Die Ikkimel-Taktik
Man hält einen Reifen hin, und alle springen sie durch.
Ich habe mich bei der Erfurt-Nummer schon darüber gewundert, dass einer im hässlichen Tuntenaufzug, der normalerweise nicht mehr Aufmerksamkeit als eine abschätzige Bemerkung verdient hätte, tagelang für Diskussionsstoff sorgt.
Nun gab es aber auch einen unfassbar schlechten Auftritt einer völlig untalentierten Ikkimel in einem „Morgenmagazin“, da wohl gerade im ZDF-Turnus (soweit ich weiß, wechseln die sich dabei ja ab), zu dem mir auch nicht viel mehr eingefallen wäre, als dass der Text strunzdumm, der Gesang katastraphal schlecht war, die nicht singen kann, und die Aufmachung noch unter der Würde der meisten Berliner Straßenhuren gewesen war, einfach universell grottenschlecht, passend zum ZDF, aber eigentlich auch keiner weiteren Erwähnung wert.
Es nimmt aber kein Ende. In einer Endlosschleife wird – schon wieder – das immer selbe neu aufgekocht:
Das ist so irre pic.twitter.com/T2DbLH98rc
— Miró (@unblogd) July 8, 2026
Während in den Parlamenten der EU, Deutschlands, der Bundesländer gerade die letzten Ruinen eines demokratischen Rechtsstaates abgerissen werden und das Land zur Diktatur umgebaut wird, was kaum einer thematisch überhaupt erfasst oder bearbeitet, beschäftigt sich der linke und rechte Meinungsadel mit irgendwelchen Clown, Provokateuren, Lächerlichkeiten.
Wie dressiert.
Man hält einen Reifen hin, und alle springen sie da durch. Einfach so.
Das Publikum klatscht.
Die echten Themen werden völlig ignoriert, sind völlig raus aus der Wahrnehmung.