Über die Linken, Hitler, Nero, den Islam und den Zusammenhang
Verblüffende Übereinstimmungen.
Ein Leser hat mich gerade auf etwas gebracht.
@Hadmut Jetzt noch der Oberknaller
AI: Ja, Adolf Hitler hegte privat eine spürbare Faszination für den Islam.— Kein.Dr.MettMario.lul (@_PeterLehmann_) October 16, 2026
Ich hatte erst nicht verstanden, was das eine mit dem anderen zu tun haben solle, fragte aber mal – wegen der anhaltenden Diskussion, ob Hitler links oder rechts war – nach, ob die KI etwas dazu weiß:
@Hadmut In seinen nach dem Krieg veröffentlichten Memoiren „Erinnerungen“ (S. 132) hielt Albert Speer detailliert fest, wie sich Hitler ihm gegenüber privat über den Islam äußerte
— Kein.Dr.MettMario.lul (@_PeterLehmann_) October 16, 2026
Also habe ich auf Seite 132 nachgesehen, und da steht: Nichts.
Wieder eine KI-Halluzination? Oder gibt es verschiedene Ausgaben mit verschiedenen Seitennummern? PDF runtergeladen, Suchfunktion. Islam kommt genau einmal darin vor, nämlich auf Seite 110 des Buches = 105 des PDFs, wobei der Zusammenhang auf Seite 109 des Buchs = 104 des PDFs losgeht, auf dieser Seite geht es um Hitlers Ansichten zu Religion
Als Hitler etwa 1937 davon hörte, dass auf Betreiben der Partei und der SS zahllose seiner Anhänger aus der Kirche ausgetreten seien, weil sich diese halsstarrig Hitlers Absichten widersetzte, befahl er aus Gründen der Opportunität, dass seine wichtigsten Mitarbeiter, vor allem aber Göring und Goebbels, weiter der Kirche anzugehören hätten. Auch er würde Mitglied der katholischen Kirche bleiben, obwohl er keine innere Bindung zu ihr habe. Er blieb es bis zu seinem Selbstmord.
Wie Hitler sich seine Staatskirche vorstellte, konnte man aus einer von ihm oft wiedergegebenen Erzählung einer Delegation vornehmer Araber entnehmen: Als die Mohammedaner, so hatten die Besucher erklärt, im achten Jahrhundert über Frankreich nach Mitteleuropa vordringen wollten, seien sie in der Schlacht von Poitiers zurückgeschlagen worden. Hätten die Araber diese Schlacht gewonnen, wäre die Welt heute mohammedanisch. Denn sie hätten damit den germanischen Völkern eine Religion aufgenötigt, die durch ihre Lehre: den Glauben mit dem Schwert zu verbreiten und alle Völker diesem Glauben zu unterjochen, den Germanen wie auf den Leib geschrieben sei. Infolge ihrer rassischen Unterlegenheit hätten sich die Eroberer auf die Dauer nicht gegen die in der rauheren Natur des Landes aufgewachsenen und kräftigeren Einwohner halten können, so dass schliesslich nicht die Araber, sondern die mohammedanisierten Germanen an der Spitze dieses islamischen Weltreiches gestanden hätten.
Hitler pflegte diese Erzählung mit der Betrachtung zu schliessen: «Wir haben eben überhaupt das Unglück, eine falsche Religion zu besitzen. Warum haben wir nicht die der Japaner, die das Opfer für das Vaterland als das Höchste ansieht? Auch die mohammedanische Religion wäre für uns viel geeigneter als ausgerechnet das Christentum mit seiner schlappen Duldsamkeit.» Merkwürdig, dass er schon vor dem Kriege manchmal fortfuhr: «Heute leben die Sibirer, die Weissrussen und die Menschen in der Steppe ausserordentlich gesund. So sind sie entwicklungsfähig und den Deutschen auf die Dauer biologisch überlegen.» Eine Bemerkung, die er in den letzten Monaten des Krieges in drastischerer Weise wiederholen sollte.
Beschreibt das nicht erstaunlich genau, was heute passiert?
Ich hatte früher schon einmal den Gedanken geäußert, ob die Linken und Grünen eine Art Nachauftragnehmer der Nazis sind, weil diese sich genau wie die NSDAP mit den Palästinensern verbünden und gegen die Juden sind. Auch Hitler arbeitete mit dem palästinensischen Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini. Ich war damals sehr verblüfft darauf gekommen, weil die israelische Regierung irgendwo behauptet hatte, dass die Nazis die Juden ursprünglich nicht umbringen, sondern nur deportieren wollten (Madagaskar hatte man im Sinn), und dieser Mufti die Nazis dann gedrängt hätte, die Juden zu verbrennen. Ich fand das überaus verblüffend, dass ausgerechnet die israelische Regierung sagte, dass die Nazis ursprünglich ja gar nicht so judenfeindlich gewesen seien. Und wenn man sich das anschaut, kommt man zwangsläufig auf den Gedanken, dass die Palästinenser nach dem Krieg – und noch viel aggressiver wegen der Gründung Israels als Staat – genau diese Aktivitäten mit den Nazis dann mit den anderen Linken einfach weitergeführt haben. Was auch nicht verwundert, denn SED und westdeutsche Linke haben sich wesentlich aus Ex-NSDAP-Mitgliedern gespeist. Im Prinzip haben die nach dem Krieg einfach weitergemacht.
