Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Suche

Kategorien

Spenden

Wer mein Blog unterstützen möchte, kann spenden:


Per Überweisung:
Hadmut Danisch
Berliner Bank
Konto 305193500
BLZ 10070848
IBAN DE45100708480305193500
BIC/SWIFT DEUTDEDB110


Per Paypal:


(Paypal zieht Provision ab)

Warum Graffiti nur grau und bunt nicht bunt ist

Hadmut
29.1.2015 0:52

Oh, wir leben im Zeitalter der ideologischen Dauerbeschallung. Wir rutschen gerade in eine Art Kastenwesen, in dem die Kaste der Meinungsdiktatoren uns unentwegt vorhält, die Welt und die Republik müssten bunt und divers sein. Jenseits jeder moralischen Bewertung stellt sich die Frage: Ist das überhaupt bunt?

Ich fange mal auf der Ebene der Realmetaphern zum Thema bunt an, um zu zeigen, dass schon die Metapher der Farben verfehlt ist:

Der Inbegriff von bunt war lange Zeit, fast die ganze Schulzeit hindurch, der unvermeidliche Pelikan Wasserfarbenkasten. 12 Knallbunte Farbdöschen, in der doppelstöckigen Angeberversion, die es mal eine zeitlang gab, auch 24. Wunderbare, hochqualitative, kräftige Farben. Zwei davon konnte man mischen, um einen neuen Farbton zu erzeugen. Bei drei Farben wurde das schon sehr schwierig, einen ordentlichen Farbton zustande zu bringen. Und wenn man nicht sehr aufpasste, und den Pinsel sehr sorgfältig auswusch, vermischte sich das alles zu einem schmutzigen Grau, etwa der Farbton einer Regenpfütze an der Hauptverkehrsstraße nach 3 Tagen Dauerregen.

Machen wir einen Schritt nach vorne: Wer mit der Darstellung am Bildschirm zu tun hat, und sei es nur als Web-Designer, weiß, dass man Farben über Rot-Grün-Blau steuert. Schön bunt. Mischt man aber alle drei Farben, so ist das Ergebnis: Grau. Farblos.

Es kann noch so schön bunt sein: Mischt man es, ist es nicht mehr bunt. Ist die Metapher einer „bunten“ Gesellschaft also schon deshalb verfehlt, weil bunt durch Mischen nicht funktioniert, weil Mischen gar nicht zu bunt führt?

Probieren wir es mal etwas lockerer. Gehen wir mal nicht von einer Mischung aus, sondern von bunten Flecken, nebeneinander. Das ist viel interessanter:

  • Ich habe mir mal vor vielen Jahren selbst eine Einbauküche eingebaut. Und damals etwas getan, was ich für schlau hielt, was sich aber bald als Fehler herausstellte: Die Auswahl der Arbeitsplatte. Im Baumarkt hatten sie so 30 oder 40 verschiedene Muster, und ich habe ein Granit-Muster gewählt, was aus vielen kleinen Flecken in verschiedenen Farben bestand. Werde ich nie wieder tun, war unhygienisch, weil man den in der Küche typischen Schmutz vom Kochen nicht mehr sah und darauf überhaupt nicht sehen konnte, ob die Platte jetzt eigentlich sauber ist oder nicht. Man musste da immer versuchen, das mit der Hand zu fühlen. Was auf den ersten Blick wie bunt aussah, hat nur blind gemacht, weil man auf dem Fleckenmuster überhaupt nichts mehr erkennen konnte.
  • Denselben Effekt hatte ich ein paar Jahre zuvor bei der Bundeswehr. Als ich da hinkam, hatten die noch einfarbig oliv und fingen gerade an, mit den ersten Fleckenmustern zu experimentieren. Das gelang zwar damals noch nicht immer, aber gerade deshalb war das Prinzip klar: Es ging nicht darum, farbig zu sein, progressiv oder modisch. Es ging darum, unsichtbar zu sein, jede Kontur optisch zu zertrümmern, indem man ganz viele Konturen anbringt. Man versteckt die Konturen eines Fahrzeuges oder Schiffes in anderen Konturen wie eine Nadel in einem Nadelhaufen. Man sagt dann aber nicht, oh, ist das ein schöner bunter LKW. Man sieht ihn nicht einmal, weil man nichts mehr davon wahrnimmt.

    Das gleiche macht man heute mit sogenannten „Erlkönigen“, also den Erprobungsfahrzeugen der Autohersteller, die eigentlich noch geheim sind, aber auf normalen Straßen probegefahren werden müssen. Die werden auch mit Mustern beklebt. Nicht weil die Muster so schön sind oder das die nächste Lackierungspalette wäre, sondern weil man nichts mehr sieht. Man sieht nicht mehr, wie das Auto aussieht. Sieht jetzt alles gleich aus.

  • Berlin ist Graffiti. Oder sagen wir her: Flächendeckend vollgeschmiert. Graffiti wäre noch geschmeichelt. Egal, wo man hinschaut, alles ist beschmiert. Neue Häuser, Wände, Bauten werden kaum drei Tage alt, ohne massiv eingesaut zu werden. (Von völlig talentlosen Spinnern, die nicht mehr als Gekritzel zustandebringen und ihr Gebimsel anderen gewaltsam aufdrängen müssen, weil sie so grottenschlecht sind, dass niemand das freiwillig ansehen oder haben will, nicht mal kostenlos. Aber das ist eine andere Geschichte.) Jedenfalls gibt es ganze Stadtteile, die flächendeckend vollgesprüht sind.

    Wenn man fragt, warum die Leute das machen, heißt es, damit es nicht so langweilig und einheitlich aussieht, ist doch bunt, ist doch schön, wir lieben die Abwechslung.

    Nur: Das Gegenteil ist der Fall. Erst durch die Schmierereien sieht wirklich alles gleich aus, wird alles mit einer Camouflage, mit einer Art Tarnnetz zugedeckt, bis alles nur noch uniformiert gleich aussieht, in einem durchgehenden, konturlosen, variationslosen Ghetto-Rauschen versinkt, und man die Orientierung verliert, weil alles gleich aussieht.

    Es ist paradox: Die Leute sagen, sie wollten gegen das Einheitsgrau der Betonburgen angehen. Tatsächlich aber machen sie das Gegenteil, ertränken alles in einem völlig variationslosen Einheitslook, können es nicht ertragen, wenn ein Haus auch nur ein bisschen vom ausschließlichen, monopolistischen Einheitslook abweicht, der nicht die geringste Abweichung gestattet.

    Sie sagen, sie wollten es bunt. Tatsächlich überdecken sie alles mit einem Fleckenmuster, das die Wahrnehmung jeglicher Eigenschaften blockiert und alles eigenschaftslos gleich aussehen lässt. An Berlin ist gar nichts bunt. Alles sieht exakt gleich aus.

  • Sucht man wirklich bunte Häuser, findet man sie in Bo-Kaap, einem Stadtteil von Kapstadt, der für seine bunten Häuser bekannt ist. Die sind so bunt, bunter geht’s nicht, und sie sehen wirklich bunt aus. Richtig bunt.

    Warum?

    Weil jedes Haus einfarbig ist. Jedes Haus ist sorgfältig nur in einer einzigen Farbe gestrichen, die für dieses Haus charakteristisch ist. Graffiti, Geschmier usw. gibt es nicht, weil die Leute respektieren, dass jedes Haus eine einzige Farbe hat und damit aus den anderen heraussticht. Nicht Gleichheit, nicht Einerlei, nicht das Niedermachen von Unterschieden macht den Stadtteil bunt, sondern umgekehrt, dass jeder ungehindert und respektiert sein Charakteristikum herausstellen kann. Und weil sich jeder eine andere Farbe aussucht, die ihm gefällt, und die von anderen respektiert wird, entsteht der wunderbar bunte Effekt.

    Und der Effekt zeigt sich auch beim Fotografieren. Wer das ein bischen ernsthafter betreibt, weiß, dass ein Bild mit ganz vielen Farben drauf nicht bunt, sondern nur durcheinander und informationslos, langweilig erscheint. Ein Bild wirkt erst dann bunt, wenn darin eine kräftige Farbe, und vielleicht noch deren Komplementärfarbe dominiert. Ein Durcheinander wird nicht als bunt, sondern als Durcheinander wahrgenommen. Ein richtig gutes buntes Bild hat dagegen eine Farbaussage. Bunt lebt nicht von „Vielfalt“, bunt lebt von der Dominanz kräftiger Farben. Farben wirken bunt, wenn sie knallen und nicht rauschen. Das ist elementare Bildgestaltung.

    Stellt Euch vor, da wäre ein Bild von zehn Frauen, die gleich aussehen, gleich nebeneinder stehen, gleiche Pose, gleiches Kleid, aber in zehn verschiedene Farben. Will keiner sehen, stinklangweilig, sieht aus wie die Farbmustertafel des Stoffherstellers. Nun stellt Euch das gleiche Bild vor, aber 9 der zehn Frauen haben ein schneeweißes Kleid an, während das der dritten Frau knallrot ist. Und plötzlich ist das Bild bunt.

Der Rückgriff auf die Metapher von der „bunten“ Gesellschaft schlägt also völlig fehl, weil die Analogie nicht funktioniert. Macht man mit Farben das, was man politisch mit einer Gesellschaft machen will, kommt das Gegenteil von bunt heraus: Entweder graues Einerlei, wenn man es mischt, oder die komplette Unsichtbarkeit jeglicher Konturen und Eigenschaften, wenn man ein Fleckenmuster gestaltet.

Tatsächlich nämlich ist das, was in Deutschland politisch gerade passiert, das Gegenteil von »bunt«. Es wird gerade mit äußerstem Propagandadruck und sogar – siehe Pegida-Gegendemonstrationen und Angriffe auf Politiker – ein rigider Einheitslook durchgeprügelt und erzwungen:

Meinungen
gibt es nicht mehr. Wer eine andere Meinung als die Einheitsmeinung hat, oder wer überhaupt noch selbst meint, antstatt das Meinen aufzugeben und an die diktatorische Kaste zu delegieren, der wird angegriffen, als Nazi abgestempelt, steckbrieflich an die Wand gestellt. Man beobachtet das immer öfter, dass Leute bis in ihr Privatleben verfolgt werden, man ihnen sogar nach der Anstellung trachtet, Eigentum zerstört, sie mobbt und körperlich angreift. Nicht die geringste Varianz der Meinung wird mehr geduldet.

Das könnte man nicht mal als eine dominierende Farbe hinstellen, denn die Einheitsmeinung ist ja, überhaupt kein Merkmal, kein Charakteristikum mehr greifen zu können. Einfach nur grau.

Quoten
werden überall durchgesetzt. Gleichstellung. Das ist so bunt wie der Farbton #777777 in RGB, nämlich grau, weil rot, grün und blau jeweils gleichgestellt sind.

Alle Eigenschaften werden abgeschafft

Es soll bunt sein, aber es ist wie Graffiti im Ghetto: Das Ergebnis ist nicht, dass man Farben sieht, sondern dass jegliche Eigenschaften, jede Information, einfach alles in einem Fleckenmuster absäuft, bist wirklich alles absolut gleich aussieht, weil durch die konturen-Überflutung keine Kontur mehr erkennbar ist, und wieder ein Einheitsgrau daraus wird.

Sie nennen es zwar bunt, das ist es aber nicht. Es ist die antrainierte Unfähigkeit, noch irgendetwas als Eigenschaft wahrzunehmen. Egal ob Geschlecht, Körpergröße, Herkunft, Ausbildung, Befähigung, Leistung, Sexualität, egal was, keine einzige Eigenschaft darf mehr gesehen, darf mehr zur Kenntnis genommen, darf mehr erwähnt werden.

Es ist, als ob man ständig von »bunt« redet, gleichzeitig den Leuten aber Sehnerven durchschneidet, damit sie farbenblind werden.

Es ist, als ob man den Leuten gleichzeitig „bunt“ erzählt, sie aber sofort verprügelt, wenn sie eine Farbe sehen, bis für sie alles einheitlich grau ist und sie das für bunt halten.

Es ist wie das Zimmer 101 in Orwells 1984, indem Leute so lange gequält werden, bis sie 5 Finger sehen, obwohl man ihnen nur 4 zeigt.

Es ist, als habe sich Orwells »Ministerium für Wahrheit« die „bunt-Propaganda” ausgedacht: Uns wird jede Farbe, jede charakteristische Eigenschaft rausgeprügelt, alles wird durchmischt, jeder Eigenschaft aufgelöst. Kein Wissen, keine Leistung mehr, alles wird „gleichgestellt”, gleichgemacht, bis ein einheitlicher, homogener, eigenschaftsloser, differenzierungsunfähiger, beliebiger, informationsloser, grauer Brei entsteht.

Gleichzeitig wird den Leuten eingehämmert, es für bunt zu halten. Und wer es nicht für bunt hält, wird angegriffen, angeprangert, von der Presse gejagt, von der Antifa verprügelt, die sich aufführt wie die Gedankenpolizei. Krieg ist Frieden. Eine Gesellschaft ohne Eigenschaften ist bunt.

Viele Leute staunen, wie genau unsere Zeit auf den Roman 1984 passt. Und hatte Orwell da nicht auch die Hasswoche und den täglichen 2-Minuten-Hass als Propaganda-Instrument beschrieben? War das, wie die Presse auf Pegida losgegangen ist, nicht genau das? Hasswoche, oder besser Hassmonat? Jedesmal, wenn man das Radio einschaltet, das Einschlagen auf Pegida, als ob’s kein anderes, kein wichtigeres Thema gäbe, jeden Morgen? Ist das nicht genau der tägliche 2-Minuten-Hass, wie ihn Orwell beschrieb?

Wir sind nicht nur im Roman 1984. Wir sind bereits in Zimmer 101. Uns wird beigebracht, fünf Finger zu sehen, wo nur vier sind. Uns wird beigebracht, keine einzige Eigenschaft mehr zur Kenntnis zu nehmen, zu erwähnen, zu beachten, zu sehen. Doppeldenk: Wir dürfen keine einzige Farbe mehr sehen, keine mehr denken, es ist alles grau, alles gleich, kein erlaubter Unterschied mehr. Und gleichzeitig sollen wir darüber jubeln, dass es so bunt ist, und bunt für das Ideal halten.

Weil das Ministerium für Wahrheit es sagt.


119 Kommentare (RSS-Feed)

DarkynanMP
29.1.2015 1:12
Kommentarlink

Die Antifa führt sich tatsächlich schon lange so auf, wie die Pasdaran im Iran.
Noch nicht so im großen Stil – aber wenn sich’s wirtschaftlich lohnt, finden sich bestimmt auch hunderttausende, die den gleichen Zirkus veranstalten.

Die wissen auch, oder spüren zumindest unterbewußt, was sie da treiben, weswegen jedem Treiben der Kampf gegen vermeintliche Nazi’s unterlegt wird.
Denn gegen Nazi’s – oder was man so betitelt – ist ja jedes Tun recht.


Hadmut
29.1.2015 1:16
Kommentarlink

> Die Antifa führt sich tatsächlich schon lange so auf, wie die Pasdaran im Iran.

Ja, volle Zustimmung.

Und es gibt ja über die Gewerkschaften und die Universitäten auch ziemlich direkte Verbindungen zu SPD und Grünen. Da wird systematisch eine paramilitärische Schlägertruppe aufgebaut, die Andersdenkende bedrängt und einschüchtert. Da entstehen richtige Prügeltruppen.

