Fünf Wochen Krieg …
Erstaunlich ineffektiv.
Hieß es nicht, der Krieg gegen den Iran sei ein Klacks? Kleinigkeit? Mal eben vorbeischauen und denen eines auf die Mütze geben?
Hieß es nicht, der Iran sei längst besiegt?
Hieß es nicht, der Mossad habe das alles ausgekundschaftet und Israel habe das mit schnellen Schlägen alles lahmgelegt?
Hieß es nicht, der Iran habe zwar noch ein paar Raketen, aber die nutzten ihm nichts, weil die Abschusseinrichtungen fast alle zerstört wurden?
Inzwischen haben wir ungefähr 5 Wochen Krieg.
10.38 Uhr: Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtet, verfügt der Iran weiterhin über “etwa die Hälfte” seiner Raketenwerfer, obwohl die USA und Israel seit Wochen militärische Ziele in dem Land beschießen. Das sollen “drei mit den Geheimdienstinformationen vertraute Quellen” gegenüber dem Sender bestätigt haben.
Demnach verfügen die Revolutionsgarden weiterhin über Tausende von Kampfdrohnen und sind weiterhin “sehr gut in der Lage, in der gesamten Region verheerendes Chaos anzurichten”, wie eine der Quellen gegenüber CNN sagt.
Toll.
Nun sollte man daraus nicht unbedingt schließen, dass der Krieg ein Fehler war, denn wenn sich ein Land so aufrüstet, könnte es ein größerer Fehler sein, den Krieg nicht loszutreten und zu warten. Aber man hätte den Krieg vielleicht nicht gar so blöd anfangen sollen. Und vor allem nicht so überheblich.
Irgendwo gab es die Information, dass die Ukraine die USA vorher gewarnt und ihre Technik zur Drohnenabwehr angeboten habe, die USA aber zu überheblich und eingebildet waren, diese anzunehmen. Und jetzt fragen sie eiligst nach.
Mir fehlt aber noch eine andere Diskussion.
Der Iran hatte nicht nur das erklärte Ziel, Israel zu zerstören, sondern stänkert in der Region schon lange und richtet gerade ohne militärischen Zweck, aus reiner Missgunst, große Schäden in Nachbarstaaten an, die nicht beteiligt sind, und bringt die Welt in ein Wirtschaftschaos.
Mir fehlt da die Diskussion darüber, dass der Iran ein kommunistisches Experiment ist/war, dass Linke Druck ausgeübt hatten, dort unter dem Label eines islamischen Staates ein sozialistisches/kommunistisches Regime zu errichten, bei dem man nicht merkt, dass es eines ist, weil alles durch den Islam getarnt und überdeckt wird. Im Prinzip übernimmt dort der Islam die Rolle der kommunistischen diktatorischen Einheitspartei, und die Religion die Rolle des Moral- und Verhaltensdiktats. Der Iran war das Experiment, ob man das, was in Europa nicht funktioniert hat, nämlich eine Monarchie durch Kommunismus zu ersetzen, durchführen kann, wenn man die Sache nur anders nennt.
Und das wird eigentlich nirgends, oder wenn, dann nur ganz weit am Rande, erwähnt.