Ansichten eines Informatikers

Habermas gestorben

Hadmut
14.3.2026 15:24

Vom Priester zum Heiligen. [Update]

Es tickert gerade rum: Jürgen Habermas, Nachzügler der Frankfurter Schule, ist gestorben.

Schade. Ich hätte ihm gerne gesagt, für wie blöd ich das alles halte. Ein Geschwätzakrobat, Linkenpriester, eine Schlüsselfigure der alles vernichtenden 68er.

Mir ist das einmal aufgefallen, wie sehr sie dem hinterherlaufen, als sich in einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht der Vorsitzende nicht mehr am Gesetz, sondern an den Thesen von Habermas orientierte und den auch zitierte. Spätestens da war mir klar, dass die Geisteswissenschaften eine Klapsmühle sind und Habermas einer ihrer Dompteure.

Das sind solche Leute, die aus Steuermitteln bezahlt werden und deren Gerede endlos wuchert, sich selbstreferentiell immer weiter verstärkt, ohne auch nur einmal verifiziert, empirisch an der Realität gemessen zu werden. Eigentlich nur Eskalateure beliebigen Geschwätzes.

So ein Dummenfütterer, von dem sich die Dummen gern füttern lassen.

Solche, die sich für Sinn, Konsistenz, Nachprüfbarkeit, Richtigkeit nicht interessieren, sondern die das gedrechselte Geschwurbel beeindruckt und die die Rede allein danach beurteilen, ob sie das gewünschte, das ideologisch passende Ergebnis liefert.

Ein Idiotensurfer, der es ausnutzte, dass es an der Universität genug Idioten gibt, um ihr Professur zu sein.

Ein Messias derer, die mit der Empirie, der Natur, den Sinnesorganen nichts anfangen können und einen Vorschwätzer brauchen, von dem sie plagiieren können. Ein Lieferant des Plagiationszirkus, den man Geisteswissenschaft nennt.

Ein Mensch, der anscheinend sein ganzes Leben lang nie ernstlich gearbeitet, aber viele aufgewiegelt hat.

Falls mir jetzt jemand unterstellt, ich würde einen Toten beschimpfen: Nein. Ich beschimpfe nicht Habermas. Ich beschimpfe die Habermas-Anhänger.

Im Prinzip nämlich war Habermas auch nichts anderes als ein Influencer, ein Camgirl mit den technischen Mitteln seiner Zeit: Er liefert einen konsumgierigen Publikum einfach das, was das hören will. Nicht Habermas war das Problem. Sondern seine Anhänger. Leute, die solche Leute feiern.

Er gilt als einer, der die Sozialwissenschaft wesentlich beeinflusst hat.

Es erwähnt aber keiner, dass die Sozialwissenschaft unter diesem Einfluss zu einer Klapsmühle, zum Versorgungsamt der Unfähigen geworden und verblödet ist.

Update: Eine Leserin schreibt dazu:

Mir ist kürzlich beim Aufräumen die Fotokopie des Briefes vom 28.4.1970 von Prof. Sir Karl Popper an Professor Aron (weiß nicht, wer das war) in die Hände gefallen. (Diesen Brief gibt’s auch im Internet unter „stephenhicks.org“, Ph.D., zu sehen.)

Daraus zitiere ich:

„I can only say that when I read either Adorno or Habermas, I feel as if lunatics were speaking.

I have translated some of their German sentences into simple German. It turns out to be either trivial or tautological or sheer pretentious nonsense. […] There seems to be an interesting law: bad and pretentious language drives out good and simple language. And once human language is destroyed, we shall return to the beasts. […]“

Dem Urteil schließe ich mich an!

Das übliche Soziologen- und Philosophensyndrom: Hinter komplizierter Sprache wird versteckt, dass sie entweder gar nichts oder nur Bekanntes, Dummes oder Selbstwidersprüchliches zu sagen haben.