Habe ich damals schon bei den Piraten gemerkt, als die da ziemlich aggressiv alle bedrängt und rausgemobbt haben, die noch funktionsfähiges Hirn hatten.


Michael
29.1.2015 4:05
Kommentarlink

Parallelgesellschaften!

Sind die Lösung, denn so entstehen schöne farbige (höhö) Flecken auf der No-Go-Karte.


SteffKo
29.1.2015 6:27
Kommentarlink

Das war meiner Meinung nach einer Ihrer besten Artikel zu diesem Thema.


quellwerk
29.1.2015 6:58
Kommentarlink

Gut gesehen! Ich hatte dies mal, etwas pathetisch, so beschrieben:

Die vielbeschworene Differenz des Feminismus ist nicht mehr als ein schwächlicher Farbwechsel zur Erheiterung des Gemüts. Dem Harten der Differenz begegnet der Feminismus nicht mit unterscheidendem Denken, sondern wahlweise mit Toleranz, Ängstlichkeit, Servilität und offener Aggressivität. Wenn jemand sagt, um der Gleichheit der Menschen Willen, seien sie in ihrer Unterschiedlichkeit festzuhalten und unterschiedlich zu behandeln, ist er Sexist oder Faschist. Die einzige Differenz, die der postrukturalistische Nicht-Akteur festhalten kann, ist jene gegenüber dem männlichen Denken, das seine formlose Beliebigkeit verachtet.


Guter Artikel!
Es geht um die Durchmischung, um die Schaffung einer einheitlichen Sklavenrasse und um die Zerstörung Deutschlands.

Carsten

“Die Regierung der Sowjetunion ist der Ansicht, daß das Bestehen des “Besatzungsstatuts”, das von den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich für Westdeutschland festgelegt wurde, nicht nur mit den demokratischen Prinzipien und den nationalen Rechten des deutschen Volkes unvereinbar ist, sondern unter den gegenwärtigen Verhältnissen, da es die Annäherung zwischen Ost- und Westdeutschland erschwert, auch eines der Haupthindernisse auf dem Wege zur nationalen Wiedervereinigung Deutschlands ist.”


Horsti
29.1.2015 7:33
Kommentarlink

“Bunt” ist für manche ja schon ein Vorteil an sich, obwohl es erstmal eine völlig wertfreie Bezeichnung ist. Bezeichnenderweise dürfen Meinungen heute nicht mehr “bunt” sein, sondern gefälligst uni. Notfalls durchgesetzt durch eine, teilweise staatlich finanzierte, Antifa, die mich immer mehr an einen SA-Schlägertrupp erinnert.
Aktuell ist hier in Hamburg Wahlkampf. AfD-Plakate sind zu 90% zerstört worden, Wahlkampfveranstaltungen der AfD werden massiv gestört, AfD-Politikern werden Farbbeutel an ihre Wohnhäuser geworfen.


theodor
29.1.2015 7:41
Kommentarlink

Wahnsinns Text! Hadmut, Danke für die viele Arbeit, die du in den Blog steckst. Hier mitzulesen macht ist echt ein Geschenk!


Thorben
29.1.2015 8:04
Kommentarlink

Aha, so ein schwarz-weißes Weltbild entstand beim Fotografieren. Wieder eine Analogie die daneben geht, denn es lebt sich unvergleichlich viel besser in dem heutigen Graffiti-bunten Berlin, als der Stadt das die Welt von alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen her kennt.


Hadmut
29.1.2015 10:49
Kommentarlink

> denn es lebt sich unvergleichlich viel besser in dem heutigen Graffiti-bunten Berlin,

Berlin ist eine Müllhalde voller Sozialgestörter, Rotz und Hundekacke (wobei das mit der Hundekacke zugegebenermaßen schon besser geworden ist).

Wer das für Lebensqualität hält (und dies mit dem Vergleich Berlin heute gegen Berlin früher) vergleicht, der war noch nie außerhalb des Müllhaufens.

Die Lebensqualität in Berlin liegt meilenweit unter der von Städten wie Sydney oder Melbourne. Da ist es übrigens sehr viel sauberer und beschmierte Häuser, Vandalismus oder absichtlich auf die Straße geworfenen Dreck, was in Berlin allgegenwärtig ist, findet man dort nur sehr selten.


Geisterkarle
29.1.2015 8:33
Kommentarlink

Ähm … sorry, aber:
ja, #777777 ist grau! Aber wenn man tatsächlich alles zusammen mischt, also #FFFFFF, dann hat man Weiß!
Vielleicht ist das ja – in deiner Analogie – die Hoffnung der “Gleichstellung”, dass alles schön Weiß und Sauber wird! Wobei du ja schon mit den 10 Frauen ja beschreibt wie öde das ist…


Martin
29.1.2015 8:44
Kommentarlink

Naja, aber eigentlich sind doch die meisten Politiker für “deine” Definition von Bunt. Deutsch (und Christlich) als Dominante Farbe und alles andere darf dazu dienen, das die eigene Farbe heraus sticht. Sagt aber natürlich keiner so direkt. 😉

Aber zu deinem Bsp. mit den einfarbigen Häusern. Wenn ich mir ein Luftbild oder Satellitenbild anschaue, habe ich dann nicht das gleiche Problem? Ist also Bunt und Grau nicht stark von der Perspektive abhängig?
Und die Leute die ein Graffiti überladenes Stadtviertel toll finden, schauen halt einfach “genauer hin”.


_Josh
29.1.2015 9:59
Kommentarlink

@Geiserkarle: Heute schon eine Korinthe gekackt? Gestern auf dem Rummel für Nebenschauplätze und Begriffstutzige gewesen? Dabei ein wenig zuviel von der #FFFFFF-Zuckerwatte genascht?

Verstehe. Und gute Besserung.


Hotcha
29.1.2015 10:09
Kommentarlink

Danisch hat sich nun endgültig ins Abseits des beliebigen Schwadronierens geschossen. War mal interessant, wo er wissenschaftlich argumentierte. Nun nur noch wildes Herumvermuten, wie irgendein wildgewordener Frustbürger. Verzichtbar geworden.


Hadmut
29.1.2015 10:53
Kommentarlink

> Nun nur noch wildes Herumvermuten

Wo habe ich denn in diesem Artikel »Vermutungen« angestellt?

> Verzichtbar geworden.

Ach, die linke Kampfrhetorik mal wieder. Es gibt zwei Sorten Leute, die ankündigen, mein Blog nicht mehr zu lesen:

  • Da gibt es die, von denen man bisher nichts hörte, die nur unter Pseudonym vorbeikommen um zu sagen, dass sie nie wieder kommen: Sockenpuppen, klassische Social Media Manipulation
  • Und es gibt die, die ständig sagen, dass sie nie wieder kommen, und dann doch ständig weiterplappern. Wäre schön, wenn man die loswürde, man wird sie aber nicht los.

JochenH
29.1.2015 10:09
Kommentarlink

Ich habe den Blog vor 2 Monaten erst entdeckt und freue mich über solche Artikel. Dieses “bunt” ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Bei Piraten wurde das gerne für “männlich schwul” verwendet. Auf der anderen Seite war selbst ein Plakat importiert von den französischen Piraten Stein des Anstoßes, wo eine nackte Piraten posierte, die aber mit schwarzen Balken an kritischen Stellen verklebt war.

Prüde und rückständig bis zum geht nicht mehr, aber reden von “bunt”.

Leute, die von bunt reden, kenne ich ausnahmslos als Anti-Irgendwas. Im wesentlichen sind sie gegen Familien, Menschen mit gutem Einkommen, gegen das gesamte Bürgertum. Ersetzt werden soll das durch Anarchie, die dann euphemistisch als bunt bezeichnet wird. Wie Hadmut schreibt ist dieses bunt auch nicht erstrebenswert, am Ende ist das Gemisch dann wieder grau und schmutzig.


derdiebuchstabenzählt
29.1.2015 10:23
Kommentarlink

@ Thorben

Du bist ein Laberkopp. Nicht das Weltbild von Hadmut ist schwarz weiß, sondern Deine Behauptung Berlin werde durch Graffiti bunt und die Welt durch Einheitsbunt vielfältig … Die Buntmacher sitzen sogar für ihre angebliche Buntheit lieber im Dunkel, siehe die Lichtausmacher der H U Berlin, als andere Meinungen zu erdulden.

Für einen Genderanhänger muss Berlin allerdings so wie für die Made der Speck erscheinen … 🙂


Missingno.
29.1.2015 11:18
Kommentarlink

@Geisterkarle
Ja, bei additiver Farbmischung. Bei den Wasserfarben hat man eher ein kackbraun-schwarz-grau, weil subtraktive Mischung. Und da ja die Gleichmacherei durch das schwächste Glied limitiert ist, bekommt man eh nicht das Maximum #FFF sondern eben das Minimum (bspw.) #777. 😛


Alexander Graf, Berlin
29.1.2015 11:30
Kommentarlink

Zum Thema Farben, Bunt und Feminismus passt meiner Auffassung auch, das die Symbolfarbe des Feminismus, nämlich Lila, ja die 1:1 Mischfarbe von Rot und Blau ist.

Rot und Blau sind die “klassischen” Symbolfarben für Mann und Frau, wobei iirc Rot bis Ende des 19.Jahrhunderts die männliche, kraftvolle Farbe darstellte, während Blau das dunkle, tiefe, mystische des Weiblichen symbolisieren sollte. Aus mir unbekannten Gründen wurde das dann vertauscht, seitdem steht Rot für Frau, Blau für Mann.

Indem diese beiden Farben, welcher Zuordnung auch immer, nun im Feminismus zu Lila vermengt wurden, so wird damit ja auch die Auslöschung der klassischen Geschlechter als politischem Ziel des Femininismus symbolisiert. Lila wurde meines Wissens ab der sogenannten 2.Stufe des Feminismus Mitte des 20.Jh von der Frauenbewegung verwendet.

AGB


Stefan
29.1.2015 12:03
Kommentarlink

Ach, Hartmut. Gesellschafts- und Ideologiekritik anhand der Farbenlehre, Küchentischmetaphern, Camouflage und Graffiti? Ernsthaft? Und dann wunderst du dich, dass deine Analogien nicht funktionieren.

Schade eigentlich. Früher hatten deine Traktate wenigstens Hand und Fuß. Heute machst du nur wohl noch Zielgruppenmarketing, ungeachtet wie seicht und albern sie ist, möchte man meinen.


Hadmut
29.1.2015 12:31
Kommentarlink

@Stefan:

> Ach, Hartmut. Gesellschafts- und Ideologiekritik anhand der Farbenlehre, Küchentischmetaphern, Camouflage und Graffiti? Ernsthaft?

Was soll man von jemandem halten, der weder meinen Namen richtig abschreiben kann, noch den Text verstanden hat?

Aussage des Artikels war, dass die Analogie zur Farbe (nämlich durch „bunt“) hinten und vorne nicht funktioniert und nur hohle Rhetorik ist. Aussage war, dass die Denkweise „bunt“ auf die Gesellschaft nicht anwendbar ist, eine falsche Analogie ist und der Desinformation dient.

Und nun kommst Du daher und wirfst mir vor, dass die Analogie nicht passt.

Schalt mal das Licht ein.


Frank
29.1.2015 12:37
Kommentarlink

Schöner Artikel -mal was zum Nachdenken, nicht so Faktenüberladen.
Und ja -“dat dufte Bäärin” ist ne verkommene Drecksstadt geworden, in der man nach 25 Jahren Vereinigung immer noch irgendwie froh ist die Zonengrenze zum Osten zu überqueren.
Wenn ich an meine Kindheit denke, Jugenfestspiele, den Neptunbrunnen aufm Alex -dort werden jetzt regelmäßig Menschen totgetreten…
So eine versiffte ScheißStadt!


Stefan
29.1.2015 13:16
Kommentarlink

Was soll man von jemandem halten, der sich an Schreibfehler aufhängt. Ich glaube, Rabulistiker, Ideologe und Idiot waren an anderer Stelle deine Worte.

Zum Rest: Schön, dass dir nicht auffällt, dass du Äpfel und Birnen vergleichst. Aber mach weiter so. Ist sich der Sache dienlich.


Hadmut
29.1.2015 15:12
Kommentarlink

@Stefan:

> Was soll man von jemandem halten, der sich an Schreibfehler aufhängt.

Ich hänge mich nicht an Schreibfehlern auf. Hab ich nie getan und darüber auch schon oft gebloggt.

Ich glaube aber nicht, dass es ein Schreibfehler war. Sondern da wurde jemand zum stänkern geschickt, der die Seite nicht mal richtig gelesen hat. Das war herumstänkern und -trollen ohne Lesen und Denken. Solche Leute werden hier öfters vorbeigeschickt.


HeJo
29.1.2015 13:45
Kommentarlink

Eine ganz hervorragende Arbeit!

Ich werde sie nicht nur aufbewahren (als Dokument wider den Wahnsinn kurz vor dem Zusammenbruch) sondern auch fleißig verteilen!
Danke!


Christian
29.1.2015 13:56
Kommentarlink

Super Artikel Hadmut! Schön und klar und deutlich zusammengefasst.
Versuche mich grade selber an einer Artikelfolge von Merkmalen, welche zeigen sollen, dass wir auf eine neue Gesellschaft, eine Art buntes Gefängnis, zusteuern und da passt Dein Artikel wie die Faust aufs Auge.
https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/01/27/das-gefangnis-i/
Werde den Artikel heute Abend bei mir verlinken.
Schönen Gruß
Christian


Peter
29.1.2015 14:03
Kommentarlink

@quellwerk

BlaBlaMeter sagt:

Bullshit-Index :0.5
Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist – und wenn ja: wer soll das verstehen?


Marcionit
29.1.2015 14:45
Kommentarlink

Alles richtig erkannt.

Man könnte es auch in zwei kurzen Sätzen zusammenfassen, die aber nur die verstehen, die ausreichend spirituelle Tiefe erworben haben:

Kollektivismus ist satanisch (Hadmut nennt es richtig “grau”).

Individualiät ist göttlich und damit bunt, denn so hat der Schöpfer alles geschaffen (Atheisten mögen “Natur” anstelle setzen, um ihr Gemüt zu beruhigen).

Kollektivisten hassen das Individuum, denn es zeigt ihnen ihre Erbärmlichkeit.

Individualisten empfinden latent Mitleid mit den Schafen der kollektiven Herde, nicht nur, weil die alle in Arschlöcher sehen und diesen folgen müssen, sondern weil sie so armselig kollektivistisch gleich-primitiv sind.

Das Problem ist, daß der satanische Geist unsere Gesellschaft vom göttlich-individuellen erneut zum satanisch-kollektiven Zustand gewandelt hat, in den der roten und braunen Sozialisten, deren Welt eben immer grau war und ist.

Die CDUCSUSPDGrüneSED-Einheitspartei ist nur noch grau und erlaubt keine eigene Meinung, keine Kritik, keine göttliche Buntheit und Vielfalt.

Darum auch der Genderfaschismus, an dem sich Hadmut so gerne reibt.

Daher die Hetze und Propaganda, im Kern wie Joseph-Eduard Goebbels-vonSchnitzler gegen alle, die es wagen, aus der Herde auszuscheren und Individualität zu zeigen.

Das sind Gedankenverbrecher!

Die Hochgradfreimaurer (= Satanisten) Huxley und Orwell haben uns unterhaltsam aufgezeigt, war ihr “Herr und Meister”, der Fürst dieser Welt, mit uns vor hat.


