Ansichten eines Informatikers

Die Frauenquote und die Arbeitsstättenverordnung

Hadmut
6.2.2015 19:12

Oh je, oh je. Langsam wird’s echt lächerlich.

23 Kommentare (RSS-Feed)

WikiMANNia
6.2.2015 19:33
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Es WIRD nicht erst lächerlich,
Feminismus und Frauenquote waren schon IMMER lächerlich… 😉


Gerald M.
6.2.2015 19:52
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Bitte nicht auf ein dicht schließendes Behältnis für gebrauchte Hygieneartikel auf den getrennten Toiletten im neuen Puma vergessen. Oder gibts in dem nur Unisex WC Anlagen? /zyn

Bei uns zu Haus würde man sagen: “Herr, machs mehr …”


Sandmann
6.2.2015 20:01
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Schwangerenschutz beim Panzerfahren soso. In Zukunft sollte man den Schützengraben der Nato Verbände auch Gendergerecht gestalten.. und Behindertengerecht mit Rampe…
Sturzkampfbomber Cockpits für Piloten mit weiblicher Erscheinung sollten auch den neuen -Bodyshapes 2015 entsprechen. Also nix mehr mit stramm durchtrainiert und so nene, sondern sitzkonform für zwei…
Und was ist mit Transsexuellen Soldaten beim Manäver… die kann man ja wohl nicht mit dem Männerpack in ein Zelt schicken. Das könnte ja zu sexuellen Übergriffen führen oder ? Wenn unsere Soldaten erst einmal gender sind dann sind ja homoerotische Spielchen an der Tagesordnung!
Jaja… wir haben noch viel zu tun. Packen wirs an! Auf auf ihr Schlapsäcke und sorgt mal für Gendergleichheit. Keine Flugzeuge mehr mit “Spitze”… da wollen wir doch mal ein Oval sehen jaja…
Aber endlich trifft es mal die Rüstungsindustrie. Die profitiert ja von allen Branchen immer vollkommen unabhängig was hier in Europa so passiert… reicht nen Bürgerkrieg im Kongo!


Owen
6.2.2015 20:13
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Verzeiht mir diese vulgäre Ausdrucks weise, aber:

Wer hat den denen ins Hirn geschissen?!

ok, ja ist eine rhetorische frage, aber trotzdem WTF?!

Frauen gerechte Panzer, ok, aber was für ein grentzdebiler vollpfosten setzt eine schwangere in ein Panzer in einem Kriegsgebiet?

Egal welches Geschlecht Mensch hat wen man schwanger ist bleibt man zuhause und geht nicht in den krieg, verdammt noch einmal!


Fredi
6.2.2015 20:18
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Ich wusste, dass der Artikel binnen kürzester Zeit unkommentiert hier landen wird 😀
http://www.rp-online.de/wirtschaft/arbeitsstaettenverordnung-regierung-regel-gilt-nicht-fuer-kampfpanzer-aid-1.4854318


Emil
6.2.2015 20:31
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@Fredi
Wer’s glaubt. Die Bundeswehr-Bürokraten haben sogar Einsatz-Fahrzeuge in Afghanistan stillgelegt, weil die ASU abgelaufen war.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/groteske-buerokratie-ohne-asu-stehen-bundeswehrjeeps-auch-am-hindukusch-still-a-348264.html


rjb
6.2.2015 21:40
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Das Arbeitsstättenmachwerk dieser Nahles ist auch unabhängig von Geschlechterquoten offenkundig grotesk. So soll es ja auch für Arbeitsplätze zu Hause gelten. Also dort, wo der Arbeitnehmer im Gegensatz zu einem betrieblichen Arbeitsplatz Gestaltungsfreiheit hat. Offenbar hält die seltsame Regierung dieses Landes Arbeitnehmer für zu blöde, sich dann selbständig so einzurichten, daß sie z.B. nicht von der Sonne geblendet werden. Man kann das für eine beleidigende Frechheit dieser Regierung halten, sofern man dieser unterstellt, überhaupt noch etwas zu merken. Fragt sich, wie lange es dauert, bis solche Ideen auf die nicht zu einem Beschäftigungsverhältnis gehörende zu Hause geleistete Arbeit ausgedehnt werden und es Vorschriften etwa über die Beleuchtung in der Küche gibt. Und dann zur gesundheitskonformen Gesamtgestaltung der Wohnung inklusive regelmäßiger Überprüfung.


