Ansichten eines Informatikers

Warum es keine herausragenden Künstlerinnen gibt …

Hadmut
21.4.2026 15:35

Kurze aber harte Erklärung.

Camille Paglia (ich habe leider die Quelle mit dem ganzen Vortragsvideo noch nicht gefunden):

Ihre Argumentation: Frauen haben keine Kunst, weil sie keine Kunst brauchen. Kunst ist identitätsstiftend. Während Männer wie bekloppt nach etwas suchen müssen, womit sie sich identifizieren, gegenüber anderen auszeichnen können, was sie mit einem Merkmal versieht, menstruieren Frauen einfach und wissen dann wieder für vier Wochen sicher, dass sie eine Frau sind, haben also ihr Merkmal von Natur aus.

Muss ich mal drüber nachdenken.

Ich glaube, die Richtung stimmt, aber nicht exakt. Ich glaube, das ist Rudelmechanik, weil Männer in einem viel härteren Wettbewerb stehen und sich gegenüber anderen durch irgendetwas besonders auszeichnen müssen, während Frauen im Prinzip nur als gesund und konform, sozialkompatibel dastehen müssen. Männer müssen individuell herausragen. Frauen eher unauffällig bleiben, dabei nur attraktiv (=gesund, gebärfähig, überlebensfähig) aussehen. Es sind vielleicht einfach nur unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien. Männer stehen im Wettbewerb, nur der Stärkste oder irgendein besonderer kommen zum Stich. Frauen dagegen zielen eher auf „MeToo“ als auf Herausragen ab.

Ähnliches dürfte auch für Wissenschaft und andere Bereiche gelten. Es könnte einiges erklären.