Reconquistador
29.1.2015 15:44
Kommentarlink

bunt statt braun? oder doch alles dann eher braun statt bunt?

bunt war die Welt VOR Öffnung aller Grenzen. Gibt man der Vermischung uner dem Multikult genügend Zeit, sind am Ende alle einheitlich braun.
Das ist die Ironie der Ideologie des bunten Wahns.


quellwerk
29.1.2015 16:25
Kommentarlink

@Peter
Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe diesen Test schon öfter bei meinen Texten gemacht – immer mit dem gleichen Ergebnis: Bullshit.


Maxx
29.1.2015 16:44
Kommentarlink

Hey, Kompliment. Gut zugespitzt und toll geschrieben. Ich teile auch ausdrücklich Ihre Meinung zu Berlin, genauso ist es…


Keats
29.1.2015 17:11
Kommentarlink

Wenn alle Zutaten zusammengeworfen werden, gibt es jeden Tag nur Eintopf. Globale Gleichschaltung und Monopolbildung führen zu einem vielfältigen und bunten Artensterben. Mit jedem Tag wird die europäische Kultur reicher, weil sie immer mehr verschwindet. Paradoxien sind die simpelste Art, Tiefe vorzutäuschen. Wer sie nicht versteht, ist einfach noch nicht so weit.

“Humanitäre Friedenseinsätze” stürzen ganze Länder in bleibendes Chaos und führen zu Millionen Toten.

Niemand ist rassistischer als die Antirassisten, niemand sexistischer als die Gender-Mainstreamer. Als Heilmittel gegen “Diskriminierung” wird nach gesetzlicher Diskriminierung geschrien.

Nationalisten werden von ihren eigenen Staaten zu Staatsfeinden erklärt.

Ein “Sozialismus”, der die Arbeiter zugunsten der Superreichen und des Lumpenproletariats ausbeutet?

Bigotterie ist das markanteste Kennzeichen der herrschenden Ideologie. Das macht ihre Protagonisten auch so aggressiv, so wenig diskussionsbereit.

Kirchliche Funktionäre, die genau wissen, was es bedeutet, tief in der Lüge zu leben, marschieren trotzdem in der 1. Reihe und hetzen mit gegen Ausgestoßene.

Wie sollen die vielen Mitmacher aus dieser Nummer wieder herauskommen? Es geht hier um Sektenpsychologie. Man müsste sie deprogrammieren.


Cargo Cult Science
29.1.2015 17:30
Kommentarlink

@Stefan

Wahrscheinlich ist es sehr anstrengend, in der Uni alle Wörtx mit sinnlose* Zeicha und Unt_ers_tric_has zu gendern, so daß Euch nur ein arg begrenztes Vokabular verfügbar ist. Um Ihnen zukünftige Peinlichkeiten zu ersparen, möchte Ihren Wortschatz hier um folgenden Begriff erweitern:

Das Gleichnis:
»Gleichnisse sind meist kürzere Texte, die mit didaktischem Anspruch einen komplexen oft theoretischen Sachverhalt in Form einer bildhaften und konkreten Darstellung abbilden. Man unterscheidet zwei Textebenen: die Ebene des Gesagten und die Ebene des Gemeinten. Diese beziehen sich aufeinander und berühren sich schließlich im Vergleichsmoment (d. i. „das Dritte des Vergleichs“, auch Vergleichungspunkt). Im Gegensatz zur Parabel muss im Gleichnis, das einen expliziten Vergleich darstellt („so wie“), die Sachebene nicht durch die Leser erschlossen werden, sie wird direkt im Text parallel zur Bildebene genannt.«

Und als Hausaufgabe gebe ich Ihnen mit auf den Weg, das Gelernte anhand von Platons Höhlengleichnis anzuwenden.

@Hadmut
Ich möchte mich bedanken für die Hinweise auf die Stilmittel ideologischer Rabulistik, die sich in Ihren Antworten auf die Störversuche finden. Es scheint bspw. tatsächlich Standard zu sein, stets auch ein Viertellob in die Schmähungen einzubauen:

»War mal interessant, wo er wissenschaftlich argumentierte.«
»Früher hatten deine Traktate wenigstens Hand und Fuß.«

Das habe ich nun auch selbst schon so erfahren »dürfen«. Man soll ja auf Trolle nicht eingehen, aber manchmal sind sie als Stichwortgeber doch von begrenztem Nutzen…


Hadmut
29.1.2015 17:36
Kommentarlink

@Cargo Cult Science: Ja, das ist eines der ständig gebrauchten Rabulistikelemente, das lernen die in den Rhetorik-Kursen der Gender Studies (der einzige Inhalt, den ich da bisher gefunden habe).

Auch sehr gern und immer wieder genommen: Früher war ich keine Feministin, aber seit ich Sie erlebt habe…

Das sind alles solche Konservendosensprüche, die man nur abfeuern muss und kann, ohne jemals die Sache verstanden oder ein sachliches Argument gebracht zu haben.

Daran merkt man häufig gleich, wo die Leute herkommen, weil diese Tricks in gewissen Kreisen systematisch gelehrt werden.


LePenseur
29.1.2015 17:30
Kommentarlink

@Hadmut Danisch:

Exzellent auf den Punkt gebracht! LePenseur ruft »Chapeau!«, zieht ebendiesen (Hut, nämlich) — und erlaubt sich, diesen Artikel zu verlinken.

Nochmals: Danke für diesen Artikel!

@Stefan:

Was soll man von jemandem halten, der sich an Schreibfehler aufhängt.

Weil Sie sich gerade über Hinweise auf Schreibfehler echauffieren — »an Schreibfehler aufhängt« ist entweder ein solcher — oder aber das Nichtwissen, daß es »an Schreibfehlern aufhängt« heißen hätte müssen. Suchen Sie sich’s aus …

Und: das »Zielgruppenmarketing« ist übrigens ein Neutrum, auf welches Ihr »… ungeachtet wie seicht und albern sie ist …« grammatikalisch nicht gerade korrekt ist.

P.S.: »daß« ist übrigens kein Schreibfehler meinerseits, sondern alte Rechtschreibung.


EinInformatiker
29.1.2015 18:06
Kommentarlink

Was mir zum Begriff “bunt” mit Bezug zur Politik einfällt ist der Begriff “infantil”. Als ich zum ersten mal erwachsene Menschen, immerhin Lokalpolitiker mit einem Solchen Transparent (“München ist bunt”) auftreten sah, wollte ich das nicht recht glauben. Diese infantilen Personen wollen mittels Sprüchen wie “unsere Stadt ist bunt” ernsthaft Politik betreiben? Ich meine Politik ist keine Wissenschaft, aber doch zumindest eine ernste Angelegenheit. Der Sozialismus ist zwar eine gefährliche aber immerhin ernste Ideologie. “Multikulturalismus” scheint derart gefährlich zu sein, dass man ihn stattdessen als “Buntheit” (wahlweise auch “Vielfalt” oder “Weltoffenheit”) zur Ideologie erhoben hat.


Werner
29.1.2015 18:06
Kommentarlink

@ Hadmut: Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Um irgend etwas (eine Farbe, einen Menschen, eine Gruppe, eine Meinung) überhaupt wahrnehmen zu können, muß man es von etwas anderen unterscheiden und abgrenzen können – also diskriminieren. Ohne Diskriminierung keine Vielfalt und auch keine Individualität.


Werner
29.1.2015 18:08
Kommentarlink

Übrigens auch nicht im strafrechtlichen Sinne.


Stefan Müller
29.1.2015 18:47
Kommentarlink

Dafür, das Hadmut mit Pegida nichts zu tun hat, macht er sich doch sehr viel Sorgen um diesen Verein. Warum eigentlich?

Über die Pegida “Spaziergänge” wurden nicht nur wochenlang in allen Medien rauf und runter berichtet, Frau Oertel konnte ihre Nichtmeinung einen Millionenpublikum präsentieren und die Pegida Pressekonferenz wurde vom MDR in voller Länge übertragen. Weil das alles noch nicht genug ist, hat Siegmar Gabriel, als Privatperson, mit Pegida Fans diskutiert und der CDU Soziologe Werner J. Patzeld hat den Verein mit einer äh “Studie” geadelt.
Das der Verein sich am Ende selbst zerlegt hat, liegt einfach daran, das die Pegida Führung genau so honkig ist, wie die Presse sie immer dargestellt hat. Lutz Bachmann, der kriminelle Hitlerfan und Kathrin Oertel “die Frau aus dem Volk” ist sauer auf Roland Kaiser.

Deutschland würde nichts fehlen, wenn die Pegida Episode nicht stattgefunden hätte.


Hadmut
29.1.2015 19:45
Kommentarlink

> Dafür, das Hadmut mit Pegida nichts zu tun hat, macht er sich doch sehr viel Sorgen um diesen Verein. Warum eigentlich?

Falsch.

Ich mache mir keine Sorgen um Pegida, die interessieren mich auch nur ganz am Rande.

Es ist umgekehrt.

Die Pegida-Gegner machen mir Sorgen, weil ich die für eine totalitäre Gefahr halte. Nur weil jemand gegen die Pegida-Gegner ist, ist er noch lange kein Pegida-Anhänger. Das kommt nur aus dieser linken Schwarz-Weiß-Sicht.

Wir sollten aufhörenm, über Pegida zu reden und die Pegida-Gegner als gewalttätige Kriminelle und Demagogen betrachten und diskutieren. Die sind das Problem.


Frank
29.1.2015 19:29
Kommentarlink

@Keats

>man musste sie deprogrammieren <

Unnötig, weil in der Masse Oportunisten -wenn die Lage kippt warn alle im Widerstand!


[…] PEGIDA niederschreien! Nazis niederschreien! Sich empören! Pfui! Und natürlich Fussball, Bier und Sex – auch ein gutes Mittel zum Druckabbau. Viagra und Pornos, wir sind mit allem versorgt. Fehlt noch die Interneteindämmung (zu viel Müll dort), die Verchippung (jeder jederzeit überall zu orten) und die Gedankenkontrolle – zumindest die ist wohl noch etwas länger hin…… Oder? Fortsetzung folgt. P.S.: Hadmut Danisch hat es auf seinem hervorragenden Blog auch in sehr schön in Worte gefasst. http://www.danisch.de/blog/2015/01/29/warum-graffiti-nur-grau-und-bunt-nicht-bunt-ist/ […]


Parzival von der Dräuen
29.1.2015 20:18
Kommentarlink

Das Meinungsgrau ist nicht neu und dafür muss man weder in die Zeiten des NS oder in die DDR zurückblicken. Das Meinungsgrau fand sich schon annalog in der roten Bewegung kurz nach den 68ern im linken Milieu wieder. In dieser Zeit bin ich sozialisiert worden – die Vordenker des dortigen Zeitgeistes gaben Schemata und Denkschablonen vor, die im jungen bürgerlichen Schick relativ variationslos repitiert wurden. Eine Anhäufung von Buzzwords, Wordstanzen und schon damals entweder mit Gewalt unterlegt oder in klammheimlicher Freude geäußert, wenn sich linke Gewalttäter – und da ist nicht mal die RAF gemeint- ermächtigten, Pluralismus zu unterbinden.

Der Mensch ist ja durch all die Jahrhunderte immer der gleiche. Ob sich im Mittelalter irgendwelche Spinner geißeln, sich in zwei Weltkriegen Idioten freudig in Schlachten verheizen lassen, KZ oder Gulag bewachen oder jeden Tag am Fenster hocken, um Parksünder anzuzeigen oder eben ihrer Parallelgesellschaftsherde im Bundestag hinterhertrotten.

Anthropologisch ist das Graduelle. Die Pornogesellschaft kann durchaus prüder sein, nach Siggusch ist der Mensch ein polymorph perverses Wesen. Früher mag es schlechter gewesen sein, schaut man auf die Barbarei des vorherigen Jahrhunderts. Aber die biologischen Funktionseinheiten waren von der Soft- und Hardware die gleichen.

Der Fehler ist historisch redundant. Insofern lacht jedes Mal schallend auf, wenn die politischen Eliten davon reden, man müsse aus der Vergangenheit lernen – wie gerade zum Auschwitz-Jubiläum. Nichts lernen sie, nichts haben sie gelernt. Die SAntifa wird bis in die CxU-Parteien gegen Pegida instrumentalisiert und funktionalisiert. Es gibt keine Sachebene, wie Politik und Medien im Reden und Schreiben aufzeigen, sondern der Zweck heiligt die Mittel. Dass manche Mittel nicht mehr zu heiligen sind, kann nicht darüber hinwegtäuschen, das Jung-Michel nicht anders als Großväterchen Aber-ich-liebe-doch-alle-Menschen Mielke tickt.

Nie vergessen, dass es den Menschen denkt. Auch uns, selbst wenn wir vermeintlich oder tatsächlich Gesetzmäßigkeiten entdecken, aufzeigen können. Es geht immer darum, so viel Macht durch eine Bewegung zu entwickeln, dass die andere Seite verhandeln muss. Pegida – ob man sich mit dieser identifiziert oder nicht – sind ein Anschubser.

Nach einer der aktuellen Umfrage, fühlen sich 72 Prozent der Deutschen nicht im Bundestag vertreten, sondern ignoriert bis verraten, egal welches Kreuz sie bei der Wahl gesetzt hatten. Das nenne ich mal als Markterforschung eine starke Aussage, wie viel Potential für Protest und Zweifel an der repräsentativen Demokratie (Zustandsfolge ohne Erfüllung) vorhanden ist.


Carsten
29.1.2015 20:33
Kommentarlink

Rot und Blau sind die “klassischen” Symbolfarben für Mann und Frau, wobei iirc Rot bis Ende des 19.Jahrhunderts die männliche, kraftvolle Farbe darstellte, während Blau das dunkle, tiefe, mystische des Weiblichen symbolisieren sollte. Aus mir unbekannten Gründen wurde das dann vertauscht, seitdem steht Rot für Frau, Blau für Mann.

Hat dafür eigentlich IRGENDWER mal einen Beleg? Bisher habe ich das nur als Behauptung gesehen, ohne dass mal jemand eine belastbare Quelle dafür angibt, die über “könnte deshalb oder dieshalb so gewesen sein”.


Carsten
29.1.2015 20:34
Kommentarlink

…hinausgeht. 🙂


Norbert_G
29.1.2015 20:37
Kommentarlink

Wieder ein exzellenter Artikel – Kompliment!

Hier ein Beispiel für den totalitären Charakter der verordneten Buntheit:

https://christeninverantwortung.wordpress.com/2015/01/28/grosbritannien-will-erste-christliche-schule-wegen-religioser-intoleranz-schliesen/


JochenH
29.1.2015 21:19
Kommentarlink

Ein wenig mutiert mein Deutschlandbild derzeit von DDR2.0 nach Maos Kulturrevolution reloaded.http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/mitarbeiter-und-studenten-protestieren-in-dresden-gegen-werner-patzelt-a-1015400.html

Der Patzelt hat die Lage von Anfang an nüchtern analysiert. Er scheint mir ein Liberaler zu sein, dazu eben Professur und professioneller Musiker. Diese Liberalität wird ihm nun zum Verhängnis. Er tritt übrigens nie mit exrtemen Worten auf, sondern wägt immer ab, was er sagt.

Nun steht auch er am Pranger, während die Pöbelnden mehr und mehr freien Lauf bekommen.

In China haben die Studenten damals solche Leute geteert und gefedert und jauchzend durch die Straßen getrieben, der große Mao hatte ja grünes Licht gegeben. Davon sind wir noch weit entfernt, aber unsere Diskussionskultur ist auf historischem Tiefpunkt seit 1945.


