Ansichten eines Informatikers

Das schwerste Kriegs-Asset, das die USA aus ihrem Portfolio verlieren

Hadmut
8.3.2026 15:19

Auch das ist neu.

Die Rede ist gerade davon, welchen Schaden, welche Kosten dieser Krieg den USA bereitet. Der Iran habe innerhalb einer Woche Radarsysteme für Milliarden Dollar vernichtet, ganze Standorte plattgemacht, dazu die Munitionskosten von Milliarden von Dollar, die auf Jahre hin nicht wieder nachzufüllen sind.

Die USA machen sich gerade nicht nur finanziell, sondern auch bezüglich ihres Waffen- und Ausrüstungsbestandes für Jahre kriegsunfähig. Die Chinesen und Nordkorea freut’s, denn je mehr da im Krieg verheizt wird, desto weniger Widerstand können die USA leisten, wenn Nordkorea Südkora oder China Taiwan angreift.

Aber:

Da ist was dran.

China und Russland werden zweifellos den Krieg sehr exakt beobachten und analysieren, und genau herausarbeiten, wie amerikanische Taktiken, Verfahren, Methoden ablaufen und sich genau darauf einstellen und Abwehrmethoden entwickeln. Und der Schaden könnte sehr viel größer sein als der Verlust von teurem Kriegsgerät.

Wenn man das mal hochrechnet, kommt da einiges zusammen. Einige Milliarden für die kaputten Radargeräte. Noch einige für die zerbombten Stützpunkte. Noch ein paar für die verschossene Munition. Dazu die Betriebskosten. Flugzeugträger sind ja auch nicht so billig.

Dann jetzt noch die Offenbarung ihrer Kriegstaktiken und Verfahrensabläufe gegenüber Russen und Chinesen.

Und obendrauf noch die Kosten für Ölpreis und Verwerfungen am Finanzmarkt. Selbst in den USA gehen die Spritpreise gerade steil.

Liege ich falsch, wenn ich die Gesamt- und Folgekosten dieses bisher gelaufenen Kriegs allein für die USA auf mindestens 100 Milliarden Dollar schätze? Und der Krieg ist ja noch nicht vorbei, die kommen da ja auch nicht vorzeitig wieder raus. Das könnten auch 200 oder 300 Milliarden wären. Stellt Euch vor, die versenken einen Flugzeugträger. Die USS Gerald R. Ford kostete in der Herstellung rund 13 Milliarden US-Dollar. Da sind aber die Waffensysteme und alles, was an Bord ist, noch nicht im Preis mit drin. Die kommen noch obendrauf. Da ist man dann auch schnell bei 20, 30 Milliarden. Eine F-22 kostet um die 300 Millionen, und ein B2-Bomber sogar um die 2 Milliarden.

Gut möglich, dass die USA dadurch, die Kosten, den Verlust von Militärgerät und die Offenbarung ihrer Taktiken und Abläufe auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus – womöglich auch nie wieder – kriegs- und konkurrenzfähig bzw. die größte Kriegsmacht sein werden.

Selbst wenn man beliebig viel Geld hätte, man kann das ja alles nicht einfach so kaufen. Das muss ja erst entwickelt, hergestellt werden. Die haben da ja gerade mehr verballert, als sie in ein paar Jahren herstellen können.

Und personell sind die USA durch Wokeness längst verblödet, die können so etwas vielleicht gar nicht mehr herstellen.

Das finanzielle Problem

Es gibt aber noch ein anderes Problem.

Das Geld.

Die USA gingen bekanntlich bisher schon finanziell auf dem Zahnfleisch, hatten immer wieder Haushaltssperren.

Und jetzt kommen da nochmal kosten von x00 Milliarden Dollar obendrauf. Das halten die nicht.

Es wird zwar sicherlich darauf hinauslaufen, dass die Industrie in der Angst, dass die USA zusammenklappen, mit dem Hut rumgehen wird, und jeder schmeißt ein paar Milliarden rein. Für Firmen wie Apple oder Microsoft ist das an sich kein Problem, dem Staat mal ein paar Milliarden zu schenken. Aber rumpeln wird das gewaltig.

Der Dollar könnte abstürzen.

Das könnte also durchaus sein, dass sich die USA an diesem Krieg verhoben haben.