Ansichten eines Informatikers

„The NTSB says it has recovered the aircraft’s left elevator in three (3) pieces between 1.3 and 3.8 miles from the crash site.“

Hadmut
4.11.2026 16:09

Vom abgestürzten LearJet.

Es gibt neue Informationen.

Flightradar24 über die zweite Pressekonferenz am Absturzort:

3 November — The NTSB held its second and final on scene media briefing on 3 November. The agency says that it continues to work with state and local authorities to gain access to the impact crater to recover any wreckage.

The NTSB says it has recovered the aircraft’s left elevator in three (3) pieces between 1.3 and 3.8 miles from the crash site.

Dazu das Video der Konferenz:

Was mir dabei auffällt: Nach seinem Vortrag sagt er als Antwort auf eine Frage, dass die Untersuchungsbehörde NTSB durchaus den Secret Service kontaktiert und angefragt hat, ob sie mit ihren Luftabwehrsysteme etwas damit zu tun haben könnten. So abwegig und verschwörungstheoretisch, wie viele das hinstellen, ist das also nicht. Wenn die Behörde, die für Flugunfalluntersuchung zuständig ist, dieser Sache nachgeht, heißt das, dass sie da ihre Arbeit machen und nichts übergehen. So, wie ich das ja auch schon formuliert hatte.

Ich halte, und da wiederhole ich mich zwar, möchte es aber noch einmal betonen, dieses Geschwätz, alles und jede Frage gleich als „Verschwörungstheorie“ abzutun, für enorm dumm. Ein Abschuss ist nun einmal ein relevanter Sachverhalt, der überprüft und ausgeschlossen werden muss. Man merkt da so richtig, wie die Political Correctness, auf alles Nonkonforme sofort einzudreschen, zu einer massiven geistigen Verengung führt.

Jedenfalls haben sie das linke Höhenruder und wohl auch Höhenleitwerk – mir ist nicht ganz klar, ob Elevator nur das Ruder oder das ganze Leitwerk bezeichnet – in einigen Kilometern Entfernung gefunden. Und da können sie nicht vom Aufprall hingekommen sein, sondern müssen in der Luft abgebrochen sein. Was aber noch nichts darüber aussagt, ob das Ursache oder Wirkung des Geschehens war. Wenn es erst die Auswirkung war, etwa durch den zu schnellen Abstieg, sagt es einfach gar nichts.

Auch Aerotelegraph schreibt darüber: Teil des Höhenruders kilometerweit vom Wrack entfernt entdeckt

Die große Entfernung ist entscheidend, weil sie nach Einschätzung der Ermittelnden zeigt, dass sich die Teile wohl bereits vor dem Aufprall vom Flugzeug gelöst hatten. Das Höhenruder befindet sich am Heck und steuert die die Neigung Flugzeugs, das Heben und Senken der Nase. Für die NTSB-Fachleute kommen zwei Szenarien in Frage. Entweder das Bauteil brach ab udn führte zum Kontrollverlust. Oder es löste sich durch die enormen Belastungen während des Absturzes.

Naja, gut, die Frage ist trivial, die Antwort ist das Schwere: War der Abbruch des Höhenruders Ursache des Ungücks oder nur dessen Folge?

Ein Pilot schrieb mir dazu, dass man den Verlust des Seitenruders noch mit ein paar Tricks zumindest grob überstehen kann, aber ohne Höhenruder geht einfach gar nichts mehr. Verliert man das Höhenruder, ist man einfach tot.

Die Qualität des LearJets

Mich erstaunt etwas an der Sache. Ich dachte seit Jahrzehnten, der LearJet sei ein ganz tolles Flugzeug, so richtig gut.

Nunmehr lese ich an vielen Stellen, dass der LearJet ein ziemlicher Mist und bei Piloten extrem gefürchtet sei: Das ganze Ding sei so auf Effizienz getrimmt, dass es keinerlei Fehler verzeihe, ständige Aufmerksamkeit beider Piloten benötige und sehr schwer zu fliegen sei. Die Flügel seien nämlich so kurz und dünn gebaut, dass das „Fenster“ für einen stabilen Flug sehr, sehr gering sei. Fliege man nur 20 Knoten zu langsam, komme man in den Stall wegen zu niedriger Geschwindigkeit. Fliege man aber 20 Knoten zu schnell, kommen man in den Stall wegen Überschall, weil sich die Luft an einigen Stellen über den Tragflächen dann schon „supersonic“ verhalte. Außerdem fliege das Ding immer am Rande des „Mach Tuck“, eines Effekts bei hoher Geschwindigkeit, der den Druckpunkt unter den Tragflächen nach hinten verlagert und damit die Nase nach unten kippen lässt, was die Geschwindigkeit erhöht und das Phänomen sofort verschlimmert. Man muss also sehr, sehr gut aufpassen.

