Ansichten eines Informatikers

Korrelation, Kausalität und Bezugsgrößen

Hadmut
25.9.2026 23:53

Mal wieder falsch gerechnet: „Transmenschen“

Tamara Funiciello sagt, die Abschaffung der Selbsterklärung beim Geschlechtseintrag gefährde Menschenleben.

Funiciello sagt: “Transmenschen haben eine siebenmal höhere Suizidrate als Nicht-Transmenschen.” Die vereinfachte Änderung des Geschlechtseintrags per Selbsterklärung senke diese Rate. “Sie rettet also Leben.”

Übersetzt heisst das: Frauenrechte sind lebensgefährlich und müssen deshalb weg. Die Abschaffung der Frauenrechte als Lebensrettung zu verkaufen, ist vieles, aber kein Feminismus.

Die Gegner der Redefreiheit argumentieren ähnlich: “Hassrede” führe zu tödlicher Gewalt, also müsse die Freiheit weichen.

Freiheit ist Tod. Orwell hätte diese totalitäre Logik auch so karikieren können.

Denkt mal drüber nach.

Nochmal diese Aussage:

“Transmenschen haben eine siebenmal höhere Suizidrate als Nicht-Transmenschen.” Die vereinfachte Änderung des Geschlechtseintrags per Selbsterklärung senke diese Rate. “Sie rettet also Leben.”

Zunächst mal würde man unter Beachtung dessen, dass eine Korrelation noch keine Kausalität ist, fragen, ob „Transmenschen“ eine höhrere Suizidrate haben, oder ob umgekehrt Leute mit höherer Suizidneigung eher zur Transideologie neigen. Anders gefragt: Sind „Transmenschen“ vielleicht einfach nur Depressive? Geschlechtsdepressionen?

Oder nochmal anders gefragt: Ist eine Geschlechtstransition so eine Art kleiner Suizid? Man bringt schon mal einen Teil von sich um, und lässt genug von sich übrig, um zu sehen, wie man sich dann fühlt? So nach dem Motto „Ich begehe den Selbstmord scheibchenweise und beginne mit dem Penis“? Selbstentleibung? An der eigenen Identität anfängen? Die Suche nach einer Ersatzidentität, weil die bisherige so kaputt ist? Der Wunsch, jemand anderes zu sein? Anderer Name? Andere Garderobe? Anderes Klo?

Ich will aber auf etwas anderes hinaus: Den Statistikfehler durch Veränderung der Bezugsgröße.

Weil man es erleichtert, „Transmensch“ zu werden, vergrößert man die Bezugsgröße und senkt nicht deren Suizidrate.

Ich erkläre es mal so: Stellt Euch vor, Ihr habt 100 Transmenschen mit einer Suizidrate von 60%. Das sind 60 Leute, die sich umbringen wollen.

Nun macht Ihr das leichter, Transmensch zu werden, und gebt jede Menge Vorteile dazu. Also melden sich noch 300 Opportunisten und wollen jetzt auch Transmensch sein.

Also haben wir jetzt 400 „Transmenschen“ und immer noch die 60 Suizidanwärter. Kein einziger weniger. Obwohl sich an der Suizidrate überhaupt nichts geändert hat, wird die nun durch die Pseudotransmenschen auf 15% verdünnt.

Experiment Kanada

Mich würde dazu mal die Lage in Kanada interessieren.

Eigentlich sind die ja total links, aber auch ziemlich pleite. Würden die also zugunsten ihrer Gesundheitskasse den Suizidneigung von Transmenschen ausnutzen, um sie loszuwerden? Die sind ja ziemlich teuer.