Ansichten eines Informatikers

Heimischer Stahl und öffentliche Beschäftigungsgarantien

Hadmut
1.5.2026 17:17

Bas krächzt.

Aha.

Erst macht man die Industrie kaputt und will die Kohle als fossilen Brennstoff abschaffen, macht die Kohlegruben dicht und die Arbeit zu teuer, und dann kommt die an und will plötzlich, dass wir „heimischen Stahl“ produzieren.

Die Diskussion hatten wir vor Jahren schon. Als man sagte, dass man zum Stahlkochen Kohle brauche. Da hieß es von rot-grün, dass man eben „grünen Strom“ aus Windrädern benutzen solle, Worauf man antwortete, dass die nicht verstanden hätten, denn erstens braucht man den Strom, und zwar viel Strom, nicht nur dann, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, sondern rund um die Uhr, und zweitens braucht man die Kohle nicht nur, um Strom zu machen, sondern weil sie chemisch in das Eisen gehört, um daraus Stahl zu machen.

Dann hat man die Kohleförderung dicht gemacht wie die Kernkraftwerke, und hat die Kraftwerke zerstört und die Braunkohletagebaugebiete mit Wasser geflutet, damit da nie wieder jemand abbauen kann, und nun plötzlich kommen sie und wollen „heimischen Stahl“.

Ach ja, und natürlich „öffentliche Beschäftigungsgarantien“.

Was sind denn „öffentliche Beschäftigungsgarantien“? Wie genau will man denn die Leute beschäftigen? Womit? Straße fegen?

Orientiert man sich da jetzt an der DDR?

Oder ist da jetzt alles egal und man posaunt einfach raus, wovon man meint, dass es noch gut ankommt?

Migration?

Sagt mal, habe ich das jetzt richtig verstanden? Die SPD fordert gleichzeitig

  • Migration, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen
  • Beschäftigungsgarantien, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen?