Informatikprofessorinnen
Noch ein Puzzlestück.
Ich hatte das oft beschrieben, wie man die Informatik mit Quotenfrauen und Genderthemen vollgepumpt hat.
Aktuell:
Okeee……. pic.twitter.com/rX7XJrYXWC
— VolkerKetzer (@VolkerPetzer) March 17, 2026
"Prof. Dr. Ing."
Eine Schande, ein Mann müsste für diese Titel echt ranklotzen.
Eine Frau muss nur links sein, dann bekommt sie solche Titel nachgeworden, um "den Fachbereich zu feminisieren"…@Hadmut— Fortytwo (@Fortytwo____) March 17, 2026
Die kannte ich jetzt noch nicht, aber solche Exemplare gibt es zuhauf.
Alke Martens (* 15. Juni 1970 in Hildesheim) ist eine deutsche Informatikerin und Hochschullehrerin. Sie leitet als ordentliche Professorin den Lehrstuhl Praktische Informatik und Didaktik der Informatik an der Universität Rostock. Alke Martens ist zudem Autorin von verschiedenen Romanen.
Nach dem Abitur 1989 in Hildesheim studierte Alke Martens bis 1997 an der Universität Hildesheim Informatik mit Nebenfach Medizin. Es folgten Anstellungen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin von 1997 bis 1998 an der Medizinischen Hochschule Hannover, von 1998 bis 2001 an der Fakultät für Informatik der Universität Ulm sowie im Fachbereich Informatik der Fachhochschule Ulm und von 2001 bis 2007 am Lehrstuhl Modellbildung und Simulation an der Universität Rostock. Dort erfolgte 2004 ihre Promotion zur Dr.-Ing. mit der Dissertation Ein Tutoring-Prozess-Modell für fallbasierte intelligente Tutoring-Systeme.[1]
2007 nahm Martens den Ruf auf die Juniorprofessur E-Learning und Kognitive Systeme an der Universität Rostock an. Nach erfolgreicher Zwischenevaluation in 2010 folgte sie 2011 einem Ruf auf die W3-Professur für Informatik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. An der PH in Schwäbisch Gmünd war sie Prorektorin für Forschung und internationale Beziehungen. Im Jahr 2013 folgte Alke Martens einem Ruf zurück an die Universität Rostock auf die Professur für Praktische Informatik und Didaktik der Informatik. Sie war von 2018 bis 2021 Digitalisierungsbeauftragte der Universität Rostock (CDO) und ist seit vielen Jahren Fakultätsvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten.
In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sich Alke Martens mit der Didaktik der Informatik, mit computerbasierten Lehr-/Lernsystemen und Digitalisierung von Bildungseinrichtungen aus der Perspektive der Organisationsentwicklung. Seit einigen Jahren lehrt und forscht sie auch im Bereich Ethik der Informatik und Informatik und Gesellschaft.
Alke Martens ist zudem Projektleiterin des bundesweit größten Schülerstudienprogrammes Juniorstudium an der Universität Rostock.
Auf Deutsch: Sie macht eigentlich gar nichts mit Informatik. „Didaktik in der Informatik“ ist nämlich kein Informatikthema. Das macht man nur, wenn man Leute partout nirgends fachlich unterbringt. Und jemand, der ernstlich Informatik betreiben würde, hätte gar keine Zeit für irgendwelchen Tutoring oder Gleichstellungskram. Die Dissertation müsste man sich mal anschauen, aber dem Titel nach hat sie auch nichts mit Informatik zu tun, sondern ist Pädagogik. Zumindest dieser Beschreibung hier kann ich überhaupt keine Informatikthemen entnehmen. Das ist alles Pädagogik und etwas Mediengehampel.
