltung/824545 (Hinweis: Auch Meitner musste abhauen.)

Natürlich haben Deutsche auch zwischen 33/45 technisch sehr gute Sachen geleistet. Aber gleichzeitig die Leistungen anderer Völker so herabzuwürdigen (“zusammengewurschtelt”), ist dummes Nazi-Gelaber.

Indem Du Nazi-Gelaber in Schutz nimmst, stellst Du Dich selber in die Ecke von Nazis.


Michaela
11.2.2015 12:10
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Sehr OT:

In heutiger FAZ.net im Artikel von Jan Grossarth:

“… Sollte man denn noch Intellektueller werden, heutzutage? Lohnt sich das? Und wie geht das? Man kann dazu zum Beispiel ein Fach studieren, welches das Denken schult, etwa Philosophie, Physik oder Gender Studies. …”

😉 😉 😉


CountZero
11.2.2015 14:41
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@Frank (cc @Heinz)
> Hat die deutsche Wissenschaft da nicht alles übertroffen was der Rest der Welt zusanmengewurstelt hat?

Das ist Unsinn. Wissenschaftliche Leistungen gab es in den (Vor-)Kriegsjahren kaum, da fast alle wissenschaftlich durch ihre Leistung einflußreichen Wissenschaftler(innen, z.B. Lise Meitner, Emmy Noether) von den Nazis aus dem Land gejagt worden waren. Wesentlicher Beitrag dazu, dass die USA heutzutage in allen Naturwissenschaften führend sind.

Durch den Krieg (und das fette Entwicklungsbudget) boomten allerdings ingenieurtechnische Leistungen, auf beiden Seiten der Front. Deutsche U-Boot- und Raketentechnologie zu Kriegsende war der der Aliierten ca. 10 Jahre voraus, diese wiederum entwickelten Radar, Echolot, Langstreckenbomber uvam. wie Kernwaffen…).

Auf wissenschaftlicher Seite wollten Lenard und Stark Relativitäts- und Quantentheorie durch eine ‘arische Physik’ ablösen. Mit dem Äther und klassischer Mechanik läßt sich aber kein Laser und kein GPS (und erst recht keine Fusionsbombe) bauen, woran man wieder sieht – um damit die Kurve zurück zum Thema des Blogs zu kriegen – dass selbst tüchtige Wissenschaftler mit ideologischen Scheuklappen behängt auch nur noch Sch…. produzieren. Und das mit den Scheuklappen trifft ja auf die gesamte Genderista inclusive deren williger Vollstrecker (alles Männer!!) und den aktuellen Zeitgeist im allgemeinen mehr als zu.


Hadmut
11.2.2015 18:07
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@CountZero:

> Auf wissenschaftlicher Seite wollten Lenard und Stark Relativitäts- und Quantentheorie durch eine ‘arische Physik’ ablösen. Mit dem Äther und klassischer Mechanik…

Stimmt. Siehe etwa „Deutsche Physik”. Purer Schwachsinn.

Zeigt aber, dass durch die Ideologisierung von Wissenschaft und deren Ausrichtung auf ideologische Ziele nur Müll entsteht.

Übrigens auch eine Gemeinsamkeit von Nazis und Genderismus. Kapieren die aber nicht.


>nope
11.2.2015 17:16
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Ich habe selten so einen geballten Haufen satzgefasster Scheißte gesehen.


Hadmut
11.2.2015 18:13
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> Ich habe selten so einen geballten Haufen satzgefasster Scheißte gesehen.

Besten Dank für diesen wohlbegründeten, nachvollziehbare und dadurch hilfreichen und wertvollen Beitrag.

Typisches Beispiel dafür, mit was für Leuten, mit was für Angriffen und mit was für einem Niveau man sich herumschlagen muss, wenn man Gender Studies kritisiert. Das läuft eigentlich alles auf diesem Niveau.

Positiv daran: „satzgefasster”

Schon allein durch Gebrauch korrekter Wörter, Grammatik, Satzbau, das Zusammenfügen zu richtigen Sätzen, sind wir hier dem Genderismus uneinholbar voraus und intellektuell überlegen.


tuka
11.2.2015 19:04
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@Manfred P: “Z.B. durften Frauen nur mit schriftlicher Genehmigung des Ehemanns eine Arbeit aufnehmen. Hat der Mann es nicht erlaubt, durfte sie auch nicht arbeiten.”

Und ich behaupte, dass es eine solche gesetzliche Regelung noch nie gab. Auch nicht im Deutschen Reich (das von Bismarck), in der Weimarer Republik oder dem Dritten Reich. Und zwar deshalb nicht, weil ein solches Gesetz der Rechtsfähigkeit einer Frau widersprechen würde und somit einen Verstoß gegen §1 des BGB darstellen würde.

Was es unter Bismarck gab ist zum Beispiel dieses: (1354 BGB)
(1) Dem Manne steht die Entscheidung in allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten zu; er bestimmt insbesondere Wohnort und Wohnung. (2) Die Frau ist nicht verpflichtet, der Entscheidung des Mannes Folge zu leisten, wenn sich die Entscheidung als Mißbrauch seines Rechtes darstellt.

In meinen Augen eine sinnvolle Regelung, da sie bei normalen häuslichen Streitereien Klarheit schafft und bei Missbrauch die Frau schützt.

Hinzu kommt, dass das BGB schon immer verhandelbar ist. Heißt: Das BGB stellt lediglichen einen rechtlichen Rahmen auf, der aber nur gilt wenn nichts anderes vereinbart wurde. Vereinbart heißt hier zum Beispiel, dass die Eheleute für sich etwas anderes bestimmen.

Unter (*) findest Du die relevanten Teile des BGB in der aktuellen als auch in historischen Versionen. Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich, dass Du feministischer Propaganda aufgesessen bist.

(*) http://lexetius.com/leges/BGB/Inhalt;jsessionid=17mgfdx3otlcyh1khxedyw6xb?0#4-1-5


der eine Andreas
11.2.2015 19:34
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Alter Witz:
Warum waren die Amerikaner als Erste auf dem Mond?
Sie hatten die besseren Deutschen!

Ne, im Ernst. Die Forschung im Reich dürfte ab 33 und ab 30/40 wohl noch mehr nur noch auf “kriegsentscheidende” – oder was dafür gehalten wurde – Bereiche beschränkt worden sein.
Dazu kam wahrscheinlich auch noch die fehlende manpower, bzw. der Verlust von hervorragenden Wissenschaftlern durch Flucht oder Gefängnis/KZ.

Wie CountZero oben bereits ausgeführt hat, lag der Schwerpunkt auf der anwendungsorientierten Technik, dort aber mit z.T. hervorragenden Leistungen.


EinInformatiker
11.2.2015 20:24
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> Ich bin ehrlich gesagt traurig darüber, dass wir uns letztendlich selber zerstören und es nicht fertigbringen, die Fahimis, Özdemirs, Paus und Roths in die Schranken zu weisen.

Seit ich dessen endgültig durch und im Gefolge von Sarrazin gewahr wurde, habe ich nur noch einen Wunsch: Das Fettgedruckte noch zu erleben.


Christian
11.2.2015 20:33
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Nona, Manfred P – woher kommt denn Deine Aversion gegen Deutsche? Willst Du Dich bei der Antifa bewerben? :-)Die Tatsache, dass die Nazis Dumpfbacken waren hielt ja trotzdem nicht manche Wissenschaftler davon ab, Höchstleistungen zu vollbringen, s. Beitrag von CountZero und hielt auch nicht die Alliierten nach dem Krieg ab, sich an Wissenschaftlern (und Patenten) zu krallen, was interessant war – und das war wohl ne Menge (guggst Du Operation Paperclip). Der Wert der von den USA geraubten (sic) deutschen Patente allein wurde auf 10 Mrd Dollar geschätzt (kann auch höher gewesen sein) – der ganze Marshallplan für Deutschland hatte immerhin stolze 1,4 Mrd Dollar Umfang…. http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Overcast
Und Dein Gedankengang “Du nimmst Nazigelaber in Schutz, damit bist Du selber in der Naziecke” ist so zeitgemäß wie gefährlich. Wie nennt man nochmal diese Keule in Deutschland? Ist nach einem Ort in Polen, der letztens in den Schlagzeilen war…. Mist – ich komm nicht drauf.
LG
Christian


JochenH
11.2.2015 21:21
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Ich hatte Sarrazin nie gelesen, weil die Kritiken so verheerend waren. Aber nach deinem Kommentar habe ich spontan seine beiden bekanntesten Bücher bei amazon bestellt.

Gestern war übrigens wieder Petra Pau in den Nachrichten. Wie immer betroffen und empört. Böse Deutsche, tolle Albaner, Russen, Muslims etc.

Die Chinesen machen es richtig. Uralte Kultur, gutes Miteinander in der Gesellschaft und ein gesunder Nationalstolz, dazu solide Werte basierend auf Konfuzius.


Frank
11.2.2015 21:24
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@Hadmut

Hätte ich jetzt nicht gedacht -rechne ich Dir hoch an!


stm
11.2.2015 21:36
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und die Atombombe haben auch nicht die arischen Arierwissenschaftler gebaut.
Nein, und die wurde auch nicht von denen abgeworfen.
Es war Peierls, der die korrekte Rechnung anstellte, und der ist wegen jüdischer Vorfahren abgehauen und hat den Amerikanern erklärt, wie es richtig geht.
Das war also “richtig”. Herzlichen Glückwunsch. Tolle Leistung.


die grafenburger
11.2.2015 22:36
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Hadmut
11.2.2015 22:47
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@die grafenburger:

Man könnte auch fragen, warum dann Berlin mit dem höchsten Migrantenanteil der ärmste Laden Deutschlands ist.


Walter Grobe
11.2.2015 23:40
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“Das gemeinsame Ziel ist, jede Form von Identität, von Selbstverständnis zu zertrümmern, die irgendwie zu diesem Feindbild passt, das der Feminismus zeichnet: Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nichtreligiös oder christlich, nichtbehindert, Machtposition. Liest sich exakt und bis ins letzte Detail wie das Selbstverständnis der Nazis im Dritten Reich.”

Vorsicht, Herr Danisch. Sie konstruieren hier ein „Selbstverständnis der Nazis“, das es so im Wesen nicht gegeben hat. Das Selbstverständnis der Nazis war rassistisch-mystisch. Es gebe eine durch das „Blut“ zusammenhängende „nordische Rasse“, die per se allen anderen überlegen und daher zur Herrschaft über alle anderen, weitgehend in sklavenhalterischen Formen, bestimmt sei. Typisch hier ist auch der grundlegende Irrationalismus, der sich u.a. in der Forderung nach Absage an den Gebrauch des eigenen Verstandes im Sinne eines Führerkults, eines Kadavergehorsams gegenüber selbsternannten Inhabern eines okkulten geheimen „Rassengefühls“ manifestierte. „Weiß“ an sich war übrigens für diese Bande kein wesentliches Merkmal, sie hielten z.B. diejenigen Menschen, die sie einer „slawischen Rasse“ zurechneten, für „Untermenschen“.

Die Zusammenstellung einiger Eigenschaften, die Sie gegenüber dem Feminismus und Genderismus für verteidigenswert halten – „Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nichtreligiös oder christlich, nichtbehindert, Machtposition“ – ergibt jedenfalls etwas weitgehend Anderes als das Selbstverständnis der Nazis. (Es war allerdings wohl so, dass die Nazis an Menschen, deren Selbstbild mit solchen Eigenschaften zu tun hatte, zu appellieren verstanden. Hitler konnte durchaus als angeblicher Verteidiger der europäischen Zivilisation herumtönen, insbesondere der deutschen Nation, und damit eine Menge Leute eine ganze Zeitlang einspannen oder zumindest mundtot machen.)

In Wirklichkeit sind die nazistische Rassenlehre und der Irrationalismus mit den Errungenschaften der europäischen Zivilisation/Kultur und auch ganz speziell der deutschen nicht vereinbar und feindlich.

In Ihrer Eigenschaften-Zusammenstellung, Herr Danisch, kann ich allerdings wiederum auch keine wesentlichen Merkmale der schätzenswerten Grundzüge der europäischen Zivilisation wiederfinden. Es sind vielleicht erste Anhaltspunkte, um Streitpunkte mit Genderismus und Immigrationsverherrlichung zu identifizieren. Um das genauer zu definieren, was es gegenüber Genderismus und Immigrationsverherrlichung zu verteidigen gilt, sind weitere begriffliche Anstrengungen erforderlich.

Ich geben Ihnen in der allgemeinen Formulierung allerdings recht, das gemeinsame Ziel solcher Bestrebungen wie Feminismus/Homo-Propaganda (als zwei der Ausformungen von Genderismus) und Immigration (besser: Immigrationsverherrlichung auf dem Rücken der eigenen Nation) sei die Zertrümmerung von Identität.

Dass es sich um die Fortsetzung von „Entnazifizierung“ handele, ist leider auch eine sehr schiefe Analogie. Die „Entnazifizierung“ war seitens der USA vor allem eine Demütigung und eine politische Abhängigmachung zahlreicher kleinerer Funktionäre und Mitläufer, auch gerade solcher Leute, die den Nazis irrtümlich die Vertretung nationaler deutscher Interessen zugetraut hatten; demgegenüber schonte das US-Besatzungsregime eine ganze Reihe von höheren und höchsten Funktionären, übernahm sie teilweise direkt in seinen Dienst (z.B. Geheimdienst, Stichwort Gehlen), oder ließ sie über den – auch vom Vatikan und anderen Organisationen gestützten – „Rattenpfad“ nach Südamerika entkommen, usw. usf. Nur ganz wenigen Spitzen wurde in Nürnberg großer Prozeß gemacht. Viele gesellschaftliche Strukturen, auf die sich das Naziregime gestützt hatte, z.B. im hohen Kapitalismus und der Justiz, wurden unter dem Besatzungsregime unterderhand ziemlich rasch zu Trägern der neuen bundesrepublikanischen Ordnung. (Dass in Nürnberg das Hitler-Stalin-Komplott zur Auslöschung Polens nicht zur Sprache gebracht werden durfte, ist eine andere Erscheinungsform dieser sehr unvollständigen und politisch interessegeleiteten Justizveranstaltung gewesen, dies nur am Rande).
Man könnte vielleicht sagen, dass die Probleme, denen sich die diversen Besatzungsregimes des Nachkriegszeit widmeten, nämlich die Sicherung einer dauerhaften Beherrschung Deutschlands und damit letztlich Europas, bestimmten Großmächten oder solchen die es werden wollen, noch heute in verwandelten Formen stellen.

Genderismus oder auch die Strategie der Aufspaltung der Gesellschaft in immigrationsgestützte Subkulturen, die sich gut gegeneinander aufhetzen und ausspielen lassen, sind heutige Taktiken der Beherrschung. Diese Formen werden heute – da muss ich verschiedenen Foristen recht geben – keineswegs nur gegenüber Deutschland entwickelt. Man kann sie eigentlich in allen entwickelten westlichen kapitalistischen Gesellschaften beobachten, und allenthalben werden sie von den kapitalistisch-staatsbürokratischen Establishment gegenüber den Mehrheitsbevölkerungen entwickelt.

Das deutsche Establishment erscheint allerdings als besonders fanatisch gegenüber der eigenen Bevölkerung, auch in Hinsicht Bevölkerungspolitik (Nachwuchsverminderung) und Ruinierung der wissenschaftlich-technischen Grundlagen, man denke nur mal an so was wie die “Energiewende”. Wahrscheinlich weil es auch hierzulande immer noch oder erneut massive Beherrschungsprobleme gibt. Ziel ist die Identitätslosigkeit, die Rückgratlosigkeit, die Verwendbarkeit der Bevölkerung für die Interessen dieser Establishments. Vielleicht kann man sagen, dass solche Strategien Deutschland in besonderer Weise im Kern treffen. Warum? das auszuführen ginge hier zu weit.


Werner
11.2.2015 23:54
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Seufz – Das ist zwar hier völlig daneben, aber da mich das mit den Trümmerfrauen, die angeblich DTL wieder aufgebaut haben, nachdem Männer es in Schutt & Asche gelegt hatten, mich schon seit meiner Kindheit nervt… (kindliche Vorstellung : Hä? Mädchen sind doch viel zu schwach dazu und die wollen das auch nicht!) Hier unrecherchiert aus meinem Gedächtnis, auch wenn’s nicht 100%ig stimmen mag.

Es hat vor einigen Jahren tatsächlich eine Untersuchung gegeben (wahrscheinlich die erwähnte), wo dieser Mythos gründlich und belegt(!) zerlegt wurde. Tenor: Es gab in einigen wenigen(!) Städten eine konzertierte Aktion, wo ca. 14 tage lang (!) die Straßen vom Schutt befreit wurden, der oft von den Anrainern mangels anderer Möglichkeit beim wieder Herrichten ihrer Unterkünfte dort hingeschmissen worden war – deshalb konzertiert, weil das sonst ja keine Zweck hat. Und damit es auch zügig ging, wurden u. A. arbeitenden(!) Frauen freigegeben(!), damit sie sich daran beteiligen konnten – gegen entsprechende extra(!) Vergütung, versteht sich. Das war eine große Party vergleichsweise und ein ungewohntes Bild, und so wurden diese Frauen lustig fotografiert, für die neue aufkommenden Medien. Und von den Besatzern sowieso, vielleicht noch gegen eine kleine Extrazuwendung für’s Posieren. Deshalb lachen die alle auf den Fotos, anders als in bspw. der Sowjetunion. Und für diesen zweiwöchigen bezahlten Einsatz wollten sie dann nachher eine höhere Rente haben. Da ist kaum zu fassen, zumal ja alle Bescheid wußten. Daß 99% der Trümmer-Arbeit von Männern – selbstverständlich auch entlohnt – gemacht wurde: Shiet drup. “Das Besondere ist eben das Allgemeine”: Genderdenken.

Mehr noch – einige der dazu benutzten “Trümmerfrauenfotos” waren posierte Heimatfront- Propaganda- Fotos, welche die Nazis(!) noch während(!) des Krieges gestellt hatten. Kam zwar im Zuge dessen zwar auch raus (Datum & Gauleiterstempel hinten drauf? ;-)) – aber da war die Sache mit der Trümmerfrauen- Zusatzrente schon durch. Also wieder mal ein Erfolg, der durch mediales Posing herbeigeführt wurde: Frau posiert, nimmt das posierte für echt, übertreibt maßlos und klagt ein.

Zum Anderen, weil das Thema auch hier rumkocht und mich das mindestens ebenso lange schon nervt: Ja. Das System hieß bis 19nachdemkrieg “Patriarchat”. Der Familienvorstand (männlich) traf alle finanziellen Entscheidungen UND WAR FÜR DIESE VERANTWORTLICH. Die Frau durfte ohne seine Erlaubnis keine (Familien-) Schulden machen, und wenn doch, stand er dafür gerade (daher die populäre Zeitungsannonce: Ich komme für die Schulden (=Anschreibereien) meiner Frau nicht mehr auf – Gez. Hugo Schmidt, wenn diese damit die Familie in dem Ruin trieb). Ebensowenig durfte sie arbeiten gehen, WENN SIE DADURCH DEN HAUSHALT VERNACHLÄSSUGTE (inkl. der Kinder). Auch dafür stand ER gerade. Hatte sie jedoch eine BERUF, konnte er ihr schon damals formell nicht verbieten, diesen auszuüben. Im Streit kam die Sache vor Gericht, aber ich glaube tatsächlich nicht sehr oft.

Hinzu kam ja noch, daß ihr Einkommen mit dem seinigen verrechnet wurde – zumindest bei der Steuer, evtl. sogar beim Arbeitgeber. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie in den 60er/70er Jahren die Debatte um die “Doppelverdiener” in DTL lief- Zum ersten Mal gab es ein doppeltes Einkommen in Ehen, und zwar bei Lehrern(!) und anderen Beamten. Das wurde von der “arbeitenden Bevölkerung”, die ihre Familien auf 1 Einkommen plus Halbtags- 400- DM Hausfrauenjobs (ja was glaubt ihr denn, woher die ganzen Sekretärinnen und Supermarkt-Kassiererinnen kamen – waren das etwa alles Transvestiten!?) durchbringen mußten, gar nicht gerne gesehen! Die Zeitungen waren damals voll davon. Die erste Neiddebatte. Da begann sich die Einkommensschere zu öffnen.

Ja, viele Männer versoffen ihren Lohn und hielten die Frau knapp. Und ja, in der Tat, viele, vielleicht die meisten Frauen waren damals ungebildet, berufslos, ohne eigenes Einkommen und damit von ihrer Familie abhängig – Es sie denn, sie hatte eine Beruf gelernt, was ihr aber tatsächlich vom vorigen Haushaltsvorstand (dem Vater) verweigert werden konnte – ein Schicksal, daß sie aber mit vielen Brüdern teilte, wenn das Geld knapp war. Es war wie zuvor in der Landwirtschaft: Das Fortkommen der Familie richtete sich auf den erstgeborenen Sohn – der war einfach die sicherste Wette, denn man wußte nie, wann die Eltern sterben. Aber man beseitigt doch schlechte Zustände nicht damit, daß man sie gleichmäßiger verteilt.

Puh! So, genug jetzt.


petpanther
12.2.2015 0:03
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@Walter Grobe

Auf ihre weiteren Ausführungen, angedeutet im letzten Satz ihres interessanten Kommentars, wäre ich gespannt.

Auch ich meine, dass wir es hier mit Herrschaftsstrategien zu tun haben.

Was halten Sie zB. vom Unterlaufen des GGs mit Art 3 Abs 2 und zugehörigen bereits installierten genderfeministischen Verfassungsrichtern (derzeit zwei, jewrils verteilt auf einen der beiden Senate)? Ein bereits gefallener Rechtsstaat?

Damit kann GM alles und jedem völlig willkürlich und totalitär vorgeschaltet werden.


Stefan S
12.2.2015 0:06
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>Man könnte auch fragen, warum dann Berlin mit dem höchsten
>Migrantenanteil der ärmste Laden Deutschlands ist.

Hm. Migrantenanteil 2011:

Dresden 7 %
Leipzig 8 %
Berlin 25 %
Hamburg 27 %
Köln 31 %
Düsseldorf 32 %
München 36 %
Stuttgart 38 %
Frankfurt/Main 43 %

Klare Korrelation: Die ärmsten Städte haben die wenigsten Migranten.


petpanther
12.2.2015 0:11
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… und die Vernetzungsstruktur des Genderfeminismus und wer da im Hintergrund dir Fäden zieht ist schon wichtig aufzudecken. Da sind m. E. noch einige im sicheren Dunkeln. Auch so eine mittlerweile beobachtbare Strategie.


petpanther
12.2.2015 0:12
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@Stefan S

Nicht verwunderlich. Die zieht’s in wirtschaftlich stärkere Metropolregionen. Jobs etc.


Neo
12.2.2015 0:33
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Natürlich spielen unsere Genderisten ihre Rolle und ich stimme darin überein, daß die Entnazifizierung am Anfang stand. Doch die Sache war damals (also nach 1945) ja nicht damit erledigt, daß man ein paar Nazis (oder auch wen man dafür hielt) Berufsverbot erteilte. Damit fing es eher an.

Das was wir heute speziell in Deutschland sehen sind die Früchte dessen was (im Zuge der Entnazifizierung) als Reeducation nach 1945 passierte. Wer wissen will woher das journalistische Selbstverständnis als Volkserzieher kommt, wer wissen will warum unsere sogenannten Eliten stramm transatlantisch geprägt sind, der muß sich die Reeducation, die Umerziehung der Deutschen, genauer ansehen. Ein guter Einstieg dazu ist ein Artikel von Hans-Joachim von Leesen welcher zuerst im Deutschlandjournal erschien.
URL: http://goo.gl/xDRuhf

Es ist kein Zufall, daß jeder der im Schlamm der Geschichte wühlt und dann auch noch öffentlich sagt was er da gefunden hat früher oder später eins mit der Nazikeule übergezogen bekommt. Den Begriff “Schlamm der Geschichte” gebrauche ich vor allem deshalb, weil unsere Eliten sehr genau darauf bedacht sind, daß das was in der Vergangenheit wirklich geschah dem gemeinen Volk möglichst verborgen bleibt. Jeder der die offizielle Version der Ereignisse öffentlich anzweifelt (und ich meine damit nicht den Holocaust), darf sich (sofern er etwas zu verlieren hat) darauf gefasst machen seiner medialen und/oder sozialen Hinrichtung beizuwohnen.

Der Feminismus selbst läßt sich meines Erachtens nur in Kombination mit dem Postmodernismus verstehen. Ebenso wie dieser hat der Feminismus ein eher gebrochenes Verhältnis zu Konzepten wie Wahrheit, Logik oder rationalem Denken. Auffallend ist auch die Nähe von Sozialismus und Feminismus. Insofern ist es kein Zufall das gerade Linke für Feminismus und Genderismus offen sind.

Auch der Glaube der Genderisten das Geschlecht anerzogen sei, ja, daß der “natürliche Mensch” eigentlich gar kein Geschlecht habe (welch grandioser Blödsinn), läßt sich in seinen Anfängen auf Rousseau, einen Protagonisten der Aufklärung, zurückführen. Von ihm stammt die Idee, daß der Mensch von Natur aus gut sei und nur die Gesellschaft ihn zu dem mache was er ist. Auf diese Ideen gehen meines Erachtens im Kern jene Konzepte zurück die durch frühzeitige Kollektivierung schon der Kleinsten (Stichwort: Kinderkrippe, -tagesstätte und Ganztagsschule) versuchen den “neuen Menschen” zu erziehen. Die Idee nach der die Gesellschaft an allem Übel Schuld sei finden wir übrigens auch im deutschen Justizwesen wo versucht wird die Verantwortung des einzelnen für seine Taten letztendlich auf die Gesellschaft abzuwälzen. Besonders plakativ ist hier die Heranziehung einer schweren Kindheit als mildernder Umstand als wären wir hilflose Produkte unserer Umwelt.


Michael
12.2.2015 1:30
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Wie bite? Die ganze Welt hasst Deutschland ob des Wortes Energiewende.

Schon wieder, wie können sie es wagen, für ihre eigene und eigenständige Zukunft zu sorgen!


Tillmann
12.2.2015 2:01
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Alter, ihr merkt gar nicht mehr wie voll von Kot eure Hirne sind oder?


neutronal
12.2.2015 3:25
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äh, hadmut, nichts gegen deine überlegungen bezüglich genderismus-wahn und hintergründe (auch wenn ich ne menge an den thesen eher für grenzwertig halte); aber was hier in den kommentaren an nationalrechtem gedankengut ,verdecktem bis offenem antisemitismus und allgemeinem hass gegenüber frauen aufschlägt, trägt nicht gerade dazu bei, mich ernsthaft damit auseinandersetzen zu wollen. mag jetzt in deinen augen ein überflüssiger kommentar gewesen sein, aber wenn du solchen leuten hier teilweise unwidersprochen solch drastischen nummern wie zb von basti ein forum bietest, bist du ganz schnell in richtig beschissener gesellschaft. kann natürlich sein, daß das längst der fall ist. just my 2 cent.


Hadmut
12.2.2015 8:53
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@neutronal:

Dabei habe ich hier schon eine ganze Menge der übelsten (und thmenfremdesten) Kommentare geblockt. Das, was Du siehst, ist schon deutlich gefiltert.

Ich verweise darauf, dass ich schon mehrfach Blogartikel darüber geschrieben habe, wie man mit dem Dreck umgeht. Meinung der Leser war aber immer, viel durchzulassen und den Leser selbst auswãhlen zu lassen.

Ich habe lange überlegt, woher das kommt und wie man damit umgeht. Ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass das am Feminismus selbst liegt. Wenn man einfach alle als Nazis beschimpft, bleiben als Kritiker fast nur die übrig, die sich an dem Vorwurf nicht stören, weil sie sich als Nazis verstehen.

Der Feminismus selbst fördert durch sein Nazi–Geschrei das Nazitum.

Ich mache Dir einen Vorschlag:

Liste mal auf, welche Kommentare Deiner Meinung nach raus sollten.


pörgi
12.2.2015 7:56
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ich glaub, dass schlimmste, was so einigen postern hier passieren könnte ist, dass all ihre politisch/gesellschaftlichen träume in erfüllung gehen. den einen oder anderen helden hier will ich mal sehen, wenn es darum geht, wirklich verantwortung für etwas zu übernhemen und nicht nur selbstgerechten käse auf internetseiten zu hinterlassen. *muha* was ne trümmertruppe. und keine trümmerfrauen in sicht, die hier mal zum aufräumen kommt. überhaupt: keine einzige frau in der ganzen latte der poster. man könnte fast glauben, die wollen mit euch lieber nix zu tun haben. und genau so einsam liest sich auch vieles.


neutronal
12.2.2015 8:18
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“Man könnte auch fragen, warum dann Berlin mit dem höchsten Migrantenanteil der ärmste Laden Deutschlands ist.”

oh. achso. vergiss meinen vorherigen kommentar einfach; du scheinst in bester gesellschaft zu sein.

und ich dachte immer, informatik würde logisches denken eher fördern; so kann man sich irren.


Hadmut
12.2.2015 8:59
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@NEUTRONAL:

Du bist ein Dummkopf.

Wenn Du schon jedes Überprüfen der Behauptung der Mainstreampolitikals Nazitum einstufst, dann bist Du kein Nazigegner, sondern ein Nazimacher. Leute wie Du sind der Grund, warum dieser rechte Mist wieder Konjunktur hat.


Mike
12.2.2015 9:04
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Extremisten gibt es auf beiden Seiten. Diese “Diskussion” hier ist ein guter Beweis dafür.


Linker
12.2.2015 9:15
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@Hadmut Du hast schon mitbekommen, dass Fefe dich verlinkt, oder?: http://blog.fefe.de/?ts=aa252bc3


Hadmut
12.2.2015 9:29
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@Linker: Nein wusste ich nicht. Erklärt aber, wo das Gesindel auf einmal herkommt.

Auf Fefe ist auch kein Verlass. Der hatte fest versprochen, mein Blog nie wieder zu lesen oder zu verlinken.

Eine Erklärung für Leute wie Kimmel hat Fefe auch nicht.

Wieder mal der typische Fefe- Stil: Nicht informiert, keine Ahnung, aber über alles rotzen, was seiner politischen Ausrichtung widerspricht.

Daher meide ich auch den CCC.


Hadmut
12.2.2015 9:32
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@Linker:

Wenn selbst Fefe plötzlich wieder mein Blog verlinkt, muss ich da einen Nerv getroffen haben. Dann muss es irgendwen gestört haben.


dasuxullebt
12.2.2015 9:44
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Ich gehöre auch zu dem Gesindel, kam auch nur wieder auf die Seite hier weil sie Fefe verlinkt hat. Aber ich muss sagen, ich bin froh dass es jetzt wo Axel Stoll tot ist, würdige Nachfolger zu geben scheint.


Hadmut
12.2.2015 10:18
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@uxullebt: Hättest Du mein Blog weitergelesen, wüsstest Du, dass das keine Verschwörungstheorie ist, sondern wesentlich auf dem Vortrag von Michael Kimmel bei der FES beruht, der als führender Feminist auftritt, aber über nichts anderes redete als darüber, wie er Nazis jagt.


[…] Troll trollt in einem Troll-Blog (via Fefe): “Ich war nun just dieses Wochenende in Berlin und wie […]


CountZero
12.2.2015 10:32
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@Hadmut:
> Zeigt aber, dass durch die Ideologisierung von Wissenschaft und deren Ausrichtung auf ideologische Ziele nur Müll entsteht.

>Übrigens auch eine Gemeinsamkeit von Nazis und Genderismus. Kapieren die aber nicht.

Ja, genau mein Punkt! Wissenschaft muß (soweit es irgend geht) politik- und ideologiefrei sein. ‘Gender Studies’ ist Politik, das sagen die ganz offen!


basti
12.2.2015 10:41
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@ Hadmut

Das Grossmaul soll mal durch die Pariser Vorstadt mit ner Kippa laufen 🙂

Da werden wir mal sehen wer hier wen jagt.


Frank
12.2.2015 11:36
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Ich finde es eher bedenklich daß bei wissenschaftlicher Offenheit zu allem bei einem einzigen Thema reflexartig die Rollos runtergehen.
Es reicht schon nur die Tatsache zu erwähnen das Deutschland, zwar um einige Tage zeitversetzt aber gemeinsam, mit der Sowjetunion Polen angegriffen, besiegt und aufgeteilt haben.
Mit gemeinsamer SiegesParade, Tamtam und Hände schütteln.
Sofort wird von der Sachebene auf die Psychologisch /Emotionale gewechselt.
Ein Finsterling will mit fragwürdigen Motiven rechtfertigen, beschönigen, relativieren!
Welchen Einfluss hat denn unterstelle Motivation auf geschichtliche Fakten vor 71 Jahren???
Richtig -Keinen!
Aber die Diskussion ist beendet eh sie überhaupt begann.
Wir werden täglich in Echtzeit belogen und jeder kennt den Spruch Sieger schreiben die Geschichte -trotzdem gibt’s da nix zu diskutieren.
Ich hielt das mal für Strategie und bösen Willen -inzwischen glaub ich das das von Kleinauf antrainiert und ins Unterbewusstsein gepflanzt wurde.


