Was machen die eigentlich, wenn die Rassisten recht hatten?
Ich will mal so eine Frage in den Raum stellen.
Das Feminismus-Experiment
Ich habe mich seit 2012 intensiv mit Feminismus und Gender beschäftigt. Ständig hat man da alles und jeden als „sexistisch“ und „misogynistisch“ beschimpft, man würde nur „Geschlechterrollen reproduzieren“, und den ganzen marxistischen Sermon rauf und runter.
Das Problem daran: Es gab nicht den geringsten Ansatzpunkt, keinerlei auch nur entfernt wissenschaftliche Betrachtung oder Fragestellung. Es wurde einfach willkürlich postuliert, dass Menschen gleich seien und es gar keine Geschlechter gäbe, das alles nur „soziale Konstrukte“ sind.
Warum?
Weil die Geisteswissenschaftler, Soziologen und Marxisten dies als den Weg des einfachsten Geschwätzes gewählt haben. Idioten wie Michel Foucault, gefolgt von Gewerbsschwätzern wie Judith Butler. Weil es nicht nur marxistischer Doktrin entspricht, dass die Klassen nur Produkt sozialer Einflüsse sind, sondern weil es sich so viel leichter, unbeschwerter und mühelos beliebig daherschwätzt, wenn man per Postulat einfach Realität und Empirie weglässt und nur noch in endlosem Phantasiegeschwätz schwelgen, einfach willkürlich drauflosschwätzen kann und dafür noch Fördergelder, Doktorgrade und Professuren bekommt.
Das Problem daran: Das Experiment ist völlig schief gegangen.
Ich habe mir die Nummer mit der Frauenförderung über die Jahre angesehen, auch beruflich miterlebt, und mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem durch die Frauenförderung und -quote irgendetwas besser geworden wäre oder auch nur gleich gut gelieben wäre. Die Feminisierung ist ein wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Großschaden. Außer Kosten, Veruntreuung, Zerstörung, massivster Verblödung und enorm viel Streit und Missgunst, der Vernichtung unserer Wirtschaftskraft, hat es nichts gebracht. Vor allem der Umstand, dass man alle Anforderungen – „Quality is a myth“ – auf Null drehen musste, um eine Frauenquote zu erfüllen, die weit höher als die Zahl der überhaupt zur Verfügung stehenden Frauen war, wirkte sich verheerend aus.
Mir sagten Professoren, dass man an ihren Fakultäten Frauen völlig gratis durchpromoviert, ohne jegliche Leistung und Fachkunde, weil man fähige Männer promovieren will, und man die sonst wegen der Frauenquote nicht durchbekäme.
Freilich gibt es fähige Frauen. Aber die sind nicht nur weit weniger, als in der Quote vorgegeben, sondern sie wurden meiner Beobachtung nach auch absolut weniger, weil die sich keine Mühe mehr geben müssen. Als die IT noch männlich dominiert war, gab es zwar wenige Frauen, aber die konnten was. Seit Frauen alles gratis bekommen, haben die überhaupt keinen Grund mehr, sich noch Mühe zu geben oder etwas zu lernen. Wir haben zwar jetzt viel mehr Frauen, aber deren Gesamtleistung ist – bei grotesk gestiegenen Kosten – deutlich geringer als die Gesamtleistung der vorher wenigen Frauen war. Dafür jede Menge Streit, Missgunst, Intriganz. Ich habe das erlebt, dass es da Frauen gibt, die einfach gar nichts arbeiten und nur den ganzen Tag lauern, gegen wen sie intrigieren, verleumden, übel nachreden, wo sie Streit vom Zaun brechen und worüber sie sich beschweren können. Das schwächt viele Firmen und Abteilungen ganz enorm.
Sogar bei „Trans-Frauen“. Ich hatte zweimal Kollegen, viele Jahre auseinander, die irgendwann meinten, jetzt auf Frau machen zu müssen, und ab da war deren Arbeitsleistung nicht nur bei Null, sondern negativ, weil es nur noch darum ging, wie sie angesprochen werden wollen, in welchen Girlie-Klamotten sie heute herumstolzierten, nur noch Sozialstreit.
Dieses ganze Frauenförder-, Queer- und Genderding hat ein Ingenieurumfald in ein soziales Schlachtfeld verwandelt.
Anders gesagt: Die Frauenförderung war der empirisch-experimentelle Nachweis, dass die Chauvinisten von Anfang an recht hatten.
Das Ding ist einfach nach hinten los gegangen. Man hatte behauptet, dass Frauen für die gleiche Arbeit 22% weniger Geld bekämen. Die Realität ist aber genau umgekehrt, sie liefern für das gleiche Gehalt deutlich weniger Leistung ab. Siehe auch die Versorgungskrise in der feminisierten Medizin.
Das Ergebnis ist ein wesentlicher Grund für den wirtschaftlichen und demographischen Untergang Deutschlands.
