Märtyrer und der Familiennachzug ins Paradies
Noch zwei Bestätigungen für meine Sicht der Dinge.
Im Libanon feiert eine schiitische Mutter den Tod ihres Sohnes, eines Hisbollah-Terroristen:
„Ich habe mein ganzes Leben lang dafür gearbeitet, meinen Sohn als Märtyrer tot in einem Sarg zu sehen.“
Dann sagt sie zu ihrem Enkel, einem Kleinkind, dass auch er wie sein Vater für… pic.twitter.com/0UiE0RkRrF— Gundolf Siebeke (@GSiebeke) July 28, 2026
Ach, das wusste ich auch noch nicht: Wenn zwei Söhne als Märtyrer sterben und ins Paradies kommen, gibt es auch für Mutti den Familiennachzug ins Paradies. Fast wie in Deutschland.
Ist natürlich Käse, weil das alles nur perfide Psychotricks sind, damit sich nicht nur junge Männer in den Tod stürzen, sondern die Mütter auch noch mitspielen und sich freuen, wenn die Söhne tot sind.
Zum CSD-Attentäter schreibt mir einer:
Allah und seine Alternative zum Siechtum – noch eine Bestätigung Ihrer Blogartikel
Hallo Herr Danisch,
hier noch ein Artikel der Bild, wonach sich der CSD-Attentäter im Knast als Imam aufspielte. Er scheint da versucht zu haben, sein Scoring fürs Moslem-Paradies durch Bekehren von ‘Ungläubigen’ zu erhöhen. Scheint nicht erfolgreich gewesen zu sein, so dass er die bekannte Abkürzung genommen hat.
Am vergangenen Sonnabend, kurz vor 22 Uhr, raste Ballout mit einem Transporter während des CSD durch den Großen Tiergarten, tötete eine polnische Mutter (65), verletzte 31 weitere Personen zum Teil lebensbedrohlich. Der Terrorist floh vom Tatort und wurde am Sonntagabend von SEK-Beamten in einer Gartenlaube in Berlin-Spandau erschossen.
Der 21-Jährige war dem LKA seit Jahren als Salafist bekannt, er galt als Gefährder. Nach seiner Rückkehr und Festnahme am 17. November 2025 am Flughafen BER kam Ballout in die Jugendstrafanstalt (JSA) am Friedrich-Olbricht-Damm in Berlin. Der Vorwurf der Behörden: Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat!
BILD erfuhr: Im Jugendknast lebte der 21-Jährige seinen religiösen Fanatismus offen aus. Er betete fünfmal am Tag, versuchte, sein Umfeld zu missionieren. Fast täglich versuchte er, andere Inhaftierte zum Beten zu motivieren.
Der Gefängnisleitung fiel das auf, die Sorge vor einer Beeinflussung war groß – die Justiz handelte: Im Dezember wurde Ballout von seinen Mitinsassen separat untergebracht. In einer internen Justiz-Unterlage heißt es, dass sich ab Januar 2026 das „Erscheinungsbild“ des Mannes änderte und plötzlich „stark salafistisch geprägt“ sei. „Die aktuelle Untersuchungshaft hat keine erkennbare Abkehr von der extremistischen Haltung bewirkt.“
Die Sicherheitsbehörden stellten fest, dass Abdul Ballout seit Februar 2026 erneut Kontakt mit Mitgefangenen hatte. Er „versucht, die Rolle eines Vorbeters und Missionars einzunehmen und sucht gezielt Kontakt zu Personen gleicher Gesinnung“, heißt es in einer Gefährdungsbewertung.
Das ist ja genau das, was ich damals in Dubai erlebt habe und ab und zu hier im Blog erwähne.
In Dubai dürfen Nichtmuslime offiziell nur die zwei große Moscheen besichtigen, die anderen aber nicht betreten. (Ich habe den Eindruck, dass das auch was mit Scham zu tun hat, weil die öffentlich zugänglichen Moscheen in Topzustand und Videotauglich sind, während man dann, wenn man abseits in die ärmlicheren Gegenden geht, auch ziemlich ranzige und schäbige Hinterhofmoscheechen findet, die nicht vorzeigbar sind und die man lieber nicht so zeigt.)
