Propaganda: Die Zerstörung der Mädchenschule von Minab
Von Propaganda, und wie sie von unten kommt. [Update]
Seit Tagen geht es durch die Medien: Ein Kriegsverbrechen!
165 Tote soll es nach iranischen Angaben beim Angriff auf eine Mädchenschule im Iran, also ein ziviles Ziel, gegeben haben. Vorwiegend Kinder.
Ich hatte irgendwo darüber gelesen, das aber – zunächst – nicht weiter verfolgt. Schien mir nicht relevant für die Themen meines Blogs.
Mir fiel dann aber schon auf, dass über so viele Bereiche Nachrichtensperren und Zensur verhängt wird, man über vieles in diesem Krieg gerade gar nichts mehr erfährt, man dafür auf Social Media mit KI-Videos zugeworfen wird, und dieser eine Vorfall immer wieder hochgepumpt und umgerührt wird, seltsamerweise aber ohne nähere Informationen dazu. Das wird einfach so als gegeben hingenommen. Denn wenn der Iran das behauptet, dann muss es ja auch stimmen, so die Ansicht.
Ohne erkennbaren Zusammenhang, aber wohl unzufrieden mit meinen Kommentaren zum Krieg, schreibt mir plötzlich einer, von dem ich mich jetzt nicht erinnern könnte, schon mal mit dem zu tun gehabt zu haben:
Iran Mädchenschule Spinner
“Hätte aber die Hamas nicht 2023 Israel angegriffen und nicht würden nicht dauernd die ebenfalls vom Iran gesteuerte Hisbollah Israel angreifen, dann hätte es diesen aktuellen Krieg sicherlich nicht gegeben.” 🤣😆😂
Nur gut, daß die [das Wort lasse ich hier mal raus] Juden Gaza nicht plattgebombt und dabei 10.000 Kinder geschlachtet haben und den Libanon nicht auch regelmäßig, wie jetzt grad wieder, bombardieren.
Interessant was für verquere Ansichten ein bekennender Judenknecht so entwickelt.
Die UN verurteilt den Angriff auf die iranische Mädchenschule?
Mehrere US Gouverneure sind entsetzt über diesen Angriff?
Rubio verspricht eine Untersuchung diese Vorfalls?
Es gibt inzwischen sogar Belege dafür, daß es eine (wahrscheinlich jüdische) Tomahawk war?
Die idiotischerweise als Gegenbeweis angeführten sogenannten “Faktenfinderfinder” – deren Artikel man offensichtlich gar nicht gelesen oder zumindest nicht verstanden hat – bestreiten den Angrif gar nicht, sondern widerlegen sogar das eine fake-Meldung gewesen wäre?
Alles Spinner?
Oder ist gar das blind umherstolpernde Danisch ein solcher?Übrigens hatten/haben die Kriege gegen den Irak, Libyen und jetzt gegen den Iran keinesfalls etwas damit zu tun, daß sie keine jüdische Zentralbank haben. Ebensowenig wie Nordkorea was aber fatalerweise Atombömbchen hat.
Apropos: Das islamische Pakistan hat auch welche, was aber die Juden irgendwie seltsamerweise nicht stört. Ebensowenig wie es die Kack-Amis absolut nicht stört, daß die steinzeitliche Endzeitsekte mit perversesten Ritualen (-> Mohel) über Atomwaffen verfügt, den Sperrvertrag nicht unterschrieb und sich nicht der Atomkontrollbehörde unterstellt. Was der Iran übrigens alles tat.
Egal! Der “ständige Unruheherd Iran” muß weg. Sei es auch zum Preis einer weltweiten Energiekrise. Sei es auch zum Preis einer weltweiten Wirtschaftskrise. Sei es auch zu Preis einer Finanzkrise. Sei es auch zum Peis des (hoffentlich) eigenen Untergangs. Heil Hydra!
