Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Feminismus ist eine Störung wie Bulimie

Hadmut
12.11.2014 12:07

Wenn ich mehrere Informationen zusammensetze, komme ich zu einem geschlossenen Bild.

Mir gingen gerade so verschiedene Sachen durch den Kopf. Vor allem die Sache mit dem Ekel, über die ich gerade schon zweimal gebloggt habe.

Vor allem der zweite verlinkte Artikel, in dem erwähnt wurde, dass es zwei verschiedene Arten von Ekel gibt, nämlich den konkreten, auf Nahrung und Hygiene bezogenen (z. B. Abneigung gegenüber Erbrochenem, Verfaultem usw.), und den übetragenen, symbolischen Ekel, bei dem im Kopf eine Art anerzogener Ekel auch gegenüber symbolischen oder abstrahierten Objekten, von denen faktisch keine Gefahr ausgeht, entsteht. Es wurde da (oder in einem anderen Artikel zu Thema) erwähnt, dass kultureller Ekel (z. B. vor Nacktheit, offenem Geschlechtsverkehr, Kot, Blut usw.) fast immer irgendwie darauf hinausläuft, unsere Natur, unsere biologische Existenz, unsere Tier-sein zu verdrängen und den Menschen als etwas anderes, eine Art intellektuelles Kunstwesen darzustellen, das mit „Natur“, wie man sie etwa vom Bauernhof kennt, nichts zu tun hat. Es geht letztlich darum zu verleugnen, dass wir tierisch, biologischer Herkunft sind.

Ich glaube, das ist ein zentraler Punkt. Und ich hatte ja auch schon geschrieben, dass ich vermute, dass Feminismus, bestimmte religiöse Haltungen und Bulimie Fehlprogrammierungen des Ekel-Apparates im Hirn sind. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser passt dies. Denn was ist Religion im Grunde anderes, als die biologische Entwicklung des Menschen („Evolution“) zu leugnen und an dessen Stelle eine göttliche Schöpfung zu fingieren, also den Menschen als etwas Besonderes hinzustellen, das nicht auf die bio-übliche (dreckige) Art entstanden ist, sondern auf saubere, künstliche, göttliche Weise, die mit dem Tier nichts zu tun hat (Schöpfungsgeschichte, unbefleckte Empfängnis usw.), und damit auch die Tabuisierung biologischer Funktionen (keine Nacktheit, Zölibat, Sexualität nur in ganz eng vorgegebenen Grenzen, Verhüllung der Frau, Geschlechtertrennung usw.).

Es wurde ja schon gezeigt, dass Religion im Hirn verankert ist und religiöse Gefühle sich in Hirnaktivitäten manifestieren und umgekehrt (irgendwo haben sie mal Leuten durch starke Magnete eine Stelle im Hirn stimuliert und die haben dann alle von wunderbaren religiösen Empfindungen erzählt). Es wurde über eine Religionszentrum im Hirn spekuliert. Ich habe da aber inzwischen eine andere Vermutung: Nämlich den Ekel-Apparat. Ist Religion am Ende nichts anderes, als den Ekel vor der Biologie zu kanalisieren und zu intensivieren? Geht es deshalb um die Ablehnung der Evolution, den ganzen göttlichen Schöpfungskram und so unglaublich viele Vorschriften in Bezug auf biologische Funktionen, vom Waschen über die Nahrung bis hin zur Sexualität und Partnersuche? Ist die Verhüllung der Frau am Ende eine Folge eines völlig überdrehten Ekels vor Sexualität?

Oder anders gefragt: Sind Religion und die Überzeugung, dass der Mensch etwas anderes, höherwertigeres als ein Tier sei, nicht ein künstliches Weltbild, in dem es sich aushalten lässt, weil die Betroffenen sich ein Ekelschema eingehandelt haben (und durch Religion in Wechselwirkung eingeimpft bekommen), durch das es sie vor der biologischen Realität ekelt? Ist es nicht auffällig, dass die Sichtweise gerade der drei biblischen Religionen auf die Evolution nie von Argumenten, aber häufig von einer ekelorientierten Ausdrucksweise getragen ist? Die behaupten, der Mensch würde vom Affen abstammen! Was anderes ist das als ein Ekel-Appell?

Ich habe diese Tage irgendwann, irgendwo eine Sendung, oder nein, es war nur ein kurzer Beitrag als Teil einer Sendung, über Bulimie gesehen. Eigentlich interessierte mich das nicht näher, es lief halt zufällig nebenbei, weil ich abends gerne mal den Fernseher nebenher laufen lasse, wenn ich am Rechner sitze. Es war dieser Fernsehbeitrag. Darin gibt es aber eine Stelle, die mir besonders aufgefallen ist, nämlich ab 00:04:20. Da nämlich geht es darum, wie man Bulimie-Kranke psychotherapeutisch behandelt. Es funktioniert nämlich nicht nach dem Schema „Nu iss mal was, komm, das ist lecker!“. Sondern da muss ein regelrechter Ekel abgebaut werden. Deshalb zeigen sie den Leuten Bilder und verfolgen ihre Blicke mit Eye-Trackern. Nur hatte ich solche Bilder noch nie gesehen. Es werden nämlich immer zwei optisch sehr ähnliche, aber semantisch frappierend unterschiedliche Bilder gezeigt, immer etwas zu essen und etwas, was ähnlich aussieht, aber etwas ganz anderes ist. Ein Teller Kartoffelchips und ein Teller mit Holzwäscheklammern. Ein Teller Nudeln und ein Teller Plastikwäscheklammern. Ein Teller mit Weingummi-Süßigkeiten und ein Teller mit Zahnbürsten. Die Therapie gegen Bulimie bzw. Ess-Störungen ist kein (oder nicht nur ein) Koch-Kurs, guck mal, das ist lecker, sondern es ist ein Abtrainieren des Ekels vor Nahrung.

Wieder ein ähnliches Grundschema: Ekel vor einer biologischen Grundfunktion. Die Fiktion, dass man nichts mehr essen müsste, dass man ein Kunstwesen sei, das von solchen natürlichen Grundfunktionen enthoben sei. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass überzogener Religion und Ess-Störungen letztlich das gleiche Krankheitsbild zugrundeliegt: Ekel vor unseren eigener Biologie. Wie so eine Art Auto-Immun-Störung, nur eben nicht des Imunsystems, sondern des Ekel-Apparates, der ja auf Verhaltensebene so etwas wie unser Imun-System auf Fremdkörperebene ist, und uns letztlich vor schädlichem Verhalten bewahren soll. Ekel ist ja nichts anderes als eine Art Override des Unterbewussten, der archaischen, nicht steuerbaren Hirn-Teile über das, was wir für Selbstbestimmung und Bewusstsein halten. Es ist mit unserem freien Willen nicht weit her. Freier Wille ist nur der Toleranzraum, der bleibt, wenn alle anderen Hirnfunktionen gerade mal nichts vorgeben wollen. Hunger, Zorn, Geilheit, Ekel und so weiter, man könnte auch sagen, die Grund-Emotionen, sind nichts anderes als die Übernahme der Verhaltenskontrolle durch die Teile des Hirns, die außerhalb des „freien Willens“ liegen. Wir bilden uns immer ein, der Mensch mit seinem Großhirn habe als Krone der Schöpfung das ganze biologische und instinktive überwunden und sei ein rein intellektueller, entscheidungsgesteuerter, kultureller Mensch. Von wegen. In der Priorität stehen Verstand und Bewusstsein (jedenfalls untrainiert) ziemlich weit hinten und kommen erst dann zum Zug, wenn alle die, die vorher dran sind, gerade mal nichts wollen. Man kann das trainieren, dass der bewusste Teil des Gehirns stärkere Kontrolle ausüben kann. Bei uns würde man es Erziehung nennen, in Indien vielleicht die Meditation des Gurus. Schaut man mal dem Straßenmob zu, kann man Leute sehen, bei denen da gar nichts trainiert ist.

Ich war ja schon häufig auf feministischen Veranstaltungen (und blogge ja auch meistens darüber). Bisher habe ich mir da immer gedacht „Boah, sind die gestört!“ Im umgangssprachlichen Sinne. Vielleicht lag ich damit aber richtiger, als ich selbst gedacht hätte. Vielleicht sind die wirklich und ernsthaft gestört.