An einer dieser kleineren, aber gepflegten Moscheen hatte ich außen fotografiert, weil ich die regelmäßigen Muster der Schuhregale und der Wasserhähne zu den Waschungen an den Ornamentkacheln an der Außenseite fotografierte, als deren Gottesdienst gerade vorbei war und der Imam mich dabei sah. Situation: Ach, ein Weißer aus dem Westen, der sich für uns interessiert. Er bat mich rein, sagte auf meine Frage, das sei in Ordnung, wenn er als Imam mich einlade, zeigte mir die Moschee, und kam dann, zusammen mit einer Gruppe von ca. 20, dem Äußeren nach streng Gläubigen, auf den Punkt, den Grund dieser Einladung: Damals gab es gerade einen Riesen-Krach in Europa wegen der Mohammed-Karikaturen in Dänemark. Und sie verstünden nun nicht, warum wir im Westen uns darüber aufregen, dass sie als Muslime sich beleidigt fühlten, und sich darüber aufregten. Ob ich ihnen das erklären könne.
Was eine bemerkenswert und für mich unerwartete sachliche und nüchterne Diskussion war. Die ließen mich ausreden, hörten mir zu, fielen mir in keiner Weise ins Wort, und nahmen das auch völlig neutral hin, dass ich das anders sehe als sie und nicht religiös bin, weil sie ja gerade verstehen und von genau einem solchen wissen wollten, warum wir das anders sehen und wie. Ich war sehr verblüfft, wie völlig un-feindlich die mir gegenüber auftraten und es überhaupt nicht um Konfrontation oder Streit ging, sondern einfach nur um die Frage, wie und warum wir das anders sehen und darum, das zu verstehen. Es fehlte ihnen das Verständnis dafür, wie man das anders sehen könne, aber immerhin akzeptierten und wussten sie, dass man das anders sieht und sehen kann, und sie wollten es verstehen und nachvollziehen.
Viel über den Islam gelernt habe ich aber im Anschluss daran. Denn dieses Gespräch dauerte nur so – weiß nicht mehr – 20 oder 30 Minuten, weil der Imam dann auch weiter musste. Ich wurde aber von einigen Leuten dort direkt eingeladen, ich sollte doch mitkommen. Ich war dann in einem Teppichgeschäft, dass einem gehörte, wo es Tee gab, und noch in der Unterkunft eines anderen, eigentlich eine Mehrpersonen-WG in einer unschönen ärmlichen Arbeiterunterkunft, der da aber auch deutlichen Wert darauf legte, mir gegenüber gastfreundlich zu sein und mir in einem Laden – obwohl er offensichtlich sehr arm war – ein Getränk (so ein Beutel wie Capri-Sonne) kaufte, um eben Gastfreundschaft zu bieten.
Und mit den Leuten habe ich dann mehrere Stunden, bis abends in die Dunkelheit, diskutiert. An diesem Tag, bei diesen Diskussionen habe ich gelernt, wie der Islam funktioniert, wie die denken, wie die drauf sind.
Denn sie waren zwar freundlichen und gastfreundlich, aber es war unverkennbar, und das gaben sie auch zu, dass sie mich zum Islam bekehren wollten, und sich gerade deshalb viel Mühe gaben, mir das alles zu erklären. Was das Ziel ist, worauf es hinaus läuft, was es einem bringt, und so weiter. Seither weiß ich, dass das alles nur im Jenseits stattfindet, es nur um das Jenseits geht, und dass das Diesseits keine Rolle spielt, es nur darum geht, Punkte zu sammeln.
Weil sie wussten, wie wir im Westen zumindest grundlegend ticken, und merkten, dass ich sehr naturwissenschaftlich und logisch argumentiere, versuchten sie, mir das anhand eines PC im Teppichgeschäft klar zu machen: Man brauche keine naturwissenschaftlichen Bücher, es stehe alles Wissen schon im Koran. Und dann zitierte man irgendwelche Formulierungen aus Suren, die man – sehr an den Haaren herbeigezogen – derart auslegte, dass der Prophet schon wusste, wie das Erdinnere aufgebaut ist, Flugzeuge und Kernkraftwerke vorhergesagt habe. Das beweise auch die Göttlichkeit, denn der Prophet sei ja ungebildet und Analphabet gewesen – woher hätte er das zu einer Zeit, als das alles noch unbekannt war, also wissen können, wenn nicht von Gott direkt?