Immerhin hat der Hoffnungsträger Trump es geschafft, sich vom Kämpfer gegen den tiefen Staat und dessen kinderfickenden, widerlich Apologeten innerhalb von Tagen zum weltweit meistgehassten Judenknecht zu wandeln. Bravoröse Leistung! Was muß in diesen Epstein Akten für ein riesiger Haufen an eklehaftesten Widerlichkeiten des sich “Elite” schimpfenden Abschaums schlummern, wenn sogar zu solch drastischen Mitteln zu dessen Verschleierung gegriffen werden muß.
Ein Lied!: 2 – 3 – 4 “Ganze Kompanie hat Haar am Arsch, ganze Kompanie hat Haar am Arsch, nur unser Danisch nicht”
So werden Publizisten hintenrum bearbeitet und auf Linie getrimmt.
Der Tonfall ist mir vertraut, solche Mails bekomme ich nämlich sofort, sobald ich „Russland“ oder „Ukraine“ schreibe. Und so alle 4 bis 6 Wochen, wenn ich nicht über die Corona-Impfung schreibe.
Das sieht dann immer so nach Privatzuschrift aus, sind aber organisierte Zuschriften. Zwar bestreiten die Leute immer, organisiert zu sein, aber es fällt auf, wenn man fast gleichzeitig fast wortgleiche Zuschriften von (tatsächlich oder scheinbar) mehreren „Lesern“ bekommt. Es scheint so zu sein, dass die da alle in irgendwelchen Foren oder auf Mailinglisten sind, und das, was da posaunt wird, dann für ihre eigene Meinung halten und da abschreiben. Da steht dann „der Danisch schreibt … und das ist wieder so total …“ – und dann legen die los und halten das für ihre eigene Meinung. Sie sind zentral orchestriert, merken es aber selbst nicht.
Also habe ich eine ganz kurze Rückfrage gestellt, was er denn über diese Schule weiß.
Zu dumm Reuters zu lesen, die am 05.03. berichteten, daß diese Schule sogar 2 mal innerhalb von 40 Minuten angegriffen wurde?
Zu dumm CNN zu schauen, die am 07.03. vom gleichen Doppelschlag des US-Militärs berichteten und davon, daß durch den zweiten Schlag auch viele Eltern, die nach ihren zerfetzten Kindern suchten, getötet wurden?
Die Berichte der Russen darüber sind selbstredend eh Propaganda – gelle? Indian Times – wat dat denn?Was für ein Spinner muß man sein, um dieses Kriegsverbrechen immer noch zu bestreiten? Über den Grund dieses widerliche Verbrechen immer noch zu bestreiten, läßt sich trefflich spekulieren und führt zu äußerst interessanten Möglichkeiten …
Nach der Bezugnahme auf den “Faktenfinder” als Quelle, halte ich sogar schwerste Ompfnachwirkungen für möglich. 😆
Heil [Lasse ich mal weg]!
Ich habe diese „Kriegsverbrechen“ nie bestritten. Ich habe gar nichts dazu gesagt.
Es geht offenbar darum, siehe erste Mail, ersten Satz, dass ich geschrieben habe, dass es meines Erachtens diesen Krieg jetzt so nicht gäbe, hätte die Hamas nicht 2023 Israel angegriffen.
Ich habe auch nie bestritten, dass es diesen Angriff gab und da eine Mädchenschule zerstört wurde. Eine Grundschule. Das scheint zu stimmen. Und nach neuesten Informationen dürfte ein Angriff der Amerikaner Ursache sein.
Es ist aber eben nur die halbe Wahrheit, und Halbwahrheiten sind so übel. Halbwissen kann auch schlimmer sein, als gar nichts zu wissen.
Ich habe in den letzten Tagen durchaus etwas dazu gelesen. Ich weiß nur nicht mehr, wo, weil ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht als für mich wichtig angesehen und mir nicht notiert habe.
