Ansichten eines Informatikers

Blumentrögli: Der Marsch der 68er durch die Institutionen

Hadmut
14.9.2022 0:34

Bemerkenswert undiplomatischer Rant eines Diplomaten über das Linkstum in der Schweiz:

Hippie, Macht, Robespierranismus von Markus Eckstein.

In Ämtern, Staats- und Leitmedien, Gerichten, Schulen, Universitäten, internationalen Organisationen, Gutachtergremien, der Diplomatie – über­all geben sie den Ton an.

Mit katastro­phalen Folgen: Alle dysfunktionalen und masochisti­schen Luftnummern der letzten drei Jahrzehnte tragen ihre Handschrift.

Von der nicht funktionierenden Energie­wende über katastrophal schlechte und geldver­schwen­­deri­sche Schulreformen bis zur staatlich geförderten Massenein­wanderung ohne wirksame Schutzklausel und asylmiss­bräuchlichen Einwande­rung in die Sozial­werke.

Zu ihrer DNA gehört auch eine ausgesprochene Schmarotzerhaltung. Wie formu­lierte es Helmut Schmidt: Sie bestritten alles – ausser ihrem Lebensunterhalt.

Das Königin-Midas-Syndrom: Was immer sie anfassen wird zu Schei..tern.

Auch für ihre nutzlosen und geldverschwenderischen Projekte zur Weltrettung lassen sie andere zahlen: die Steuerzahler.

In den Schulen zeigt sich ihr Wirken besonders krass und entlar­vend. Sprachverschandelung durch Gendern und Innensyndrom wird schulbüro­kratisch verordnet.

Egalität, Diversität und Inklusion zerstören die Volksschule. Selbst ein beruflich genügender oder guter Lehrling kann heute in der Regel weder eine verständ­liche Telefonnotiz noch einen lesbaren Arbeits­rapport schreiben.

Frisch ausgebil­dete, hoch motivierte Junglehrerinnen verlassen nach kurzer Praxis die Schulen, frustriert durch eine kafkaeske Leerlaufbürokratie und lernfeindliche Vorgaben.

Sie arbeiten dann als Sennerinnen, während Platten­leger und Verkäufer für die unbesetzten Lehrerstellen rekrutiert werden.

Wie konnte es dazu kommen? Der Effekt, den ich als Schwäche der Demokratie schon beschrieben habe:

Nicht unerwähnt sei der Wechsel bei der politischen Klientel. Die klassischen Marxisten-Leninisten verstanden sich als Vertreter der Arbeiter und Bauern.

Weil die Linken ihnen das Autofahren verbieten wollten und sie durch Förderung der Mas­sen­­einwanderung verraten haben, begannen real existierende Handwerker und Arbeiter Schweizer Demokraten, die Autopartei und dann die SVP zu wählen.

Die Linke brauchte und fand Ersatz bei einer neuen Klientel: Staatsangestellte, Lehrer, Journalis­ten, Staatskünstler, Ausländer, Feministinnen, Schwule, Lesben, tatsächlich oder erfundene Diskriminierte jeder Couleur.

Zur Klientel gehören alle, denen man in der wu­chern­den und immer übergriffiger werdenden Staatsbüro­kratie ein Pöstchen oder Aufstiegschancen verschafft.

Dann auch jene, die via Bleiberecht nicht mehr gehen, auch wenn sie jahrelang fürsorgeabhängig sind und politisch nie verfolgt waren. Irgendwann werden sie eingebürgert werden und wählen dann die Umver­teilungs­parteien – so das linke Kalkül.

Diesen neuen Marxismus ohne Werktätige nennt man Kulturmarxismus. Er ist das Programm der 68er und ihrer Adepten.

Die Ur-68 sind längst pensioniert und leben oft von happigen Staatspensionen. Die neueste Masche der Kulturmarxisten ist die Erfindung von immer neuen Gruppen angeblich Diskriminierter, die vom Staat zu beschützen sind.

Die Selbsterhaltungsmechanismen des parasitären Beklopptentums.