Denn die Parallelen drängen sich ja geradezu auf: Zentrales Thema des heutigen Feminismus und Genderismus ist ja die Behauptung, dass die Biologie und Medizin nur Quatsch, „Biologismen“ und von Männern erfundenes Unterdrückungswerkzeug wäre, dass es Geschlechter von Natur aus gar nicht gäbe, und dass es keine biologische Sexualität – oder jedenfalls keine heterosexuelle – gäbe, dass das alles nur aufgezwungen, künstlich, kulturell erzeugt wäre, und wir das wieder loswerden müssten und könnten. Nur lesbische Sexualität wäre natürlich, und der Mensch würde als leere, neutrale, freie, verhaltens- und geschlechtslose Hülle geboren, die dann durch finstere Unterdrücker und böse Kulturen verformt würde. Dafür natürlich keine Belege, nur absurde Behauptungen, die keiner Überprüfung standhalten. Das nun aber gestützt durch ideologisches und hochaggressives Verhalten wie in einer extremistischen Sekte.

Das hat sehr weitreichende Ähnlichkeit zu Ess-Störungen, nur eben als Parallele in der Sexualität, nicht in der Nahrung. So, wie sich Leute bei Ess-Störungen von einem Teller voller leckerem Essen angewidert fühlen und erst lernen müssen, den überhaupt nur anzusehen, fühlen sich Feministen von Darstellungen von Sexualität (oder Verhaltensweisen) angewidert und müssten erst wieder lernen, diese ohne Abwehrreaktionen anzusehen. Der oben erwähnte Film über die Psychotherapie mittels Bildern von Essen hat mich sofort daran erinnert, dass Feministen ja ständig versuchen, alle Abbildungen von Sexualität zu verhüllen und zu verbieten (Berlin Friedrichshain-Kreuzberg hat „sexistische Werbung“ verboten), ähnlich wie extreme Islamisten Frauen so verhüllen, dass man von ihnen nichts mehr sieht und erkennt.

Feminismus als Sexualstörung parallel zu Magersucht als Essstörung.

Es fällt ja auf, dass die führenden und treibenden Köpfe hinter dem Feminismus fast immer Lesben (und in den anderen Fällen von Männern schwer enttäuschte Frauen) sind.

Gerade Lesben leiden ja aber nun unter einer Sexualstörung, namentlich einer mehr oder weniger großen Abneigung gegenüber Männern und Heterosexualität, oder jedenfalls darunter, mit beidem nichts anfangen zu können und sich dadurch gesellschaftlich ausgestoßen zu fühlen. Alle Frauen, die ich persönlich kannte, und die in solch eine Essstörung gerieten, wurden (meist in der Schulzeit um die Pubertät herum) aufgrund Aussehens irgendwie gemobbt oder nicht so akzeptiert, wie andere. Aus einem nicht-so-richtig-dabei wurde ein ganz-weit-draußen. Nicht immer, aber häufig, waren das Frauen, die als Mädchen so um die Pubertät herum dick oder gar fett waren. Und das ist ja ein Alter, in dem das Ekel-Schema ganz wesentlich geprägt wird. Da als fett zu gelten kann zu eben jenem Ekel vor Nahrung, Körpervolumen usw. führen. Ich kannte im entsprechenden Alter eine, die war eigentlich schlau, eine gute Schülerin, aber nicht so schön (während es einige sehr hübsche und dann auch wohlgerundete Mädels in der Klasse gab) und eben die Dicke in der Klasse. Einige mobbten sie dann auch als „Fette Klunte“. Irgendwann tat’s einen Schlag und sie aß nicht mehr. Wie mir eine Freundin von ihr verriet, bekam sie nicht mehr herunter als höchstens einen halben Apfel und einen Teelöffel Joghurt am Tag. Sie nahm dann natürlich rapide ab und kam voll in diese Abwärtsspirale. Die ekelte sich auf einmal massiv vor Essen. Der Rest der Klasse ging auf den Rummelplatz und schlug sich den Wanst mit Süßigkeiten voll, sie hat das alles nur noch angewidert.

Muss nicht das gleiche Schema zuschlagen, wenn jemand lesbisch ist und in diesem Pubertätsalter mit den ganzen altersüblichen Flirt-, Fummel- und Knutschaktionen oder eben auch dem ersten Sex der Freundinnen nichts anfangen kann? Ich war nie Frau und war nie lesbisch, weiß es also nicht selbst. Aber ich stelle mir die Situation ähnlich wie die der „fetten Klunte“ vor, die sich ausgegrenzt fühlt und mit all dem Rumgeturtel der Pubertierenden oder frühsexuellen um sie herum nichts anfangen kann. Ich stelle mir das so vor, dass sie um einen herum alle schmusen, fummeln, knutschen, und man selbst das nur widerlich findet, weil man damit nichts anfangen kann.

Ich kann das insoweit nachvollziehen, als nach meiner Überzeugung eine (echte, dazu unten mehr) weibliche Homosexualität eine Fehlschaltung des Sexualverhaltens ist, dass nämlich männliche statt weiblicher Verhaltensweisen und Präferenzen aktiviert wurden. Weshalb sich viele Lesben auch selbst kleiden und zeigen wie Männer. Ich glaube durchaus, dass die sexuelle Sichtweise von geborenen Lesben deshalb der von normalsexuellen Männern nicht unähnlich ist, weil letztlich gleich oder ähnlich programmiert. Ich persönlich mag aber (wie viele heterosexuelle Männer) keinen Körperkontakt und schon gar keinen Sexualkontakt zu Männern. Ist für mich ganz abstoßend, gruselig, will-ich-nicht. Teil meines angeborenen Sexualverhaltens. Da meldet sich dann auch mein Ekel-Apparat. Weshalb ich beispielsweise Bilder von knutschenden Schwulen nicht abkann. Die werben zwar immer für Toleranz für ihre Sexualität, faktisch aber vermisse ich im Gegenteil deren Toleranz gegenüber meinem Sexualverhalten, zu dem gehört, sowas eklig zu finden.

Ich stelle mir das nun so vor, dass angeborene Lesben ungefähr dieselbe Abstoßungsreaktion (Igitt, bloß nicht) gegenüber Sexualität mit Männern haben, wie ich. Genaueres weiß ich nicht, denn Gespräche mit Lesben zu führen, ist ja praktisch nahezu unmöglich, zumal viele unter feministischer Sprachstörung leiden und sich generell nicht mehr artikulieren können. Aber nach meinen bisherigen Beobachtungen ist es offenbar so, dass (angeborene) Homosexuelle das Verhaltens- und Beuteschema des jeweils anderen Geschlechts haben, was sich etwa auch in dem tuntenhaften, weibischen oder auf Glitzer bedachten Gehabe vieler Schwuler zeigt, die sich aufführen, wie das blanke Klischee. (Ich habe mal eine Zeitlang auf einer bestimmten Strecke in Berlin jeden Morgen mein Frühstück in einer bestimmten Bäckerei gekauft. Da hat mich der schwule Verkäufer jeden Morgen angeflirtet und mir neben der Tüte divenhaft sein Händchen rübergereicht, um mich damit zu überraschen, welche Nagellackfarbe er heute aufgelegt hat. Der hatte ein Verhalten wie eine nachpubertäre 14-Jährige, die von Mutti ihre ersten Schminkkästen geschenkt bekam und dabei erst mal in die Vollen geht.) Es kommt selten vor, aber wenn mich mal ein Schwuler ernsthaft anbaggert, sorry, aber dann gruselt’s mich gar sehr. Und ich hege den Verdacht, dass es (echten) Lesben gegenüber Männern genauso geht – selbes Programm, vermutlich gefahren vom Ekel-Apparat. Und dass sich das bei ihnen im Prägungsalter um die Pubertät herum aber zu einer massiven Erkrankung ausbilden kann, ähnlich wie bei dicken Mädchen, die daraus Ess-Störungen entwickeln und sich schon vor einem Foto von Nahrung ekeln.

Ich halte es durchaus für plausibel und nehme es als künftige Arbeitshypothese, dass der Feminismus und vor allem der Genderismus nichts anderes ist als das Sexual-Analogon zur Ess-Störung mit Ekel vor völlig einwandfreier Nahrung.

Das würde auch erklären, warum es nach meiner Beobachtung (mindestens) zwei Arten von Lesben gibt, nämlich die echten (angeborenen) und die unechten (erworbenen). Neben den angeborenen Lesben, deren Sexualverhalten, also Verhaltens- und Beuteschema, (nach meiner Einschätzung) falsch – nämlich männlich – programmiert ist, gibt es auch die unechten Lesben, die eigentlich gar keine Lesben sind, sondern einfach nur bisexuell (was bei Frauen ja nicht selten ist). Ähnlich wie bei Kultur und Religion kann Ekel auch nachträglich (also nach der Prägungsphase um die Pubertät herum) noch erworben und antrainiert werden, aber nicht mehr so weitreichend. Wenn sich eine bisexuelle Frau Ekel vor Männern antrainiert, was bleibt dann übrig? Eine Pseudolesbe. Deshalb gibt’s ja auch so viele, die wechseln, vor allem nach unglücklichen Beziehungen mit Männern.

Das hieße aber in der Gesamtsicht, dass Genderismus und dieser ganze männerhassende Feminismus in Wirklichkeit nichts anderes sind als psychisch bedingte Verhaltensstörungen wie eben die Essstörung: Eine krankhafte Fehlsteuerung des Ekelapparates gegenüber normalen biologischen Funktionen.

Was bedeuten würde, dass zwar nicht Homosexualität, aber durchaus Feminismus heilbar wäre. Beispielsweise mit eben solchen Bilder-Therapien, wie sie im oben genannten Bericht über die Behandlung von Essstörungen gezeigt wurde. Sie müssten wieder lernen, Bilder mit sexuellem Kontext zu ertragen, sie neutral oder positiv anzusehen, als ständig „Sexismus“ zu rufen und sich im übertragenen Sinne zu übergeben wie eine Essgestörte, die mit Spaghetti konfrontiert wurde.

Die feministische Vorstellung eines geschlechtslosen, entsexualisierten Daseins ist so abwegig und krank wie die Vorstellung Essgestörter, dass es ein Leben ohne Nahrungsaufnahme gäbe. Es ist nicht nur so krank, es ist die gleiche Krankheit. Nämlich fehlgesteuerter Ekel gegenüber grundlegenden Körperfunktionen und unserer biologischen Natur.

Wer aber käme auf die Idee, sich von Essgestörten vorschreiben zu lassen, dass Werbung keine Bilder von Nahrung oder essenden Menschen mehr zeigen dürfte?

42 Kommentare (RSS-Feed)

Klaus
12.11.2014 14:43
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Etwas lang geschrieben, aber absolut zutreffend.

Sexualität ist nur ein Trick der Natur um Paarung (und die damit möglichen “Nebenwirkungen”) möglich zu machen.

Es gibt genügend Lebewesen die ohne Sexualität (zur Fortpflanzung) auskommen.

Paarung allerdings ist notwendig um schnell den Genpool ohne Mutationen zu verändern / zu vermischen zu können.

Z.B. werden über Pheromone Informationen des jeweiligen Immunsystems ausgetauscht. Kann man jemanden gut riechen, hat er oder sie ein anderes Immunsystem. Die Nachkommen haben dann bessere Überlebenschancen.

Wer Homosexuell ist, hat genau so eine Störung, wie ein heterosexueller, der fortpflanzungsunfähig ist.

Beide sind im Sinne der Biologie nicht gesund (ähnlich wie Verkrüppelungen usw.).

Ist natürlich kein Grund diese Auszugrenzen, aber wenn “die Gestörten” die Störung zur Normalität erheben, die “Normalos” also die “Gestörten” werden, dann ist letztlich die gesamte Gesellschaft in Gefahr.

Und genau das Erleben wir jetzt.

Ihr Blog ist einer der besten Herr Danisch.
Vielen Dank, ich sage das als Vater dreier Kinder, der sich in der Schule mit “Gender-Gedanken” herumschlagen muss.


HöHü
12.11.2014 14:55
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[quote]
Wer aber käme auf die Idee, sich von Essgestörten vorschreiben zu lassen, dass Werbung keine Bilder von Nahrung oder essenden Menschen mehr zeigen dürfte?
[/quote]

Die Grünen?
http://www.stern.de/wirtschaft/news/ernaehrung-gruene-fordern-verbot-fuer-suessigkeitenwerbung-1534712.html%5D


CountZero
12.11.2014 15:13
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Schließe mich Dir weitgehend an.

Bei den verhüllten Moslimas i.Ggs. zum Verbot von Seifenwerbung mit nackter Haut in Friedrichshain scheint mir aber eher der Besitzaspekt des Mannes bzw. zukünftigen Mannes maßgeblich zu sein als ein Ekel vor Sex.

Schließlich sinkt der Marktwert der unverheirateten Moslima deutlich, wenn sie sich nicht tugendhaft verhält (oder verhalten hat). Und dem beugt man als Elter am besten vor, indem man Töchterchen komplettverhüllt, Ausgehen ohne Anstandsdame (oder -bruder) und erst recht Knutschen mit dem ersten Freund verbietet. War vor wenigen Wochen mal ein Artikel in einer Online-Zeitung, wo eine Musulmana mit sehr unterprivilegierten, dafür umso konservativeren Eltern erzählt, wie sie ihren ersten Freund vor sämtlichen ihrer sonstigen Sozialkontakte verstecken mußte. So ein Leben ist die Hölle.


Hadmut
12.11.2014 15:17
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> Bei den verhüllten Moslimas i.Ggs. zum Verbot von Seifenwerbung mit nackter Haut in Friedrichshain scheint mir aber eher der Besitzaspekt des Mannes bzw. zukünftigen Mannes maßgeblich zu sein als ein Ekel vor Sex.

Das waren nicht die Muslime. Das waren die Grünen und die Piraten, mit eindeutig feministischer Agenda. Der Vorwurf hieß „Sexismus“.


Hans Georg
12.11.2014 15:18
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“Ist Religion am Ende nichts anderes, als den Ekel vor der Biologie zu kanalisieren und zu intensivieren?”

Uff, eine sehr, sehr gewagte Theorie.
Nun, was ist mit all den Urvoelkern,die in der Wildnis lebten, also mitten in der Natur, mitten in der Biologie, vom Cro-Magno bis Maya, vom Neandertaler bis zum Pygmaee, die allesamt, durch die Bank weg, Religioes sind/waren?
Gaubte der Chichimeke (eine der wildesten Indiostaemme), der sich in der Wueste mitunter von Kaefer, Larven und Echsen ernaehrte, an ein hoeheres Wesen aus Ekel vor dieser Natur?

“Was bedeuten würde, dass zwar nicht Homosexualität, aber durchaus Feminismus heilbar wäre”
Ach, gibts ploetzlich Forschungen, die nachweisen dass der Schwule biologisch bedingt Schwul ist? Wenn ers nicht ist, kann er geheilt werden.(Ja ja ich hoer den Aufschrei….!)


Hadmut
12.11.2014 15:26
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> Gaubte der Chichimeke (eine der wildesten Indiostaemme), der sich in der Wueste mitunter von Kaefer, Larven und Echsen ernaehrte, an ein hoeheres Wesen aus Ekel vor dieser Natur?

Zumindest drehte sich bei allen Naturvölkern, mit denen ich bisher zu tun hatte, die Religion irgendwie darum, wie der Mensch überhaupt entstanden ist und wozu er da ist.

Sicherlich meist, weil sie schlicht keine bessere Informationsgrundlage hatten. Viele Naturvölker sehen ihre Religion inzwischen aber nicht mehr als Religion im eigentlichen Sinne, sondern eher so als zu erhaltende wertvolle Kultur mit Sagen- und Legendenschatz an, so wie bei uns die Märchen, obwohl ja auch kaum einer ernstlich an Hexen und Drachen glaubt.

Schaut man sich aber die Religionen an, die sich gegen die Evolution stellen, und diese als Gegner betrachten oder lächerlich machen, dann sieht das sehr wohl so aus.


CountZero
12.11.2014 15:35
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@Hadmut
> Das waren nicht die Muslime.

In Friedrichshain, ja. Mir war, als hättest Du von beidem gesprochen: Verbot der Darstellung von nackter Haut auf Plakatwerbung und Verhüllung der Frau. Ich denke, die Mechanismen unterscheiden sich bei den beiden ‘Hautzeigeverboten’.


Svenska
12.11.2014 16:04
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denn Gespräche mit Lesben zu führen, ist ja praktisch nahezu unmöglich

Kann ich so eigentlich nicht bestätigen – aber ich habe auch nicht mit Feministinnen zu tun.


Hadmut
12.11.2014 16:09
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Jo.

Dass es am Südpol kalt ist, kann ich eigentlich auch nicht bestätigen – ich war noch nie da.


CountZero
12.11.2014 16:21
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> Dass es am Südpol kalt ist, kann ich eigentlich auch nicht bestätigen – ich war noch nie da.

LoL! Großartig! DAS hat jetzt echt meinen bisher hochbescheidenen Tag gerettet, ehrlich!


EinInformatiker
12.11.2014 16:39
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Wer aber käme auf die Idee, sich von Essgestörten vorschreiben zu lassen, dass Werbung keine Bilder von Nahrung oder essenden Menschen mehr zeigen dürfte?