Grobi
6.2.2015 21:59
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Ist zwar Off Topic aber wer mal wissen will wie weit dieses Genderdings noch ins Schwachsinnige abgleiten kann, der lese etwas in diesem Blog

http://teariffic.de/

Vorsicht Hadmut, die wohnt in Berlin und könnte dir irgendwann über den Weg laufen 🙂 (oder mir)


Andy
6.2.2015 22:07
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@Emil, das ist Auswuchs der zentralen Dienstverordnungen der BW die jahrzehntelang auf die Existenz auf Friedensarmee gestrickt wurden. Ich hab in meiner Zeit einen Dienstgrad kennengelernt der disziplinarrechtlich behandelt und im Rang herabgesetzt wurde weil er der per Dienstvorschrift verordneten Mülltrennung nicht nachgekommen ist. Ort des Vergehens: Somalia, dort wurden alle getrennten Säcke einmal die Woche auf einen LKW geworfen und ausserhalb des Camps dann alles zusammen verbrannt.

Man kann sich sowas echt nicht ausdenken, so hochgradig absurd ist es…


Brak
6.2.2015 22:24
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Vielleicht ist das ja der deutsche Beitrag, die Ukraine Krise zu entschärfen ….:-)


Michael
6.2.2015 22:55
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Wow. Das Legalitätsprinzip und das Einschränkungsgebot scheint beim Bundestag meilenweit daneben eingeschlagen zu haben.

Andere Länder machen das einfacher, was nicht unbedingt demokratischer ist, aber wenigstens ehrlicher: Die Armee wird einfach ein Staat im Staat und hat ihre eigenen Regeln. Mitsamt Militärgericht und eigener Umweltverordnung.


Firefly
6.2.2015 23:00
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Witzig ist das nicht mehr. Wenn ich jetzt das Archiv aufheizen darf, Krieg ich Würganfälle. Hab das vor einigen Tagen zum ersten mal gelesen und rege mich seither darüber auf. Wenn sie alles besser wissen und regeln wollen, können sie doch gleich wieder Planwirtschaft drauf schreiben. Dann wird das stimmiger. Ich hol schon mal Farbe und Pinsel in großen Lettern VEB an die Tür!


Küstennebel
7.2.2015 2:27
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Andy
6.2.2015 22:07
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@Emil, das ist Auswuchs der zentralen Dienstverordnungen der BW die jahrzehntelang auf die Existenz auf Friedensarmee gestrickt wurden. Ich hab in meiner Zeit einen Dienstgrad kennengelernt der disziplinarrechtlich behandelt und im Rang herabgesetzt wurde weil er der per Dienstvorschrift verordneten Mülltrennung nicht nachgekommen ist. Ort des Vergehens: Somalia, dort wurden alle getrennten Säcke einmal die Woche auf einen LKW geworfen und ausserhalb des Camps dann alles zusammen verbrannt.

Man kann sich sowas echt nicht ausdenken, so hochgradig absurd ist es…

Einfach mal fragen, ob er nach der Rangabstufung auch weniger Sold bekommt. Wäre ja dann ein logischer Schritt…

So machts ein Wirtschaftsbetrieb halt auch: Wieso mehr zahlen, wenn man Gründe finden kann um weniger zu zahlen?

dazu passt auch

rjb
6.2.2015 21:40
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Das Arbeitsstättenmachwerk dieser Nahles ist auch unabhängig von Geschlechterquoten offenkundig grotesk. So soll es ja auch für Arbeitsplätze zu Hause gelten.

Das muss man schon als Arbeitsschutz betrachten. Den hinterrücks durch etwaige Heimarbeit zu unterlaufen, das möchte Frau Nahles wohl verhindern.

Und Arbeitsschutz ist nicht einfach nur Gemütlichkeit. Pfläzen Sie sich mal auf die Couch. Das ist 2 Stunden echt bequem, aber bei 6 Stunden Email-Heimarbeiten sieht das schon anders aus.

Arbeitsplätze kosten richtig Geld. Auch und wegen des oft sinnigen Arbeitsschutzes. Vernachlässigt man diesen nur im Sinne fehlender Ergonomie, dann kann es für die Krankenkasse und damit für die solidargemeinschaft teuer werden – und das nur weil ein Unternehmen auf Externalisierung Arbeitsplätze aus ist, damit Kosten senkt und am Ende die Gemeinschaft für etwaige entstandene Gesundheitsschäden aufkommen muss.