Und eine zentrale Frage, die ich ihnen stellte, war auch, warum sie eigentlich so daran interessiert ist, mir meine Seele zu retten, denn das sei doch nach ihrem Schema letzlich mein und nicht ihr Problem, wenn ich in der Hölle lande. Warum sie das störe, wenn ich für mich die ewige Hölle in Kauf nähme. Warum das ihr „business“ sei.
Und ich bekam die Antwort: Sie bekämen auch Paradies-Punkte gutgeschrieben, wenn sie jemanden zum Islam bekehren.
Denen ging es nicht um mich. Die waren an mir überhaupt nicht interessiert. Die versuchten einfach, mich zu bekehren und sahen mich zunächst als leichte Beute an. Die dachten, ein bisschen lächeln, ein süßes Getränk, etwas Gebäck, etwas Obst, eine Kurzeinführung in den Islam, der Koran ist besser als alle Physikbücher zusammen, und das Versprechen auf ein Seelenheil im Paradies reiche, um mich an Ort und Stelle zum Muslim werden lassen, als würde ich in einem Buchclub eintreten.
Das zog sich mehrere Stunden hin, und ich habe dabei sehr viel gelernt.
Als das dann aber gegen Abend wurde und draußen schon dunkel wurde, kamen sie dann zur Sache, und meinten, das sei jetzt genug diskutiert und erklärt, das wäre jetzt für mich an der Zeit, Muslim zu werden und jetzt gleich das Glaubensbekenntnis abzulegen.
Nein, nein, sagte ich, da hätten sie etwas grundlegend falsch verstanden. Dass ich mich für ihre Religion interessiert und versucht habe, zu verstehen, wie sie denken, heiße noch lange nicht, dass ich das auch selbst glaube. In meiner Weltsicht gibt es weder einen Gott, noch einen Vorgang des Glaubens. Man weiß etwas, weil man es experimentell überprüfen kann, oder man weiß es eben nicht. Religion ist so fern meiner Denkweise, dass ich niemals religiös würde.
Und dann war Schluss mit lustig.
Nichts mehr freundlich. Ich hätte ihre Gastfreundschaft missbraucht, mich nicht erkenntlich gezeigt, und solle sofort verschwinden. Was ich dann auch sehr schnell getan habe.
Es wurde dann auch sehr deutlich, dass diese gesamte Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit überhaupt nicht echt, nur aufgesetzt war, weil man dachte, dass man mich mit ein paar Keksen, etwas Tee und einem Tütchen Saft, ein paar nette Worte, zum Muslim machen und Paradiespunkte dafür einsacken könnte.
Im Prinzip funktionieren die wie Versicherungsvertreter, die einem eine Versicherung andrehen, die man nicht braucht, weil sie dafür Provision bekommen. Hier eben Paradiespunkte für das Jenseits.
Und exakt so war offenbar auch dieser Abdul Ballout drauf: Missionieren, um Allahs Provision zu kassieren.
Und so sind da sehr viele drauf.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD wird der mutmaßliche Attentäter in den Sozialen Netzwerken und vielen arabischsprachigen Medien als Märtyrer gefeiert. Das berichtet der Journalist und Autor Hasnain Kazim in der Sendung "Aktuelle Stunde".https://t.co/zStHagLOor pic.twitter.com/LPxN2RZDFg
— WDR (@WDRaktuell) July 27, 2026
Ich habe gerade Leserkommentare mehrerer internationaler Medien durchforstet. Die große Mehrheit der arabischsprachigen Kommentatoren feiert den Täter von Berlin, die große Mehrheit feiert seine Tat. Und das ist ein sehr großes Problem.
— Hasnain Kazim (@HasnainKazim) July 27, 2026
Deshalb ist das auch Unfug, wenn Leute sagen „Der Islam gehört zu Deutschland“. Wer das sagt, weiß nicht, was der Islam ist.
Der Islam kann gar nicht zu Deutschland gehören, weil Deutschland im Diesseits und der Islam im Jenseits stattfindet.