Ansichten eines Informatikers

Der Fall Stade wird immer grotesker

Hadmut
3.7.2026 17:57

6 Tote und jede Menge schräger Fragen.

Das Fachblatt für Kriminalistik und Gewaltaufklärung, die BILD: Sechsfach-Mörder ist pädokrimineller Knastausbrecher

Na, schick.

BILD liegen Auszüge aus dem türkischen Justizsystem UYAP vor. Die Unterlagen dokumentieren mehrere Strafverfahren gegen G. – darunter wegen des Verdachts eines schweren Sexualdelikts in der türkischen Stadt Kahramanmaraş am 15. Mai 2007 (Aktenzeichen 2014/10-3081) und wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter am 9. Juni 2022 in der Stadt Gaziantep. Das Verfahren (Aktenzeichen 2023/1344) wird beim 2. Strafgericht in Kahramanmaraş geführt.

Brisant: Laut dem türkischen Polizeisystem saß G., bevor er seine eigene Tochter missbraucht haben soll, 2021 wegen eines anderen Delikts in U-Haft. Doch er brach aus dem Gefängnis aus und ist seitdem auf der Flucht. Bis heute wird in der Türkei nach ihm gefahndet! Ein Halbbruder von ihm zu BILD: „Seitdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin schockiert von den Morden, die ihm vorgeworfen werden.“

Auf BILD-Anfrage teilte die Stader Staatsanwältin Julia Pirk mit, dass sie keine Erkenntnisse über Straftaten des 45-Jährigen in der Türkei habe. Das Problem: Der Austausch zwischen Ermittlungsbehörden in Deutschland und der Türkei gilt oft als schwierig.

Da scheint die BILD bessere Kontakte zur türkischen Justiz zu haben als die deutsche Staatsanwaltschaft. Wenn wir die BILD nicht hätten …

Die BILD-Recherchen werfen ein anderes Licht auf die Vorgeschichte des Falls. Öffentlich stellte die Patentante des drei Monate alten Babys des mutmaßlichen Killers es bislang so dar: Die Familie sei durch die Inobhutnahme des Kindes Opfer der Behörden geworden. Die türkischen Justizunterlagen zeigen jedoch, dass es offenbar gute Gründe gab, das Kind vor dem mutmaßlichen Pädokriminellen in Sicherheit zu bringen.

Und wo sind Pädokriminelle am besten dran? Natürlich in Deutschland, bei den linken Parteien.

Und die soll nicht nur Patentante des Kindes und die Schwiegermutter des SPD-Politikers und niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Deniz Kurku sein, sondern der wurde auch noch vor wenigen wochen das Fahrzeug, eine sauteure Ludenschleuder, überschrieben.

Moment – Namensverwechslung oder nur Schreibfehler? Deniz Kurku / Deniz Kuruz?

Einen Beleg dafür habe ich nicht gefunden. Oder ist es vielleicht das? Delmenhorster CDU erhebt Vorwürfe gegen SPD-Abgeordneten Deniz Kurku vom 25.6.2026?

In Hannover hat sich dieser Fall längst zu einem Politikum entwickelt: Was ist mit den rund 1,2 Millionen Euro geschehen, die die ehemalige SPD-Ratsfrau Hülya Iri für ihren Verein Integrationsarbeit Kronsberg als Fördergelder einstreichen konnte? Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, ermitteln die Staatsanwaltschaft Hannover und die Europäische Staatsanwaltschaft gegen Iri und ihre Tochter. Der Vorwurf: Subventionsbetrug. Bis zu einem Urteil gilt aber grundsätzlich die Unschuldsvermutung.

Ach, darum geht’s. Die Sache mit Hülya Iri. Davon habe ich gelesen.

Die CDU zieht nun auch eine Verbindung zum Delmenhorster Deniz Kurku (SPD). “Nach aktuellen Berichten unterstützte der SPD-Landtagsabgeordnete und Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, noch am 11. März 2025 den Antrag des Vereins auf Aufstockung um eine weitere Personalstelle”, schreibt der CDU-Kreisverband in einer Mitteilung. In einem Schreiben an das Landessozialamt habe Kurku den Antrag “uneingeschränkt und mit großer Überzeugung” unterstützt.

