Akademische Prioritäten
Bildung war der einzige Rohstoff, den Deutschland hatte.
Aus und vorbei. [Link korrigiert]
Eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Universitäten durch Feminisierung komplett durchverblödet werden:
Gendergedöns statt Klassischer Archäologie
Seit 1810 wird an der Berliner @HumboldtUni Klassische Archäologie gelehrt. Das weltweit bedeutende Winckelmann-Institut mit zwei Professoren und drei Wissenschaftlichen Mitarbeitern hält seit dem 19. Jahrhundert die Fahne einer…
— Ralf Höcker (@Ralf_Hoecker) February 24, 2026
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Im Prinzip das, was ich schon 1997/98 in Karlsruhe in Informatik erlebt habe. Es wird alles auf dumm und weiblich gebügelt:
Wer dort studiert, lernt z.B. wie “dominante Feminismen vergeschlechtlichten Orientalismus reproduzieren” und zwar unter besonderer Berücksichtigung der “vielfältigen muslimischen und intersektionalen feministischen Praktiken für multidirektionale soziale Gerechtigkeit”.
Und der Steuerzahler zahlt’s. Einfach nur noch Betrug, einfach nur noch das Plündern der Steuerkasse. Selbstverständlich verbeamtet und mit Pensionsanspruch. Und dafür gibt es dann noch akademische Abschlüsse, Grade, Professuren.
Was steckt dahinter?
Ein Artikel in der FAZ sagt was dazu: „Jedes Kind hat ein Recht auf Latein“
Herr Zuchtriegel, das Archäologische Institut der Humboldt-Universität soll aus Kostengründen geschlossen werden. Es gibt eine Petition dagegen, die Sie unterzeichnet haben. Warum sollte es erhalten bleiben?
Das Winckelmann-Institut ist ein zentraler Ort für die Antikenforschung und damit auch für europäische Bildung. Was selbst die antiklassische DDR nicht schaffte, schafft jetzt eine als woke getarnte neoliberale Politik, der die europäische Klassik rein gar nichts mehr sagt. Wo weniger Studierende sind, wird gnadenlos gestrichen, ohne darauf zu achten, was ein Fach wie die Archäologie für eine Bedeutung im Ökosystem der Wissenschaften hat.
Was ist falsch daran, wenn eine Universität auch wirtschaftlich denkt?
Es ist falsch, wenn es auf Kosten dessen geht, was Europa eigentlich ausmacht, nämlich die klassische Kultur und damit meine ich auch ausdrücklich deren Schattenseiten.
Offenbar will man nicht mehr, dass man sich noch mit der Antike und der Geschichte auseinandersetzt. Selbst die DDR soll aus den Lehrplänen gestrichen werden, dafür soll man die Geschichte der Sinti und Roma erlernen.
Drollig, wie die nun versuchen, sich durch Anbiederung an den Zeitgeist zu retten:
Das Winckelmann-Institut ist dafür fundamental?
Es ist eines der ältesten Institute, das Herzstück der Archäologie in Deutschland. Es wurde während des Nationalsozialismus in Winckelmann-Institut umbenannt. Das war damals umstritten, da Johann Joachim Winckelmann eine sehr schillernde Persönlichkeit war, die man heute wahrscheinlich als queer bezeichnen würde. Er gilt als Gründervater der Kunstgeschichte und der modernen klassischen Archäologie. Für mich ist er ein Mitbegründer der europäischen Idee. Es ist auch das Institut, an dem Margarete Biber gewirkt hat. Sie hat als erste Frau in Deutschland den Ruf als Professorin für Archäologie erhalten, konnte ihn aber aufgrund ihrer jüdischen Herkunft nicht annehmen und emigrierte in die USA.
Man klotzt nicht mehr mit Qualität – die Humboldt-Universität ist ja der Ort des „Quality is a myth“ – sondern ruft nur noch „Aber wir … doch queer … und Frau!“
Aber (Höcker):
Und dann gibt es an der Humboldt-Uni noch das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, in dem 64 Wissenschaftler mitarbeiten. Fast alle sind weiblich. Sicherheitshalber leistet sich das Zentrum dennoch eine eigene Frauenbeauftragte.
Man muss Prioriäten setzen. Und:
Es wäre nicht die erste Streichung eines archäologischen Studiengangs in Berlin. Die Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft wird den Studiengang für Grabungstechnik einstellen.
Ist ja auch ärgerlich, dass die ständig binär-sexuelle Statuen ausgraben. Alle immer Mann oder Frau. Das muss aufhören.
Solche Entscheidungen werden oft politisch gefällt oder sind internen Dynamiken geschuldet. Aber sie haben verheerende Auswirkungen auf die folgenden Generationen.
Die Humboldt-Universität erklärt auf ihrer Homepage, ab Mitte der Dreißigerjahre die Archäologie neu aufstellen zu wollen. Dann soll es auch eine Neuauflage der Altertumswissenschaften geben. Das klingt nicht nach einem Schlussstrich.
Wer’s glaubt, wird seelig. Als ob wir in 10 Jahren noch Geld hätten, irgendetwas neu aufzustellen. Bis dahin sind wir halb Kommunismus, halb Kalifat. Aber vielleicht glauben da tatsächlich einige, dass bis dahin alles so gegendert ist, dass die nie wieder Männer und Frauen ausgraben.
Auf Instagram haben Sie gerade den Fall des altsprachlichen Görres-Gymnasiums in Koblenz geschildert. Es wird mit dem neuen Schuljahr ein nicht altsprachliches Gymnasium werden. Während andere Regionen der Welt in alte Sprachen investierten und stolz auf die Grundlagen ihrer Kultur seien, werde in Europa mit Latein das abgeschafft, was jahrtausendelang verbunden habe, schreiben Sie.
Latein abzuschaffen ist einfach falsch. Es war von der Antike bis zur frühen Neuzeit die gemeinsame Sprache, nicht an eine Nation gebunden, sondern an die gesamte Ökumene. Bis zur frühen Neuzeit gingen die Kinder von Palermo bis Stockholm zur Lateinschule.
Die neue Lehre wird sein, dass es vor Mohammed nichts gab, was der Erwähnung wert wäre. Und dass irgendwelche Mann-Frau-Statuen alle Fake sind.
Die meisten Eltern finden es nützlicher, wenn ihre Kinder Französisch, Spanisch oder Chinesisch lernen.
Sollten sie nicht erst einmal Deutsch lernen?
Oder Arabisch als neue Fremdsprache?
Es geht offenbar darum, das gesamte alte Wissen einfach ab- und wegzuräumen. Im Prinzip wie die Taliban, die alles kaputtschlagen und abräumen, was nicht auf Islam-Linie ist.
Aber Gender, das wird unser Verkaufsschlager.
Vermutlich wird das Institut nicht absterben. Ich würde annehmen, dass Universitäten im Ausland sich darum reißen und auch das ins Ausland abwandert. Wie Robotik, Motoren und so weiter.
Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass die Taliban mit ihrer Bildungspolitik vielleicht gar nicht so falsch liegen. Burka drüber.