In dieser Frage verbirgt sich das eigentliche Problem. Offensichtlich hat sich die gesunde Gesellschaft (wenn man mal davon ausgeht, dass die meisten Menschen normal und gesund sind) von allen möglichen gestörten Minderheiten vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen, zu äußern und nicht zu äußern und zu denken und nicht zu denken hat. Die liberale Gesellschaft hat offensichtlich keine Orientierung geboten entschiedenen Widerstand gegen die “Political Madness” der “Liberal Mind” zu leisten. D. h., dass eine liberale Gesellschaft allein anscheinend nicht funktionsfähig ist. Irgendetwas hat das liberale System außer Kontrolle geraten lassen. Es wäre Aufgabe der politischen Theorie das zu ergründen. Es gibt Überlegungen, freilich nicht an den Universitäten.


quer
12.11.2014 16:44
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“…..nicht Homosexualität, aber durchaus Feminismus heilbar….”

Das ist eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Da Homosexualität durchaus z.B. durch geistige/psychische Mißhandlung im Kindesalter entstehen kann (konnte das sehr nah bei meinem Neffen zwischen 5. und 16. Lebensjahr beobachten), ist dieselbe auch therapeutisch zu behandeln – wenn man will. Sogar mit Erfolg. Wäre Homosexualität durch ein Gen manifest, dann läge eine negative Mutation vor, welche Fortpflanzung verhindert. Also ein Selbstmordprogamm der Spezies. Ein solches Gen konnte aber trotz aller Suche im Auftrag der Betroffenen zu deren Leidwesen noch nicht gefunden werden. Also: Ein Webfehler.

Das Problem ist nur, daß das Aussprechen dieses Fehlers inzwischen Verfolgung nachsich zieht, und viele es sich gefallenlassen.


Hadmut
12.11.2014 16:58
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@quer: Herrje, schon wieder einer, der die Klappe aufreißt aber mein Blog nicht liest. Haben wird doch schon ausgiebig erörtert.

Es gibt handfeste Hinweise (Stichwort: Epigenetik), dass Homosexualität beim Fötus durch fehlerhafte Aktivierung der jeweils anderen Gene entsteht.

Auch das mit der negativen Fortpflanzung und dem Aussterben stimmt so anscheinend nicht, weil man in Studien schon herausgefunden hat, dass die genetische Veranlagung zur Homosexualität mit einer höheren Fortpflanzungsrate der Mutter einhergeht. Obwohl Schwule sich normalerweise nicht fortpflanzen, könnten sie genetisch von Vorteil sein, weil sie mehr Geschwister haben. Man hatte früher schon festgestellt, dass Erstgeborene viel seltener schwul sind als Nachgeborene. Und man untersuchte, ob es eine Immunreaktion der Mutter ist, die nach dem ersten Sohn entsteht. Es scheint aber nichts damit zu tun zu haben, ob es ältere Brüder gibt, sondern einfach daran zu liegen, dass Mütter, die das Gen tragen, das männliche Homosexualität begünstigt, insgesamt mehr Kinder und damit auch eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, überhaupt einen zweiten oder dritten Sohn zu haben.

Deshalb sieht es so aus, als ob das Argument, dass Homosexualität nicht genetisch bedingt sein kann, weil sie ja ausstürbe, nicht stimmt. Es sieht danach aus, als ob das Gen, das Homosexualität begünstigt, insgesamt trotzdem zu einer höheren Fortpflanzung führt, aber eben nicht bei Schwulen, sondern bei deren Müttern.


RedHead
12.11.2014 17:02
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Zum Thema “freier Wille” (ja, spielt bei dir nur am Rande eine Rolle): Soweit mir aus den paar Psychologievorlesungen bekannt, die ich besucht habe, kommen dort alle gängigen Theorien sehr gut ohne freien Willen aus. Ist ja auch klar, “freier Wille” hieße, Entscheidungen, Denkprozesse etc. prinzipiell nicht erklären zu können, in der Psychologie geht es aber gerade darum Modelle dafür zu finden. Freier Wille ist eher ein religiöser Standpunkt und mich wundert es, von einem Informatiker etwas zu lesen, bei dem dieser einfach als gegeben dargestellt wird. Der übliche Standpunkt ist doch, das menschliche Gehirn als komplizierten Computer zu betrachten und die Gültigkeit der Church-Turing-These anzunehmen. Da bliebe kein freier Wille mehr übrig. Verstünde man das menschliche Gehirn gut genug wären all seine Prozesse auf einem hinreichend schnellen Computer mit ausreichend Speicher vorhersehbar (unter Umständen aber nur wahrscheinlichkeitsbehaftet, falls irgendwelche quantenphysikalischen intrinsischen Zufälligkeiten eine Rolle spielen sollten).


Hadmut
12.11.2014 17:15
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@RedHead: Dazu habe ich – vor Jahren – auch schon was geschrieben, wollte jetzt nur keinen Nebenkriegsschauplatz aufmachen. Sowieso das Problem, dass die Leute sich hier immer auf irgendwelche Nebenthemen stürzen und das Hauptthema damit erwürgen.

Es ist bekannt, dass das Gehirn Entscheidungen trifft, bevor sie im „Freien Willen” angekommen sind, und der „Freie Wille” nur die Einbildung ist, man habe sich frei entschieden. Nicht die Entscheidung folgt dem Willen, sondern der Wille ist zu glauben, man hätte sich frei für das entschieden, was das Hirn schon längst ausgerechnet hat.

Würdest Du meine Artikel zu Feminismus usw. länger verfolgen, wüsstest Du, dass ich eh die Ansicht vertrete, dass wir kaum freien Willen haben und nahezu alles, was wir tun, mögen und entscheiden, von evolutionär angeeigneten und vererbten Verhaltensweisen gesteuert wird. Tatsächlich ist unser Bewusstsein überschätzt und nur ein kleiner Teil der Hirnfunktion.

Es wäre aber unsinnig, den ganz herunterzuspielen.

Denn erstens zeichnet den Mensch von den anderen Tieren nun mal aus, dass er besonders viel und im Vergleich besonders mächtige Großhirnrinde und damit Bewusstsein hat.

Zweitens sitzt da unsere Lernfähigkeit. Lernen heißt auch, das Bewusstsein und die Großhirnrinde den Rest besiegen zu lassen und seine triebgesteuerten Entscheidungen unter Kontrolle zu bringen. Ich bin der Auffassung, dass es zwei Arten von Lernen gibt, das Lernen bei den archaischen Funktionen (was auch zu spontaner Freund-Feind-Erkennung und Fremdenfeindlichkeit führt) und das intellektuelle Lernen. Nur ist das den wenigsten Leuten wirklich gegeben.

Nach meiner Auffassung liegt der evolutionäre Vorteil des Menschen (und dass er sich erfolgreich bis in alle Winkel und sogar in den Weltraum ausgebreitet hat, kann man nicht ernstlich bestreiten) eben darin, nicht mehr wie andere Tiere an eine Nische angepasst, sondern mittels Lern- und Denkfähigkeit anpassbar (universell) geworden zu sein.

Und die Denk- und Entscheidungsvorgänge, die in diesem „programmierbaren” Teil des Gehirns ablaufen, also nicht mehr nur aufgrund angeborener Verhaltensweisen, die zählen für mich unter „freier Wille”.

Es ist ein Unterschied, ob mich mir was zu essen kaufe, weil mir das Unterbewusstsein meldet, ich bräuchte mal wieder ein paar Kohlenhydrate und meinem Bewusstsein ein Hungergefühl einblendet, und mich glauben lässt, ich hätte jetzt Appetit, obwohl es physiologisch ist, oder ob ich etwas essen gehe, weil ich an meiner Tagesplanung oder der Kenntnis der Ladenschlusszeiten vorhersehen kann, dass ich sonst heute nichts mehr zu essen bekomme. Zweiteres fällt für mich sehr wohl unter freien Willen. Auch, wenn ich mich dagegen entscheide, etwas zu essen zu kaufen, weil es mir trotz Hungers zu teuer ist.


