Über Schuldner und Profiteure
Ein seltsamer Satz.
Leserzuschrift:
Korrelation und Kausalität 3.9.26
Hallo Herr Danisch,
irgendwann hat sich in meinem Kopf ein Satz eingesessen. Ich weiß nicht, wo ich ihn “abgeschrieben” hab oder ob er von mir selbst stammt.😁
Sozialisten sind Profiteure der Phantasie. Konservative sind die Schuldner des Existierenden.
Ich glaub, man könnte den Satz auch modifizieren.
Geisteswissenschaftlter sind Profiteure der Phantasie. Wissenschaftler sind die Schuldner des Existierenden.
Grüße
Interessant. Darüber muss ich mal nachdenken, aber ich glaube, das trifft zu.
Es erinnert mich an ein bekanntes Zitat des amerikanischen Ökonomen und Sozialphilosophen Thomas Sowell:
„Ein Großteil der Sozialgeschichte der westlichen Welt in den letzten drei Jahrzehnten bestand darin, das zu ersetzen, was funktioniert, durch das, was sich gut anhört.“ (Original: „Much of the social history of the Western world over the past three decades has involved replacing what worked with what sounded good.“)
Die Google-Such-KI kommentiert mir das mit Verweis auf das American Enterprise Institute:
Sowell kritisiert damit die moderne Politik und den Aktivismus. Er beschreibt, wie bewährte, organisch gewachsene Institutionen oder Mechanismen (wie der freie Markt, traditionelle Bildung oder familiäre Strukturen) bereitwillig für theoretische, oft utopische Konzepte aufgegeben werden. Diese neuen Konzepte klingen moralisch überlegen und barmherzig, richten in der Praxis jedoch oft massiven Schaden an.
Ich bin ja weiterhin der Ansicht, dass das nicht nur genetische Ursachen hat, sondern (auch als Folge dessen) darauf beruht, dass andere Teile im Gehirn dominant sind und die einfach ganz anders „denken“.
Migration und Diversität sind auch solche Utopien.