Dazu hätten sie einen tödlichen Fehler gemacht: Sie seien beim Umfliegen des Sturms gestiegen, weil sie über den Sturm hinwegfliegen wollten. Steigen aber bedeute immer, dass man langsamer werde.

Die Gefahr dabei sei, dass die Gefahr der Vereisung steige, je langsamer man werde. Bei hoher Geschwindigkeit und auch bei sehr, sehr kalter Luft gebe es keine Vereisung. Erfahrene Piloten würden deshalb bei Konfrontation mit einem Gewitter, das sie nicht mehr umfliegen können, ihr Heil immer unten suchen und versuchen, darunter durchzufliegen, auch wenn es gruselig ist, weil man sinken kann, ohne Geschwindigkeit zu verlieren, und Geschwindigkeit lebensnotwendig sei, um die Vereisung zu verhindern.

Wenn man aber steige und dabei Geschwindkigkeit verliere, und das mit einem schon so anfälligen und grenzwertigen Flugzeug wie dem LearJet, dann laufe man unweigerlich in Probleme, weil man sich damit Vereisung einfange und sofort in den Stall geraten könne.

Außerdem habe der LearJet Vereisungswarnung nur für die Tragflächen, aber nicht für das Leitwerk. Es könne also gut sein, das ihnen das Leitwerk am Heck vereist ist und sie es nicht gemerkt haben.

Viele schreiben, eine Gulfstream sei da allemal besser und sehr viel robuster und gutmütiger, die habe viele dieser Probleme erst gar nicht oder nur in viel geringerer Ausprägung.

Ich wusste nicht, dass der LearJet so diffizil und gefürchtet ist. Ich habe den immer für ein tolles Flugzeug gehalten, aber der ist wohl technisch ziemlich auf Kante genäht und hat keinerlei Reserven oder Toleranz.

Gut möglich, dass das das Ende des LearJets einläutet, denn das Video ist ja schon sehr eindrucksvoll.

Was wurde aus den Insassen?

Weil doch oft die Frage gestellt wurde, was denn aus den Insassen geworden sei:

Es gibt Aussagen, und für Berichte darüber haben auf X einige böse Schelte bekommen, dass man Knochen auf den Dächern der Umgebung gefunden habe.

Es gibt außerdem ein Video, dessen Echtheit und Aktualität unklar ist, in dem Leute kleine, blutige Fleischstückchen von Autos wischen, die angeblich in der Nähe des Kraters standen.

Ich werde diese Quellen hier nicht angeben.

Es gibt aber auch Informationen, wonach zumindest die Nachrichten, wenn vielleicht auch nicht die Videos, zutreffend seien, und ganz bewusst durch Pietät und amerikanische Sitten verschwiegen wurden. Es scheit so zu sein, dass durch den Aufprall Leichenteile in kleinen Fetzen durch die Gegend geschleudert wurden. Das erscheint auch plausibel, weil man solche Berichte (und Erklärungen für deren Verschweigen) auch schon von anderen Flugzeugunglücken bekam.

Neulich gab es zum 25. Jahrestag von 9/11 erstaunlich viele, bisher unveröffentliche Fotos und Videos (wobei sich nach 25 Jahren immer die Frage stellt, ob die dann überhaupt noch echt oder Fake sind), in denen erstmals auch gezeigt und berichtet wurde, dass die Straßen in der Umgebung der Türme voller kleiner Trümmerstücke und auch Fleischstücke, kleiner Leichenteile gewesen sei. Es habe da wohl ziemlich Leichenteile geregnet. Verschwörungstheorien, dass es ja nicht sein könne, dass die Flugzeuge einfach so verschwinden, beruhen wohl auch darauf, dass man diese Details aus amerikanischer Pietät und Kultur einfach nie erwähnt hatte.

Auch beim Aufprall der Germanwings-Maschine auf einen Berg gab es erstaunlich wenige Fotos von den Trümmern, und wenn, dann nur aus der Entfernung vom Nachbarberg. Es gab aber Berichte von Rettern, Feuerwehr und so weiter, dass der ganze Bereich übersät mit kleinen Trümmer- und Leichenteilen gewesen sei, die man unmöglich noch zuordnen könne, und die man einfach aus Pietät und weil es so grausig ist, nicht gezeigt habe.

Insofern ist es durchaus plausibel, dass die Insassen schon durch die bloße Aufschlagenergie in kleinste Teile zerrissen und durch die Gegend geschleudert worden sind. Irgendwo stand, dass in solchen Fällen als Identifikationsmerkmal mit etwas Glück noch die Eheringe gefunden und identifiziert werden können.