Ansichten eines Informatikers

Vernetzte Tiefkühltruhen

Hadmut
6.11.2026 18:59

Ein Leser schreibt mir etwas zur Rätsels Lösung.

Die Supermärkte würden die Kühltruhen nämlich gar nicht selbst betreiben, sondern die Dienste von externen „Kühldienstleistern“ in Anspruch nehmen. Und weil diese Kühltruhen damit in die Verantwortung externer Dienstleister fielen, müssten die vernetzt und überwacht sein.

Was mich nicht abschließend überzeugt, denn wenn die Supermärkte (Ketten!) diese Kühltruhen selbst betrieben, würden sie die ja in genau derselben Weise zentral überwachen und dazu vernetzen. Das ändert ja am Prinzip nichts.

Überzeugender finde ich, dass das es laut Leserzuschriften seit einiger Zeit (gesetzliche?) Pflicht ist, dass die Kühlketten ununterbrochen bleiben und das dokumentiert wird. Die müssen also die Kühltruhentemperaturen protokollieren. Ihnen also gar nichts anderes übrig bleibt, als die Dinger zu vernetzen.

Was sich allerdings zunächst, wie ich das schon angesprochen hatte, auf die Sensorik beschränkt.

Warum aber Remote Abtauen? Vermutlich steckt dahinter die Angst, dass Kunden im Laden aus Vandalismus die Abtauautomatik auslösen könnten, wenn es Tasten dafür gäbe. Alles, was im öffentlichen Raum herumsteht, hat am besten gar keine Bedienteile. Schon gar keine, um die Abtauautomatik einzuschalten, sonst würde dreimal am Tag irgendwer drücken.