Ansichten eines Informatikers

Gehirn und Doppelmoral

Hadmut
24.3.2026 22:03

Wo das Hirnproblem der Linken liegt.

Oder: Zwei Hauptthemen meines Blogs prallen aufeinander.

Wie oft habe ich über das Gehirn geschrieben? Weiß ich nicht mehr.

Wie oft habe ich „Es sind nicht die Maßstäbe, die mich so besonders ankotzen. Es sind die doppelten.“ geschrieben? Weiß ich auch nicht mehr.

GEO Neurologie: Hirnregion für Doppelmoral entdeckt: Können wir nichts für unseren Egoismus?

Ein Bereich im Gehirn gleicht unser Handeln mit unseren Wertvorstellungen ab – oder bei manchen eben nicht. Und doch können wir sie wohl nicht als Ausrede benutzen

Warum halten sich manche Menschen nicht an das, was sie predigen? Um das herauszufinden, hat ein Forschungsteam Probanden in einen Magnetresonanztomografen (MRT) geschoben und ihnen moralische Aufgaben gestellt. Dadurch konnte das Team eine Hirnregion identifizieren, die bei manchen Probanden an ihrer Rolle scheitert, das eigene Verhalten an den eigenen moralischen Prinzipien auszurichten. Ihr Fund könnte verändern, wie Moral in der Erziehung vermittelt wird.

Sag ich nicht seit Jahren (seit 2012), da fehlt was im Hirn? Da funktioniert was nicht?

“Moralische Konsistenz ist ein aktiver biologischer Prozess”, sagt Mitautor Xiaochu Zhang. “Um ein ‘moralischer Mensch’ zu sein, muss das Gehirn moralisches Wissen in das tägliche Verhalten integrieren – ein Prozess, der selbst bei Menschen scheitern kann, die das moralische Prinzip sehr gut kennen.” Die Studie Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technik (USTC) ist nun in der Fachzeitschrift “Cell Reports” erschienen.

Hurra. Ohne Paywall.

Das Team versuchte aus der Hirnaktivität abzulesen, ob eine Person moralisch konsistent handelte – das heißt, ob sie sich selbst und andere nach denselben moralischen Maßstäben beurteilte. Dabei erwies sich eine Hirnregion als entscheidend: der ventromediale präfrontale Kortex (vmPFC). Bei moralisch konsistent handelnden Personen zeigten sich im vmPFC sowohl während der Verhaltens- als auch während der Beurteilungsaufgabe ähnliche Aktivitätsmuster. Bei moralisch inkonsistentem Verhalten hingegen unterschieden sich die Muster zwischen den Aufgaben. Auch war der vmPFC bei Verhaltenstests weniger mit Hirnregionen verbunden, die Informationen über Gewinn (rechtes dorsales Striatum) und Unehrlichkeit (rechter temporoparietaler Übergang) verarbeiten.

Wow. Vom präfrontalen Kortex hatte ich es doch neulich erst. Und hier.

Ist „weniger verbunden“ die Erklärung für das, was ich seit 2012 als „da fehlt was im Hirn“ beschreibe?

Und jetzt, liebe Leute, drittes Blogthema, ich bitte um besondere Aufmerksamkeit und einen Trommelwirbel:

Nach dieser ersten Untersuchung blieb zunächst offen, ob die Forschenden bloß eine Korrelation beobachtet hatten oder ob die Hirnregion vmPFC tatsächlich die Doppelmoral verursacht hatten.

Tusch, Beifall! Leute, ist das nicht geil? Als wäre es an meinem Blog entlang geschrieben. Die prüfen Korrelation nach Kausalität.