RedHead
12.11.2014 17:25
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@Hadmut: Sorry, dass ich einen Nebenkriegsschauplatz aufgemacht habe. Wenn ich dich hier richtig verstehe, Unterscheiden sich unsere Ansichten hier gar nicht so groß. Du hast nur unter freien Wille etwas anderes Verstanden als ich. Ich will nicht das Bewusstsein herunterspielen, ich habe es aber als prinzipiell vorhersehbar und damit eben nicht als Teil des freien Willen betrachtet. Nachdem du aber dein Verständnis von “freier Wille” präzisiert hast, besteht für meine Verwunderung kein Grund mehr. Danke.


toff
12.11.2014 17:43
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Religiösität ist so verbreitet wie sie eben ist, weil sie einen Reproduktionsvorteil gewährt.
Je religiöser Menschen sind, desto mehr Kinder haben sie.
Dies gilt weltweit, in allen auch nur halbwegs entwickelten Gesellschaften.
Es ist besonders augenfällig bei evangelikalen Christen, Mormonen und Moslems – vermutlich vergaß ich weitere.
Ein Ekel vor Sex, transportiert durch Religion müsste vielleicht eher zu geringeren Kinderzahlen führen.
Aber es gilt:
Je unreligiöser, desto geringere Kinderzahl. Und Sexhäufigkeit und Kinderzahl sollten etwa proportional sein, zumindest in nicht verhütenden Paaren (weltweit und historisch die Mehrzahl) – nach dem Buch des Biologen Robin Baker “Krieg der Spermien” bedarf es im Durchschnitt 500 Besamungen des Dauerpartners, um eine Schwangerschaft einzuleiten (allerdings, und das ist OT, aber interessant: Geht Frau in einer länger bestehenden Partnerschaft fremd, ist die Wahrscheinlichkeit, von dieser einen Besamung schwanger zu werden, ca. 100 mal höher, also in diesem speziellen Falle führt jede fünfte Besamung zu einer Schwangerschaft – weltweit auch eine ziemliche Konstante).

Religiosität läßt sich in der Tat durch ein spezialisiertes Hirnareal auslösen – ich las von Versuchen mit einer Elektrode in irgendeinem Scheitellappen (= Drähtchen reingesteckt und unter Strom gesetzt) bei dem die Probanden schlagartig intensivst transzendente-religiöse Gefühle hatten – je nach der Religion, die sie halt kannten fühlten sie sich Gott nahe, spürten Engel usw. – waren sie bisher nicht religiös, so wurden sie sofort “esoterisch” und schrieben zufälligen Dingen, die sie kannten, transzendente Eigenschaften zu (Kristalle, einer Pflanze auf dem Tisch usw.). Sobald der Strom abgeschaltet wurde, war dieses – vorher reale und höchst dringliche Empfinden – verschwunden und die Probanden wunderten sich, wieso sie so einen Quatsch für real hielten.

Für mehr:
“scheitellappen religiosität” googlen

Männerfeindlichkeit und Feminismus und Lesbentum sollte man vielleicht nicht zu eng vermengen – zumindest Männerfeindlichkeit entsteht auch bei vielen “gewöhnlichen” Frauen durch Attraktivitätsneid und Neidhaß, weil für Frauen eben fast alles von der körperlichen Attraktivität abhängt; auch Projektion
http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29
von schlechten Erfahrungen mit einem Mann wird gerne auf alle Männer generalisiert – meine alleinerziehende Mutter war z.B. so ein Fall, als Bub musste ich mir oft anhören, was für Scheißmänner wir/ich wären usw.

Auch:
Falls eine Frau jung und attraktiv ist, bekommt sie sozial viel “geschenkt” – Aufmerksamkeit, Erfolg, Hilfe, Unterordnung, Sozialstatus – für junge, attraktive Frauen ist das Leben furchtbar leicht, quasi eine einzige Kette von Erfolgs- und Lusterlebnissen.
(Für Männer weniger: Sie müssen sich Erfahrung, Sozialstatus, ja selbst Muckis, erst erarbeiten).
Sobald Frauen dann älter werden, im Schnitt vielleicht mit 30, erfolgt eine dramatische Wende:
All die oben aufgezählten Bevorzugungen der Frau, die sie aufgrund ihres jungen, fruchtbaren Körpers genoß, all die Bevorzugungen, fallen relativ plötzlich weg – für Frau fühlt es sich an, als ob plötzlich alles schwer geworden wäre, als ob die Menschen plötzlich desinteressiert-feindlich,geworden wären – kurz, das Leben wird plötzlich so hart, wie für einen jungen Mann – es zählt nur noch, was man kann und hat, es gibt keinen Riesenbonus für Attraktivität und Fruchtbarkeit mehr.
Genau in diesem Alter läuft es für viele Männer jedoch plötzlich besser:
Sie haben sich aus dem Tal des niedrigen Sozialstatus und der Nichtbeachtung herausgekämpft, haben Bildung, Sozialkompetenz, Disziplin, Härte, Einkommen, sozialen Status und evtl. ein paar Muckis angesammelt – und mehr oder weniger plötzlich wird das Leben für sie angenehmer, leichter, freundlicher; auch Frauen beginnen sich intensiver für sie zu interessieren.
Aus Frauensicht fühlt es sich so an: Frau geht es plötzlich mies, sie wird gemieden, sie erfährt keine Beachtung, Bevorzugung und Hilfe mehr, an die sie sich gewöhnt hatte – als hätten sich alle gegen sie verschworen – und sie muß beobachten, daß etwa gleichaltrige Männer plötzlich relativ in Erfolg baden – vor allem jende Männer, die sie vor 10 Jahren nichtmal mit dem Hintern angesehen hätte, die aber – wie schrecklich – ihrerseits nicht mehr an ihr interessiert sind!
Dies erzeugt Frust und Neid und dann ist Hass nicht weit. Zumal es keine Aussicht auf Besserung gibt – Frau wird ja nicht mehr jünger. Was Frau für Begabung, Überlegenheit, Schläue usw. hielt – stellt sich nun als Illusion heraus, ihre Erfolge, ihr sozialer Erfolg, die Lebensleichtigkeit waren nicht Resultat ihrer Kompetenzen, sondern schlicht Ergebnis ihres jungen, fruchtbaren Körpers. Das ist ein schwerer Schlag für das eigene Ego, für das Selbstwertgefühl – Frau fällt in kurzer Zeit von sehr weit oben tief hinab-und bleibt da bis zum Tode.
Und die meisten Frauen haben, weil in ihren Jugendjahren für sie alles so leicht, quasi geschenkt war, all die Fähigkeiten und Härten und das Wissen nicht angesammelt und trainiert, die nun den Männern zum Vorteil zu gereichen beginnen.
Dann ist es nur logisch, wenn Frau beginnt, sich dieses egoschonend zu erklären – mit “gläsernen Decken”, Männerverschwörung, Patriarchat, Sexismus usw. – ironischerweise gibt es hier aber nur eine Sexismus, und das war die Bevorzugung der Frau, solange wie sie attraktiv und jung war – die Erfolge der Männer beruhen ja nicht auf Geschlechtszugehörigkeit als Mann, sondern auf Intelligenz und diszipliniertem, harten Training und Kompetenzerwerb, wie man an den weniger leistungsfähigen und weniger erfolgreichen Männern sehen kann (auch wenn Frau diese große Männergruppe sowohl in ihrer Attraktivitätsphase als auch in ihrer feministischen Männerhassphase generell ignoriert – der typische Müllmann bekommt weder attraktive junge Frauen noch Beachtung durch Feministinnen – er ist quasi für Frauen unsichtbar).


Heinz
12.11.2014 18:22
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“Wir mir eine Freundin” –> Wie

> bisexuell (was bei Frauen ja nicht selten ist)

Kein Wunder bei den vielen feministisch beeinflussten “Männern” heutzutage.
Also schon wieder ein Nachteil für Frauen durch den Feminismus.


Bert
12.11.2014 18:26
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@Klaus: Danke. Genau der selben Meinung bin ich auch, das Homosexualität unnormal ist. Es kann nicht sein das sowas zur Normalität gemacht wird. Wenn Kinder sowas schon lernen werden wir uns immer weiter in einen Teufelskreis begeben.

Ähnliches haben wir ja auch mit der deutschen Opfermentalität bzgl. des dritten Reiches. Da lernt auch jedes Kind alles rechte zu hassen und zu ächten. Nicht weil sie wüssten wieso, sondern es wird nur gelehrt das man es gefälligst zu hassen hat.

Wurde genauso schulisch erzogen, dann habe ich aber mal angefangen mich ausserhalb der Schule damit zu beschäftigen und sehe das heute etwas differenzierter.

Wir sollten mal öfters versuchen mit wissenschaftlichen Mitteln etwas zu begreifen und in Folge sich eine Meinung zu bilden. Etwas nur zu hassen weil es politisch korrekt ist – ohne weitere Begründung – kann nicht die Lösung sein.


Werner
12.11.2014 19:05
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Immunsystem, immun. Doppel-M bitte.


