Nazi-Copy-Paste
Sind die Grünen ein Plagiat der NSDAP?
Ich habe in den letzten Wochen einige Dinge erlebt, und heute zwei Vorgänge hier in nächster Nähe beobeachtet, an denen ich noch etwas herumrecherchieren muss und die noch nicht spruchreif sind, die aber allesamt sehr deutlich eine Vermutung bestätigen, die ich früher geäußert habe.
Vor einigen Jahren hatte ich mehrmals im Blog angesprochen, dass ich sehr viele Holocaust-Ausstellungen, Mahnmale und so weiter auf verschiedenen Kontinenten besucht habe, und mich daran immer dasselbe störte. Nämlich dass sie immer nur die konkreten Symbole und Erkennungsmerkmale der Nazis zeigten, natürlich Uniformen, Hakenkreuz, Hitler in allen seinen optischen und akustischen Eigenheiten und Erkennungsmerkmalen, SA und SS, und so weiter – aber niemals die Methoden.
Dabei ist es eigentlich völlig egal, ob die nun ein Hakenkreuz oder zwei Kringel oder wie in Chaplins Der große Diktatur zwei Kreuze als Symbol haben. Oder ob die Uniformen nun braun oder blau waren. Oder ob deren Farbe überhaupt eine Bedeutung hatte oder einfach nur die nach dem damaligen Stand der Färbetechnik beste oder billigste Wahl war.
Das ist gefährlich, denn es ist Desinformation, wenn man heute immer so gerne von „Braunhemden“ redet und die „Rechten“ als „braun“ tituliert. Bis heute nämlich wäre mir nicht ein einziger Hinweis, keine einzige Information untergekommen, welchen ideologischen Bezug die Nazis zur Farbe braun gehabt haben sollen – während mein Wissen aus der Fotografie mir sagt, dass es damals noch kaum kräftige Farben gab, weil die Färbetechnik und die künstlichen Farben erst in der Entwicklung waren. (Makaber natürlich der Zusammenhang mit IG Farben, ein Zusammenschluss von Unternehmen, die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts künstliche Farbstoffe erforschten und entwickelten; in der Fotografie wurde damals aber etwas anders belichtet als heute, weil es noch keine Aufheller in Stoffen und auf Papier usw. gab, weshalb heutiges Papier und heutige T-Shirts usw. fotografisch betrachtet eigentlich weißer als weiß sind, weil sie heller leuchten als weiß.) Frage ich Grok, warum die Uniformen der Nazis braun waren, bekomme ich diese Antwort:
Die braunen Uniformen betreffen vor allem die SA (Sturmabteilung), die sogenannten „Braunhemden“, nicht die gesamte NSDAP oder die SS (diese trug später überwiegend Schwarz).
Der Grund für die braune Farbe war praktisch und zufällig, nicht ideologisch:
- Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Verlust der deutschen Kolonien lagerten Restbestände an braunen Hemden und Uniformstoffen, die ursprünglich für die deutsche Schutztruppe in Afrika (u. a. für Truppen unter Paul von Lettow-Vorbeck) bestimmt waren. Diese tropischen/khaki-artigen Hemden waren günstig verfügbar.
- Der Freikorps- und SA-Führer Gerhard Roßbach erwarb Ende 1923 (nach seiner Flucht nach Österreich im Zuge des Hitlerputsches) einen größeren Posten dieser braunen Hemden. Nach seiner Rückkehr führte er sie in der SA ein; ab etwa 1924/1925 wurden sie getragen und anfangs auch als „Lettow-Hemden“ bezeichnet.
- Die Partei war damals finanziell knapp, daher griff man auf den günstigen Stoff zurück. Einheitliche braune Hemden setzten sich ab ca. 1926 stärker durch (vorher trugen viele SA-Männer oft nur Windjacken und die Hakenkreuzarmbinde). Später deutete man die erdige Brauntöne symbolisch als Verbundenheit mit „Heimat und Boden“, aber das war nachträgliche Interpretation.
