Ansichten eines Informatikers

Gender Pay Gap

Hadmut
2.11.2026 16:06

Neues aus dem großen Reich der Korrelation, der Kausalität und ihrer Verwechslung.

Ich sage ja schon lange, so oft und so gerne, dass sich die Sozial- und Geisteswissenschaften unter anderem durch die geradezu konstitutierend charakteristisch dumme Methode auszeichnen, dass wer immer eine Korrelation findet, sich eine Kausalität dazu frei ausdenken darf – etwa so, wie es bei den Astronomen und Biologen Brauch ist, dass wer einen Planeten oder eine Spezies entdeckt, ihn oder sie benennen darf. So gilt bei den Geisteswissenschaftler, dass wer eine Korrelation findet, ihr eine beliebige Ursache aufstempeln darf.

Und so behauptete man immer, dass der Gender Pay Gap an der Benachteiligung von Frauen läge. Für den es übrigens bis heute keinen Beleg gibt, weil es – soweit ich in Erfahrung bringen konnte – noch nie einen Vergleich bei gleicher Arbeitsleistung gegeben hat. Vergleiche, die man angestellt hatte, beruhten auf marxistischer Gleichmacherei, weil man einfach definierte, dass jeder, der ein Diplom oder einen Master hat, „gleichwertig“ sei, und deshalb die Theaterwissenschaftlerin nach dem Hochschulabschluss schließlich genausoviel verdienen müsse wie der Ingenieur mit 20 Jahren Berufs- und Auslandserfahrung, der ja auch nur ein Diplom oder einen Master habe. Das ganze Ding und die Frauenförderung beruht – „Quality is a myth“ – auf der Ablehnung und Negierung jeglichen Nutzens der Ausbildung und jeglicher Befähigung, und auf der willkürlichen Unterstellung, dass der formale Hochschulabschluss und Zeugnisnoten (die man ja stark politisch beeinflussen kann) schon „Gleichheit“ darstellten. Oft wird ja sogar behauptet, dass Frauen „besser ausgebildet“ seien, weil sie die besseren Noten haben. Dass sie die Blondinen-Noten aber gratis bekommen, damit der Prüfer nicht als sexistisch gilt, wird nicht erwähnt.

Dafür findet man in der feministischen Literatur und der Genderlehre die Ansicht, dass jegliche Leistungsanforderung frauendiskriminierend sei, weil Männer sich so gerne die Nacht in den Laboren um die Ohren schlügen (vulgo: fleißig sind), während Frauen Wert auf „work-life-balance“ legten (vulgo: faul sind), und deshalb kein leistungsabhängiger Maßstab angelegt werden darf, weil Frauen ja dabei schlechter abschnitten. So hat man ja auch die Hochschulaufnahmeprüfungen an vielen Unis verändert: Man darf nichts prüfen oder verlangen, bei dem Frauen, Schwarze oder wer sonst außer weißen oder gelben Männern schlechter abschneidet. Denn, so die Begründung, alle Leistungsanforderungen, bei denen nicht alle genau gleich abschneiden, seien von weißen Männern gemacht und erdacht, um alle anderen auszugrenzen – „Quality is a myth“.

Mit so einem Scheiß wird man in Deutschland Professor.

Wieviel Mist dabei behauptet wird, zeigt der sogenannte „Simpson-Fehler“, bei der Auswertung von Statistiken, bei der man durch falsche Zusammenfassung genau das Gegenteil „feststellen“ kann, was tatsächlich ist. Kurioserweise wurde dieser Denk- und Rechenfehler bei feministischen Beschwerden entdeckt: An irgendeiner kalifornischen linken Universität beschwerten sich die Feministinnen, weil man festgestellt habe, dass Männer nach dem Studium mit höherer Wahrscheinlichkeit als Mitarbeiter angenommen würden (oder etwas ähnliches in der Art), als Frauen. Geht natürlich nicht, der Teufel brach los, um sofort zu analysieren, welcher Drecksack von einem Patriarchen da Männer bevorzuge, um ihn rauszuwerfen.

Aber, ach.

Es stellte sich heraus, dass an jedem Institut nachweislich die Frauen bevorzugt wurden und Frauen überall höhere Aufnahmequoten als Männer hatten. Wie also konnte die Gesamtstatistik trotzdem Männer im Vorteil zeigen?