Wernernett
12.11.2014 19:06
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Hadmut: Weil du auch die Religion ansprichst:

Die Entstehung des Universums und die Entwicklung des Lebens auf der Erde wird ein gläubiger Mensch als Gottes Schöpfung ansehen. Und das ist sein gutes Recht.
Das bedeutet nämlich nicht, dass er damit die Evolutionstheorie verleugnen muss. Wir leben nicht mehr im Mittelalter (jedenfalls die meisten von uns) und auch gläubige Menschen sind nicht so doof, dass sie noch nie was von Wissenschaft und Forschung, von Astronomie, Physik und Biologie gehört hätten. In unserer Zivilisation sind Menschen entweder gläubig oder nicht. Beide, die Gläubigen und die Atheisten, haben das Recht, das zu denken, was sie wollen und beide sind auch dafür zu respektieren. Jedenfalls solange sie andere Menschen damit in Ruhe lassen.

Ein Mensch, der an Gott glaubt, staunt vor der Schöpfung genauso wie ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, aber er glaubt auch, dass wir Menschen mit unserer Seele etwas empfinden können, was anorganische Materie niemals schaffen kann: Liebe. Und Gott ist Liebe. Jedenfalls für die, die daran glauben.

Das wollte ich schon mal gesagt haben. Nur damit das klar ist: Ich bin kein Pfarrer und ich will auch keiner sein. Aber ich bin dafür, die Begriffe Glaube, Religion oder Kirche schon zu unterscheiden und jedem seinen Glauben zu lassen.

Ich wollte jetzt auch keinen neuen Nebenkriegsschauplatz eröffnen. Unser gemeinsames Ziel muss immer noch sein, rauszufinden, was genau nach dem Urknall schiefgelaufen ist, als der Feminismus entstand. Und wer dran schuld ist.


Hadmut
12.11.2014 19:13
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> Die Entstehung des Universums und die Entwicklung des Lebens auf der Erde wird ein gläubiger Mensch als Gottes Schöpfung ansehen. Und das ist sein gutes Recht.

Aber deshalb noch lange nicht richtig. Und das Recht es zu glauben umfasst keinen Anspruch gegen andere, es als richtig einzuschätzen.

> Das bedeutet nämlich nicht, dass er damit die Evolutionstheorie verleugnen muss.

Müssen nicht. Faktisch tun sie es aber.

> Beide, die Gläubigen und die Atheisten, haben das Recht, das zu denken, was sie wollen und beide sind auch dafür zu respektieren.

Nein. Ein Anspruch darauf, dafür respektiert zu werden, besteht nicht. Das Recht, denken zu wollen, was man will, umfasst nicht das Recht, anderen Vorschriften darin zu machen, was sie denken müssen.

> was anorganische Materie niemals schaffen kann: Liebe. Und Gott ist Liebe. Jedenfalls für die, die daran glauben.

Geschwätz. „Liebe“ ist eine der einfacheren Hirnfunktionen. Da hat ein Gott nichts mitgewirkt.

> Das wollte ich schon mal gesagt haben.

Sagen kannste das. Respekt von mir dafür erwarten kannste nicht.

> schiefgelaufen ist, als der Feminismus entstand. Und wer dran schuld ist.

Vorrangig Leute, die auf solchem Verbalschwafelniveau arbeiten und der Meinung sind, dass sich jeder zurechtspinnen darf, was er will, und darin zu respektieren ist.

Wissen und Wissenschaft bedeutet, gar nichts zu respektieren und alles nachzuprüfen. Diese Art von Respekt und damit Unantastbarkeit im Glauben zu fordern ist genau das, was schief gelaufen ist.


michael
12.11.2014 20:15
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@Hadmut:
“> Das bedeutet nämlich nicht, dass er damit die Evolutionstheorie verleugnen muss.

Müssen nicht. Faktisch tun sie es aber.”

Hierzulande aber nicht. Kreationisten sind hier praktisch nicht vorhanden. In deutschen Kirchen herrscht die Lehrmeinung, daß das Alte Testament durchgehend Gleichnisse beinhaltet (u.a. die Schöpfungsgeschichte), keine wörtlich zu nehmenden Fakten. Zudem hat für Christen ohnehin das Neue Testament Priorität.

Du meinst wahrscheinlich die extremistischen Spinner in den USA…
(da kann man nur sagen: es hatte gute Gründe, warum diese “Pilger” sich einen eigenen Kontinent suchen mußten)


Hadmut
12.11.2014 20:24
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> Hierzulande aber nicht. Kreationisten sind hier praktisch nicht vorhanden.

Da haben mir die Zeugen Jehovas aber was ganz anderes erzählt.


michael
12.11.2014 21:20
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Jetzt steht schon der Evolutions-Glaube gegen den Feminismus – köstlich. Kann man so machen. Da dieser Glaube usus ist, ist das ein guter Hebel. Zwar nicht wissenschaftlich aber sicherlich funktional.


Sten berg
12.11.2014 22:16
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Man könnte sich doch wirklich die Beine rausreißen, was so alles schon für ekelig bezeichnet wurde. Thema Koscher und Bio sollte einem bekannt sein. Was das beste Essen für alle ist, darüber haben anscheinend die Menschen schon immer ihren Kopf zerbrochen. Der Gipfel der Blödheit schaffen meines Erachtens die moralistischen Ernährer, die ich persönlich kennen lernen konnte: Die Veganer. Die servieren auf den Teller, wie es die Veganer sagen würden, Scheinfriedhöfe aus ermordeten Tiere. Also ein Berg vollem künstlichen Fleisch aus Soja. Darüber haben natürlich viele Veganer sinnfrei philosophiert, warum das so ist. Wieso sie sich so bemühen künstliches Fleisch zu essen, obwohl sie jeglichen Tierprodukt entsagen wollen. Die Antwort ist natürlich nicht so veganerkorrekt, aber kommt dennoch immer wieder raus: „Weil ich es eigentlich Liebe, Fleisch zu essen, nur meine Ethik lässt es nicht zu.“ Damit sind wir quasi am Ekelparadoxon angelangt. Ich esse was nicht, was ich aus symbolischen Gründen ekelig, aber aus natürlichen Gründen verdammt lecker finde.

Ich sage es mal so, offenbar haben fanatische Gruppierungen oft das Ritual der Ekel-Appelle auf das Natürliche sowie das Erheben eines künstlichen Symbols.

Aber entschärft man die Beschreibung Ekel auf normalsein, bzw. niederes Geschöpf, kommt es doch eher vor, als wäre die Belohnung interessanter. Du kannst was Besseres sein, was Du jetzt bist. Du musst nur besser sein als die anderen. Umso mehr Du abnimmst, umso schöner wirst Du. Umso mehr Du glaubst, umso weniger bist Du ein Tier…


Hans Georg
12.11.2014 23:16
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@Danisch: “Sicherlich meist, weil sie schlicht keine bessere Informationsgrundlage hatten. Viele Naturvölker sehen ihre Religion inzwischen aber nicht mehr als Religion im eigentlichen Sinne, sondern eher so als zu erhaltende wertvolle Kultur mit Sagen- und Legendenschatz an, so wie bei uns die Märchen, obwohl ja auch kaum einer ernstlich an Hexen und Drachen glaubt. ”

Keine Ahnung welche Naturvoelker du wirlich kennst. Bei den Indios in Mittelamerika, von Chorotega bis Bri-Bri, von Chiche bis Maleku, sind ca. 60-70 Prozent das, was Christen als “Heide” nennen, das heisst, sie glauben ernsthaft an ihre Goetter, verehren sie und beten zu ihnen. Keine Legende, keine Sage, Wirklichkeit.
Interessant dabei ist, wie sie christliche Elemente uebernommen haben, nicht aus Ueberzeugung, sondern weil sie mussten.
Sie leben sehr keusch,Gruppensex und aehnliche dekadente Belustigungen gibt es radikal nicht.
Es gbt da auch keine Essgestoerte! Im Gegenteil, da wird mit Lust die Schildkroete oder der Leguan gekocht, gebraten, gegessen.

Die Frauen sind im Schnitt die Arbeitstiere, die Maenner “meditieren” eher, so wie es im “Haus des Rates” vorgegeben ist. Ein grosses weites erbauliches Feld fuer alle Feministinnen…


Leon
12.11.2014 23:23
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@Hadmut, Svenska & CountZero

Svenska
12.11.2014 16:04
> denn Gespräche mit Lesben zu führen, ist ja praktisch nahezu unmöglich

>>Kann ich so eigentlich nicht bestätigen – aber ich habe auch nicht mit Feministinnen zu tun.

Hadmut
12.11.2014 16:09
>>>Jo.
Dass es am Südpol kalt ist, kann ich eigentlich auch nicht bestätigen – ich war noch nie da.

CountZero
12.11.2014 16:21
>>> Dass es am Südpol kalt ist, kann ich eigentlich auch nicht bestätigen – ich war noch nie da.
>>>>LoL! Großartig! DAS hat jetzt echt meinen bisher hochbescheidenen Tag gerettet, ehrlich!

