Ansichten eines Informatikers

Wie die Wissenschaft starb

Hadmut
24.7.2026 16:31

Ein kurzes Requiem.

Sehr lesens- und bedauernswert:

Was mir an dem Text besonders auffiel:

Was passierte? Die Soziologen und PoWis haben es torpediert, wo sie nur konnten. Und mich persönlich auch, bis ich gegangen bin.

[…]

Was ich dabei gelernt habe: Wieviel Macht die Linken heute an den Unis haben. Wie wenig denen Problemlösung am Herzen liegt. Und wie wenig Macht eine Uni-Leitung hat, wenn sie nicht macht, was die wollen (die Uni-Leitung war damals auf meiner Seite).

Weil es keine Gegenseite gibt. Es gibt nur die hart linksgrüne Szene – und lauter Einzelne, die versuchen, mit denen keinen Ärger zu bekommen. Wie in den Medien, in den Kirchen, in den Schulen, you name it.

Das Problem sind dabei nicht die Studenten, sondern die Professoren. Die machen das aber nicht offen und riskieren ihren Job. Die wahren mit schönem Gehalt die bürgerliche Fassade (siehe z.B. die Causa Brosius-Gersdorf) und besetzen einfach ein Gremium nach dem anderen mit “zuverlässigen” Leuten. Funktionerstellen möglichst auch. Strategisch.

Niemand, auch kein Uni-Präsident, bekommt eine Mehrheit in den Gremien gegen die. Die halten aber keine flammenden Plädoyers, sondern haben leider Bedenken, denen man Rechnung tragen müsse. Bis es geht, wie sie wollen. Studenten werden nur vorgeschickt, wenn man Druck, Krawall und Bilder für die Medien braucht. Das braucht man selten, aber jeder weiß, daß auch das geht. Und alle machen, was diese Leute wollen. Deshalb ist die Situation an den Unis so, wie sie ist.

Was wieder einmal belegt, dass Soziologen und Politikwissenschaftler eben keine Wissenschaftler sind, sondern kommunistische Kampftruppen, die die Universität auf links bügeln. Deshalb auch die „Frankfurter Schule“.

Und was meine These belegt, dass der ganze linke Kram so destruktiv ist und eine feministische Gesellschaft niemals funktioniert, weil deren Verhalten ständig und überall sogenannte „Nash-Gleichgewichte“ erzeugt, und deshalb alles degeneriert. Deshalb geht das immer alles schief und bergab.

Ich bin mal gespannt, wann in Deutschland die erste Fakultät oder Universität aus Geldnot geschlossen wird. Oder ob man die einfach nur alle personell schrumpft, indem man Professuren nicht neu besetzt.