Randale in Südafrika
Die Gründe sind interessant:
Hohe Lebenskosten, Migration – Warum die Gewalt bei Demos in Städten Afrikas zunimmt https://t.co/Yy8pVJHaiP https://t.co/BkyhtzarRb
— WELT (@welt) October 22, 2026
Nigeria, Senegal, Südafrika: Die Zahl der gewalttätigen Proteste steigt in vielen Ländern, oft mit tödlichen Folgen. In den Städten kommt es zu Aufständen, oft wegen Brot- und Benzinpreisen.
Während Proteste gegen unzureichende Leistungen der Regierungen und steigende Lebenshaltungskosten in Ländern wie Frankreich, Belgien und Italien zunehmend in Europa debattiert werden, steigt die Zahl der Proteste in Afrika schon seit Längerem. Für die Länder südlich der Sahara, also ohne die arabisch geprägten Staaten zwischen Atlantik und Rotem Meer, nennt die Weltbank unter Berufung auf den Konfliktmonitor ACLED im Jahr 2024 insgesamt 7224 Demonstrationen, gegenüber 2780 zehn Jahre zuvor – ein Anstieg um 160 Prozent.
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Und einiges deutet darauf hin, dass dieser Trend anhält. In den vergangenen Monaten gab es allein in Kenia 94 Demonstrationen von Transportunternehmern gegen die massiv gestiegenen Treibstoffpreise. Auf den Komoren organisierten Gewerkschaften aus dem gleichen Grund mehr als ein Dutzend Streiks und Demonstrationen.
Und in Südafrika gab es allein im Juni mindestens 150 Demonstrationen gegen irreguläre Migration – mehr als in den zwölf Monaten zuvor zusammen. Die Organisatoren machen Einwanderer aus anderen afrikanischen Ländern für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, gestiegene Versorgungskosten und überlastete öffentliche Einrichtungen verantwortlich.
Das kann ich bestätigen.
Ich war doch vor Jahren mal in Südafrika und Namibia, und habe dort auch die Townships besucht.
Am intensivesten war der Besuch in dem riesigen Township vor Kapstadt. Der Name fällt mir nicht mehr ein, aber weil es das größte war, müsste das Katutura gewesen sein. Geführt wurden wir von einem Bewohner des Townships, gefahren mit einem Auto, dessen Mängel gereicht hätten, um hier ein Dutzend Autos vom TÜV an Ort und Stelle erschießen zu lassen. Der versuchte, uns die Lebensbedingungen zu zeigen, zu erklären wie man da lebt, aber sagte eben auch, dass das Hauptproblem die Migration sie. Viele kämen aus anderen Ländern nach Namibia und Südafrika, und landeten dann in den Townships, also diesen Armensiedlungen, weil sie nichts gelernt haben und auch nichts arbeiten könnten. Andererseits nütze aber auch ein Beruf nichts. Sein [ich glaube, es war der Bruder, ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr] habe an der Universität studiert und sitze jetzt genauso da wie die Bettler.
Ein Problem sei, dass „Weiße“ das nicht verstehen könnten, weil sie glaubten, dass es nur „Die Schwarzen“ gäbe und die alle gleich sein, aber nicht verstünden, dass das viele verfeindete Volksgruppen sind, die miteinander überhaupt nichts zu tun haben, auch nicht, weil sie alle schwarz sind.
Viele wollen das dann auch nicht wahrhaben, weil gerade für Linke „Die Schwarzen“ ein einheitliches, zusammenhängendes Kollektiv sind, ebenso wie „Die Muslime“. dass die aber jeweils aus ganz unterschiedlichen, verfeindeten Gruppen bestehen, passt nicht ins Narrativ.
Die beiden Videos zeigen angeblich einen aktuellen Überfall (Versuchter Autoraub) in Südafrika, beides Videos der Dashcam nach vorne und nach hinten, den die Räuber wohl nicht überlebt haben:
@AldoSterone111 From looking out https://t.co/fTcNTtPr8J
— Tearkeela (@tearkeela) October 22, 2026