Ist Queerness ein Stoffwechselprodukt des Sozialismus?
Ein Leser fragt und bringt mich auf einen Gedanken.
Ein Leser fragt an:
Auffangbecken Querness
Hallo Hadmut,
ich habe den Eindruck, daß sich von Querness auch viele Menschen angezogen fühlen, die das eigentlich nicht sind, aber aus anderen, individuell verschiedenen Gründen, ein sehr großes Bedürfnis nach einer gewissen Aufmerksamkeit und/oder einfach nur Zugehörigkeit haben. Dieses Bild aus der HAZ zeigt genau das, was ich meine:
Diese Leute wissen, daß es mit der Querness unter der AfD auf jeden Fall schnell vorbei wäre. Weil das aber auch den Islamisten etc. droht, wenn auch aus anderen Gründen, sehen sie diese quasi als Leidensgenossen, obwohl sie schon wissen, daß diese eine Gefahr für sie darstellen. Letzterer versuchen sie zu entkommen, indem sie für offene Grenzen etc. stimmen, in der Hoffnung, später dann von denen verschont zu werden, die sie am liebsten am Baukran hängen sehen würden.
Nein, ich glaube, das liegt anders. Ich glaube nicht, dass die die AfD fürchten, weil es mit der Queerness unter der AfD schnell vorbei wäre. Meiner Einschätzung nach ist die Queerness der AfD weitgehend egal, wird aber einfach als Privatangelegenheit angesehen und nicht mehr staatlich gefördert. Es würden aber eine Menge Funktionäre und Aktivisten, die gar nichts tun und können außer queer rumzuhampeln, nicht mehr aus Steuergeldern bezahlt, und die ganze Schwanzwedelei ist schnell vorbei, wenn die Leute ihre Geschlechtsangelegenheiten, so wie jeder andere auch, selbst zahlen müssen.
Mir ging da aber etwas durch den Kopf, nämlich die Vermutung des Lesers „daß sich von Querness auch viele Menschen angezogen fühlen, die das eigentlich nicht sind, aber aus anderen, individuell verschiedenen Gründen, ein sehr großes Bedürfnis nach einer gewissen Aufmerksamkeit und/oder einfach nur Zugehörigkeit haben.“
Genau diesen Eindruck hatte ich ja vor Jahren schon von dieser Trans-Szene beschrieben, als ich noch ständig auf linke/grüne Veranstaltungen ging: Das ganze Transtheater ist eine Zirkusveranstaltung. Es gibt tatsächlich einige wenige Transsexuelle, aber die verhalten sich völlig anders. Diese Leute trainieren mit äußerster Sorgfalt und überaus penibel das Verhalten des anderen Geschlechts und imitieren es so sorgsam, dass man es nicht oder nur bei sehr genauer Betrachtung überhaupt bemerkt. Denn echte Transsexuelle wollen gar nicht als Transen erkannt werden, sondern ziehen ihre Befriedigung gerade daraus, dass man es gar nicht bemerkt, dass sie keine echte Frau bzw. kein echter Mann sind, und man sie für eine völlig normale Frau bzw. Mann hält und gar nicht beachtet.
Echte Transsexuelle haben – anders als Transvestiten – niemals zum Ziel, für transsexuell gehalten oder als solche erkannt zu werden, sondern uneingeschränkt für das andere Geschlecht gehalten zu werden.
Wenn man Transsexuelle verstehen will, muss man an Falschgeld denken, denn Transsexuelle funktionieren im Prinzip genauso wie Falschgeld: Falschgeld schreit auch nicht herum, dass es Falschgeld sei. Das Ziel von Falschgeld ist ebenso, dass man es nicht bemerkt und für echt hält. Kein Falschgelddrucker druckt bizarre Phantasiescheine in schrillen Falschfarben und schreibt drauf „Seht alle her, ich bin eine Fälschung, I identify as a 50-Euro-Schein! He, Du, stop misgendering me, sprich mich gefällst als 50-Euro-Schein an!“ Deshalb geht Falschgeld auch nicht auf alberne Falschgeldparaden und wedelt nicht mit einer Flaschgeldflagge, sondern mischt sich unter echte Geldscheine. Genau so funktionieren Transsexuelle.
Auf diesen Veranstaltungen und auf den Straßen Berlins findet man aber Leute, die aufgetakelt wie Zirkuspferde herumlaufen, die alle Welt anbrüllen, dass sie „trans“ seien.
