Die Post-Piercing-Ära
Echt oder Fake?
Moden kommen und gehen.
Erst wollen sie alle ein Arschgeweih und jede Menge Tattoos, dann haben die Laserpraxen Konjunktur, die einem die wieder wegschießen.
Heute habe ich irgendwo gelesen, dass sich auch die Ära der Modedummen dem Ende zuneige. Jahrzehntelang galt es auf dem Schulhof als chic und angesagt, möglichst blöd zu sein und gar nichts zu können, und Dresche zu bekommen, wenn man irgendwas konnte. Inzwischen aber gebe es erste Anzeichen, dass Schüler nicht mehr gerne dumm sein wollen, seit die Dummheit zu sehr eskalierte. Früher galt man als dumm, wenn man in Erdkunde, Geschichte und Mathe zwischen vier und fünf stand. Heute heißt das, dass man nicht lesen und nicht schreiben kann und nicht verstanden hat, was Zahlen sind.
Piercings kommen wohl auch aus der Mode.
Fragt sich, was man mit den Löchern macht. Angeblich wachsen die ja von selbst zu, wenn man nicht ständig darauf achtet, ein Piercing drin zu haben.
Angeblich aber – echt oder fake? – gibt es jetzt Tarn-Piercings, die einerseits den Kanal offen halten, damit er nicht zuwächst, und trotzdem die Löcher tarnen – hinter künstlichen Pickeln.
What in the actual fck pic.twitter.com/fU2on9yLvc
— Clown World ™ 🤡 (@ClownWorld) April 9, 2026
Echt oder fake?
Sagen wir es mal so: Die Dinger werden im feministischen Lager bestimmt sehr beliebt werden, um echte oder imaginierte Männer abzuwehren. Auch wenn es ein Fake ist – das wird ein Renner. Es haben sich ja auch schon mal welche ganz hässliche dicke Achselhaare tätowieren lassen.