JochenH
29.1.2015 21:25
Kommentarlink

@EinInforamtiker: Bunt ==Infantil ist ein Gesichtspunkt, den ich noch nicht gesehen hatte. Ist aber richtig, es ist im Grunde lächerlich.

Bitte auch auf den Link von Norbert klicken, hier wird eine Schule von Schließung bedroht, die offenbar nicht den Mainstream (Toleranz des Anspruchs des Islams) hinnehmen wollte, sondern eigene Werte vermittelt.

und dann noch Parzival: nein wir haben nichts gelernt. Heute sehen wenige hinter die Fassade der PC, im 3. Reich haben auch wenige von Anfang an gewusst, was sie sich eingebrockt hatten.

Seltsam allerdings die Rolle der Antifa, die eigentlich von der Gesellschaft ignoriert wird und nun im Wohlwollen des “gerechten Volkszorns” (sorry, aber der passte gerade) freie Hand zu ihrer Agitation hat.


Emil
29.1.2015 21:33
Kommentarlink

@Stefan Müller
> Deutschland würde nichts fehlen, wenn die Pegida Episode nicht stattgefunden hätte.

Oh doch. Pegida war der Auslöser, der unsere regierenden und publizierenden Pseudo-Demokraten dazu gebracht hat, ihre hässliche, undemokratische Fratze zu zeigen. Selbst wenn man mit den Ansichten von Pegida nicht konform geht, dafür gebührt ihnen Dank.


Joe
29.1.2015 21:52
Kommentarlink

Das der Verein sich am Ende selbst zerlegt hat, liegt einfach daran

…daß der CIA die laufende PsyOp nun erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Bundesrepublik wird von Oligarchen und ihren Bütteln, den Geheimdiensten, regiert. Eine orangene Partei oder ein “patriotischer” Verein zerlegt sich nicht mal eben “selbst”.

Jetzt aber genug Märchenstunde von kommentierenden Systembütteln.


stefan
29.1.2015 22:09
Kommentarlink

Hallo Hadmut,

Vielen Dank für diesen weiteren hervorragenden Artikel.
Eine der weingen Seiten, die ich immer mit Gewinn lese!


Alexander Graf, Berlin
29.1.2015 22:27
Kommentarlink

@Carsten 29.1.2015 20:33

Also den aktuellen Zustand der Farbzuordnung zu den Geschlechtern kann man ja in jedem Spielzeugladen begutachten :-).

Wie es früher war: Ich habe mal in meiner Bibliothek im “Lexikon der Symbole”, Kometverlag von 1992, nachgeschlagen.

Blau ist dort als Farbe des Mantels der Maria beschrieben, gut denkbar, daß das in unserem christlichen Kontext auf das weibliche Geschlecht verallgemeinert wurde, habe dafür aber aktuell keine Belege.

Rot hingegen als Farbe des Mars (Planet wie Gott), das Piktogramm für Mann ist ja “Schild und Speer des Mars” (Kreis mit dem Pfeil auf 13h30, Unicode U+2642). Ebenso ist Rot Farbe des Blutes, auch des Krieges, der Wärme, des Lebens. Es war auch häufig Symbolfarbe der Herrschenden, z.B. bei den Römern die Farbe des Kaisers, des Adels und der Generäle, in späteren Epochen der Richter, Kardinäle. Auch Symbol des Steins der Weisen, also umfassender Macht/Gewalt, in der Alchimie.

Ich habe das mit dem Wechsel der Farbzuordnung an der Uni in einer Vorlesung über “Musikgeschichte” (ja, Musik und Farben 🙂 ) gehört, das ist dann bei mir im Kopf hängen geblieben. Vielleicht schaffe ich es am Wochenende, mal ein paar Bildbände alter Schinken durch zu blättern, ob sich in der Malerei weitere Anhaltspunkte dafür finden.

Die frühere Zuordnung macht für mich auf einer natürlichen Ebene einfach mehr Sinn als die moderne, alleine die zwangsläufige Zuordnung “Rot” und “Kraft” und damit “Mann” funktioniert besser als “Blau” zu Mann.

AGB


JochenH
29.1.2015 22:53
Kommentarlink

Von Pegida bleibt bei mir die böse Ahnung, dass jede neue Bewegung, die offensichtliche Fehlentwicklungen in der Gesellschaft thematisiert, abgeschossen werden wird.

So jemand wie Bachmann wird nie Erfolg haben, aber den Patzest nun niederzubrüllen ist ein anderes Kaliber. Er war vollkommen isoliert, die Diskussion mit ihm wurde von allen Seiten vermieden.


janndh
29.1.2015 23:57
Kommentarlink

@emil

ganz Meine meinung.

ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und würde mich nicht wundern wenn sowohl *gida und anti*gida mehr oder minder lancierte Bewegungen sind.

zum Thema Graffiti ist meine Meinung geteilt.
es gibt wirklich gute und geniale Versionen davon.

( ich hab da bilde ich mir ein einen recht guten Blick dafür )
Ich bin ein Ingressspieler, und da lernt man einige Graffitis kennen.

Da gibt es wirklich tolle Motive sei es der Hamster der beim lokalen Stromanbieter ein Teil der Imagekampagne ist. wenn dann der auf verschiedene Trafohäuschen in verschiedenen Rollen als graffiti zu sehn ist, dann finde ich das toll.
Oder die Stromverteilerkästen hier, mal als Blumentopf bemalt, mal als Pferde auf der Wiese, mal mit Ahabs wal. alles toll.

genial und immer wieder schön ist auch der Verteilerkasten der als Game Boy umgestaltet wurde.
oder in der Nachbarstadt, da steht da kein Stromkasten, nein es sieht aus wie eine Waschmaschine 🙂

Hadmut hat da recht, einfach drauflossprühen, damit alles irgendwie bunt ist, das ergibt eine optische Kakaphonie.

Das ist wie mit Bahneigentum. ein Zug/ Waggon, der genial umgestaltet wurde, das ist ein Blickfang. Eine S-bahn die aussen nur noch aus Farbflecken und nichtlesbaren Tags besteht? ne danke.

Wie gesagt, das ist meine meinung als ingressspieler, ich seh mich wirklich intensiv um welches gebäude was besonderes hat, ob das ein Stuckelement, eine Ansprechende Architektur, oder ein historisches Schild hat, egal.

ich will weder in einer Stadt leben in der alles mehr oder weniger gleich grau ist, noch in einer die überall gleich bunt ist.

hier in meiner Stadt gibt es aber auch tolles zu sehen, wir haben Treppenkäfer, ( Die Stadt hier besteht gefühlt zu 99% aus treppen)
seit einigen Jahren gibt es immer mehr Bronzefiguren die passend zum Namen und /oder Historie der Treppe gestaltet werden.

so und nun nochmal zurück Zu Pegida.

ein arbeitskollege von mir ist teilweise auf deren wellenlänge. Sein Einstieg zu dem Thema war die Forderung das in Thnüringen der Islam Religionsuntericht an den Schulen geben darf. “wenn das passiert unterichte ich mein kind selbst zuhause”

Ich hab entgegnet: ich kapiere nicht warum überhaupt eine Kirche an der schule missionieren darf.
Ich hab seinen Standpunkt verstanden. ich möchte nicht das meinen kindern beigebracht wird das der erlöser aus Brot und Wein besteht 🙂

Allerdings:

sollte es wirklich passieren das der Islam auch Religionsunterricht machen darf:

ich fordere dann auch gleich mal Religionsunterricht für Buddismus, Hinduismus, Thaoismus, Pasta- und Rastafari, die Anhänger des unsichtbaren rosa Einhorns sollte man auch nicht vergessen. Da wahrscheinlich einige auch indianische Wurzeln haben, sollte die Lehre des großen Manitu auch nicht vergessen werden.

wäre doch gelacht wenn es schon 63 Geschlechter gibt, wir nicht wenigstens 84 Rerligionen finden. (ja 84 ist absicht, denn das ist ja das doppelte von 42)


janndh
30.1.2015 0:18
Kommentarlink

Nachtrag,

mir fällt hier grade was auf,

Hadmut macht hier mit den Farben und seinem beharren auf seiner Sichtweise jemand nach.
Seine Argumente klingen ähnlich (zumindest kommt es mir so vor) wie die von der schwarzen federt zu den Zahlen.

Hadmut, du gehst doch sonst immer auf Argumente ein, oder entkräftest diese.
Willst du hier gerade ein Lehrstück der Meinungsmanipulation ablassen?

falls ich mich getäuscht habe, oder komplett falsch liege oder was auch immer, für denkanstöße bin ich gerne bereit.

http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/politik/detail/-/specific/Portraet-Der-neue-Landtagsabgeordnete-der-AfD-aus-dem-Suedharz-250107444

er macht zwar am anfang einen derben Fehler, mit einem zirkel aus der mitte heraus werden es zwar mindesten 5 Landesteile, aber geschenkt. ich würde dafür eher ein Kreuz nehmen, dessen Achsen verlängern, dann hätte ich 4 landteile.

Aber ansonsten? er sagt nichts schlechtes, ganz im gegenteil.

Einzig beim Thema Gebietsrefom, muss ich ihm wiedersprechen, der Landkreis hier hat Verwaltung die für 200k leute ausgelegt ist. einwohner haben wir 100k das wir hier schnell uns verdoppeln, glaub ich nicht.Von daher ist es schon sinnvoll viel verwaltung zusammenzufassen.


Hadmut
30.1.2015 0:30
Kommentarlink

@janndh: Quatsch. Ich mache gar niemanden nach.

Und ich beharre auch nicht auf meiner Sichtweise. Ich analysiere die Sichtweise und Rhetorik anderer. Im Gegenteil, ich lege Wert darauf, mich nicht auf eine einzige oder bestimmte Sichtweise festzulegen, sondern nur Sichtweisen zu falsifizieren oder auf Tauglichkeit zu prüfen.

> Hadmut, du gehst doch sonst immer auf Argumente ein, oder entkräftest diese.

Nein. Nur wenn ich Zeit habe, nur wenn es Argumente sind und nur wenn es wirklich was bringt.

Ich bin aber, wie ich schon öfters erwähnt habe, kein Tanzbär, der kostenlos für jeden Armleuchter unter Pseudonym tanzt, der im einen Tritt gibt. Manche Leute sind es nicht mit ihrem Müll einfach nicht wert, dass man seine Lebenszeit für sie vergeudet. Solange mich da keiner bezahlt, entscheide ich das noch selbst, wofür ich meine Zeit verwende. Und manche Kommentare sind einfach zu doof.

Was meinst Du eigentlich mit „schwarze Feder” ?

> falls ich mich getäuscht habe, oder komplett falsch liege oder was auch immer

Du hast Dich getäuscht und liegst falsch. Oder was auch immer.

Ich verstehe auch nicht, worauf Du mit dem Zitat dann hinaus willst.


janndh
30.1.2015 0:30
Kommentarlink

dammich,

Nchtrag zum Nachtrag

grad drauf gestoßen.
bei fefe gibts grad einen sehr guten fragenkatalog
http://www.all-souls.ox.ac.uk/content/Past_Papers
wenn ich Fefe da richtig versteh geht es da nicht darum die “richtigen” Antworten zu geben, sondern darum überhaupt antworten zu können, und wenns nur ein: sorry da kenn ich mich wirklich überhaupt nicht aus ist.


Hadmut
30.1.2015 1:08
Kommentarlink

@janndh:

Was hat dieser Fragenkatalog mit dem Thema des Blog-Artikels zu tun?


Leser X
30.1.2015 0:40
Kommentarlink

Am deutschen Wesen soll die Farbenleere! genesen oder was?

Deutsch ist auf jeden Fall sich den Scheissdreck der Systempresse reinzuziehen und sich anschließend über deren Gleichschaltung zu echauffieren. Das ist so blöd das fällt die Hand ab bevor Sie sich an den Kopf fasst.

Das Mediengrau war noch nie anders lieber Herr dessen Namensfalschreibung gleich zu Nörgeleien führt. Noch nie. Sie haben immer den gleichen Lügen durch weglassen Stil betrieben. Nur fällt das dem Normalo auf einmal auf weil ihm der Wind ins Gesicht wehrt.
Bunt ist nur die Scheinwelt der Reklame.

Des weiteren ist die Hetze gegen Pegida in nichts geringer als gegen die Bunte Liste Grünen als da noch andere als gleichgeschaltete Karrieristen saßen.

Aber da waren die Ha(r)(d)(t)mut(h)s dieser Welt natürlich nicht dagegen weil es ja nur die Freiheit anderer und nicht ihre eigene dumpfdöhnende Meinung betraf.

Weiter gibt es nichts bunteres als die Alternative Szene. Die sind gar nicht links sondern politisch meist desinteressiert. Alle möglichen Farben sind vertreten und so viele Spaß und Lachen gibts es in Old Germany nirgendwo sonst.

Grau ist das nur in den Vorurteilen irgendwelcher gehirngewaschener Medienkonsumenten die ihre kulturelle Farbenblindheit mit der realen Welt verwechseln.

Dann noch die eintönigen Apparatschiks für die Eintönigkeit der eigenen Welt verantwortlich zu machen und gleichzeitig diejenigen die eine buntere (ja buntere) Welt machen statt in dämlichen TamTam selbiges zu verdammen ist imho der Gipfel von Dummheit und Ignoranz.

Genau das ebnet dem kritisierten den Weg und zieht natürlich Kommentatoren an die genau den gleichen Radius Null haben.


Hadmut
30.1.2015 1:15
Kommentarlink

@Leser X: Du bist ein Dummkopf. Und ein Troll.

> Deutsch ist auf jeden Fall sich den Scheissdreck der Systempresse reinzuziehen und sich anschließend über deren Gleichschaltung zu echauffieren.
> Das ist so blöd das fällt die Hand ab bevor Sie sich an den Kopf fasst.

Du meinst also, man sollte sich über die Presse echauffieren, ohne sie gelesen zu haben ?

Du bist ein Dummkopf.

> Aber da waren die Ha(r)(d)(t)mut(h)s dieser Welt natürlich nicht dagegen

Ah, ja, wieder die Logik, man darf nichts gegen A sagen, ohne gleichzeitig auch was gegen B zu sagen. Und wenn man nicht immer gegen alle redet, darf man gar nichts sagen.

Du bist ein Dummkopf.

> Weiter gibt es nichts bunteres als die Alternative Szene.

Die sind nicht bunt. Die sind ideologisch. Das ist was völlig anderes. Und sie sind blöd und korrupt bis zum Anschlag.

Junge, ich sag’s Dir genau einmal: Lass die Finger von den Drogen. Und geh woanders pöbeln.


EinInformatiker
30.1.2015 3:30
Kommentarlink

@JochenH

Das Ministerium für Bildung im Vereinigten Königreich (OFSTED) hat beantragt, die Freie Schule Durham wegen “Religiöser Intoleranz” zu schließen. Die Behörde verurteilte die Schule in einem Bericht, da dort der Christliche Glaube und nicht der Multikulturalismus auf dem Lehrplan stehe.

