Die Transbilanz
EMMA im Dauerfeuer gegen den Feminismus – wer hätte das gedacht?
"Ich kenne viele trans Menschen, die hadern, besonders nach der körperlichen Anpassung. Weil sie merken, dass es ihnen seelisch nicht besser geht oder weil sie körperlich unter den Folgen der Behandlungen leiden." Sagt Nadia Brönimann. @nadiabrohttps://t.co/mdlKLqLvp1
— EMMA (@EMMA_Magazin) March 12, 2026
Aha.
- Seelisch geht es ihnen nicht besser.
- Aber körperlich geht es ihnen schlechter.
Na, dann hat es sich ja gelohnt. Bilanz negativ. Ich vermute, Geld hat es auch gekostet? (Oder übernimmt das alles die Krankenkasse?)
Nadia Brönimann, ist Ihre neue Frisur der erste Schritt einer großen Veränderung – hin zu Christian, der Sie früher waren?
Ja, der Gedanke einer Detransition brodelt schon lange in mir. Ich empfinde es immer mehr als Korsett, das gewohnte Bild von Nadia aufrechtzuerhalten. Dauernd diese scheinbar perfekte Weiblichkeit darzustellen, erschöpft mich. Ich fühle mich gefangen in einem weiblichen Rollenmuster, das mich zunehmend einengt. Ständig zu überlegen, wie ich wirke, ob ich auch genügend Weiblichkeit ausstrahle, empfinde ich als Stress. Das äußere Erscheinungsbild und das innere Empfinden stimmen nicht mehr überein.
Die kurzen Haare widerspiegeln quasi Ihr Inneres?
Mich nur als weiblich zu definieren, fühlt sich nicht mehr richtig an. Ich spüre, dass Christian wieder Raum braucht. Ein Schritt auf dieser neuen Reise ist es, dass ich die Haare wieder kurz trage und meine Kleidung nicht mehr unbedingt weiblich sein muss.
Selbiges berichtet man von „Transmännern“. Die haben sich das Mannsein vorher immer so toll vorgestellt, als bekomme man alles gratis und sei der Macker, und sind dann ziemlich schnell ernüchtert, wie rauh es da zugeht – und wie herablassend und dreckig viele Frauen mit Männern umgehen.
Es gibt so eine Redewendung – ich glaube, die kommt aus dem Englischen: Auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras immer grüner.
So ähnlich wie die andere Kassenschlange ist immer schneller.
So, wie ich damals bei der Pendelei zwischen Karlsruhe und Dresden mit meinem ersten Navi im Auto experimentell doch herausgefunden habe, dass die Umgehungsroute, die das Navi vorschlägt, effektiv oft länger dauert, als einfach im Stau zu bleiben und den auszuharren. Wenngleich auch nicht so langweilig, man sieht was, was man sonst nie gesehen hätte.
Der Mensch neigt wohl dazu, seine Realität mit einer Illusion, mit einer Phantasie zu vergleichen und deshalb immer die andere Seite für besser zu halten.
Ich vermute, dass derselbe Mechanismus im Hirn auch bei der Migration und bei Linken zum Marxismus hin abläuft. Im Prinzip ist ja der Wechsel von Kapitalismus zu Marxismus auch nichts anderes als ein Geschlechtswechsel auf Staatenebene. Und hinterher sind die Depressionen groß und man will wieder zurück, aber der Schwanz ist halt ab und das Gesicht ist entstellt.
Und ich habe den Verdacht, dass EMMA das genauso geht: Ursprünglich wollte man alles auf Feminimus bügeln, weil man dachte, das ist das Paradies, in dem Milch und Honig fließt und es keine Gewalt mehr gibt und so weiter, und jetzt hat man das und stellt fest: Oh, Scheiße, das war ein Fehler. Und jetzt rudern die auch so gesichtswahrungsversuchend wieder zurück.
EMMA kritisiert Migration und Transition. Aber die Feministinnen sind nicht manns genug, zuzugeben, dass sie den Mist selbst angerührt haben.
Geliefert wie bestellt.