Die SA orientierte sich organisatorisch und äußerlich an Mussolinis Schwarzhemden (paramilitärische Schlägertruppe, Schutz von Versammlungen, Einschüchterung von Gegnern), wählte aber aus den genannten praktischen Gründen Braun statt Schwarz. Die Farbe wurde so zum Erkennungszeichen der SA und der frühen nationalsozialistischen Bewegung.
Hätten sie damals zufällig eben einen günstigen Restposten grüner Hemden bekommen, würden man sie heute „Gründhemden“ schimpfen und „Die Grünen“ hätte es nie gegeben. Oder sie würden sich „Die Braunen“ nennen.
Dieser Hang dazu, alles nur in Symbolen und äußerlichen Erkennungsmerkmalen darzustellen, ist blanke Desinformation und führt in die Irre. Ich habe das ja auch beschrieben, dass man ständig diesen Hitler-Schnarr mit den Nazis in Verbindung bringt, und Generationen von Leuten, die sich für witzig oder satirisch halten, leben davon, diesen Hitler-Schnarr nachzumachen, als würden Nazis alles so reden, dabei hat Hitler ganz normal gesprochen und dieser schnarrende Redeweise war nur für die damalige Mikrofontechnik und von Theaterschauspielerin erlernt. Auch das Bärtchen war nicht Nazi, sondern typisch für Veteranen des ersten Weltkrieges, weil man unter der Gasmaske den damals üblichen breiten Schnurbart nicht tragen konnte, man aber etwas Bart als Rotzfänger brauchte, wenn einem unter der Gasmaske die Nase lief. Hat auch nichts mit Nazi zu tun. Und im Augenblick geht mir gerade die Frage durch den Kopf, ob vielleicht auch die Schmalzlocke einfach dem Zweck diente, auch auf große Entfernung erkannt zu werden.
Alles das, was uns immer als typisch Nazi verkauft wird, sind rein äußerliche Erkennungsmerkmale, von denen viele einer Nachprüfung eigentlich nicht standhalten. Eine Korrelation ist eben noch keine Kausalität.
Dazu natürlich diese spezielle Optik, dieses Erscheinungsbild der damaligen Zeit, was immer mit den Nazis verbunden wird, wenn man es aber kritisch betrachtet, eher daran liegt, wie man damals eben Gegenstände, Büros und dergleichen baute und wie Fotos mit dem damaligen Stand der Fototechnik eben so aussahen. Ist Euch mal aufgefallen, dass man Bilder aus der Nazi-Zeit intuitiv sehr schnell und sicher erkennt, auch ohne Nazi-Symbole? Anhand von Gegenständen, Materialien, Bauweisen, Baustilen, aber auch, wie das Foto einfach so aussieht?
Man setzt damit auch Merkmale der Zeit und technischen Entwicklung mit den Nazis gleich, obwohl das eigentlich nicht so unbedingt richtig ist. Das Grauen der Konzentrationslager vertieft sich durch die Art der Fotografie. Es würde alles völlig anders wirken, wenn da jemand mit einer GoPro in 10 Bit D-Log-Farbtiefe und 8K-Auflösung youtube-tauglich oder mit einer Drohne oder einer 360°-Kamera fotografiert hätte. Die Darstellungen würden völlig anders wirken. Stellt Euch vor, man hätte die damals mit modernen Kameras fotografiert, mit denen man auch Rockstars ablichtet. Oder bei „Wollt Ihr den totalen Krieg!“ eine Fahrt mit der Kameradrohne. Göbbels bei „Hart aber fair“. ZDF „Was nun, Herr Hitler?“ Investigativteam schleicht sich in Konzentrationslager – Maischberger: „Wir müssen reden!“
Stellt Euch vor, man hätte Hitler nicht für die damalige Mikrofon- und Kameratechnik aufgeschnarrt, zu der man noch gar keine Erfahrungen hatte, sondern mit einem heutigen PR-Team für die heutige Medientechnik aufgebügelt. Andere Frisur, Regenbogen, Tattoo, coole Socke, Kamerateam begleitet ihn im Auto. ARD Brennpunkt, Hitler sagt in die Kamera, wie betroffen ihn der Attentatsversuch macht, und wie persönlich enttäuscht er ist, er habe seitdem nicht mehr schlafen können. Schon sieht das alles völlig anders aus, als es uns heute dargestellt wird.