Trotzdem natürlich etwas Lebensfremd. Aber das ist von der Elite / Oberschicht / Besserverdiener ja zu erwarten.

MFG


yasar
7.2.2015 9:04
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Der Sinn könnte aber auch sein, daß damit sich die Tussis nicht mehr per Schwangerschaft vor der Verlegung in die Krisengebiete drücken können. Denn bisher müssen die ja nur einfach schwanger werden, um sich davor zu drücken, nach Afghanistan oder sonstwo zu müssen.


Fredi
7.2.2015 9:40
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@Emil: Joa, hat aber nichts mit Arbeitsstättenverordnung zu tun.
Aber amüsant ist die Vorstellung allemal.


quer
7.2.2015 10:00
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Bei alledem fragt sich der gesunde Geist: Warum schreibt oder sagt man nicht unumwunden: “Wir wollen die Armee abschaffen. Verteidigung brauchen wir nicht, und angreifen wollen wir erst recht nicht”

Vor langer, langer Zeit diente ich mal in einer deutschen Armee, die rundum als schlagkräftig anerkannt und “drüben” durchaus gefürchtet war. Kennzeichen dieser effizienten Truppe: Sie wurde von Sozialisten leidenschaftlich bekämpft.

Da die heutige sog. BW nicht mehr von Sozialisten bekämpft wird, ist ihr Zustand entsprechend. Untauglich für alles und jedes. Eine Schande für das Personal. Ein jeder, der für diesen Söldnerhaufen einen Kampfbefehl erteilt, ist eigentlich ein Verbrecher.

Spott reicht nicht (mehr). Verachtung ist angesagt. Denn sowas schützt mich nicht mehr.


Manfred P.
7.2.2015 14:52
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Der Sinn könnte aber auch sein, daß damit sich die Tussis nicht mehr per Schwangerschaft vor der Verlegung in die Krisengebiete drücken können.

Was haben Tussis überhaupt in der Armee zu suchen, außer als Putzfrau, Krankenschwester oder Tippse?


horsti
7.2.2015 16:01
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“wen man schwanger ist bleibt man
zuhause und geht nicht in den krieg,
verdammt noch einmal!”

Stimmt, dann aber bitte auch hier Gleichstellung und werdenden Vätern ebenfalls das Zuhausebleiben ermöglichen.


Benjamin
7.2.2015 20:41
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Naja find ich nicht so schlimm, man kann sich bei der Entwicklung ruhig Mühe geben. Da sie sowieso nicht im Kampf eingesetzt werden sollte es darin wenigstens einigermaßen gemütlich sein.


rjb
8.2.2015 0:56
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@Küstennebel: Ob auf der Couch 6 Stunden “Email-Heimarbeiten” gemacht werden oder 6 Stunden rein privates “Surfen”, Daddeln und Facebook-Quackeln, dürfte sich hinsichtlich eventueller gesundheitlicher Folgen nicht grundlegend unterscheiden. Aber so eine Solidargemeinschaft ist schon etwas ungeheuer Praktisches, um jeden ihrer nicht unbedingt freiwilligen Angehörigen darauf zu verpflichten, ihr möglichst wenig Kosten zu verursachen und mit dieser Begründung ihn zu “nudgen” oder direkt zu kontrollieren und zu beaufsichtigen.



der eine Andreas
9.2.2015 13:30
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Noch was, was Frauen benachteiligt: Pendeln zum Arbeitsplatz!

http://www.ozy.com/acumen/your-ride-to-work-could-tank-your-marriage/4803?utm_source=DW1&utm_medium=pp&utm_campaign=pp

“Commuting is four times worse for women than men.”

Böse, böse, böse!


Lachhaft
10.2.2015 9:16
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> Langsam wird’s echt lächerlich.
> Feminismus und Frauenquote waren schon IMMER lächerlich

Wer das meint, ist selbst lächerlich. Der Erfolg ist das, was zählt, und der spricht für sich, egal, wie man das findet. Nein, Feminismus und Genderismus sind nicht lächerlich, sondern ernst zu nehmen, sonst wirds gnadenlos so weiter gehen und die Lächerlichen ihren eigenen Untergang lächerlich finden.