Hadmut
12.2.2015 18:23
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@Frank:

> Ich finde es eher bedenklich daß bei wissenschaftlicher Offenheit zu allem bei einem einzigen Thema reflexartig die Rollos runtergehen.

Du kapierst es einfach nicht.

Deine Beiträge haben mit dem Blogthema überhaupt nichts zu tun. Nur weil ich mal irgendwo „Drittes Reich“ erwähnt habe, ist das kein Startschuss für irgendwelche Rechtfertigungslawinen. Es ging hier nicht um den zweiten Weltkrieg, das ist nicht mein Thema. Und ich betrachte es als Unverschämtheit, wenn mir jemand durch ständige Wiederholungen sein Thema aufdrücken will und das unter meiner Verantwortung und unter meinem Namen tun will.

Wie oft muss man Dir das sagen, bis Du es endlich kapierst?

Ich sag’s Dir nochmal:

Wenn Du der Meinung bist, dass man das veröffentlichen sollte, dann tu das. Aber tu es selbst und nicht in anderer Leute Blog. Mache es unter Deinem Namen und mit Deinem Impressum. Aber hör gefälligst auf damit, mich als Strohmann vor Deine Aktionen zu spannen.

Es ist nicht meine Aufgabe und nicht meine Pflicht, Dir Deine Meinungsfreiheit zu transportieren. Ich halte Meinungsfreiheit für ein hohes Gut und gestehe sie Dir voll zu. Aber Du musst sie gefälligst selbst wahrnehmen und nicht von mir wahrnehmen lassen. Schreib Dein eigenes Blog. Aber unterlasse es, fremder Leute Blog für Deine Zwecke zu missbrauchen.


N. Laus
12.2.2015 12:30
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@Hadmut:

> Verdammt guter Gedanke. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?

Dachte du wärst da schon drauf gekommen. 😉

Tut zwar nichts zur Sache, aber vielleicht interessiert es ja jemand. Ich war gestern mittag wegen dem schönen Wetter etwas spazieren und bin auch mal beim Grab von Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir vorbeigegangen (wohne nicht weit vom Cimetière Montparnasse weg). Metrotickets und Steine (so wie auf dem Foto bei Wikipedia) liegen im Moment nicht drauf. Dafür sind einige Lippenabdrücke am Grabstein hinzugekommen (wäre ja nicht meins einen Grabstein zu küssen). Interessant an dem Friedhof ist vor allem, dass die Gräber mehrreihig dicht an dicht stehen. Um manche Gräber zu erreichen muss man fast schon auf andere drauf steigen.


Neo
12.2.2015 12:36
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Bzgl. der Verlinkung von Fefe:
Aha. Hadmut Danisch vertritt jetzt also die These der jüdischen Weltverschwörung. Ich wußte gar nicht, daß man nur den jüdischen Hintergrund von ein paar Protagonisten erwähnen muß um dieses Etikett zu bekommen. Das wird auch immer extremer.


Hadmut
12.2.2015 18:47
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@Neo:

> Ich wußte gar nicht, daß man nur den jüdischen Hintergrund von ein paar Protagonisten erwähnen muß um dieses Etikett zu bekommen. Das wird auch immer extremer.

Was erwartest Du? Fefe-Denke und Fefe-Rhetorik. Die eigene Weltsicht als Maß aller Dinge.

Such mal bei Google nach

site:blog.fefe.de Israel

und schau Dir mal an, was der so ständig über Israel schreibt. Ständig haut der auf denen rum, wenn’s ihm in den Kram passt. Aber wehe, irgendwer sagt mal was, was nicht in diese linke Mainstream-Nummer passt: Dann ist man sofort ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker. Fefe und CCC sind politisch komplett durchinstrumentalisiert, weshalb ich den CCC auch meide. Ständig schimpfen sie über prügelnde Polizisten, aber wenn bei denen Gender Creepercards verteilt werden, mit denen Leuten für Meinungen Schläge ins Gesicht angedroht werden, akzeptieren die das.

Es ist aber eigentlich noch schlimmer:

Denn die Sache mit der Nazi-Jagd geht ja eigentlich auf den Vortrag von Michael Kimmel in der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD zurück. Nach außen hin machen sie auf Feminismus, drinnen geht’s um Nazi-Jagd und darum, jeden weißen Mann als Nazi an die Wand zu nageln („Angry White Men“).

Es genügt schon, einfach nur wiederzugeben, was die SPD hinter den Kulissen so treibt, schon wird man als antisemitischer Verschwörungstheoretiker hingestellt.

Was ja nun sehr deutlich belegt, was für ein verlogenes Spiel die SPD treibt und wie man dafür sorgt, dass das nicht außen publik wird, was die im Innern so treiben.


derdiebuchstabenzählt
12.2.2015 13:21
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@ Linker

Warum macht einen die Anregung zu der Frage nach dem Migrantenanteil zu einem Rechten? Berlin ist sicher nicht wegen der Migranten so fertig, sondern eher wegen den Linken und Linksradikalen. Warum lauft Ihr nicht halbnackt, mit Eurem Stoßgebet an Bomber Harris in Berlin rum? Da haben die nämlich mehr Boben reinfallen lassen als in Dresden.

So, jetzt haben wir also beide etwas dummes Zeug dahergeredet, wie wäre es mal mit Argumenten oder Tatsachen zu diesem Thema? Was willstDu also?

Ich vermute aber, da wird nix kommen! Du denkst zuviel mit Deinem Blutdruck … oder warst Du eigentlich nur zum Nazidreck werfen hier?


Hadmut
12.2.2015 18:50
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@derdiebuchstabenzählt:

> Warum macht einen die Anregung zu der Frage nach dem Migrantenanteil zu einem Rechten?

Linke Rhetorik und Kampftaktik:

Jeder, der ihre Ideologie nicht völlig kritik-, vorbehalt- und fragenlos hinnimmt, wird als Rechtsradikaler/Nazi gehetzt. Die funktionieren so und nicht anders.


Christian
12.2.2015 13:37
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Salut Hadmut,
hab grad zwei Minuten Zeit, daher mal ein längerer Erguß de moi: Ich finds äusserst faszinierend, wie sich hier die Denkprogramme manifestieren. Merkt ja kaum einer, dass er wie programmiert reagiert – Abscheu, Entrüstung, wie kannst Du nur, in was für einer Ecke bist Du da etc. Also hier beispielhaft am Nazi-Thema.
Da wird so schnell geurteilt, dass es mich graust. Es geht mir nicht um die Greuel dieser Zeit, die es gegeben hat – sondern darum, was man daraus für Denkmuster für uns heutige gestrickt hat. Alles niedermachen, was auch nur danach klingen könnte, diese Zeit anders als offiziell (das ultimativ Böse) hinzustellen.
Was schon mal idiotisch ist, denn jedes Ding hat seine zwei Seiten – die Kommunisten haben weiss Gott in Russland gut gewütet gegen alle vermeintlichen Gegner- doch wurden da auch große Kunstwerke, Denkgerüste, Neuheiten für die Menschheit geschaffen. Es immer wieder so hinzustellen, dass damals nur Böses existiert hätte, wie so ein Virus, der alle infizierte- so ein Quark.
Und mit diesem Denkmuster (gegen Nazis) wird alles plattgemacht, ohne sich jemals wirklich mit der Position des anderen auseinander zu setzen. Hohmann, Walser, Jenninger, Der Müll, die Stadt und der Tod, PEGIDA, die AfD – immer derselbe Ablauf, immer setzt irgendwann das Nazi-Gebrülle ein. Und dabei merkt kaum einer, wie krampfhaft die Verrenkungen in diesem Programm sind.
Da entschuldigt sich das ZDF, weil ein Moderator ein braunes Hemd trug, bei Arbeiten an Gasleitungen in der Nähe eines Holocaustdenkmals wird ein Schild, dass vor diesen Arbeiten warnt wegen des Ausdrucks „Gas“ entfernt, einer Schuldirektorin rutscht beim Gruß an Grundschüler ein „Sieg heil“ heraus – Skandal! Aber dass 93jährige Greise wegen Verbrechen, die sie vor 70 Jahren begangen haben sollen im Rollstuhl oder auf der Krankenbahre ins Gericht gezerrt werden – dieser Verstoß gegen jede Würde des Alters soll kein Skandal sein!
Das wirklich Traurige ist, dass in jedem wissenschaftlichen oder schlicht ehrlichen Diskurs man sich normalerweise und im Idealfall mit den Positionen des anderen beschäftigen sollte – seine Quellen, seine Sekundärliteratur etc. zu prüfen hätte, um dann darauf einzugehen.
Und das findet beim Nazi-Thema oder auch bei Gender oder Rassismus nicht statt – wer immer sich kritisch zu einem dieser Themen äussert, bekommt gar keine Chance, seine Ansichten in Ruhe vorzutragen, er wird niedergebrüllt.
Es geht mir nicht um die Greuel dieser Zeit, die hat es gegeben – aber auch Gräuel oder den Umgang mit ihnen sollte man in einen Kontext stellen dürfen, sollte man offen und ehrlich und vorurteilslos diskutieren dürfen. Und genau das findet nicht statt! Stattdessen wird sofort und reflexartig dem anderen etwas unterstellt (eine böse Absicht oder eine geistige Haltung), von der ich, wenn ich mich mal ehrlich frage, WAS ich von dem anderen weiss, gar nicht wissen KANN, ob sie existiert – oder nur in meiner Einbildung existiert. In meinen Ängsten und Vorurteilen.
Mittlerweile scheint mir hinter dem Umgang mit dem Nazi-Thema etwas ganz anderes zu stecken – eine Gewöhnung an das Unterlassen von Kritik. Denn Kritik zeugt von Hass. Muss bekämpft werden. Beim Holocaust ist es bereits perfektioniert (der hat quasi religiösen Charakter und Kritik am Umgang mit demselben ist Ausdruck niederster Gesinnung) – gegen Nazis funktioniert auch top – nun als nächstes gegen Rassismus, funktioniert auch schon sehr gut (auch hier – man könnte einfach mal Zahlen auf den Tisch legen – Einwanderungsquoten, Geburtenraten, Ausbildungsstand, Kriminalität, Nutzen in wirtschaftlicher Hinsicht – wenn man all das sine ira et studio macht, MUSS man zu dem Ergebnis kommen, dass die Einwanderung desaströs ist – entsetzlich falsch – und bei richtiger Wirtschaftskrise, auf die wir ja zusteuern, enorme Probleme bei uns aufwerfen wird – aber nein – denn jeder folgert messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf…..). Gegen Gendergegner, gegen Familialismus, gegen Ableismus, gegen Pflaumenmus etc.
Natürlich sind wir nicht als einzige mit so Programmen gesegnet – die Amis haben z. B. das Programm „Support our troops“ auf der Festplatte- das erklärt denn auch so Sachen wie „The Sniper“, wo man ihnen suggeriert, dass ein Kinder und Frauen erschiessender Scharfschütze ein Held ist – wie sagte Brecht? Arm das Land, das Helden nötig hat.
Es spielt auch keine Rolle, ob die Programme Links- oder Rechtsdrall haben – könnte genauso sein, dass wir einen übersteigerten Nationalismus hätten und die, die „Nazis raus“ schreien stattdessen „Für Volk und Vaterland“ rufen – alles nur Programme, die abgerufen werden. Einen Karl Liebknecht, der im Ersten Weltkrieg gegen das Massenmorden an der Front im Parlament Reden hielt, brüllte man nieder, entriss ihm das Manuskript. Wo ist da der Unterschied zu einem Gilad Atzmon, der als Jude den Holocaust bzw. die Behandlung mit ihm kritisch sieht, das bei einem Konzert in Deutschland sagt und vom Publikum ausgebuht wird? Man hört nicht zu. Man hörte damals nicht zu und man hört heute nicht zu, denn es geht gegen das Programm. Das Programm sagt: Das darf man doch nicht sagen! Was auf der Strecke bleibt, ist erst der freiheitliche Diskurs. Später dann – die Freiheit. https://www.youtube.com/watch?v=FdEtGjov6xQ
Erinnert sich jemand an Dieudonné, den französischen Komödianten, der sich über den Holocaust lustig macht? Man kann auch einen Schwarzen zum Nazi machen oder zum Antisemiten. Aber hat jemand dessen Show sich angesehen? Gesehen, welche Witze er darüber macht, warum er sich darüber lustig macht? Wohl kaum – dann bliebe nämlich vom Antisemitismus-Vorwurf wenig übrig. Man könnte ihn dann einen Anti-Zionisten nennen, das schon – aber das würde manche Programme überfordern.
Warum wird bei uns kein Dieudonné interviewt, kein Alain Soral, kein Gilad Atzmon, kein Jakob Cohen, kein Norman Finkelstein, warum werden Auftritte eines Dieudonné unmöglich gemacht, warum wird einem Atzmon Hass unterstellt? Warum werden so viele so schnell in eine bestimmte Ecke gestellt? Welche Angst steckt hinter diesen Versuchen?
Kurz: Es geht – für mich – um Steuerung, darum, bestimmte Reaktionen zu erhalten. Wer so gesteuert wird, kann sich im Bewusstsein der richtigen Meinung über alles empören. Sachargumente braucht es da nicht, müssen auch gar nicht vom anderen entgegengenommen werden, denn der andere ist ja voller Hass, ist intolerant, rückständig, ein Schwein etc. Nazis, Gendergegner, Rassisten – am Ende wird es wohl auf Umerziehungslager hinauslaufen müssen.
DAS macht mich traurig, dass diese wohlmeinenden Leute nicht sehen, dass sie mit ihrem „Für Toleranz und gegen Nazis“ dazu beitragen, die Verhältnisse zu schaffen, von denen es heisst, wir hätten sie doch längst überwunden. Geschrei ist nicht Diskurs!
Bald haben wir die perfekte Rolle rückwärts eingenommen – und viel später werden dann wieder die Meisten sagen – ach DAS hat doch keiner geahnt….. wie sollten wir DAS denn wissen…..? Es hörte sich halt so gut an, dieses Gerede von Toleranz und Multikulti, aber das wollten wir nun auch nicht…….
Oh, der Job ruft.
Back to the machine.