Es war nämlich nach den Informationen, die ich da irgendwo gesehen habe, kein gewöhnliche Mädchenschule. Sondern eine Schule nur für Offizierstöchter. Soldatentöchter. Und diese Schule lag innerhalb eines militärischen Bereiches. Es wurde beschrieben, dass das ein Kasernengelände war, und man davon einfach mit einer Mauer ein Stück abgetrennt hat, um ein ehemals militärisch genutztes Gelände und Gebäude zur Töchterschule umzuwidmen, und das von außen nicht ersichtlich war, dass es da eine Nutzungsänderung gab. Diese Schule sei also auf Landkarten immer noch als Teil einer militärischen Einrichtung verzeichnet gewesen, und es war nicht für Außenstehende erkennbar, dass da jetzt eine Grundschule ist.
Ich habe natürlich noch mal gesucht, weil ich mir nicht mehr sicher war, auf welcher Nachrichtenseite ich das gelesen hatte und ob in Deutsch oder Englisch.
Die Tagesschau schreibt dazu: Was über den Beschuss der Mädchenschule bekannt ist
165 Tote meldet die iranische Staatsagentur IRNA mit Verweis auf den Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes – so viele Menschen seien angeblich bei einem Luftangriff auf eine Mädchenschule gestorben. Die Meldung des vermeintlichen Angriffs verbreitete sich nur kurze Zeit nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf Iran, der am Wochenende begann. Israel wies den Vorwurf zurück. “Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt. Ich weiß, dass die Amerikaner nachprüfen, ich weiß, dass wir nachprüfen”, sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani.
In den sozialen Netzwerken tauchten bereits kurz nach der Meldung verschiedene Versionen und Vorwürfe auf. Zudem kursieren Bilder und Videos, die mit dem vermeintlichen Angriff im Zusammenhang stehen sollen. Doch vieles davon ist falsch oder nicht belegt.
und sie beschreiben, dass praktisch die gesammte Nachrichtenlage falsch ist und es vor Falschbehauptungen wimmelt, man aber nichts Verlässliches weiß.
Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes wurden nach iranischen Angaben unter anderem etwa 170 Schülerinnen getötet. Einer Analyse der New York Times zufolge erfolgte die Bombardierung der Schule während US-Angriffen auf eine nahegelegene Militäranlage. Eine Auswertung von Satellitenbildern, verifizierten Videos und Beiträgen in sozialen Medien habe ergeben, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt worden sei.
Die Frankfurter Rundschau:
Teheran – Es war ein gewöhnlicher Samstagmorgen, der erste Arbeitstag der iranischen Woche. In Minab, einer Kleinstadt im Süden des Iran, mehr als 1.000 Kilometer von Teheran entfernt, strömten Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren in ihre Klassenzimmer der Shajarah-Tayyebeh-Grundschule.
Kurz nach 11:30 Uhr Ortszeit hallten Explosionen über die Stadt. Kurz darauf lagen die Mauern der Schule in Trümmern. Laut iranischen Behörden und Staatsmedien kamen mindestens 175 Menschen ums Leben – Kinder, Lehrerinnen, Eltern. Kein Land hat bisher die Verantwortung übernommen.
Eine visuelle Untersuchung der New York Times auf Basis neuer Satellitenbilder des Anbieters Planet Labs, verifizierter Videos und Social-Media-Beiträge zeigt: Das Schulgebäude wurde durch einen Präzisionsschlag schwer beschädigt – zeitgleich mit amerikanischen Angriffen auf einen direkt angrenzenden Marinestützpunkt der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahe der Straße von Hormus.
Insgesamt traf es mindestens sechs Gebäude des Stützpunkts sowie die Schule. Nationaler Sicherheitsanalyst Wes J. Bryant, ehemaliger Berater für zivile Schäden im Pentagon, bewertete die Satellitenbilder und kam zu dem Schluss, es handele sich höchstwahrscheinlich um einen „Zielidentifikationsfehler“ – Streitkräfte hätten den Ort angegriffen, ohne zu wissen, dass sich dort Zivilisten befanden.
Da US-Streitkräfte nach offiziellen Angaben genau in dieser Region Marineziele angriffen, deutet die Beweislage laut NYT darauf hin, dass sie „höchstwahrscheinlich“ für den Angriff verantwortlich sind.
