Ansichten eines Informatikers

Die politische Abtötung des Mittelstandes

Hadmut
12.4.2026 16:03

Von der Zukunft.

Leserzuschrift:

Politische Mittelstandsvernichtung

Schönen Sonntag Herr Danisch.

Goldseiten.de hat einen sehr guten Artikel über den Istzustand und die Zukunftsaussichten des dt. Mittelstandes geschrieben.

“In der kommenden Rezession der nächsten drei Jahre könnten wir ein bis zwei Millionen unserer fünf Millionen Unternehmen verlieren, weil die Rahmenbedingungen inzwischen so schlecht geworden sind, dass in einigen Branchen trotz bester unternehmerischer Tüchtigkeit keine Überlebenschancen mehr bestehen. Das Mittelstandsinstitut rechnet deshalb mit dem größten Mittelstandssterben seit dem 2. Weltkrieg.”

Ein weiterer nationaler Positionsnachteil ist durch Fachkräftemangel in Deutschland entstanden. Konzerne und Sozialindustrie haben zwar die ungehinderte Massenimmigration nach Deutschland in Millionenstärke durchgesetzt, es kommen aber nicht Fachleute, sondern Unqualifizierte, Gescheiterte, Queere und Arbeitsscheue, die zu 70% in unseren Sozialsystemen Existenzsicherung ohne Arbeit suchen.

Und dem deutschen Nachwuchs wird bereits in den Spaßschulen beigebracht, dass nicht Leistung, sondern Spaß- und Vollkaskoversorgung Lebensziel sei. Deshalb drängt die deutsche Jugend nicht in produktive Berufe, in denen nach Leistungsergebnis bezahlt wird, sondern in bloße Beschäftigung, in welcher – meist sogar höher – nach Anwesenheit bezahlt wird, auch wenn ein Ergebnis nicht dabei herauskommt. Nur 30% unserer Wirtschaft ist deshalb noch marktproduktiv, 70% der Dienstleistung ist nur teilproduktiv, geringproduktiv oder – wie Gleichstellungs-, Umwelt-, Gender- und viele andere Modeberufe – sogar kontraproduktiv, dazu oft noch besser bezahlt als die durch den Preis des Produktionsergebnisses begrenzten produktiven Berufe.

Nun werden Ihre Prognosen und Feststellungen auch ganz offiziell vom Mittelstandsinstitut verteilt.

Einen schönen Sonntag.

Es geht um diesen Artikel.

Nochmal dieser Satz:

Nur 30% unserer Wirtschaft ist deshalb noch marktproduktiv, 70% der Dienstleistung ist nur teilproduktiv, geringproduktiv oder – wie Gleichstellungs-, Umwelt-, Gender- und viele andere Modeberufe – sogar kontraproduktiv, dazu oft noch besser bezahlt als die durch den Preis des Produktionsergebnisses begrenzten produktiven Berufe.

Genau das beobachte und beschreibe ich ja auch.

Wer produktiv arbeitet, kann nur so viel verdienen, wie er an Wert erarbeitet.

Wer aber unproduktiv, etwa politisch unterwegs ist, der hat diese Schranke nicht, dessen Gehalt wird politisch bestimmt.

Ich glaube auch nicht (mehr), dass das ein Versehen, nur ein Betriebsunfall ist.

Ich glaube, das ist genau so gewollt, weil im Sozialismus ein Mittelstand nicht mehr vorkommt. Der muss weg. Der soll weg. Um dann alles durch eine staatlich gelenkte Planwirtschaft zu ersetzen. Deshalb der Krieg gegen Kleine, Mittelständler, Selbständige.

Wird natürlich nicht funktionieren. Aber bald ist dann alles kaputt. Nichts mehr da.