Mehr habe ich in diesem Buch nicht gefunden, aber die letzten zwei Sätzen in diesem dritten zitierten Absatz gab mir zu denken. Es war ja in den Drama-Filmen über die letzten Tage zu sehen und hören, wie sich Hitler gegen Ende geäußert habe. Nochmal nachgesehen. Deutschlandfunk: Adolf Hitler erlässt den Nerobefehl
In der Endphase des Zweiten Weltkrieges zwischen Tod und Zerstörung erließ Adolf Hitler den Nerobefehl: Wenn die Deutschen sich als das schwächere Volk erwiesen, verwirkten sie ihr Recht, weiter zu existieren, hatte der Diktator zuvor erklärt.
Mist, kann man nicht zitieren, ist zum Anhören. 5 Minuten. Sehr hörenswert.
Suchen wir das nochmal woanders. Bundesarchiv: Verbrannte Erde – der „Nero-Befehl“
Hitlers Erlass und Speers Reaktionen in der Überlieferung des Reichsrüstungsministeriums
In einem seiner letzten „Führererlasse“ befahl Hitler die komplette Zerstörung von Industrie-, Versorgungs- und Verkehrsanlagen im Deutschen Reich. Dokumente aus der Überlieferung des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion zeigen, dass er dabei in Konflikt mit Albert Speer geriet.
Verbrannte Erde
Im März 1945 standen die Alliierten im Westen am Rhein, die Rote Armee im Osten an der Oder – weniger als 100 Kilometer vor Berlin. In den Monaten zuvor hatte die Wehrmacht auf ihrem Rückzug aus den besetzten Gebieten zahlreiche Industrie-, Verkehrs- und Versorgungsanlagen zerstört. Um den Vormarsch der feindlichen Streitkräfte zu behindern und ihnen keine Ressourcen zu überlassen, sprengten die Deutschen Brücken, zerstörten Gleise und brannten Felder, Dörfer und Städte nieder.
Diese Zerstörungsmaßnahmen waren Teil einer „Verbrannte-Erde“-Taktik, ab 1943 „ARLZ-Maßnahmen“ (Auflockerung, Räumung, Lähmung, Zerstörung) genannt. Die Wehrmacht wendete sie vor allem in Osteuropa, in geringerem Ausmaß aber auch in anderen Ländern, wie Frankreich oder Italien, an.
Der „Nero-Befehl“
Am 19. März 1945 gipfelten die „ARLZ-Maßnahmen“ in einem Erlass Hitlers, der die Zerstörungen auf das Reichsgebiet ausdehnte: dem Befehl über „Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet“ (auch „Verbrannte-Erde-Befehl“ oder „Nero-Befehl“).
Der Begriff „Nero-Befehl“ geht auf den bereits in der Antike geäußerten Vorwurf zurück, der römische Kaiser habe 64 n. Chr. Rom anzünden lassen, um ein gewaltiges Palastbauprojekt umsetzen zu können. Moderne Historikerinnen und Historiker zweifeln diese Theorie aber an.
Der „Führererlass“ sah die vollständige Zerstörung aller „militärischen Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte innerhalb des Reichsgebietes“ vor. Für die Ausführung waren die militärischen Befehlshaber und die Gauleiter in ihrer Rolle als Reichsverteidigungskommissare zuständig.
Was auf den ersten Blick wie eine militärische Strategie zur Lähmung der alliierten Vorstöße erscheint, hatte für Hitler noch einen ganz anderen Zweck: die „Bestrafung“ des deutschen Volks, das sich im Krieg als „zu schwach“ erwiesen und den Untergang verdient habe. Der „Nero-Befehl“ sollte den Deutschen ihre Lebensgrundlage nehmen und eine Zukunft nach dem Nationalsozialismus unmöglich machen.
Je mehr ich dazu lese, desto mehr entsteht bei mir der Eindruck, dass Linke und Palästinenser genau das fortführen. Denn letztlich wird das Land zerstört, den unwürdigen Deutschen die Grundlage entzogen, und das alles durch Islam und Russen/Ukrainer ersetzt, als wollte man genau die utopische Gesellschaft schaffen, die Hitler vorschwebte, und für die sich die Deutschen in seinen Augen als unwürdig erwiesen haben.
Ich finde das immer erstaunlich, wie sehr sich Linke gegen Nazis/Faschismus/Hitler positionieren, und dann genau das fortführen, was der damals vor gehabt und angefangen hat.
Oft sagen Leute, dass Hitler, wenn er heute lebte, Mitglied bei den Grünen wäre. Mir kommt das oft so vor, als wären die Grünen, hätten sie damals gelebt, Mitglied der NSDAP gewesen. Die inhaltlich-ideologische und methodische Übereinstimmung ist verblüffend. Mir stellt sich aber immer mehr die Frage, warum so viele Ziele der Grünen mit denen der NSDAP übereinstimmen, ob die, wie ich das früher formuliert hatte, so eine Art Nachauftragnehmer sind.
Hat Hitler mit seinen Religionsaussichten vielleicht einfach nur nachgefaselt, was der Mufti ihm eingeredet hatte?
Läuft genau dasselbe Programm noch immer ab?