Geschlecht und Zitronensaft
Weil es gerade zum Niedergang passt:
Wusstet ihr schon?
Die Entdeckung des Dunning-Kruger-Effekts (= Dumme überschätzen sich massiv) erfolgte nicht im Deutschen Bundestag, sondern in einer Bank.
Ein etwas weniger begabter Räuber, schmierte Zitronensaft ins Gesicht, raubte 2 Banken, lächelte in Kameras – dachte,… pic.twitter.com/nkiVh8FSPU
— Lets go, Alice (@letsgoalicew) March 11, 2026
Ja, ja, das habe ich schon mal gelesen. Vor vielen, vielen, vielen Jahren hatte ich das Paper von Dunning und Kruger Unskilled and Unaware of It: How Difficulties in Recognizing One’s Own Incompetence Lead to Inflated Self-Assessments gelesen. Ich glaube, das war in der Frühzeit meiner Befassung mit Feminismus. Und das fängt ja genau damit an:
In 1995, McArthur Wheeler walked into two Pittsburgh banks and robbed them in broad daylight, with no visible attempt at disguise. He was arrested later that night, less than an hour after videotapes of him taken .from surveillance cameras were broadcast on the 11 o’clock news. When police later showed him the surveillance tapes, Mr. Wheeler stared in incredulity. “But I wore the juice,” he mumbled. Apparently, Mr. Wheeler was under the impression that rubbing one’s face with lemon juice rendered it invisible to videotape cameras (Fuocco, 1996).
Hatte ich das nicht schon mal im Blog? Irgendwo hatte ich dazu mal geschrieben, dass der das wohl mit „May the juice be with you“ verwechselt hat.
Dieser ganze Gender- und Feminismuskram, das Woke-Voodoo beruht auf dieser Grundlage. Daraus entstand diese Geschlechtsscharlatanerie.
Leute, die glauben, sie könnten sich in einen Mann oder in eine Frau verwandeln, unterliegen im Prinzip diesem Zitronensaft-Irrtum. Das findet man auch in vielen Aberglauben- und Esoterikkontexten.
Und dann kommen die Gleichheitsritter und stellen diese Leute mit denen, die sich damit befasst haben, gleich. Und das ist ein zentrales Element unsers Untergangs: Die Gleichstellung der Dunning-Krugers mit denen, die Ahnung haben.