Man fand heraus, dass Männer sich auf viele Studienfächer verteilten, während Frauen sich auf ganz wenige Studienfächer stürzten. Damit kamen in den typischen Frauenfächern sehr, sehr viele Bewerber auf jede einzelne Mitarbeiterstelle, und die Erfolgsquoten waren da – trotz Frauenbevorzugung – insgesamt deutlich schlechter. Weil die Frauen aber diese Fächer bevorzugten und dadurch selbst deren schlechtere Erfolgsquote für sich höher gewichteten, kamen sie im Gesamtergebnis auf schlechtere Erfolgsquoten, obwohl sie an jedem einzelnen Institut bevorzugt wurde. Aber in der Betrachtung über alle Studenten eben die Institute mit den schlechteren Erfolgsaussichten bei den Frauen stärker ins Gewicht fielen.

Man kann also durch die eigenen Präferenzen nicht nur eine künstliche Benachteiligung fehlerhrechnen, die es gar nicht gibt, sondern man kann die eigene Benachteiligung durch Häufung und Herdentrieb sogar erst erzeugen. Denn im Beispiel der Universitäten wären Frauen auch in der Summe besser gewesen, wenn sie sich nicht alle auf wenige Fächer gestürzt hätten.

Das stimmt so auch nicht, weil es unterstellt, dass sich „Programmieren“ nie verändert hätte, dabei hat sich das grundlegend verwandelt und war ursprünglich eine reine Handarbeit und bedeutete, für alle Ewigkeit auf einer elektromechanischen Rechenmaschine herumzutippen oder nach Vorgaben Tausende Strippen zu ziehen, und war ursprünglich auch deshalb Frauenarbeit, weil es militärischen Hintergrund hatte und im Krieg die Männer kämpfen gehen, während die Frauen gefahrlos und körperlich unbelastend häkeln, klöppeln und tippen, es also da schon an der historischen Erkenntnis fehlt, aber interessant und beachtlich ist das schon: Die Löhne sinken, wenn und nachdem Frauen in den Job gehen.

Mit Blick auf den Simpson-Fehler und die zugrundeliegende Uni-Erkenntnis drängt sich natürlich der Gedanke auf, dass allein schon das dann steigende Angebot an Arbeitskräften rein marktwirtschaftlich die Löhne drückt, und sich dann per Simpson-Fehler auf alle Frauen auswirkt, aber es würde noch nicht unterschiedliche Gehälter Mann-Frau erklären (falls es sie überhaupt gibt). Dann nämlich stellte sich die Frage, ob Frauen überhaupt gleiche Arbeit leisten. Allein schon die Tiktok-Videos suggerieren, dass viele Frauen eigentlich gar nichts oder wenig arbeiten und das nur als eine Art Lifestyle-Entscheidung und Versorgungsstelle sehen. Weshalb Musk bei Twitter ja auch so viele rausgeworfen hat.

Interessant wird es, wenn man nicht (nur) das Geld betrachtet: Früher waren Hochschulabschlüsse, besonders der Eliteuniversitäten, viel wert und karrierebestimmend. Heute sind sie vielen Firmen das Papier nicht mehr wert, auf die sie gedruckt sind, und die Firmen machen eigene Prüfungen. Warum? Weil durch Frauenflut, Frauenquote und Frauenförderung das ganze System aus Ausbildung und Leistungsnachweisen zu einem wertlosen Misthaufen wurde. Einfach deshalb, weil die Quote wichtiger war als die Leistung, und deshalb die Leistung hinten runter kippte.

Man könnte also die Korrelation auch ganz anders verkausulieren: Wenn die Frauen kommen, geht die Qualität den Bach herunter, und deshalb sinken da, wo die Frauen sind, die Löhne.

Wobei nach meiner Beobachtung ein Hauptgrund dafür die Frauenquote ist: Man hat als Gleichstellungsanteil den Anteil der Frauen an der Bevölkerung genommen (=ca. 50%), aber nicht den Anteil an den Bewerbern. Wenn man aber irgendwo einen Frauenquote von 50% vorschreibt, obwohl die Frauen unter den Bewerbern nur irgendwo zwischen 2 und 20% liegen, und sie dann noch – Frauenförderung schon an der Schule – noch auffällig doof, schlecht oder faul sind, dann muss man die Anforderungen für Frauen auf Null schrauben, um die Quote zu erhöhen oder die vorgeschriebene Quote zu erreichen. Mir schrieben ja schon Professoren, dass man an den Universitäten Frauen mit Nullleistungen gratis durchpromovierte, weil man fähige Männer promovieren wollte, es aber wegen der Quote immer nur abwechselnd ging.

