Ansichten eines Informatikers

Zum Ende von EMMA

Hadmut
21.10.2026 13:56

Eine totgerittene Schindmähre.

Heute ging eine Nachricht herum, deren Informationsgehalt darin liegt, dass es so bedeutungslos ist, dass man sich nicht einmal mehr darüber freuen kann:

Der eigentliche Informationsgehalt ist nicht, dass EMMA eingestellt wird, sondern dass EMMA so belang- und bedeutungslos (geworden) ist, dass es gar keinen Unterschied mehr macht, ob EMMA eingestellt wird oder nicht.

EMMA wurde kolossal überschätzt und überbewertet. Schon quantitativ: 36.584 Seiten in 50 Jahren mit einer ganzen Redaktion. Ich habe als Blogger 30.000 Blogartikel in 20 Jahren, alleine geschrieben.

Ich hatte in meiner Feminismuserkundungsphase ab 2012 sogar mal die EMMA abonniert (ja, wirklich). Sie dann aber auch nach ein oder zwei Jahren wieder abbestellt, weil sie nicht nur verblüffend dünn, sondern auch inhaltslos war. Ich hatte ein feministisches Kampfblatt erwartet, das zu zitieren mir schon die Lacher im Blog bringt, aber war verblüfft darüber, wie flach, wie oberflächlich, wie belanglos das war. Mein Eindruck war, dass EMMA gar keine journalistische Publikation ist, sondern nur pro Forma erscheint, weil man einfach – typisch Quotenfrau – nicht arbeitet, sondern einfach davon lebt, dass es für viele Feministinnen eine Art sozialer Zwang ist, ein EMMA-Abo zu haben. Es war aufschlussreich zu sehen, wie intellektuell anspruchslos Feministinnen sind, wenn sie so etwas als Abo akzeptieren. Die kamen sich immer so überlegen vor, aber letztlich sind sie einfach nur dumm.

Anscheinend aber kam EMMA unter die Räder. Die Abo-Zahlen waren wohl mikroskopisch, obwohl sie ja betonen, dass es keine wirtschaftlichen Gründe hat, sondern die Einnahmen die Kosten decken. Sie hätten aber laut irgendeiner Pressemeldung keine Nachfolger gefunden, und schreiben selbst:

Wir gehen nicht aus ökonomischen Gründen. Sicher, auch unsere Auflage sinkt. Aber unsere Einnahmen decken immer noch die Ausgaben. Und ein finanzielles Polster schützt uns. Nein, wir gehen, weil wir meinen: Es reicht! EMMA hat über drei Feministinnen-Generationen die Stellung gehalten, hat allen Moden widerstanden und gegen so manchen Unsinn im Namen des Feminismus Stellung bezogen. Also gestattet: Jetzt sind wir ermattet.

Es wollte wohl schlicht und einfach niemand mehr EMMA machen. Es war ja auch nie gut.

EMMA hat mit der Aufwiegelung der Frauen einen erheblichen Anteil am Niedergang der Republik und ist damit – die einen würden es Tragik nennen, die anderen Dummheit – selbst Auslöser der Entwicklung – Migration und Islamisierung – über die sich EMMA zuletzt am meisten aufregte.

Mit anderen Worten: Der Feminismus, der Männer so gerne als toxisch hinstellt, hat die Gesellschaft so sehr vergiftet, dass Frauenrechte das Erste sind, was daran zugrundegeht. EMMA hat nicht nur die Republik zerstört, sondern vor allem den Frauen einen Bärinnendienst erwiesen. Vor 50 Jahren hat man öffentlich BHs verbrannt, heute ist Burka angesagt. Aber jeden, der sie warnte, nannten sie Mansplainer, Misogynisten, Chauvinisten, Frauenhasser. Man kann Frauen nicht auf Fehler hinweisen, die sie machen.

Die Vergiftung wurde deutlich, als sie Gender-Queer- und Woke-Welle kam. Ein Produkt eben auch Alice Schwarzers. Denn die ihre frühen Millionen damit verdient, dass sie den Schwachsinn im deutschsprachigen Raum publiziert hat, den John Money vertreten hatte: Der mit dem Experiment mit den kanadischen Reimer-Zwillingen. Eines der Kinder, Bruce Reimer, wurde im Alter von 7 Monaten bei der Beschneidung schwer verletzt, der Penis verbrannt. Money riet, das Kind einfach unter Hormonbehandlung als Mädchen zu erziehen, aus Bruce Brenda zu machen. Weil Geschlecht ja nur anerzogen sei. Das ging katastrophal daneben, eskalierte aber erst richtig mit der Pubertät. Als er dann erfuhr, was man mit ihm angestellt hatte, und dass er kein Mädchen ist, wollte er wieder Junge sein und nannte sich David. Bruce/Brenda/David hat sich nach einem Leben voller Traumata und Depressionen und Horror mit 38 den Kopf weggeschossen. Der Bruder Brian, obwohl nie mit Hormonen behandelt und als Junge erzogen, hat das auch nicht verkraftet, wurde schizophren und hat sich schon vorher, mit 36, mit einer Überdosis seiner Schizophrenie-Medikamente umgebracht.