“Ministerium für Bildung” klingt wie aus einem Orwell-Roman. Und ich hatte ja mal geschrieben, dass wir unter der Ideologie des Multikulturalismus leben. Das wird hier (wenn das “Ministerium für Bildung” das tatsächlich so formuliert hat) explizit formuliert. Unglaublich. Aber andererseits zwingend. Wobei zu bemerken ist, dass “Multikulturalismus” insofern falsch ist, als dass wir (und auch die Briten weit fortgeschrittener) lediglich eine einzige zusätzliche bestimmende fremde Kultur im Land haben (wenn man mal von der alternativen LinksGrün-Kultur absieht). Das alleine zeigt, dass der Begriff “Multikulturalismus” (für den “bunt” ein lächerliches Synonym ist) ideologisch ist. Aber da diese fremde Kultur (Islam) hinsichtlich der eigenen “Ansichten” kompromißlos ist, ist die Linie des “Ministeriums für Wahrheit” in GB absolut konsequent. Die Meinungsfreiheit muß dann, wenn der innere Friede bewahrt werden soll, eingeschränkt werden. Aber das wird dann am Ende kein Multikulturalismus sein, sondern islamische Monokultur. Das ist mit mathematischer Konsequenz vorhersehbar.
Dass der Prof Patzelt nun diffamiert wird ist zusätzlich erschreckend, weil es in der Tat Parallelen zur chinesischen Kulturrevolution zeigt (da hatte ich noch nicht dran gedacht). Da habe ich schreckliche Bilder vor Augen. Aber ich schrieb schon einmal: Die Linken machen mir direkt keine Angst (man mußte ja z. B. im Wahlkampf ohnehin mit Angriffen rechnen). Nein aber es muß klar sein, dass die Antifa offiziell geduldet und gefördert wird (anläßlich der Zerstörung von AfD-Wahlplakaten (in Hamburg 70%) schweigt die offizielle Politik.

Zwar wird sich das System am Ende der Antifa entledigen, aber es wird auch jede Freiheit für den Rest der Bevölkerung verloren sein.


EinInformatiker
30.1.2015 3:35
Kommentarlink

> ist die Linie des “Ministeriums für Wahrheit” ….

War offensichtlich ein Freudscher Versprecher. Es sollte natürlich auch hier “Ministerium für Bildung” heißen. Aber am Ende wird es keinen Unterschied geben, da alles im “Ministerium für Wahrheit” aufgehen wird. Allerdings wird es dafür keines Begriffs mehr bedürfen. Natürlich hoffe ich, dass daa abgewehrt werden kann. Aber rational sehe ich keine Chance.


rleo
30.1.2015 4:15
Kommentarlink

@janndh
“es gibt wirklich gute und geniale Versionen davon. ”

http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti
Pro Jahr rund 500 Millionen Euro Schäden …

Es ist und bleibt in vielen Fällen Sachbeschädigung.
Nichts anderes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sachbesch%C3%A4digung


janndh
30.1.2015 5:05
Kommentarlink

@hadmut

ich hatte einfach den Eindruck das du den stil von Andreas kämper kopierst/pedisfliersst.

Die schwarze feder ist meines Wissens nach der selbstgewählte Spitzname des Rechengenies.
Zumindest geht dies so hervor wenn man seine HP und Kommentare durchließt.
Wenn Dein Text mir so Vorkam als wenn Du da stilistisch was kopierst, dann ist das also wenn dann ein Fehler bzw eine Mißdeutung Meinerseits.
Zu dem ganzem haufen Fragen:

ja die haben nicht alle was mit dem Artikel zu tun, das stimmt.

Es ist teilweise ehrer auch eine Art antwort auf mehrere Artikel der letzten Tage von Dir.

was die Kritik an der Kritik angeht, zb an Religionen.
das ist ein Problem, was auch für mich nicht einfach ist.
Religion ist meiner meinung nach einfach überholt, dumm und mit menschen die intelligent sein wollen nicht vereinbar.
Deswegen haue ich auch gern ein auf der hiesigen Religion ( die ihren Ursprung aber auch im nahem Osten hat )ein. Weil Glauben ist mir zu wenig. Ich glaube an sehr sehr wenig. ich glaube an Dinge die Beweißbar sind.

Und nebenbei, ich schreib zwar lang und viel, bin aber kein FCreund rein textbasierter Kommunikation.

Es fehlt hier die Ebene auf der ich auf ein argument mit einem Erstaunen reagieren kann, mit einem Lächeln, oder mit einem herzlichen Du arschloch:-)

Es sind einfach Punkte die mir beim schreiben des kommentars noch so mehr oder weniger zum Thema eingefallen sind, bzw mir beim schreiben in den rss reader gepurzelt sind.

Ganz nebenbei:

Warum sieht man in Star trek zwar menschen quasi jeglicher herkunft? inklusiver nichtmenschen? Weils in der zukunft spielt :-)Religion odr herkunft spielen keine Rolle, können und wissen zählt. Eine Vision die mir sehr sehr sympatisch ist.


Hadmut
30.1.2015 10:17
Kommentarlink

> ich hatte einfach den Eindruck das du den stil von Andreas kämper kopierst/pedisfliersst.

Nicht nur einfaches nein.

Der Typ ist mir so zuwider, ich halte den für so dämlich, dass ich niemals auch nur entfernt auf die Idee käme, sowas zu kopieren.

Es ist mir völlig unverständlich, wie jemand zu der Ansicht gelangen würde, dass ich so etwas getan hätte. Für mich nicht entfernt nachvollziehbar.


Heinz
30.1.2015 7:00
Kommentarlink

> man ihnen sogar nach der Anstellung trachtet

Da gibts doch sogar schon eine Organisation für – die haben doch als erstes ein Mädchen mit einem Shitstorm feuern lassen, hab den Link nur gerad nicht.


Heinz
30.1.2015 7:08
Kommentarlink

@Hadmut

Ich denke, daß LeserX kein Dummkopf, sondern einfach nur betrunken ist. Für mich sind ein Großteil der Kommentare in Blogs oder Foren wie Telepolis nach 23 Uhr nur so zu erklären.


Thomas M.
30.1.2015 7:38
Kommentarlink

@Hadmut:
Diese nöhlenden Trolle sind wie die feministischen Shitstorm-Schlägertrupps, die überall “sexistische Kackscheiße” blöken und dann weiterziehen, weil sie zu Diskussionen, die darüber hinaus gehen, nicht imstande sind. Das konnte man ja u.a. bei #aufschrei hervorragend beobachten,wie viele gestörte Sozio- und Psychopathen sich im Netz rumtreiben. Und ja ich denke, der größe Teil dieses Humanmülls kommt in der Tat aus dem vermeintlich “bunten” Berlin, das für mich eher wie ein einheitlich rot-brauner Haufen linksversiffter Vollpfosten erscheint.


Christian
30.1.2015 8:11
Kommentarlink

Lieber Hadmut,
es tut mir leid, das so offen sagen zu müssen, aber Du bist krank. Die Symptome sind eindeutig, aber die Störung (ODD) scheint noch im Anfangsstadium zu sein und sollte daher gut behandelbar sein.
Bitte hole Dir ein Abo von Spiegel, FAZ und ZEIT und bleib dem Internet für drei, besser sechs Monate fern – dann dürfte das heilen.
Mehr zu dieser grade im Netz immer häufiger auftretenden Störung hier:
https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/01/30/das-gefangnis-iv-oder-bald-sind-wir-alle-krank/
Gute Genesung wünscht Dir
Christian


CountZero
30.1.2015 9:04
Kommentarlink

Auch von mir noch ein großes, wenn auch spätes Lob zum Artikel!

Gerade, dass das als ‘Graffiti’ euphemisierte Geschmiere Städte nicht ‘bunter’, sondern einheitlicher macht, beklage ich schon seit Jahrzehnten… tolles Gegenbeispiel mit Boo-Kap! (Andere wären: das weiß und blau von Santorini, die Türen von Dublin oder Cesar Manriques Farbgebung in Lanzarote…). (NB: es gibt auch richtig gute, ‘echte’ Graffiti, die tatsächlich grauen Schalbeton bunter macht. Die meinen aber glaubich weder Hadmut noch ich in dieser Darstellung. Und sie ist oft genug vom Neidergeschmiere ‘vereinheitlicht’)

Die Farbe in meinem Auswaschglas damals bei den Wasserfarben war aber immer: braun (!). Genauso die Farbe im ‘Abfallbehälter’ für die Flüssigkeitsreste im Laborpraktikum Chemie (da hats manchmal höchstens gesprudelt…).

Könnte das heißen: wenn die Tonangebenden in der Gesellschaft zuviel ‘bunt’ wollen, kommt ‘braun’ heraus? Wenn das mal kein Omen ist… 🙂


CountZero
30.1.2015 9:12
Kommentarlink

marcionit schrieb:
> Kollektivisten hassen das Individuum, denn es zeigt ihnen ihre Erbärmlichkeit.

!!

Lange habe ich überhaupt nicht verstanden, was Nietzsche eigentlich zu sagen hatte (die Form im Original ist ja auch eher schwerverdaulich…). Seitdem diese hysterische Gleichmacherei incl. Einheitsmeinung um sich greift, bekomme ich langsam eine Ahnung…


Kristian
30.1.2015 9:31
Kommentarlink

Ich stimme dir zu, Hadmut, das aus vielen Richtungen viel Einheitsbrei kommt und das es nicht wirklich in ist abweichende Meinungen zu haben. Ich würde jedoch der Aussage eines Vorposters zustimmen, dass es bei der Betrachtung von Farben auf den Blickwinkel ankommt um entscheiden zu können ob da was bunt ist oder nicht. Ein rotes Kleid das aus lauter weißen Kleidern heraus sticht ist nicht bunt es ist rot. Um mal bei deinem Bild zu bleiben. Davon abgesehen:

> Wir sollten aufhörenm, über Pegida zu reden und die Pegida-Gegner als gewalttätige Kriminelle und Demagogen betrachten und diskutieren. Die sind das Problem. <

Ich persönlich kann mich den Zielen von Pegida nicht anschließen. Ich finde viele Äußerungen derer Anhänger rassistisch und menschenverachtend. Daher würde ich mich schon als Pegida-Gegner bezeichnen. Macht mich das jetzt auch zu einem gewalttätigen Kriminellen und Demagogen?

Und, ein wenig OT, beim Lesen deiner Blogartikel ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass es häufig danach klingt (und – korrigiere mich, wenn ich falsch liege – ich nehme an es klingt nicht nur so), dass du Berlin und die Berliner ziemlich Kacke findest, ja beinahe hasst. Da stellt sich mir die Frage, wenn es da so scheiße ist, warum bleibst du da?


Hadmut
30.1.2015 10:15
Kommentarlink

@Kristian:

> dass es bei der Betrachtung von Farben auf den Blickwinkel ankommt um entscheiden zu können ob da was bunt ist oder nicht

Und? Bin ich berechtigt, das aus meinem Blickwinkel zu sehen?

Oder läuft das eher darauf hinaus, dass man durch Pauschalsprüche wie „Kommt auf den Blickwinkel an“ alles relativiert und verwillkürlicht, indem es nicht mehr auf die Sache, sondern (nur noch) auf den subjektiven eigenen Standpunkt ankommt, den dann der Mainstream politisch vorgibt?

Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass es bei „Bunt“ überhaupt nicht mehr darauf ankommt, welche Farbe das Ding eigentlich hat, sondern einem durch Standpunktdiktatur vorgegeben wird, was man zu sehen hat.

Da kann das Ding grün sein, und der Mainstream wirft einem dann vor, dass man den falschen Standpunkt hat, weil man es nicht für rot hält, und man möge gefälligst den Standpunkt wechseln.

Das kann’s ja nicht sein.

> dass du Berlin und die Berliner ziemlich Kacke findest, ja beinahe hasst.

Wie sagte mal irgendwer so schön? Berlin wäre prima, wenn bloß die Deutschen nicht wären.

> Da stellt sich mir die Frage, wenn es da so scheiße ist, warum bleibst du da?

Ich hab da was zu tun. Es gibt noch andere Kriterien für eine Wohnortwahl als ob einem die örtliche Mentalität passt.


Missingno.
30.1.2015 10:07
Kommentarlink

@Carsten
Schwer Belege zu finden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_(Farbe)#Geschlechterzuordnung

Im Grunde ergibt es einen Sinn. Purpur war ja die Königsfarbe, so dass “helles Purpur” = rosa für den Prinzen durchaus logisch erscheint. Dagegen das “blau” = Maria = weiblich ist für mich nicht schlüssig. Aber nehmen wir mal an, es wäre so, dann hat sich das irgendwann mal getauscht. Somit meckern die Genderisten also, dass Mädchen mit dem männlichen rosa identifiziert werden, was sie als weiblich bezeichnen und wollen, dass sie männlich/neutral sein sollen? Hä? Oder geht es darum, den Jungs das heilige weibliche Blau wieder wegzunehmen, weil sie unwürdig sind?


JochenH
30.1.2015 10:17
Kommentarlink

@EinInformatiker

Du beschreibst das Grundproblem: wir reden von offen, tolerant, multikulturell und der Islam fordert nachdem er stark genug ist, eine Gesellschaft, die eben gar nicht so ist. Ich kenne Muslims, die vollkommen offen sagen, dass sie Schwule nicht dulden würden, dass sie Frauen mit wechselnden Partnern öffentlich diffamieren würden etc. etc.

Mich erinnert das an Weimar. Dort war man radikaldemokratisch, hat also auch Parteien zugelassen, die das Parlament als Vehikel nutzen wollten, die Republik abzuschaffen. Nazis und Kommunisten wollten das beide. In der BRD sind beide Gruppierungen verboten, weil wir eher liberal als demokratisch sind, was ich gut finde.

Nun sind wir blind auf dem Toleranzauge. Man sieht das derzeit besonders an Krininalstatistiken. Antisemitische Hetze und Übergriffe gegen Asylanten nehmen zu, das ist sogar Fakt. Aber es wird ausgeblendet, dass die Antisemitin fast ausschließlich Muslims sind:http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/dv1830776-jpg_40000599_mbqf-1406298009-36980692/2,w=650,c=0.bild.jpg

Es wird auch ausgeblendet, dass die Gewalttaten gegen Asylanten oft durch andere Asylanten entstehen. Die vielfachen Brände, über die berichtet wird, entstehen fast immer durch Nachlässigkeiten der Bewohner oder Streitigkeiten untereinander. Das wird aber wegen politischer Korrektheit nicht dazu gesagt, so dass die ansteigende Rate zu Lasten Deutschlands gesehen wird und zwar zu Lasten der weißen Bevölkerung, also der sogenannten “Nazis”.


C
30.1.2015 10:42
Kommentarlink

http://www.die-linke-thueringen.de/aktuell/koalitionsvertrag/3_soziales_gleichstellung_lebensweisen/

Da wir schon von bunt reden, im Thüringer Koalitionsvertrag findet sich ebenfalls eine Passage, die man so interpretieren könnte, dass die Regenbogenflagge zumindest zeitweise die deutsche Flagge ersetzen soll. Gab es da nicht letztes Jahr mal streit, weil die Regenbogenflagge an Regierungsgebäuden gehisst wurde? Scheinbar versucht man das jetzt auf den offiziellen Weg:
“es wird auch symbolisch an landeseigenen Gebäuden auf die Gleichstellung aller Lebensweisen während des jährlichen Christopher Street Days (CSD) hingewiesen,[…]”

Ist schon ziemlich rotbraun-dreckig der Vertrag, aber nichts überraschendes. Aber hier nochmal ein paar Leckerli:

Pädophilie legalisieren (bspw. “Er ist drei und wollte Sex mit mir”):
“In diesem Sinne erfolgt eine zeitnahe Prüfung der Thüringer Verfassung dahingehend, ob Kinderrechte darin gut verankert sind. Gleichzeitig ist es nach 25 Jahren UN-Kinderrechtskonvention an der Zeit, die Einbringung einer Bundesratsinitiative zu prüfen, die vorsieht, Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.”

