Beruht unsere Migrationspolitik auf Mercator-Landkarten?
Ein Gedanke ging mir vorhin noch durch den Kopf, dann habe ich ihn beim Schreiben doch vergessen.
Es schreien doch alle, dass die allgemein übliche Mercator-Projektion die Größen verzerrt. Sie stellt Länder umso größer da, je weiter sie vom Äquator weg sind. In der Breite werden sie gespreizt, weil man die Meridiane auseinanderziehen muss, damit sie „flach“ werden, und in der Höhe werden sie gespreizt, um die Winkeltreue zu erhalten.
Deshalb erscheinen Europa und Russland viel zu groß im Vergleich zu Afrika oder Japan. Man sieht auf diesen Weltkarten deshalb nicht, dass Afrika so viel größer ist als Europa.
Könnte es also sein, dass unsere Migrationspolitik („Wir haben Platz“) auf digitalen Bildungsmängeln beruht und die die Welt nicht mehr vom Globus, sondern nur noch von Mercator-Karten kennen und deshalb gar nicht mehrken, was für ein Wahnsinn das ist, Migranten aus aller Welt in das kleine Europa oder das winzige Deutschland holen zu wollen?
Beruht die ganze Migrationspolitik am Ende nur auf Bildungslücken und der Verzerrung durch die Mercator-Projektion?
Wäre unsere Politik eine andere, wenn es in Kanzleramt, Ministerien, Parteien einen Globus und nicht nur iPhones gäbe, und die Leute sehen könnten, wie die Größenverhältnisse zwischen Afrika und Deutschland sind? Dass das mit der Migration gar nicht funktionieren kann? Dass das schon rein quantitativ eine Schnapsidee ist?
Kann das sein, dass das alles nur auf der Verzerrung durch die Mercator-Projektion beruht?