Darüber schreibt die ZEIT vor zwei Tagen:

Die ermittelnden Beamten des Landeskriminalamtes waren zur Durchsuchung gekommen. Fast zwei Stunden lang schauten sie in Iris Haus nach Unterlagen und Datenträgern, also nach Spuren darauf, ob sie staatliche Fördergelder veruntreut haben könnte. Beauftragt wurden sie von der Staatsanwaltschaft Hannover und der Europäischen Staatsanwaltschaft. Während der Hausdurchsuchung war auch Iri selbst vor ihrem Haus zu sehen. Parallel wurde wenige Straßen weiter auch die Wohnung ihrer Tochter Esma B. durchsucht – und die Räume des Vereins Integrationsarbeit Kronsberg e.V., den Hülya Iri im Jahr 2018 gegründet hatte.

Damit soll die 51-Jährige den deutschen Staat mutmaßlich um etwas über eine Million Euro betrogen haben. Auf dreiste wie ausgeklügelte Weise: Der Verein bekam Geld vom Bund, dem Land, aus der Region, von Banken und einer Stiftung, um Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Doch möglicherweise setzte er kaum etwas von dem um, was er versprach. Das Geld könnte bei Iris Familie geblieben sein.

Die Staatsanwaltschaft Hannover und die Europäische Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Verdachts des Subventionsbetrugs und der Untreue gegen Iri. Allein das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) fordert 740.000 Euro zurück, das niedersächsische Landessozialamt 399.744,14 Euro. Inzwischen hat der Verein Insolvenz angemeldet. Die ZEIT hat bereits im Juni über die Vorwürfe berichtet und Hülya Iri und ihre Familie mit den Vorwürfen konfrontiert. Auf schriftliche Anfragen reagierten sie nicht.

Das muss man jetzt wohl aufklären, ob Kurku, wie die CDU insinuiert, irgendwas damit zu tun haben könnte. So ganz fern liegt der Gedanke wohl nicht, denn in der 75. Plenarsitzung vom 10.10.2025 in Niedersachsen:

Marten Gäde (SPD):

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Vor einiger Zeit habe ich in Delmenhorst, im Wahlkreis des geschätzten Kollegen Deniz Kurku, eine Einrichtung des Vereins Brücke e. V. besucht. Ich saß dort mit den Sozialpädagog*innen zusammen, die tagtäglich mit Jugendlichen arbeiten, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Vor Ort konnte ich mich von den zahlreichen Angeboten überzeugen. Straffällige Jugendliche werden dort durch projektorientierte und strukturierte Maßnahmen auf ihrem Weg der positiven Veränderung begleitet. Der Verein betreibt unter anderem eine Fahrradwerkstatt, ein Pro-Aktiv-Center und auch ein Projekt in Wildeshausen.

Was mir in Delmenhorst berichtet wurde, war ziemlich eindrücklich und, ehrlich gesagt, etwas alarmierend – eindrücklich, weil ich gesehen habe, mit wie viel Einsatz, Geduld und Haltung dort gearbeitet wird; alarmierend, weil dort Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft herrscht. Eine Kollegin sagte mir sinngemäß: Wir geben hier alles, aber wenn die Finanzierung weiter so knapp bleibt, können wir bald niemanden mehr auffangen.

Das ist die Realität vieler freier Träger, die ambulante sozialpädagogische Angebote für straffällige Jugendliche in Niedersachsen anbieten, und das wollen wir ändern, und zwar im gesamten Land Niedersachsen. Deswegen bringen wir heute diesen Antrag ein.

Also irgendwas mit kriminellen migrantischen Jugendlichen und viel Geld läuft da schon.

Und so ganz rein zufällig, ohne jeden Zusammenhang, wird der Schwiegermutter von Kurku ein sauteurer Mercedes überschrieben, die Migrationsaktivistin ist, und die einen in der Türkei gesuchten Pädokriminellen, von dessen Tochter sie Patentante sein soll, mit dem sie ihn zum Mord an 6 Jugendamtsmitarbeitern und auch wieder zurück fährt.

Selbstverständlich ist das nur ein Zufall, denn in dem Fall wimmelt es von Zufällen, die rein gar nichts bedeuten:

Was uns locker zu der Frage bringt, ob SPD und Grüne bereits steuerungsfähig von Islamisten übernommen wurden und nur noch die Interessen von Migranten vertreten und sonst keine mehr.

Man wurde von der SPD schon für weit geringere Stories als Fake-Newser an die Wand gestellt.