Icke:
>>>>Nein, Hadmut und Svenska redeten aneinander vorbei. Svenska meinte (ggflls nicht-feministische) *Lesben* und Hadmut meinte *Feministinnen*.


Sten Berg
13.11.2014 7:01
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Vielleicht kann man mit Frauen allgemein kaum ein Gespräch finden. Und wenn das Liebesspiel ganz ausfällt, über was sollte man mit einer Frau reden, die auch nicht gewillt ist, wie die Lebenspartnerin oder Arbeitspartnerin, den Mann(an ihrer Seite) verstehen zu wollen?

Eines steht ja sehr fest, bei den Frauen fehlt die Empathie extrem. Sofern man Frauen als egoistische Wesen betrachtet, versteht man sie sehr gut.

Hadmut widersprich mit seinem Südpolbeispiel damit, dass die politische Sicht der Lesbe egal ist, man kann mit ihnen nicht reden.
Über was soll man mit denen auch reden können, Die erzählen früher oder später so ein Mist, wollen nicht zu hören, dass es mit einem Streit endet.

M.E. hat er sehr recht, denn die Schwulen können sehr gut mit Frauen reden. Einfach doch mal die Schwulen zu den Frauen versus Lesben zu den Männer vergeichen. Das ist ein großer Unterschied, und dass eine Frau wie Svenska reden kann, könnte damit zu tun haben, dass eine Lesbe mit einer Frau Gesprächsthemen finden. Immerhin sind ja unsere heterosexuelle Frauen in politischer Sicht den lesbischen Frauen in den letzten Jahrzehnten sehr hörig gewesen. Weswegen das Kinderkriegen abnahm und die Scheidungen zunahmen. Eben weil sie auf Frauen hörten, die von Männer und Kinder, schlicht eine richtige Familie haben, gar keine Ahnung haben.

Ich hatte neulich eine Diskussion mit einer Lesbe. Sie fauchte mich richtig an, weil ich ständig darauf bestand, dass Sex was mit Kinderkriegen zu tun hat. In typischer lesbische Art wurde sie natürlich beleidigend: Ich hätte gar keine Ahnung von Sex, denn Sex hätte nur was mit Liebe und Romantik und kaum was mit Kinderkriegen zu tun.

Es störte sie sehr extrem, dass Kinderkriegen nur mit heterosexuellen Sex zwischen den beiden Geschlechtern funktioniert und wollte es herabspielen. – Ich selbst ging gar nicht auf ihre Beleidigungen ein, denn das ist für mich immer ein Indiz, dass jemand die Argumente ausgegangen ist, sowieso bin ich auch zu alt, wodurch diese Aussage viel zu weit hergeholt war und verwendete die in Männer vorhandene Empathie und antwortete: „Dass für einen homosexuellen Menschen Kinderkriegen kein Thema ist, ist selbsterklärend. Ihr könnt ja auch keine machen. Da könnt ihr euch durchpoppen wie ihr wollt, euer Sex bleibt biologisch sinnfrei. Aber selbstverständlich ist Kinderkriegen in heterosexueller Sicht stets ein Thema. Solange es bei der Frau funktioniert. Die modernen heterosexuellen Menschen spielt deswegen vor allem die Verhütungsmöglichkeiten eine große Rolle. Aber auch spielt es ein Thema, wenn was passiert, was zu tun sei, denn 100prozentige Sicherheit gibt es ja bekanntlich nicht.“

Auf gut Deutsch, die (homos-)Frauen, die meinen für andere (hetero)Frauen reden zu können, haben sehr wahrscheinlich nicht mal ansatzweise deren Sexualleben begriffen. Die Lesben haben nie im Leben versucht, das Leben einer heterosexuellen Frau zu verstehen. Im Gegenteil, alles diesbezüglich angegriffen und Ekelapelle konstruiert. Es ist unglaublich, das einzige was sie tun hat sehr mit diesem Thema zu tun. Lesben glorifizieren nur ihr Geschlecht. Sie sind die Arier unter den Menschen. Die heterosexuellen Frauen hören die Lobhudeleien so gerne, dass sie, um zu den besten zu gehören, lesbische Rituale nachgehen. U.a. die Männer zu hassen. Am Ende steht ja bekanntlich die hörige heterosexuelle Frau ganz schön blöd da, aber kommt von ihrem Trip nicht mehr runter: Die Männer sind daran schuld, dass alles so schief gelaufen ist und nicht die Lesben, auf die sie fälschlichere Weise gehört haben.

Eines steht ja auch fest. Glückliche Frauen haben nie auf die Lesben oder auf Feministinnen gehört. Da kann man die Männer nur loben, sie hören auf schwulen ganz und gar nicht, da schon Partnerschaftstipps von denen zu verlangen sehr weit hergeholt erscheint.


Owen
13.11.2014 9:58
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@Hadmut,
Faszinierende theorie!


HelmutM
13.11.2014 10:57
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@toff

“falls eine Frau jung ist, bekommt sie sozial viel geschenkt: Aufmerksamkeit, Erfolg,…”

Damit hast du schon Recht, aber Du musst auch bedenken, dass diese “Geschenke” oft mals gar nicht so richtig von den jungen Frauen auch genutzt werden können. Ich weiß das von meiner Schwester, sie meinte, als sie noch jung war, wäre sie völlig überfordert gewesen mit der Aufmerksamkeit der Männer und ihr diese ganzen “Angebote” der Männer eher Angst gemacht hätten, als dass sie sie zu schätzen gewusst hätte. Gerade junge Frauen sind doch sehr unsicher, wenig selbstbewusst und im sexuellen Reifungsprozess weit hinter ihren männlichen Altersgenossen, die sind doch komplett überfordert mit der ganzen Anmache der Klassenkameraden- man sollte eher Mitleid mit den Mädchen haben, die sind doch eher in der Situation: Vor einem leckeren All-you-can-eat-Buffet zu stehen und nur wenig davon nehmen zu dürfen, weil der Arzt sie auf Nulldiät gesetzt hat.
Meine Schwester musste sich übrigens auch im Beruf alles selbst hart erarbeiten, von wegen Job “geschenkt” bekommen….. Stimmt so nicht.


Der Chöne Pernhardt
13.11.2014 11:22
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Wie sehr dieser Feminismus religiösen Sekten ähnelt, sieht man auch schon an den technisch identischen Argumentationsweisen und Weltbildern. Das eigene Weltbild darf weder überprüft noch kritisiert werden, Fakten gelten nicht und jede auch als solche erkannte Schweinerei ist akzeptabel, sofern sie dem “höheren Ziel” dient. Als Beweis für das eigene Weltbild ist alles recht und wird auch weiter benutzt, nachdem es längst widerlegt ist. Egal, ob man sich mit religiösen Extremisten, rechtsradikalen Rassisten oder Radikalfeministinnen unterhält, es ist immer der selbe Brei.


C
13.11.2014 22:52
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Bei der Therapie von Fems gibt es dann bestimmt Vergleichsbilder von “Penis” und “Früchteschale mit zwei Äpfeln und einer Banane”. Dient gleichzeitig auch zuer Behandlung von Vegetariern.

Vielleicht ein wenig verwandt mit der Thematik – lässt sich eventuell auch auf Fems übertragen:
http://michael-mannheimer.info/2012/11/04/us-psychiater-gutmenschen-klinisch-geisteskrank/

Es gibt aber (mindestens) einen Unterschied zwischen der Gender-Religion und den “normalen” Religionen. Gender beruft sich ja darauf, das Zusammenleben zu zerstören, die Normen zu brechen und zu verwirren. Unsere drei großen Religionen machen aber das Gegenteil, nämlich sie setzen Werte/Normen und stützt die Gesellschaft.

Der Ekel von Fems/Gender würde ja dann genau gegenteilig ausgerichtet sein: Ekel vor Gesundheit oder gar eine stabilen Gesellschaft.


C
13.11.2014 22:53
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Korrektur: *zur


Gast$FF
13.11.2014 23:04
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> Da meldet sich dann auch mein Ekel-Apparat. Weshalb ich beispielsweise Bilder von knutschenden Schwulen nicht abkann.

Hetero-Frauen, die sonst ganz gerne mal mit irgendwelchen Schwulen in ihrem Bekanntenkreis kokettieren, übrigens auch nicht. Schwule finden sie immer nur “irgendwie lustig und süß” so lange es zwischen denen nicht so richtig zur Sache geht – dann wird betreten zur Seite geschaut.


Friedrich der Doofe
13.11.2014 23:11
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Femorassismus ist der Versuch ohne Arbeit (die ja lt. diesem Lügengebäude “Frau” frei machen soll) an die Fleischtöpfe zu gelangen. Ob nun Diäten und Pensionen, Vorstandsposten oder Gleichstellung zu tatsächlichen Leistungsträgern.