Zumal ich auch überhaupt keinen Bedarf für Didaktik in der Informatik erkennen könnte. Die Didaktik in der Informatik besteht darin, sich zwei, drei gute Fachbücher zum Thema durchzulesen und das dann selbst auszuprobieren. Fertig. Man kann nicht Informatiker sein und Didaktik benötigen, weil man den ganzen Rest seines Berufslebens darauf angewiesen ist, sich alles selbst anzueignen.
Dieser Tweet bezieht sich wohl auf diesen Artikel in der linken Postille, dem Digitalfeministischen Zeitgeistfrauenjournal Edition F. Wenigstens ist das Foto da nicht so schlimm.
Alke Martens forscht seit drei Jahrzehnten im Bereich Künstliche Intelligenz. Sie kennt die Hypes – und sie kennt ihr Verfallsdatum. Während KI als „Gamechanger“ gefeiert wird, nutzt sie selbst die gängigen Tools so gut wie nie. Wenn überhaupt, dann in der Lehre, um Studierenden zu zeigen, wo Fehler entstehen. Alke Martens leitet als Professorin den Lehrstuhl Praktische Informatik und Didaktik der Informatik an der Universität Rostock.
Auf Social Media wirkt sie wie eine Gegenfigur zur oft hektisch ratternden Selbstdarstellung: besonnen, analytisch, komplexitätsfreundlich. Ihre Videos öffnen den Raum für alle, die keine schnellen Antworten brauchen, sondern differenzierte Einordnungen. Alke Martens fragt, wem KI nützt, wessen Perspektiven fehlen – und warum Kontrolle und Berechenbarkeit in der Technologie vielleicht mehr über unsere Gesellschaft verraten als über Maschinen.
[…]
„Ja, auf jeden Fall. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, Wissen für angehende Lehrer*innen zu vermitteln, also für Lehramtsstudierende. Unser Bildungsauftrag ist es ja, Inhalte so aufzubereiten, dass sie anschließend an Schüler*innen weitergegeben werden können. Das ist anspruchsvoll. Es bedeutet, dass wir Formate entwickeln müssen, die für unterschiedliche Altersstufen verständlich und vermittelbar sind. Das war für mich ein zentrales Anliegen und auch die Grundidee hinter diesem Social-Media-Projekt. Wir haben uns gefragt: Wie erkläre ich das meiner Tante? Wie meiner Tochter? Und wie meiner Mutter?
[…]
Inwiefern ist KI durch die mangelnde Diversität ihrer Schöpfer geprägt und welche systemischen Probleme entstehen dadurch?
„Künstliche Intelligenz wird überwiegend von weißen Männern entwickelt – früher vor allem von älteren, heute eher von jüngeren. Entsprechend reproduziert sie bestehende Machtverhältnisse: KI ist rassistisch und weist einen erheblichen Gender-Bias auf. Das beginnt bereits bei der Grundannahme, auf der viele dieser Systeme beruhen: der Idee, dass sich Sprache vollständig vermessen und in mathematische Modelle übersetzen lässt. Diese Denkweise ist historisch stark von männlich geprägten Annahmen und Strukturen bestimmt. In der Entwicklung künstlicher Intelligenz waren bislang extrem wenige Frauen beteiligt – und das gilt bis heute.“
Du setzt dich dafür ein, dass Frauen KI aktiv mitgestalten. Inwiefern verändern diverse Teams die Qualität von Algorithmen – etwa mit Blick auf die Reduktion von Vorurteilen und Bias?
„Um bei der zugespitzten, aber geläufigen Formel zu bleiben: Der ‚weiße alte Mann‘ diskriminiert meist nicht aus Böswilligkeit. Diese überwiegend homogenen Teams setzen sich ja nicht zusammen und sagen bewusst: ,Wir schließen jetzt Frauen aus’. Vielmehr handelt es sich um ein Awareness-Problem. Viele Entwickler haben schlicht nicht auf dem Schirm, dass Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen, anderen Nationalitäten, Geschlechtern oder Lebensrealitäten die Welt anders wahrnehmen und andere Fragen stellen. Ich glaube, es geht hier weniger um gezielte Diskriminierung als um Unterlassung – vielleicht auch um eine gewisse männliche Selbstverständlichkeit oder Eitelkeit, die verhindert, dass diese Perspektiven mitgedacht werden.
