Ansichten eines Informatikers

USS Gerald R. Ford

Hadmut
17.3.2026 9:57

Mmmmh.

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht.

Ein Leser schreibt:

Feuer auf US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“

Moin Herr Danisch,

Meldung im WELT-Liveticker:

Feuer auf US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ – Löscharbeiten dauerten mehr als 30 Stunden

Auf dem US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ ist in der vergangenen Woche ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben von Matrosen und Militärvertretern dauerte es mehr als 30 Stunden, bis der Brand gelöscht werden konnte, wie die „New York Times“ jetzt berichtet. Das Feuer brach laut zwei Beamten in der Entlüftungsöffnung eines Trockners in der Wäscherei des Schiffes aus und breitete sich rasch aus.

Durch das Feuer haben mehr als 600 Besatzungsmitglieder ihre Betten verloren und schlafen seitdem auf dem Boden und auf Tischen, sagten Militärvertreter der Zeitung. Zwei Matrosen wurden „nicht lebensbedrohlich“ verletzt, Dutzende Soldaten erlitten Rauchvergiftungen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article69b3690228b7770e637eb152/liveticker.html

Ehemalige Navy-Angehörige bezweifeln, dass sowas auf einem Kriiegsschiff überhaupt passieren kann. Entweder war es ein Angriff oder Sabotage durch die Besatzung. Die haben ja auch schon regelmäßig die Klos verstopft, weil sie keinen Bock mehr auf Kampfeinsatz haben. Und dieses Event wird sicher nicht die Moral heben.

Ich hatte mich auch schon gewundert, als ich davon erstmals gelesen habe.

Woher der Leser die letzten Sätze nach dem Link hat, weiß ich nicht, die stehen nicht im verlinkten Artikel. Aber mir kam das auch komisch vor, dass ausgerechnet ein Kriegsschiff so leichtentzündlich gebaut sein soll, dass ein Wäschetrockner das ganze Schiff gefährden können soll. „Das Feuer breitete sich rasch aus“ – auf einem Kriegsschiff.

Das wäre eine Schlagzeile gewesen: Einer der modernsten Flugzeugträger der USA (Stapellauf 2013, Indienststellung 2017) von einem Wäschetrockner versenkt.

Das hörte sich schon so an, als wäre das für die Medien etwas zurechtgebogen.

Hat es eine Drohne geschafft, den Schutzschirm um die Flugzeugträger zu durchbrechen? Sind die Dinger auf dem Radar schwer zu erkennen, weil aus Plastik? Geht die Entlüftungsöffnung bis nach außen? Angriff wie in Star Wars auf den Todesstern, man muss nur den Entlüftungsschacht richtig treffen?

Oder Sabotage von innen?

Ich glaube nicht, dass wir das je erfahren werden.

Aber wenn sich ein Feuer aus der Wäscherei so ausbreiten kann, dass sie 30 Stunden brauchen, um es zu löschen … das ist schon eine Hausnummer.