Es verstärkt den Eindruck der Singularität der Nazis, aber ein Teil dieser Wirkung beruht auf der Singularität dieser Zeitraums von etwa 1925 bis 1945, was Kleidung, Gegenstände, Fotografie, Bildwirkung angeht. Das ist gefährlich, weil man die Singularität der Bilder, der Bildwirkung, die ziemlich eindeutig die Nazizeit identifizieren, sehr oft nur auf der Singularität des Bildstils beruht. Medienkompetenz heißt auch, das zu erkennen.
Man muss immer höllisch aufpassen, dass man die Art der Darstellung nicht mit dem Inhalt verwechselt.
Deshalb schon früher mein Verdacht, dass man uns mit der Symbolik und Darstellung verwirrt und ablenkt, und die Methodik, die eigentlich das Gefährliche war, und die wir begreifen und wiedererkennen müssen, bewusst übergeht, weil man sie selbst nutzen will.
Anders gesagt: Je hakenkreuziger, desto leichter kommt der Regenbogende unbemerkt mit derselben Masche durch.
Diesen Verdacht habe ich seit Jahren.
In den letzten Wochen sind mir aber wiederholt Vorgänge aufgefallen, und heute noch zwei, jede für sich alleine betrachtet noch nicht so spektakulär, aber im Zusammenwirken auffällig, bei denen ich dachte „das ist 1:1 NSDAP, direkt abgekupfert und kopiert“. Und fast immer ein mehr oder weniger direkter Bezug zu den Grünen. Ich hatte heute unmittelbar mit einer Grünen-Politikerin zu tun, keine Armlänge Abstand.
Es ist frappierend, wie ähnlich die den Methoden der NSDAP inzwischen sind.
Im Prinzip reicht es, bei Publikationen der NSDAP das Hakenkreuz durch den Regenbogen und „Arier“ durch „Diverse“ zu ersetzen, Juden durch „Rechtsradikale“, und schon sind die deckungsgleich. Beide bauen an dem Ideal einer utopischen, kolletivistischen Gesellschaft, in der jeder Individualismus „ausgemerzt“ ist (uh, das hat aber eine ganz üble Doppelbedeutung bekommen), indem sie eine ideale, uniforme Menschenrasse züchten.
Mir kam heute der Gedanke, die Frage, ob das alles vielleicht kein Zufall oder kein durch die Hirnstrukturen induziertes Nachäffen ist, sondern ob da jemand im Hintergrund die Fäden zieht und sich systematisch an der Vorgehensweise der Nazis orientiert, diese nachahmt, plagiiert, nur ein paar Parameter austauscht. Regenbogen statt Hakenkreuz. Divers statt arisch. Und so weiter.
Und es gibt ja auf der Welt jede Menge Fans des Dritten Reiches. Und damit meine ich nicht irgendwelche Altnazis, sondern im arabischen und afrikanischen Raum, wo es ja sehr viele Hitler-Fans gibt.
Mir ging heute die Frage durch den Kopf, gerade weil ich einige ganz typische Maschen der Nazis, praktisch wortgleich gesehen und gehört habe, ob da jemand den ganz großen Plan verfolgt, das Dritte Reich samt Nazis und allem drum und dran zu plagiieren und neu nachzuspielen, neu aufzusetzen.
Und ob man genau deshalb, wie ich früher schon vermutete, nie die Methoden erklärt, weil man sie selbst verwenden will? Ist der Drahtzieher hinter den Grünen ein glühender Nazi-Fan? Sind die Kommunisten der Auffassung, dass die Nazis verblüffend effektiv waren und es deshalb nützlicher ist, sie nachzuahmen, statt sie zu bekämpfen?
Anders gefragt: Sind die Grünen ein Nachbau, ein Plagiat der NSDAP, das man zur Eskalationsbegrenzung mit der Frauenquote ausgestattet hat?