Um das zu prüfen, platzierte das Team in einer zweiten Runde Elektroden auf der Kopfhaut der Probanden. Mit diesen konnte das Team gezielt den vmPFC stimulieren. Danach absolvierten die Probanden ihre Verhaltens- und Beurteilungsaufgaben. Die Stimulation des vmPFC führte zu einem höheren Maß an moralischer Inkonsistenz im Vergleich zu Personen, bei denen die Stimulation nur vorgetäuscht wurde. Kurz: Indem die Forschenden die Arbeit des vmPFC störten, erhöhten sie die Doppelmoral.

Ist das nicht der Brüller? Ich schreibe seit 2012 über linke und feministische Doppelmoral und darüber, dass denen was im Hirn fehlt, dass die nicht rational arbeiten. Und hatte das schon auf Defizite im präfrontalen Cortext zurückgeführt. Und dass die mit Doppelmoral arbeiten.

Und nun kommt ein Paper raus, wonach eine Störung des präfrontalen Cortex zu Doppelmoral führt.

Allerdings blieb noch eine weitere Frage unklar: Könnte es sein, dass die inkonsistent handelnden Probanden ihre moralischen Prinzipien bloß kurzzeitig vergessen hatten? Nein, sagt das Team. Es beobachtete eine zweite Hirnregion namens dorsomedialer präfrontaler Kortex, kurz dmPFC: Er repräsentiert unser moralisches Wissen.

Die Forschenden konnten diese Repräsentation der moralischen Prinzipien im dmPFC bei allen Probanden über beide Aufgaben hinweg zuverlässig ablesen, also auch dann, wenn eine inkonsistent agierende Person moralisch falsch handelte. Die Forschenden schließen daraus, dass das moralische Wissen zu jeder Zeit vorhanden war. Es floss bloß nicht in das Verhalten ein. “Personen, die moralische Inkonsistenz zeigen, sind nicht unbedingt blind für ihre eigenen moralischen Prinzipien; sie versagen lediglich biologisch dabei, diese in ihrem eigenen moralischen Verhalten zu berücksichtigen und anzuwenden”, sagt Zhang.

Das ist der Hammer.

Sie haben herausgefunden, dass Wissen und Anwendung von Moral in verschiedenen Teilen des präfrontalen Kortex sitzen. Der dmPFC hat die Moral, während der vmPFC dafür zuständig ist, sie auf das eigene Verhalten anzuwenden.

Sage ich das nicht seit Jahren? Dass es da ein Verhaltenszentrum gibt, das das eigene und fremdes Verhalten auf Moral prüft, und Moral nichts anderes als evolutionär entwickeltes, überlebenswirksames Verhalten ist?

Und dass es da eine Stelle im Gehirn gibt, die uns beeinflusst, ob wir diese Regeln einhalten oder nicht? Indem sie Belohnungshormone ausschüttet oder nicht?

Leute, das schreibe ich doch seit Jahren. Und jetzt gibt es da ein Paper, indem sie genau das entdeckt und nachgewiesen haben.

Ich mache eine Wette, dass das auch die Stelle ist, auf die Drogen wirken und – etwa Zigaretten – dem Hirn vorgaukeln, dass man sich gerade sozial verhalte, obwohl man es nicht tut, wie ich da auch schon vor Jahren beschrieben habe.

Ich habe beschrieben, dass mir das auf den Veranstaltungen von Linken und Feministinnen immer wieder auffiel, dass die alle auf mich wirkten, als fehle da etwas im Hirn, das rationale Verhalten. Dass die immer wieder mit doppelten Maßstäben arbeiten. An andere hohe moralische Anforderungen stellen, sie selbst aber nicht einhalten. Und jetzt wissen wir, an welcher Stelle im Gehirn das stattfindet.

Haben wir einen Evolutionsschaden?

Beide, dmPFC und vmPFC haben zweifellos die eine Aufgabe, das Überleben der Spezies, des Rudels zu sichern. Es geht um das Rudelverhalten. Verhalte Dich rudelkonform, damit das Rudel überlebt.