Ich habe das selbst mehrfach miterlebt, dass man Frauen trotz nachweislicher schwerster Laienfehler in der Dissertation und erwiesener Blödheit und Unfähigkeit mit Auszeichnung durchpromovierte, einfach weil Frau, und sich keiner angreifbar machen wollte, dass er Frauen benachteilige. Unzählige Frauendissertationen sind mir auf den Tisch gekommen, in denen einfach nur der letzte Schwachsinn steht. Eine hat in Informatik promoviert, ohne zu wissen, was Programmieren ist, indem sie einen bekannten Informatiker „interviewt“ hat und das Ergebnis wie einen 100-seitigen Zeitungsartikel geschrieben hat. Eine wurde mit der Behauptung Professorin in Informatik, dass die Turing-Maschine (ein theoretisches Berechenbarkeitsmodell, das es nicht real gibt) „frauenausgrenzend“ sei, weil Frauen interaktiv seien und ständig interagieren müssten, die Turing-Maschine aber keine Interrupts habe und deshalb nach Start des Programms nicht mehr interagieren könne. Das ist von solchem Schwachsinn, dass ich monatelang „Scheiße!“ schreien müsste, um auch nur in die Nähe einer angemessenen Wertung zu kommen – aber damit kommen Frauen durch und beschweren sich dann über geringere Bezahlung.

Anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen, ob nicht der weibliche Weg, an Jobs zu kommen, selbst für die Geringschätzung und geringere Bezahlung sorgt. Stichwort Simpson-Fehler. Ob nicht Männer, sondern Frauen selbst die Ursache sind.

Denn auffällig ist ja schon, dass das mit der Frauenquote nirgends ein Erfolg war. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo durch die Frauenquote und Frauenförderung irgendetwas besser wurde oder auch nur gleich gut blieb. Das ging ja alles schief und den Bach runter. Go woke, go broke. Trotzdem hatten uns Politik und Medien eingeredet, dass „Diversität“ alles besser mache, eine jede Firma durch Diversität aufblühe und in neue Sphären von Erfolg, Profit, Rentabilität aufsteige, aufblühe, man die Unternehmen eben gesetzlich zu ihrem Glück, zwingen müsse. Heute haben wir Pleitewelle, und die Reihe der Frauen, die zwar sechs- und siebenstellig abkassiert, aber sich nur lächerlich gemacht haben und eine Schneise aus Schaden und Vernichtung hinterließen oder bestenfalls gar nichts machten, ist endlos.

Betrachtet man die Frauenförderung als empirisches Experiment, dann war dessen Ergebnis eindeutig, dass die Chauvinisten schon immer Recht hatten.

Nur ein Narr konnte auf diese Vorgehensweise setzen. Woher aber kam die? Realitätslose Geisteswissenschaften. Marxistische Schnapsideen und Ideologien. Man hielt Frauen für einen Beispiel- und Anwendungsfall von marxistischer Ideologie und log, phantasierte, halluzinierte sich dann alles so zusammen, dass die vermeintliche Sachlage zur Ideologie passt. Doch weder stimmte die Darstellung der Sachlage, noch die Ideologie.

Ergebnis: Staatstotalschaden.

Ein sogenannter wirtschaftlicher Totalschaden, wie ihn vor allem Autoversicherer kennen: Die Reparatur wäre möglich, aber ist nicht sinnvoll, weil die Reparaturkosten den Restwert des Autos übersteigen.

Einen solchen wirtschaftlichen Totalschaden hat uns die Frauenquote, die Frauenförderung gebracht: Die Reparaturkosten überstiegen bereits den Restwert Deutschlands, wie man ja zum Beispiel daran sieht, dass Firmen wie Nvidia alleine mehr wert sind als die gesamte deutsche DAX-Wirtschaft.

Immerhin: Ich hatte an der Uni einen Kollegen, der in einen fremdverschuldeten Verkehrsunfall geriet und dessen Auto dabei einen „wirtschaftlichen Totalschaden“ erlitt: Es war noch normal fahrfähig, den TÜV störten die Beulen auch nicht, aber die Reparatur wäre teurer als der Zeitwert gewesen, weshalb die Versicherung des Verursachers ihm einfach den Zeitwert des Autos ersetzte, und er das Geld einsteckte und das verbeulte Auto einfach weiter fuhr.

Das reichte nicht, man hat denselben Fehler wiederholt und mit der Migration dann auch den technischen Totalschaden verursacht, nun ist Deutschland nicht mehr funktionsfähig und nicht mehr reparabel, unabhängig von den Kosten. Man bekommt ja auch so wenige halbwegs erhaltene Gebrauchtindustriestaaten auf dem Markt. Das wäre aber nicht ohne die ideologische Vorbereitung durch die Frauenförderung passiert, weil man ja die „Diversität“ so hochloben wollte und musste.

Der Rest waren dann Partiularinteressen. Schema: Was kümmert’s mich, wenn alles zusammenfällt, das verstehe ich sowieso nicht, wenn ich erst einmal den dicken Job mit viel Geld bekomme.

Und so sind wir nun ein schwindsüchtiger Staat kurz vor dem Tod, auf dessen Grabstein stehen wird „Sie waren gleichgestellt“.