Soweit so normal. Gibt es in allen Variationen von allen möglichen Gruppierungen.

Was diese Ideologie von andern Unterscheidet ist die permanente Propagierung in den Drecksmedien (vormals Mainstream davor (als der Leser noch Geld zahlte) “seriöse” Zeitungen.

Begleitet von einer permanenten Denunziation und Verunglimpfung heterosexueller (meist weißer) Männer die an die Rassenkunde der zu Zeiten Hugenbergs angelehnt scheint.

Die Bulimie ist Femintern, reiner Inzest. Die Propaganda aber Interessengeleitet durch westliche Oligarchen.

Alle Lesben die ich kenne haben mit dem Femokram übrigens nichts am Hut. Die sehen auch alle gut aus, stehen aber leider nicht aus Männer.


Stefan W.
14.11.2014 7:43
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Falls Dich Ekel so interessiert, dann könnte bei Freud und Willhelm Reich was dazu zu finden sein.

Von dort kenne ich eine andere Erklärung für den Zusammenhang, und zwar die frühkindliche Sauberkeitserziehung, oft mit Prügel, die sauberkeitsfanatischen Faschisten erzeugt, der auch gerne von Säuberungen redet. Gestörte anale Phase.

Ohne Prügel wird das Kind von selbst sauber, aber es dauert vielleicht länger, dafür dann ohne psychische Störungen.

Es ist dann aber die Frage, was man als links/rechts oder eher konservativ/liberal betrachtet – Säuberungen gab es im Stalinismus natürlich zu Hauf (aber den nennt ja auch keiner liberal).

Reich erklärt den autoritären Charakter derart, fiel aber selbst den Säuberungen der kommunistischen Partei zum Opfer und den Säuberungen der psychoanalytischen Gesellschaft ebenso – seine Absicht war es eigentlich beides zusammen zu bringen, wandte sich dann der Esoterik zu und baute seltsame, saunaartige Kabuffs.

Man könnte auch vermuten, dass Bürokraten und Angestellte, Mediziner und Wissenschaftler Sauberkeit brauchen, mit weißem Papier in Zimmern hantieren und das konservative Bürgertum stellen, während die Proleten Rohstoffe fördern, im Handwerk Schmutz machen, Öl, Späne, Sand, Abwasser, der Bauer auf dem Feld, im Stall – da ist es überall so schmutzig, dass man sich nicht viel Ekel leisten kann. Wäre ein echter Showstopper.

Allerdings gilt gerade der Handel als liberal, und der hat nicht nur mit sauberen Bilanzen zu tun, sondern auch mit Waren, die man lieber sauber hat.


CountZero
14.11.2014 11:42
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@Leon:
Stimmt. War aber zu lustig auf den ersten Blick :).

@Svenska:
Bitte um Verzeihung. Immerhin habt Ihr für meinen ersten Lacher des Tages gesorgt. Also besten Dank! ;-).


CountZero
14.11.2014 14:37
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@Hadmut:

Zu Deinen Überlegungen, Feminismus sei so eine Art ‘erworbene Ekelstörung’ möchte ich noch eine weitere Perspektive hinzufügen: Die der Therapie-Sitzung.

tl;dr: Feministinnen rekrutieren sich vor allem aus Frauen, die in ihrer Jugend psychischen Belastungen ausgesetzt waren.

Feminismus und Gender-Studies sind besessen von ‘Safe Spaces’, ‘Zuhören können’, ‘Respekt’, Vermeidung von Dominanz in Auftreten, Inhalten und Betonung, Definitionsmacht, nicht kritisieren, Diskriminierung uvam. Das ist völlig legitime (nmA sogar korrekte) Herangehensweise in Therapieeinheiten für Traumatisierte (z.B. Deine wg. Übergewichts gemobbte Mitschülerin).

Nun versuchen die Propagetinnen der Women/Gender Studies, die Klassenräume ihrer Veranstaltung und (wenns geht) gleich die gesamte Gesellschaft mit den angeführten anzustrebenden Verhaltensweisen zu transformieren (Koertge/Patai: [they]are conducting classes as if they were therapy sessions., Professing Feminism, 2nd ed.)

Viele der Chefideologinnen des Feminismus mußten schwere Traumata in Kindheit und/oder Jugend erleiden. Kein Wunder, dass sie sich eine Gesellschaft wünschen, die einer endlosen Therapiesitzung gleicht.

Jugendliche, die wegen Eigenheiten in ihrer sexuellen Entwicklung von ihrer Peer Group ausgegrenzt wurden (und darauf in Teilen mit einer Ekelstörung reagierten) sind zwar vielleicht nicht in der Schwere, aber doch auch psychisch belastet. Psychisch belastete Personen sind anfällig für einfache Antworten auf die komplizierten und oft nicht eindeutigen Fragen des Lebens. In dem Fall bietet Feminismus einen gefälligen Sündenbock für das geschehene ‘Unrecht’ (auch wenns keins war, wird/wurde es ja als solches wahrgenommen): den Mann. Nach meiner Meinung ist dieser Mechanismus ein wesentlicher Grund, warum sich bei den Femis soviele Kaputniks (@Russischsprechende: gibts davon ‘ne weibliche Form 😉 ?) sammeln. Ich kenne jedenfalls keine ‘normale’ Frau, die Feministin (im Sinne von AS, Butler oder Dworkin) wäre. Andererseits würde das wohl auch meiner Definition einer ‘normalen Frau’ widersprechen…. :-D. Ich denke, meine Ausführungen gehen in die gleiche Richtung wie Deine Überlegungen im Threadopener.


CountZero
14.11.2014 14:37
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Ähm, nach therapy sessions sollte der em-Tag wieder zugehen….


Andy
14.11.2014 23:48
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Bullimie gehört aber laut diagnostischer Lehrmeinung deutlich in den Bereich der nicht stofflichen Suchterkrankungen, vgl. Den Terminus Magersucht der etwas aus der Mode gekommen ist. Ekel ist da eher als das Werkzeug zu betrachten das Betroffene selbst unterbewusst als Mittel zum Zweck erlernen bzw benutzen. Einen Tag mit Minimal Kalorienzufuhr über standen zu haben löst nachweislich im dopaminergen System ahnliche Effekte aus wie der Gebrauch von bestimmten Rauschdrogen (Sieg des Geistes über den Körper}.


usa
16.11.2014 9:29
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Die Lust Evas nach dem Apfel, Rapunzels Mutter Hunger nach dem Salat des Nachbarn, des Fischers Frau ihre grenzenlose Gier oder eben auch Alice Schwarzer und Konsortens absurden Forderungen haben alle eins gemeinsam:

Es sind die maßlosen Wünsche verhätschelter, unreifer möchtegern-Prinzessinnen, die nie gelernt haben, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu tragen und dann auch mit den Konsequenzen zu leben.

Feminismus ist nichts weiter als die Nörgelei von Frauen, die nicht die Initiative für das eigene Wohlergehen ergreifen wollen, es nicht können, und schlußendlich auch gar nicht wissen, was sie eigentlich wollen.

Den tragischen Part in den Geschichten spielen die Männer, weil sie es besser wissen müssten, aber nicht die Möglichkeit haben, sich den absurden Wünschen ihrer Frauen entgegenzustellen.

Leider fragen Männer nur “Lavendelseife oder Ziegenmilch?” wenn die Frau ruft “Wasch mich, aber mach mich nicht nass”

Da das Spiel schon seit Jahrtausenden so läuft, ist vielleicht das weibliche Erbgut degeneriert und viele Frauen kommen mit angeborenen Persönlichkeitsstörungen. Leider ist gestörtes Verhalten sogar oft ein positiver Selektionsgrund.

Vielleicht sind bestimmte Störungen, z.B. eine Bipolare Störung, in Wirklichkeit eine erfolgreiche evolutive Strategie?
Die Betroffenen haben schließlich sehr attraktive Phasen, und solange die Gesellschaft für die Aufzucht der Nachkommen bezahlt überwiegt der Vorteil, schnell und unkontrolliert Kinder zu bekommen.
Unsere lieben Soziologen könnten mal erforschen, ob seit Einführung des Sozialstaates der Anteil gestörter Personen zunimmt.

Ich frage mich oft, ob Frauen genetisch bedingt Parasiten sind, oder ob das nur eine Folge unserer Gesellschaft ist, die Frauen nicht für ihr Handeln zur Verantwortung zieht, und ihnen damit die Chance nimmt ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Leider haben ich als einzelner Mann nicht die Möglichkeit das auszuprobieren, sonst liegt meine Frau nämlich beim nächsten im Bett.