Gender[1]:
“Wir werden gendersensible Politikfeldstrategien für die Bereiche Bildung und Gesundheitswesen (Frauengesundheitsnetzwerk) entwickeln und nach dem Vorbild anderer Bundesländer im Landeshaushalt ein Genderbudget einführen. ”

Insbesondere interessant. hier hast du den Beleg für http://www.danisch.de/blog/2014/11/28/rente-mit-63-feministische-mannerentsorgung/ :
“Der Generationswechsel im öffentlichen Dienst soll dazu genutzt werden, den Anteil von Frauen insbesondere in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Wir werden ein Frauenförderprogramm in der Landesverwaltung einführen, um Frauen zu ermutigen, Führungsposition zu übernehmen und sie auf diesem Weg unterstützen. Darüber hinaus sollen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergriffen und Best-Practice-Modelle gezielt unterstützt werden. An den Hochschulen wollen wir zudem die Zahl von weiblichen Promovierenden, Habilitierenden und Professuren erhöhen. ”

Bildung (http://www.die-linke-thueringen.de/aktuell/koalitionsvertrag/5_bildung/) – Wiedereinführung der Verbeamtung:
“Dies umfasst neben der Garantie von unbefristeten Vollzeitstellen auch die Rückkehr zur 2008 ausgesetzten Verbeamtung. Dazu sollen auch Maßnahmen jenseits der Verbeamtung von Lehrkräften entwickelt werden. “


rleo
30.1.2015 10:57
Kommentarlink

@janndh

“Ich glaube an sehr sehr wenig. ich glaube an Dinge die Beweißbar sind.”

Weiß?
Oder doch
Schwarz?

Klemmt die Tastatur?
Oder ist die Rechtschreibkorrektur kaputt?
In ca. 250 Worten ca. 25 Fehler?
Was willst du uns damit sagen?


Norbert_G
30.1.2015 10:59
Kommentarlink

Hier ein Bild, das zeigt, wie “bunt” und uniform (da aus vielen europäischen Städten stammen könnend) Graffiti unsre Städte macht:
http://www.file-upload.net/download-10227548/Graffiti-ist-ja-ach-so-schoen.png.html

Der Grund für dieses absichtliche Häßlich-Machen unserer Städte sind all die “grün-rot versifften” geistigen Brandstifter wie Sozialarbeiter, Politiker und vor allem Richter.
Wer möchte glauben, daß diese professionellen Graffiti-Versteher noch so verständnisvoll wären, wenn deren eigene Autos oder deren Häuser mit dieser “Kunst” verziert werden würden?

Ich habe mir sagen lassen, daß in den “Tigerstaaten” weder Graffiti noch Zigarettenkippen ein Problem wären. Sogar türkische Städte sollen sauberer sein, als unsere, wie mir ein Verwandter erzählte.
Es geht also auch anders, WENN ein politischer Wille vorhanden ist!

>> “Ministerium für Bildung” klingt wie aus einem Orwell-Roman.

Es darf für die armen (die Arbeiter, den unteren Mittelstand) keine Alternativen zu den staatlichen Verblödungsschulen geben, denn jede von ihnen ist eine permante Anklage der staatlichen Bildung.
Für die Reichen hingegen waren exklusive Kaderschulen – auch und gerade im Sozialismus – nie ein Problem.
Daher werden gute Privatschulen mit idealistischen Lehrern , die eigentlich nur noch als christliche (na, jüdische sowieso, an die traut sich keiner ran) gerade so geduldet werden müssen, mit rattenhafter Wut bekämpft. In der BRD versuchen die roten Bonzen z.B. den Privatschulen der Piusbruderschaft das Leben sehr schwer zu machen.
(Hier einige Bildeindrücke: http://www.youtube.com/channel/UCxQdpLijLxJTXUgmM03xT0g )
In sozialistisch versifften Spanien gab’s unlängst einen “Schülerstreik” an dem, da nicht unzufrieden, die Schüler christlicher Privatschulen nicht teilnahmen. Aus Wut darüber drang der rote Schülermob in diese Schulen ein und zwang sie zum Mitstreiten.

Alle Menschen sollen bildungsmäßig gleich “bunt & blöd” sein und nur den herrschenden “Gleicheren” sollen geheime Gärtchen für ihre Brut gegeben sein.


yasar
30.1.2015 11:10
Kommentarlink

> Könnte das heißen: wenn die Tonangebenden in der Gesellschaft zuviel ‘bunt’ wollen, kommt ‘braun’ heraus? Wenn das mal kein Omen ist

Mein Kunstlehrer selig hat uns damals beigebracht, das die Farbe, die beim zusammenmurksen aller bunten Farben aus dem Farbkasten nicht Braun ist sodnern Grau. Braun wäre keine Farbe.


rleo
30.1.2015 11:12
Kommentarlink

@Hadmut

Danke für die Texte.

Du bist mir mit der IT-Sicherheit vor einigen Jahren aufgefallen.
http://www.danisch.de/blog/2011/07/22/bricht-die-it-sicherheit-gerade-global-zusammen/
Das war dann für mich der Schlüsselsatz:
“Über zehn Jahre lang war das wesentliche Universalrezept der IT-Sicherheit, aktuelle Virenscanner installiert zu haben. Viren-Scanner haben die Sicherheit noch nie nennenswert verbessert. Sie waren schon immer nur ein Merkmal fehlender Sicherheit. Ein sicheres System erhält man nicht durch Viren-Scanner. Ein sicheres System braucht keine Viren-Scanner. Viren-Scanner zeigen, daß generell etwas faul ist. ”

“Das generell was faul ist.”
Und wie man hier sieht, nicht nur in der IT.
Ich sehe da einen Zusammenhang.
Es wird alles immer mehr ideologischer begründet.


Hadmut
30.1.2015 13:54
Kommentarlink

@rleo:

Ja. Danke.

Ich werde häufig gefragt, warum ich mich (bzw. mein Blog) so völlig verändert hätte.

Ich bin jedoch der Meinung, dass ich mich kaum verändert habe, sondern meine Methoden und Denkweisen weitestgehend beibehalten habe, und sie nur auf andere Betrachtungsgegenstände anwende. Denn ich halte es für wissenschaftlich notwendig, seine Methodik nicht ständig zu ändern, sondern aufrechtzuerhalten. Und insbesondere nicht – wie Gender es fordert – immer willkürlich die Methode zu suchen, die das gerade gewünschte Ergebnis liefert.


tuka
30.1.2015 11:30
Kommentarlink

@CountZero: “Die Farbe in meinem Auswaschglas damals bei den Wasserfarben war aber immer: braun (!). Genauso die Farbe im ‘Abfallbehälter’ für die Flüssigkeitsreste im Laborpraktikum Chemie (da hats manchmal höchstens gesprudelt…).”

Um Grau zu bekommen, muss man entweder zwei exakte Komplementärfarben mischen. Zum Beispiel Rot und Türkis. Außerdem braucht man gute (teure) Farben.

Anders als echtes Grau (Etwa die Mischung von Zeichenkohle und Kreide) ist ein aus bunt gemischtes Grau nicht stabil und kippt sehr schnell um. Ein winziger Tropfen rot reicht zum Beispiel um das ein gemischtes Grau in den warmen / braunen Bereich zu verschieben.

Bei billigen Schulmalfarben und offensichtlich auch Chemikalien entsteht praktisch immer ein braunes Grau, da die verwendeten Pigmente aus der Natur und einem warmen Farbspektrum kommen (halt die klassischen Erdfarben wie rot, braun und schmutziges grün).

Ich male als Hobby und sammle Farbreste in einem Glas. Die Mischfarbe ist praktisch immer Grau. Erst wenn ausreichend Rot und Grün dazu kommt (=Sozialismus) entsteht braun.

@Hadmut: Ich hatte heute zufällig Die Welle in der Hand. Darin gibt es drei Prinzipien für ein faschistisches/totalitäres System:

1. Macht durch Gemeinschaft
2. Macht durch Handeln
3. Macht durch Disziplin

Den ersten und zweiten Punkt haben die Anti-Pegida-Leute freiwillig ereicht, gesteuert durch Medien und Politik. Den dritten Punkt gibt es in Ansätzen, etwa wenn Schüler und Studenten zwangsweise demonstrieren müssen.

Sind die drei faschistischen Methoden implementiert, entsteht automatisch Gewalt gegen Andersdenkende und eine passende Ideologie.


peter
30.1.2015 13:38
Kommentarlink

Schau, schau, daher “weht” also der Wind bei der TU Dresden:
http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/item/5135-emirat-unterstuetzt-anti-pegida-lobby


Joe
30.1.2015 14:09
Kommentarlink

Wobei zu bemerken ist, dass “Multikulturalismus” insofern falsch ist, als dass wir (und auch die Briten weit fortgeschrittener) lediglich eine einzige zusätzliche bestimmende fremde Kultur im Land haben (wenn man mal von der alternativen LinksGrün-Kultur absieht). Das alleine zeigt, dass der Begriff “Multikulturalismus” (für den “bunt” ein lächerliches Synonym ist) ideologisch ist.

Natürlich ist “Multikulti” ein Deckmantel für die Islamisierung. An Kampfbegriffen wie “Islamophobie” zeigt sich das ja schön.

Ich hätte gar nichts gegen ein paar russische oder asiatische Einflüsse (alternativ zur der bis zum Erbrechen übergestülpten US-Kultur), allerdings ist nichts davon zu sehen. Statt dessen werden “deutsche” Städte zu Anlässen mit dem Halbmond beflaggt.

Der Vorgang ist von ganz oben ganz offiziell gewollt, genau wie alle weißen heterosexuellen Männer offiziell eben “Nazis” sind. Es ist nicht so, daß man diesen Status erst durch unbequemes Verhalten erlangt (siehe PEGIDA), es ist von vornherein so. Es wird nur dann offen ausgesprochen, wenn Opposition sanktioniert werden soll.


buchstabensalat
30.1.2015 14:25
Kommentarlink

Müsste die Überschrift des Artikels nicht auf “sind” enden? “Graffiti” steht doch im Plural.


Hadmut
30.1.2015 16:54
Kommentarlink

> Müsste die Überschrift des Artikels nicht auf “sind” enden? “Graffiti” steht doch im Plural.

Nein, meines Erachtens nicht, weil Graffiti hier ein Gattungsbegriff ist. Wenn man sagt, dass diese Graffiti an diesem Haus grün, und die an dem anderen blau sind, dann meint man bestimmte. Meint man aber die Gattung als Sammelbegriff, kann man auch den Singular nehmen, zumal die Überschrift im Plural einfach schlecht geklungen hätte.


Gedöns
30.1.2015 19:11
Kommentarlink

Viele Leute staunen, wie genau unsere Zeit auf den Roman 1984 passt.//
Man sollte die links-Grünen Erben der 68er nur noch als 1984er bezeichnen.


Sandmann
30.1.2015 19:29
Kommentarlink

Es gibt keine Nazis mehr. Jeder der den Begriff Nazi in Zusammenhang mit Pegida Anhängern gebraucht hat einen tiefen Schaden. Wie kann jemand das Ausmaß des NS Regimes, zweite Weltkrieg Klingeling, mit heutigen Verhältnissen vergleichen. Paranoia ist eine schlimme Krankheit und wer überall den Teufel oder den Ketzer um sich herum schleichen “fühlt” sollte mal zum Onkel Doktor gehen. Wenn überhaupt haben wir ein Problem mit der EUDDR die uns vorgibt was wir zu sagen und zu schreiben haben!
Wir haben kein Problem mit Rechts, sondern mit “links”. Die National Sozialisten waren LINKS! Genauso Links wie die NeoCons aus den USA. Der Faschist ist so links wie auch rechts, doch das rafft der heutige Gutmensch aus der Akademie der Erleuchtung nicht. Denn er ist ja “weiser” als alle Denker vor ihm. Mangelnder Respekt würde ich sagen. Die Linke Jugend ist so behämmert da ist jeder Rechte mit einem einfachen Motto verständlicher und im Inhalt seiner Aussage weniger Sinnfrei!
Und das meißte Graffiti ist kein Graffiti sondern Käse. Ich war mal Writer und das bomben von damals ist heute eher… Krikeldikrakel hauptsache ich habe nen Haufen gemacht 😀


Sandmann
30.1.2015 19:35
Kommentarlink

Und politische Korrektheit ist ein Instrument um “zu verzögern und vertuschen” von Problemen. Das wars auch schon. Multikulti ist nichts weiter als ein Kampfbegriff um dir weißen Deutschen automatisch Rassismus vorzuwerfen wenn du versuchst deinen eigenen Wert zu schätzen. Du darfst stolzer Utopikanese sein, wat auch immer aber bloß kein böser Teufel aus der Nazizeit.
Denn der Utopikanese hat ja ganz viel zu den Errungenschaften der Moderne beigetragen; deshalb bist du böser Weiße ja auch so beliebt. NEID und das Recht auf -ich bin Opfer ist nun einmal ein Privileg der Ungebildeten und Nichts-Nutze!


Gedöns
30.1.2015 20:38
Kommentarlink

„Bunt ist besser!“ – Warum eigentlich? Gibt’s da andere Gründe als der fanatischen Rassenlehre gegen die Europäischen Völker, wie sie von links-Grün vorgetragen wird?
Ich sehe da eine teufliche Mischung zwischen zwei Seiten:
1. Denen, die außer naiv-blauäugigen Vorstellungen nichts zu bieten haben.
Wo in der Welt gab es denn jemals ein funktionierendes „Bunt“? Wenn etwas funktionieren könnte, dann tatsächlich nur grau (ist übrigens ganz und gar nicht im Sinne des Islams). Ach so, daß war alles bisher nicht das wahre Multikulti (ja, wie es nicht der wahre Kommunismus, der wahre Islam in keinem der 57 muslimischen Ländern, usw. ist und gewesen ist – immer und immer wieder das „es war noch nicht der/ die/ das wahre xyz).
Wie strukturiert sollte also in Zeiten der Globalisierung und der zeitlichen Verkürzung von Entfernungen „bunt“ sein? Schon jeder beim Nachbarn in einer anderen Welt sein, oder erst nach ein paar Flugstunden oder irgendwas (bitte was dann genau) dazwischen?
Und eine grundlose sinnlose künstliche Beschleunigung von Prozessen, die sich ohnehin nicht verhindern lassen, könnte aber das genaue Gegenteil eventuell möglicher positiver Entwicklungen bewirken. Vielleicht mal auf eine Korrelation zwischen Lebensalter des Menschen und Prozessgeschwindigkeit achten? Nun ja, nur Diktatoren wollen die Ergebnisse ihres Wirkens noch zu Lebzeiten sehen – nie war es anders und links-Grün ist da keine Ausnahme.
2. Den Think Tanks, von denen ich schon berichtete (die letzten Minuten ab 1h 30min reichen):
https://www.youtube.com/watch?v=uHE3uVDpPSA
Hervorragend gewählter Titel „Streß ohne Grund“. Am besten Streß nach Art für Rekruten in den Kasernen; militärisch nur „sinnvoll“ wegen des Brechens der Persönlichkeit und eines Funktionierens in Folge dessen ohne Schrecksekunde.
Streß machen dann parallel (zum dargelegten Video) auch alle Bestrebungen nach Zerschlagung der Familie, also jeglicher familiärer Rückzugsmöglichkeiten (das „auch das Private ist politisch“ der 68er kommt da oben noch zusätzlich drauf) und der völligen Relativierung der grundlegendsten Identifizierungsmöglichkeiten (Geschlecht, sexuelle Orientierung) und als Folge eine Verunsicherung dabei; am besten und wirksamsten dabei schon beim Kind ab Null Jahren (Thüringer Koalitionsvertrag/ Grüne im Europäischen Parlament). Da kommen doch die „Think tanks“ bzw. die aggressivsten Teile des Finanzkapitals geradezu ins schwärmerische Juchzen über links-Grün!
Jedenfalls werden weltweite kulturelle Ergebnisse der Menschwerdung von mehreren hundert tausend Jahren überrannt. Das ist alles andere als fortschrittlich: nichts war jemals reaktionärer!