Als ob man Phantasiegeldscheine unters Volk zu bringen versucht.
Die Leute, die da rumhopsen, sind in keiner Weise transsexuell.
Viele von ihnen sind einfach Fetischisten, die es erregt, die es anmacht, als Mann in albernen Frauenkleidern herumzulaufen. Wenn sich ein Mann in Minirock und Netzstrumpfhosen quetscht, eine bescheuerte Perücke aufzieht und sich Schminke wie Hausputz ins Gesicht spachtelt, der ist nicht transsexuell, sondern a) bescheuert und b) Fetischist. Und nicht selten c) psychisch sehr derangiert. Im Prinzip gehören diese Leute nicht auf einen Straßenumzug, sondern in die Obhut einer professionellen Domina, die von ihnen „verlangt“, sich wie ein Schulmädchen oder ein Gogo-Girl zu geben, zu bewegen, zu kleiden, und ihnen deftig den Hintern versohlt, wenn sie es nicht ordentlich machen, damit die dann wieder für eine Woche Ruhe haben bis zum nächsten Termin. Was nebenbei den Geistes- und Sozialwissenschaftsabsolventen der Berliner Universitäten ein ordentliches und studiumsadäquates Berufsbild liefern würde. Außerdem gäbe es für die Art und Weise, in der die in der Öffentlichkeit rumlaufen, von der Domina eine Extraportion Dresche. Viele dieser Leute würden von einer Domina mit Peitsche als Kosmetik- und Modeberaterin schon optisch sehr profitieren. Und vielleicht sogar lernen, auf hohen Absätzen zu laufen ohne dabei auszusehen wie Godzilla auf High Heels beim Niedertrampeln der Stadt. Pardon, ich meine natürlich Godzillende.
Und dann gibt es die große Masse derer, die mit allen Mitteln
- Aufmerksamkeit
- Gemeinschaft
suchen. Wie der Leser schon sagte. Die meisten dieser Leute sind schlicht und einfach krankhaft aufmerksamkeits- und anerkennungssüchtig oder -bedürftig.
Oder, um es mit Danisch auszudrücken: Die Rudelmechanik ist im Hirn so dominant, dass sie ganz dringend ein Rudel brauchen, das sie aufnimmt und in dem sie, obwohl Totalversager, eine hohe soziale Stellung einnehmen können.
Im Prinzip funktionieren Queers – obwohl sie sich antifaschistisch nennen, aber das habe ich ja schon zu Genüge beleuchtet – wie die Nazis oder die Faschisten. Es wird eine künstliche Gemeinschaft aufgezogen, die im Tausch für Konformität Anerkenntnis, Sozialen Rang und Mitgliedschaft vergibt.
Deshalb sind dabei auch Symbole, Flaggen, Uniformen so wichtig: Amygdala-Futter, die Erkennungsparole für die Musterrkennung. Die Regenbogenflagge hat exakt dieselbe Funktion wie das Hakenkreuz, und die blaue Perücke und das schrille Aussehen dieselbe wie die Nazi-Uniform: Seht her, ich gehöre mit zum Rudel, ich bin wer. Was dem einen sein Fackelzug, ist dem anderen sein CSD. Und zur Zugehörigkeit gehört immer auch, sich von dem anderen abzugrenzen, der nicht dazugehören soll: Was dem einen der Jude als Feindbild, ist dem anderen die AfD. Selbes Muster.
Und damit sind die nichts anderes als eine weitere Form des Faschismus, oder wie man in der Informatik gerne formuleirt: YAF. Yet another fascism.
Könnt Ihr Euch noch erinnern, dass ich vor über zehn Jahren über den bösartigen Vortrag des bösartigen Professors Michael Kimmel in der bösartigen Friedrich-Ebert-Stiftung der bösartigen SPD berichtet habe? Angekündigt war ein feministischer Vortrag, es kam aber dieser völlig durchgeknallte Soziologe und fanatische Nazi-Jäger und Nachkommen von Holocaust-Überlebenden. Überall Nazis, alles Nazis. Wie Van Helsing auf Vampirjagd, mit Hammer und Holzpflock.
