Ansichten eines Informatikers

Die offene Korruption der Wissenschaften – das Ende der Wissenschaftsfreiheit

Hadmut
21.7.2026 17:33

Das akademische Umfeld versinkt auch in der Korruption. Und Wissenschaftsfreiheit gibt es auch nicht.

Gut, das tat es schon immer, das beschreibe ich ja seit über 25 Jahren. Aber jetzt sind sie offen korrupt.

Tut mir leid, Leute, ich habe gerade Land unter was die Arbeitslast und Informationsmenge angeht. Ich habe diesen Artikel Der Verfall der Wissenschaftsfreiheit und seine Ursachen von Henrieke Stahl noch nicht detailliert, sondern nur so quergelesen, komme auch so schnell nicht dazu, möchte Ihn den interessierten Lesern aber trotzdem ans Herz legen.

Mein spontaner Gedanke war eine Erinnerung an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.8.1956, 1 BvB 2/51, zum Verbot der KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands, wo es heißt:

Die eindeutig bestimmbare Grenze zwischen wissenschaftlicher Theorie, die durch Art. 5 Abs. 3 GG geschützt ist, und politischen Zielen einer Partei, die der Beurteilung nach Art. 21 Abs. 2 GG unterliegen, ist dort, wo die betrachtend gewonnenen Erkenntnisse von einer politischen Partei in ihren Willen aufgenommen und zu Bestimmungsgründen ihres politischen Handelns gemacht werden.

Diese Grenze ist längst überschritten.

Die Leser, die meine – damals zwei – Blogs schon in den 200x-Jahren gelesen haben, wissen, dass ich damals sehr viel über die Korruptionsvorgänge und Manipulationen bei der DFG geschrieben habe. Ich hielt die DFG schon immer für korrupt. Auch schon bei deren Verhalten in meinem Promotionsverhaltne, obwohl nur am Rande beteiligt. Ich hatte nämlich an der Uni damals immer nur Jahresverträge mit dünnem Gehalt bekommen, das, was man heute so gerne „prekäre Anstellung“ bezeichnet, und ursprünglich, bei meiner Einstellung 1994, die Zusage, dass eine Promotion bis Ende 1995 möglich ist. Als das aber nicht ging und ich 1994 den Professor erstmals auf der Weihnachtsfeier ernstlich gesehen habe und sprechen konnte, sagte ich „mir reicht’s, ich gehe, ich habe die Nase voll!“. Und weil es nur Jahresverträge waren, brauchte ich ja nicht einmal kündigen, nur einfach den nächsten nicht unterschreiben.

Als Reaktion darauf bekam ich dann einen deutlich besser bezahlten, mehrjährig befristeten Vertrag. Damals keine Ahnung, warum, aber das war schon besser. Erst im Rahmen des Promotionsstreits ist mir aufgefallen, irgendwo in meiner Personalakte, dass ich auf eine PostDok-Stelle der DFG gesetzt worden war. Mit einer Begründung der Art „Spitzenmann, der ist schon so gut wie promoviert, es handelt sich nur noch um Tage.“ Wohlgemerkt, Anfang 1996.

Als das dann zum Streit kam, bat ich die DFG um Hilfe und wies sie darauf hin. Ich bat darum, mir das zu bestätigen, dass mich die Uni bzw. der Professor schon Anfang 1996, also zweieinhalb Jahre vor dem ersten Knall, als praktisch schon promoviert hingestellt hatte. Die DFG blockte das aber völlig ab, schien einfach gar kein Interesse zu haben, am Schwindel irgendetwas aufzudecken oder der Missverwendung ihrer Gelder nachzugehen.

In den Jahren danach habe ich in vielen Blogartikeln beschrieben, auch mit Hilfe von Insidern und Whistleblowern, dass die DFG eigentlich nichts anderes als eine große korrupte Geldwaschanlage ist, in der massenhaft Gelder zweckentfremdet werden.

Die DFG gibt nach außen und für den Bundeshaushalt vor, dass sie Wissenschaft finanziere.

Tatsächlich aber wurden in gewaltigem Umfang zweckwidrig und dokumentationswidrig linke Strukturen finanziert. Die DFG war der Hebel, mit dem man die Universitäten auf links gebügelt und die Gelder dafür als Wissenschaftskonsten ausgegeben hat. Ich habe sogar den Verdacht, dass die damalige Umstellung der C-Professuren auf die W-Professuren und die Umschichtung der Grundförderung auf kompetitive Drittmittel, die auch von Henrieke Stahl angesprochen werden, dem Zweck dienten, wesentliche Teile des Geldtopfes zu verwillkürlichen und damit die linken Strukturen in den Universitäten aufzubauen.

Und in diesem Artikel wird auf ein Paper aus dem Sumpf der DFG verwiesen: Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften: Orientierungen und Empfehlungen

Mir kräuseln sich die Haare auf den Füßen, wenn ich „Resilienz“ lese, diese Geschwätzvokabel linker Parteien.

Die Unabhängigkeit und Freiheit von Forschung und Lehre ist sowohl für die Wissenschaften selbst als auch für die Gesellschaft von besonderem, unverzichtbarem Wert. Die Wissenschaften sind darauf angewiesen, unabhängig und frei von externen Interessen und sachfremden Erwägungen vorzugehen; denn sie erfordern die ergebnisoffene Suche nach methodisch gestütztem und nachprüfbarem Wissen, das sich am Kriterium der Wahrheit orientiert und das zugleich zeitlichem Wandel durch neue Erkenntnisse unterliegt. Nur eine freie Wissenschaft, die ihrerseits nicht durch politische, ökonomische oder ideologische Interessen gelenkt wird, kann in alle Richtungen ergebnisoffen forschen und so besonders erfolgversprechend neuartiges Wissen generieren und grundlegende Innovationen anstoßen. Diese Wissenschaftsfreiheit ist zugleich Voraussetzung dafür, dass die Wis-
senschaften Orientierungswissen und produktive Anregungen in den öffentlichen Diskurs einbringen und so zur informierten Diskussion gesellschaftlicher Fragen beitragen. Der hohe, als Grundrecht in Art. 5
Abs. 3 GG verankerte Rang der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland ist eindrucksvoller Ausdruck dieses gesellschaftlichen Grundkonsenses. Mit der Freiheit der Wissenschaft und ihrer Förderung geht aber auch
eine besondere Verantwortung und Verpflichtung zur Selbstkontrolle der Wissenschaft einher.

So verlogen, wie die DFG schon damals war.

Denn erstens galt diese Wissenschaftsfreiheit der DFG immer nur für politisch geförderte wie Frauen, Lesben und so weiter, während ich diese Wissenschaftsfreiheit nie bekam, was die DFG nie störte.

Und zweitens schmeißt die DFG jede Menge Geld für Vorgänge raus, die mit Wissenschaft gar nichts zu tun haben. Gender Studies sind weder „ergebnisoffen“, noch haben sie auch nur die geringste wissenschaftliche Substanz.

In dem Paper geht es, zwar nicht erwähnt, aber inhaltlich unverkennbar, darum, die AfD abzuwehren. Die DFG hat offenbar enorme Angst, dass ihr die Gelder abgedreht werden oder irgendwer das überprüft, was die da treiben.

Offenbar mobilisiert der linke Block inzwischen alles, was er hat.

Offenbar bekommen die gerade richtig Angst.