General Dan Caine, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass US-Kräfte entlang der südlichen Küste Irans operierten und „die Marinefähigkeiten entlang der gesamten Meerenge geschwächt“ hätten. Eine Karte zeigte, dass Minab in den ersten 100 Stunden der Operation zu den Zielgebieten gehörte.
Das ist der springende Punkt: Zeitgleich mit Angriffen auf einen direkt angrenzenden Marinestützpunkt der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahe der Straße von Hormus. Minab liegt tatsächlich fast direkt am Meer, an der engsten Stelle der Straße von Hormus.
Und nach den Informationen, die ich irgendwo gelesen hatte, was ich mir aber nicht notiert hatte, weil es mir zu dem Zeitpunkt noch nicht wichtig erschien, war es eben nicht nur ein „direkt angrenzenden Marinestützpunkt“, sondern es war eine Schule für die Töchter der Soldaten, errichtet auf dem Gelände dieses Stützpunktes. Man habe den Teil abgetrennt, indem man da eine Mauer hingebaut hat, und den Teil dann umgewidmet.
Diese Schule hat demnach nicht nur unmittelbar an diesen Marinestützpunkt angegrenzt, sondern befand sich auch auf dessen Gelände.
Ob und woher Amerikaner wissen konnten und mussten, dass es da auf dem Gelände dieses Marinestützpunktes eine Mädchengrundschule gab, und ein früher militärisch genutzter Teil des Geländes dafür umgewidmet wurde, wird in den Medien nicht erörtert.
Mich erinnert das stark an die Methoden von Hamas und Hisbollah, ihre Einrichtungen hinter oder unter zivilen Einrichtungen wie Schulen oder Krankenhäuser zu verstecken und diese als Schutzschilde, oder, wenn es nicht hält, als Propagandakeule zu verwenden.
In diesem Fall glaube ich nicht, dass man eine Schule als Schutzschild verwendet hat, dazu hätte man das ja bekannt machen müssen. Ich glaube, der Iran hat darüber einfach nicht nachgedacht, dass es eine bekloppte Idee ist, eine Grundschule ohne Kennzeichnung auf einen Marinestützpunkt, auf militärisches Gelände, und anscheinend in ein zuvor militärisch genutztes Gebäude zu setzen. Anscheinend hielt man sich für unangreifbar.
Nun wird das aber so verwendet, als hätten Amerikaner und Israelis so aus Spaß und Mordlust einfach mal irgendwo eine Grundschule in die Luft gejagt.
Und das wird dann hier in irgendwelche Foren und Mailinglisten gepumpt, und dann rennt einer los, um den Danisch zu bearbeiten, weil der Danisch nicht schreibt, wie man das will – nämlich mit einer vorgegebenen Wertung und Einordnung der Dinge. So funktioniert Propaganda.
Genau dasselbe Schema, wie ich es zu den Themen Ukraine und Corona seit Jahren erlebe.
So werden dann unabhängige, alternative Medien unterschwellig bearbeitet und auf Linie gebügelt. Und der Leser bekommt von dieser Art der Manipulation im Normalfall gar nichts mit. Der soll einfach „Kriegsverbrechen, Schulkinder ermordet“ lesen. Und das, was ich dann schreiben soll, für meine Meinung halten.
Und das wird bei den großen Medien nicht anders sein.
Update: Ein Leser schickt mir dazu das:
Was ist tatsächlich passiert?
Rot: Basis der Asef-Raketenbrigade der IRGC, die "eine der wichtigsten Brigaden" der IRGC mit Anti-Schiffs-Waffen sei. (1)
Blau: Standort der SchuleDistanz zwischen Schule und dem großen Gebäude; 72 Meter
Distanz zwischen Schule und dem kleinen… pic.twitter.com/jnIl3AjUst— Torsten Heinrich (@Inclutus) March 3, 2026
Da sieht man – sofern die Aufnahmen echt und zutreffend sind – recht gut, dass sich diese Mädchenschule auf dem Militärbereich befindet und um beide herum eine gemeinsame Mauer steht. Und man sieht auch an der Wegführung und der Beschaffenheit, dass die Schule auf einem Teil des Militärbereichs steht.