helpster
12.2.2015 13:39
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nichtreligiös, nichtbehindert und ich würde noch ergänzen: nicht-pädophil
So Leute suchen die nämlich auch für die oberen Etagen wegen Erpressbarkeit


Fredi
12.2.2015 13:46
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@Hadmut:
“@Linker:

Wenn selbst Fefe plötzlich wieder mein Blog verlinkt, muss ich da einen Nerv getroffen haben. Dann muss es irgendwen gestört haben.”
Oder Fefe hat’s einfach nur verlinkt, weil er es amüsant findet. Eine Art Zoobesuch für seine Leser. Und aufgrund deiner dankenswert offenen Kommentarpolitik ziehen deine Beiträge eben mitunter höchst spaßige Gestalten an, was deine Kommentarsektion zu absolutem Popcornkino macht 😀


derdiebuchstabenzählt
12.2.2015 13:56
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@ Linker

Habe gerade mal bei dem fefe nachgesehen. Der quatscht was von jüdischer Welverschwörung, die hier heraufbeschworen würde. Na, dann kann ich ja verstehen woher Dein nicht sebsterdachter heiliger Zorn kommt … zumal er das da mal “so stehen” läßt. Auch s ein Dreckwerfer.

Merkt Ihr es wirklich nicht? Ihr seid so blöde wie die, die Ihr Nazis schimpft.


Claus Thaler
12.2.2015 15:20
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@dasuxullebt
> ich bin froh dass es jetzt wo Axel Stoll tot ist, würdige Nachfolger zu geben scheint.

Das ist mal wieder die übliche linke Masche: Feminismus-Kritiker mit Neuschwabenland-Spinnern in einen Topf werfen und hoffen, dass die Masse darauf hereinfällt.

Da bist du hier aber an der falschen Adresse gelandet.


Striesen
12.2.2015 15:42
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Carola von Braun

… ist nicht vergessen. Im Berlin-Teil der “Welt” wird heute die beabsichtigte Verleihung der feministischen http://de.wikipedia.org/wiki/Louise-Schroeder-Medaille
an sie verkündet.
Als Datum der Verleihung hat sich das Abgeordnetenhaus übrigens den 20. April ausgesucht.


Werner
12.2.2015 16:23
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@basti: Nee, eben nicht. Nicht die Person(en), die Herrschaftsform. Ich dachte da spontan eher so an ‘Postfeudalismus’ ‘Internazi’ oder ‘Globalfaschist’; aber zufrieden bin ich damit nicht, ist ja auch nicht meine Aufgabe. Das einzige was ich dazu gefunden hatte, war eben dieser Link:

https://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/debiel/lambach_frankfurt_2013.pdf

Und darin wird, soweit ich das verstehe, beschrieben, wie bestimmte Menschen in dieser globalen Herrschaftsform bestimmte Aufgaben oder Ermächtigungen erhalten (“Agency”, auch im Sinne von “Agent”) – aber eben wechselnd; sie sind deshalb selber nicht so mächtig, wie sie sich halten – die Macht kann ihnen schnell wieder genommen werden, eben weil sie nicht von ihnen selbst ist.

Das ist schon oft beschrieben worden, auch von solchen, die es abgelehnt haben, sich da die Finger schmutzig zu machen; und da kann ich so einiges an Zerstörung einordnen, die hier beschrieben wird, insbesondere die von der UN völlig undemokratisch und ohne jede Gesetzesstruktur in die Welt gedrückte Gender- Gesetzgebung oder andere Formen von NWO (die ja ganz offen und “neutral” so genannt wird). Eine UN-Delegation hat eigentlich die Aufgabe, ihr Land zu vertreten, und nicht, Befehle für ihr Land entgegenzunehmen. Aber jeder Kanal kann bei genügenden Gefälle eben auch rückwärts betrieben werden.

Da spielen “inoffizielle” Institutionen und NGOs eine gewaltige, völlig unerforschte Rolle. Der Witz der Verleihung eines Friedensnobelpreises an einen US- Präsidenten, nur dafür, daß er gewählt wurde, auch wenn keiner seiner Vorfahren je Sklaven waren, ist so ein Beispiel. Oder so wie das Internet ‘eigentlich’ den Menschen die Welt eröffnen soll, ‘eigentlich eigentlich’ aber dazu dient, ihn zu auszuspähen und zu beherrschen, was seinem militärischen Ursprung ja entspricht (nein, das WWW war kein Geschenk – höchstens eins von Danaern).

PS: Noch zu der Trümmerfrauen – Untersuchung, da ist mir hinterher noch eingefallen, daß es zuvor schon ähnliche zu den Hexenprozessen gegeben hat, auch so ein beliebtes Thema; da wurde auch einiges gewaltig geradegerückt, und seit dem ist es auch stiller geworden darum; aber zunächst wurde auch das heftig bekämpft. Mythen können immerhin sehr nützlich sein, um wie oben beschrieben Herrschaft durchzudrücken. Aber geht ein Mythos, beginnt der Neue. Deswegen meine ich, da fehlt noch jede Aufarbeitung dieser Mechanismen.


[…] […]


EinInformatiker
12.2.2015 17:11
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> Ja, genau mein Punkt! Wissenschaft muß (soweit es irgend geht) politik- und ideologiefrei sein. ‘Gender Studies’ ist Politik, das sagen die ganz offen!

Das war früher bei den Linken in den Siebzigern nicht anders. Das ist Kennzeichen sämtlicher Ideologien. Im Marxismus gab es dazu die “Theorie der Parteilichkeit”. Man konnte denen sogar sagen, daas jemand wie Max Weber der einen Aufsatz zu Wissenschaft und Wertfreiheit verfaßt hat, formallogisch ja nicht zu widerlegen sei. Haben die “Besseren” Linken zugegeben. Aber mindestens “Sozialwissenschaft” habe eben parteilich zu sein und im Gegensatz zur “bürgerlichen Wissenschaft” auf dem Standpunkt des Proletariats zu stehen. Wobei dann jemand der andere Ansichten hat eben nicht auf dem Standpunkt des Proletariats stand. Aus diesen Leuten (in Verbindung mit anderen Ideologien (eben auch “Feminismus” was ja nur eine andere Bezeichnung für frustrierte Frauen war) haben sich dann später die Grünen rekrutiert, wobei man es dann mit der korrekten Formulierung der reinen Lehre nicht mehr so genau nahm, sondern einfach mit Umwelt Frauen und dem Migranten erfolgreich die ideologische Gosse in die Politik transportierte. Der ideologische Charakter hinter all dem ist identisch.


WikiMANNia
12.2.2015 19:32
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Am Ende des Tages ist wieder eine Theorie über die Weltherrschaft der Juden fertig…

Oh weh, Hadmut, das wird ein schlimmes Ende mit dir nehmen…

Es würde exakt zu der Hypothese passen, dass man versucht, alles wegzuhobeln, woran sich Nazis jemals gehalten haben.

Nein, Hadmut, da passt gar nichts, schon gar nicht “exakt”.

Der erste Kommentator war ja bereits so freundlich darauf hinzuweisen, dass dieser Eugenik-Hype nicht in Deutschland anfing. Man möge sich auch vor seinem geistigen Auge in Erinnerung rufen, dass A.H. nur zwölf Jahre an der Macht war. Was ihm da alles zugeschrieben wird (im Postitiven wie im Negativen) sprengt jede rationale Grenze. Auf den Mann und seine Regierungszeit wird alles nur erdenkliche projiziert.

