Ansichten eines Informatikers

Frankfurt im Wandel der Zeit

Hadmut
18.4.2026 16:04

Symptomatisch.

Früher:

Bis auf den Umstand, dass der Kaufhof-Schriftzug grün und nicht gelb war, recht gut coloriert und sogar die Farbgebung damaliger Farbfilme gut getroffen.

Genau so – bis auf Kleidung und Autos Ende der 60er, Anfang der 70er – fangen meine Kindheitserinnerungen an, so war das damals. Zwar borniert und engstirnig, aber eine weitgehend heile Welt, alles in Ordnung, friedlich, zuverlässig, verlässlich, sauber, frisch gebügelt. Eine ordentliche Welt, alles in Ordnung. Wir sind wieder wer, wir haben die Schäden des zweiten Weltkriegs (weitgehend, noch nicht ganz) wieder aufgebaut, wir haben wieder ein normales Zusammenleben und ein Wirtschaftswunder. Eine Zeit, als noch Heinz Erhardt, Robert Lemke und Peter Frankfenfeld das Fernsehprogramm machten, als Fernsehen noch von beliebten Figuren und nicht von Streitbolzen gemacht wurde.

Im Vergleich zu heute eine sehr einfache, sehr simpel gestrickte, aber lebenswerte Zeit. Man hatte nicht viel, ein einfaches Zuhause, bisschen Schrank im Wohnzimmer, ein paar Bücher und etwas Kitsch drin, einen Schwarzweißfernseher, eine Musiktruhe, fertig. Röhrentechnik. Heile Welt.

Bei gutem Wetter setzte man sich in ein Straßencafe, Kaffee trinken. Kuchen essen. Oder einen Eisbecher mit Schlagsahne, wie auf dem Bild. So war das früher.

Heute:

Deshalb sagte ich vorhin, dass Südafrika in Blick in unsere Zukunft sein könnte.