350 Kubikmeter Müll
Vom Zustand Berlin.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hatte mitgeteilt, dass nach dem 1. Mai mit 350 Kubikmetern doppelt so viel Müll beseitigt werden musste wie im vergangenen Jahr (180 m³). 2024 waren es sogar nur 110 m³, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Am 2. Mai 2026 seien etwa 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 70 Fahrzeugen unterwegs gewesen. Das betraf ganze Straßenzüge in Kreuzberg, den Görlitzer Park, aber auch weitere Parks und Plätze in den Nachbarbezirken.
Aber was tun gegen die Vermüllung? „Natürlich sind Konzepte wie eine Verpackungssteuer denkbar“, sagt Petra Nelken, Sprecherin der Senatsumweltverwaltung. Damit allein werde man das Problem in Berlin aber wohl nicht lösen. „Es muss vor allem etwas in unseren Köpfen passieren“, so Nelken weiter. „Es ist eine Haltungsfrage und jedem muss klar werden, dass man seinen Müll nicht einfach überall hinwirft.“
Und das ist genau das Problem: Die Haltungsfrage. Die Köpfe.
Die Leute werden immer rücksichtloser, verlangen immer mehr, vom Staat versorgt zu werden und selbst nichts mehr dafür zu tun. Lassen ihre Dreck einfach überall fallen und halten sich dann für „links“, „sozial“, „solidarisch“.
Die Realität:
- Verdopplung des Mülls gegenüber 2025.
- Mehr als Verdreifachung gegenüber 2024.
Und mit diesen Leuten sollen wir ein eine kommunistische Gesellschaft gezwungen werden, in der niemand mehr etwas besitzt und jeder alles, jeden beweglichen Gegenstand, jede Wohnung mit anderen teilt, die Wohnung also von anderen genutzt wird, während man tagsüber arbeiten geht, und so weiter. Zeigt sehr schön, warum Sozialismus/Kommunismus niemals funktionieren kann. Ist mir schon damals aufgefallen, als es noch überall in Berlin diese Smart-Mietwagen rumstanden. Eigentlich eine schicke Idee, aber die Dinger haben dann übel gestunken, und waren zunehmend versifft.
Auch bekannt als „Die Tragik der Allmende“.
Tragik der Allmende (engl. tragedy of the commons), Tragik des Allgemeinguts oder Allmendeproblematik beschreibt ein sozioökonomisches Dilemma, bei dem eine begrenzte, gemeinschaftlich genutzte Ressource durch individuelle Übernutzung erschöpft wird. Es zeigt, wie das Streben einzelner Akteure nach maximalem persönlichen Nutzen langfristig zum Schaden der gesamten Gemeinschaft führen kann, da die materiellen Ressourcen erschöpft oder zerstört werden – beispielhaft sind Überweidung, Überfischung oder Raubbau. Als Lösungen werden Privateigentum und internationale Beschränkungen gesehen, diese bleiben jedoch mit Blick auf die Durchsetzbarkeit, Verteilungsgerechtigkeit und auch die nachhaltige Nutzung umstritten.
Begriffsgeschichte
Der wörtliche Ausdruck tragedy of the commons wird unter anderem auf Überlegungen von William Forster Lloyd (1795–1852) zur Bevölkerungsentwicklung zurückgeführt.[1] Er geht auf die Rechte der commoners zurück – einzelner Bauern, die gemeinsam das Kroneigentum bewirtschafteten, insbesondere Hirten, die gemeinsam Weideland nutzten, das durch Überweidung geschädigt werden kann, wenn jeder Hirte versucht, seinen eigenen Nutzen zu maximieren, ohne die Gesamtbelastung der Ressource zu berücksichtigen. Die deutsche Übersetzung wird von der seit dem Mittelalter bekannten Wirtschaftsform Allmende abgeleitet.
Garrett Hardin
Der Mikrobiologe und Ökologe Garrett Hardin baute auf Lloyds Idee auf, übertrug sie auf globale Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum, Umweltzerstörung und Ressourcennutzung und machte den erweiterten Begriff 1968 in einem Essay für die Zeitschrift Science unter dem Titel The Tragedy of the Commons bekannt.[2] Die Tragik der Allmende wäre nach Hardin ein unvermeidliches Schicksal der Menschheit, würde man nur nach technologischer Lösung suchen. Um diesem Schicksal zu entgehen, muss man vielmehr seine Perspektive ändern und das Problem nicht mehr nur als das einzelner Individuen, sondern auch als solches der Gemeinschaft betrachten und angehen.[2][3] H. Scott Gordon schrieb noch 1954 am Beispiel der Fischerei: „Niemand misst einem Besitz, der allen zur freien Verfügung steht, einen Wert bei, weil jeder, der so tollkühn ist zu warten, bis er an die Reihe kommt, schließlich feststellt, dass ein anderer seinen Teil bereits weggenommen hat.“[4] Hardin, der sich selbst in die Tradition Robert Malthus’ stellt,[5] erweiterte den Begriff zur Metapher für unter anderem Überbevölkerung und forderte neben geregeltem Zugang zum öffentlichen Gut auch eine globale Geburtenkontrolle.
Hardin zufolge werde, sobald eine Ressource uneingeschränkt allen Menschen zur Verfügung steht, jeder versuchen, für sich so viel Ertrag wie möglich zu erwirtschaften. Dies funktioniere solange, wie das Gut nicht erschöpft wird. Sobald jedoch die Zahl der Nutzer über ein bestimmtes Maß hinaus ansteigt, greife die Tragik der Allmende: Jeder versuche nach wie vor, seinen Ertrag zu maximieren. Nun reiche das Gut aber nicht mehr für alle. Die Kosten, die durch den Raubbau entstünden, trage die Gemeinschaft. Für den Einzelnen sei der augenblickliche Gewinn wesentlich höher als die erst langfristig spürbaren Kosten. Doch letztlich trage jeder sowohl zum eigenen als auch zum Ruin der Gemeinschaft bei. „Freedom in a commons brings ruin to all“,[2] so Hardins Schlussfolgerung.
Weshalb Sozialismus schlicht und einfach nicht funktionieren kann. Es liegt am Gehirn. Und darin vermutlich die Unterscheidung zwischen „meins“ und „nicht meins“. Ich hatte das in anderem Zusammenhang schon mal besprochen. Mir war aufgefallen, dass unzählige Raucher nicht nur ihr Kippen in die Gegend schnipsen, sondern auch die leeren Zigarettenschachteln einfach fallen lassen. Einfach? Nein, nicht völlig einfach. Sie lassen die Schachteln nicht einfach so fallen. Sie drücken sie vorher immer zusammen. Zwanghaft. Unausweichlich. Als ginge damit eine mindestens symbolische Entwertung, Aufgabe des Eigentums, Überführung in die Öffentlichkeit einher, quasie eine Art Vandalismus mit dem Eigentumsübergang. So wie andere zwanghaft alles zerstören oder beschmieren, was der Öffentlichkeit gehört. Wände. Bushaltestellen. S-Bahnen. Als gäbe es einen inneren Zwang, das Eigentum anderer zu entwerten.
Sobald sie können, werden sie versuchen, die Genetik des Menschen zu verändern, um ihm genau das auszutreiben. Dann werden wir alles zu selbstverzichtigen Wohlfahrtssozialisten.