Der sagte damals, dass man jede Eigenschaft eliminieren müsse, die welche gemeinsam, aber ein anderer nicht haben kann:_ Wenn A und B etwas gemeinsam haben, was C nicht hat, würden A und B damit zwangsläufig zu Nazis, die C ausgrenzen und diskriminieren. Das Schema, nach dem die Maoisten Leute, die Klavier spielen konnten, die Finger brachen, damit keiner Klavier spielen kann, weil nicht alle Klavier spielen können.
Aber genau das läuft hier ab:
Es geht bei diesem Queer-Zirkus nicht um Transsexualität.
Es geht, genau wie bei den Nazis damals, um Dummenfang. Man fängt Leute, indem man die Rudelmechanik im Hirn anspricht, ihnen ein Rudel mit einer Zugehörigkeit gibt, schau, Du gehörst dazu! Dazu Erkennungszeichen, möglichst einfach und leicht erkennbar, damit die Amygdala möglichst leicht und schnell „Freund“ und „Feind“ melden kann. Und natürlich ein Feindbild, weil das mit dem Rudel und der Zugehörigkeit nur dann funktionieren kann, wenn es nicht für alle gilt und informationslos ist, sondern wenn es die Bösen da draußen gibt.
Bei den Nazis waren es die Juden. In 1984 war es Emmanuel Goldstein. In Star Wars die Sith Lords, in Harry Potter die Todesser, und bei den Queers die AfD.
Wie Kimmel durchaus in gewisser Weise zutreffend sagte: Nazis entstehen, wenn zwei etwas gemeinsam haben, was ein Dritter nicht mit ihnen gemein hat. Und um aus dem Transzirkus etwas nach dem Prinzip der Nazis zu bauen, braucht man einen Gegner. Das sind inzwischen auch wieder die Juden (heute sagt man Israel), aber vor allem eben die AfD. Das ganze Transgehampel funktioniert nicht ohne einen Gegner, gegen den man sich solidarisiert. So wenig, wie die Nazis ohne Juden und ohne Kommunisten hätten funktionieren können.
Stellt Euch vor, die Nazis hätten damals gesagt, hört mal her, wir tragen jetzt alle ein albernes Symbol am Arm, ziehen uns Uniformen an und marschieren mit Fackeln herum, aber haben uns alle gern, alle dürfen mitmachen. Da hätte sich jeder an die Stirn geklopft und gesagt „Ihr habt nicht alle Tassen im Schrank!“.
Genau so funktioniert der CSD.
Und damit die nicht vergessen, wer der Feind ist, gibt es die Omas gegen Rechts. Früher im Krieg nannte man das „Trooping the Colour“, wenn man den Leuten vor der Schlacht noch einmal die Flaggen zeigte, damit sie auch wissen, für und gegen wen sie spielen müssen. Deshalb haben auch Fußballspieler unterschiedliche Trikots an, sonst würden sie sich verirren.
Man kauft sich Dumme, indem man sie mit Rudelzugehörigkeit bezahlt.
Und wieso geht das?
Denkt an Kimmel.
Weil der Sozialismus zur Entnazifizierung zuvor jede natürliche Gemeinschaft, und sei es das Geschlecht, zerstört hat.
Man hat alles zerstört, was Menschen gemeinsam haben können, aber ein Dritter nicht. Bildung. Lesen. Rechnen. Rechtschreibung.
Und weil daraus eine Defizit entsteht, die Leute keinen Zusammenhalt mehr finden, kann man sie nun einfangen, indem man ihnen eine künstliche, aber sozialistisch konforme Gemeinschaft bietet: Den in jeder Hinsicht eigenschaftsverachtenden CSD als gemeinsame Eigenschaft samt zugehörigem Feindbild. Wie Lehrbuchnazis. Ich sage ja immer, dass Soziologie ist, von den Nazis zu lernen und deren Methoden zu übernehmen, und in Holocaustaustellungen immer nur deren Symbole und Erkennungszeichen zu zeigen, aber nie die Methoden zu erklären, weil man sie übernehmen will.
Funktioniert wie bei den Nazis.
Bis vorgestern.
Dann fährt einer in die Menge, und, oh Schreck, es ist kein Nazi, kein AfD-Fahrzeug, sondern ein Muslim.
Dann ist die Panik groß, die Krise groß, die Psyche im Ausnahmezustand, und man versucht, das Weltbild zu retten, indem man die Muslime jetzt den Rechtsradikalen zurechnet.
Eurasien ist jetzt im Krieg mit Ozeanien.