Sie forscht seit Jahren in KI und kennt den Unterschied zwischen Entwicklung und Training nicht? Sie weiß nicht, was ein Algorithmus ist?
Ist das nicht wieder die Masche, Männern die Schuld dafür zu geben, dass Frauen sich mit Informatik schwer tun?
Und wie kommt man zu solchen Ansichten, wenn doch die KI in den USA gemacht wird und viele der „prompt engineers“ dort Frauen sind?
Du hast am 6. Januar ein Video veröffentlicht, das viral ging. Darin sprichst du mit großer Klarheit über Schönheitsnormen, Gewicht, Körperbilder und darüber, wie viel Zeit und Geld in Strukturen fließt, die Frauen am Ende kleinhalten. Eine Frage hat mich besonders beschäftigt: Würde es KI in der heutigen Form überhaupt geben, wenn Frauen nicht über Jahrzehnte hinweg mit Schönheitsidealen, Selbstoptimierung und Einschränkung beschäftigt worden wären – statt mit technischer Entwicklung und Machtfragen?
„Die Frage lässt mich selbst nicht los. Gegen Ende des Jahres starte ich ein Buchprojekt, in dem es explizit um Frauen in der KI geht, und genau dieser Frage werde ich dort gezielt nachgehen. Was ich grundsätzlich vermeiden möchte, sind einfache Gender-Plattitüden nach dem Muster: Frauen denken so, Männer denken so. Ich glaube, vieles von dem, was wir beobachten, ist anerzogen und gesellschaftlich trainiert.
Was bei KI auffällt: Diese Systeme sind darauf ausgelegt, Kontrolle herzustellen. Sie beruhen auf Wahrscheinlichkeitsprognosen – darauf, berechnen zu können, welches Wort mit welcher Wahrscheinlichkeit auf das nächste folgt. Aus der aktuellen Psychologie und den Neurowissenschaften wissen wir aber, dass das menschliche Gehirn so nicht funktioniert. Weder das Gehirn von Frauen noch das von Männern.
Wenn man also sagt: Das zugrunde liegende Modell heutiger KI ist biologisch gesehen eigentlich falsch, stellt sich die Frage: Was bringt uns dieses Modell dann? Es erlaubt, Sprache mathematisch zu vermessen. Und damit verbunden ist die nächste Frage: Wer hat ein Interesse daran, möglichst genau vorhersagen und kontrollieren zu können, was gesagt wird?
Oh, in der Kryptographie ist das bekannt, dass Sprache so funktioniert. Und wenn ich, was selten vorkommt, auf dem Handy mal eine Mail oder einen Tweet schreibe, dann staune ich oft, mit wie wenig Tastendrücken ich auskomme, weil erstaunlich oft das nächste Wort, das ich schreiben will, schon geraten und zur Auswahl angeboten wird. Und es deutet viel darauf hin, dass das Gehirn generell so funktioniert, nämlich über das Triggern trainierter Nervenzellen.
Der Knackpunkt ist nämlich: Wenn alles nur noch Statistik ist, dann ist das ganze Diversitätsgebrabbel hinfällig. Denn vorher sagte sie
Gemischte Teams – in Bezug auf Geschlecht, kulturelle Prägung und Lebensrealitäten – bringen andere Ideen und andere Blickwinkel ein, die derzeit in vielen KI-Systemen einfach fehlen. Aktuelle KI-Systeme sind stark westlich geprägt, orientiert an amerikanischen und europäischen Werten und Kulturstrukturen. Diese lassen sich nicht automatisch auf andere gesellschaftliche Vorstellungen übertragen – etwa auf Kontexte auf dem afrikanischen Kontinent. Das gilt für kulturelle Fragen ebenso wie für Gender-Themen. Vielfalt in der Entwicklung ist deshalb keine moralische Zusatzforderung, sondern eine Voraussetzung für bessere, realistischere Systeme.“
Wenn das aber alles nur Statistiken sind, dann bringt die ganze Diversität nichts, außer anderen Statistiktabellen.
