Marco Wanderwitz – Die CDU am Limit
Müssen die Angst haben ….
Ich bin auf die CDU aus einer Reihe von Gründen gar nicht gut zu sprechen.
Alle Details kann ich zur Rettung meiner Wohnungstür nicht öffentlich nennen, aber die Grundzüge sind ja bekannt: Mein Promotionsstreit damals hatte ganz wesentlich auch damit zu tun, dass die CDU in Baden-Württemberg ganz schrecklich gehaust hat und korrupt und verlogen über alle Maßen war. Eigentlich hatte die CDU damals als Landesregierung die Dienstaufsicht über die Universität nach damaligem Dienstrecht und hätte dringend aufräumen müssen, aber das wollten die gar nicht, weil die ihre Korruptionsstraßen für Politiker- und Daimlerpromotionen aufrecht erhalten wollten und nicht das geringste Interesse hatte, da Willkür und Korruption zu bekämpfen.
Im Gegenteil: Man hat Professoren und Rektoren gezielt so ausgesucht und Wahlen manipuliert, dass die Korruption gut läuft.
Oder in der Sache Kinderporno: Die erledigen einen, wenn man ihnen fachlich widerspricht. Dabei haben sie von der Sache soviel Ahnung wie eine Kuh vom Eierlegen.
Und so weiter und so fort.
Ich habe die CDU in den letzten 30 Jahren immer als extrem korrupt, arrogant, in vielerlei Hinsicht kriminell erlebt. Nur mit dem Unterschied zur SPD und zu den Grünen, dass mir die CDU nicht ideologisch vorkam, sondern einfach nur eigennutzkorrupt. Keine Ideologie, kein Glaube, einfach nur Taschen vollmachen. „Amigo“ und so.
Ansprechbar, zuhörensfähig waren die nie. Arrogant, überheblich, machtorientiert, taub, auf den Untertanen herumtrampelnd. Das Prinzip Merkel: Wer nicht pariert und das Maul hält, fliegt.
Jahrelang habe ich versucht, bei Parteien, bei der Presse, beim Rundfunk Hilfe zu bekommen. Nichts. Niemand hört einem zu.
Und jetzt schaut mal, wie die jetzt daher kommen:
"Wenn man die AfD-Wählenden überhaupt wieder erreichen will… darf es keine #AfD mehr geben. Erst dann wird sich ein gewisser Teil von ihnen wieder auf den Diskurs einlassen."
Marco @wanderwitz hat viele überzeugende Argumente für ein #AfdverbotsverfahrenJetzt.
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#AfDzerstörtDeutschland #afdverbotsverfahrenJetzt @AfDvorGericht
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Man müsse die AfD verbieten, damit die CDU deren Wähler wieder erreichen kann. Weil sich die Wähler erst dann wieder „auf einen Diskurs einlassen“.
Weil die 24/7 „indoktriniert“ würden.
Man müsse mit denen, „die vom Wege abgekommen sind“, „versuchen zu sprechen“.
Völlig irre, wie weit da der Realitätsverlust geht, wie grotesk die da die Realität verdrehen. Die sind völlig am Limit, schwafeln einfach nur noch irgendwas daher.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich es für eine absolute Unverschämtheit halte, dass er unterstellt, dass jeder, der nicht der CDU folgt, nur ein Opfer der AfD-Indoktrination sei, als ob die Leute nicht selbst denken könnten.
Die sind an einem Punkt angekommen, an dem sie Realität und Selbstbild überhaupt nicht mehr zur Deckung bekommen und sich im Krisenmodus irgendwas zusammenspinnen, was das Selbst- und Weltbild erhalten soll.
Macht Euch das klar: 30, 40, 50 Jahre haben die geherrscht wie die Mafia, haben niemandem zugehört, korrupt, arrogant, herablassend. Und jetzt wollen sie die AfD verbieten, damit die Wähler ihnen wieder zuhören müssten, damit sie wieder in ein Gespräch kämen.
Ist das verlogen.
Normalerweise frage ich an der Stelle „Wer wählt sowas?“ Aber das gibt sich ja gerade von selbst.
Die CDU befindet sich gerade im direkten Übergang ohne Zwischenzone zwischen Arroganz und Verzweiflung. Und bei Wanderwitz sieht man deutlich, dass er beides gleichzeitig ist: Arrogant und verzweifelt. Der glaubt noch immer, dass die CDU von oben herab mit den Wählern sprechen und ihnen diktieren könne, was richtig ist. Völlig verpeilt.
Jeder Mensch mit Charakter weiß, dass man sich in der Verzweiflung die Arroganz nicht mehr leisten kann.