Der junge Hobby-Astronom
Ich habe mich missverständlich ausgedrückt und jemandem dadurch ungewollt Unrecht getan.
Ein Leser schrieb mich wegen des Artikels Sperrholz im Weltraum an und meinte, dass er mir da voll und ganz zustimme – bis auf eine Stelle. Nämlich weil ich diesen jungen Hobby-Astronomen verlinkt und danach
Ich bin es leid, mit solchen Käse bombardiert zu werden, und ich bin müde, mit damit zu befassen.”
geschrieben hatte. Der sei doch recht ordentlich und wissenschaftlich unterwegs.
Da habe ich mich blöd ausgedrückt und den Gedankensprung nicht bemerkt, weil ich den Artikel nicht linear geschrieben hatte, sondern beim Schreiben hin und her gesprungen war.
Ich wollte den nicht kritisieren, sondern im Gegenteil als Beleg dafür anführen, dass man sich auch außerhalb von Fernsehen und Medien selbst davon überzeugen kann, dass diese Mission stattgefunden hat und nicht nur in einem Fernsehstudio vor dem Green Screen erzeugt wurde. Auch, weil manche behaupteten, das Ding aus dem Weltraum sei nur eine Sperrholzattrappe gewesen und die Kapsel sei dann aus einem B52-Bomber abgeworfen worden.
Geht ja nicht, wenn auch unabhängige Dritte das Ding beobachtet und verfolgt haben. Deshalb wollte ich den als Gegenargument bringen, habe mich durch das Einsetzen in den Text aber missverständlich ausgedrückt. Sorry.
Allerdings bin ich auch nicht sehr begeistert davon, wenn man wirklich alles bis in die letzte Unmissverständlichkeit vorkauen und vormeinen muss.
Und ich habe auch weitere Zuschriften bekommen, die mich allerdings daran zweifeln lassen, ob es überhaupt noch irgendeinen Zweck hat, dazu etwas zu schreiben, denn ich habe inzwischen den Eindruck, dass es völlig egal ist, was man schreibt, weil man mit allem, was man schreibt, anscheinend als einzige Reaktion nur noch das Beharren und Für-Überlegen-Halten des eigenen Standpunktes erreichen kann.
Dagegen ist nicht mehr anzukommen.
Bloggen ist inzwischen zu einem Kampf gegen Windmühlen geworden.