Und es scheint, daß Politik und Medien gewillt sind, genau das rigoros durchzuboxen; sie haben einfach zu irrational reagiert, um jetzt noch etwas anderes glauben zu können – Pegida sei Dank!
Diskutieren könnte man (das jedoch mehr und mehr weniger) höchstens noch, ob die neue Diktatur bereits unabwendbar hereingebrochen ist oder noch nicht unabwendbar. Egal – Pegida wäre dann nur ein Vorgeschmack auf den unweigerlichen Untergang dieses Teufelspacks …


SRG
30.1.2015 21:12
Kommentarlink

Ein sehr guter Artikel.
Ich habe mir schon oft gedacht, dass der echte Rassismus um uns herum passiert und von den vermeintlichen Antirassisten und Gutmenschen bejubelt wird. Statt die Vielfalt der Völker in Europa zu schützen, ist das Ziel ein “bunter” = grauer Völkermix, ganz ohne Individualität und Vielfalt!


CountZero
30.1.2015 21:52
Kommentarlink

@yasar:
> Mein Kunstlehrer selig hat uns damals beigebracht (…) Braun wäre keine Farbe.

Hmh. Kenne mich bei den Definitionen nicht aus, hätte aber eher die Aussage ‘Grau ist keine Farbe’ erwartet.

@tuka
> Bei billigen Schulmalfarben und offensichtlich auch Chemikalien entsteht praktisch immer ein braunes Grau,

Wenn genug Alu- oder Silbersalze drin waren, war’s tatsächlich (mehr oder weniger dunkel-) grau :-). Kann gut sein, dass ich mich irre, aber ich hab tatsächlich braunes Ausspülwasser in Erinnerung.


CountZero
30.1.2015 21:54
Kommentarlink

Gedöns:
> „Bunt ist besser!“ – Warum eigentlich?

Tja. Die wichtigsten Fragen werden halt nicht diskutiert im aktuellen ‘Diskurs’… ich könnte mir durchaus einige Beispiele vorstellen, in denen möglichst homogene Teams besser ‘funktionieren’ (bei was immer sie leisten sollen).


thogo
30.1.2015 22:05
Kommentarlink

@tuka

Abseits von literarischen Gedankenexperiment wie “Die Welle”, grauer deutscher Gegenwart und daher etwas OT:

Was ist so schlecht an gemeinschaftlichen Handeln, wenn man – um ein gemeinschaftliches Ziel zu erreichen- etwas Disziplin benötigt?

Ich gebe zu, die Frage ist fies. Damit hatte ich schon damals(*) die Diskussionsrunde zu diesem Machwerk im Deutsch-LK gesprengt…

(*)vor zig Jahren, und ja ich war jung und naiv…


Gedöns
30.1.2015 23:03
Kommentarlink

der wahre Islam in keinem der 57 muslimischen Ländern,//
Ich korrigiere mich: Der Präsident des Senegals
http://de.wikipedia.org/wiki/Senegal#Religion
hat soeben auf dem Semperopernball den St. Georgs-Orden (Putin hat ihn auch schon) verliehen bekommen.
Jetzt wird alles gut!


Joe
30.1.2015 23:48
Kommentarlink

Es gibt keine Nazis mehr. Jeder der den Begriff Nazi in Zusammenhang mit Pegida Anhängern gebraucht hat einen tiefen Schaden.

Der Begriff Nazi wird heutzutage anders gebraucht. so wie niemand mehr bei “Auto” automatisch an den KdF-Wagen denkt, sondern an einen Golf VI.

Die heutige Verwendung des Begriffes funktioniert so:

Ein heterosexueller weißer Mann ist immer und grundsätzlich ein Nazi. Das kann er auch durch Verhalten nicht ändern, auch nicht Konvertierung zum Islam. Dann ist er nur automatisch Terrorist. 😉 Die Idee, sich als “gemäßigt” darstellen zu können, paßt nicht ins linksgrüne Kategorienschema. Appeasement-Versuche beim Establishment sind deshalb ebenso zwecklos, wie der Versuch, den “Vorwurf” weit von sich weisen zu wollen.

Eine hetereosexuelle weiße Frau hat eine Wahlmöglichkeit. Entweder sie tritt als Radikalfeministin auf oder ist ebenfalls Nazi. Siehe das Beispiel Eva Herman. Deshalb verhalten sich unsere Frauen überwiegend so, daß sie nicht als Nazi verdächtigt werden können.

Ein Jude kann grundsätzlich kein Nazi sein. Deshalb kein Henryk Broder sagen, tun und lassen, was er will. Darauf wird dann gezeigt, wenn es zu beweisen gilt, daß in der BRD angeblich die “Meinungsfreiheit” gelte. Analog gilt das natürlich auch für alle anderen “Minderheiten” (die vielerorts in der BRD mittlerweile effektiv keine mehr sind). Auch in der ukrainischen Regierung sind keine Nazis.

Ich hoffe, das war jetzt verständlich genug. 😀


tuka
30.1.2015 23:50
Kommentarlink

@Thogo: Abseits von literarischen Gedankenexperiment wie “Die Welle”, grauer deutscher Gegenwart und daher etwas OT: Was ist so schlecht an gemeinschaftlichen Handeln, wenn man – um ein gemeinschaftliches Ziel zu erreichen- etwas Disziplin benötigt?

Ähm. Zunächst: Die Welle war kein Gedankenexperiment, sondern ist tatsächlich in den USA passiert.

Ansonsten: Der Unterschied liegt im Zwang.

Wenn sich eine Gruppe zusammenfindet um gemeinsam etwas zu tun, ist das völlig in Ordnung. Wenn jedoch diese Gruppe beginnt Außenstehenden ihr Verhalten aufzuzwingen, ist das nicht mehr in Ordnung. Und DAS ist das Problem welches in der Welle thematisiert wird. Ideologie und Gewalt kommen erst später. Aber zuerst kommt die Unterordnung unter die Gemeinschaft.


Gedöns
31.1.2015 0:21
Kommentarlink

ich könnte mir durchaus einige Beispiele vorstellen, in denen möglichst homogene Teams besser ‘funktionieren’ (bei was immer sie leisten sollen).//
Hmm, Neuerfindung des Turmbaus zu Babel nach Jahrtausenden …


Stefan
31.1.2015 0:29
Kommentarlink

@Hadmut
Wieder falsch. Dein Blog ist in meinem Blogroll seit deinem legendären Posting über Ursula v.d.L. ca. 2008, als Zensursula losging und die PP seinen ersten großen Zulauf hatte und stell dir vor: In der Sache bin ich sogar bei dir. Gegen Feminismus, Rabulistik und dem heuchlerischen, bauchlinkem Bildungsbürgertum mit seinen Kostnix-Ideologien.

Lange Zeit habe ich deinen Blog intensiv verfolgt. Es hob sich aus der Masse durch die klare Sprache, die Sachlichkeit, dem Aufdecken von logischen und wissenschaftlichen Fehlern und durch eine faire, nüchterne und (selbst)kritische Analyse von ebenjenem. Ich habe es geliebt.

Doch leider leidet es in den letzten Jahren unter massivem Qualitätsverlust. Du bist deutlich politischer(etwas was du deinen “Gegnern” vorwirfst) geworden, deine Postings wirken zunehmend wie wüste, unreflektierte Schimpftiraden gegen alles was links, oder gar bürgerlich, weltoffen einzuordnen ist. Sogar von hanebüchenen Vergleichen wie in diesem Artikel schreckst du nicht mehr zurück. Früher, ohne diese politische Imprägnation, hättest du diesen Blödsinn genüsslich auseinander genommen. Der Zweck scheint nun alle Mittel zu heiligen und dein Blog samt dem Kundschaft hier seit mit einer eigens randständigen Ideologie auf dem besten Weg in die selbe Ecke wie pi-news. Gesellschaftlich isoliert, nicht mehr ernstzuehmen und sogar belächelt.

Das macht mich sehr traurig, denn früher war dein Blog ein Lichtblick. Es enthielt Analysen mit Sprengkraft. Das scheint mir langsam, aber sehr sicher verloren.


Hadmut
31.1.2015 1:23
Kommentarlink

@Stefan:

> Doch leider leidet es in den letzten Jahren unter massivem Qualitätsverlust.

Die einen sagen so, die anderen sagen so.

Richtig ist, dass sich mein Blog inhaltlich verändert, weil ich nunmal erstens nicht über Jahre hinweg immer das Gleiche tun kann und will, und zweitens weil mein Blog kein festes Thema hat, sondern immer ein Abbild dessen ist, womit ich mich beschäftige – und beschäftigen muss. Ich habe auch nicht die Zeit, ein komplettes, von meinem Hauptleben abgetrenntes Zweitleben zu führen, in dem ein isoliertes Blog geführt wird.

> Du bist deutlich politischer(etwas was du deinen “Gegnern” vorwirfst) geworden,

Bin ich das? Oder ist nicht alles politisch geworden?

Ich stimme Dir zu, dass ich mich bis etwas 2011 kaum mit politischen Fragen und fast nur mit Informatik und technischen Fakten befasst habe. Das entspricht aber auch meinen Lebens- und Arbeitsumständen. Bis dahin war ich fast nur technisch und als Wissenschaftskritiker unterwegs und habe eben meine Arbeit als Informatiker gemacht.

Dann sind mir zwei hochpolitische Sachen „zugestoßen“: Ursula von der Leyen und Susanne Baer, und zwischen beiden besteht auch noch ein enger Zusammenhang.

Ich beobachte durchaus als Veränderung in der Gesellschaft, und auch in Zusammenhang mit diesen Personen, dass das Fachliche eine immer geringere Rolle spielt. Vor 10 oder 20 Jahren waren Informatiker noch beinharte Technik-Experten oder auch -Freaks. Heute sind die meisten verweichlicht, haben nur noch Oberflächenwissen, sind aber voll durchpolitisiert. Die ganze Arbeitswelt wird immer politischer, der Wissenschaftsbereich wird immer politischer, wir werden von morgens bis abends zugehämmert.

Mit dem Politischen geht ein Qualitätsverlust einher, ohne Frage. Das versuche ich ja immer darzustellen, wie dämlich und hirnlos das Politische heute ist.

Ich kann aber nicht in derselben Weise weitermachen, in der ich das vor Jahren beschrieben habe. An der Sache mit der Kinderpornosperre war immerhin noch fachlich „Fleisch” dran, weil es auch zu konkreten Terminen im Ministerium und BKA kam. Das ware Themen, die noch technisch-fachlich greifbar waren.

Davon sind wir heute weit entfernt. Die ganze Politik hat sich so hingedreht, dass da überhaupt nichts mehr greifbar ist. Und das hängt irgendwo auch mit meinem „legendären Posting” (ich danke für das Lob) zusammen: Das wurde sehr viel beachtet, schließlich war die Pornosperre ein veritabler Rohrkrepierer, und eine Menge Leute in der Politik haben daraus gelernt, am besten gar nichts mehr zu sagen, was man noch greifen könnte.

Oder anderes gesagt: Wir leben in einer Zeit der Faktenlosigkeit, da wird nur noch geschwafelt und moralisiert. Gib mir Fakten und harte Informationen wie 2011, und ich schreibe wie 2011. Man kann aber keine Analysen mit Sprengkraft mehr schreiben, wenn man nur noch leeres Geschwätz bekommt. Sorry, wenn ich es mal so direkt sage, aber: Heute ist da nicht mehr viel zu analysieren, das ist alles so leer.

Und selbst wenn: immer weniger Leute verstehen heute Analysen. Die Leute lesen erst gar nicht mehr, was als politisch inkorrekt daherkommt. Die Filter Bubble wird immer größer.

Ein anderer Punkt ist, dass wir 2011 (die Vorgänge um UvL waren 2009, geschrieben habe ich es 2011) noch nicht so von dummen Leuten durchsetzt waren und die Idiotie noch nicht so das Zepter übernommen hatte. Der Genderismus ist erst danach so richtig aufgekommen. Inzwischen wird sehr darauf geachtet, dass man überhaupt nichts mehr sagt, was greifbar ist.

Vergleiche etwa von der Leyen und Baer: vdL kannte mich damals nicht und die haben dort frei von der Leber weg den größten Blödsinn erzählt, den ich natürlich verarbeiten konnte.

Baer aber kennt mich – und gibt gar nichts heraus. Die blockieren völlig. Selbiges in den anderen Kontexten. Da kann man nun einmal nicht so analytisch schreiben.

> Es enthielt Analysen mit Sprengkraft.

Lass mich dem mal widersprechen: Gemessen am Feedback und den Zuschriften hat mein Blog heute mehr Einfluss und Sprengkraft als damals. Ich habe den Eindruck, dass ich heute zwar mehr Gegner, aber auch mehr Einfluss habe.

> deine Postings wirken zunehmend wie wüste, unreflektierte Schimpftiraden gegen alles was links, oder gar bürgerlich, weltoffen einzuordnen ist.

Gleichzeitig schreiben mir viele Leser, dass genau das gerade nicht der Fall ist.

Insofern wäre es leichter, wenn Du das irgendwie begründen oder erläutern könntest. Einfach sowas zu behaupten, hilft mir gar nicht.

> Sogar von hanebüchenen Vergleichen wie in diesem Artikel schreckst du nicht mehr zurück.

Zweck des Artikels war eigentlich, aufzuzeigen, dass der von der Politik herangezogene Vergleich, das Analogon zur Farbe, der Begriff „bunt” hanebüchen ist. Ich verstehe nicht, warum Du diesen Vergleich mir anlastest – er stammt ja nicht von mir, sondern wurde nur von mir kritisiert.

> Gesellschaftlich isoliert, nicht mehr ernstzuehmen und sogar belächelt.

Das mag sein. Aber liegt das an mir? Eigentlich gebe ich mir alle Mühe aufzuzeigen, dass genau das, nämlich zu isolieren, nicht mehr ernstzunehmen, zu belächeln die neue politische Methode ist, mit allem umzugehen, was nicht mainstream ist.

> Das macht mich sehr traurig, denn früher war dein Blog ein Lichtblick.

Lass mich Dir widersprechen. Ich glaube, da liegen zwei oder drei andere Ursachen zugrunde.

  • Der erste Punkt ist, dass der Vorwurf schon deshalb unrichtig ist, weil mein Blog erst seit eben jenem Posting von 2011 über Ursula von der Leyen richtig bekannt wurde und in die hohen Leserzahlen kam. Ich blogge aber schon seit irgendwann 2005 oder 2006 oder sowas. Nur hat es bis dahin niemanden interessiert, weil ich eben nur nüchtern sachlich trocken gebloggt habe. Der von der Leyen-Artikel war aber eben politisch. Erst seitdem werde ich in der Breite wahrgenommen. Also kann es so schlecht nicht sein, denn vorher hat mich ja kaum jemand wahrgenommen.
  • Ich habe den Eindruck, dass Du in Deine Bewertung einfließen lässt, ob meine Artikel Deinen Interessen gerade entsprechen oder nicht.