Es wird aber plötzlich ein Schuh draus, wenn man nicht die Wissenschaft von heute, sondern den pseudowissenschaftlichen Schwachsinn zugrundelegt, der im Dritten Reich getrieben wurde. Denn da wurde tatsächlich willkürlicher machtorientierter rhetorischer Quatsch erzählt.

Und es würde sogar erklären, warum die Genderisten es vor allem auf Biologie und Medizin als Hauptangriffsziel abgesehen haben: Denn das waren ja zentrale Elemente der Ideologie der Nazis. Die haben ja damals versucht, ihren Blödsinn mit biologischen (Gene, Rasse, Rassenhygiene usw.) und medizinischen (Schädelform usw.) Argumenten zu begründen.

Tatsächlich waren die Nazis doch nicht die Urheber, sondern sind quasi auf den schon fahrenden Zug mit aufgesprungen. Die “Wissenschaftler”, die heute wegen “Menschengemachtem Klimawandel” und Genderismus Purzelbäume schlagen, hätten sich wohlmöglich vor 100 Jahren für Eugenik, Sozialdarwinismus und Rassentheorien begeistert.
Es wäre eine reizvolle Aufgabe, aufzuarbeiten, was damals so alles als “wissenschaftliche” Erkenntnis “verkauft” wurde. Möglicherweise wäre das Resultat ähnlich niederschmetternd wie das, was sich Hadmut mit dem Genderismus darbietet.

Hadmuts Hypothese leidet an der weit verbreiteten Krankheit, alles mit oder durch den Nationalsozialismus erklären zu müssen oder zu können. Meine These ist, dass die Suche nach der einen konkreten Ursache zum Scheitern verurteilt ist und auf mehreren Ebenen angesetzt werden muss.
Neben personalen Fragen scheint mir die geistesgeschichtliche Entwicklung von Bedeutung zu sein, welcher den Hintergrund bildet für das, was so an Wahnsinn entwickelt und ausbreitet.

DFuiZ hat in einem Abschnitt “Die westliche Kultur” auf die Entwicklung dreier Linien hingewiesen: die philosophische, die wissenschaftliche und die religiöse Entwicklung.

http://de.dfuiz.net/?page_id=34900

Von Rousseau über Darwin bis Hitler und Susanne Baer zieht sich die Entwicklung der letzten 250 Jahre.

Im Artikel
http://de.wikimannia.org/Margaret_Sanger
werden wichtige Fakten und Hintergründe erklärt. Um 1914 prägte Sanger den Begriff “birth control”, 1927 war sie Mitorganisatorin der ersten Weltbevölkerungskonferenz. Was vor rund 100 Jahren losgetreten wurde, hat sich zu einer ausgewachsenen Lawine entwickelt. Auf jeden Fall ist Weltbevölkerung das zentrale Stichwort, hatte damas wohl ähnliche Wirkung wie der Klimawandel heute. Das Thema Weltbevölkerung führt zu Geburtenkontrolle, das zur Forderung von Verhütungsmitteln und Legalisierung der Abtreibung. Alles wird als “Kampf für die Rechte der Frauen” ausgegeben, so wie Edward Bernays den Frauen Zigaretten ale “Fackeln der Freiheit” verkauft hat.

Man beachte auch die Bilder zur Eugenik in den USA in den 1920er Jahren:

http://commons.wikimannia.org/File:Sterilization_states.jpg
http://commons.wikimannia.org/Datei:United_States_eugenics_advocacy_poster.jpg
http://commons.wikimannia.org/Datei:Wir_stehen_nicht_allein.png

Als Hitler das “Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuches” herausbrachte, hatten bereits die Hälfte der US-Bundestaaten und die vier skandinawischen Länder bereits ähnliche Gesetze. “40 Jahre lang autorisierte der oberste Gerichtshof der USA Zwangssterilisationen für “Unerwünschte” in Amerika und bis 1933, bevor Hitler mit Eugenik in Deutschland begann, hatten die meisten Bundesstaaten die eugenetischen Sterilisations­gesetze übernommen. Hitler verehrte das Werk von Margaret Sanger und gestaltete seine Eugenik­gesetze nach denen in Amerika. Zufälligerweise war Hitlers Direktor der Gesellschaft für Rassenhygiene, Ernst Rüdin, derselbe Mann, den Sanger zuvor für ihre eigene Agenda in Auftrag genommen hatte und dessen Arbeit sie in ihrem Magazin Birth Control Review veröffentlichte.”

Irgendwie wiederholt sich da was. So wie Hitler in Deutschland Eugenikgesetze nach denen in Amerika gestaltete, so gestaltet auch das deutsche Familienministerium die Gender-Agenda nach Vorbildern in Amerika. Susanne Baer hat da eine wichtige “Treibriemen”-Funktion und spielt eine ähnliche Rolle wie der Ernst Rüdin.

Vielleicht, könnte ja sein, dass Feminismus bei der Entnazifizierung auch eine Rolle gespielt haben mag. Ursächlich ist das aber nicht. Gerade Amerika selbst ist ja ein Epizentrum des Feminismus und der Political Correctness. Wer weiß, was an amerikanischen Kolleges und Universitäten abgeht, mag sich in Zeiten katholischer Sexualmoral zurückwünschen.

Man muss Feminismus nicht nur im Berliner Kreis oder in Deutschland betrachten: Wenn man Feminismus im weltweiten Maßstab betrachtet, dann läuft Feminismus immer mit Geburtenregelungen, Abtreibungen, Eugenik im Gleichschritt. Inge M. Thürkauf hat aufgezeigt, wie gut Genderismus in die “wissenschaftliche” Landschaft eingebettet ist.
http://de.wikimannia.org/Die_Geschichte_des_Genderismus
Immer wieder geht es um Gebutenkontrolle, Sexualerziehung (Gender-Lehrpläne in Baden-Württemberg und Niedersachsen lasse grüßen)
Wir denken alle noch viel zu klein. Für mich war es ein Augenöffner, welche gewichtigen Namen Thürkauf in Zusammenhang mit Genderismus aufgeführt hat. Im Vergleich dazu ist das, was sich an der HU zu Berlin abspielt, Kindergeburtstag. Und da schließt sich der Kreis wieder zu den drei Entwicklungslinien der westlichen Kultur: die philosophische, die wissenschaftliche und die religiöse Entwicklung.

Aber in dem Punkt stimme ich zu: Christina von Braun ist schon ein anderes Kaliber als Susanne Baer. Sie verfügt über ein internationales Netz bester Verbindungen. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, dass sie für Baers Karriere maßgeblich den Boden geebnet hat.


Hadmut
12.2.2015 19:58
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@WikiMANNia:

Nein. Falsch.

Es kommt überhaupt nicht darauf an, ob es das vorher schon irgendwo her gab.

Für die Motivlage und Strategie kommt es alleine darauf an, wie die Sache subjektiv und schuldbezogen wahrgenommen wird. Und da stehen eindeutig und allein die Nazis des Dritten Reiches im Fokus.

Ich habe über die Jahre sehr viele Ausstellungen und Museen dazu besucht, viele auch außerhalb Deutschlands, beispielsweise in den USA, England, Australien und Neuseeland. Da geht es nie um die Frage, ob es sowas vorher schon gab. Es geht immer nur darum, was hier geschah.

Oder anders gesagt: Für die Motivlage ist es völlig irrelevant, ob jemand fachlich Recht hat oder nicht, es geht allein darum, was er denkt.


Heinz
12.2.2015 19:33
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@Stefan S

Woher ist diese Statistik?

Außerdem wäre es interessant, was “Migrantenanteil” genau bedeutet. In meinem derzeitigen Wohnort (Jena) heißt es auch so gern: was habt ihr denn mit den gerade mal 2,x% Ausländern? Die letzte Woche von der Stadt veröffentlichte Statistik erwähnt aber über 10.000 (von etwa 106.000 Einwohnern) Gemeldete mit “Migrationshintergrund”. Und hier gibt es nicht die westdeutschen Italiener oder Portugiesen, dafür viele Albaner, Tschetschenen und neuerdings Rumänen, die alle offenkundig keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Die offiziellen 8% in Leipzig sind garantiert doppelt so viele.

In anderen Städten wird es ähnlich ablaufen. Traue keiner Statistik…


WikiMANNia
12.2.2015 19:34
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@Neo:

Ich wußte gar nicht, daß man nur den jüdischen Hintergrund von ein paar Protagonisten erwähnen muß um dieses Etikett zu bekommen. Das wird auch immer extremer.

“Frauenfeind” kommt gerne noch als Bonus oben drauf! 😉


Hans Wurst
12.2.2015 20:31
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@Heinz
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/148820/migrantenanteil-in-deutschen-grossstaedten-waechst

“Eine Zusammenstellung des statistischen Landesamtes Berlin-Brandenburg auf Anfrage von “Migration und Bevölkerung” bietet erstmals einen Überblick über die Bevölkerungen mit Migrationshintergrund in den 15 größten deutschen Städten.”

von 2005, also nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal
und dem notorischen pleitesein …


WikiMANNia
12.2.2015 21:31
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@Hadmut:
Egal, wie Du es drehst und wendest: Die Nazis sind für den Feminismus nicht verantwortlich.

Und mit dem Feminismus werden andere Ziele verfolgt: Geburtenkontrolle und so.


Harris
12.2.2015 22:10
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>Und mit dem Feminismus werden andere Ziele verfolgt: Geburtenkontrolle und so.

Wo? In Afrika, Indien oder China?


Svenska
12.2.2015 22:14
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@WikiMANNia: Hadmuts Argument ist doch nicht, dass die Nazis den Feminismus gemacht haben, sondern dass der Feminismus zur Entnazifizierung benutzt wird. (Und sei es durch die Geburtenverhinderung von Jungen.)

@Hadmut: Ähnlich wie dein Argument, dass Motivlage und Strategie subjektiv und schuldbezogen betrachtet werden müssen, hat Fefe zum Thema Israel argumentiert: Kritik sei immer gegen den /Selbstanspruch/ des Kritisierten gerichtet. Wer nicht von sich behauptet, Feminist/Nazi zu sein, für den ist “du bist aber kein Feminist/Nazi” nunmal keine Kritik, sondern Bestätigung. Und solange Israel behauptet, ein Rechtsstaat zu sein, kann man sie dafür kritisieren, keiner zu sein – ebenso wie auch die USA. Das funktioniert mit dem Iran nicht.

Davon mal abgesehen, wenn man davon ausgeht, dass diejenigen, die die Welt lenken (Vordenker/Visionäre/Think Tanks?), nicht die sind, die vor den Staaten stehen und das “hier und heute” verwalten, dann ist schon allein der Verhältnisse wegen klar, dass da verschiedenste Menschen sitzen. Aus Vernunftsgründen nehme ich mal zusätzlich an, dass es sich dabei um sehr intelligente Menschen handelt.

Da sowohl linke als auch rechte Forscher der Meinung sind, dass (ein Teil der) Juden die im Schnitt höchsten Intelligenzen der Menschheit besitzen (vgl. Harald Eia), dann kann man auch mit Sicherheit annehmen, dass unter diesen Vordenkern einige Juden sitzen werden.

