Ansichten eines Informatikers

Deutschland runter auf 60 Millionen?

Hadmut
4.11.2026 15:22

Mir ging heute eine Frage durch den Kopf.

Ich halte es ja für einen große Fehler, dass man Deutschland auf Teufel komm raus mit Menschen vollpumpt und dazu nimmt, wen immer man kriegen kann, weil man meint, dass nur so Renten und Produktivität zu retten seien. Ausgehend von der marxistischen Doktrin, dass Menschen sowieso alle gleich und völlig austauschbar sind, einen „Klassenstandpunkt“ haben, und nur das Produkt der sozialen Einflüsse sind. Und die Produktivität schlicht und einfach proportional zur Kopfzahl steige.

Schon oft hatte ich dabei angesprochen, wie gut es uns bezüglich der Wohnsituation ohne Migration gehen könnte. Es ist bekannt, dass ein „gesunder“ Wohnungsmarkt etwa 3% Leerstand hat, damit der Markt die Preise regelt und man auch bei Bedarf umziehen kann, weil man immer eine Wohnung findet.

Ich kann mich noch erinnern, als ich 2003 einen Job in Dresden angenommen und dort nach einer kleinen Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes gesucht habe. Innerhalb eines halben Tages hatte ich die Wohnung. Online gesucht, passendes gefunden, Termin sofort bekommen, hingegangen, zack, angemietet, fertig. Wohnung möbliert, sofort eingezogen.

Heute suchen die Leute monate, teils jahrelang, stehen mit hunderten anderen Bewerbern an. Blanke Wohnungsnot.

Wo wären wir heute ohne Migration?

Ich weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe, aber irgendwer schrieb in den letzten Tagen, dass er es besser gefunden hätte, auf die Migration völlig zu verzichten – die uns ja auch nicht nur ereilt hat, sondern die aus Deutschland aktiv forciert wurde – und die Zahl der Einwohner Deutschlands auf 60 Millionen sinken zu lassen.

Wir hätten nicht nur alle schöne große Wohnungen, sondern auch diesen ganzen Sozial- und Asylaufwand nicht. Der ganze Polizei- und Justizkrampf nicht. Wir würden enorm Kosten sparen.

Hätten wir dann noch diese ganzen nutzlosen Behörden- und Bullshit-Jobs bekämpft und die Leute in ordentliche Jobs gebracht, hätten wir bei gesteigerter Produktion und Produktivität nur noch die Kostne und Lebenshaltungsaufwände für 60 Millionen am Hals, also ein Viertel weniger, plus eingesparte Justiz-, Polizei- und Verwaltungskosten.

Und „umwelt- und klimafreundlicher“ wären wir auch.

Deutschland könnte es so richtig gut gehen, wenn man uns auf 60 Millionen heruntergefahren und stattdessen die Qualität gesteigert hätte. Aber Quality ist für die Politik ja bekanntlich a myth.