Hätte man genau das Gegenteil von Feminismus betrieben und eine starke Teilung beibehalten, wie das früher einmal war, nämlich die Männer machen die körperlichen und die akademischen Arbeiten, und die Frauen den Sozialkram und das Kinderkriegen, wäre das zwar nicht „gerecht“ (was auch immer das sein mag, konnte mir noch niemand erklären, eine inhaltslose Argumentationsworthülse), aber erfolgreich. Dann wären wir heute noch Weltspitze, wohl mehr noch denn je, und den „benachteiligten“ Frauen, denn es in unserem „Patriarchat“ weit besser ging, als es Frauen in der Weltgeschichte örtlich und zeitlich je ging, würde es heute tatsächlich weit besser gehen, als es ihnen nun geht. Der Feminismus war nicht nur ein Schuss ins eigene Knie, sondern in jedermanns Knie. Der Islam zeigt, dass das Gegenteil von Feminismus erfolgreicher ist.
Das Migrations-Experiment
Ich hatte 2018 einen Ausschnitt aus den Tagesthemen kommentiert, in dem der „Politikwissenschaftler“ Yascha Mounk von einem großen Experiment faselte. Interviewt von Caren Miosga.
Dieselbe Herangehenweise wieder: Man beschimpft jeden als Rassisten, bringt alle zu Schweigen, Rassismus ist Nazi. Nur: Es wird – genau wie beim Genderismus – einfach aus marxistischer Ideologie postuliert, dass es keinen genetischen Zusammenhang gäbe. Damit die Ideologie passt und die Geistes- und Sozialwissenschaftler leicht und beliebig schwätzen können.
Die Behauptung, dass „Rassisten“ unrecht hätten, ist frei erfunden. Zwar waren die Inhalte der Nazis ziemlicher und meist frei erfundener Quatsch – deren Gegner, die Linken, sind aber auch nicht besser. Das ist mindestens genauso frei erfundener Quatsch. Eine wissenschaftliche Untersuchung, die belastbare Ergebnisse liefert, wäre mir nicht bekannt.
Da die Gene aber der Bauplan des Menschen sind, und die Gene auch den Unterschied ausmachen, ob wir Mensch, Dackel oder Gummibaum werden, ist es schlechterdings nicht vorstellbar, dass der Mensch in seinen Eigenschaften nicht von seinen Genen abhängt.
Ich finde die Vorstellung grotesk, dass man sagt, die Natur hat zwar eine hochkomplexe Art von Bauplan erschaffen, und viele Krankheiten und Behinderungen gehen auf Gene zurück, man aber gleichzeitig behauptet, das Wesen des Menschen habe nichts damit zu tun und wir seien alle baugleich, das seien alles nur soziale Konstrukte. Als ob man sagte, Häuser und Autos sind alle gleich, auf die Baupläne käme es nicht an.
Egal, welche Seite man vertritt, man hätte es wissenschaftlich untersuchen müssen.
Und wenn man behauptet, dass die Gene keinen Einfluss hätten, müsste man schon erklären können, wie denn der Mensch sonst gebaut wird. Wie das möglich sein soll, dass weltweit 8 Milliarden Menschen trotz unterschiedlicher Gene völlig baugleich geboren sein sollen. Ich erwarte dafür zunächst noch nicht einmal einen Nachweis, sondern erst einmal eine – wenn auch nur hypothetische – Erklärung, wie das überhaupt möglich sein soll. Und mit empirischer Beobachtung aus dem Tierreich zu vereinbaren.
Auch hier erweist sich Marxismus als Form brachialer Dummheit.
Ich würde das gerne akzeptieren, wenn jemand nachweisen würde, dass die Gene, die über den Aufbau und damit die Funktion des Gehirns bestimmen, bei allen Menschen auf der Welt gleich sind und es keine Korrelationen gibt. Dass wir unterschiedliche Hautfarben, Nasen, Muskulaturen, Körpergrößen, aber alle das genau gleiche Gehirn haben. Schön, kein Problem. Aber es hat noch niemand untersucht. Geschweige denn dargelegt.
Am Wochenende kam im Fernsehen – ich weiß nicht mehr wo, womöglich Terra X im ZDF – ein Film über irgendwelche Völker, die viel tauchen, um nach Nahrung zusuchen, ohne Hilfsmittel. Die haben nicht nur eine vergrößerte Milz als genetische Anpassung, und können ohne Hilfsmittel und Ausrüstung bis zu 10 Minuten und bis zu 30 Meter tief tauchen. Sondern sie können auch unter Wasser scharf sehen. Die Augen sind angepasst. Die Augen gehören aber neuronal mit zum Gehirn. Es gibt also genetisch bedingte neuronale Unterschiede.
Alles andere wäre auch schwachsinnig von der Kategorie der Sozialwissenschaften. Denn warum und wozu sollte die Natur, die Evolution etwas wie das Gehirn entwickeln, was eine Menge Nachteile wie den Körperbau, dessen hohen Energieverbrauch, das Problem der Schädelgröße bei der Geburt in Kauf nehmen, wenn das Gehirn nicht an die Aufgabenstellung und damit an die Umgebung angepasst wäre?
Es ist eine ganz einfache Frage: Wenn das Gehirn nicht an die jeweilige Lebensumgebung und deren Problemstellungen angepasst ist – wozu soll es denn dann überhaupt da und gut sein? Wozu sollte die Evolution ein universelles, gleichartiges Gehirn entwickelt haben, das mit so vielen Nachteilen und Erschwernissen einher geht?