Ist das jetzt schon eine “jüdische Weltverschwörung”?


derdiebuchstabenzählt
12.2.2015 22:15
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@ Wikimannia

Es geht doch nicht darum, daß die Nazis für den Feminismus verantwortlich sind. Es geht darum, daß für einige die Nazis ein Motiv sind, Feminismus in dieser extrem dümmlich WHM-Hasser Form zu betreiben.

Im (Feindbild)Fokus zu stehen bedeutet nicht zwangsläufig verantwotlich zu sein.

Die Nazis sind Begründung i.S. von Vorwand für dies und das. Jasus ist auch nicht für die Kreuzzüge verantwortlich.


Svenska
12.2.2015 22:16
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(Mit “Verhältnisse” meinte ich “Mengenverhältnisse”.)


basti
12.2.2015 22:37
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“Da sowohl linke als auch rechte Forscher der Meinung sind, dass (ein Teil der) Juden die im Schnitt höchsten Intelligenzen der Menschheit besitzen (vgl. Harald Eia), dann kann man auch mit Sicherheit annehmen, dass unter diesen Vordenkern einige Juden sitzen werden.

Ist das jetzt schon eine “jüdische Weltverschwörung”?

@ Svenska

Fakt ist das wir Deutschen auch mal ein sehr hohes Niveau hatten, nicht nur in der Spitze, auch in der Breite.

Jeder Forscher der was auf sich hielt besuchte eine deutsche Universität.

Deutsch war Weltwissenschaftssprache.

Wer in Technikfragen etwas studieren wollte musste erstmal Deutsch können.

Vor 100 Jahren konnte hier jeder Bauer. lesen und schreiben. Die analphabetenrate ging gegen Null. Das war nichtmal in westlichen Ländern selbstverständlich.

Und jetzt vergleiche das Deutschland von Heute.


Leo
12.2.2015 22:44
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“Und mit dem Feminismus werden andere Ziele verfolgt: Geburtenkontrolle und so.”

Wikimannia, das erscheint mir zu wenig zu sein.

Nicht nur die Chinanesen haben das Problem mit dem Bevölkerungswachstum ganz ohne Feminismus gelöst.

Hier hat die Einführung der Pille durchaus auch gewirkt. Grundsätzlich ist es in allen Gesellschaften so, dass die Geburtenrate mehr und mehr in den Keller geht, wenn der Wohlstand der Bevölkerung steigt.

Je mehr die Leute verdienen, je mehr sie sich leisten können, desto weniger Kinder setzen sie in die Welt.

Einen ähnlichen Effekt hat eine bessere Bildung.

Geburtenkontrolle reicht als Erklärung nicht aus.


Svenska
13.2.2015 1:29
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@basti: Natürlich lag die Analphabetenrate in Preußen nahe Null, nein, unter Null geradezu. “Früher war alles besser”, sogar die Zukunft.

Dass um 1890 die Alphabetisierungsrate in Deutschland höher war als heute, glaube ich dir nicht. Das klingt für mich nach ner ziemlich krummen Metrik. Und was die Wissenschaft angeht, erstens ist das nicht Breite sondern Spitze, und zweitens war Deutsch nicht die eine Weltwissenschaftssprache, wie du das hier darstellen willst (vgl. Russisch in der Mathematik, oder Französisch in der Philosophie).

Off-Topic ist das hier sowieso. Ja, die Nazis haben viel kaputtgemacht. Dem nachzuweinen, bringt’s aber inzwischen auch nicht mehr.


CountZero
13.2.2015 8:02
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@Neo
> Ich wußte gar nicht, daß man nur den jüdischen Hintergrund von ein paar Protagonisten erwähnen muß um dieses Etikett zu bekommen.

Kannst Du Dich noch an die ‘Late Night Show’ mit Harald Schmidt und Oliver Pocher erinnern? Die hatten die Nazikeulenhysterie mit einem ‘Nazometer’ veralbert, das z.B. weit ausschlug, als Pocher beiläufig bemerkte, er habe ‘auch einen Gasherd zu Hause’. Bin damals fast vom Sofa gefallen vor Lachen.

Mußten sich Produktion und Schmidt aber natürlich am nächsten Tag entschuldigen für, weil (Standardrhetorik) sie ‘die Opfer des Holocaust verhöhnt’ hätten… Dabei sind doch die, die jeden shofelnen Schluckauf als antisemitisch interpretieren tatsächlich diejenigen, die die Opfer verhöhnen. Gehört schon ‘ne ganze Menge Chuzpe dazu, um den Diskurs so umzudeuten. Total meschugge.


CountZero
13.2.2015 9:34
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Christian schrieb:

> Merkt ja kaum einer, dass er wie programmiert reagiert (…)
> Mittlerweile scheint mir hinter dem Umgang mit dem Nazi-Thema etwas ganz anderes zu stecken – eine Gewöhnung an das Unterlassen von Kritik.
(…)
> DAS macht mich traurig, dass diese wohlmeinenden Leute nicht sehen, dass sie mit ihrem „Für Toleranz und gegen Nazis“ dazu beitragen, die Verhältnisse zu schaffen, von denen es heisst, wir hätten sie doch längst überwunden.

… bzw. die Verhältnisse, die diese Leute vorgeben, bekämpfen zu wollen.

Schließe mich Deiner Rede im wesentlichen an. Ich kann mir weiterhin (noch) nicht vorstellen, dass Genderismus insgesamt oder die Antifa/Gender-Übernahme der Piraten orchestriert sind/gewesen wären. Ich halte das eher für emergente Phänomene.

Zum Thema Feminimus – NS:
Es scheint in jedem ‘gesellschaftlichen Diskurs’ eine Projektionsfläche für das ‘absolut Böse’ zu geben. Für die mittelalterlichen Christen waren es ‘der Teufel’ bzw. die Ketzer, für die Kommunisten ist es der Klassenfeind, für die Nationalsozialisten waren es die Bolschewisten oder eben die Juden, bei den RadFems ist es das Patriarchat und der WHM und heute bei uns sind es die ‘Nazis’.

Wenn man politischen Gegnern Nähe oder Motive zu diesem ‘absoluten Bösen’ nachweisen oder unterstellen kann, braucht man sich mit dessen Argumenten nicht mehr auseinanderzusetzen: man hat ja schon gezeigt, dass ‘die’ nur Böses wollen können…

So hat die Antifa bei den toleranten Piraten halt eine Spielwiese gefunden, auf der sie ihre faschistischen Vorstellungen einer besseren Welt ausleben konnten. Und als die Piraten anfingen zu merken, was da unter den entsprechenden Labels (‘Minderheitenschutz’…) tatsächlich geboten wurde, war das Schiff schon geentert.

Der Hr. Kimmel scheint in ähnlicher Weise eine Projektionsfläche für seinen eigenen Rächerkomplex gefunden zu haben. Offenbar kann er damit bestimmte Bedürfnisse auch bei anderen Menschen stillen…

Vor vielen Jahren hatte ich mal persönlich mit einigen Antifanten zu tun. Ich finde es auch höchst bemerkenswert, dass die nicht in der Lage sind, dass sie genau das System einführen, gegen das zu kämpfen sie vorgeben.


pjüsel
14.2.2015 11:40
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Ich wußte gar nicht, daß man nur den jüdischen Hintergrund von ein paar Protagonisten erwähnen muß um dieses Etikett zu bekommen. Das wird auch immer extremer.

Da sitzt analog zur Zinskritik die Nazikeule ziemlich locker. Auch beim Thema Geld geht es um Machterhalt bzw. die Vergrößerung von (wie auch immer gearteter) Macht.


Joe
14.2.2015 16:05
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Fefe und CCC sind politisch komplett durchinstrumentalisiert, weshalb ich den CCC auch meide.

Dieser selbsternannte “Computerclub” wurde m. W. in den Redaktionsräumen der “TAZ” gegründet. Das finde ich schon vielsagend…


WikiMANNia
14.2.2015 17:53
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@Harris
Auf der ganzen Welt. Viele Staaten haben in vielerlei Hinsicht Schwierigkeiten. Dann kommen internationale Organisationen (meist Umfeld UN und Weltbank) und die haben meist in ihrem Programmpaket irgendwas mit Feminismus/Genderismus dabei.

Dann wird die Erpressungsnummer geschoben: Wenn ihr das nicht akzeptiert, dann gibt es die dringend benötigte Hilfe eben nicht.

@Svenska
Wer lesen kann, ist im Vorteil. Ich schrieb “Die Nazis sind für den Feminismus nicht verantwortlich.” Ich habe nicht behauptet, die Nazis hätten den Feminismus gemacht.

@derdiebuchstabenzählt
Ich kann nicht jedesmal einen ganzen Roman hier als Kommentar einstellen, damit es auch der Dümmste begreift. Wobei, bin ich ausführlich (auch mit Quellen und weiterführenden Texten), dann liest das keiner (was man daran erkennt, dass niemand darauf eingeht).
Belässt man es dann aber mal bei einem Satz, dann wird man (absichtlich?) missverstanden.

Ihre Gegenrede ist deshalb wirr, weil der Feminismus (vor allem auch) in Ländern wütet (in Verbindung mit Political Correctness), die gar keine Nazi-Herrschaft hatten. Ich nenne nur die USA selbst und Schweden. Absolut sinnfrei die Einlassung also.

Für alle, die es nicht verstanden haben den Gedankengang nochmal in Mäuseschritten, zum Nachvollziehen:
Kernstichwörter in Hadmuts Artikel sind “Finanzierung durch die Rockefellers”, “Nachkriegs-Entnazifizierungsaktionen der Amerikaner”, “Juden” und “Nazis”.

Zwei Kernsätze hatte ich herausgehoben:

Es würde exakt zu der Hypothese passen, dass man versucht, alles wegzuhobeln, woran sich Nazis jemals gehalten haben.

und

Es wird aber plötzlich ein Schuh draus, wenn man nicht die Wissenschaft von heute, sondern den pseudowissenschaftlichen Schwachsinn zugrundelegt, der im Dritten Reich getrieben wurde. Denn da wurde tatsächlich willkürlicher machtorientierter rhetorischer Quatsch erzählt.

Und es würde sogar erklären, warum die Genderisten es vor allem auf Biologie und Medizin als Hauptangriffsziel abgesehen haben: Denn das waren ja zentrale Elemente der Ideologie der Nazis. Die haben ja damals versucht, ihren Blödsinn mit biologischen (Gene, Rasse, Rassenhygiene usw.) und medizinischen (Schädelform usw.) Argumenten zu begründen.

Dem habe ich in einem längeren Beitrag widersprochen und begründet, warum ich es für abwegig halte, den Feminismus mit der
http://de.wikimannia.org/Reeducation
in Zusammenhang zu stellen.

Wenn Feminismus in Sachen
http://de.wikimannia.org/Umerziehung
tätig ist, dann WELTWEIT und eben NICHT nur speziell im Rahmen amerikanischer Entnaifizierungsmaßnahmen.

Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit Ernst Rüdin als Direktor der Gesellschaft für Rassenhygiene im Umfeld des Führers platziert wurde, der unter anderem dafür sorgte, dass Hitler in Deutschland die Eugenikgesetze nach amerikanischem Vorbild gestaltete.

Nach Ende des Kriegs hat man einfach weitergemacht, als wenn nichts wäre. Das ist KONTINUITÄT. Wie diese Kontinuität aussah, kann man hier nachlesen:

http://de.wikimannia.org/Pro_Familia
http://de.wikimannia.org/Wer_ist_Pro_Familia?
http://de.wikimannia.org/Hans_Harmsen

Beispielsweise:

Hans Harmsen (1899-1989) war ein deutscher Sozialhygieniker und Bevölkerungswissenschaftler. Er betrieb Eugenik im Sinne der nationalsozialistischen Machthaber. Nach 1945 wurde er Professor an der Universität Hamburg. Er war Mitgründer, Präsident und schließlich Ehrenpräsident von Pro Familia. Harmsen gehörte ebenfalls dem wissenschaftlichen Beirat des Familienministeriums an.

Jemand, der Eugenik im Sinne der nationalsozialistischen Machthaber betrieb, wird nach 1945 Ehrenpräsident von Pro Familia und schafft es in den wissenschaftlichen Beirat des Familienministeriums.

Da staunt ihr, nicht wahr?

Wie passt das mit den Entnazifizierungsprogrammen der Amerikaner zusammen?
ICH weiß es nicht, es mache sich einen Reim darauf, wer kann.

Klar wird aber, dass Hadmut mit seinem Gedankengang auf dem Holzweg ist.

@Svenska

(Und sei es durch die Geburtenverhinderung von Jungen.)

Auch diese Behauptung ist gefährlicher Unfug.

In Indien leben immer noch 40 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Für diese hat die Regierung eine Art Lebens­mittel­marken eingeführt, damit sie nicht verhungern. Mit einer kleinen Einschränkung: nur die älteste Frau eines Haushalts kann diese erhalten, und kann sie dann ggf. an andere Mitglieder, oder sogar an Männer, verteilen. Männer ohne Frau oder Mutter verhungern dann eben.

Natürlich ist das alles keine rein indische Erfindung. Dahinter stecken die üblichen feministischen Seilschaften innerhalb der UN, die genau darauf achten, dass “lebens­unwertes Leben” nicht zu viel Förderung erhält.

Das demographische Ungleichgewicht entsteht durch die Abtreibung weiblicher Föten, das sich mit wachsendem Wohlstand in Indien in den letzten zwanzig Jahren akzentuiert hat. Mit dem Einzug von Ultra­schall­unter­suchungen haben geschlechts­spezifische Abtreibungen aber stark zugenommen. Da mobile Ultra­schall­geräte mittlerweile selbst in abgelegene Dörfer gebracht werden können und eine Unter­suchung nicht mehr als 500 Rupien (rund 10 Franken) kostet, machen heute mehr Inderinnen denn je von der Methode Gebrauch.

http://de.wikimannia.org/Indien

Es gilt als Naturgesetz, dass 104 bis 106 männliche Babys auf 100 weibliche kommen. In Indien und Vietnam liegt das Verhältnis bei rund 112 zu 100. In China sind es 118 zu 100, in Aserbeidschan, Georgien und Armenien liegen auch bereits bei 115 zu 100. Der französische Demographieforscher Christopher Guilmoto kommt auf 117 Millionen fehlende Frauen in Asien, die in China lebende Wissenschaftsjournalistin Mara Hvistendahl gibt die Zahl in ihrem Buch “Unnatural Selection” gar mit 160 Millionen an. Das sind etwas mehr als die gesamte weibliche Bevölkerung der USA.

http://de.wikimannia.org/China#Frauenmangel

Wie ich bereits erwähnte, hatte die
http://de.wikipedia.org/wiki/Planned_Parenthood
bereits ihre Berater beim österreichischen Führer platziert und einen Nazi-Eugeniker im bundesdeutschen Famiiienministerium. Es ist mit Sicherheit anzunehmender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die auf der gesamten Welt, einschließlich Indien und China ihre Berater an einflussreicher Position sitzen haben.

Die chinesische Geburtenkontrolle ist ganz nach dem Geschmack der “Planned Parenthood”, in Deutschland euphemistisch “Pro Familia” genannt.

@Leo

Nicht nur die Chinanesen haben das Problem mit dem Bevölkerungswachstum ganz ohne Feminismus gelöst.

Man kann auch alleine freistehend vorm Tor meterweit daneben schießen.

Die “Planned Parenthood” geht überall mit ihren Plänen zur Geburtenkontrolle hausieren, auch in China. China hat das Programm wahrscheinlich sogar freiwillig übernommen, weil ihnen möglicherweise selbst nichts besseres eingefallen ist. Das ändert aber nicht, auch gar nichts daran, dass das Konzepte von “Planned Parenthood” sind.

Der Einwand “die Chinesen blabla haben blabla ganz ohne Feminismus blabla” zeigt in so erschreckender Offenheit, dass nichts, aber auch gar nichts verstanden wird.

Es geht überhaupt nicht um Feminismus, das ist gar nicht das Ziel.
Das Ziel sind Geburtenkontrolle und Bevölkerungsreduktion.
Feminismus ist allenfalls ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck, genau so wie die
http://de.wikimannia.org/Homo-Lobby
die ebenfalls Nützliche Idioten in diesem Zusammenhang sind.

Wenn die Chinesen nun die Ziele Geburtenkontrolle und Bevölkerungsreduktion auch ohne Feminismus erreichen, dann ist das “Planned Parenthood” und deren Fädenziehern auch recht.

Alles zusammengenommen sind für mich plausible Begründungen, warum ich Hadmuts Gedankengang für in die Irre führend halte.

Die Nazis sind für den Feminismus nicht verantwortlich.

Dies schrieb ich als Antwort auf Hadmuts Einwand

Für die Motivlage und Strategie [des Feminismus …] stehen eindeutig und allein die Nazis des Dritten Reiches im Fokus.

Hadmut meint also, dass Feminismus wesentlich entwickelt wurde, um in Deutschland Nazitum auszurotten. Diesen Gedanken habe ich als falsch zurückgewiesen.

Ich habe nicht behauptet, wie @Svenska irrig meint, dass die Nazis den Feminismus gemacht haben. Die Nazis hätten aber Hadmuts Gedanken zufolge die Entnazifizierung der Amerikaner und damit den Feminismus auf den Plan gerufen.


Hadmut
14.2.2015 17:55
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> Diesen Gedanken habe ich als falsch zurückgewiesen.

Man kann nicht als Gast in andere Leute Blog deren Gedanken „zurückweisen”.


WikiMANNia
14.2.2015 20:31
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Nachtrag:

Die Rockefeller-Stiftung wurde 1913 gegründet,
Margaret Sanger gründete 1912 die “American Birth Control League”, die später in die IPPF umgewandelt und weiterentwickelt wird.

Jetzt sind wir genau 100 Jahre weiter:
Die IPPF nennt auf ihrer Internetseite (ippf.org) auf sechs Seiten mit Links zu anderen Organisationen, mit denen die IPPF weltweit Verbindung hat und vernetzt ist. Unter den bekanntesten und einflußreichsten sind:
* Rockefeller Foundation
* UNFPA (United Nations Fund for Population Activities), Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen
* WHO (World Health Organisation)
* UNESCO (United Nations Educational Scientific and Cultural Organisation)
* World Bank
* UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund)
* Ford-Stiftung
* Pathfinder International
* Allan Guttmacher Institute
* Agency for International Development (AID)
* John Hopkins University Center for Communication Programs

Allein das Stiftungsvermögen der Ford Foundation beträgt rund 13 Mrd. Dollar.

Jetzt können sich Hadmut Danisch, Männerrechtler und Feminismuskritiker mal überlegen, wie sie gegen diese hochvernetzte, gut organisierte und kapitalstarke Hydra anzukommen gedenken.

Ich will nur mal die Größenordnungen verdeutlichen, mit denen wir es hier zu tun haben:
“Ansichten eines Informatikers” als Ein-Mann-Internet-Blog auf der einen und 13 Mrd. Dollar Stiftungsvermögen auf der anderen Seite.

Hadmut hielt Susanne Baer für einen dicken Fisch und hat absolut keine Ahnung, wie groß die dicken Fische wirklich sind.
Ich fresse einen Besen, wenn es keine Verbindungen zu Pro Familia Deutschland und Planned Parenthood USA führen. Da wird es dann richtig interessant. Die Humboldt-Universität zu Berlin ist im Vergleich dazu ein langweiliger, weil unbedeutender Laden.
Aber zum Ablenken von Aufmerksamkeit ist er immer noch gut genug.
Dabei hat Hadmut im Prinzip schon herausgefunden, dass GM in HU eine taube Nuss ist und es dort nichts zu holen gibt. Die Uni-Leitung hat doch längst zugegeben, dass da nichts ist.

Und so wie die deutsche Antifa vom Mossand finanziert wird, die Gegendemonstrationen zu Pegida vom Staat Sachsen, so dürften die Demonstrationen für die Legalisierung der Abtreibung nicht von den Frauen selbst gekommen sein, sondern von Staat/Pro Familie finanziert und gesteuert.

Auch bei den
http://de.wikimannia.org/Femen
hat sich ja gezeigt, dass da wenig Frauenpower dahinter ist, sondern viel westliche Kampagnensteuerung.

Langer Rede, kurzer Sinn:
Es wird mir immer noch viel zu Kleinteilig gedacht. Der Blick für die größeren Zusammenhänge fehlt völlig.

Es stört mich auch, dass immer wenn der Name Rockefeller oder Rockefeller-Stiftung fällt, sofort irgendwas mit “jüdischer Weltverschwörung” assoziiert wird.

Seine Religion dürfte unmaßgeblich sein. Rockefeller war ein Mann, der so unermesslich reich war, dass ihm eine weitere Milliarde Dollar nichts bedeutet haben dürfte. Was bleibt so einem Mann noch an Zielen übrig? Mal eben die Welt retten? Tatsächlich hat seine Stiftung das Motto “to promote the well-being of humanity throughout the world.”
Ich denke, das ist sogar ernst gemeint und steht im widerspricht dem, was man Juden oftmals an negativen Motiven unterstellt.

Henry Ford hatte sich lauthals über das internationale Finanzjudentum ausgelassen – und ebenfalls eine Stiftung gegründet.

Und nun ziehen diese beiden Stiftungen, die eines Juden und die eines Judenkritikers bei “Planned Parenthood” an einen Strick.

Das gibt doch zu denken, oder?


Frank
19.2.2015 16:09
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Die Welt retten???
Klar -vor uns niederem Ungeziefer daß den Schönen und Reichen die Luft wegatmet und die Meere gelbpisst -niemals hegen die humane Ziele, bei ihren Bevölkerungs Reduktions Programmen!
Aids, Ebola, Sterilisation durch Impfzusätze oder Gift in der Nahrung, künstliche Östrogene usw
Die Welt retten -fürn Arsch!