Und: Es könnte über die Statistiken und Wortschatzbetrachten belegen, dass manche mehr denken als andere – vorsichtig ausgedrückt.
Man könnte also durchaus annehmen, dass Feministinnen vor KI enorme Angst haben, weil damit das ganze feministische Gerede widerlegt wird. Schließlich fällt das Geschwafel von Feministinnen ja auch damit auf, dass sie ständig dieselben Phrasen, Formulierungen und Vorwürfe wiederholen: Die Wahrscheinlichkeit, dass gleich der Vorwurf kommt, dass das weiße Patriarchat dran schuld ist, beträgt 100% – noch nie war im Feminismus irgendwer anderes dran schuld. Das lernt man ja auch in den Rhetorik-Schulungen der Gender Studies: Die immer selben Beschuldigungsphrasen.
Gender Studies könnte man komplett durch ein KI-Modell ersetzen, und zwar ein kleines. Es steht nämlich seit Jahrzehnten immer dasselbe drin. Alles nur endlose Wiederholungen. Und das kann die KI billiger.
Das ist aber genau diese „Quality is a myth“-Strategie der Frauenquotenritter.
Und es fügt sich zeitlich genau in die Entwicklungen ein, die ich beschrieben habe, nämlich als man die Anforderungen in der Informatik auf Null drehte, damit man die Frauenquote erfüllen konnte. Es gab ja damals schon in der Bundespolitik geäußerte Forderungen, dass man die Informatik „enttechnisieren“ und stattdessen mit Sozialthemen auffüllen müsse, damit sie für Frauen zugänglich werde – also, damit sich Frauen auch „Informatiker“ nennen und Informatiker-Gehälter fordern können, ohne sich jemals fachliche Fähigkeiten anzueignen.
Ich müsste mal meine alten Leser-Mails durchsuchen. Als ich noch parallel das Forschungsmafia-Blog betrieben habe, bekam ich viele Zuschriften, dass an vielen Universitäten das Informatik-Studium nur noch vorgetäuscht war, dass man da zur Frauenförderung bis fast zum Diplom kommen kann, ohne auch nur ein einziges Mal an einem Rechner gesessen zu haben. Wenn ich mich jetzt recht erinnere, war Hildesheim auch so eine, an der Frauen sich den Informatikabschluss gratis abholen konnten.
Das dürfte auch ein zentraler Grund gewesen sein, warum die Gender-Professorin Susanne Baer als Verfassungsrichterin meine Verfassungsbeschwerde versenkt hat. Denn genau das war damals ja das politische Ziel, Gender-Apologetinnen an allen fachlichen Anforderungen vorbei in die Professuren zu drücken. Und das hätte nicht mehr funktioniert, wenn ich mit meiner Beschwerde durchgekommen wäre und die Universitäten gezwungen worden wären zu sagen, wofür konkret sie eigentlich den Doktor vergeben haben. Dann nämlich wäre diese politische Vergabe nicht mehr möglich gewesen.
Und heute?
Damals dachte man noch, Deutschland sei das endlos starke Wirtschaftsland, das man beliebig ausplündern kann, bei dem man die Professoren- und Studentenschaft per Frauenquote und Frauenförderung mit linken Meinungsmacherinnen und Versorgungsempfängerinnen substituieren kann.
Und heute ist der Staat kaputt, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Finanzen sind totfeminisiert. Der einstmals wirtschaftlich weltweit führende Staat ist am Ende, im Zusammenbruch, es geht steil bergab. Aber solche Leute haben Beamtenstelle und Pension.