Das sind eigentlich elementare Überlegungen, die diesen Marxismus und Antireassismus schon widerlegen. Dazu das hier schon so oft erwähnte Hühnerexperiment: Noch zu meiner Jugendzeit brachte mein Vater eine Brutmaschine und befruchtete Eier an, und wir brüteten damit Hühner aus. Obwohl diese Hühner noch nie andere Hühner gesehen hatten und wir sie auch nicht unterschiedlich erzogen hatten, weil wir sie als Küken gar nicht unterscheiden konnten, wurden daraus typische Hühner mit ausgeprägten männlichen und weiblichen Unterschieden. Woher wussten die Hähne, dass sie frühmorgens auf dem Komposthaufen steigen und krähen müssen? Ich habe ihnen das nie vorgemacht.
Ich gehe so weit zu sagen, dass bei der derzeitigen Beweis- und Forschungslage jeder Antirassist ein ziemlicher – womöglich genetisch bedingter – Idiot ist, weil man das Weltbild der Marxisten schon durch elementare Überlegungen und einfache empirische Beobachtungen ausschließen kann. „Gleichheit“ ist technisch nicht möglich. Die Natur kann gar keine „Gleichheit“ hervorbringen, das geht evolutionär nicht.
Trotzdem unternimmt man dieses „Experiment“, über dessen Ausgang man sich so gewiss schien, und das gerade völlig entgleist, weil die Gewissheit trügerisch war.
Und seither geht mir diese Frage durch den Kopf, ob schon das Durchführen des Experiments nicht eine enorme Dummheit war, die nach hinten los ging:
Was machen die eigentlich, wenn das Ergebnis ihres Experiments die Beobachtung oder der empirische Beweis ist, dass die Rassisten im Prinzip schon immer recht hatten?
Anders gefragt:
Müsste ein überzeugter Marxist, jemand, der an die Gleichheit glaubt, nicht von vornherein gegen Migration gewesen sein und die Leute getrennt halten, um die Gefahr des direkten empirischen Vergleichs zu vermeiden? Es also erst gar nicht auf so ein Experiment ankommen lassen?
Ist also nicht nur Marxist zu sein und für Migration zu sein, jeweils für sich eine besondere Dummheit, beides zusammen aber noch eine eskalierende Dummheit, weil sich beides eigentlich gegenseitig ausschließt, die Migration zwangsläufig zu dem Ergebnis führt, dass dieser Gleichheitsmarxismus empirisch zu beobachtend nicht stimmen kann?
Einfacher ausgedrückt:
Jahrelang hieß es, da kämen Hirnchirurgen, Raketeningenieure, Mathematiker, Genies aller Art zu uns, man müsse sie nur lassen. Die würden uns mit ihren Steuergeldern überhäufen.
Und dann sehen wir aber Bilder wie Hauptbahnhof 2015 bis Frankreich 2026.
Schon Hirnchirurg, ab die Sorte, die anderen den Schädel einschlägt, bis das Hirn rausquillt.
Schon Raketeningenieur, aber die Sorte, die Gebäude mit Feuerwerk in Brand setzt.
Was ist eigentlich, wenn sich das Experiment genau an seine Aufgabe hält, und als Ergebnis abliefert, dass die Grundannahme falsch war, wie Experimente das eben manchmal so tun? Und weshalb sie Experimente heißen?
Frisch gegoogelt: Das Wort Experiment stammt vom lateinischen Substantiv experimentum („Versuch, Probe, Erfahrung, Beweis“) ab, das seinerseits auf das Verb experiri („versuchen, erproben, in Erfahrung bringen, erfahren“) zurückgeht. Die Wurzel liegt im indogermanischen Stamm per- („durch, hindurch, versuchen, wagen“), der auch in Wörtern wie „Perle“, „erfahren“ oder „Gefahr“ steckt. Das Verb experimenten („durch Erfahrung beweisen“) und das Substantiv waren bereits im Mittelhochdeutschen bekannt. Im 16. Jahrhundert wurde das mittellateinische experimentare („versuchen, erproben“) bzw. experimentum erneut ins Deutsche entlehnt. Im 15. Jahrhundert stand das Wort in medizinischen Schriften für eine „erprobte Arznei“, im 17. Jahrhundert setzte es sich in der Experimentalphysik für den wissenschaftlichen Versuch durch.
Was ist also, wenn das Experiment ergibt, dass die Rassisten näher an der Realität waren als die Antirassisten?
Ich hatte damals schon die Frage gestellt, was eigentlich die Abbruchbedingung für das Experiment ist und wie man das Experiment abbricht, wenn es schief geht, oder der angestrebte Nachweis erbracht wurde. Normalerweise beendet man nämlich ein Experiment spätestens dann, wenn das gesuchte Ergebnis vorliegt.
Was, nebenbei bemerkt, zum sogenannten „wissenschaftlichen Arbeiten“ gehört. Nämlich, dass man sich vorher überlegt, wie und wann und nach welchen Kriterien man ein Experiment abbricht oder beendet.