Demnach müssten Leute mit defektem vmPFC deutlich schlechtere Überlebenschancen haben, sonst hätten wir ihn ja nicht entwickelt. Könnte es also sein, dass unsere moderne Gesellschaft, unsere soziale Gesellschaft, letztlich nichts anderes macht, als vmPFC-Defekten Überlebenschancen zu sichern, die sie evolutionär nicht hätten, und deshalb zu einer Degeneration des Gehirns führen, weil die Auslese nicht mehr funktioniert?

Ist unsere moderne Gesellschaft geradezu dazu verdammt, linke Zombies zu entwickeln, weil wir den Mechanismus ausgeschaltet haben, der in der Natur zu deren Aussterben geführt hätte?

Religion und Klima

Linke haben einen Dachschaden. Am vmPFC. Von anderen verlangen sie Hypermoral, sie selbst leisten gar keine. Der dmPFC ist hyperaktiv, der vmPFC kaputt. Exakt wie in George Orwells Animal Farm.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch bei Religion eine große Rolle spielt, dass besonders der Islam, der Marxismus, der Feminismus oder die Klimasekte genau so funktionieren.

Die Frage ist: Warum?

Ich habe folgenden Verdacht: Der präfrontale Cortex ist nicht sehr fest programmiert, der ist in gewisser Weise lernfähig. Suchen wir uns also solche Moralprogramme, die möglichst einfach und deutlich in gut und schlecht, halal und haram, links und rechts einteilen, mit möglichst schnellem und starkem Ausschlag, möglichst deutlicher Amplitude?

Ist Religiosität also nichts anderes als das Befüllen des dmPFC mit einem Moralprogramm? Möglichst noch in der Jugend, in der Koranschule?

Ist Religion also nur ein Versatzstück, das möglichst gut in den dmPFC passt?

Sind Juristen Hypermoralisten und Priester?

Ich verfolge seit langem, aber auch aufgrund aktueller Vorgänge, einen Verdacht.

Könnte es sein, dass Juristen eine Art Religion, eine Sekte sind?

Könnte es sein, dass die Jura-Ausbildung und Richtertätigkeit genau dieselbe Stelle im Hirn befüllt, die auch die Religion besetzt, also diesen dmPFC als Moralkontrolle? Dass also juristisches Denken an die Stelle von Moral tritt und diese zwar in einem formalen Verfahren scheinbar rationalisiert, letztlich aber doch nichts anderes ist als ein moralisches Priestertum?

Viele Juristen sagten mir schon, dass sie im Jura-Studium eigentlich gar nichts lernen, nur mit „Rechtsdogmatik“ druckbetankt werden.

Geht es also gar nicht um Recht, sondern darum, das Moralzentrum im Gehirn auf Rudelkonformität zu konditionieren, letztlich eine Priesterkaste mit kultischen Handlungen auszuformen, neural betrachtet?

Oder vielleicht nicht unbedingt das gewollte Ziel, aber ein unvermeidbares degeneratives Phänomen, wenn man die Universitäten für alle öffnet? Läuft „Jurastudium für alle“ zwangsläufig auf eine sektenhafte, linke Richterschaft hinaus, weil sie dmPFC und vmPFC genau so konditionieren, wie das eine Religion tut?

Sind Richter deshalb zunehmend links, weil Marxismus und Jura dieselbe Stelle im Hirn füllen und dieselben Leute dafür anfällig sind?

Testosteron?

Welche Rolle spielt das Testosteron?

Sie haben beobachtet, dass ein beeinträchtigter, defekter vmPFC die Leute in Doppelmoral abrutschen lässt, sie unfair werden lässt.

Andererseits hat man aber vor Jahren schon beobachtet, dass Testosteron gerechter macht. Und das nicht nur per Korrelation, die man für eine Kausalität hält, sondern auch spontan nach Gabe von Testosteron.

Besteht also ein Zusammenhang zwischen vmPFC und Testosteron?

Mit anderen Worten: Sind Frauen anfälliger?