    Mit den zwei Knaller-Artikeln von 2011 über UvL und die Vorratsdatenspeicherung habe ich mit dem Mainstream geschrieben, denn Mainstream war, gegen Sperre und VDS zu sein. Der Mainstream war aber selbst relativ hirnlos, die Richtung eher ideologisch als rational bestimmt.

    Ich bin der Überzeugung, dass ich heute immer noch sehr ähnlich denke und schreibe, aber gegen den Mainstream. Und damit von Mainstream-orientierten Leuten zwangsläufig schlechter bewertet werde.

    Ich will aber nicht für den Mainstream schreiben, weder damals, noch heute.

  • Vielleicht ist es auch einfach ein Gewöhnungseffekt. Vielen gefällt mein Schreibstil, weil er vom üblichen abweicht. Man gewöhnt sich aber an alles, und irgendwann lässt der Kick durch den Schreibstil nach. Das ist unvermeidbar. Zumal ich nicht zu denen gehöre, die sich ständig „neu erfinden” und ihre Windrichtung ändern.

Früher, ohne diese politische Imprägnation, hättest du diesen Blödsinn genüsslich auseinander genommen.

Oh, ich dachte, ich hätte damit den Blödsinn genüsslich auseinandergenommen. Jedenfalls kam’s mir genüsslich vor, sonst hätte ich ja nicht gebloggt. Ich mache das ja nur aus Spaß. Und ich dachte auch, dass das eine Art des Auseinandernehmens ist, zu zeigen, wie daneben das ist.

Ich weiß nicht, und kann Deinem Vorwurf auch nicht entnehmen, inwieweit der Hadmut von 2011 darüber anders geschrieben hätte. Er schrieb nur über andere Themen, weil die Themen von 2011 noch andere waren.

Vielleicht solltest Du Dich mal umschauen, und mal die Welt ohne mein Blog betrachten. Und dann überlegen, ob sich mein Blog verschlechtert hat, oder ob Du nur ein Spiegelbild einer schlechteren Welt darin siehst. Vergleiche mal mit demselben Blick die Presse von 2011 und die von heute. 2011 gab es noch Kritik an der Regierung. Heute gibt es sowas nicht mehr.

Ein Hinweis dazu:

2011 war noch schwarz-gelb an der Regierung und die SPD in Opposition. Und damit auch die Presse. Da wurde kritisch berichtet und die Regierung musste mit Fakten kommen.

Inzwischen aber bilden SPD und eine links gewendete CDU eine Koalition und eine Opposition haben wir faktisch nicht mehr. Es wird nichts mehr begründet, alles wird in leerem Geschwafel und Willkür ersäuft. Die Politik ist qualitativ völlig abgesoffen und in Korruption abgerutscht. Da wird nur noch moralisiert, und die – fast durchgehend SPD-orientierte – Presse folgt dem.

Könnte es vielleicht sein, dass Du die Änderungen der Politik und der Presse, die sich daraus ergaben, mir anlastest?


Stefan
31.1.2015 0:51
Kommentarlink

Jetzt wo ich die für dich affirmativen Kommentare der devoten Knechte auf meinen ursprünglichen Post lese, muss ich ja herzlich lachen. Ich habe selbst Informatik studiert und könnte nicht fachlich entfernter von Gender Studies sein. Von Seminaren zur Rhetorik und Rabulistik kann nicht die Rede sein. Im Gegenteil.

Ist ja übel. Junge du bist hier in einem selbstverstärktenden, affirmativen Echokammer. Würde mich sehr wundern, wenn du es noch heile rausschaffst.


Hadmut
31.1.2015 1:25
Kommentarlink

> Würde mich sehr wundern, wenn du es noch heile rausschaffst.

Völlig problemlos, jeden Tag. Ich habe noch eine Arbeit, und mache da etwas komplett anderes. Und ich habe auch überhaupt kein Problem damit, 6 Wochen Urlaub zu machen und das alles liegen zu lassen. Mache ich ja gelegentlich.


Hadmut
31.1.2015 1:33
Kommentarlink

> Jetzt wo ich die für dich affirmativen Kommentare der devoten Knechte auf meinen ursprünglichen Post lese,

Hast Du mal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die vielen „devoten Knechte“ vielleicht gar nicht so falsch liegen, und es vielleicht eher an Dir liegen könnte? Vielleicht doch ein bisschen anfällig für Mainstream und political correctness?


EinInformatiker
31.1.2015 9:53
Kommentarlink

> Die ganze Politik hat sich so hingedreht, dass da überhaupt nichts mehr greifbar ist.

Vor 10/15 Jahren oder so habe ich Bekannte aufgefordert mir eibe politische Äüßerung zu nennen die einen Gehalt hat und nicht trivial ist (das war auf die aktuelle Situation bezogen, generell denke ich schon, dass auch politik etwas zu sagen haben könnte). Es ist nie etwas gekommen! Gleichzeitig meinte ich aber, dass man der Politik immerhin noch zugestehen müsse, dass sie sich auf die Realität bezöge.
Das war vielleicht etwas unklar ausgedrückt, sagen wollte ich damit, dass sich die Politik in unseren System, anders als z. B. in der ehemaligen DDR (in der ich bei Besuchen die “Aktuelle Kamera” und Karl Eduard Schnitzler live erleben durfte), noch auf die Realität beziehen müsse, wenn auch bereits über die Realität gelogen würde. Dementsprechend hielt ich auch überhaupt nichts von Verschwörungstheorien. Mittlerweile halte ich Verschwörungen durchaus für möglich (wenn ich mich auch in Argumentationen wegen Unbeweisbarkeit) nicht darauf beziehe. So absurd ist alles geworden und so irreal. Obwohl es andererseits einfach erklärbar ist. Die herrschenden Kretins kämpfen mit allen Mitteln um die Macht (immer mehr); denn sie wissen, dass sie jenseits davon verloren sind. So einfach wär das, wenn man nicht auch an Verschwörungen denken müßte. Aber das mit der Macht und den süßen Vorzügen derselben, das kommt schon hin. Aber ganz allein kanns das m. E. nicht sein.


JochenH
31.1.2015 11:25
Kommentarlink

zur Qualität dieses Blogs: ich weiß gar nicht, wie gut oder schlecht diese Qualität ist. Hadmut spricht zur Zeit einfach die Themen aus, die mich auch beschäftigen und die in der Öffentlichkeit anders oder gar nicht diskutiert werden.

zB ist dieser Artikel über Maria völlig unsachlich und überzogen polemisch. Andererseits lese ich aber immer, wie schlimm und rassistisch wir Deutschen sind und sehe dann die Bilder zB gerade auch von Kobane, wie dort unten gehaust wird. Es passt nicht zusammen, dass wir Deutschen uns so selbst kasteien und ausblenden, wie gewalttätig und schlimm ganze Teile dieser Welt werden.

Ich habe den Eindruck, dass die Welt verroht und dass Europa eigentlich eine friedliche Oase ist, die sich aber durch die von Hadmut kritisierte weltfremde, ideologische Politik auch in eine Hölle verwandelt.

Ob nun die Artikel des Blogs immer qualitativ super sind ist mir derzeit egal, wo sonst werden die Themen denn noch dargestellt?


JochenH
31.1.2015 11:29
Kommentarlink

@EinInformatiker:
Doch es ist so einfach. Die Verschwörung existiert nicht, die Demokraten an der Macht wollen selbige nur erhalten. Das tun sie weitestgehend unbewusst und mit zunehmender Distanz zur Bevölkerung rücken die Parteien enger zusammen. Eine linksgrüne Regierung würde derzeit wohl fast genauso agieren wie die große Koalition, darum wirken die linksgrünen auch so zufrieden.

Die größte Gefahr aus SIcht der Herrschenden wäre eine Partei der Mitte, die Klartext redet und nahe am Bürger orientiert ist. Diese Partei KANN es aber nicht mehr geben, da jede Verletzung politischer Korrektheit rechts ist und es ihnen so ginge wie der AFD, die aus der rechten Ecke nicht mehr herauskommt.


derdiebuchstabenzählt
31.1.2015 16:12
Kommentarlink

Ist Stefan ein erzkonservativer Reaktionär -“Früher war alles besser, sogar der Danisch!” – oder will er nur stänkern?


Emil
31.1.2015 20:26
Kommentarlink

Passend zum Thema “Bunte Republik”:

Islamkritik: Staatsanwalt ermittelt gegen Pastor

BREMEN. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung gegen den evangelischen Pastor Olaf Latzel eingeleitet. Dem Seelsorger der als konservativ geltenden St.-Martini-Gemeinde in Bremen wird vorgeworfen, in seiner Predigt am 18. Januar Moslems beleidigt zu haben.

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/islamkritik-staatsanwalt-ermittelt-gegen-pastor/

Scharfe Kritik an der Predigt kam auch aus der Politik. „Hier wird zum Religionskampf aufgerufen“, warnte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD). „Das ist nicht das, was wir für den sozialen Frieden in unserer Stadt brauchen“. Die Bremer Abgeordnete Kristina Vogt (Linkspartei) nannte gegenüber Radio Bremen Latzels Mahnung „eine intolerante Predigt“. Vor allem vor dem Hintergrund der von der Kirche mitorganisierten Demonstration „Bremen ist bunt“ seien solche Predigten „besonders problematisch“, ergänzte der Abgeordnete Matthias Güldner (Grüne).

So bunt ist Bremen wohl auch wieder nicht, wenn ein konservativer Pfarrer nicht zur Farbpalette beitragen darf.


torsten
31.1.2015 21:25
Kommentarlink

Ein paar Gedanken die mich ständig umtreiben:
– Wird die “Buntheit” möglicherweise ganz gezielt auf Ihre Spitze getrieben ? Deren “Propheten” tlw gekauft und missbraucht.
– Werden Gender, Multikulti etc.pp als Transportmittel zur Spaltung der Gesellschaft bzw Gemeinschaft benutzt ? Teile und Herrsche.
– Welches Ziel verfolgen Politik und Bezahlpresse, wenn sie gegen den Willen der Mehrheit Ihrer Völker Handeln und Argumentieren ?
Die Ukraine ist atm ein faschistischer Staat. Antidemokratisch. Von ein paar Milliardären beherrscht. Dieser neue Staat geniesst die volle Unterstützung in Medien und Politik der “Westlichen Welt”.
Guantanamo scheint vollkommen legitim zu sein. Medien und Politik, die sich doch so einig zeigten bei Charlie Hebdo, schweigen zu diesem Menetekel der Demokratie.

Viele andere Punkte liessen sich weiter aufreihen. Seihs drum.

Was mich bei meinen Gedanken umtreibt:
Wird durch Überreiz linker Themen ganz gezielt auf die solidarischen und sozialen Grundpfeiler jeder Gemeinschaft hier in D und Europa geschossen ?
Werden durch Überreiz linker Mode-Themen grundlegende soziale Themen jeder Gesellschaft indoktriniert ?
Ist es möglich, das die Gemeinschaft solidarischer Menschen in Europa (die volksfremde und abgehobene Politikerkaste aussen vor), durch eben jenen linken Überreiz, gezielt nach stramm rechts gedrängt werden soll ?

justmy2cents


Sandmann
1.2.2015 0:58
Kommentarlink

Junge junge…
ein anonymer Informatiker will mir erzählen wie ich, ein Realist und bekenndender mysanthrop zu denken hat; indem er mich anschuldigt, ein devoter Knecht zu sein. Mir ist nicht bekannt seit wann jemand vollkommen anonym komplette Charakteranalysen abgeben kann… wo er doch selber nur erscheint als Textbaustein mit erhobenem Finger und im Schatten seiner Moral alle anderen unter sich einordnet. Ein Paradox!
Wenn ich so überheblich wäre und mit meinen Talenten im I-net prahlen müßte wäre ich immernoch weniger ekelhaft als der selbstsüchtige Typ im Internet auf der Suche nach Selbstbestätigung, der Geilheit andere wörtich zu bestrafen oder als Möchtegern-Lehrer irgendwo zu punkten !
Oh je!
Jemandem zu zustimmen in vielen Punkten sowie es hier des öfteren der Fall ist bedeutet seit wann ? ein Knecht zu sein ? Wessen neue Regel soll das sein ? Die eines großen Philosophen oder die eines neidischen anonymen Typs von Webseite XYZ ?
Zustimmung bedeutet nicht =Beifall sondern eher in gewissem Maße auf einer “Wellenlänge” in spezifischen Themen zu denken. Dat wars auch schon. Alleine die Sicht auf bestimmte Themen heutzutage sind vollkommen kompromitiert von Selbstzensur, so bleibt die Frage wer ist der wahre Knecht von wessen Zensur!


WikiMANNia
1.2.2015 7:22
Kommentarlink

@Emil – Ja, bunt und dann Farben willkürlich rauswerfen passt nicht ganz zusammen. 😉

@Torsten – Meine beliebtesten Erklärungsansätze:
1. Es spricht viel dafür, Dummheit als Erklärungsansatz zu wählen, denn (Ockhams Rasiermesser!) es sind wenige Zusatzannahmen nötig und nach A. Einstein ist die menschliche Dummheit grenzenlos.
2. Die Machtpolitik nach dem Prinzipien “teile und herrsche”, bzw. “Brot und Spiele” sind die Klassiker unter den Erklärungsansätzen, womit man vieles erfassen kann.


JochenH
1.2.2015 11:33
Kommentarlink

@torsten
Es geht wohl nur um Machterhalt. Merkel zB hat ihre Berater und Vertrauten, da ist es lästig, wenn man alle Themen auch noch mit Bürgern diskutieren soll.

Der Überreiz linker Themen ist ihr zB nicht angenehm, sie weicht da Fragen aus (zB bei Schwulenthemen). Aber diese politische Korrektheit hält auch sie ein, so wie fast jeder, der in der Öffentlichkeit steht.

Da steckt kein System dahinter, es ist ein Sachzwang.


Frank
1.2.2015 20:07
Kommentarlink

@JochenH

Wer sind den für Dich “die Herrschenden “??
Die Politschauspieler (mit IM Akten im Keller) und diese dritte Garnitur von Arschkriechern, deren Nahmen man vor der Ernennung zu Ministern nie gehört hat?
DIE haben die Macht und stellen die Uhren??
Wohl eher die die daß Geld haben und die überlassen den Lauf der Dinge doch nicht dem puren Zufall oder den Typen in der “Regierung” ohne Berufsausbildung!


Faust
1.2.2015 20:49
Kommentarlink

für alle die das nicht verstanden haben was hier geschrieben wurde, seht euch den film an “Hüter der Erinnerung” da wird eine graue gesellschaft beschrieben, alles ist gleich und was soll man zu dem film sagen, an der spitzte steht auch eine alte vertrocknete.


Norbert_G
2.2.2015 12:45
Kommentarlink

Möchte jemand mal sehen, wie schön die deutschen Städte – ganz ohne Graffiti – mal waren?

http://fresh-seed.de/galerie/bilderdeutschland1900/

Aber (charkterlich) häßliche Menschen bevorzugen wohl auch häßliche Städte …


[…] Veröffentlicht am 2. Februar 2015 von M.Bergmann torsten sagt […]


[…] Veröffentlicht am 3. Februar 2015 von M.Bergmann Reconquistador sagt […]


[…] Veröffentlicht am 3. Februar 2015 von M.Bergmann Parzival von der Dräuen sagt […]


Stephros
3.3.2015 9:30
Kommentarlink

Tja, Linke sind die Pest. Ich weiß das seit 40 Jahren. Schön, daß es langsam immer breiter klar wird.