Trotzdem progagierte Schwarzer schon vor der Pubertät der Kinder, als man den Erfolg noch gar nicht einschätzen konnte, im deutschsprachigen Raum das Experiment als Beweis dafür, dass Geschlecht, insbesondere Frau zu sein, nur anerzogen ist und man das umerziehen kann, auch mit dem Hintergrund der Simone de Beauvoir. Die Kombination aus Frauen und Dummheit wird dann am schlimmsten, wenn sie sich im Konsens darin sehen. Frauen im Streit sind schon schlimm, aber im Konsens sind sie tödlich.

Schwarzer war damit eine der zentralen Figuren der Gender-Szene, die diesen Blödsinn, dass das Geschlecht nur anerzogen sei, und das zum Zwecke der Unterdrückung und Versklavung, hier etabliert hat.

Und damit hat sie ausgerechnet das produziert, was sie ins Abseits geschossen hat. Denn später war Schwarzer Gegner dieses Genderismus, denn wozu erkämpft man sich „Frauenrechte“, wenn dann jeder Frau sein darf?

Wozu dient eine Frauenquote, wenn man dann sagt, dass es Frauen gar nicht gibt und niemand feststellen kann, ob jemand Frau ist? Sich jeder nach Belieben zur Frau erklären kann? Schwarzer wurde von der Dummheit ihrer eigenen Thesen eingeholt. Und weil sie sich dagegen wehrte, von den jungen „Feministinnen“ (die in Wirklichkeit nur Marxistinnen und einfach noch dümmer waren) abgeschossen.

Die Frauen von heute denken gar nicht mehr, sondern wollen nur noch die Konformität als Teilnahme an einem Konsens, an dem man selbst nicht mitwirken kann. Gerade die, die so laut „Frauenwahlrecht“ schreien, bekämpfen aktiv jede, die von diesem Wahlrecht Gebrauch machen will. Für Schwarzer war Feminismus noch eine Art Eigensinnigkeit. Für moderne Feministinnen ist das Frauenwahlrecht nur noch ein gehorsam den Anweisungen folgender Stimmviehanteil von 50% am Gesamtstimmvolumen. Vor 50 Jahren bestand Feminismus in der Ansicht, dass Frauen nicht mehr tun, was man ihnen sagt. Heute besteht Feminismus aus der Auffassung, dass Frauen kollektiv und kritiklos genau das tun, was man ihnen sagt. Zum Beispiel für Migration und Islam zu stimmen und sich die Burka überstülpen zu lassen. Früher war man gegen Vergewaltigung, heute propagiert man die Kinderehe.

Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden. Sie haben nicht „gebeten“, sondern immer „gefordert“. Im Fordern waren sie immer stark. Im Denken immer ganz schwach.

Man stellte das Frauenwahlrecht immer so als großen feministischen Erfolg, als Sieg über das Patriarchat hin. Tatsächlich haben sie sich damit selbst erledigt. Das Patriarchat war das Einzige, was den Feminismus hätte erhalten und retten können, denn schon für Mansplaining waren sie zu taub und zu blöd, das brachte schon nichts.

Und so ist die Einstellung von EMMA nur noch eine Bestätigung dessen, was wir schon längst wissen: Der Feminismus ist nicht nur tot und am Ende, er hat sich vor lauter Dummheit selbst vergiftet.

Hätte man EMMA vor 5 Jahren eingestellt, hätte das noch etwas bedeutet. Aber heute ist das einfach eine Nullnachricht, weil EMMA sowieso nicht mehr lebte, nur noch untot war. Ein Feminismuszombie, der nicht mitbekommen hat, dass der Krieg längst vorbei ist und sie ihn verloren haben. Eine Lächerlichkeit, die im Klagen über die Folgen des eigenen Handelns letztlich ausgerechnet den chauvinistischen Männern näher war als den Feministinnen.

Der Feminismus ist tot.

Er hat uns alle, vor allem aber sich selbst umgebracht.

Jetzt kommt nur noch der Islam.

Burka.

10 Kinder pro Frau.

Grundschule, sonst keine Bildung mehr.

Wir hatten sie gewarnt. Aber wir wurden dafür immer nur beschimpft und beschuldigt.

Dummheit ist am tödlichsten, wenn sie Konsens findet. Und der Feminismus war dieser Konsens.